Archiv der Kategorie: Vereine

Activities der Langeooger Serviceclubs

Inner Wheel Club – Lions Club – LC Gräfin Anna – Rotary Club
Tschernobyl-Kinder wieder zu Gast auf Langeoog

Zum Freizeit-Programm der weißrussischen Kinder und Jugendlichen, die auf Einladung des Vereins „Kinder von Tschernobyl – Dornum und Umgebung“ alljährlich zu ihrem vierwöchigen Erholungsaufenthalt im Sommer nach Ostfriesland kommen, gehört seit bald 20 Jahren ein Besuch auf Langeoog. Ermöglicht wird der erlebnisreiche Inseltag vom örtlichen Rotary Club, der die Kosten für Verpflegung und Überfahrt übernimmt.
Jugenddienstleiter Hans-Jörg „Atze“ Numrich und Präsident Onnen Schreiber begrüßten die 41-köpfige Gruppe um den Vorsitzenden Wilhelm Broeksmid sowie die Betreuer, Gasteltern und Dolmetscher.
Die Rotarier hatten für den Ausflug alles wieder bestens organisiert. So ging es vom Inselbahnhof vorbei am Wasserturm und den „Bunten Buden“ direkt zum Hauptstrand. Abwechslung brachten am Strand Frisbees, Schaufeln, Eimer und Bälle, die „Atze“ – selbst Mitglied im Tschernobyl-Verein – wieder an die Kinder verteilte.
Im Restaurant „Windlicht“ wartete mit Pommes und Schnitzeln,  Äpfeln und Joghurts ein leckeres Mittagessen auf die jungen Gäste. Ein Eis auf die Hand durfte auf dem Weg zurück zum Bahnhof nicht fehlen. Darüber hinaus freuten sich die Kinder über kleine Geschenke verschiedener Sponsoren der Insel.
„Den Inseltag möchten wir noch viele Jahre fortführen“, ist Numrich immer wieder von der großen Dankbarkeit der Jungen und Mädchen zwischen sieben und 17 Jahren gerührt, die den Langeooger Rotarier mit kleinen Geschenken aus Weißrussland überraschten. Mit von der Partie auf Langeoog war zum zweiten Mal Elvira Bernauer-Freier: Als Koordinatorin der privaten Stiftung „Findelkind“ mit Sitz in München unterstützt sie seit letztem Jahr die Aktionen des Tschernobyl-Vereins großzügig mit Geldbeträgen für Sachspenden. -reh-

Inner Wheel Club: Adventskalender

Er findet reißenden Absatz: der 14. Adventskalender des Inner-Wheel-Clubs (IWC). Das faszinierende Titelfoto von Michael Wrana zeigt den abendlich schimmernden Wasserturm unter ­einem funkelnden Sternenzelt. „Der Verkauf der Kalender läuft nach wie vor sehr gut – ein Ende ist absehbar“, berichtet IWC-Präsidentin Kirstin Müsch erfreut. „Wir danken allen Sponsoren, von der Insel und dem Festland, für die insgesamt 47 Preise.“ Hinter den Türchen verbergen sich Preise im Wert von mindes­tens je 50,– Euro, die man mit etwas Losglück gewinnen kann. Der Erlös kommt vor allem dem „Elternverein für krebskranke Kinder Wilhelmshaven-Friesland-Harlingerland e.V.“ zugute.
Noch ist der Adventskalender in folgenden Verkaufsstellen auf Langeoog erhältlich: Buchhandlung Krebs, Inselapotheke, Fokko Gerdes, Inselcenter Voß, Weinperle, Goldmarie, Abolengo de Alpaka und Langeooger Getränkeshop Schmidt. Online-Bestellungen sind über info@langeooger-reiterhof.de möglich. Im ­November findet die Losziehung für den Adventskalender in Verbindung mit der Scheckübergabe an den Elternverein für krebskranke Kinder statt. Und vom 1. Dezember bis Heiligabend können sich die Kalenderbesitzer wieder – Türchen für Türchen – auf die Gewinne freuen.

SOS-Meldesystem erweitert 

Im Sommer hat der Rotary Club Langeoog das von ihm auf der Insel eingerichtete SOS Meldesystem erweitert. Bereits bekannt sind die runden Rotary-Schilder im Außenbereich der Insel, vom Flinthörnpfad bis zum Osterhook. Nun kamen zwei weitere ­Tafeln im Bereich der Jugendherberge hinzu. Außerdem erhielt der Strand (außerhalb der Burgen- und Badestrände) zwölf Stationen mit dreieckigen Schildern, die zwischen Flinthörn und Ostspitze positioniert sind. Die an „Vorfahrt gewähren“-Schilder erinnernden Tafeln fallen schon von Weitem ins Auge. Zur weiteren Unterscheidung sind sie mit Buchstaben (von A bis L) statt Zahlen gekennzeichnet.
Den Aufbau erledigten die Rotarier Anfang August selbst: Nachdem im ersten Gang die Pfähle aus verzinktem Stahlrohr eingespült waren, wurden am zweiten Tag die Schilder angebracht. Die Finanzierung erfolgte durch die regelmäßige Altkleidersammlung der Rotarier. Außerdem unterstützte die Sparkasse Langeoog die Aktion mit einer Spende. Insgesamt sind 47 SOS-Schilder weitmaschig über die Insel verteilt. Sie leisteten wiederholt gute Dienste.
So einfach funktioniert das System: Wer Hilfe benötigt und sich in der Nähe eines Rettungsschildes befindet, wählt den Notruf 112 und nennt die auf dem Schild angegebene Nummer (oder den Buchstaben) des SOS-Punktes. Die Leitstelle in Wittmund kennt die jeweiligen Koordinaten und schickt sofort Hilfe dorthin. Initiiert hatte der Rotary Club das SOS-System im Juli 2017. Damals wurden 34 durchnummerierte und mit Notrufnummern versehene runde Tafeln aufgestellt (der „Utkieker“ berichtete). Die Planung hatten die Rotarier zusammen mit dem für Langeoog zuständigen Rettungsdienst MKT (Marburger Krankenpflegeteam) und der Freiwilligen Feuerwehr gestaltet. Nach erfolgreicher Installation übergab der RC das SOS-System an die Inselgemeinde. Für Instandsetzungen und Erweiterungen bleibt der Serviceclub aber weiterhin zuständig.

Wasserturmsanierung 

Die Spendenfreudigkeit buchstäblich angekurbelt hat der Münzprägeautomat, den der Rotary Club Langeoog (RC) im März 2018 am Treppenaufgang zum Wasserturm aufgestellt hat. Die Handhabung ist sehr einfach. Mit der Kurbel wird erst das Motiv (Wasserturm, Inselbahn oder Fähre) gewählt, dann wirft man zwei Münzen ein: ein 5-Cent-Stück zur Prägung und einen Euro für den guten Zweck. Durch erneutes Drehen der Kurbel entsteht die fertige Prägemünze. Der Erlös aus den Einnahmen kommt zu 100 Prozent karitativen Zwecken zugute: 50 Prozent setzt der RC für soziale Projekte auf Langeoog ein, die andere Hälfte dient dem Erhalt des Wasserturms.
Bei letzterem nahmen die Rotarier eine erste Maßnahme in Angriff: Dank der zahlreichen „Spenden im Handumdrehen“ konnte im August – bei bes-tem Wetter – die untere Fassade des Wasserturms renoviert werden. Einen neuen Anstrich erhielten der Sockel, die Tür und die Felder zwischen den Klinkerrahmen. Die Malerarbeiten übernahm die Firma Rieken. Der Malerfachbetrieb aus Esens ist seit 40 Jahren als Spezialist für Farbgestaltung auf Langeoog tätig. Das Projekt Wasserturm leitete Malermeisterin Insa de Buhr, unterstützt durch Fachgesellin Melina Weerts. Die dreiwöchige Renovierung erfolgte in Abstimmung mit der ­Inselgemeinde/Bauverwaltung, da diese Arbeiten aufgrund der exponierten Lage des Langeooger Wahrzeichens nur im Sommer möglich sind. Im nächsten Schritt plant der Serviceclub, das Treppen-geländer zum Wasserturm zu sanieren.
Einen zweiten Münzprägeautomaten – mit völlig anderen Motiven! – hat der RC zu Pfingsten 2019 am Vogelwärterhäuschen aufgestellt. Auch hier kurbeln die Besucher für den guten Zweck: Die eine Hälfte des Erlöses ist für insulare Umweltprojekte, die andere für soziale Aktionen auf Langeoog gedacht.

Golfturnier für Funkgeräte

Lions-Spende für die DLRG: 1.000,– Euro haben Lions-Club-Präsident Heiko „Paddy“ Recker sowie Präsident Bernhard ­Sieger und Geschäftsführer Michael Wrana vom Langeooger Golfclub bereits im Juli 2019 auf dem Grün der Bahn 9 an den DLRG-Ortsgruppen-Vorsitzenden Hans-Gerd Wagner und Sonja Streubel übergeben. Bei der Summe handelte es sich um den Erlös des Lions Club-Charity-Golfturniers vom Juni. Der Service-club hatte die Rettungsschwimmer der Insel als Empfänger    ausgewählt, um deren großes Engagement für die Sicherheit der Insulaner zu würdigen. Einen wichtigen Beitrag dazu stellt die Schwimmausbildung der Langeooger Kinder dar. Von der Spende hat die DLRG-Gruppe inzwischen für Rettungseinsätze notwendige Funkgeräte angeschafft.

Internationale Lions Convention in Mailand

Aktiv in Erscheinung treten die Serviceclubs jeweils in ihren Orten, doch organisiert sind sie weltweit. Deutlich wird das bei den Lions-Clubs etwa auf den jährlichen Treffen, den internationalen Lions Conventions. Die diesjährige fand vom 5. bis 9. Juli in Mailand statt. Mehr als 20.000 Lions-Mitglieder aus über 200 Ländern hatten sich in der norditalienischen Metropole zum Erfahrungsaustausch eingefunden. Mit dabei war Ines Mühlinghaus, damals noch 2. Vize-Governor des Distrikts 111 Niedersachsen/West (NW). „Wir waren rund 50 Teilnehmer aus unserem Distrikt, und über 600 aus Deutschland.“ Dreh- und Angelpunkt war das MiCo Kongresszentrum: „Auf 56.000 Quadratmetern mit 70 Tagungsräumen war hier alles möglich – vom kleinen Workshop bis zur Plenarsitzung mit allen Teilnehmern“, berichtet Ines Mühlinghaus. Die Sitzungen seien durchaus prominent besetzt: Zu den Rednern zählte unter anderen der frühere britische Premier Tony Blair. Ein weiterer Höhepunkt war die große Lions Parade durch Mailand, an der 120 Nationen teilnahmen. Und abseits der Veranstaltungen blieb Zeit, das Kulturprogramm von Konzert bis Museum zu genießen.
„Rückblickend war die Convention ein bedeutsames Ereignis mit höchst emotionalen Momenten“, schwärmt die Langeoogerin. „Etwa als Friedensnobelpreisträger Denis Mukwege mit dem ­Humanitär-preis von Lions die höchste Auszeichnung der Organisation erhielt.“ Eindrucksvoll sei es auch, das Lions-Netzwerk zu erleben, das seit über 100 Jahren im Sinne von Völkerverständigung und Gemeinschaft arbeite. So habe sie Gelegenheit ­gehabt, mit der Kanadierin Dr. Patti Hill, 3. Vizepräsidentin von Lions International, zu sprechen.
„Lions hat mich schon immer interessiert“, erklärt Ines Mühlinghaus. Das Gründungsmitglied des LC „Gräfin Anna“ war von 2017 bis 2019 als „Zone-Chairperson“ in der „Region I“ im Distrikt 111 aktiv. Zur Zone gehören die Clubs von Langeoog, Esens, Norden und Norderney. Als Zonensprecherin hielt Ines Mühlinghaus engen Kontakt zu den Clubs der weiteren Region. Das Amt blieb auf der Insel: Nachfolger wurde zum 1. Juli 2019 Bernhard Sieger vom LC Langeoog.

District Governor 2020 aus Langeoog

Alles braucht seine Zeit, doch manchmal geht es schneller. Dies erfuhr Ines Mühlinghaus auf ihrem angestrebten Weg ins Amt des District Governor im Distrikt „111 NW“. Der Distrikt umfasst den nordwestlichen Teil von Niedersachsen. Im Distriktgebiet von Wilhelmshaven bis Osnabrück sind rund 2.500 Lions-Mitglieder in 75 Clubs aktiv am Werk.
Erst im Herbst 2018 zum 2. Vize Governor bestimmt, wurde Ines Mühlinghaus, da ihr Vorgänger im Amt aus Gesundheitsgründen zurücktrat, jetzt schon zum 1. Vize gewählt.
Dies geschah am 14. September auf der Lions Distriktversammlung in Rastede. Damit wird sie das Amt des District Governors bereits im Lions-Jahr 2020/2021 bekleiden. Die Vorbereitung darauf ist wegen der Kürze entsprechend intensiv: „Seminare in der deutschen Zentrale in Wiesbaden gehören ebenso dazu wie eine Ausbildung in Chicago/USA“, berichtet   Ines Mühlinghaus, deren Amtseinweisung auf der nächsten internationalen Convention Ende Juni 2020 in Singapur erfolgen wird.
Bis dahin steht auch das etwa 50-köpfige Kabinett des Distrikts 111 fest. Für ihre Amtszeit plant die künftige Governor eine Distriktversammlung auf Langeoog, die etwa im Frühjahr 2021 stattfinden könnte. Doch mit der Arbeit in der Region ist es nicht getan: „Die 19 Governor der 19 Distrikte in Deutschland bilden den Governor-Rat. Der kümmert sich um die nationalen Lions-Belange“, klärt Ines Mühlinghaus auf. Es wird eine spannende Zeit – für sie und für Langeoog. -köp/ut-

Sport-Notizen aus den verschiedenen Sparten des TSV Langeoog

Fußballturnier am 1. September

Die 111-Jahrfeier des Vereins war der Anlass: Am Sonntag, 1. September richtete der TSV erstmals seit Jahren wieder ein Altherren-Fußballturnier aus. Insgesamt war man zu viert: Vom Festland waren TUS Esens, SG Carolinensiel/Neuharlingersiel und Süderneuländer SV der Einladung des Gastgebers gefolgt. Viele kamen mit ihren Angehörigen nach Langeoog, machten so den Turnier- auch zum Inseltag.
Um 11.30 Uhr ertönte der Anpfiff im Langeooger Jonny-Vestering-Stadion. „Gespielt wurde im Modus ‚Jeder gegen Jeden’ auf großem Platz“, berichtet TSV-Fußball-Obmann Thomas Pree. Ein Match dauerte zwölf Minuten, pro Team traten fünf Spieler plus Torwart an. Gegen 14.30 Uhr stand, nach einem sehr fair verlaufenen Turnier, das Ergebnis fest. TSV-Spielführer Karsten Luplow, der auch die Teams begrüßt hatte, nahm die Siegerehrung vor. Platz eins belegte die SG Carolinensiel/Neuharlingersiel, auf den Rängen gefolgt von den Gastgebern und dem TuS Esens. Fürs leibliche Wohl in der „dritten Halbzeit“ wurde mit ­Frikadellen, Salaten und Burgunderbraten (plus Getränken) ­gesorgt – bis es für die Gäste um 17.30 Uhr Zeit wurde, die Insel mit der letzten Fähre zu verlassen.
„Mit diesem Turnier wollen wir eine alte Tradition wiederbeleben“, teilt Thomas Pree mit, „der Sommer-Cup soll fester Bestandteil im TSV-Kalender werden.“ Angedacht sei eine Terminverlegung in den August, wenn noch kein Punktspielbetrieb laufe. Die diesjährigen Teams hätten Bereitschaft signalisiert, wieder zu kommen: „Allen hat es großen Spaß gemacht.“ Der Dank des TSV geht an die Helferinnen und Helfer des Turniers.

Insel-Cup auf Norderney

Weniger Spielglück als auf ihrem eigenen Turnier hatten die Schniederdamm-Löwen beim „19. Fußballcup der sieben Ostfriesischen Inseln“. Der fand am Samstag, 14. September auf Norderney statt und brachte den Langeoogern den sechsten Platz.
TSV-Pilot Holger Schwede flog das elfköpfige Team zeitig und sicher zum Anpfiff um 13 Uhr. Alle sieben Inseln hatten ihre Mannschaften entsandt. So spielte in 21 Begegnungen „Jeder gegen jeden“. Bei einer Mannschaftsstärke von Sieben (sechs plus Torwart) hatten die Langeooger genügend Reserven zum Auswechseln. So kam auch TSV-Chef „Paddy“ Recker zum Einsatz.
„Im ersten Spiel gegen Baltrum haben wir unglücklich 0:1 verloren. Beim Match gegen Spiekeroog kamen wir nach frühem Rückstand kurz vor Schluss zum verdienten 1:1-Ausgleich. Bei Wangerooge lief’s umgekehrt: Da büßten wir unsere 1:0-Führung ein, als wir knapp vor Abpfiff das Unentschieden kassierten“, kommentiert TSV-Mitspieler Wilko Hinrichs den Turnierverlauf aus Langeooger Sicht. Die Partie gegen Gastgeber Norderney blieb torlos, während man sich gegen den Favoriten Borkum (0:2) und Juist (0:1) geschlagen geben musste.
Glücklich vereint waren abends alle zur Siegerehrung mit „Players Night“ im Strandrestaurant „Cornelius“. Die Siegestrophäe, das sperrige „Wanderpaddel“, ging an Juist. Auf den weiteren Plätzen folgten Norderney, Borkum, Baltrum, Spiekeroog, Langeoog und Wangerooge. „Unser Dank geht ans Orgateam der Alten Herren Norderney, die ein tolles Turnier auf die Beine gestellt haben“, lobten die Langeooger ihre Gastgeber. Der Termin für den „20. Fußballcup der sieben Ostfriesischen Inseln“ steht auch schon fest: Er soll am 19. September 2020 auf Baltrum stattfinden. -köp-

Sport-Notizen aus den verschiedenen Sparten des TSV Langeoog

111 Jahre TSV 

Wenn das kein Grund zum Feiern ist: Der TSV wird 111 Jahre alt. Aus diesem Anlass gibt der Verein am 25. August ein Fest für seine Mitglieder: „Alle Sparten sind eingeladen, mit Aktionen zum Festprogramm beizutragen“, teilt der 1. Vorsitzende Heiko „Paddy“ Recker mit. Geplant sei zudem, bis zu diesem Tag 111 Sportabzeichen abzulegen. Eine sportliche Herausforderung, die es zu bewältigen gilt. Nähere Infos beim Vereinsvorstand.

Fußballturnier am 1. September

Im Rahmen des besonderen Geburtstags ist darüber hinaus ein Altherren-Fußballturnier angesetzt. Als Termin steht der Sonntag, 1. September im Kalender. Beginn ist um 11 Uhr, erwartet werden im Langeooger Jonny-Vestering-Stadion bis zu zehn Mannschaften. „Zur Teilnahme sind zahlreiche Vereine aus der Region eingeladen“, teilt Fußball-Obmann Thomas Pree mit. Vorgesehen ist ein Kleinfeld-Turnier mit sechs Spielern plus Torwart pro Team. „Je nach Teilnehmerzahl spielen wir im Modus ‚Jeder gegen Jeden’ oder im Gruppenturnier.“ Schon im Vorfeld hätten Vereine vom Festland den Wunsch geäußert, wieder einmal ein Turnier auf Langeoog zu spielen.

Abgeräumt in Ardorf 

Richtig schön rund lief es für die Altherren-Kicker des TSV bei den jüngsten Fußballturnieren am Festland. So reiste das Team am 28. Juni zum Ü-35-Pokalturnier des SV Ardorf. Als Titelverteidiger aus dem Vorjahr waren die Inselmatadore die klaren Favoriten. Eine Rolle, der sie absolut gerecht wurden: Mit vier Siegen und einem Unentschieden gewannen sie (bei zwei Gegentoren) erneut das Turnier. Neben Gastgeber Ardorf waren noch der TuS Leerhafe, SV Sandhorst, SV Walle und SV Wittmund angetreten.

Noch eins drauf …

setzte das TSV-Team beim Altherren-Turnier am 12. Juli, das die SV Hinrichsfehn Allstars im Rahmen des Sommerfestes ihres Vereins ausrichteten. Wie der Gastgeber hatten auch die mitspielenden SV Harkebrügge, TV Neuenburg, TuS Leerhafe-Hovel und SV Stern Schwerinsdorf das Nachsehen. Diesmal gewannen die Langeooger ohne Gegentor: „Vier Siege und ein torloses Remis bescherten unseren Löwen vom Schniederdamm satte 13 Punkte und ein grandioses Torverhältnis von 6:0“, berichtet TSV-Fußball-Obmann Thomas Pree erfreut.
„Die Turniere waren schon toll – nicht nur, weil wir sie gewonnen haben. Wir wurden sehr gut aufgenommen“, resümiert Thomas Pree. „Es war schön, wieder einmal die alten Kontakte zu den Vereinen am Festland zu pflegen.“ Darüber hinaus habe man die Gelegenheit genutzt, um die Vereine zum TSV-Turnier am 1. September einzuladen: „Viele haben ihre Bereitschaft signalisiert mitzumachen.“ Ob da jemand eine Revanche möchte?

Abgängig …

ist derzeit noch die Tribüne im Jonny-Vestering-Stadion: Ein Sturm hatte Teile des Dachs abgedeckt. In Eigenregie machte sich der TSV an die Sanierung und entfernte schon mal die ma-rode Dachkonstruktion. Eigentlich sollte die Tribüne zu den 111-Jahrfeierlichkeiten in neuem Glanz erstrahlen. Da jedoch zunächst das TSV-Heim renoviert werden musste (der „Utkieker“ berichtete), konnte die Tribüne vor dem Ende Mai einsetzenden Baustopp nicht rechtzeitig fertig werden. -köp-

Aussichtsvoller Golfsommer

Erfolgreiches Turnier zu Pfingsten –
Fortbildung für Sportärzte –
Island Hopping Cup im August Voll besetztes Pfingst-Turnier

Das war mal wieder ein Turnier aus der Gattung: Besser geht es nicht! „Perfektes Wetter über den ganzen Tag sowie sehr gute Stimmung beim Turnier und danach“, schwärmte Michael Wrana, Geschäftsführer des Golfclubs Insel Langeoog e. V., vom Pfingst-Turnier am Sonntag, 9. Juni. Nach neun vorgabewirksamen gespielten Löchern wechselte das Teilnehmerfeld auf die Driving Range, sprich: aufs Übungsgelände, wo zünftig gegrillt wurde. Die Ergebnisse: Im Brutto gewann Bernhard Sieger mit 12 Punkten. Netto (Handicap -54 bis -37): Benjamin Bornemann (28 P), Volker Bading (21 Punkte), Raimund Buss (19 P). Netto (Handicap kleiner als -36): Nils Neumann (22 P) sowie Thomas Schläfer und Lars Onasch (je 18 P). Allen Gewinnern einen herzlichen Glückwunsch!

 

 

Sportärzte wieder auf dem Platz

Zum 63. Mal tagten in der zweiten Junihälfte auf Langeoog wieder angehende und gestandene Sportmediziner unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Werner Buhmann und Dr. Axel Bauer. Mehr als 30 Referenten garantierten den sehr guten Ruf dieser Veranstaltung, an der diesmal über 400 Ärztinnen und Ärzte teilnahmen. Golf ist eine von 27 Sportarten aus dem praktischen Teil der Fortbildung. Und äußerst beliebt: Schon im vorigen Jahr waren die freien Golftrainingsplätze für diesen Sommer ausgebucht. Vom Anfänger- bis zum Fortgeschrittenenkurs wurden täglich in vier Trainingseinheiten nicht nur die golferischen Fähigkeiten geübt, sondern auch jede Bewegung aus sportmedizinischer Sicht untersucht. Veranstalter und Golfclub sind in der Zusammenarbeit bereits „alte Hasen“, da diese Kurse schon auf dem ehemaligen, provisorischen Platz stattgefunden haben. Seit 2008 findet das Training auf dem jetzigen Gelände statt. Und seit 2018, sehr zur Freude aller Teilnehmer, hauptsächlich auf der im selben Jahr eröffneten Driving Range.

Island Hopping Cup: noch Plätze frei 

Der Island Hopping Cup – diesmal steigt er am 2. August – ist immer eines der Highlights des Jahres. Gestartet wird dabei pa-rallel auf Langeoog und Norderney. Nach neun gespielten Löchern finden sich immer zwei Spielergruppen am Flugplatz ein. Von hier werden sie mit einer Maschine der FLN Frisia nach Norderney geflogen. Dort angelangt, bringt sie ein Shuttle zum ersten Abschlag, während die Norderneyer Spieler nach Langeoog fliegen. Nach Komplettierung der 18 Löcher geht es dann per Flugshuttle zurück nach Langeoog. Für die Ankömmlinge gibt es zuerst eine kleine Stärkung, bevor man sich noch eine Pause vor der Siegerehrung gönnt. Diese findet traditionell wieder im Restaurant „Schiffchen“ bei einem leckeren Drei-Gänge-Menü statt. Aus logistischen Gründen ist der Island Hopping Cup auf 36 Personen pro Club limitiert. Noch sind einige wenige Plätze frei: Anmeldung bitte umgehend im Club-Büro. -mw-

Sport-Notizen aus den verschiedenen Sparten des TSV Langeoog

Ein Türkranz für die Feuerwehr

Zur Einweihung des neuen Feuerwehrgebäudes am 23. Juni (siehe ausführlichen Bericht in diesem „Utkieker“) gab es auch eine „konzertierte Aktion“ zweier Inselvereine: Eine Gruppe TSV-Damen und der Langeoog-Chor „De Likedeeler“ hatten sich im Vorfeld verabredet, um gemeinsam einen Türkranz für das neue Domizil der Floriansjünger zu „zimmern“. Entstanden war die Idee dazu Ende April beim alljährlichen „Kreppblumen-Binden“ für den Langeooger Maibaum, das noch im alten Feuerwehrhaus stattfand. In den vergangenen Jahren hatten sich beide Vereine zusammengetan, um die Dekoration für den Traditionsbaum zu gestalten. So wurde an den Vorabenden der Einweihung eifrig gewerkelt: Aus Tannenzweigen und Kreppblüten entstand ein respektabler Türkranz. Blumen und Kranz wurden im TSV-Heim gefertigt. Der Zusammenbau erfolgte in einem Garten nahe der Feuerwehr, von dort wurde er zügig zum Neubau getragen und angebracht. „Da wir bei der Maibaum-Aktion immer sehr herzlich von der Feuerwehr empfangen und bewirtet werden, wollten wir damit unseren Dank ausdrücken“, berichtet TSV-Mitglied Petra Kruse. Ein Dank, der ankam: Wie man hörte, war die Feuerwehr von dem schmückenden Rahmen äußerst angetan.

Benefizspiel am 31. Juli

In aller Freundschaft treffen die TSV-Altherren auf die Kurgäs­teauswahl „Strandfußballer Langeoog“. Das traditionelle Benefizturnier steigt am 31. Juli im Jonny-Vestering-Stadion, mit Anpfiff um 19 Uhr. Die „dritte Halbzeit“ erfolgt bei belebenden Getränken im neu gestalteten TSV-Vereinsheim, das unlängst als Kulisse für Dreharbeiten zur Krimiserie „SOKO Wismar“ diente. Der Eintritt ist frei, stattdessen werden „knisternde und klimpernde Spenden“ für einen guten Zweck gesammelt. Der Erlös kam bislang unter anderem der Deutschen Krebshilfe, der TSV-­Jugendarbeit und der DGzRS Langeoog zugute. „Wir bitten um zahlreiches Erscheinen“, hofft daher TSV-Fußball-Obmann ­Thomas Pree auf möglichst viele Zuschauer im weiten Rund des Stadions. 1959 fand das erste Turnier statt, seither zeigen Insulaner wie Gäste jedes Jahr vollen Einsatz – in wechselnder Besetzung und mit wechselndem Erfolg. Zuletzt trennte man sich 2018 salomonisch mit 3:3 Unentschieden. Mal schau’n, wie es dieses Jahr ausgeht. Nähere Infos zum Benefiz-Turnier gibt der TSV zeitig per Aushang bekannt.

TSV-Geburtstag und Fußballturnier

Der TSV feiert in diesem Jahr seinen 111. Geburtstag. In diesem Rahmen plant der Verein daher auch ein Fußballturnier. Als Termin für den Altherren-Cup ist der Sonntag, 1. September vorgesehen, Beginn ab 11 Uhr. „Zur Teilnahme laden wir zahlreiche Vereine aus der Region ein“, teilt Fußball-Obmann Thomas Pree mit. Schon im Vorfeld habe es vom Festland, etwa aus Esens und Ochtersum, Anfragen gegeben, wieder einmal ein Turnier auf Langeoog zu spielen. – Die 111-Jahrfeier des TSV selbst findet am 25. August als interne Veranstaltung für Vereinsmitglieder statt. Geplant ist, dass sich die einzelnen Sparten vorstellen, zudem sollen die Prüfungen für 111 Sportabzeichen abgenommen werden.

Altherren-Fußballturniere

Wenn sie nicht selbst Gastgeber sind, haben die TSV-Altherren genügend Gelegenheit, ihre Fußballtrikots am Festland auszuführen. Bereits am 28. Juni reiste das Team zum Ü-35-Pokalturnier des SV Ardorf: Als Titelverteidiger aus dem Vorjahr waren die Inselkicker hier die klaren Favoriten. Bei Redaktionsschluss stand das Ergebnis noch nicht fest; wir werden berichten. – Weiter geht es am Freitag, 12. Juli um 19 Uhr mit dem Altherrenturnier des SV Hinrichsfehn, das der bei Wiesmoor agierende Verein im Rahmen seines Sommerfestes ausrichtet. Kurz nach ihrem eigenen Turnier zieht es die Schniederdamm-Löwen zum „19. Fußballcup der sieben Ostfriesischen Inseln“: Der findet in diesem Jahr am Samstag, 14. September auf Norderney statt.

Stiefelgolf und Lollis
Gut besuchtes TSV-Pfingstfest am 9. Juni

Mit reichlich Sonne bedacht war das diesjährige TSV-Kinderspielfest am Pfingstsonntag, 9. Juni. „Wir haben Petrus in der Tasche“, gab TSV-Chef Heiko Recker um 15 Uhr den Vereinsplatz als Erlebnismeile frei. In seinem Grußwort wünschte Bürgermeister Uwe Garrels dem Fest einen guten Verlauf und kündigte als eigenen Beitrag eine Flugrolle bei der Judo-Vorführung an. Alsdann führte Moderator Kars-ten Luplow durch den Nachmittag. In einen bunten Vergnügungspark hatte das Festkomitee um Antje Julius und Marleen Heine den Sportplatz verwandelt. Von Piraten-Hüpfburg bis Ponyreiten wurde viel geboten. Auf einem Spieleparcours konnten sich junge Teilnehmer an sechs Stationen beweisen: Von Dosentreffen über Robbenrennen bis Stiefelgolf reichten die Geschicklichkeitsübungen. Da die Laufkarten schnell ausverkauft waren, ließen sich die Kinder ihre Teilnahme einfach auf den Arm stempeln. Nach bestandenem Parcours erhangelten sie sich am Kletterbaum kleine Präsente zur Belohnung. Dicht umlagert war der Strandkorb von Dieter Gerjets, an dem es die Laufkarten für den Parcours gab. Außerdem konnte man hier seinen Tipp für die Schätz-wette abgeben. Zu erraten war die Anzahl von 228 Lollis in einem Glasbehälter. Hauptgewinn war ein Rundflug für drei Personen über Langeoog. Verdienten Beifall erhielt die Vorführung der TSV-Judogruppe um Leiter Heini Matzies. einen Sonderapplaus gab es für die Flugrolle des Bürgermeisters, der Wort gehalten hatte. In einer Löschübung gab die von Eric Wigge geleitete Jugendwehr eine Kostprobe ihres Könnens. Als faszinierende Fahrzeugschau präsentierten sich Tanklöschfahrzeug und Luftkissenboot der Langeooger Feuerwehr sowie ein Ambulanzwagen des Rettungsdienstes. Das „Jugendhaus am Meer“ beteiligte sich mit Kreativaktionen und einem Schminkstand. Zwischendurch stärkten sich die Festbesucher bei Kaffee und Kuchen im Vereinsheim, dessen neu gestalteter Schulungsraum sich als TSV-Café bestens bewährte. Draußen lockten dafür Brat- und Currywurst mit Pommes und kühlen Getränken. – „Als Fazit lässt sich sagen: Das TSV-Kinderfest war wieder sehr ­gelungen“, resümierte erfreut der Festausschuss, dessen Dank allen Helfern und Sponsoren gilt. „Schönes Wetter, zufriedene Gäs­te – was wollen wir mehr?“

 

Postkutscher und Kahnpartie

Von der Insel in die Niederlausitz: Kulturfahrt des Heimatvereins Langeoog e. V. im Mai 

Die diesjährige Kulturfahrt des Heimatvereins Langeoog e. V. führte vom 7. bis 10. Mai 2019 in den Spreewald. 47 Vereinsmitglieder genossen eine abwechslungsreiche Fahrt nach Cottbus und in die reizvolle Naturlandschaft nordwestlich der Stadt. Hier ist ihr Bericht:

Am Dienstag, 7. Mai startete die Gruppe mit Sonnenschein im Gepäck. Die Fahrt durch die norddeutsche Frühlingslandschaft mit blühenden Rapsfeldern brachte uns zunächst zu einem zweiten Frühstück in die Region Walsrode. Während der Reise sorgte Mitfahrerin Karin Dokoupil wie immer mit Süßem und ­Getränken dafür, dass es uns gut ging. Am Abend erreichten wir unser Hotel in Cottbus in der Niederlausitz. Das Oberzentrum Cottbus liegt südlich von Berlin, nahe der Grenze zu ­Polen und Tschechien.
Am Mittwoch erwartete uns der sprichwörtliche „Cottbuser Postkutscher“ in seiner historischen Tracht samt Posthorn. Der Rundgang mit ihm führte entlang der früheren Stadtmauer durch einen der zahlreichen Parks, zum Japanischen Pavillon, dem Marktplatz und zur Museumsapotheke. Auffallend waren die zweisprachigen Straßen- und Ortsschilder in Deutsch und Sorbisch. Die sorbische Minderheit ist in der Lausitz, und besonders in Cottbus, noch recht stark vertreten und pflegt hier intensiv ihre Kultur. Am Nachmittag besuchten wir das Erwin-Strittmatter-­Museum in Bohsdorf. Strittmatter (1912–1994) war ein Sorbisch-deutscher, über die damalige DDR hinaus bekannter Schriftsteller (bedeutsam sind unter anderem seine vom Fernsehen verfilmte Trilogie „Der Laden“, sein Erstlingswerk „Ochsenkutscher“ und „Der Wundertäter“). Zur Kaffeezeit wurden wir in Spremberg/Hornow im „SchokoLadenLand“ der Confiserie „Felicitas“ herzlich begrüßt. Neben der Vorstellung des Betriebes gab es leckere Kostproben, dazu Kaffee, Kakao und Schokoladentorte.

Durch das Labyrinth der Spreearme und Kanäle

In den Spreewald führte uns der Donnerstag, der in Straupitz mit der Besichtigung einer Holländerwindmühle begann. Dort konnten alle Teilnehmer das hier hergestellte gesunde Leinöl probieren. Eine Besonderheit des Spreewalddorfes Straupitz ist die italienisch anmutende Kirche. Der preußische Architekt Karl Fried­rich Schinkel ließ sie erbauen. Ihre ungewöhnliche Größe und weithin sichtbare Doppelturmfassade macht sie zu einer Kirche von überregionaler Bedeutung. Der Vertreter des örtlichen Kirchenvorstandes erläuterte uns eindrucksvoll die Geschichte und Architektur dieses Gotteshauses.
Zu einer Spreewaldrundfahrt gehört natürlich auch eine Kahnpartie durch das Labyrinth
der Spreearme und Kanäle. Diese ­romantische Fahrt bildete ein Highlight unserer Reise. Der Spree­wald, eine einmalige Naturlandschaft, ist durch die Eiszeit entstanden. Das rund 484 Quadratkilometer große Gebiet wird von unzähligen Flussarmen der Spree durchzogen und bildet so viele kleine „Inseln“, die nur per Kahn erreicht und versorgt werden können. Die Kähne werden ohne Motor betrieben und nur mit Staken bewegt. Eine Überraschung war der kleine Imbiss an Bord: Schmalzbrot und verschiedene Gurkenproben. Anschlie­ßend besuchten wir noch das Inseldorf Lehde mit seinem Freilandmuseum und bekamen einen Eindruck davon, wie die Lausitzer früher hier lebten. Am Abschiedsabend unterhielt uns eine sorbische Trachtengruppe mit Volkstänzen und brachte uns ihre Traditionen und Bräuche näher. Das Besondere der sorbischen Tracht ist zum Beispiel die Kopfbedeckung der Frauen: ein großes Tuch, das mit unzähligen Nadeln gesteckt wird.
Leider ging der Aufenthalt im Spreewald viel zu schnell zu Ende. Am Freitag, dem Rückreisetag, konnten sich aber alle Reiseteilnehmer auf einen Zwischenstopp bei einem Spargelhof nahe Diepholz freuen. Dort gab es, wie schon in den Vorjahren, Spargel zum Sattessen vom Büffet. Das 19.30-Uhr-Schiff in Bensersiel wurde, auch Dank des guten und freundlichen Busfahrers Frank, pünktlich und wohlbehalten erreicht. Ein besonderes Lob und Dankeschön ging an die Organisatorin dieser Fahrt, Margret Sjuts, die wieder einmal ein interessantes und unterhaltsames Programm ausgearbeitet hatte. -AFG-

Tontaubenschießen fasziniert Langeooger „Kugelschützen“

Schießverein zu Gast beim Wurftaubenclub Tammhausen

Das Wurfscheibenschießen erfreut sich bei Sportschützen in allen Altersklassen großer Beliebtheit. Und so stand das „Tontaubenschießen“ auch im Schießverein Langeoog ganz oben auf der Wunschliste. Am Samstag, 11. Mai, war es schließlich soweit. Eine kleine Gruppe um den Vorsitzenden Matthias Richter besuchte den Jade Wurftaubenclub in Tammhausen bei Wilhelmshaven, auf dessen Gelände drei kombinierte Schießstände zur Verfügung stehen.
Bei besten Wetterverhältnissen wurden die Insulaner vom dortigen Vorsitzenden Heinz Weerda auf der Schießanlage empfangen. Hier herrschte durch eine Jugend-Bezirksmeisterschaft im Trap- und Hegeringschießen schon Hochbetrieb. Fasziniert von der Schnelligkeit und Treffsicherheit der Wettkämpfer, stieg die Spannung bei den Langeoogern merklich an. Für die meisten mitgereisten Mitglieder war das Tontaubenschießen völliges Neuland, denn als „Kugelschützen“ sind sie es gewohnt, auf sich nicht bewegende Zielscheiben zu zielen. Für die Insulaner war es eine Herausforderung, auf dahin fliegende Tontauben schnell zu zielen und zu treffen. Dank der fachmännischen und geduldigen Anweisungen durch Heinz Weerda und seinem Team stellten sich jedoch rasch Erfolgserlebnisse und Begeisterung für diesen besonderen Sport ein.
Nach zirka 400 Schuss und schmerzenden Schultern ging schließlich für die Insulaner ein wunderschöner erlebnisreicher Schießtag zu Ende. Allen war sofort bewusst: „Das muss wiederholt werden.“ Und damit steigt bereits die Freude auf ein  Wiedersehen im Jade Wurftaubenclub. -ut-

Sport-Notizen aus den verschiedenen Sparten des TSV Langeoog

Auf zum TSV-Pfingstfest…

am Pfingstsonntag, 9. Juni: Das Kinderspielfest des Langeooger Turn- und Sportvereins ist seit vielen Jahren ein Publikums-   magnet. Beginn ist um 15 Uhr, wenn TSV-Chef Heiko Recker den Sportplatz des Vereins bis 18 Uhr als Erlebnismeile freigibt. Auf einem Spieleparcours mit sechs Stationen zeigen junge Teilnehmer, wie fit sie sind. Zur Belohnung erhangeln sie sich am Kletterbaum kleine Präsente. Die Jugendfeuerwehr demonstriert ihre Einsatzkraft in einer Löschübung, zu besichtigen ist außerdem das Innere eines Rettungswagens. Eine Schätzwette wartet mit attraktiven Preisen auf: Drei Rundflüge über Langeoog sind zu gewinnen. „Glück auf vier Hufen“ verspricht das traditionelle Ponyreiten. Das „Jugendhaus am Meer“ beteiligt sich mit Kreativ-aktionen und Schminkstand vor dem Festgelände. Ob einzelne TSV-Sparten wieder Kostproben ihres Könnens geben, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.
Stärken können sich die Besucher bei Kaffee und Kuchen im TSV-Heim, und zwar in frischer Atmosphäre im neu gestalteten Schulungsraum. Draußen locken derweil Grillwurst, Pommes und Kaltgetränke. Aktuelle Einzelheiten zum Programm gibt der TSV-Festausschuss um Antje Julius und Marleen Heine per Aushang bekannt. Den (hoffentlich) zahlreichen Gästen wünscht das Team strahlendes Pfingstwetter.

In moderner Optik und Gestaltung … 

glänzen die Räume im TSV-Vereinsheim am Sportplatz: Umkleiden, Flur und Schulungsraum wurden komplett saniert (der „Utkieker“ berichtete). Decke, Wände und Türen wurden neu gemacht, im Seminarraum wurde ein neuer Fußboden verlegt. Zudem wurden auch Elektrik und Schulungstechnik – mit Beamer – weitgehend erneuert.
Die Renovierung erfolgte großenteils in Eigenleistung. Vom Januar bis ins Frühjahr hinein werkelten die TSV-Aktiven in ihrer Freizeit auf der Baustelle. Im Mai installierten sie, gleichsam als krönendes i-Tüpfelchen, noch einen Holztresen im Schulungsraum. Die Gefahr trockener Seminare ist damit gebannt. Mit einem Helferfest dankte der Vorstand den engagierten Mitgliedern. Vom Ergebnis der Modernisierung können sich die Besucher des Pfingstfestes überzeugen. – Im nächsten Schritt plant der TSV, ab Herbst 2019 die Sanitäranlagen des Vereinsheims zu renovieren.

Wer hat noch alte TSV-Fotos?

Zu seinem 111. Geburtstag, den er am 25. August feiert, will der „TSV Langeoog e.V. 1908“ eine Bilderwand als „Wall of Fame“ zusammenstellen. Hierfür sucht der Verein als Dauerleihgabe noch Fotografien aus allen Sparten und Jahrzehnten. Ob Turnerinnen oder Kicker, Weihnachtsball oder Karneval, ob Kinder-WM oder Silvesterlauf, Volleyball- oder Benefiz-Turnier: Eigentlich müssten in jedem Langeooger Haushalt solche Erinnerungen schlummern. Fotos können in der Tourist-Info im Rathaus abgegeben werden. Die geplante Bilderwand hinter einem Schutz aus Plexiglas erhält einen Ehrenplatz im frisch renovierten Vereinsheim. Bewundert werden kann sie vielleicht schon auf dem TSV-Pfingstfest.

Fußballturnier zum Geburtstag 

Im Rahmen seiner 111-Jahrfeier plant der TSV auch ein Fußball-Altherrenturnier. Voraussichtlich stattfinden wird es am 25. August ab 11 Uhr. „Zur Teilnahme laden wir zahlreiche Vereine vom Festland ein“, teilt Fußball-Obmann Thomas Pree mit. Es habe im Vorfeld schon, etwa aus Esens und Ochtersum, Anfragen gegeben, wieder einmal ein Turnier auf Langeoog zu spielen. – Zuvor reist das TSV-Team noch zum Ü-35-Pokalturnier des SV Ardorf am 28. Juni. Als Titelverteidiger aus dem Vorjahr sind die Inselkicker hier die klaren Favoriten. -köp-

Sportler und Sonne strahlten um die Wette

Langeooger Osterlauf am 21. April mit Rekordbeteiligung
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Am Ostersonntag, 21. April fand der Langeooger Osterlauf statt. Insgesamt vier Events für alle Generationen standen dabei auf dem Feiertagsprogramm. Urlaubs- und Tagesgäste sowie Insulaner beteiligten sich sportlich als Läufer und Walker. Bereits zum vierten Mal in Folge steigerten sich, seit Wiederaufnahme der Laufserie 2016, die Teilnehmerzahlen. Erstmals am Ostersonntag, statt wie sonst Ostermontag, folgten rekordverdächtige 527 Aktive der Einladung – 211 Sportler mehr als im Vorjahr. Den gesamten Tag über genossen die Läufer, Nordic Walker und Walker beste Laufbedingungen. Von angenehmen Temperaturen und Sonnenschein ließen sich außerdem viele spontane Nachmelder zu 218-2einem Tagesbesuch mit Teilnahme motivieren. Bei den Bambini (400 Meter) liefen 53 Nachwuchsflitzer einmal um den gut mit Zuschauern gefüllten Platz vor dem Haus der Insel herum ins Ziel. Zum Jugend-Lauf über 1.000 Meter gingen 114 Teilnehmer an den Start, bevor die gemeinsame Urkundenvergabe für Bambini und Jugendliche erfolgte. Eine Medaille zur Erinnerung bekam jeder Teilnehmer umgehängt.

Gleichzeitig auf die Strecke …
ging es nach dem Startschuss, den Bürgermeister Uwe Garrels nach kurzer Begrüßung um 15.30 Uhr abfeuerte, dann für den Hasen-Lauf (5.000 Meter, 209 Aktive) und Osterlauf (10.000 ­Meter, 182 Aktive). Die fünf Kilometer lange Rundstrecke hatten die Hasenläufer einmal zu laufen, während sich die Osterläufer noch eine weitere Runde gönnen durften. Abwechslungsreiche Eindrücke boten sich beim Lauf durch den Ort ebenso wie tolle Ausblicke von der Höhenpromenade durch die Dünen zum Strand und weit auf die Nordsee. Damit gab der Osterlauf einen erfolgreichen Auftakt zur dreiteiligen Serie „Langeoog läuft“. Nach dem Laufevent vom Ostersonntag stehen die Termine für den Abendlauf am 18. Juli (Sommerferien) und für den Sanddornlauf am 21. September bereits fest. Anmeldungen für beide Events können schon jetzt über www.langeoog-läuft.de vorgenommen werden. Die EWE als Sponsor und der Tourismus-Service Langeoog als Kooperationspartner sowie lokale Partner unterstützen den sportlichen Träger TSV Langeoog und den Veranstalter Agentur iventos.

Erste im Hasen-Lauf
Annika Niederau (Aacher TG) lief als schnellste Frau nach 19:18 Minuten ins Ziel. Sie hatte 57 Sekunden Vorsprung auf die Zweite Malina Hillmer (20:15 min., LF Ehberg 02), die 2018 schon auf den zweiten Platz über 10.000 Meter lief. Den dritten Platz der Damen konnte Annemone Munzel (20:53 min., laufendfit ­Oldenburg) für sich behaupten. Bei den Herren nahm Jan ­Ammerwerth (18:14 min.) den Spitzenplatz auf dem Treppchen ein. 31 Sekunden nach ihm folgte Frank Kupper (18:45 min., Post SV Buxtehude) als Zweiter vor Andreas Zoll (18:58 min., laufendfit Oldenburg).

Erste im Osterlauf
Mit Franziska Espeter (TV Laaspke, 37:26 min.) und Timo Böhl (Team TVE Nepthen, 32:55 min.) liefen die ersten Sieger der Damen und Herren ein, die mit ihren tollen Zeiten die Siegerzeiten der Vorjahre weiter verbesserten. Susanne Straten (Marathon Ibbenbüren, 41:09 min.) und Carsten Niederberger (EWE LÄUFT, 36:53 min.) als jeweilige/r Zweitplatzierte/r konnten beide gute Zeiten laufen, mussten den überragenden Ersten allerdings den Vorrang lassen. Über den dritten Platz freuten sich Marianne Schlichtmann (Down-Syndrom Marathonstaffel Team 21, 44:18 min.) und Stefan Nogly (38:13 min.) aus Köln. -ut/köp-

Sport-Notizen aus den verschiedenen Sparten des TSV Langeoog

TSV sucht alte Fotos
In diesem Jahr feiert der „TSV Langeoog e.V. 1908“ seinen 111. Geburtstag. Aus diesem Anlass plant der Verein eine Bilderwand „Wall of Fame“. Hierfür sucht er als Dauerleihgabe noch Fotografien aus allen Sparten und Jahrzehnten. Fotos können in der Tourist-Info im Rathaus abgegeben werden. Die geplante Bilderwand hinter einem Schutz aus Plexiglas wird im neu gestalteten Vereinsheim einen Ehrenplatz erhalten.

TSV-Pfingstfest
209Schon jetzt weist der TSV auf das am Pfingstsonntag, 9. Juni stattfindende TSV-Pfingstfest hin. Von 15 bis 18 Uhr wird der Sportplatz des Vereins wieder zur kunterbunten Spielwiese für Kinder und ihre (Groß-)Eltern. Hierzu stellt der Festausschuss um Antje Julius und Marleen Heine ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine. Ob Spieleparcours mit Kletterbaum, Schauübung der Jugendfeuerwehr oder Ponyreiten: Hier kommen Familien mit jungem Nachwuchs auf ihre Kosten. Dicht umlagert wird erfahrungsgemäß der Stand der Schätzwette: Dort gibt es drei Rundflüge über Langeoog zu gewinnen. Fürs leibliche Wohl werden draußen unter anderem Pommes, Bratwurst und Erfrischungsgetränke kredenzt. Kaffee und Kuchen sind im neu eingerichteten Schulungsraum des Vereinsheims erhältlich. Weitere Einzelheiten gibt der TSV beizeiten per Aushang bekannt. Gesucht werden noch freiwillige Helfer, die etwa die Stationen des Spieleparcours betreuen; Interessierte wenden sich an den Festausschuss.

35. Strandvolleyball-Mixed-Turnier 2019
Nahezu ausgebucht ist das 35. Langeooger Strandvolleyball-Turnier: 64 Mixed-Teams werden am 29. und 30. Juni gegeneinander antreten. Ausrichter des Traditionswettkampfes ist der Tourismus-Service Langeoog zusammen mit dem TSV, auf dessen Sportplatz viele Volleyballer in ihren Zelten übernachten. Insgesamt erwartet die Insel rund 600 Sportlerinnen und Sportler (samt Anhang) aus ganz Deutschland. Den Titel verteidigt das Team „Butz Alarm“ aus Detmold: Gelassen erwartet es die Langeooger „Strandhasen“, die bereits in der ewigen Bestenliste des Turniers stehen. Ein bis zwei Turnierplätze sind noch frei: Wer mitmachen möchte, sollte sich umgehend an Turnierleiter Klaus Kremer (Tel. 04972/6331) wenden. Verbindliche Anmeldungen sind über www.langeoognews.de möglich. Beim Langeooger Mixed-Turnier geht es übrigens nicht um ­Beachvolleyball, denn gespielt wird mit Sechser-Mannschaften. In drei Spielrunden am Samstag und Sonntag wird das beste ­Mixed-Team ermittelt. Im Vordergrund steht zwar der Spaß, doch wird in der Spitze hochklassiger Volleyball geboten. Die im Vorjahr eingeführte internetgestützte Auswertung soll auch in diesem Jahr wieder genutzt werden.

13. Dünen-Cup
Ende Mai Vom 30. Mai bis 2. Juni findet in der Turnhalle an der Friesenstraße der „13. Langeooger Dünen-Cup 2019“ statt. Ausrichter ist der Turnbezirk Weser-Ems mit Unterstützung des TSV Langeoog. Die zahlreichen Anmeldungen der Turnerinnen aus Norddeutschland nahmen Bezirksfachwart Wolf Dieter Zapp und Susanne Philipp entgegen. Untergebracht sind die Sportlerinnen in den Langeooger OWD-Heimen. Am Donnerstag, 30. Mai startet nachmittags der erste Wettkampf, Freitag folgen drei Durchgänge für verschiedene Altersstufen, am Samstag zwei weitere Durchgänge. Der Sonntag bleibt Reserve-Durchgängen vorbehalten, ist sonst wettkampffrei. Geturnt wird etwa an Stufenbarren, Sprungtisch und Schwebebalken sowie am Boden. Seitens des TSV kümmern sich Jutta Waßner und Crew zwischendurch um das leibliche Wohl der Turnerinnen. -köp-