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Sport-Notizen aus den verschiedenen Sparten des TSV Langeoog

Spartensport draußen
Buchstäblich Bewegung kommt ins Sportgeschehen des TSV: Die ersten Sparten haben ihre Übungsabende wieder aufgenommen. Sie finden in der Regel draußen auf dem TSV-Sportplatz statt. Mannschaftssport wie Fußball ist derzeit noch nicht möglich, auch der Lauftreff muss noch pausieren, kontaktloses Training hingegen ist erlaubt. Wieder aktiv sind unter anderem die Herzsportgruppe, Männer-Fitness und TriloChi. Ab Juli plant die Groupfitness, ihre Termine am Strand abzuhalten.
Mit als erste Gruppe startete am 25. Mai 2020 die Fitness 50 Plus/Minus Gruppe wieder in den Sportbetrieb. „Wir treffen uns immer montags von 18 bis 19 Uhr und sind bis zu zehn Damen“, berichten die Übungsleiterinnen Petra Kruse und Mareke Gastmann. „Die ersten beiden Male waren sehr kalt und windig, was uns aber nicht daran gehindert hat, unsere Einheiten zu absolvieren. Beim vierten Mal am 22. Juni war es natürlich besonders schön, weil das Wetter entsprechend warm war.“ – Schritt um Schritt kehrt der TSV in den sportlichen Alltag zurück.
Fußball: vorerst keine Turniere
Außer zum Rasenmähen durfte der TSV-Sportplatz im Frühjahr nicht betreten werden. Nun soll das Leder eingeschränkt wieder rollen dürfen: Beim Fußball wird ein leichtes Balltraining ohne Körperkontakt zulässig sein. Ein Anfang, mehr nicht. Auf die angestrebte Teilnahme an mehreren Turnieren werden die Inselkicker verzichten müssen, weil die Wettkämpfe wohl nicht stattfinden können.
„Das betrifft die Turniere am Festland beim TuS Leerhafe und dem SV Hinrichsfehn ebenso wie unser traditionelles Benefiz­turnier gegen eine Langeooger Kurgästeauswahl“, bedauert TSV-Fußball-­Obmann Thomas Pree. Ob der „20. Fußballcup der sieben Ostfriesischen Inseln“ im September auf Baltrum steigen könne, sei ebenfalls fraglich.
Tribünendach
Der TSV plant, das Dach der Tribüne im Jonny-Vestering-Stadion zu erneuern. Die ersten Vorarbeiten sind bereits erledigt. So wurde der Ringbalken als Rahmenkonstruktion abgenommen. Derzeit prüft der Vereinsvorstand die Kosten für eine neue Dachkonstruktion. Der Zeitrahmen für die Renovierung stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. -köp-
Grüngurt für Wiebke Matzies 
Mit Engagement dabei ist auch die TSV-Judosparte um Leiter Heini Matzies (siehe separaten Artikel im „Utkieker“). Sogar eine Prüfung war – unter Einhaltung der Hygienebedingungen – trotz Corona-Krise möglich: Ende Juni legte Wiebke Matzies auf Langeoog ihre Prüfung zum 3. Kyu (Grüngurt) ab.
Partnerin war ihre Schwester Mareikje, die vor einem Jahr den Grüngurt errungen hatte. Das Regelwerk des niedersächsischen Judoverbandes sieht dies, als Ausnahme in der Corona-Zeit, ausdrücklich bei Geschwistern vor, sodass dieser Kontaktsport zulässig war. Mit Mundschutz und entsprechendem Abstand nahm Prüfungsreferent Wolfgang Ramm vom Judo Arbeitskreis Ostfriesland die einzelnen Prüfungsanteile, von Fallschule bis Übungswettkampf, unter freiem Himmel ab.
Wiebke Matzies bestand mit Bravour, sodass sie den ersehnten Gürtel als verdienten Lohn für sechsmonatige Prüfungsvorbereitung entgegennehmen konnte. Und ist nun, neben ihrer Mutter Tilli und ihrer Schwester, der dritte Grüngurt der TSV-Judosparte. – Leiter Heini Matzies hatte sich übrigens erst 2019 im zarten Alter von 68 Jahren erfolgreich der Braungurt-Prüfung gestellt, um seinen jungen Judoka mit gutem Beispiel voranzugehen. -ut-

Judokas trotzen der Corona-Krise

Heini Matzies konzipiert kontaktloses Training im Freien –
Wolfgang Ramm zu Gast auf der Insel
Judo ist ein Kampfsport, der wie kein anderer auf die Nähe der Sportler angewiesen ist. Nichtsdestotrotz gibt es dennoch viele Möglichkeiten, sich mit Judotechniken in Form zu halten, ohne die Abstandsregeln zu missachten. Geradezu mustergültig hat sich das Oberhaupt der Langeooger Judokas, Urgestein Heini Matzies, frühzeitig Gedanken gemacht, wie man unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln die Langeooger Judokids im Training in Corona-Zeiten bei der Stange halten kann.
Das Training und damit auch die Matten wurden kurzerhand aus der Halle auf eine Tartanfläche bei den Sportplätzen verlegt. Darüber hinaus wurde Desinfektionsmittel beschafft, mit dem die Matten nach jeder Trainingseinheit desinfiziert werden. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung hat Heini Matzies ein forderndes, einstündiges Training konzipiert, bei dem sich die Judokids nicht berühren, aber trotzdem ihre Kondition, Koordination, die Fallschule sowie in gewissem Rahmen die Judostandtechniken (Würfe) trainieren können. Letzteres bezeichnet man im Fachjargon als „Tandoku-Renshu“, also das Üben von judospezifischen Bewegungsabläufen ohne Partner. Dies erfordert vom Trainer und von den Schülern ein erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit.
Für das Training am 22. Juni lud Heini Matzies zur Unterstützung und als besonderen Gast Wolfgang Ramm aus Leer auf die Insel ein. Er ist sportlicher Leiter der Judo-Wettkampfförderung Ostfriesland, Prüfungsreferent des Judo-Arbeitskreises Ostfriesland und Träger des 5. DAN Judo. Gemeinsam feilten Matzies und Ramm während der Trainingseinheiten am Programm für die Langeooger Judokids, was den Kindern sichtlich viel Spaß bereitet hat.
Der Leeraner war begeistert von der hervorragenden Trainingsarbeit auf der Insel und freut sich schon jetzt auf den hoffentlich bald stattfindenden Einsatz der Langeooger Judokids bei der Wettkampfförderung Ostfriesland auf dem Festland. Dieser Einsatz für die Judokids ist ein gutes Beispiel auch für andere Sportarten auf der Insel und dem Festland. -ut-

Vereinsmeisterschaft mit Spitzenergebnissen

Matthias Richter, Thilko Frenzel und Ronja Richter 
holen sich die Titel auf dem Schießstand
An der diesjährigen Vereinsmeisterschaft des Schießvereins Langeoog traten am Sonntag, 21. Juni, 12 Mitglieder zum Wettkampf an. Die Schützen schossen mit eigenen Großkalibergewehren (GK) und alternativ mit dem Vereins-Kleinkaliber (KK)-Gewehr. Gewertet wurden zehn Schuss liegend und zehn Schuss stehend.
In drei unterschiedlichen Wettkampfdisziplinen wurden die Vereinsmeister ermittelt, wobei Spitzenergebnisse erzielt wurden. Beim Ordonnanz-Schießen mit offenem Visier siegte Matthias Richter (mit 188 von 200 möglichen Ringen) vor Doreen Richter (177). Mit nur einem Punkt mehr (197 von 200 möglichen Punkten) setzte sich Vereinsmitglied Thilko Frenzel, der extra aus Norden angereist war, gegen Matthias Richter (196) beim Großkaliberschießen mit Zielfernrohr durch. Einen kleinen Vorsprung hatte Ronja Richter (160 von 200 Punkten) gegenüber Rainer Adelmund (156) beim Kleinkaliberschießen.
Gerke Richter nutzte das schöne Wetter, um einigen interessierten „Großen“ zusätzlich das Bogenschießen zu zeigen. Der spannende Nachmittag endete mit einem gemeinsamen Grillen.
Übrigens: Unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften öffnet der Schießstand auch wieder für Gäste und Insulaner seine Türen. -Doreen Richter-
Ergebnisse und Platzierungen
50m GK – offene Visierung:
1. Platz: Matthias Richter (188 von 200 Punkten; K98, 7,62×51 Nato);
2. Platz: Doreen Richter (177 Punkte; K98, 7,62×51 Nato);
3. Platz: Thilko Frenzel (156 Punkte; Mosin-Nagant, Kaliber 7,62x54R).
50m GK – mit Zielfernrohr:
1. Platz: Thilko Frenzel (197 von 200 Punkten; Hover, .308);
2. Platz: Matthias Richter (196 Punkte; Hover, .308);
3. Platz: Stephan Volkmann (188 Punkte; Steyer Mannlicher, 222).
50m Kleinkaliber – .22 lfB:
1. Platz: Ronja Richter (160 von 200 Punkten);
2. Platz: Rainer Adelmund (156 Punkte);
3. Platz: Jan-Christian Mielke (149 Punkte);
4. Platz: Eva Füßer (145 Punkte);
5. Platz: Hannes Kurschat (137 Punkte);
6. Platz: Hanna Kunze (134 Punkte);
7. Platz: Frederik König (133 Punkte);
8. Platz: Waltraut Glinicki (122 Punkte).

Rege Gemeinschaft  auf dem Wasser

49. Jahreshauptversammlung des SVL am 7. Februar 2020:
Langeooger Segler gut aufgestellt – Vorstand im 
Amt bestätigt – großzügige Spende für Spielgerät
In neuer Rekordzeit (zumindest für dieses Jahrtausend) endete die 49. Jahreshauptversammlung des Seglervereins Langeoog e.V. (SVL). Gerade einmal 36 Minuten dauerte es, um Vorstands- und Kassenbericht sowie ein ganzes Paket an Vorstandswahlen über die Bühne zu bringen.
„Moin zusammen!“ Kurz, aber herzlich, begrüßte SVL-Vorsitzender Michael Agena am Freitagabend, 7. Februar im „Haus der Insel“ die 38 anwesenden Mitglieder, darunter die Ratsherren Jan Martin Janssen und Olaf Sommer, sowie Bürgermeisterin Heike Horn.
Vorstandsbericht
Als eine rege Gemeinschaft auf dem Wasser stellte sich im Vorstandsbericht von Michael Agena der SVL 2019 dar. Das Jahr begann mit geselligen Aktionen wie Grünkohlessen und Struukbessenschmieten [= Reisigbesen-Werfen, ostfriesischer Brauch; die Red.], gefolgt von gemeinsamen Reparaturen an der Steganlage. Den aktiven Mitgliedern und beteiligten Firmen dankte Michael Agena für ihren Einsatz.
Am 6. April gingen die ersten Boote zu Wasser, zum 18. Mai folgte, mit 20 Booten und über 40 Teilnehmern, das Ansegeln nach Accumersiel. Auch dabei war Uwe Meier mit seiner „Pauline“, die dort ihren 115. Geburtstag feierte. SVL-Vize Ralph Rüffert würdigte den Anlass in einer kleinen Ansprache mit einem Geburtstagspokal. Weniger Glück hatte am 14. Juli das Grillfest an Halle C, doch ließ man sich die Party nicht vom „absoluten Schietwetter“ verderben. Zum Absegeln am 14. September organisierte der Festausschuss eine Fahrt nach  Harlesiel, inklusive Ausflug auf dem Raddampfer „Concordia II“.
Den SVL-Nachwuchs lobte Michael Agena als Aktivposten des Vereins: Im Rahmen der Travemünder Woche nahmen Finja und Geske Bents im Juli 2019 an der internationalen Deutschen Meisterschaft der Teenyjollen teil. Dort konnten sie sich trotz widriger Umstände platzieren. „Dieses Jahr arbeiten die beiden darauf hin, in der 420er-Klasse teilnehmen zu können. Sie sammeln seit September fleißig Punkte für die Deutsche Meisterschaft 2020“, verriet der SVL-Chef, der Finja und Geske Bents dazu Glück und Erfolg wünschte.
Bericht des Schatzmeisters
Als Verein mit stabilen Zahlen präsentierte Schatzmeister Onno Brüling den SVL in seinem Kassenbericht: „Mit 2019 dürfen wir auf jeden Fall zufrieden sein.“ Die Einnahmen der Steganlage bewegten sich auf Vorjahresniveau, als neue Stegwartin habe sich Ulla Sommer schnell eingearbeitet. Es sei gelungen, Verbindlichkeiten abzubauen und ein altes Darlehen zu tilgen. – Personell sei der SVL ebenfalls konstant: Zum 31. Dezember 2019 verzeichnete der Verein 227 Mitglieder (2018: 231).
Aus den gebildeten Rückstellungen will der SVL in diesem Jahr drei Projekte finanzieren:
Auf dem Plan stehen die für März angedachte Ausbaggerung des Hafens, die Erneuerung des Stegwartcontainers und die Erweiterung der Toilettenanlagen, für die zunächst ein Kostenrahmen ausgearbeitet werde.
Die Kassenprüferinnen Christiane Agena und Angelika Fischer fanden keinen Grund zur Beanstandung und attestierten Schatzmeister und Vorstand gute Arbeit. Mitglied Helge Bents stellte daher Antrag auf Entlastung des Vorstands, dem die Versammlung einstimmig nachkam.
Ein ganzer Block von Neuwahlen …
stand zudem auf der Tagesordnung. Als Wahlleiter fungierte zeitweilig Jan Martin Janssen. Einmütig wiedergewählt wurden der 1. Vorsitzende Michael Agena und Schatzmeister Onno Brüling. Gleichfalls einmütig bestätigt wurden Arbeitsdienstleiter Stephan Freimuth, Umweltbeauftragter Sören Sommer, Wettfahrtleiter Helge Bents, Pressewart Peter Nitzsche sowie der aus Erich Freimuth, Achim „Atschi“ Hancke und Harro Schreiber bestehende Ehrenrat.
Ein Dank ging an Ulla Sommer, die 2019 erfolgreich ihre erste Saison als Stegwartin bestritt. Michael Agena: „Der Vorstand freut sich sehr, dass sie uns auch in der kommenden Saison zur Seite stehen wird.“ Gedankt wurde zudem den Pächtern Monika und Thomas Eden im Seglerheim „Kajüte“ für die gute Bewirtschaftung. Aktuell werde eine Verlängerung des Pachtvertrages ausgearbeitet.
2.000 Euro für Spielplatzgerät
Hoch erfreut verkündete der SVL-Chef eine aktuelle Spende von Kramps Koopladen über 2.000 Euro. Inhaberin Britta Kramp hatte den Betrag am selben Tag an Michael Agena und Schatzmeister Onno Brüling überreicht. Letzterer hatte das Koopladen-Team für eine Pfand-Aktion zugunsten eines neuen Spielgerätes für den SVL-Spielplatz am Hafen gewinnen können. Die Aktion war am 4. Februar 2019 gestartet und lief ein Jahr. Insgesamt stiftete die Kundschaft des Supermarktes 1.537,27 Euro an Pfandbons. Familie Kramp rundete die Summe aus Eigenmitteln auf 2.000 Euro auf. Zeitnah plant man nun ein neues Gerät für den SVL-Spielplatz, der nicht nur dem Seglernachwuchs, sondern allen Kindern offensteht.
Grußwort zum Schluss
In einem kurzen Grußwort zum Ausklang der Versammlung lobte Bürgermeisterin Heike Horn das Engagement des SVL: „Eine Insel ohne Seglerverein wäre ein Armutszeugnis.“ Für eine Kommune mit 1.800 Einwohnern sei die Mitgliederdichte erfreulich hoch. Wenn die Gemeinde in ihrem Rahmen etwas für den SVL tun könne, dann tue sie das gern. Horn wünschte den Vereinsmitgliedern „Mast- und Schotbruch!“ und viel Freude in der Saison.
Termine 2020 (Änderungen vorbehalten):
13.02.: Grünkohlessen
25.02.: Struukbessenschmieten
09.05.: Ansegeln
19.09.: Absegeln
voraussichtlich 22.08.2022: 50 Jahre SVL
Näheres dazu auf der SVL-Website www.sv-langeoog.de. -köp-

„TSV für die Zukunft gerüstet“

112. Jahreshauptversammlung des TSV am 18. Januar 2020
Verein präsentiert sich solide – Vorstandswahlen 
einmütig – zahlreiche Ehrungen von Mitgliedern
Gesellig und gut gelaunt verlief am Samstag, 18. Januar die Jahreshauptversammlung des „Turn- und Sportverein Langeoog e.V. von 1908“ im „Haus der Insel“. Knapp 100 Anwesende begrüßte der 1. Vorsitzende Heiko „Paddy“ Recker um 14.30 Uhr im Großen Saal des HDI. Unter anderem hieß er Bürgermeisterin Heike Horn, den stellvertretenden Bürgermeister Jan Martin Janssen, den Altbürgermeister Uwe Garrels und mehrere Ehrenmitglieder willkommen. Ein Präsent überreichte „Paddy“ an das jüngste Vereinsmitglied Lola Marie: Die gut fünf Monate alte Tochter von Schriftführerin Marleen Heine-Agena wurde auf der Versammlung in den TSV aufgenommen.
In ihrem Grußwort hob Bürgermeisterin Heike Horn die Bedeutung des „sehr gut aufgestellten Vereins“ für Langeoog hervor. Mit fast 700 Mitgliedern und 18 Sparten sei für jeden etwas dabei: „Ohne den TSV wäre Langeoog nicht die Sportinsel.“ Bei Sportereignissen wie dem Silves-terlauf zeige sich zudem die gute Zusammenarbeit zwischen TSV und Tourismus-Service Langeoog. Gemeinsam leiste man Großartiges: „Wo die Gemeinde unterstützen kann, wird sie das auch weiterhin tun.“
Vorstandsbericht
Als traditionsbewussten Verein präsentierte Heiko Recker den TSV in seinem Vorstandsbericht zum Geschäftsjahr 2019. Sein besonderer Dank erging an alle Helfer, Sponsoren und weitere Unterstützer des Vereins. Den Zuspruch seitens der Mitglieder habe man zur 111-Jahrfeier am 25. August erfahren, die „als lockerer Zusammenschluss“ mit rund 100 Teilnehmern gut ­besucht gewesen sei. Für Kontinuität stehe das Benefiz-Kicken mit der Kurgäste-Auswahl, das seit 60 Jahren Bestand besitze. Ein Rekordergebnis habe der Silvesterlauf mit 318 Teilnehmern erlebt, ebenso der 13. Dünen-Cup mit 150 Turnerinnen aus ganz Deutschland. Stolz könne man auf die 2019 erfolgte Sanierung des TSV-­Vereinsheims sein, zumal vieles in Eigenleistung gemacht ­worden sei. Recker verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass das renovierte Vereinshaus entsprechend mit Leben gefüllt werde.
Mit 661 Mitgliedern (gegenüber 664 im Vorjahr) sei ein nur leichter Rückgang zu verzeichnen. „Paddy“ dankte den TSV-Aktiven und unterstrich: „Auch passive Mitglieder sind unverzichtbar für uns.“ Mit Blick auf die Piramboto-Kür „Sportler des Jahres“ ergänzte er, dass eigentlich alle „Sportler des Jahres“ seien. Außerdem wies er auf die von Mitglied Nathalie Gehle gestaltete neue Website des TSV hin, die seit Jahresbeginn online geschaltet sei. Auf www.tsv-langeoog.com könne man das aktuelle Geschehen im Verein verfolgen. – Für den Terminkalender: Die nächste Jahreshauptversammlung ist auf den 23. Januar 2021 gesetzt.
Kassenbericht und Vorstandswahlen
Als solide wirtschaftender Verein stellte sich der TSV im Kassenbericht von Julia Neumann dar. Verbucht wurden 289 Posten, größter war der erste Teil der Renovierung des TSV-Heims. Dessen Restsanierung sowie die Renovierung der Tribüne sind die vornehmlichen Projekte für 2020. Die Kassenprüfer Alicja Lübben, Frank Düll und Manfred Lau bescheinigten Julia Neumann eine korrekte Buchhaltung und ausgeglichene Bilanz, sodass die Versammlung den Vorstand einstimmig entlastete.
Zu den von Heiko Recker geleiteten Vorstandswahlen hoben 91 Stimmberechtigte ihre Hände. Einstimmig (bei jeweils einer Enthaltung) bestätigte die Versammlung den 2. Vorsitzenden Ralf Heimes und Schriftführerin Marleen Heine-Agena in ihren Ämtern. Als neue Kassenprüfer wurden Margret Sjuts, Uwe Garrels und Dieter Gerjets einstimmig gewählt.
Überdies gab es zwei Würdigungen im Vorstand: Geehrt wurden Julia Neumann für ihre 25-jährige Tätigkeit als Kassenwartin und Ralf Heimes für 20 Jahre Vorstandsarbeit (erst Schriftführer, seit 2012 Vizevorsitzender). – Ferner entschied die Versammlung einstimmig, die Jahresbeiträge (50 Euro Erwachsene, 25 Euro Kinder und Jugendliche; ab drittem Kind beitragsfrei) unverändert zu belassen. „Der Verein ist kerngesund“, resümierte Heiko Recker, „trotz aller Ausgaben sind wir für die Zukunft gerüstet.“
Ehrungen
Die gute Aufstellung des Vereins belegten die zahlreichen Ehrungen – sowohl für Vereinstreue als auch bei der Sportabzeichenprüfung. Vizevorsitzender Ralf Heimes und Schriftführerin Marleen Heine-Agena nahmen die Auszeichnungen vor.
Dabei wurden 30 langjährige Mitglieder gewürdigt. Urkunden für 20 Jahre Zugehörigkeit gingen an Ines, Lena und Sven Klette, Heike Mackert, Agi Meiners, Nina Pree, Roland Trottenburg und Kirsten Wagner. Für 40 Jahre TSV-Treue geehrt wurden Gerald Hausmann, Katja Heimes, Frank und Uwe Ostermann, Maike Recktenwald, Margret und Dirk Sjuts sowie Udo Streitbörger. Auf 50 Jahre brachten es Frauke Albers, Christiane Bents, Doris Falke, Frerich Göken, Christian Miener, Monika Peschel, Ingetraud Siebert und Björn Wegener. Und stolze 60 Jahre dabei waren Siebo Dieken, Alfred Feith, Behrend Heeren, Heinz Klette, Heinz Schwede und Helmut Vestering.
Im Rahmen der Ehrungen wurde überdies das Deutsche Sportabzeichen des DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) verliehen. Zum 111. Geburtstag des TSV im Vorjahr war das Ablegen von 111 Sportabzeichenprüfungen angestrebt. Insgesamt wurden es sogar 112, wovon 75 durch die Inselschule abgelegt wurden. Die 37 übrigen Abzeichen absolvierten TSV-Mitglieder, viele waren zum ersten Mal dabei. Zu den „alten Sporthasen“ gehörten Jonny Vestering und Hermann Schade (jeweils 45. Prüfung zum Sportabzeichen in Gold), Margret Sjuts (39. Gold), Heiko Recker (39.), Else Lübben (38.), Ralf Heimes (30.), Hannah Uecker (20.) und Rainer Ballmann (9.).
„TSV-Sportler des Jahres“
Zum zwölften Mal ernannte das „Piramboto“-Team aus der Fußballsparte den „TSV-Sportler des Jahres“. Für 2019 war die Wahl auf Ralf Heimes gefallen, der sich „als Aktivposten des TSV“ in den vielen Jahren seiner Mitgliedschaft „in verschiedenen Sparten und Funktionen ausprobiert“ habe. Mehr als ein mannschaftsdienlicher Teamplayer im Fußball sei er: „Ansprechpartner, Ideengeber, Vermittler und Lösungssuchender – nicht unbedingt in der ersten Reihe, nicht unbedingt sichtbar, aber ­immer präsent“, so das Urteil der aus Rainer Hunger, Karsten Luplow, Norbert Otten und Wolfram Wiedel bestehenden Jury. Das gelte für die Organisation des Insel-Cups auf Langeoog ebenso wie für die Renovierung des Vereinsheims. Ralf Heimes habe stets das Ganze im Blick: den TSV.
Berichte aus den Sparten
Älterensport
Aus der Sparte Älterensport am Donnerstag um 20 Uhr berichtete Übungsleiterin Mareke Gastmann. In dieser Stunde gehe es darum, die Beweglichkeit zu fördern, das Gleichgewicht zu schulen und die Muskulatur zu kräftigen. Bis zu neun Aktive nehmen etwa am „Yoga Gold“ teil. – Seit zwei Jahren werde zudem freitags ab 17.30 Uhr Yoga geübt. Dabei werde Klassisches Hatha-Yoga durch Atemübungen und kleinere Meditationseinheiten abgerundet. – Ins fünfte Jahr geht am Dienstagabend Mareke Gastmanns Angebot TriloChi. Das ganzheitliche Konzept beruht auf östlichen Bewegungs- und Entspannungsmethoden wie Qigong und Tai-Chi, verbunden mit dem westlichen Wissen der Trainingslehre.
Fitness 50-plus-minus
Bis zu 14 sportbegeisterte Damen zwischen 49 und 83 Jahren treffen sich montagabends zur „Fitness 50-plus-minus“ unter Leitung von Petra Kruse und Mareke Gastmann. Im Vordergrund steht der Fitnesserhalt durch Herz-Kreislauf-Training und Kräftigungsübungen zum Muskelaufbau. Übungen zur Körperwahrnehmung, sowie Gedächtnis- und Koordinationsübungen und Sturzprophylaxe ergänzen das Angebot. Aktuelle Trends, kleine Spiele oder Tänze werden gern eingebunden. Freizeitaktivitäten mit der Donnerstagsgruppe gehören ebenfalls zum festen Programm. Den Bericht verlas Monika Peschel in Vertretung der Übungsleiterinnen.
Fußball Herren und Festausschuss
Von Fußball und Festkomitee referierte Fußball-Obmann Thomas Pree. Eine gute Bilanz verzeichneten 2019 die Altherren: Erfolgreich verteidigten sie Ende Juni ohne Niederlage ihren ­Titel beim Pokalturnier in Ardorf. Das Turnier des SV Hinrichsfehn Mitte Juli konnte sogar ohne Gegentor gewonnen werden. Das traditionelle Benefiz-Spiel gegen die Kurgäs-teauswahl „Strandfußballer“ (3:3) wurde überschattet von einem Unfall des Gästetorwarts, der nach einem Knöchelbruch mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen wurde, inzwischen aber „wieder voll hergestellt“ ist. Der Erlös der Veranstaltung von 1.400 Euro soll der geplanten Sanierung der maroden Sportplatz-Tribüne zugutekommen. Weitere Ereignisse waren das eigene Altherren-Turnier am 1. September (3. Platz) und 14 Tage später der Insel-Cup auf Norderney (6. Platz). Der TSV-Nachwuchs, so Pree, werde unter anderem in Form einer Schul-AG betreut. – Vom Festausschuss um Antje Julius berichtete Thomas Pree über den gelungenen Kinderkarneval, den sogar ein TV-Team des NDR begleitete. Die Veranstaltung zählte mehr als 300 Teilnehmer. Ein Erfolg war auch das TSV-Pfingstfest mit weit über 1.000 Besuchern. Der Dank des Festkomitees ging an alle Helfer und Sponsoren.
Thalasso-Lauftreff 
Auf gut sieben Jahre Lauftreff konnte Rainer Ballmann blicken: Unterstützt von Lebensgefährtin Patricia Thorburn, lädt der Spartenleiter ganzjährig Mittwoch und Freitag zum Langlauf ein. Zu den Teilnehmern aus ganz Deutschland und den Nachbarländern zählen Anfänger ebenso wie gestandene Marathonläufer. Ein Highlight der Sparte war die Teilnahme von 28 Läuferinnen und Läufern der LG Burg im August 2019.
Die Groupfitness … 
erweist sich seit 21 Jahren als beständige Sparte. Angeboten werden drei Kurse: Dienstags läuft „Groupfitness Aerobic“, ein allgemeines aerobes Ausdauertraining mit definierten Bewegungsmustern, das synchron zu Musik ausgeführt wird. Mitt-  wochs folgt „Groupfitness Workout“, ein Training zur Kräftigung und Straffung der typischen weiblichen „Problemzonen“. Donnerstags schließlich „Groupfitness Step Aerobic“: Trainiert wird wie beim Aerobic, der Kurs ist aber anstrengender als die Grundvariante, da eine Stufe zum Einsatz kommt. Die Choreographien sind anspruchsvoll und modern. Alle Kurse sind in der Regel gut besucht, man freue sich aber über Neu- und Wiedereinsteigerinnen. Willkommen sind auch Männer. Zudem findet „Groupfitness“ auch nach dem Sport statt, etwa in Geburtstagsrunden, „natürlich erst nach dem Sport“, oder der obligaten Weihnachtsfeier. Den Bericht verlas Julia Neumann für Spartenleiterin Katja Heimes.
Die „Sanfte Stunde“ … 
am Mittwoch beleuchtete Leiterin Renate „Nati“ Grell. Ziel sei es, mit Entspannungsübungen sowie Sequenzen aus TaiChi und Qigong zu meditativer Ruhe zu gelangen. „Im Rennen“ seien darüber hinaus auch Ausdauerübungen, Spiele und Geselligkeiten. – Die Herzsportgruppe, so Renate Grell, pausiere derzeit, stattdessen werde am Dienstagabend „Yoga Dancing“ angeboten, wie auch Volleyball für Senioren. Wünschenswert wäre eine stärkere Beteiligung an den Übungsabenden.
Volleyball 
Über mehr Zuspruch würde sich auch die Volleyballsparte freuen, berichtete Übungsleiterin Monika Palutke. Gut acht Teilnehmer/innen nutzten das Angebot am Montag- und Freitagabend: „Mehr wären besser.“ Gelungen sei es hingegen, den Nachwuchs für die Sportart zu begeistern: „Zwölf junge Leute – zehn Prozent der Inselschüler – sind jeden Donnerstag dabei.“ Sie sei stolz auf die Jugendlichen, die voller Motivation bei der Sache seien. – Mit einem Blumenstrauß dankte Heiko Recker der Übungsleiterin für deren Engagement in der Nachwuchsförderung. Als traditionsreiche Volleyball-Events am Strand nannte er das Oldie- und das Mixed-Turnier. Für letzteres sprach der TSV-Chef „Mr. Volleyball, Hans-Jörg „Atze“ Numrich, der „das einst größte Volleyball-Strandturnier Europas aus der Taufe gehoben hat“, Lob und Dank aus. Das 35. Turnier 2019, bewährt organisiert von Familie Kremer, sei „das beste Turnier ever“ gewesen. Wie seine Vorgänger sei es ein Wirtschaftsfaktor für Langeoog und kostenlose Werbung für die Insel.
Judo
„2019 war das beste Jahr in der Judo-Sparte“, erklärte Spartenleiter Heinrich Matzies. Mit 19 Neuzugängen seien es aktuell 25 Judoka, die jeden Montag ab 15 Uhr in zwei Gruppen trainierten. Viele neue TSV-Mitglieder habe es auch dank der Schul-AG ­Judo gegeben. Diverse Gürtelprüfungen wurden abgelegt, ältester Teilnehmer war mit 69 Jahren Braungurt-Prüfling Heinrich Matzies selbst. Von Erfolg gekrönt war die Beteiligung am Weihnachtsturnier 2019 in Friedeburg: Mit 19 Judoka habe Langeoog die zahlenmäßig stärkste Gruppe gestellt. Stark war auch das Ergebnis: Mit vier ersten, drei zweiten und weiteren vorderen Plätzen konnte sich der TSV in der oberen Teamwertung behaupten. – Angefragt ist ferner eine Judogruppe für Erwachsene. Bei ausreichendem Interesse würde sich als Trainingstag der Montag anbieten.
Männer-Fitness 
Einen Kurzbericht über die Aktivitäten im Männerturnen „oder eher Männergymnastik“ gab Spartenleiter Klaus Lauerwald. Zum Übungsabend am Mittwoch in der Turnhalle kommen zehn bis zwölf Teilnehmer, weitere sind herzlich willkommen. Dem Volleyballspielen voran geht eine etwa 30-minütige Gymnastik: Funktionsgymnastik mit Koordinationstraining ebenso wie Übungen aus den TaeBo-Programm. Im Sommer wird das Hallentraining gelegentlich durch eine Inselradtour ersetzt. Allem gemeinsam ist die Freude an Spiel und Bewegung.
Aus den Kleinsparten …
berichtete Heiko Recker. Von Badminton über Eltern-Kind-­Turnen bis Leichtathletik, so der TSV-Chef, laufe alles unvermindert, Taekwondo und Tischtennis ruhten zurzeit. Weiterhin im Verband gemeldet seien die Sparten Surfen und Tennis. -köp-

Schießverein blickt auf ein ereignisreiches Jahr

Matthias Richter als erster Vorsitzender bestätigt 
Traditionell lud der Schießverein Langeoog am zweiten Mittwoch im März zu seiner Jahreshauptversammlung ein. Vor zahlreichen Mitgliedern blickte Vorsitzender Matthias Richter auf ein aktives Jahr mit abwechslungsreichem Programm. Zu den Klassikern zählten das Schießen auf der 100-Meter-Bahn in Middels, die Vereinsmeisterschaft, das Pokalschießen für Gäste und Insulaner, die Ferienpass-Aktion für Inselkinder, das Vereinskönigsschießen, Wettkämpfe untereinander und die Weihnachtsfeier.
Zum zweiten Mal nahm der Schießverein mit einer Gruppe am Club- und Vereinsschießen in Esens teil. Eine Woche später waren Vereinsmitglieder zusammen mit der freiwilligen Feuerwehr Langeoog im Juli beim großen Festumzug des 442. Esenser Schützenfestes vertreten. An dieser Stelle einen herzlichen Gruß und Dank an die Feuerwehrler für die aktive Unterstützung!
Erstmals besuchten Mitglieder den Jade Wurftaubenclub e.V. bei Wilhelmshaven und übten sich beim Trapschießen. Außerdem wurden eine Vereinsmeisterschaft und Kreismeisterschaft in der Disziplin „Pistole 2.53“ auf Langeoog ausgetragen. Spontan wurde zum „Martini-Schießen“ eingeladen.
2019 waren verschiedene Arbeitseinsätze mit Reparaturen und Erneuerungen im Vereinsheim sowie auf der Schießanlage notwendig. Matthias Richter bedankte sich bei allen Mitgliedern, die geholfen hatten.
Als besonderes Ereignis bezeichnete der Vorsitzende das Wanderpokalschießen der Langeooger Gruppen und Vereine, das  große Resonanz erfuhr. Ende September fand die festliche Proklamation statt. Außerdem freute sich der Schießverein über den Besuch der örtlichen Jugendfeuerwehr, die zum wiederholten Mal ihren Jugendkönig ausschoss, sowie über den Besuch der 11. Corporalschaft der Schützencompagnie aus Esens.
Kassenbericht und Wahlen 
Nach den Worten von Kassenwartin Doreen Richter steht der Verein auf gesunden Füßen. Im Anschluss an den Bericht der Kassenprüfer Willy Bollenberg und Wilfried Schlichting wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Ebenfalls einstimmig in ihrem Ämtern bestätigt wurden der erste Vorsitzende Matthias Richter, sein Stellvertreter Stephan Volkmann und Kassenwartin Doreen Richter. Sie bedankten sich für das Vertrauen.
Der Schießverein zählt aktuell 86 Mitglieder und trifft sich in der Regel mittwochs ab 18 Uhr sowie sonntags ab 15 Uhr (nach Absprache) am Schießstand an der Willrath-Dreesen-Straße. Interessierte LangeoogerInnen und Gäste sind jederzeit willkommen.
Für 2020 sind wieder viele Aktivitäten geplant: Termine auf www.schiessverein-langeoog.de.
Bis Mitte August lädt der Schießverein alle Langeooger Gruppen und Vereine ein, wieder um den Wanderpokal und internen König zu schießen. Die Proklamation findet am 29. August statt. Terminabsprache unter Tel. 04972-848.   -Doreen Richter-

„Laufend geht es besser“

Sieben Jahre TSV-Thalasso-Lauftreff mit Rainer Ballmann

Überhaupt nicht verflixt, im Gegenteil: Blendend läuft es beim TSV-Thalasso-Lauftreff, der im September seinen siebten Geburtstag begehen konnte. Aus der Taufe gehoben wurde er am 19. September 2012 von Sportlehrer Rainer Ballmann, zugleich Lauftreff-Leiter, seiner Lebensgefährtin Patricia Thorburn und dem vom „Dünensingen“ bekannten Herbert Burmester. Seither liegt die gesamte Laufleistung bei derzeit gut 7.500 Kilometern. Was leicht nachzurechnen ist: Der Lauftreff findet ganzjährig zweimal die Woche statt, und die Strecke beträgt zehn Kilometer. Gefeiert wurde der „verflixte“ Jahrestag bei einem Umtrunk mit kleinen Leckereien – alles selbstverständlich sportgerecht – und dem obligaten 10.000-Meter-Lauf.
„Uns geht es laufend besser“, heißt Rainer Ballmanns Wahlspruch. „Der TSV-Thalasso-Lauftreff eignet sich für Anfänger genauso gut wie für Fortgeschrittene“, lädt der Oberstudienrat a.D. und begeisterte Langstreckenläufer zum Mitmachen ein. „Hier laufen Menschen aller Altersgruppen aus ganz Deutschland mit.“ Vereinzelt stoßen auch Läufer/innen aus der europäischen Nachbarschaft hinzu, etwa aus den Benelux-Staaten, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz. „Wir hatten sogar bereits Teilnehmer aus Afghanistan und dem Iran“, teilt Rainer Ballmann stolz mit.
Das Teilnehmerfeld ist bunt gemischt: „Von der Dame mit langem Mantel und Stockschirm – aber ohne Sportschuhe –, bis zum ambitionierten Marathonläufer war schon alles dabei.“ Meist handele es sich aber um engagierte Freizeitläufer, darunter viele Stammurlauber als „Wiederholungstäter“. So wie im August 2019 eine Gruppe der Laufgemeinschaft Burg Wiedenbrück e.V., die sich gern von Rainer Ballmann und Team betreuen ließ (der „Utkieker“ berichtete). Regelmäßig vertreten sind auch Teilnehmer aus Kreisen der Langeooger Ärztefort-bildungen und der Mutter-Kind-Kuren.
Seinen Bekanntheitsgrad erhöhte der TSV-Thalasso-Lauftreff zudem durch die Beteiligung an Großveranstaltungen. Etwa dem Inseltreffen „Insulaner unner sück“, wo sich einmal Baltrums Bürgermeister Berthold Tuitjer auf Langeoog als Marathon-Spezialist entpuppte, oder bei den jährlichen Zugvogel­tagen im Herbst. Ein Muss ist die Mitwirkung an den Langeooger Lauf-Events, vom Osterlauf über den Lions-Lauf bis zum Silves­terlauf. Hierbei empfiehlt sich die regelmäßige Teilnahme am Lauftreff übrigens als ideale Vorbereitung.
Wer mitmachen möchte: Jeden Mittwoch und Freitag trifft man sich um 15 Uhr am Vereinsheim. Gelaufen wird immer, egal, ob bei Sonne oder Regen, ob mit vier oder 40 Teilnehmern. Nach kurzem Aufwärmtraining geht es los: über befestigte Wege und den Strand ebenso wie durch das Wäldchen. Den Abschluss ­bildet eine kleine Dehngymnastik. Neugierige Neuzugänge – ob mit oder ohne Sportschuhe – sind herzlich willkommen. Denn: „Laufend geht’s uns einfach besser.“ -köp-

Activities der Langeooger Serviceclubs

Inner Wheel Club – Lions Club – LC Gräfin Anna – Rotary Club
Tschernobyl-Kinder wieder zu Gast auf Langeoog

Zum Freizeit-Programm der weißrussischen Kinder und Jugendlichen, die auf Einladung des Vereins „Kinder von Tschernobyl – Dornum und Umgebung“ alljährlich zu ihrem vierwöchigen Erholungsaufenthalt im Sommer nach Ostfriesland kommen, gehört seit bald 20 Jahren ein Besuch auf Langeoog. Ermöglicht wird der erlebnisreiche Inseltag vom örtlichen Rotary Club, der die Kosten für Verpflegung und Überfahrt übernimmt.
Jugenddienstleiter Hans-Jörg „Atze“ Numrich und Präsident Onnen Schreiber begrüßten die 41-köpfige Gruppe um den Vorsitzenden Wilhelm Broeksmid sowie die Betreuer, Gasteltern und Dolmetscher.
Die Rotarier hatten für den Ausflug alles wieder bestens organisiert. So ging es vom Inselbahnhof vorbei am Wasserturm und den „Bunten Buden“ direkt zum Hauptstrand. Abwechslung brachten am Strand Frisbees, Schaufeln, Eimer und Bälle, die „Atze“ – selbst Mitglied im Tschernobyl-Verein – wieder an die Kinder verteilte.
Im Restaurant „Windlicht“ wartete mit Pommes und Schnitzeln,  Äpfeln und Joghurts ein leckeres Mittagessen auf die jungen Gäste. Ein Eis auf die Hand durfte auf dem Weg zurück zum Bahnhof nicht fehlen. Darüber hinaus freuten sich die Kinder über kleine Geschenke verschiedener Sponsoren der Insel.
„Den Inseltag möchten wir noch viele Jahre fortführen“, ist Numrich immer wieder von der großen Dankbarkeit der Jungen und Mädchen zwischen sieben und 17 Jahren gerührt, die den Langeooger Rotarier mit kleinen Geschenken aus Weißrussland überraschten. Mit von der Partie auf Langeoog war zum zweiten Mal Elvira Bernauer-Freier: Als Koordinatorin der privaten Stiftung „Findelkind“ mit Sitz in München unterstützt sie seit letztem Jahr die Aktionen des Tschernobyl-Vereins großzügig mit Geldbeträgen für Sachspenden. -reh-

Inner Wheel Club: Adventskalender

Er findet reißenden Absatz: der 14. Adventskalender des Inner-Wheel-Clubs (IWC). Das faszinierende Titelfoto von Michael Wrana zeigt den abendlich schimmernden Wasserturm unter ­einem funkelnden Sternenzelt. „Der Verkauf der Kalender läuft nach wie vor sehr gut – ein Ende ist absehbar“, berichtet IWC-Präsidentin Kirstin Müsch erfreut. „Wir danken allen Sponsoren, von der Insel und dem Festland, für die insgesamt 47 Preise.“ Hinter den Türchen verbergen sich Preise im Wert von mindes­tens je 50,– Euro, die man mit etwas Losglück gewinnen kann. Der Erlös kommt vor allem dem „Elternverein für krebskranke Kinder Wilhelmshaven-Friesland-Harlingerland e.V.“ zugute.
Noch ist der Adventskalender in folgenden Verkaufsstellen auf Langeoog erhältlich: Buchhandlung Krebs, Inselapotheke, Fokko Gerdes, Inselcenter Voß, Weinperle, Goldmarie, Abolengo de Alpaka und Langeooger Getränkeshop Schmidt. Online-Bestellungen sind über info@langeooger-reiterhof.de möglich. Im ­November findet die Losziehung für den Adventskalender in Verbindung mit der Scheckübergabe an den Elternverein für krebskranke Kinder statt. Und vom 1. Dezember bis Heiligabend können sich die Kalenderbesitzer wieder – Türchen für Türchen – auf die Gewinne freuen.

SOS-Meldesystem erweitert 

Im Sommer hat der Rotary Club Langeoog das von ihm auf der Insel eingerichtete SOS Meldesystem erweitert. Bereits bekannt sind die runden Rotary-Schilder im Außenbereich der Insel, vom Flinthörnpfad bis zum Osterhook. Nun kamen zwei weitere ­Tafeln im Bereich der Jugendherberge hinzu. Außerdem erhielt der Strand (außerhalb der Burgen- und Badestrände) zwölf Stationen mit dreieckigen Schildern, die zwischen Flinthörn und Ostspitze positioniert sind. Die an „Vorfahrt gewähren“-Schilder erinnernden Tafeln fallen schon von Weitem ins Auge. Zur weiteren Unterscheidung sind sie mit Buchstaben (von A bis L) statt Zahlen gekennzeichnet.
Den Aufbau erledigten die Rotarier Anfang August selbst: Nachdem im ersten Gang die Pfähle aus verzinktem Stahlrohr eingespült waren, wurden am zweiten Tag die Schilder angebracht. Die Finanzierung erfolgte durch die regelmäßige Altkleidersammlung der Rotarier. Außerdem unterstützte die Sparkasse Langeoog die Aktion mit einer Spende. Insgesamt sind 47 SOS-Schilder weitmaschig über die Insel verteilt. Sie leisteten wiederholt gute Dienste.
So einfach funktioniert das System: Wer Hilfe benötigt und sich in der Nähe eines Rettungsschildes befindet, wählt den Notruf 112 und nennt die auf dem Schild angegebene Nummer (oder den Buchstaben) des SOS-Punktes. Die Leitstelle in Wittmund kennt die jeweiligen Koordinaten und schickt sofort Hilfe dorthin. Initiiert hatte der Rotary Club das SOS-System im Juli 2017. Damals wurden 34 durchnummerierte und mit Notrufnummern versehene runde Tafeln aufgestellt (der „Utkieker“ berichtete). Die Planung hatten die Rotarier zusammen mit dem für Langeoog zuständigen Rettungsdienst MKT (Marburger Krankenpflegeteam) und der Freiwilligen Feuerwehr gestaltet. Nach erfolgreicher Installation übergab der RC das SOS-System an die Inselgemeinde. Für Instandsetzungen und Erweiterungen bleibt der Serviceclub aber weiterhin zuständig.

Wasserturmsanierung 

Die Spendenfreudigkeit buchstäblich angekurbelt hat der Münzprägeautomat, den der Rotary Club Langeoog (RC) im März 2018 am Treppenaufgang zum Wasserturm aufgestellt hat. Die Handhabung ist sehr einfach. Mit der Kurbel wird erst das Motiv (Wasserturm, Inselbahn oder Fähre) gewählt, dann wirft man zwei Münzen ein: ein 5-Cent-Stück zur Prägung und einen Euro für den guten Zweck. Durch erneutes Drehen der Kurbel entsteht die fertige Prägemünze. Der Erlös aus den Einnahmen kommt zu 100 Prozent karitativen Zwecken zugute: 50 Prozent setzt der RC für soziale Projekte auf Langeoog ein, die andere Hälfte dient dem Erhalt des Wasserturms.
Bei letzterem nahmen die Rotarier eine erste Maßnahme in Angriff: Dank der zahlreichen „Spenden im Handumdrehen“ konnte im August – bei bes-tem Wetter – die untere Fassade des Wasserturms renoviert werden. Einen neuen Anstrich erhielten der Sockel, die Tür und die Felder zwischen den Klinkerrahmen. Die Malerarbeiten übernahm die Firma Rieken. Der Malerfachbetrieb aus Esens ist seit 40 Jahren als Spezialist für Farbgestaltung auf Langeoog tätig. Das Projekt Wasserturm leitete Malermeisterin Insa de Buhr, unterstützt durch Fachgesellin Melina Weerts. Die dreiwöchige Renovierung erfolgte in Abstimmung mit der ­Inselgemeinde/Bauverwaltung, da diese Arbeiten aufgrund der exponierten Lage des Langeooger Wahrzeichens nur im Sommer möglich sind. Im nächsten Schritt plant der Serviceclub, das Treppen-geländer zum Wasserturm zu sanieren.
Einen zweiten Münzprägeautomaten – mit völlig anderen Motiven! – hat der RC zu Pfingsten 2019 am Vogelwärterhäuschen aufgestellt. Auch hier kurbeln die Besucher für den guten Zweck: Die eine Hälfte des Erlöses ist für insulare Umweltprojekte, die andere für soziale Aktionen auf Langeoog gedacht.

Golfturnier für Funkgeräte

Lions-Spende für die DLRG: 1.000,– Euro haben Lions-Club-Präsident Heiko „Paddy“ Recker sowie Präsident Bernhard ­Sieger und Geschäftsführer Michael Wrana vom Langeooger Golfclub bereits im Juli 2019 auf dem Grün der Bahn 9 an den DLRG-Ortsgruppen-Vorsitzenden Hans-Gerd Wagner und Sonja Streubel übergeben. Bei der Summe handelte es sich um den Erlös des Lions Club-Charity-Golfturniers vom Juni. Der Service-club hatte die Rettungsschwimmer der Insel als Empfänger    ausgewählt, um deren großes Engagement für die Sicherheit der Insulaner zu würdigen. Einen wichtigen Beitrag dazu stellt die Schwimmausbildung der Langeooger Kinder dar. Von der Spende hat die DLRG-Gruppe inzwischen für Rettungseinsätze notwendige Funkgeräte angeschafft.

Internationale Lions Convention in Mailand

Aktiv in Erscheinung treten die Serviceclubs jeweils in ihren Orten, doch organisiert sind sie weltweit. Deutlich wird das bei den Lions-Clubs etwa auf den jährlichen Treffen, den internationalen Lions Conventions. Die diesjährige fand vom 5. bis 9. Juli in Mailand statt. Mehr als 20.000 Lions-Mitglieder aus über 200 Ländern hatten sich in der norditalienischen Metropole zum Erfahrungsaustausch eingefunden. Mit dabei war Ines Mühlinghaus, damals noch 2. Vize-Governor des Distrikts 111 Niedersachsen/West (NW). „Wir waren rund 50 Teilnehmer aus unserem Distrikt, und über 600 aus Deutschland.“ Dreh- und Angelpunkt war das MiCo Kongresszentrum: „Auf 56.000 Quadratmetern mit 70 Tagungsräumen war hier alles möglich – vom kleinen Workshop bis zur Plenarsitzung mit allen Teilnehmern“, berichtet Ines Mühlinghaus. Die Sitzungen seien durchaus prominent besetzt: Zu den Rednern zählte unter anderen der frühere britische Premier Tony Blair. Ein weiterer Höhepunkt war die große Lions Parade durch Mailand, an der 120 Nationen teilnahmen. Und abseits der Veranstaltungen blieb Zeit, das Kulturprogramm von Konzert bis Museum zu genießen.
„Rückblickend war die Convention ein bedeutsames Ereignis mit höchst emotionalen Momenten“, schwärmt die Langeoogerin. „Etwa als Friedensnobelpreisträger Denis Mukwege mit dem ­Humanitär-preis von Lions die höchste Auszeichnung der Organisation erhielt.“ Eindrucksvoll sei es auch, das Lions-Netzwerk zu erleben, das seit über 100 Jahren im Sinne von Völkerverständigung und Gemeinschaft arbeite. So habe sie Gelegenheit ­gehabt, mit der Kanadierin Dr. Patti Hill, 3. Vizepräsidentin von Lions International, zu sprechen.
„Lions hat mich schon immer interessiert“, erklärt Ines Mühlinghaus. Das Gründungsmitglied des LC „Gräfin Anna“ war von 2017 bis 2019 als „Zone-Chairperson“ in der „Region I“ im Distrikt 111 aktiv. Zur Zone gehören die Clubs von Langeoog, Esens, Norden und Norderney. Als Zonensprecherin hielt Ines Mühlinghaus engen Kontakt zu den Clubs der weiteren Region. Das Amt blieb auf der Insel: Nachfolger wurde zum 1. Juli 2019 Bernhard Sieger vom LC Langeoog.

District Governor 2020 aus Langeoog

Alles braucht seine Zeit, doch manchmal geht es schneller. Dies erfuhr Ines Mühlinghaus auf ihrem angestrebten Weg ins Amt des District Governor im Distrikt „111 NW“. Der Distrikt umfasst den nordwestlichen Teil von Niedersachsen. Im Distriktgebiet von Wilhelmshaven bis Osnabrück sind rund 2.500 Lions-Mitglieder in 75 Clubs aktiv am Werk.
Erst im Herbst 2018 zum 2. Vize Governor bestimmt, wurde Ines Mühlinghaus, da ihr Vorgänger im Amt aus Gesundheitsgründen zurücktrat, jetzt schon zum 1. Vize gewählt.
Dies geschah am 14. September auf der Lions Distriktversammlung in Rastede. Damit wird sie das Amt des District Governors bereits im Lions-Jahr 2020/2021 bekleiden. Die Vorbereitung darauf ist wegen der Kürze entsprechend intensiv: „Seminare in der deutschen Zentrale in Wiesbaden gehören ebenso dazu wie eine Ausbildung in Chicago/USA“, berichtet   Ines Mühlinghaus, deren Amtseinweisung auf der nächsten internationalen Convention Ende Juni 2020 in Singapur erfolgen wird.
Bis dahin steht auch das etwa 50-köpfige Kabinett des Distrikts 111 fest. Für ihre Amtszeit plant die künftige Governor eine Distriktversammlung auf Langeoog, die etwa im Frühjahr 2021 stattfinden könnte. Doch mit der Arbeit in der Region ist es nicht getan: „Die 19 Governor der 19 Distrikte in Deutschland bilden den Governor-Rat. Der kümmert sich um die nationalen Lions-Belange“, klärt Ines Mühlinghaus auf. Es wird eine spannende Zeit – für sie und für Langeoog. -köp/ut-

Sport-Notizen aus den verschiedenen Sparten des TSV Langeoog

Silvesterlauf 2019 

Ohne Silvesterlauf wäre der Langeooger Jahresausklang um ­eine Attraktion ärmer. Zum Glück läuft die beliebte Veranstaltung am 31. Dezember wie gewohnt – und wie geschmiert. Nach kurzem Aufwärmtraining mit dem Sportteam fällt Dienstagmittag der Startschuss um 13.30 Uhr am TSV-Vereinsheim, dem Start- und Zielpunkt. Laufen ist beim Silvesterlauf übrigens kein Muss: Die Strecke über fünf, wahlweise zehn Kilometer kann auch per Nordic Walking, Wandern oder Radfahren absolviert werden.
Der 5.000-Meter-Lauf führt zum Hafen und zurück, beim 10.000-Meter-Lauf geht es über Hafen und Seedeich ins Ziel. Traditionell mündet der Silvesterlauf in ein gemütliches Beisammensein mit einem Vitaminstoß in Form von Apfelsinen sowie mit Berlinern, heißem Tee und Glühwein. Die Bestplatzierten erhalten Pokale, ihre Urkunden laden alle Teilnehmer später im Internet herunter.
Nähere Informationen sowie Startnummern und Streckenzettel gibt es bei der Anmeldung, die ab sofort im Rathaus möglich ist. Die Organisatoren bitten darum, dieses Angebot unbedingt zu nutzen, auch wenn Nachmeldungen noch am Lauftag ab 12.30 Uhr am TSV-Heim erfolgen können. Das Startgeld beträgt unverändert 5,– Euro. Ausrichter des Silvesterlaufs ist ein erprobtes Team aus Tourismus-Service und TSV-Langeoog.

Zur Jahreshauptversammlung…

am Samstag, 18. Januar 2020 um 14.30 Uhr lädt der TSV Langeoog alle Mitglieder ins „Haus der Insel“ ein. Ein wichtiger ­Tagesordnungspunkt sind die Vorstandswahlen: Zu wählen sind 2. Vorsitzende/r, Schriftführer/in und die Kassenprüfer/innen, ­außerdem stehen verschiedene Ehrungen auf dem Programm. Darüber hinaus werden die Vereinsaktivitäten beleuchtet: in ­einer Jahresrückschau, kurzen Spartenberichten, dem Kassenreport und einem Ausblick auf die kommende Sportsaison. Da die Zusammenkunft – bei Tee und Kuchen – auch der Geselligkeit unter den Vereinsmitgliedern dient, bittet der Vorstand um rege Beteiligung auf der Jahreshauptversammlung. Noch bis ein­schließlich 11. Januar 2020 können die TSV-Mitglieder ihre Anträge zur Tagesordnung einreichen.

TSV-Kinderkarneval im Februar
Auf Langeoog ticken die Faschingsuhren schneller: Während am Festland die „heiße

Jeckenzeit“ erst zwei Wochen später ­beginnt, geht der Kinderkarneval des TSV schon am Samstag, 8. Februar ganz groß im „Haus der Insel“ über die Bühne. Die Winterferien der Inselschule sind übrigens der Grund für diese „karnevalistische Zeitreise“. Apropos: Das diesjährige Motto lautet „Langeoog – eine Reise in die Vergangenheit“.
Dem Inselbrauch folgend, startet der TSV-Kinderkarneval um 14.30 Uhr mit einem fröhlichen Umzug am Rathaus. Angeführt wird die stolze Parade wieder vom Prinzenpaar Antje I. und Mambo II., die das Festkomitee unlängst in ihren ehrenvollen Ämtern bestätigt hat. Unter lauten „Langeoog hellblau!“-Rufen und süßem Kamellebewurf schreitet der Zug zum HDI, dessen festlich dekorierter Saal die Juniorkarnevalisten schon erwartet. Von 15 bis 18 Uhr steigt im großen Saal die Faschingsfeier mit Spiel und Tanz und Polonaise. Im Eintritt von 3,– Euro enthalten sind drei Lose für die attraktive Tombola. Für eine üppige Bekös­tigung der jungen Jecken und ihrer Eltern sorgt das Festkomitee ebenfalls.
„Langeoog – eine Reise in die Vergangenheit“: ein Motto, das ­alle Möglichkeiten zulässt. Denn genau genommen beginnt Vergangenheit bereits – gerade eben. Also: Nicht nur Urmenschen und Drachen, Asterix und Obelix, Kleopatra und Nofretete sind gefragt. Auch Hildegard von Bingen und Kolumbus, die Beatles und Madonna, Astronautinnen und Polarforscher wären mal eine Verkleidung wert. In diesem Sinne: „Langeoog hellblau!“

-köp-

Sport-Notizen aus den verschiedenen Sparten des TSV Langeoog

111 Jahre TSV 

Wenn das kein Grund zum Feiern ist: Der TSV wird 111 Jahre alt. Aus diesem Anlass gibt der Verein am 25. August ein Fest für seine Mitglieder: „Alle Sparten sind eingeladen, mit Aktionen zum Festprogramm beizutragen“, teilt der 1. Vorsitzende Heiko „Paddy“ Recker mit. Geplant sei zudem, bis zu diesem Tag 111 Sportabzeichen abzulegen. Eine sportliche Herausforderung, die es zu bewältigen gilt. Nähere Infos beim Vereinsvorstand.

Fußballturnier am 1. September

Im Rahmen des besonderen Geburtstags ist darüber hinaus ein Altherren-Fußballturnier angesetzt. Als Termin steht der Sonntag, 1. September im Kalender. Beginn ist um 11 Uhr, erwartet werden im Langeooger Jonny-Vestering-Stadion bis zu zehn Mannschaften. „Zur Teilnahme sind zahlreiche Vereine aus der Region eingeladen“, teilt Fußball-Obmann Thomas Pree mit. Vorgesehen ist ein Kleinfeld-Turnier mit sechs Spielern plus Torwart pro Team. „Je nach Teilnehmerzahl spielen wir im Modus ‚Jeder gegen Jeden’ oder im Gruppenturnier.“ Schon im Vorfeld hätten Vereine vom Festland den Wunsch geäußert, wieder einmal ein Turnier auf Langeoog zu spielen.

Abgeräumt in Ardorf 

Richtig schön rund lief es für die Altherren-Kicker des TSV bei den jüngsten Fußballturnieren am Festland. So reiste das Team am 28. Juni zum Ü-35-Pokalturnier des SV Ardorf. Als Titelverteidiger aus dem Vorjahr waren die Inselmatadore die klaren Favoriten. Eine Rolle, der sie absolut gerecht wurden: Mit vier Siegen und einem Unentschieden gewannen sie (bei zwei Gegentoren) erneut das Turnier. Neben Gastgeber Ardorf waren noch der TuS Leerhafe, SV Sandhorst, SV Walle und SV Wittmund angetreten.

Noch eins drauf …

setzte das TSV-Team beim Altherren-Turnier am 12. Juli, das die SV Hinrichsfehn Allstars im Rahmen des Sommerfestes ihres Vereins ausrichteten. Wie der Gastgeber hatten auch die mitspielenden SV Harkebrügge, TV Neuenburg, TuS Leerhafe-Hovel und SV Stern Schwerinsdorf das Nachsehen. Diesmal gewannen die Langeooger ohne Gegentor: „Vier Siege und ein torloses Remis bescherten unseren Löwen vom Schniederdamm satte 13 Punkte und ein grandioses Torverhältnis von 6:0“, berichtet TSV-Fußball-Obmann Thomas Pree erfreut.
„Die Turniere waren schon toll – nicht nur, weil wir sie gewonnen haben. Wir wurden sehr gut aufgenommen“, resümiert Thomas Pree. „Es war schön, wieder einmal die alten Kontakte zu den Vereinen am Festland zu pflegen.“ Darüber hinaus habe man die Gelegenheit genutzt, um die Vereine zum TSV-Turnier am 1. September einzuladen: „Viele haben ihre Bereitschaft signalisiert mitzumachen.“ Ob da jemand eine Revanche möchte?

Abgängig …

ist derzeit noch die Tribüne im Jonny-Vestering-Stadion: Ein Sturm hatte Teile des Dachs abgedeckt. In Eigenregie machte sich der TSV an die Sanierung und entfernte schon mal die ma-rode Dachkonstruktion. Eigentlich sollte die Tribüne zu den 111-Jahrfeierlichkeiten in neuem Glanz erstrahlen. Da jedoch zunächst das TSV-Heim renoviert werden musste (der „Utkieker“ berichtete), konnte die Tribüne vor dem Ende Mai einsetzenden Baustopp nicht rechtzeitig fertig werden. -köp-