Glaube, Liebe und Frieden

Konzertabende mit Stefanie Golisch im August

Stefanie Golisch auf Langeoog. Foto: privat

Auf besondere Sommerkonzerte darf sich das Publikum Anfang August freuen: Mezzosopranistin Stefanie Golisch weiß auf unterschiedlichste Weise zu berühren und zu begeistern. Neben einer regen Konzerttätigkeit war und ist die Bremer Musikerin immer wieder in verschiedenen Opern- und Musicalproduktionen zu hören. Am Staatstheater Braunschweig und an der Hamburger Kammeroper spielte sie 40 Mal die Rolle der „Cenerentola“ in Rossinis gleichnamiger Oper.
Auf Langeoog ist die Sopranistin als Sängerin und Entertainerin unterwegs. Stefanie Golisch begleitet sich selbst am Klavier und auf dem Akkordeon. Der Eintritt ist bei allen Konzerten frei, Spenden sind erbeten.

6. August: „Von guten Mächten – ein geistlicher Liederabend über Dietrich Bonhoeffer“

Zutiefst berührend und ernsthaft lässt Stefanie Golisch einen der größten Theologen des 20. Jahrhunderts aufleben und schenkt so den Menschen mit seinen Worten und der Musik, die er geliebt hat, Mut in diesen bewegenden Zeiten.
Geprägt und gestärkt vom Musizieren hat Dietrich Bonhoeffer, tief im Glauben verwurzelt, für Frieden und Gerechtigkeit gekämpft und sich aktiv am Widerstand und an den Vorbereitungen zum Hitlerattentat 1944 beteiligt. Die Qualen seiner Haft von 1943 bis zu seiner Hinrichtung im April 1945 ertrug Dietrich Bonhoeffer aus seinem Glauben heraus, aus seiner Liebe zur Musik und durch die Unterstützung seiner Familie und Freunde.
Stefanie Golisch erzählt aus Bonhoeffers Leben, zitiert seine Worte und bringt die Musik zu Gehör, die er liebte und aus der er seine Kraft zog. Es erklingen Arien und Choräle von Bach, Lieder von Wolff, Schubert und anderen. Mit ihrem Programm will die Musikerin dazu beitragen, an den vielleicht größten Theologen des 20. Jahrhunderts zu erinnern und den Menschen mit seinen Worten und der Musik Kraft zu schenken.
Das Konzert findet am Donnerstag, 6. August 2026 um 20 Uhr im Haus Kloster Loccum, Am Hospizplatz 8-14 statt.

8. August: „Ave Maria – Frauen im Christentum“

Im Rahmen der „Acht nach acht-Musikandacht“ der katholischen St.-Nikolaus-Kirche beschäftigt sich Stefanie Golisch mit der Frage nach der Bedeutung der Frau im Christentum generell. Sie beleuchtet das Wirken starker und einflussreicher Frauen der Kirche wie etwa Maria von Nazareth, Maria Magdalena, Hildegard von Bingen, Katharina von Bora, Mutter Theresa und Dorothee Sölle. All diese Frauen wurden im Sinne ihres christlichen Glaubens zu Wegbereiterinnen einer besseren Gesellschaft, nahmen Einfluss auf Politik und Kirche oder traten durch karitatives Handeln hervor.
Die Musik umfaßt eine Spanne verschiedenster Richtungen, viele der Kompositionen des Abends wurden von Frauen geschrieben: von bekannten und unbekannten Ave Maria- und Magnificat-Vertonungen über Lieder aus dem Gesangbuch bis hin zum Musical „Jesus Christ Superstar“.
Verbunden mit den eindrucksvollen Liedern wird das Leben und Wirken der Frauen und ihr Einfluss auf die Kirche dargestellt und deutlich, dass Kirche ohne die Mitwirkung von Frauen nicht funktionieren kann.
Die Andacht findet am Samstag, 8. August 2026 um 20.08 Uhr in der katholischen St.-Nikolaus-Kirche statt.

9. August: „In einem Meer von Liebe“

Stefanie Golisch widmet sich dem schönsten und wichtigsten Thema der Welt: Die Bremer Mezzosopranistin besingt die bunte Welt der Liebe! Es erklingen Melodien aus Opern, Operetten, Musicals bis hin zu Chansons und Tonfilmschlagern. Stücke wie „Meine Lippen, sie küssen so heiß“, die „Habanera“ aus „Carmen“ von Georg Bizet, „Surabaya Johnny“ von Kurt Weill oder „Ich will keine Schokolade“ verbindet Stefanie Golisch durch lebendig vorgetragene kurze Geschichten und Erzählungen, bei denen die Zuhörenden sich fragen werden, welche denn von diesen vielleicht wahr sein könnten.
Das Konzert beginnt am Sonntag, 9. August 2026 um 20 Uhr auf der Terrasse vom Hotel Bethanien.