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Die Nordsee unser Meer

Spektakulärer Kinofilm am 29. Oktober im HDI
Die Nordsee und ihre vielgestaltige Küstenlandschaft mit Steilküste, Sanddünen und Fjorden erstreckt sich von den Halligen über Deutschlands einziger Hochseeinsel Helgoland bis nach Schottland und Norwegen. Sie bietet zahlreichen Tierarten über und unter Wasser Lebensraum und überrascht durch ihre Artenvielfalt und die bemerkenswerten Naturschönheiten.
Die Filmemacher beobachten an über 2.000 Drehtagen u.a.    Kegelrobben in Helgoland, gigantische Riesenhaie an der Kreideküste von Dover oder große Tintenfische im holländischen Oosterschelde, ebenso spaßige Papageientaucher oder fliegende Basstölpel. Über Helikopter- und Unterwasserkameras fangen sie Flora und Fauna aus allen möglichen Perspektiven ein. Sie lassen den Zuschauer das Meer regelrecht erspüren und erschaffen durch eine spannende Montage der unterschiedlichen Perspektiven einen stimmigen Rhythmus. Die Robben scheinen die Nähe des Menschen zu suchen, während die Buckelwale am Ende der Nordsee majestätisch von einem Meer ins andere gleiten. Das Verhältnis des Menschen zu „seiner“ See bleibt nicht außen vor, ist aber keinesfalls zentrales Thema des Films. Viel mehr geht es um die Natur selbst und um deren Bewohner, die, wie beispielsweise der Moschusochse und der Walhai, jeglicher Zeit entrückt scheinen. Der trockene Humor des Nordens spiegelt sich im Kommentar von Axel Prahl wider und weckt so auch im jüngeren Publikum das Interesse und die Faszination für die atemberaubende Schönheit dieses Weltnaturerbes. Die bildgewaltige Dokumentation aus der Schmiede von Doclights, NDR Naturfilm und polyband Medien will und kann nicht alles zeigen. Doch mit seiner gelungenen Auswahl macht der Film neugierig auf eine Begegnung mit einem Naturwunder, welches sich zu entdecken lohnt. Beginn ist um 15.30 Uhr. Karten (7,– Euro / 5,– Euro) bei der Tourist-Info im „Haus der Insel“ oder online. Bitte tragen Sie Ihren Mund-Nase-Schutz und achten Sie auf den Mindestabstand.       -ut-

Großzügigkeit – kleinkariert war gestern

Kurpastor Clemens Bittlinger stellt im Konzert 
am 16. August in der Inselkirche sein neues Album vor

Clemens Bittlinger entspricht so gar nicht dem, wie man sich gemeinhin einen Pfarrer vorstellt: Der evangelische Theologe und Kommunikationswirt verknüpft seit mehr als drei Jahrzehnten seine Passion, die Musik, als Beauftragter für Mission und Ökumene mit seinem Kirchenamt – und das professionell. Jährlich steht er bei etwa hundert Konzerten auf der Bühne. Die mittlerweile 37 CDs des Liedermachers finden reißenden Absatz und 400.000 verkaufte Tonträger machen ihn zu einem der erfolgreichsten Interpreten seines Genres. Mit seinen Texten legt er gern den Finger in die gesellschaftlichen Wunden. In allen spiegelt sich sein Bekenntnis zum Christentum wider. Längst haben einige Lieder in zum Teil millionenfacher Auflage den Weg ins allgemeine Liedgut der Kirchengemeinden gefunden.
Doch nicht nur die Musik ist eine Leidenschaft von Clemens Bittlinger – auch Langeoog hat es ihm angetan. Und so wird er vom 2. bis 28. August zum nunmehr neunten Mal als evangelischer Kurpastor auf der Insel sein. Auf Langeoog findet er Entspannung und Entschleunigung durch Spaziergänge, Radtouren, Muße zum Lesen und das Zusammensein mit der Familie. „Selbst in der Hochsaison findet sich am Strand immer ein Fleckchen, wo man seine Ruhe hat“, so Bittlinger. Sogar die Arbeit als Kurpastor sei von Urlaubsatmosphäre gekennzeichnet: „Man merkt, dass die Leute sich bewusst Zeit nehmen, über ihr Leben nachzudenken. Die Urlaubergemeinde ist offen für Anregungen“, findet Bittlinger. Und die will er ihr nicht nur während der Gottesdienste am 9. und 23. August geben, sondern auch bei den Abendgedanken am 12. und 14. August.
Natürlich kommt der bekannte Liedermacher nicht umhin, neben seiner seelsorgerischen Tätigkeit, mit der er Inselpastor Christian Neumann während der Urlaubssaison unterstützt, auch Kostproben seines musikalischen Tuns zu geben.
Am 2. August um 19 Uhr und um 20.30 Uhr präsentiert Clemens Bittlinger sein Soloalbum „Bleibe in Verbindung“ in der Insel-    kirche. Danach am 5. August um 16 Uhr gibt er ein Kinder- und Familienkonzert unter dem Motto „Jetzt geht´s los“.

Solo-Konzert am 16. August

Sein Solo-Konzert „Großzügigkeit – kleinkariert war gestern“ bringt er am Sonntag, 16. August in der Inselkirche aufgrund der aktuellen Zugangsregelungen gleich zweimal zu Gehör: Großzügigkeit ist der Schlüssel zu einem freien Leben. Wer alles auf Sparflamme kocht und jede Leistung bis ins Detail aufrechnet, wer nicht mehr in der Lage ist, zu schenken und sich beschenken zu lassen, dem wird das Leben arm und eng. Das muss nicht sein: Das Leben und die Schöpfung laden ein zur Großzügigkeit. Denn Großzügigkeit kann man lernen.
„Öffnet den Kreis weit: Herzlich willkommen, wie schön dass du da bist, komm sei unser Gast. Hier gibt’s keine Fremden, hier gibt es nur Freunde, die du bisher noch nicht getroffen hast.“ Es war ein irischer Hausspruch, der den Liedermacher und Pfarrer Clemens Bittlinger zu diesem Song inspiriert hat. Und wie diese musikalische Einladung sind auch seine Lieder und Konzerte: herzlich, aktuell und offen und immer ganz nah am Puls der Zeit. „Großzügigkeit – kleinkariert war gestern“ vereint nun die beliebtesten Lieder seiner Soloalben „Unerhört“, „Bitte frei machen“ und „HabSeligkeiten“ mit ganz neuen, zum Teil noch nicht veröffentlichten Songs. Dazu gibt es auch ein Buch, das unter dem gleichnamigen Titel im Herder Verlag erschienen ist. Außerdem wird Clemens Bittlinger sein ganz neues Album „Leih mir deine Flügel“ mit im Gepäck haben.
Die Konzerte am Sonntag, 16. August beginnen um 19 Uhr und um 20.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende zur Unterstützung der Stiftung „Musik auf Langeoog“ gebeten. Konzert-Zugangskarten sind ab Wochenbeginn während der täglichen Öffnung von 10 bis 17 Uhr in der Insel-kirche erhältlich.      -ut-

Kurz und bündig

Neues vom Tourismus-Service Langeoog

› Läuft: Watt’n Winter 
Im Sommer gestartet, hat er sich prächtig entwickelt: der „Watt’n Winter“. Die Initiative des Tourismus-Service Langeoog mit den touristischen Leistungsträgern der Insel hat es sich zum Ziel gesetzt, die ruhigere Jahreszeit zu beleben. Mit einem erweiterten Veranstaltungsprogramm – und mit Erfolg, wie die eigens geschaffene Website www.wattnwinter.de belegt. Ob Trauring- oder Strick-Kurs, Ortsführung oder Wattwanderung, ob musikalische Autorenlesung oder entspannendes Yoga-Wochenende: Das Programm ist so vielseitig wie die Insel selbst. Winterliche Öffnungszeiten von Gastronomie und Gewerbe runden das Angebot ab – so wird der nächste Langeoog-Aufenthalt zuverlässig planbar.
Ein regelmäßiger Blick auf die „Watt’n Winter“-Website lohnt: Stetig kommt Neues hinzu. Wer ganz schnell mehr wissen möchte, scannt mit dem Smartphone einfach nebenstehenden dynamischen QR-Code ab – und ist aktuell informiert.
› Tourist-Info weiterhin im HDI
Achtung, Herbstgäste: Die Tourist-Information befindet sich nicht mehr im Rathaus, sondern im „Haus der Insel“. Seit Mai ist die Einrichtung des Tourismus-Service Langeoog bis auf Weiteres am neuen Ort im Einsatz. Denn am alten Platz im Rathausflur kann die durch Corona erforderliche Abstandsregelung nicht eingehalten werden.
Das Angebot reicht, wie gewohnt, vom Ortsplan bis zum Souvenir, zudem werden hier die gelben Säcke und Huko-Beutel ausgegeben. Karten für Veranstaltungen und Führungen sind ebenfalls erhältlich, wobei die Kontaktdaten der Ticketkäufer erfasst werden. Aus diesem Grund gibt es direkt neben der Tourist-Info einen zusätzlichen Ticketschalter, der montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr geöffnet ist. Achtung: Im gesamten HDI gilt Masken­pflicht und Abstandswahrung.
Die Öffnungszeiten im „Haus der Insel“: montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr, zudem montags bis donnerstags von 14 bis 16.30 Uhr. Darüber hinaus ist die Tourist-Info bis zum 31. Oktober an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 12 Uhr geöffnet (Änderungen möglich). Ab November kann der Gästebeitrag am Wochenende dann am Service-Schalter oder am Automaten im Inselbahnhof gezahlt werden.
› Gästebegrüßung mit Thomas Pree
Noch bis einschließlich 3. November läuft die Gästebegrüßung des Tourismus-Service: „Willkommen auf Langeoog“, heißt es jeden Dienstag um 10.30 Uhr im „Haus der Insel“. Einträchtig sitzen „alte Inselhasen“ und Langeoog-Neulinge im großen Saal des HDI, denn: „In der Gästebegrüßung erfahren Besucher alles, was zwischen An- und Abreise für sie wichtig ist“, erklärt Veranstaltungsleiter Thomas Pree, der den etwa einstündigen Urlaubs-Leitfaden moderiert. Auf anstehende Fragen gibt es gleichfalls ausführlich Antwort. Der Eintritt ist frei gegen Vorlage der LangeoogCard. Da beim Einlass die Kontaktdaten erfasst werden, sollte man frühzeitig vor Ort sein. Und bitte die Maske  nicht vergessen.
› Sportprogramm im Herbst
Der Herbst bleibt sportlich: Anders als in den Vorjahren bietet der Tourismus-Service diesmal ein durchgehendes Programm. Über die Herbstferien hinaus bringt Teamerin Anna Möhrke die Teilnehmer in Schwung. „Unser der Jahreszeit angepasstes Sportprogramm will zur Belebung der Nebensaison beitragen“, teilt Wilko Hinrichs vom Tourismus-Service mit. „Wir freuen uns, wenn möglichst viele Sport-Fans mitmachen. Auch Langeooger sind herzlich willkommen.“
Die Vielfalt aus Fitness-, Kraft- und Entspannungskursen findet großen Anklang; ein jahrzehntealter Klassiker etwa ist „Fit in den Tag“. Bis Ende Oktober läuft das Programm täglich von Montag bis Samstag. „Das Konzept für November und den Winter ist in Arbeit“, berichtet Wilko Hinrichs. „Geplant ist eine Anpassung der Zeiten. So können auch andere Zielgruppen das Sportprogramm nutzen, das sich dann vornehmlich in den Räumlichkeiten des Tourismus-Service, etwa im Sporthus, abspielen wird.“
› Infotafeln für „Utkiek am Schniederdamm“
Langeoog besitzt einen neuen Anziehungspunkt: Anfang Oktober wurden acht Info-Tafeln der Nationalparkverwaltung am Geländer des „Utkiek am Schniederdamm“ angebracht. Die 2016 errichtete, hölzerne Aussichtsplattform auf dem „Mount Müll“, der ehemaligen Abfalldeponie der Insel, bietet einen weiten Rundumblick: vom Ort über die Pferde- und Rinderweiden, das Flughafengelände, den Golfplatz „An’t Diek“ und das Wasserwerk bis hin in den Ostteil der Insel mit Seedeich, Schutzdünenkette, Salzwiesen und Watt. Die acht Tafeln thematisieren die einzelnen Bereiche anschaulich.
Jürn Bunje von der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer (NLPV) in Wilhelmshaven, Susanne Wittenberg vom TSL, die ehrenamtliche NLPV-Kraft Marie Ohlerth und     Jochen Runar, Nationalpark-Ranger auf Langeoog, montierten die Tafeln (siehe auch separaten Artikel des Rangers in dieser Ausgabe). „Somit hat die Insel einen weiteren Anlaufpunkt, der das symbiotische Miteinander von Mensch und Natur anschaulich darstellt“, erklärten Bürgermeisterin Heike Horn und Baubetriebshofleiter Hartmut Börgmann anlässlich einer Besichtigung. „Ein Spaziergang dorthin ist jetzt noch lohnenswerter, denn er verbindet Natur- und Lernerlebnis.“
Sponsoren der acht Tafeln sind der Wasserverband OOWV, der Landesbetrieb NLWKN sowie, von Langeooger Seite, Inselgemeinde und Schiffahrt, der Golfclub, Highland Cattle-Züchter Heiko „Rumbi“ Arends und der Reiterhof To’n Peerstall. Eine ­neunte Tafel steht an der Meierei, gestiftet von der Inselgemeinde und der Langeooger Familie Falke. – Angedacht ist, auf dem „Utkiek am Schniederdamm“ weitere Tafeln zu verankern.
› Klaus-Peter Wolf: erfolgreiche Lesung
Er ist nicht nur ein erfolgreicher Schriftsteller, sondern auch ein begnadeter Erzähler. Umso mehr freute es Krimi-Autor Klaus-Peter Wolf, nach einer langen, durch die Corona-Krise bedingte Pause wieder vor Publikum zu lesen. So geschehen am 7.      Oktober im „Haus der Insel“. Heike Horn selbst kündigte Klaus-Peter Wolf an, der auf der Bühne wie immer von seiner Lebensgefährtin Bettina Göschl musikalisch begleitet wurde. Die Bürgermeisterin outete sich als Wolf-Fan und erklärte, es sei etwas Besonderes, wenn dessen erste Lesung seit Langem auf Langeoog stattfinde. Die Insel spiele immer wieder eine wichtige Rolle in den Büchern. Daher, so Heike Horn, freue sie sich, wenn im kommenden Jahr voraussichtlich drei Romane auch auf Langeoog verfilmt würden: „Wir sind stolz und dankbar.“
› Wichtig: die LangeoogApp
Sie ist gefragt wie nie: die LangeoogApp für Smartphone und Tablet. Denn mit dem Winter mehren sich wieder die Benachrichtigungen. Sturmfluten, ablandiger Wind, aber auch andere Ereignisse können kurzfristig zu Fahrplanänderungen führen. Darüber hinaus bietet die kostenlose App zahlreiche aktuelle ­Informationen: Die Gezeiten können ebenso abgefragt werden wie Veranstaltungen, Schiffspositionen oder das Wetter.
In Corona-Zeiten wurden und werden auch dringende Mitteilungen der Inselgemeinde über diesen Kanal verbreitet. „Viele Gründe sprechen für unsere App. Bitte machen Sie Gebrauch von ihr“, rät der Tourismus-Service Langeoog. Wer sie noch nicht hat, kann die LangeoogApp schnell und einfach über den nebenstehenden QR-Code aufs Smartphone laden.
› Weihnachtsmarkt in Essen
Es ist ein mutiger Versuch: Vom 13. November bis 23. Dezember soll auch in diesem Jahr – selbstverständlich abhängig vom aktuellen Infektionsgeschehen – der Weihnachtsmarkt in Essen stattfinden. Mit im Boot wäre dann auch Langeoog, und zwar an Bord der „MS Freya“. Der schiffsförmige Gruppenstand der Ostfriesischen Inseln steht traditionell auf dem Kennedyplatz am Europahaus. Stars auf dem „Info-Kutter“ sind Udo Bengen und Alfred Scheepker: Die beiden Baltrumer betreuen den Stand mit der Nummer 123 seit vielen Jahren.
Dort wird auch das brandneue Langeoog-Magazin erhältlich sein, das Urlaubsappetit auf die „Insel fürs Leben“ weckt. „Viele Langeooggäste sind es gewohnt, ihre druckfrischen Informationen fürs nächste Jahr hier abzuholen – eine gute Gelegenheit, mit alten und neuen Gästen ins Gespräch zu kommen“, berichtet Thomas Pree. Ob überdies, wie in den Vorjahren, wieder ein Langeoog-Wochenende veranstaltet wird, hängt von der aktuellen Corona-Entwicklung ab. -köp/ut-

Langeooger Gospelchor:  „with you … not alone“

Saison-Abschlusskonzert am 24. Oktober in der Inselkirche
sowie Benefizkonzert am 2. November in St. Nikolaus

Nach erfolgreichen und stets gut besuchten Sommerkonzerten in der Inselkirche beendet der Langeooger Gospelchor die Saison mit einem Abschlusskonzert am 24. Oktober in der Inselkirche. Die musikalische Leitung liegt bei Inselkantorin Noémi Rohloff. Unter dem diesjährigen Motto „with you … not alone“ wollen die Mitwirkenden zum Zusammenhalten und gemeinsamen Gestalten aufrufen. Es werden Lieder vorgetragen, die sich mit dieser „nur mit Dir und nicht alleine“-Thematik beschäftigen. Die Bandbreite ist groß: neben traditionellen Gospels werden Lieder aus der aktuellen Gospelszene, afrikanische Melodien und auch Popsongs zu Gehör gebracht. Dabei handelt es sich um neue Lieder und einige aus dem bisherigen Repertoire des Gospelchors. Instrumentalisch unterstützt wird der Chor durch Chorleiterin Noémi Rohloff am E-Piano und Onno Agena an Ca-jon und Schlagzeug. Mitsingen und Mitklatschen ist ausdrücklich erwünscht. Aber auch in den Pausen gibt es etwas zu hören: Katja Agena (Gesang) und Karsten Kugelberg (Gitarre) interpretieren verschiedene Titel aus dem Bereich Pop/Rock.
Wer es bis dahin nicht geschafft hat, den Gospelchor mit seinem aktuellen Programm zu erleben, hat am 2. November noch eine weitere Möglichkeit dazu bei dem Benefizkonzert in St. Nikolaus zugunsten der neuen Orgel.
Das Gospelkonzert am Donnerstag, 24. Oktober in der Inselkirche beginnt um 20 Uhr. Mit dem Erlös wird die Stiftung „Musik auf Langeoog“ unterstützt, die die Kantorenstelle finanziert.
Das Benefizkonzert am Samstag, 2. November in St. Nikolaus beginnt ebenfalls um 20 Uhr. Die Karten sind jeweils im Vorverkauf und auch an der Abendkasse für 10,– Euro zu erwerben.     -ut-

„Das Leben der Lale Andersen“ und eine „Musikalische Reise um die Welt“

Konzertabende mit Stefanie Golisch am 16. und 18. Juli im Ferien- und Tagungszentrum Bethanien Langeoog

Die Bremer Mezzosopranistin Stefanie Golisch ist wieder im Hotel Bethanien auf Langeoog. Bekannt geworden ist Stefanie Golisch auf Langeoog durch den biografischen Liederabend „Li-li Marleen – Das Leben der Lale Andersen in Musik und Texten“. Nun lädt das Hotel Bethanien am Dienstag, 16 Juli, erneut zu diesem Konzert ein, Beginn 20 Uhr. Ein Liederabend unter dem Motto „Musikalische Reise um die Welt“, steht am Donnerstag, 18. Juli, 20 Uhr auf dem Programm. Beim Grillabend auf der Schwedenhausterrasse am Freitag, 12. Juli ab 18 Uhr heißt es wieder „Gemeinsam fröhlich singen mit Stefanie Golisch“. Schon in früher Kindheit erhielt Stefanie Golisch ihre musikalische Grundausbildung in den Fächern Gesang, Klavier und Querflöte. Nach ihrem abgeschlossenen Schulmusik- und Germanistikstudium an der Musikhochschule und Universität Heidelberg/Mannheim wechselte sie zum Gesangsstudium an die Hochschule für Musik Dresden. Neben einer sehr regen Konzerttätigkeit war und ist Stefanie Golisch immer wieder in verschiedenen Opern- und Musicalproduktionen zu hören. So übernahm sie u. a. in Dresden die Partie des Hänsels in „Hänsel und Gretel“, in Italien sang sie den Sextus in Mozarts „La clemenza di Tito“ und in Bayreuth das Rosenrot in „Schneeweißchen und Rosenrot“. Am Staatstheater Braunschweig und an der Hamburger Kammeroper spielte die Künstlerin Golisch über 40 Mal die Rolle der Cenerentola in Rossinis gleichnamiger Oper. Zudem führten Gastverträge sie an das Staatstheater Oldenburg und an das Stadttheater Flensburg. – Heute ist sie als Sängerin und Entertainerin unterwegs und weilt im Monat Juli für zwei Wochen im Hotel Bethanien auf Langeoog. -ut-

„with you … not alone“

Sommerkonzert des Langeooger Gospelchores 
am 4. Juli um 20 Uhr in der Inselkirche

Nach der erfolgreichen Premiere mit Standing Ovations in vollbesetzter Inselkirche am 19. Juni folgt jetzt das Sommerkonzert des Langeooger Gospelchores. Die musikalische Leitung liegt bei Inselkantorin Noémi Rohloff. Unter dem diesjährigen Motto „with you … not alone“ wollen die Mitwirkenden zum Zusammenhalten und gemeinsamen Gestalten aufrufen. Es werden Lieder vorgetragen, die sich mit dieser „nur mit Dir und nicht alleine“-Thematik beschäftigen. Die Bandbreite ist groß: neben traditionellen Gospels werden Lieder aus der aktuellen Gospelszene, afrikanische Melodien und auch Popsongs zu Gehör gebracht. Dabei handelt es sich um neue Lieder und einige aus dem bisherigen Repertoire des Gospelchors. Instrumentalisch unterstützt wird der Chor durch Chorleiterin Noémi Rohloff am E-Piano und Onno Agena an Cajon und Schlagzeug. Mitsingen und Mitklatschen ist ausdrücklich erwünscht. Aber auch in den Pausen gibt es etwas zu hören: Katja Agena (Gesang) und Karsten Kugelberg (Gitarre) interpretieren verschiedene Titel aus dem Bereich Pop/Rock.
Das Gospelkonzert am Donnerstag, 4. Juli in der Inselkirche beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 10,– Euro. Die Karten sind im Vorverkauf und auch an der Abendkasse zu erwerben. Mit dem Erlös wird die Stiftung „Musik auf Langeoog“ unterstützt, die die Kantorenstelle finanziert.       -ut-

Fest der Retter – groß am Hafen

Abwechslungsreicher „Tag der Seenotretter“ am 28. Juli 

Nach der überwältigenden Resonanz 2018 wird auch der diesjährige „Tag der Seenotretter“ der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) am Sonntag, 28. Juli 2019 ganz groß am Langeooger Hafen begangen. Beteiligt sind zahlreiche Institutionen und Personen von der Insel, aber auch vom Festland. Los geht es um 11 Uhr mit einem ökumenischen Freiluftgottesdienst am DGzRS-Anleger. Anschließend weitet sich der Aktionstag bis 18 Uhr zu einem „Tag der Retter“ aus: Rettungsfahrzeuge zu Wasser, zu Lande und in der Luft zeigen hier vollen Einsatz.

Gegen 14 Uhr demonstriert der Mittelhessische Rettungsdienst in einer Simulation einen Krankentransport ans Festland. Um 14.30 Uhr beginnt vor der Südmole eine große Schauübung der Seenotretter. Beteiligt sind das Langeooger DGzRS-Boot „Secretarius“ und der Seenotkreuzer „Eugen“ von Norderney. Unter anderem wird die „Secretarius“ die „MS Flinthörn“ abschleppen. Als Passagiere des Fahrgastschiffs können Interessierte die Übung von Bord aus live verfolgen; ein Teil des Fahrpreises geht als Spende an die Seenotretter.

Die DGzRS-Schiffe können beim anschließenden „Open Ship“ im Hafen besichtigt werden. An Land darf man den Rettungs­wagen des MKT und die Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Langeoog bestaunen. Zudem wird ein Hubschrauber der Wiking Helikopter Service GmbH aus Sande erwartet, der eine Winsch­übung vorführt. Geplant ist überdies eine gemeinsame Rettungsübung der DLRG-Ortsgruppe mit der Feuerwehr.

Den Tag über lockt ein buntes Aktionsprogramm zum Hafen: So stellt der Infowagen der DGzRS die Arbeit der Seenotretter vor, während Brandschutz-Experte Kim David Ihnen über maritime Rettungsmittel informiert. Aktionen der Langeooger Serviceclubs sind ebenfalls angedacht. Weitere Programmpunkte sind in Vorbereitung, hier bitte die aktuellen Aushänge beachten. Fürs leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt. Das Organisations-team des Hafenfestes zum „Tag der Seenotretter“ freut sich auf möglichst viele Besucher. -köp-

Langeoog hisst Orange fürs Leben

Solidaritätsaktionen für Flüchtlinge am 19. April

Am Karfreitag, 19. April findet auf Langeoog eine Aktion für Menschenrechte von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer statt. Die Initiatoren bitten um rege Teilnahme. Hier ist ihr Aufruf: Die Werte der Menschlichkeit sollten unantastbar sein! Seit Jahrzehnten treten Menschen unterschiedlichster Überzeugungen für die Menschenrechte ein, seit einigen Monaten tragen sie Orange, die Farbe der Seenot­rettung. Menschen aus Seenot zu retten hat auf den Inseln lange Tradition. Seit letztem Jahr jedoch wird das Retten auf dem Mittelmeer kriminalisiert und verhindert, Flüchtlinge ertrinken vor Europas Küsten oder werden zurückgeschleppt in Folter, Armut und Tod. Lasst uns ein Zeichen setzen, dass Langeooger und ihre Gäste für ein freundliches, menschenwürdiges Miteinander eintreten. Zu Ostern hissen wir Orange, für Menschlichkeit und das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, aber auch für eine Kultur der Freundlichkeit: Auf der „Insel fürs Leben“ sind Menschen ­aller Kultur und Couleur willkommen und dürfen sich über alles streiten, nur gegen menschenverachtende Positionen, wie das Ertrinken lassen, treten wir gemeinsam ein. An Karfreitag würden wir gerne gemeinsam ein Zeichen setzen und Rettungswesten hissen. Bitte macht mit und zeigt auf ganz Langeoog Farbe für Menschlichkeit! Falls ihr keine Rettungs­weste habt, in der „Buddelei“ haben wir ein paar vorbereitet – die könnt ihr dort gerne kostenfrei abholen und überall hissen: An Fahnenmasten, Hauswänden und Bäumen. Oder wir haben auch eine gute Indoor-Idee für euch: Faltet „Rettungsboote“ und stellt sie ins Fenster; Material dafür gibt es auch in der „Buddelei“. Dort können auch Spendendosen abgeholt und/oder gefüllt werden. Zeigt Flagge für Menschlichkeit: Langeoog hisst Orange fürs Leben! Mehr Infos und Spendenmöglichkeit gibt es auf www.Sea-Watch.org und www.Seebruecke.org im Internet. Soli-Vogelbeobachtungstour In diesen Zusammenhang fällt am Karfreitag eine besondere Veranstaltung: die „Soli-Vogelbeobachtung für Sea Watch“ mit der diplomierten Umweltwissenschaftlerin Birte Weinbecker. Zum Anlass: „Sie überqueren Wüsten, Meere und Gebirge, lassen von Menschen gezogene Grenzen hinter sich. Sie werden in manchen Ländern gnadenlos verfolgt und schaffen es in sagenhafter Kraftanstrengung doch! Über diejenigen, die Federn tragen, freuen wir uns. Jenen ohne Federn versagen europäische Regierungen nicht nur den Schutz, sondern finanzieren ihr Zurückschleppen in Folter, Hunger und Tod“, erklärt Birte Weinbecker. Treffpunkt der etwa zweistündigen Tour ist um 10 Uhr am Deichschart beim Seedeich (Treff für Wattwanderungen). Kartenvorverkauf in der Rathaus-Info: Erwachsene 13,– Euro, Kinder 9,– Euro (ab dem zweiten Kind ermäßigt auf 7,– Euro). Als unterstützende Geste für Seenotrettung gehen die Einnahmen an Sea-Watch.org, im Rahmen von „Langeoog hisst Orange fürs Leben!“ -ut-

Zeit für Gottesdienst und Wattwandern

Maik Stenzel ist vom 13. bis 18. August als Kurpfarrer
in der kath. Gemeinde St. Nikolaus

Die Ökumene liegt Maik Stenzel sehr am Herzen. „Die Christen sollten zusammenhalten508 und gemeinsam den Glauben leben“, ist der 41-Jährige überzeugt. Daheim in Bad Laer, wo er die katholische Gemeinde seit 2011 als Pastor begleitet, funktioniert das nach seiner Erfahrung recht gut. Nun will er diesen Geist als Kurpastor vom 13. bis 18. August mit nach Langeoog nehmen. Für Maik Stenzel ist es die zweite Amtszeit auf der Nordseeinsel. Bereits vor vier Jahren war der gebürtige Os­nabrücker hier als Urlaubsseelsorger tätig. „Ich finde es spannend, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die aus verschiedenen Gegenden stammen. Als ich die Gemeinde bei einem Gottesdienst in St. Nikolaus aufforderte, einander kennen zu lernen, erzählten die Leute gleich munter drauf los. Es war eine schöne Zeit auf einer schönen Insel“, erinnert er sich. Noch etwas ist ihm in guter Erinnerung geblieben: Die Nähe der Kirche zum Strand. Die will er wieder ausnutzen. „Ich gehe zwar nicht gerne ins Wasser, aber eine Wattwanderung steht auf jeden Fall auf dem Programm“, freut sich Stenzel auf seine freie Zeit auf Langeoog. Auch eine weitere Leidenschaft will der Dekanatsjugendseelsorger während seines Aufenthaltes pflegen: Das Singen – allein oder mit anderen. In der Kirche wird er seine Stimme erklingen lassen. „Die ist ganz annehmbar. Jedenfalls hat sich noch keiner beschwert“, verrät er lachend. Als Musikfreund freut sich Maik Stenzel auf das Gospelkonzert am 15. August, das um 20.00 Uhr in der katholischen Kirche beginnt. Der Gottesdienst wird deshalb an diesem Tag bereits morgens um 10.30 Uhr gefeiert. Um 19.00 Uhr ist eine Vesper geplant. -sbo