„Flinthörn“ besiegt „Hospizplatz“

Sportlicher Rückblick: 54. Oldie-Volleyballturnier am 27. Juli mit guter Beteiligung
Das Wetter war eher durchwachsen, die Stimmung durchweg prima: Erfolgreich verlief die 54. Auflage des Oldie-Volleyballturniers am Mittwoch, 27. Juli 2022. Zu dem beliebten Turnierklassiker fanden sich genau 81 Teilnehmer am Strandabschnitt „H“ ein.
Nachdem Markus Redecker vom Organisationsteam, zu dem Carl Reiche, Carsten Kröger und Stephan Degenhardt zählen, die Aktiven herzlich begrüßt hatte, fand auch Langeoogs Tourismusmanager Nils Jenssen anerkennende Worte für die Traditionsveranstaltung. Zur Unterstützung der Teilnehmer*innen hatte er dankenswerterweise reichlich Getränke in Form von Wasser und Limo für die Mittagszeit organisiert.
Vor Turnierbeginn …
wurden die Teams per Losverfahren zusammengestellt. Lediglich die zwölf Ältesten waren als Mannschaftskapitäne gesetzt. Zudem wurden die zwölf spielstärksten Spieler*innen den Mannschaften zugeordnet. „Das hat sich in der Vergangenheit sehr bewährt und fördert auch das Miteinander. Denn so weiß vorher niemand, mit wem er das Turnier spielen wird“, erläuterte Markus Redecker. „Dabeisein ist schließlich alles.“
Als Jüngster nahm Luis Kreutz (16) aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf teil, ältester Spieler war Manfred Holzgraefe (75) aus Seesen. Mit 14 erstmaligen Teilnehmern zeigte sich auch in diesem Jahr wieder, dass das Oldie-Turnier sehr gut angenommen wird.
Teams trotzen Turnier-Wetter
So bestritten zwölf Teams zu je sechs bis sieben Teilnehmern in drei Gruppen ihre Matches. Die waren auf zwei Gewinnsätze bis 15 Punkte angesetzt. Die Mannschaftsnamen sind nach inselspezifischen Orten benannt wie „Wasserturm“, „Wäldchen“ oder „Pirolatal“. Leider „verwehte“ der Wind so manchen Ball, außerdem sorgte Nieselregen um die Mittagszeit für ungebetene Abkühlung. Aber Oldie-Volleyballer sind schließlich nicht aus Zucker – sie zeigten dem Wetter die kalte Schulter.
Am Nachmittag kam auch zeitweise wieder die Sonne durch. Alle Teams hatten ihren Spaß und sorgten für spannende Partien. In über der Hälfte aller Vorrundenspiele und K.O.-Runden hieß das Satzergebnis 1:1 – daher mussten die gespielten Punkte darüber entscheiden, wer eine Runde weiterkam.
Die Halbfinalpartien bestritten die Mannschaften Flinthörn – Inselbahn (2:0) sowie Wäldchen – Hospizplatz (0:2). Im Finale setzte sich Flinthörn mit 15:12 und 15:9 gegen Hospizplatz durch und entschied damit das Turnier für sich. Hier die vollständigen Ergebnisse des Jahres 2022:

1. Flinthörn (Mannschaftskapitän: Ernst Kramer)
2. Hospizplatz (MK: Cordula Pietschmann)
3. Wäldchen (MK: Stefan Koch)
4. Inselbahn (MK: Klaus Egbers)
5. Osterhook (MK: Michael Thurnhofer)
6. Hafen (MK: Wilhelm Koch)
7. Dreebargen (MK: Manfred Holzgraefe)
8. Schlopp (MK: Jürgen Hörnig)
9. Melkhörn (MK: Rainer Blohm)
10. Wasserturm (MK: Martin Hube)
11. Pirolatal (MK: Klaus Jacobi)
12. Meedland (MK: Dieter Theis)
Die Siegerehrung …
direkt im Anschluss startete mit einem musikalischen Leckerbissen. Einige Oldies hatten ihre Gitarren direkt mit an den Strand gebracht, der Volleyball und die Flasche Pils wurden als Schlagzeug genutzt und ab ging’s: Die Oldie-Volleyballer stimmten gemeinsam Lieder wie zum Beispiel „Langeoog (Westerland)“, „Knocking on heaven’s door“ oder „Let it be“ an. Ein atmosphärisch toller Auftakt der Siegerehrung! – Alle Mannschaften freuten sich über attraktive Preise; diese wurden in diesem Jahr zum großen Teil von der Buddelei Langeoog gestiftet. Ein Dank für weitere gespendete Preise geht an die Buchhandlung Krebs und die Eheleute Stamm.
Neuigkeiten gibt es auch vom Orgateam zu berichten: Ab sofort unterstützen Gerrit Lang und Jakob Kröger das Team. Eine wichtige Entscheidung wurde bereits getroffen: Der Termin für das kommende Jahr mit der Ausgabe des 55. Oldie-Volleyballturniers ist der Mittwoch, 26. Juli 2023.

Spende für DLRG Ortsgruppe Langeoog
Jedes Jahr wird der Erlös aus den Startgeldern des Oldie-Volleyballturniers für einen guten Zweck gespendet. Dieses Jahr freute sich die DLRG Ortsgruppe Langeoog über 350 Euro. Der Vorsitzende Hans-Gerd Wagner und die 2. Vorsitzende Regina Willenberg dankten herzlich für die Spende. Sie erläuterten den Überbringern – Markus Redecker, Carl Reiche und Stephan Degenhardt – die Notwendigkeit, die am Strand bislang genutzten analogen Funkgeräte durch digitale Empfangsgeräte zu ersetzen. Die dringend erforderliche Umstellung ist mit einem hohen Kostenaufwand verbunden. -MaRe/ut-