„Tolle Stimmung schon beim Aufbau“

37. Strandvolleyball-Mixed-Turnier im Juni erfolgreich – „Langeooger Strandhasen“ gewinnen Turnier
Blauer Himmel, beste Stimmung: In gelöster Atmosphäre ging das 37. Langeooger Strandvolleyball-Mixed-Turnier am 18. und 19. Juni am Hauptbad vonstatten. Insgesamt hatten sich 43 Teams angemeldet. Lokalmatadoren waren die „Langeooger Strandhasen“ und das Team des TSV, die weiteste Anreise hatten die „Bayern Bazies“ aus Maisach nahe München.
Den Begrüßungsreigen am Samstag um 11 Uhr eröffnete Tourismusmanager Nils Jenssen, der den gut vorbereiteten Strand lobte und auf „tolle Hechtbagger und Blocks“ hoffte. Er blickte kurz in die Annalen des 1985 von Hans-Jörg „Atze“ Numrich ­begründeten Turniers. Seit 20 Jahren, sprich: 2002, wird das Turnier von Klaus Kremer und Team geleitet.
Lobende Worte für den „wunderbaren Strand“ fand auch Heiko Recker, der „seinem“ TSV-Team die Daumen drückte und dem Turnier einen verletzungsfreien Verlauf wünschte. Der TSV-Chef dankte dem Orga-Team und allen Helfern sowie dem Tourismus-Service als Koordinator des Events, namentlich Thomas Pree. Turnierleiter Klaus Kremer schließlich erläuterte den Spielmodus und gab den Startpfiff zur ersten Runde.
Jedes Spiel lief über zwei Sätze zu zehn Minuten, wobei nach den Volleyball-Mixed-Regeln jede Mannschaft je zur Hälfte aus Frauen und Männern zu bestehen hatte. Das Team um Klaus Kremer hatte gut zu tun: Da an dem Wochenende in drei ­Runden alle 43 Ränge ausgespielt wurden, kam es auf den 14 Volleyballfeldern zu rund 150 Begegnungen. Ums Ganze ging es dann ab 10 Uhr am Sonntag in der dritten Runde. Im spannenden Finale setzten sich die „Langeooger Strandhasen“ gegen „Die Greifen“ aus Greifswald durch. Platz 3 belegten die „Bayern Bazies“, auf den Rängen gefolgt vom VBC Beckum und „Makkabi“ Hamburg. Die Siegerehrung mit Verleihung des Wanderpokals fand vor dem Bahnhof statt. – Das nächste Turnier ist für den 17. und 18. Juni 2023 angesetzt. -köp-
„Viele Gedankenspiele“
Seine Sicht auf das 37. Strandvolleyball-Mixed-Turnier schildert Turnierleiter Klaus Kremer im „Utkieker“-Interview:
Wie liefen die Vorbereitungen?
Die liefen sehr entspannt, die Teams hatten sich sehr frühzeitig  angemeldet. Bis zuletzt haben wir natürlich gehofft, dass das  48er-Feld noch komplett wird, aber am Ende blieb es bei 43 Mannschaften. Das bedeutete viele Gedankenspiele, wie man bei dieser Primzahl einen geeigneten Modus finden kann. Am Ende hat aber alles ganz gut geklappt. Corona spielte diesmal, ganz im Gegensatz zum Vorjahr, als erst im letzten Moment klar wurde, dass wir würden spielen können, keine Rolle.
Und wie war der Ablauf, wie die Stimmung?
Es ist jedes Mal ein großer Moment für uns, wenn wir die Teams offiziell begrüßen können. Dann ist die viele Arbeit der Vorwochen vergessen und der Funke springt sofort über. Schon beim Aufbau am Freitag war die Stimmung toll. Sehr viele waren dabei und im Handumdrehen stand alles. Das Turnier lief glatt durch, das Wetter spielte toll mit, der Zeitplan passte und alle hatten Riesenspaß. Am Ende haben wir uns natürlich bei aller Überparteilichkeit über den Sieg der „Strandhasen“ gefreut, bei denen mein Sohn Philipp mitspielt. Sie hatten zuletzt mehrfach im Finale verloren und waren mal wieder dran. Aber nach elf Jahren Pause haben die „Bayern Bazies“ ebenso gezeigt, dass mit ihnen wieder zu rechnen ist. Wie auch „Die Greifen“, die leider im ersten Spiel beim ersten Ballwechsel großes Verletzungspech hatten.
Die Resonanz der Teams?
Es gibt eine WhatsApp-Gruppe der Mannschaftsführer, in der die tolle Stimmung des Wochenendes noch Tage danach zu sehr viel positivem Feedback führte. Viele haben sofort wieder Unterkünfte gebucht. Das tut gut.
Im Vorjahr 32 Teams, diesmal 43: Ist wieder Luft nach oben?
Wir möchten immer, dass alle spielen. 2021 war eine besondere Situation: Wir waren nicht davon ausgegangen, spielen zu können. Als es doch möglich war, hatten wir mit einem Mini-Turnier gerechnet, vielleicht acht Mannschaften. Da waren 32 Teams eine Sensation für uns. Nun freuen wir uns schon auf 2023 und hoffen dann auf 48 Teams – den Modus kann man gut handeln. Aber wir nehmen es, wie es kommt.
Vielen Dank für das Gespräch!