Neues aus dem Kur- und Wellness-Center

Beständigkeit im Wandel: Dafür steht das Kur- und Wellness-Center (KWC). Und blieb sich immer treu – vom Kurmittelhaus mit Inhalation und Wannenbad bis zum Wellness-Zentrum mit Aquakursen und Yoga. Denn seine klassischen wie modernen Anwendungen huldigen nie dem Zeitgeist, sondern dienen stets der Gesundheit und Entspannung seiner Besucher. Diese Kontinuität wird auch der nächste Wechsel fortschreiben, wenn Michael Thannberger zum 1. Juli in den Ruhestand geht (siehe separaten Artikel auf Seite 56). Der langjährige therapeutische Leiter hinterlässt ein gut aufgestelltes Haus und empfiehlt: „Lassen Sie sich vom qualifizierten KWC-Team in diesem Sommer verwöhnen.“
Aqua-Cycling: läuft rund
Eine runde Sache ist Aqua-Cycling: Bereits im 15. Jahr läuft im Kur- und Wellness-Center das sportlich-gesunde „Radeln im Wasser“. Das Besondere: Unabhängig von Alter oder Kondition können nahezu alle Menschen ihre Fitness fördern oder auch einfach Stress abbauen.
Auf dem 66. Langeooger Sportärzte-Fortbildungslehrgang im Juni zählte Aqua-Cycling ebenfalls wieder zum Seminarprogramm. „Unterrichtet werden die Sportmediziner in Theorie und Praxis auf dem Aquarider, einem in Süddeutschland entwickelten Unterwasser-Ergometer der Firma AquaKinetics“, erklärt Sabine Dohmann. Die sportwissenschaftliche Referentin der Fortbildung kennt die Vorzüge des Aquatrainings: „Das Wasser ist ein Multiplikator für viele positive Effekte: Der Auftrieb bewirkt eine Bewegungserleichterung und dadurch ein gelenkschonendes Training. Außerdem findet im Wasser ein verbesserter Fettstoffwechsel statt.“
Neben den Sportmedizinern schwören auch viele Gäste und Langeooger aufs Aqua-Cycling. Kein Wunder, dass die Kurse schnell belegt sind. Daher empfiehlt sich unbedingt eine frühzeitige Buchung am Empfang des KWC. Der Rat gilt auch für die Aqua-Fitness- und Aqua-Power-Kurse sowie für die beliebten Wellness-Anwendungen des Hauses.
Fußreflexzonenmassage
Im Juli rät das Team des Kur- und Wellness-Centers zu einer ­„Fußreflexzonenmassage“. Als Behandlungsart ist die Reflex­zonentherapie am Fuß einem jahrtausendealten Volkswissen entsprungen. Schon die Indios in Mittelamerika wussten um die Wirkung, die bestimmte Fußpunkte auf den Organismus ausüben. Solch überliefertes Wissen wurde vor über 100 Jahren systematisch erfasst und zu einer eigenen Therapieform entwickelt.
Vereinfacht darf man sich die Funktionsweise wie eine „biologische Fernbedienung“ vorstellen: Wird eine bestimmte Zone am Fuß „gedrückt“, wirkt sich der Reiz stimulierend auf eine entsprechende Region im Körper aus, seien es Wirbelsäule, Atmungsorgane oder Lymphsystem. Daher: „Geht es den Füßen gut, geht’s auch dem Körper gut“, weiß KWC-Therapeutin ­Katharina Jung. Nähere Informationen und Buchung am KWC-Empfang. -köp-