„Das große Tor von Kiew“

Orgelimprovisationskonzert mit Joachim Thoms am 26. Juni in der Inselkirche 
Konzertorganist Joachim Thoms hat sein neues Programm  unter dem Eindruck der erschütternden Ereignisse in der Ukraine entwickelt. „Namentlich der der völkerrechtswidrigen Invasion russischer Truppen in die Ukraine vom 24. Februar, die bis heute andauert. Dieser Krieg hat uns und die ganze freie Welt in eine Ohnmacht gestürzt, die sie hilflos zusehen lässt, wie ein Land vernichtet wird und unsagbares Leid, Tod und Schmerz über dessen Bewohner gebracht wird. Ein Trauma das wir so leicht nicht wieder los werden. Dennoch. Wir dürfen wir uns nicht dazu hinreißen lassen, nun alles Russische abzulehnen. Das Programm macht es sich zur Aufgabe, russische Komponisten gemeinsam mit Komponisten anderer Nationen für den Frieden musizieren zu lassen”, so Joachim Thoms.
Als Eröffnung erklingt ein sinfonischer Satz, der das Thema                                                                                 des „Großen Tor‘s von Kiew“ von Modest Mussorgsky mit der ukrainischen Nationalhymne verbindet. Im weiteren Verlauf   erklingt eine Fantasie über das Thema des „ Klavierkonzerts  Nr. 3” von Sergej Rachmaninow mit dem langsamen Satz aus Mozarts Klarinettenkonzert. Auch ein Rondo alla „Säbeltanz“ wird in einem Atemzug mit der „Höhle des Bergkönigs“ und „ Peter und der Wolf“ verwoben – Musik verbindet oft Gegensätzliches zu einem großen Ganzen. Das Konzert wird von Joachim Thoms an der Orgel improvisiert und moderiert. Der im Havelland aufgewachsene Organist absolvierte ein Kirchenmusikstudium in Görlitz und ein Orgelimprovisationsstudium in Greifswald.
„Das große Tor von Kiew“ wird am Sonntag, 26. Juni um 20 Uhr in der Inselkirche zu hören sein. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Stiftung „Musik auf Langeoog“ ist erbeten.   -ut-