Golfen An’t Diek: Top-Start in die Saison 2022

Jahresversammlung: Golfclub Insel Langeoog e.V. 
gut aufgestellt – Gelungene Turniere zur Osterzeit
Mitgliederversammlung
Zwei Jahre lang konnte keine Präsenz-Versammlung stattfinden. Umso mehr freuten sich daher die Mitglieder des Golfclub Insel Langeoog e.V. auf ihre Jahresversammlung am Karfreitag, 15. April 2022. Bot sie doch nach langer Einschränkung endlich Gelegenheit, alle Golffreunde einmal wiederzusehen.
Bürgermeisterin Heike Horn entrichtete in ihrem Grußwort die besten Wünsche an alle Ehrenamtlichen und unterstrich, dass der Golfplatz ein „sehr wichtiger touristischer Baustein“ für die Insel sei. Präsident Bernhard Sieger berichtete über die vergangenen Jahre, die Aktivitäten und Veränderungen im Club. „Die finanzielle Situation war in den Jahren 2021 und 2022 gut“, ­bilanzierte der Clubpräsident erfreut. „Umsatzeinbußen, die in den pandemiebedingten Schließungszeiten gemacht wurden, konnten in der übrigen Zeit ausgeglichen werden“, so Bernhard Sieger. Daher könnten sich nun alle auf die bevorstehenden Turniere freuen. – Seine aktuellen Termine und Infos stellt der Club auf www.inselgolfen.de ins Internet.
Osterturnier
Mit dem Osterturnier am Ostersamstag, 16. April wurde nach sechsmonatiger Abstinenz endlich die heiß ersehnte Turniersaison eröffnet. Bei tollem Sonnenschein starteten ab 14 Uhr sieben Spielgruppen. Der Platz war in einem hervorragenden Zustand. Nach neun gespielten Löchern fand bei Kaffee und Kuchen an Tee 1 die Siegerehrung statt. Die Ergebnisse im Einzelnen: Brutto: Arnd Stötzel (10 P). Netto: 1. Simon Mohr (21 P), 2. Tamme Donner (19 P), 3. Dr. Walter Meeßen (17 P).
„An dieser Stelle ist unseren beiden Greenkeepern ein großes Lob auszusprechen“, erklärt Michael Wrana, Geschäftsführer des Clubs, im Namen aller Golffreunde. Denn derzeit stünden die zwei einer großen Herausforderung gegenüber: „Auch wenn es seit Wochen optisch nach Sommer aussieht, ist es meistens recht windig. Und die Temperaturen bewegen sich unterhalb des Wohlfühlbereiches. Das ist dem Wachstum und der Entwicklung des Platzes überhaupt nicht zuträglich.“ Trotzdem sehe das Gelände „schon sensationell“ aus, so Michael Wrana. „Ein ganz dickes Lob an Andreas und Sepp, die wirklich alles geben!“
Greenkeepers Rache
Das dicke Lob kam zu Recht, aber zu spät: Mit einem besonderen Turnier am 24. April „bedankten“ sich die Greenkeeper Sepp und Andreas bei allen Spielern für nicht zurückgelegte Divots (=beschädigte Rasenstücke) und nicht entfernte Pitchmarken (=Einschlagstellen von Golfbällen im Grün) im vergangenen Jahr.
Der Revanche-Parcours namens „Greenkeepers Rache“ hatte es in sich: Bereits an den Abschlägen musste von schrägen Rampen, aus Senken oder aus dem Rough gespielt werden. „Auf den Grüns sorgten allerlei Hindernisse, die morgens genussvoll aufgebaut worden waren, für den ein oder anderen verzweifelten Gesichtsausdruck“, berichtet Michael Wrana. Dazu kam ein recht frischer Wind, der allein schon die langen Schläge beeinträchtigte. Gespielt wurde in diesem Spaßturnier im Zählspielformat, mit einer Maximalbeschränkung auf zehn Schläge pro Loch. Dieses Limit rettete so manchem Spieler hier und da noch halbwegs den Gesamtscore.
Die Greenkeeper freuten sich über die starke Beteiligung – und dass sich so viele Teilnehmer „zurückärgern“ ließen. Natürlich war die Stimmung in diesem Format sehr ausgelassen. Viele Lacher schallten über den Platz, als die Hindernisse erkannt wurden.
Im Anschluss umstanden alle gemeinsam – und versöhnt – den gut belegten Grill. Für die Siegerehrung sponserte Michael Thannberger noch zwei Wanderpokale. Überreicht wurden sie an Goran Petrovic, der mit 43 Schlägen am besten mit den Platzbedingungen zurechtkam, sowie an Jens Mikosch mit 32 Nettoschlägen (49 Brutto).
Allen Beteiligten war klar: Damit es nächstes Jahr wieder so ein lustiges Turnier gibt, darf es in dieser Saison keinesfalls an ­„vergessenen“ Pivots und Pitchmarken mangeln. Also: Daumen hoch fürs Greenkeeping! -mw/ut-