Lässig und bequem soll es sein

Unitöne und Naturfarben setzen Trends der Frühjahrs- und Sommermode
Das eigene Wohlempfinden steht mehr denn je im Fokus der diesjährigen Freizeit- und Urlaubsmode. Das zeigen die großzügigen Schnitte von Sweatshirts, T-Shirts und Jacken, die in der „Buddelei“ ab sofort im Programm sind. Naturtöne, Pastellfarben und der Trend zu weniger Applikationen sind dabei wichtige Merkmale, die Frau von heute schätzt und sich damit gern auf der Straße oder am Strand zeigt.
Es ist eine insgesamt ruhiger wirkende Optik, die die neue Kollektion prägt. „Insgesamt ist das Angebot lässiger und entspannter geworden“, sagt der Inhaber des Familienbetriebs, Olaf Hube. Dabei sei dieser Trend durchaus auch der Pandemie geschuldet, da während der vergangenen zwei Jahre viele Menschen zu Hause gearbeitet haben und sich dort eher leger gekleidet haben. „Die Freizeitmode hat einen neuen Stellenwert bekommen“, so Olaf Hube. Entsprechend locker präsentiert sich der neue Look, den die Modespezialisten in der Barkhausenstraße 14 für Damen und Herren präsentieren.
Sweatshirts ein „must have“
Nicht mehr aus dem Kleiderschrank wegzudenken sind die Sweatshirts. Diese sind in allen Varianten deutlicher denn je gefragt. Dabei hat sich im Vergleich zu den vergangenen Jahren der Trend hin zu lässigeren Schnitten fortgesetzt. Sweatshirts wirken heute frisch und modisch – man ist weg vom schmalen Schnitt, sodass für fast jede Figur das richtige Kleidungsstück zu finden ist. Außerdem verzichtet man – und Frau auch – auf überzählige Applikationen. Weniger ist mehr, so der Trend, und es wird viel mehr Wert auf Qualität und Material gelegt. Pastellige Farben, sichtbare Nähte und natürlich die Kapuze zeugen von Modebewusstsein.
Eine ähnlich lockere Form darf auch bei T-Shirts der diesjährigen Kollektion nicht fehlen. Neben schmalen und figurbetonten Schnitten wandelt sich auch hier der Trend zu Lässigkeit und Lockerheit. Unifarben können T-Shirts zu jedem Anlass getragen werden, ob untendrunter oder locker am Strand, das Shirt gehört zur guten Ausstattung eines jeden Kleiderschranks dazu.
Der Trend zu lässiger und entspannter Mode macht auch bei den Jacken nicht halt. Die Damen dürfen sich auf bequeme Oberbekleidung in Unifarben freuen, bei denen auch Naturtöne, beispielsweise Beige, nicht fehlen dürfen.
Maritim muss sein
Ein Urlaub auf Langeoog ohne maritime Kleidung ist kaum denkbar. Doch es sind nicht mehr die klassischen Streifenpullover oder Shirts, die gefragt sind. Auch hier hat sich der Geschmack verändert und so steht eine dezentere Optik im Vordergrund. Die Vielfarbigkeit hat sich verändert und es wird nicht mehr so plakativ aufgetragen. Moderne Prints mit außergewöhnlichen Motiven ergänzen das Angebot, sodass für jeden Geschmack das passende Teil zu finden ist.
Ob Maritimblau oder Dunkelblau – dieser Farbton dominiert wie eh und je die Männermode, wenn auch mit anderen Akzenten wie in den Vorjahren. Auch die Herren legen mehr Wert auf Lässigkeit und moderne Schnitte, achten bei der Wahl ihrer Kleidung auf nachhaltige Produktion und höchste Qualität. Gefragt sind dabei T-Shirts und Poloshirt, unifarben oder mit frechem Aufdruck. „Mann will ein Statement setzen“, sagt der Modeexperte Olaf Hube. Und auch hier setzt sich der „Pandemie-Trend“ weiter fort. Schlips und Kragen sind oft passé, man legt Wert auf locker sitzende Poloshirts und der Schnitt bei Hosen darf Regular oder Loose Fit sein.
Mehr Wert auf Nachhaltigkeit
Dabei setzen die Produzenten immer mehr Wert auf nachhaltige Produktion und Materialien. Nicht außer Acht gelassen wird dabei die Qualität, die sich stetig verbessert und zum Modebewusstsein der Menschen beiträgt. Kaum Einfluss haben die Hersteller jedoch auf die zurzeit weltweiten Probleme bei Herstellungs- und Lieferverzögerungen. Zwar sei die Frühjahrs- und Sommermode längst produziert und wird nun Stück für Stück ausgeliefert, es darf aber mit Verzögerungen im Herbst oder Winter gerechnet werden. Dagegen wird nicht mit Preissteigerungen im Textilbereich gerechnet, sagt Olaf Hube. Steigende Logistikkosten würden durch die Händler aufgefangen, sodass einem ungetrübten Einkaufserlebnis nichts im Wege steht.
Kunst im Kleinen
Direkt vor der Buddelei können drei Skulpturen bewundert werden. Ursprünglich hatte Olaf Hube geplant, bis zum diesjährigen Saisonbeginn die kleine Kunstausstellung in der Barkhausenstraße wieder zu ergänzen, doch die Pandemie machte ihm einen Strich durch die Rechnung – es wurde schlichtweg nichts Neues produziert. „Die Firma hat mir für kommendes Jahr neue Figuren versprochen“, erklärt Olaf Hube, der dann zum nächsten Frühjahr neue Exponate auf dem roten Holzzaun präsentieren möchte. -utk-