Wieder da: „JAM“ im Sommer

Aktuelles aus dem „Jugendhaus am Meer“
Ferienpass-Aktion
Sommerferien und Ferienpass gehören auf Langeoog untrennbar zusammen. Auch in diesem Jahr darf sich der Inselnachwuchs auf „coronakonforme“ Ferienpass-Aktionen freuen. Im Verbund mit örtlichen Vereinen, Organisationen und Privatpersonen bietet die Inselgemeinde für Langeooger Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 16 Jahren ein spannendes Programm an. Es gilt vom 16. Juli bis 13. August 2021 und enthält eine Fülle von Veranstaltungen sowie einige Gutscheine (siehe Bericht im vorigen „Utkieker“). Neu sind unter anderem Foto­safari, Rathausfrühstück, Sommerkino und Sternwartenbesuch. Das Langeooger „Jugendhaus am Meer“ ist zudem mit Aktionen von „JAM Kinderolympiade“ bis „Wale nähen“ vertreten.
War der gedruckte Ferienpass bislang ein reiner Veranstaltungskalender, präsentiert er sich diesmal als dickes DIN-A4-Heft mit Magazincharakter. Neben ausführlicher Beschreibung der Aktionen findet sich zudem Freizeitspaß in Form von Rätseln, Ausmalbildern, Büchertipps und Basteleien. Für den Bau einer krassen „Kresse-Laube“ ist sogar ein Tütchen Kressesamen beigeheftet. Neu: Erstmals ist der Ferienpass auch über die Gemeinde-Website auf gemeinde.langeoog.de/2021/06/23/ferienpass als PDF-Datei online abrufbar (knapp 40 MB) – dann aber ohne Kresse.
Dass solch ein aufwendiges Projekt nur als Teamarbeit gedeihen kann, liegt auf der Hand. In diesem Fall bildeten Petra Kruse von der Inselgemeinde, Jugendhaus-Leiterin Tina Seppelt und Mark Mikoteit, Leiter der Kita „Wichtelnüst“, das Orga-Trio. „Gemeinsam ist uns ein neuer, moderner Ferienpass gelungen. Und wir haben noch viele Ideen fürs nächste Jahr“, erklärt Tina Seppelt, die weitere Vorschläge für das Programm gern entgegennimmt. Wer die Aktion unterstützen möchte, kann auf folgendes Konto der Sparkasse Leer-Wittmund spenden: DE 60 2855 0000 0000 0051 99, Stichwort: „Spende Ferienpass-Aktion 2021“ (Spendenquittung über die Gemeinde).
JAM-Pläne
Corona, Lockdown, kein JAM – auch die Langeooger Jugend­lichen mussten Einschränkungen durch die Pandemie hinnehmen. „Wir freuen uns daher, wieder aufzuhaben und hoffen, dass kein weiterer Shutdown kommt“, teilt Tina Seppelt mit. Denn das JAM hat Pläne: „Im Herbst wollen wir den großen Multifunktionsraum umgestalten: Ein neuer Kombi-Tresen, an dem auch der DJ seinen Platz findet, soll mehr Platz schaffen.“ Ein weiteres Thema ist die ausgefallene Exkursion nach Berlin: „Die gemeinsame Fahrt in die Bundeshauptstadt war auch als Bildungsreise gedacht.“ Sie sei den Jugendlichen versprochen worden und solle nachgeholt werden, sobald dies ohne Risiko möglich sei. -köp/ut-