Kur(z) und bündig – Neues vom Tourismus-Service Langeoog

› Lieblingsinsel Langeoog
Dass Langeoog bei Urlaubsgästen äußerst beliebt ist, versteht sich von selbst. Doch wie steht es mit den Einheimischen (und Zugezogenen) – welche der sieben Ostfriesischen Inseln gefällt ihnen am besten? Das wollten zwei hiesige Tageszeitungen wissen: Gemeinsam riefen „Anzeiger für Harlingerland“ und „Jeversches Wochenblatt“ ihre Leserinnen und Leser im Frühjahr zum „Inselvoting“ auf. Mit guter Resonanz: Rund 16.000 Stimmen gingen ein. Das Ergebnis wurde am 8. Mai verkündet. Und die Lieblingsinsel ist: 
„LANGEOOG!!!“, jubelte das Team des Tourismus-Service. Mit 3.630 Stimmen konnte die „Insel fürs Leben“ den Vergleich mit großem Abstand für sich entscheiden. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Wangerooge (2.634 Stimmen) und Norderney (2.528 Stimmen). „Dankeschön für Eure Unterstützung und Eure Treue!“, zeigte sich das TSL-Team ebenso begeistert wie Bürgermeisterin Heike Horn vom Resultat der Umfrage.
 
Gästebegrüßung mit Thomas Pree
„Willkommen auf Langeoog“, heißt es wieder zur Gästebegrüßung des Tourismus-Service im „Haus der Insel“. Immer wieder dienstags um 11.15 Uhr im Juni heißt Veranstaltungsleiter Thomas Pree sowohl Langeoog-Neulinge als auch „alte Insel­hasen“ im großen Saal des HDI willkommen: „In dem etwa einstündigen Urlaubs-Leitfaden erfahren Besucher alles, was zwischen An- und Abreise für sie wichtig ist.“ Kurzfilme rücken die „Insel fürs Leben“ und das umgebende UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer ins rechte Licht. Dazwischen erläutert Thomas Pree anschaulich, was der Gast auf Langeoog erwarten darf. Aktuelle Tipps gehören ebenso dazu wie der Nutzen der LangeoogCard und anderes mehr. Auf anstehende Fragen gibt es gleichfalls ausführliche Antwort. Der Eintritt ist frei gegen Vorlage der LangeoogCard. Man sollte pünktlich sein, da beim Einlass die Kontaktdaten erfasst werden.
 
› Testpflicht und LUCA-App für Gäste
Zwar sinkt die 7-Tage-Inzidenz in ganz Deutschland mehr und mehr, jedoch ist in der touristischen Beherbergung nach wie vor bei Anreise in der Unterkunft ein negatives Testergebnis nachzuweisen, sofern keine vollständige Impfung (plus mindestens 14 Tage) oder ein Genesungsnachweis vorhanden ist. Darüber hinaus sind alle Übernachtungsgäste dazu verpflichtet, sich während Ihres Aufenthaltes weitere zweimal pro Woche testen zu lassen. Termine bitte frühzeitig in den drei Langeooger Testzentren vereinbaren: www.langeoog.de/die-insel/unsere-testzentren. Ausführliches zu den Testzentren steht auf Seite 36.
Gäste nutzen bitte auch, wo immer es möglich ist, die kostenlose LUCA-App, die der datenschutzkonformen Kontaktnachverfolgung im Infektionsfall dient. Beim Restaurantbesuch oder bei Veranstaltungen etwa ist die Angabe von Kontaktdaten Pflicht – vorzugsweise digital. Aber auch auf den Fähren der Schiffahrt Langeoog, in den Einrichtungen des Tourismus-Service, im Vogelwärterhaus oder auch im Einzelhandel wird gebeten, sich freiwillig mit der LUCA-App einzuchecken. Zur Sicherheit – für Sie, für uns, für die Insel!
 
› Der Sommer auf den Fähren …
beginnt am 12. Juni: Denn an diesem Samstag tritt der Sommerfahrplan in Kraft. Bis zu sieben Fahrten pro Tag sind dann in beide Richtungen möglich. Die genauen Abfahrtszeiten ab Langeoog und Bensersiel stehen hinten im „Utkieker“. Aktuelle Änderungen veröffentlicht die Schiffahrt der Inselgemeinde über ihre LangeoogApp. Der Sommerfahrplan gilt bis 31. Oktober 2021.
 
› Online reservieren mit FRIDA
Immer mehr Reservierungen laufen übers Internet, sei es vom PC aus oder per Smartphone. Diesen Trend hat Langeoog aufgegriffen – mit FRIDA. Die neue Webanwendung wurde von der Marketing-Dachgesellschaft OFI (Ostfriesische Inseln GmbH) entwickelt. FRIDA ist Reservierungstool, Check-in-System und Reiseführer in einem. Die Webanwendung wird eingesetzt für Angebote des Tourismus-Service, steht aber auch Langeoogs touristischen Leistungsträgern zur Nutzung offen. Sie erlaubt es, etwa einen Schwimmbadbesuch oder Sportkurs, aber auch Plätze in teilnehmenden Restaurants und Cafés zu reservieren. 
„Aktuell kann man über FRIDA etwa den Besuch des Erlebnisbades anmelden oder einen Tennisplatz reservieren“, berichtet Wilko Hinrichs vom TSL. „Im Gegensatz zur LUCA-App, die nur der Kontaktverfolgung dient, ist FRIDA eine sichere Reservierungsmöglichkeit.“ Dazu erhält der Nutzer über frida.langeoog.de eine Reservierungsmail mit QR-Code, der vor der Veranstaltung direkt vom Smartphone abgescannt wird. PC-Nutzer zeigen den ausgedruckten Code vor.
 
› Sportprogramm
Endlich bewegt sich wieder was am Strand: „Nach gefühlt einem halben Jahr Zwangspause ist am 19. Mai unser Sport­programm gestartet“, berichtet Wilko Hinrichs, beim TSL für die Organisation des Strandsports zuständig. Von Montag bis Samstag stehen täglich vier Kurse auf dem Plan. Teamerin Anna Möhrke hat ein abwechslungsreiches Angebot zusammengestellt: Das beginnt mit „Fit in den Tag“ um 10 Uhr, setzt sich etwa mit Thalasso-­Beachwalking oder „Sandskulpturen bauen“ um 11.30 Uhr fort und bietet um 14 und 15.30 Uhr unter anderem Rückentraining und ein kurzes Ganzkörper-Work­out für Fortgeschrittene.
In der Regel findet alles draußen rund um den „Sportpalast“ statt. Eine Anmeldung ist derzeit nicht mehr erforderlich, da der Inzidenzwert im Landkreis gegen Null tendiert. Auch ein Negativtest wird nicht mehr verlangt.
 
› Erlebnisbad wieder auf
Das Freizeitleben kehrt zurück nach Langeoog: Größere Veranstaltungen (erstes Highlight: „Gute Frage!“ mit Wigald Boning und Bernhard Hoëcker am 7. Juli im „Haus der Insel“) sind ebenso wieder möglich wie ein Museumsbesuch – oder eine Auszeit im Freizeit- und Erlebnisbad. Das Bad inklusive Sauna hat Mittwoch und Donnerstag von 13 bis 18 Uhr sowie Freitag und Samstag von 10 bis 15 Uhr auf. Zusätzlich wird samstags von 15 bis 17.30 Uhr eine Damensauna angeboten.
Erforderlich ist zuvor eine Terminreservierung über die WebApp frida.langeoog.de. Der Eintritt in die Badewelt ist für 90 Minuten (inklusive Umkleidezeit) kostenlos, eine Zeitüberschreitung kos­tenpflichtig. Für einen reibungslosen Ablauf sollte sich die reine Badezeit auf eine Stunde beschränken. Zeitgleich dürfen zu­nächst nur 110 Badegäste ins Bad. Der Wellenbetrieb ist derzeit ausgesetzt. Im Eingangsbereich und bis zu den Umkleiden ist ein Mund-Nase-Schutz zu tragen, beim Baden und Duschen sowie in der Sauna auf die nötigen Abstände zu achten. 
 
› Das Schiffahrtsmuseum …
im „Haus der Insel“ ist ebenfalls am Start: ein Hygienekonzept aus „Abstand – Maske – Wegeführung“ erlaubt den regelkonformen Besuch. Auf den „musealen Erlebnisparcours“ können sich pro Durchlauf bis zu zehn Teilnehmer gleichzeitig begeben. Diese haben sich zuvor über die WebApp frida.langeoog.de angemeldet. Der Reihe nach besichtigen sie „Mini-Langeoog – die­ Insel aus LEGO® Steinen“ und das Museum selbst. Neu gestaltet ist die Ausstellung der Modellflotte von DGzRS-Seenotkreuzern und Rettungsbooten, eine Leihgabe des Langeoogers Udo Streitbörger. Über die Info-Schau „Müll im Meer“ verlassen die Besucher das Schiffahrtsmuseum wieder.
 
› Digitaler „Abendlauf“ 
Nachdem sie 2020 aussetzen musste, findet die dreiteilige Serie „Langeoog läuft“ in diesem Jahr mit verändertem Konzept statt. So erfolgte der „Osterlauf“ virtuell: Statt auf der Insel waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen dem 2. und 5. April auf einer selbst gewählten Strecke daheim unterwegs – vom Bambini-Lauf über 400 Meter bis zum Zehn-Kilometer-Osterlauf. Das Konzept des Organisators, der Agentur iventos, ging auf: Mit 449 Aktiven am Start waren es fast so viele wie sonst „live“ auf Langeoog.
Nächstes Event ist der Abendlauf: „Auch dieser findet, in der Zeit vom 12. bis 18. Juli, digital statt. Das ist die sicherste Variante“, erklärt Agenturchef Marc Pickel. „Den Sanddornlauf am 25. September möchten wir, soweit möglich, gern wieder live stattfinden lassen.“ Aktuelle Informationen sowie Anmeldemöglichkeiten gibt es auf www.langeoog-läuft.com im Internet. Hier kann man auch die Startnummern und später die Urkunden herunterladen.
 
› Unbedingt nutzen: die LangeoogApp 
Ob Fahrplanänderung oder neueste Corona-Verordnung: Aktuelle Mitteilungen wie diese machen die LangeoogApp so unverzichtbar für Smartphone und Tablet. Denn wer möchte schon die Fähre verpassen, weil er nicht rechtzeitig am Anleger war? 
Darüber hinaus bietet die kostenlose App weitere Informationen: Die Gezeiten können ebenso abgefragt werden wie Veranstaltungen, Schiffspositionen oder das Wetter. Außerdem werden dringende Bekanntgaben der Inselgemeinde über diesen Kanal verbreitet. Wer sie noch nicht hat, lädt sich die LangeoogApp schnell und einfach über den nebenstehenden QR-Code aufs Smartphone.
› Fotowettbewerb der OFI: attraktive Preise
Wer eine Reise tut, kann viel erzählen – oder Bilder sprechen lassen. Ihre schönsten Langeoog-Ansichten können Gäste jetzt bei einem attraktiven Fotowettbewerb einreichen. 
„Inselglück – Genuss und Zeiten“ lautet der Titel des Wettbewerbs, den die Ostfriesische Inseln GmbH und der Oldenburger Fotodienstleister Cewe ausrichten. Drei Kategorien stehen zur Wahl: Kochkunst & Kultur, Strand & Meer sowie Mensch & Architektur. Zehn tolle Sachpreise winken, Hauptgewinn ist ein Urlaub auf den Ostfriesischen Inseln im Wert von 1.000 Euro. Zeit fürs Siegerfoto bleibt die ganze Saison über, Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2021. Weitere Informationen wie Teilnahmebedingungen auf https://ostfriesische-inseln.de/fotowettbewerb oder https://contest.cewe.de/genuss-gezeiten-2021. 
 
› Strandrollstühle
Um barrierefreien Strandgenuss zu ermöglichen, bietet der Tourismus-Service eine Reihe von Spezialfahrzeugen für Rollstuhlfahrer und mobil Gehandicapte an. Diese Gefährte eignen sich für kurze und längere Strandausflüge. Sie sind während der Badesaison bei den Rettungsschwimmern der DLRG am Hauptbad (Tel. 0162 4442419) kostenlos auszuleihen.
Die „Rolli-Flotte“ umfasst nunmehr drei Strandrollstühle, die sich für das Fahren im Sand eignen. Dank der Ballonreifen lassen sie sich gut an der Wasserkante entlang schieben. Die stunden- oder tageweise Nutzung ist nur mit kräftiger Begleitperson möglich. Zudem können zwei Liege-Schwimm-Rollstühle genutzt werden. Die sogenannten „mobi chairs“ sind zum Ins-Wasser-Fahren gedacht (durch Schwimmkörper kentersicher). Sie stellen eine bequeme Ergänzung zum Strandrollstuhl dar, empfehlen sich jedoch nicht für weite Strecken.
Darüber hinaus stehen zwei motorisierte Strandmobile mit umweltfreundlichem Elektoantrieb zur Verfügung. Für diese bitte Kontakt mit dem Strandmeister aufnehmen (Tel.: 04972/693-246).
 
› Medizinische Fortbildungen auf Langeoog
Bereits ausgebucht ist der 65. Sportärzte-Fortbildungslehrgang Die teilnehmerbeschränkte Veranstaltung von DGSP (Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention) und SÄBN (Sportärztebund Niedersachsen) findet vom 13. bis 25. Juni statt. Ein breites Angebot in Theorie und Praxis, verteilt auf zwei Wochenkurse und einen Wochenendkurs, bietet rund 300 Medizinern die Möglichkeit, ihre Weiterbildung für die Zusatzbezeichnung „Sportmedizin“ vollständig zu absolvieren. Seit 1957 wird diese Weiterbildung regelmäßig auf Langeoog durchgeführt. Zu den Veranstaltungsorten zählen das „Haus der Insel“, das Sporthus, die Tischtennishalle und andere Stätten.
Abgesagt hingegen wurden die Langeooger Fortbildungswochen der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN). Sie hätten vom 1. bis 21. Mai 2021 laufen sollen. Die 28. Woche der Notfallmedizin vom 18. bis 25. September 2021 ist von dieser Absage bislang nicht betroffen. Sie findet nach aktuellem Stand weiterhin statt. Parallel dazu laufen zwei weitere Kurse, zur psychosomatischen Grundversorgung und zur Suchtmedizin.
Ebenfalls stattfinden soll die 7. Woche der gesunden Entwicklung (WogE) 2021 vom 5. bis 9. September 2021 mit dem Thema „Macht. Geld. Gesund?“. Gedankliche Leitplanken sind die drei Aspekte des Untertitels der Tagung: „Mensch – Erde – Wohlergehen“. -köp/ut-
 
› Jonny und der Wasserturm
Seit über 25 Jahren kümmert sich Jonny Vestering um Gäste jeden Alters, die sich für den Wasserturm, das Wahrzeichen Langeoogs, interessieren und die Aussicht von oben genießen möchten. Mit Witz, Charme und guter Laune beantwortet der „Türmer“ geduldig alle Fragen, die die Besucher – ob groß, ob klein – ihm stellen. Auch in Zeiten wie diesen steht der Langeooger „seinen Mann“ und nimmt sich Zeit für seine Besucher. Besonders die Kinder lieben ihn – hat er doch immer ein Funkeln in den Augen und ein Schmunzeln auf den Lippen.
Durch die Coronalage ist es nötig geworden, Vorsicht walten zu lassen, zu kontrollieren und aufzupassen. Daher wünscht sich Jonny Vestering ein wenig Unterstützung, damit die nötigen Abläufe so reibungslos wie möglich vonstattengehen können. Wer Lust hat, den „Türmer“ ehrenamtlich zu unterstützen, darf sich gerne bei der Gemeinde Langeoog (Telefon 04972/639-220) oder bei Thomas Agena (0175/1426143) melden.
Der Tourismus-Service Langeoog hat übrigens noch eine große Überraschung für die Besucher des Wasserturms – mehr davon im nächsten „Utkieker“. -sh-