Archiv der Kategorie: Handel

„Das Mehr an Qualität wird gewürdigt“

Im „Buddelinchen“ wird Oberbekleidung verkauft, die umwelt- und sozialverträglich hergestellt wurde

Fünf Jahre ist es her, dass Langeoog zur ersten deutschen Fair­trade-Insel ernannt wurde. Fairtrade-Towns fördern ganz gezielt den fairen Handel. „Als Urlaubsdestination, die zudem im Weltnaturerbe Wattenmeer liegt, haben wir eine besondere Verantwortung zur Umwelt“, sagt Olaf Hube. 312-1Der Langeooger führt an der Barkhausenstraße die Textilgeschäfte „Buddelei“ und „Buddelinchen“. Vor einiger Zeit erweiterte der Kaufmann in seinem Hauptgeschäft das Sortiment um Textilien, die biologisch und sozialverträglich hergestellt werden. Die Resonanz unter den Kunden war so positiv, dass das Angebot nun deutlich ausgebaut wurde und ins „Buddelinchen“ umzog.
Dort präsentieren Janja Martinovic, Wiebke Sommer und Sara Rynkiewicz hochwertige Oberbekleidung der Hauptmarken Armed Angels, Recolution sowie Ragwear. Allen gemein ist, dass 312-2sie sich nach den weltweit anerkannten Vereinbarungen des Global Organic Textile Standards (GOTS) richten. Diese gewährleisten eine nachhaltige Herstellung von Textilien. Angefangen von biologisch erzeugten Rohstoffen über eine umwelt- und sozialverträgliche Fertigung bis hin zur transparenten Kennzeichnung. „Firmen, die GOTS-zertifiziert sind, unterliegen strengsten Kontrollen. Schon minimale Unregelmäßigkeiten hätten den Verlust der Zertifizierung zur Folge, was sich unweigerlich auf den Fortbestand der Labels auswirken würde“, macht Olaf Hube deutlich.
312-3Überdies bieten nach GOTS hergestellte Textilien eine deutlich höhere Qualität „die man fühlt, riecht und auch sieht“. Zudem kann man Bio-Qualitäten nach dem Kauf sofort bedenkenlos tragen, ohne sie vorher waschen zu müssen. Noch vor einigen Jahren waren Bio-Textilien mit dem Stigma behaftet, wenig modisch zu sein. Das gehört endgültig der Vergangenheit an. Hochwertige Prints oder Applikationen machen sie heute zu einem must have. Auch wenn man auf den ersten Blick nicht sieht, dass die Kleidung nachhaltig produziert und verarbeitet wurde – dem Träger gibt sie ein gutes Gefühl nicht nur etwas für die Umwelt getan zu haben, sondern auch soziale Verantwortung mitzutragen. „Das Mehr an Qualität wird von den Kunden zunehmend gewürdigt“, sieht Olaf Hube. Und dies zu einem Preis, der nur ein wenig höher ist als Ware, die nicht nach GOTS-Richtlinien produziert wird. Man sieht also, umdenken lohnt sich.

Alles für den täglichen Bedarf

„Kramps Koopladen“ mit reichhaltigem Sortiment

„Wo haben Sie denn bitte Müsli?“, fragt eine Kundin, worauf Britta Kramp der Dame freundlich den Weg zum Regal weist. Kurz darauf landet die gesuchte Ware im Einkaufskorb. Seit rund zwei Jahren wird „Kramps Koopladen“ an der Hauptstraße 23 101-1von Britta Kramp, Betriebswirtin und Dipl.-Ing. für Lebensmitteltechnik, geführt. „Mit dem Angebot auf dem Festland kann der Supermarkt, der täglich von der EDEKA-Nordwest beliefert wird, locker mithalten“, betont die Inhaberin. SB-Fleischabteilung, SB-Back­shop, Wurst, Käse, Feinkost, Obst und Gemüse sowie regionale Spezialitäten, Getränke, Zeitschriften und Haushaltswaren – die Auswahl ist groß. Immer wieder wird das Sortiment den sich ändernden Bedürfnissen angepasst. Zuckerarme und glutenfreie Snacks für zwischendurch oder Müslis gehören ebenso dazu wie die seit kurzem erhältlichen luftgetrockneten Wurstwaren des niederländischen Herstellers „Huls“. Die Mettwürste schmecken zum Frühstück genauso wie zum Abendbrot oder für den kleinen Hunger. Ebenfalls seit kurzem 101-3erhältlich sind Produkte der BioFrucht Manufaktur Berwald aus Altenhof. Sanddorn-Produkte, Fruchtaufstrich, Konfitüren und Marmeladen, Honig und weitere leckere Artikel werden von den Kunden gerne gekauft. „Die Produkte schmecken nicht nur gut, sie sind auch sehr hochwertig“, so Britta Kramp. Ein beliebtes Mitbringsel für die Lieben daheim sind die Bonbons aus dem Sortiment „Gruß von Langeoog“. Es gibt sie unter anderem in Geschmacksrichtungen wie Sanddorn, salzige Heringe, süße Seesterne und Wattwürmer. Bierkenner werden hingegen die Starkbiere der Rügener Inselbrauerei zu schätzen wissen. Die Biere sind allesamt in der Flasche gereift, besitzen 5,6% vol. und bringen unterschiedliche Geschmacksrichtungen mit. Die 101-5Flaschenbiere mit dem Namen „Insel Herb“, „Insel Saison“ oder „Insel Kap“ sind allesamt in Papier verpackt und mit tollen Motiven versehen. Nach dem Trinkgenuss avancieren die Flaschen somit zum Sammelobjekt. Eher noch ein Geheimtipp sind verschiedene polnische Gerichte, Gewürze, Säfte und Maisflips. „Viele dieser Artikel sind gluten- und salzfrei“, weiß Isabell Musialik. Die Mitarbeiterin aus Polen empfielt zudem Sauerkraut mit Möhren und Sauergurken, die in ihrer Heimat sehr beliebt sind.
Der Natur zuliebe verzichtet „Kramps Koopladen“ übrigens auf Plastiktüten. Stattdessen werden die Einkäufe in Papiertüten oder Baumwolltaschen verstaut.

Farbvielfalt in der Mode gefällt

„Insellädchen“ präsentiert Frühjahrs- und Sommermode

123-1In diesem Jahr zeigt sich die Mode wieder in einer wahren Farbvielfalt: Grün-, Blau- und Rottöne, sowohl kräftig als auch pastellig, geben sich ein Stelldichein. Dazu gesellen sich Naturfarben. Ein Hingucker sind in dieser Saison Streifen in vielfältigen Varianten. Die Schnittführung der diesjährigen Mode zeigt sich leicht oversized. Im Damenbereich sind derzeit bedruckte Blusen und Tuniken in fließenden Stoffen wie Viscose und Seide en vogue. Leinen- und Kaschmir-Ware rundet das Sortiment ab.
Seit dem vergangenen Jahr bietet Anke Agena Mode des Hamburger Labels „Henry Christ“ an. Die Damenmode der Brüder Henning und Chris­tian Christ ist „für alle Tage   im Jahr geeignet, ohne dabei alltäglich zu sein“, heißt es auf deren Internetpräsenz. Über 400 Premium-Einzelhändler in 19 Ländern führen die Textilien der Hanseaten. Für die Pullover und Strickjacken 123-2werden ausschließlich Kuschelqualitäten wie Kaschmir und Seide verwendet. Angenehm zu tragen sind außerdem die Sommerschals aus Seide oder Modal – mit leuchtenden Farben ein schönes, modisches Zubehör. Seit drei Jahren führt Anke Agena hochwertige Strickteile für Damen und Herren der englischen Firma Alan Paine. Deren Strickjacken und Pullis sind in Pastell-, Grün-, Blau- und Naturtönen gehalten. Was die Blusen für die Damen, sind die Hemden für den Herrn. „Männern kann ich hier die hochwertigen Hemden in Blautönen und angesagten Mustern von Stenströms aus Schweden ans Herz legen“, empfiehlt Anke Agena. Neu aufgenommen ins Sortiment wurde „Lieblingsstück“. Seit 1987 ist das Label für junge frische Damenmode mit seinen 123-3ausgefallenen Applikationen bekannt. Die im „Insellädchen“ angebotene Mode wird durch Accessoires wie Gürtel, Taschen und Modeschmuck abgerundet.

Textilien – ökologisch, fair, sozial

„Urlaubsmoden Buddelei“ erweitert das Segment der Bio-Textilien

716-4Fair gehandelte Lebensmittel sind längst in aller Munde. Doch wie sieht es diesbezüglich bei Textilien aus? „Wir haben ein ausgesuchtes Sortiment in unserem Programm, welches von den Kunden sehr gut angenommen wird“, äußert sich Olaf Hube, der das Geschäft „Buddelei Urlaubsmoden“ in der Barkhausenstraße führt. Bis vor wenigen Jahren waren Bio-Textilien nicht so sehr verbreitet, was auch am wenig ausgeprägten ökologischen Gedanken lag. Zudem kam ein Großteil der Kleidung nicht modisch genug daher. Beides hat sich grundlegend geändert. Zum einen sind die Menschen sensibler geworden, was die faire und ökologische Produktion betrifft. Andererseits bieten Firmen in diesem Segment Textilien an, die mittlerweile modisch, pfiffig und ideenreich sind.
716-2Auf dem Kleidungssektor gibt es verschiedene Zertifizierungen für fair und ökologisch produzierte Kleidung. Zwei dieser Labels sind das weit verbreitete „Fairtraide“ und das weniger bekannte „Global Organic Textile Standard“ (GOTS). Letzteres gilt weltweit als führend für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern. „Es definiert umwelttechnische Anforderungen entlang der gesamten textilen Produktionskette und fordert gleichzeitig die Einhaltung von Sozialkriterien“, so Olaf Hube. Nur Textilprodukte, die mindestens aus 70% biologisch erzeugten Naturfasern bestehen, können auch GOTS-zertifiziert werden. Zudem müssen alle eingesetzten chemischen Zusätze und Hilfsmittel umweltrelevante Kriterien erfüllen. 716-3Auch für die Verwendung von Accessoires wie Patches (Aufnäher), Knöpfe, eingenähte Waschanleitungen oder Garne gelten entsprechende Anforderungen. Inspektionen und Zertifizierung von Verarbeitungsbetrieben, Herstellern und Händlern werden von unabhängigen Prüfinstituten vor Ort durchgeführt.
Olaf Hube verspricht, dass das GOTS-zertifizierte Sortiment an T-Shirts, Sweatshirts, Hemden und Hosen – allesamt für Damen und Herren – in der „Buddelei“ deutlich ausgebaut werden wird. Sehr viel teurer als die schnell und billig produzierten Textilien sind die hochwertigen Kleidungsstücke nach Worten des Textilfachmanns übrigens nicht. „Außerdem ist der Gast, der auf Langeoog bewusst das Weltnatur­erbe besucht und sich mit diesem Thema beschäftigt, auch für Kleidung und Ware zu begeis­tern, die fair und sozial produziert wird“, resümiert Olaf Hube.

„Sie haben die ganze Welt gesehen“

Artikel aus Segeltuch im „BilderBuch“

„Sie waren auf den Weltmeeren zuhause … jetzt gehen sie auf eine neue Reise“, so beschreibt die Firma „Klein & More“ aus Hamburg ihre Produkte aus Segeltuch. „Wir haben die 640-1Taschen und Rucksäcke aus der 360°-Serie im vergangenen Jahr in unser Sortiment aufgenommen“, erläutert Tina Fourmont, die mit ihrem Mann Anselm Prester jr. das „BilderBuch“ am Warmbadweg betreibt. Jedes Exponat hat seine eigene Geschichte und war zuvor als Segel an Bord eines Schiffes unterwegs. Hinweisschilder im Innern der Artikel weisen darauf hin. Für das bunte Leben an Land wurden die Segel dann zu Taschen und Rucksäcken gestaltet. „Die sind wetterfest, waschbar bei 30 Grad, „unkaputtbar“ 640-3und sehen noch dazu sehr schick aus“, ist Tina Fourmont begeistert. In diesem Jahr hat die Langeoogerin ihr Sortiment an Segeltuch-Artikeln erweitert und den Hersteller „Studio am Meer“ mit „ins Boot genommen“. Angeboten werden Hundehalsbänder, Hundeleinen, kleine Täschchen mit Hundekotbeuteln sowie Hunde-Rollmatten auf denen es sich Rex und Fiffi bequem machen können. Für Urlaubsgäste und natürlich auch Langeooger gibt es Schlüsselanhänger mit frisch daherkommenden Prints, maritimen Motiven oder Langeoog-Aufdruck. Begehrt sind auch die Schollen aus Segeltuch zum Aufhängen an 640-4Türen: „Bin am Strand“, „Bin im Garten“ oder „Frei/Besetzt“ ist darauf zu lesen. Weiterhin werden Behälter in verschiedenen Größen für Krimskrams, Stifte, Wäsche oder Bad-Utensilien angeboten. „Studio am Meer“ mit Sitz in St. Peter-Ording lässt seine Produkte in liebevoller Handarbeit zum Großteil in sozialen Einrichtungen Schleswig Holsteins und Hamburgs fertigen.
„Nach wie vor bieten wir Bücher überwiegend zum Thema rund ums Meer an“, so Tina Fourmont. Kinder und Erwachsene finden in diesem Segment eine große Auswahl an lesenswerter   Literatur. Darüber hinaus gibt es schicke Wohnaccessoires. Selbstverständlich werden auch Fans des Inselmalers Anselm hier fündig. Postkarten, Kunstdrucke, DVDs und vieles mehr gibt es hier zu entdecken.

Von Schals bis hin zu Socken

„Gombelstuuv“ führt ein umfangreiches Sortiment an Strickzubehör

437-4Vor über einem Jahr machte sich Andrea Gebhardt mit ihrer „Gombelstuuv“ an der Kirchstraße 16 selbstständig. „Ich habe diesen Schritt bisher nicht bereut“, äußert sich die Langeoogerin zufrieden. Lange Jahre war an gleicher Stelle das Wollgeschäft „Stöberecke“ von Sylvia Degener ansässig, in dem Andrea Gebhardt stundenweise beschäftigt war.
Bis auf den Namen hat sich nur wenig geändert, schließlich war das Fachgeschäft für Strickartikel bestens etabliert. „Ich habe sehr viele Stammkundinnen“, so Andrea Gebhardt. Die meisten frönen dem Handarbeitshobby Stricken schon viele Jahre. Einige haben es erst vor kurzem für sich entdeckt. So wie eine Urlauberin, die im vergangenen Sommerurlaub mit dem Stricken begonnen hat. „Vor ein paar Wochen war sie wieder auf der Insel und präsentierte mir stolz ihre selbstgestrickte Jacke und mehrere Socken“, berichtet Andrea Gebhardt. Wer selbst strickt, wird jetzt sicher anerkennend nicken, denn das Sockenstricken gilt als Paradedisziplin. 437-2„Während ihres letztjährigen Langeoog-Urlaubs brachte ich der Dame die Grundzüge des Strickens bei und half immer wieder mit Tipps aus“, berichtet Andrea Gebhardt. Hilfreiche Ratschläge hat die Fachfrau übrigens für jeden Strickbegeisterten parat, egal ob Anfänger oder „alter Hase“. Denn auch die fragen gerne mal nach Rat. So wie Doris Steinhagen: „Ich komme nicht weiter und brauche Deine Hilfe“. Ein kurzer Blick genügt und schon kann es weitergehen. Die strickbegeisterte Langeoogerin hatte nur etwas übersehen.
437-44In der „Gombelstuuv“ findet man Wollmischungen verschiedens­ter Art – mit Alpaka, Kaschmir, Seide, Mohair oder auch Babykamelhaar. Zudem werden Schur- und Baumwollen sowie spezielle Sockengarne angeboten. Sie alle sind von den Herstellern „Lana Grossa“, „OnLine“ und „Opal“ und eignen sich hervorragend zum Stricken von Pullovern, Schals, Socken und vielem mehr. Überdies führt Andrea Gebhardt, die stundenweise von Jutta Uhlenkamp und Martina Dirks unterstützt wird, ein Sortiment an Kurzwaren, bestehend aus Nähnadeln, Reißverschlüssen und Stricknadeln. Neben solchen aus Metall und Bambus gibt es seit neuestem welche aus Carbon. „Sie sind nicht nur fabelhaft leicht, sondern auch sehr glatt, damit die Fäden gut darüber gleiten können. 437-3Außerdem brechen sie nicht so schnell und behalten auch nach jahrelangem Stricken ihre Form“, weiß An­drea Gebhard aus Erfahrung. Wer sich nicht zutraut zu stricken oder nicht so lange warten mag, bis er bespielsweise einen „Loop“ oder etwas anderes fertiggestellt hat, findet in der „Gombelstuuv“ auch Stricktextilien des Labels „invero“.
Abgerundet wird das Stricksortiment durch wohlriechende Schafmilchseifen in den Duftnoten Wildrose, Wiesenduft, Seebrise, Eisenhut und Sanddorn. Zudem gibt es für Männer eine Kordelseife mit markantem Duft.

Zeit zum Lesen und zum Spielen

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Buchhandlung Krebs bietet allerhand für „Leseratten“– Lesung mit Krimiautor Peter Gerdes am 25. Juni im HDI

Urlaubszeit ist Lesezeit. Man kann die Seele baumeln lassen und Dinge ergründen, für die Zuhause Zeit und Muße fehlen. Sei es, sich durch Unterhaltungsliteratur abzulenken, Fachbücher zu lesen oder gänzlich neue Terrains auf dem Buchsektor zu entdecken. Wer sich im Urlaub inspirieren lassen möchte, dem empfiehlt sich ein Besuch der Buchhandlung Krebs am Wasserturm. „Wir haben für jede Leseratte oder solche, die es werden möchten, das passende Buch parat“, so Inhaberin Suntje Krebs. Klein und Groß finden gleichermaßen Schmökerstoff en masse. Sachbücher, Krimis, Bildbände und auch englischsprachige Literatur stehen in den Regalen bereit. Zudem gibt es eine Reihe an Gesellschaftsspielen, die so manchen Urlaubstag im Nu vergehen lassen und für jede Menge Spaß unter den Mitspielern sorgen. 306-1Ganz aktuell ist „Monopoly Ostfriesland“, das genauso wie der Klassiker gespielt wird. Mit dem Unterschied, dass statt Badstraße oder Schloss­allee Borkum, Ditzum oder der Flugplatz Norden-Norddeich gekauft werden können. Selbstverständlich eignet sich das Brettspiel auch als ideales Mitbringsel für die Daheimgebliebenen. Ebenso wie der Langeoog-Kalender mit Fotos des Hobbyfotografen Matthias Voss. Außerdem gibt es Magnete, Becher, Frühstücksbrettchen oder auch Lesezeichen, die allesamt mit einem Langeoog-Motiv versehen sind, welches speziell für die Buchhandlung Krebs angefertigt worden ist. Überdies findet man etliche Schreib­utensilien, wie Stifte, Papier und sogar Tagebücher, denen man seine Langeoog-Erlebnisse anvertrauen kann.
Die Buchhandlung Krebs wird übrigens dreimal wöchentlich dienstags, donnerstags und samstags beliefert. Lieferbarkeit vorausgesetzt, sind am Vortag bestellte Bücher bereits am Folgetag auf der Insel. „Schneller geht es auch per Internet nicht“, sagt Suntje Krebs. Die Dipl. Bibliothekarin wird von Ehemann und Finanzbuchhalter Torsten Meyer sowie den beiden Mitarbeiterinnen Taletta Düll und Yvonne Faul unterstützt.
306-2Für die meisten Urlauber ist Langeoog eine recht beschauliche Insel, auf der es sich ideal erholen lässt. Das findet auch Peter Gerdes. Allerdings sieht er als Krimiautor die Nordseeinsel mit etwas anderen Augen. In Emden geboren und aufgewachsen, ist der mit seiner Familie in Leer lebende Schriftsteller mit der Küste und den ostfriesischen Inseln bestens vertraut. Im Rahmen seiner Langeoog-Krimis ist kürzlich sein jüngstes Werk unter dem Titel „Langeooger Serientester“ erschienen. (siehe „Buchtipp des Monats“). Am Sonnabend, 25. Juni wird der Autor im „Haus der Insel“ aus seinem neuen Krimi lesen, Beginn 20 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. Karten sind für 8,– Euro an der Tourist-Info / Rathaus erhältlich.

„Jeder hat irgendein Lieblingsstück“

„Buddelei Urlaubsmoden“ bietet neben Textilien auch Lieblingsstücke, die Freude bereiten sollen

„Jeder Mensch besitzt irgendein Lieblingsstück, das er besonders gerne mag. Sei es, weil er bestimmte Erinnerungen damit verbindet oder es ihm ganz einfach gefällt“, erzählt Olaf Hube. Auch der Langeooger Geschäftsmann hat solche Lieblingsstücke.
Warum andere nicht daran teilhaben lassen, dachte sich der Inhaber der „Buddelei Urlaubsmoden“ in der Barkhausenstraße. Aus dieser spontanen Idee heraus wurde der „Konzept Store“ geboren. Zusammen mit Mitarbeiterin Susanne Weiß ersann Olaf Hube eine Auswahl an Lieblingsstücken, die nicht aus dem Textilbereich stammen. „Einige der Exponate besitzen wir selber oder fanden sie bei Messebesuchen“, berichtet der Langeooger. Herausgekommen sind 60 Artikel, die ab sofort in der „Buddelei“ zu finden sind. Der „Konzept Store“ versteht sich nicht als Geschäft im eigentlichen Wortsinn. Vielmehr werden die Lieblingsstücke in der „Buddelei“ gezeigt. Sowohl im Schaufenster als auch im Laden, liebevoll drapiert zwischen den Textilien, findet man sie. Darüber hinaus gibt es zu allen Stücken Hintergrundinformationen. 215-1So wie zum Schwarzwald Dry Gin „Monkey 47“ von der in Loßburg ansässigen Brennerei Black Forest Distillers. Der Gin wird in Flaschen abgefüllt, die jenen aus Apotheken nachempfunden sind. „Monkey 47“ schmeckt nach Wacholder mit Zitrusnoten und besitzt leicht pfefferige Noten. Dazu passend empfiehlt Olaf Hube das Dry Tonic Water mit grauem Etikett des Herstellers Schweppes. Ebenfalls zu finden sind handgeschnitzte Vögel aus Lindenholz. Die naturgetreu angefertigten gefiederten Freunde sind allesamt mit umweltfreundlichen und wetterbeständigen Farben bemalt. Überdies bietet Olaf Hube Kissen und Rücksäcke an, die aus ehemaligen Baumwoll-Zelten der indischen Armee gefertigt sind. 215-2Des Weiteren finden sich im Laden hochwertige Kissen mit den aufgestickten Langeoog-Koordinaten „53° 43′ 25“ N und 7° 30′ 11“ E. „Dort befindet man sich in der Langeooger Hafeneinfahrt“, so Olaf Hube, der diese Koordinaten bewusst gewählt hat. Lächelnd fügt er hinzu: „Hier beginnt für mich meine Insel.“
Kerngeschäft der „Buddelei“ ist und bleibt natürlich weiterhin der Textilbereich mit hochwertiger Mode für Damen und Herren. Allerdings plant Olaf Hube, den derzeitigen Trend zur Nachhaltigkeit zu forcieren. Soll heißen, dass die „Buddelei“ sehr darauf achtet, ihre Angebotspalette hinsichtlich ökologischer Aspekte aufzustellen. „Zudem sind wir urbaner geworden und bieten modische Artikel an, die wir auch selber tragen und hinter denen wir zu 100 Prozent stehen“, sagt Olaf Hube.

Derbe Materialien kombiniert mit Seide

Das „Insellädchen“ an der Barkhausenstraße schaut auf den Modeherbst und -winter

736-1Die Herbst- und Wintermode der Damen 2015/16 wird geprägt von einem Stil- und Materialmix. Anke Agena, Inhaberin des „Insellädchens“ an der Barkhausenstraße, hat auf den Fachmessen entsprechend eingekauft. So sieht man Strickteile aus Kaschmir und Wolle, kombiniert mit Leder, Seide und Spitze. Darüber hinaus darf es an kalten Tagen nicht an angesagten grobgestrickten Oversize-Teilen sowie an Ponchos und Capes fehlen. Die Farben Beige, Grau und Schwarz, kombiniert mit Beeren-Pastelltönen, sind vorherrschend. Auch spielen Muster und Prints eine große Rolle. Accessoires wie Gürtel, Modeschmuck und auf den Look abgestimmte Taschen runden das modische Erscheinungsbild ab.

Neuer Supermarkt auf Langeoog

„Kramps Koopladen“ an der Hauptstraße eröffnet

540-1Seit dem 15. Juli gibt es in der Hauptstraße 23 nach kurzer   Vakanz wieder einen Einkaufs-Markt. An jenem Mittwoch     eröffnete Britta Kramp ihren „Kramps Koopladen an d’ Hauptstraat“. Auf dem Empfang am Vorabend der Eröffnung bezeichnete Bürgermeister Uwe Garrels den Schritt in die Selbstständigkeit als mutige Entscheidung. Zudem führte er aus, dass der Wettbewerb sowohl der Insel und ihren Bewohnern als auch den Gästen nur guttun könne.
Innerhalb von nur 14 Tagen hatten Mitarbeiter des Vertriebs EDEKA-Nordwest den Laden von Grund auf neu aufgebaut und in ein Schmuckstück verwandelt. 11.000 Artikel, davon rund 500 zu 540-4Discountpreisen, werden dort angeboten. Kunden finden eine SB-Fleischabteilung, den SB-Backshop, eine Abteilung für Käse, Wurst und Feinkost, Obst & Gemüse, regionale Spezialitäten, Getränke, Zeitschriften und aktuelle Tageszeitungen sowie eine Auswahl an Haushaltswaren. „Kramps Koopladen“ wird täglich mit frischen Waren beliefert und ist montags bis sonntags von 7 bis 20 Uhr geöffnet. Kunden mit der DeutschlandCard, der EDEKA Kundenkarte, sparen zudem bei jedem Einkauf. Mit der Eröffnung des Supermarktes fanden 12 Mitarbeiter einen Arbeitsplatz. Untergebracht werden sie in zehn möblierten und mit Pantries ausgestatteten Appartements, deren Renovierung in Kürze abgeschlossen sein soll.
540-2Als gebürtige Norderneyerin ist Britta Kramp das Leben auf der Insel gewohnt. „Meine Eltern führen ein Einzelhandelsgeschäft auf Norderney. Das ist mir scheinbar in die Wiege gelegt worden“, meint die Dipl. Ing. für Lebensmitteltechnik und Betriebswirtin. Zehn Jahre lang wirkte die 37-Jährige als stellvertretende Marktleiterin im elterlichen Geschäft. Während dieser Zeit absolvierte sie bei der Bünting-Gruppe ein Qualifizierungsprogramm für Nachwuchsführungskräfte. Seit zehn Jahren lebt Britta Kramp auf Langeoog und ist mit Mario Kramp verheiratet. Das Ehepaar hat mit Miro (2) und Mila (1) zwei Kinder.