Archiv der Kategorie: Allgemeines

Bridge – ein strategisches Spiel für Mutige und Kreative

Vom 11. Juli bis 22. August Bridge-Turniere in der „Spöölstuv“

401-1Von Isa Bruch Auch in diesem Jahr finden wieder die beliebten Bridge-Turniere unter Leitung von Isa Bruch in der Spöölstuv auf Langeoog statt: vom 11. Juli bis 22. August jeden Mittwoch und am Donnerstag, dem 26. Juli jeweils um 19.00 Uhr; Teilnahmegebühr 5,– Euro, Anmeldung bis jeweils am Spieltag um 12.00 Uhr. Listen dafür hängen in der Spöölstuv aus. Schon im Winter gibt es Nachfragen, wann die Turniere im kommenden Sommer stattfinden werden, damit man danach sein Feriendomizil buchen kann, um in fröhlicher Runde seinem Hobby nachzugehen. Dieses Jahr finden die Turniere zum 19. Mal statt und im nächsten Jahr können wir dann wieder ein großes Jubiläum feiern mit Empfang, Sketches und Ehrengästen. Wir haben nicht nur gute Spieler unter den Teilnehmern, sondern auch Künstler wie z.B. Axel Benkner, einem Musiker, der die Bridge-Gruppe und deren Freunde auch am Strand oder privat mit seinen Liedern erfreut. „Bridge mit Isa“ . . . ist ein echter Ohrwurm und hat auch Bürgermeister Uwe Garrels zum Mitsingen und Schunkeln animiert. Ein guter Organisator und Spieler ist Hanns-Gerd Fischer. Er unterhält in Bremen eine eigene Bridge-Institution und hat zusammen mit Freunden das große Weserstadion-Turnier auf die Beine gestellt, das größte eintägige Turnier mit höchster Teilnehmerzahl (138 Paare). Nach fünf Jahren hat er 2017 die Leitung abgegeben. Im Turnier hat er mit seinem Partner in der höchsten Klasse den zweiten Platz belegt, wie man dem Bridge Magazin vom Februar 2018 entnehmen kann. Die Bridge-Abende sind interessant und unterhaltsam, die Spielstärken unterschiedlich. Gäste, auch Anfänger und Kiebitze sind immer willkommen. Wir haben schon so manchem über die Schwelle des Anfangs geholfen, der dann ein großer Experte geworden ist. Das401-2 Teilnehmergeld spendet Isa Bruch jedes Jahr für Kinder und Jugendliche auf Langeoog. Im letzten Jahr war es ein Spielgerät für die Kleinen in der Spöölstuv, eine Raupe. Die Digitalisierung im Bridge ist mittlerweile weit fortgeschritten, sodass der Turnierleiter gleich nach dem letzten Spiel mit wenigen Klicks das Ergebnis des Turniers mitteilen kann. Danach setzt er es ins Internet, wo man dann sehen kann, wie die anderen gespielt haben, und wer was aus einer Austeilung gemacht hat. Hier ein Beispiel: Diagramm Hier wurde an 9 ½ Tischen gespielt (38 Personen). An jedem Tisch sitzen vier Personen. Die einander gegenüber sitzenden Ost/West (OW)-Spieler spielen miteinander gegen die beiden anderen, das Nord/Süd-Paar (NS). Die 52 Karten stecken in einem Board, für jeden 13 Karten. Das Board geht nach dem Spiel an den nächsten Tisch. 30 Boards wurden gespielt. In diesem Diagramm ist die 401-3Kartenverteilung von Board 16 aufgeschrieben. Darunter stehen die Aktionen und deren Konsequenzen: In der vierten Spalte findet man, was die Paare gereizt haben (den Kontrakt), und was erzielt wurde. Anders als beim Skat zählen hier die Anzahl der Stiche; nicht deren Inhalt. Die meis­ten auf OW haben fünf Pik gereizt und einen Stich mehr gemacht; d.h. sechs Stiche (+ sechs Stiche, die immer gemacht werden müssen) + einen Stich = 12 Stiche mit Pik als Trumpf. Das Paar 103 hat vier Pik + 3 gemacht; d.h. 13 Stiche mit Pik als Trumpf. Das war das beste Ergebnis auf OW und ergibt die höchste Matchpunktzahl (MP) 15,9 (s. Letzte Spalte!). Das Paar 6 auf NS hat mutig dagegengehalten und 7 Treff (♣) (13 Stiche mit Treff als Trumpf) gereizt. OW hat kontriert. NS hat zwei Stiche weniger gemacht als versprochen (7♣ – 2). Aber die Strafe dafür war weit geringer als der Bonus für das erfüllte Vollspiel mit Überstichen von OW (s. Spalte „Score“!). Dafür bekommt NS (Paar 6) die meisten MPs, 15,9 (s. 1. Spalte!) Zum Schluss werden alle MPs zusammengezählt und eine Reihenfolge der Spieler ermittelt. Wir sind auf Langeoog beim Bridge mit der Digitalisierung noch nicht so weit. Aber immerhin rechnen wir schon lange die Ergebnisse mit dem Computer aus und geben diese den Teilnehmern noch am selben Abend bekannt. Danach folgt wie immer die Siegerehrung, wobei die ersten beiden in der Rangfolge mit dem begehrten, vom Tourismus-Service gestifteten Langeoog-Pokal belohnt werden. – Freuen wir uns auf einen interessanten und erlebnisreichen Sommer auf Langeoog.

Spatenstich für Rettungswache

Neubau am Süderdünenring hat begonnen

Mit einem symbolischen Spatenstich begann am Mittwoch, dem 18. Oktober der Rettungswachen-Neubau. Wittmunds Landrat Holger Heymann, Langeoogs Bürgermeister Uwe Garrels sowie Markus Müller als Geschäftsführer des Marburger Krankenpflegeteams Gemeinnützige Rettungsdienst GmbH (MKT) griffen gemeinsam zum obligatorischen Arbeitsgerät. Anwesend waren zudem der örtliche Bereichsleiter Michael Agena, der vor kurzem sein 25-jähriges Dienstjubiläum feierte, Mitarbeiter des DRK sowie Vertreter aus Rat und Verwaltung.
807-1„Ich freue mich, heute bei diesem Anlass dabei sein zu dürfen“, so Holger Heymann. Uwe Garrels ergänzte, dass dieses Projekt durch das große Engagement aller Beteiligten zustande gekommen und für Langeoog außerordentlich wichtig sei. Zudem funktioniere die Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Langeoog und dem Rettungsdienst hervorragend. Auch Markus Müller lobte das gute Miteinander. Nicht zuletzt deshalb sei der in Mittelhessen beheimatete Rettungsdienst bereits seit 1992 auf Langeoog ansässig.
807-2Vor drei Jahren bekam die Wittmunder Kreisverwaltung von der Kreispolitik den Auftrag, die Planungen für den Neubau aufzunehmen. Nach Prüfung mehrerer Möglichkeiten wurde gemeinsam mit der Gemeinde und dem MKT ein geeignetes Gelände am Süderdünenring gefunden. Der Landkreis Wittmund kaufte die Fläche vom Land Niedersachsen und schloss mit dem MKT einen Erbbaurechtsvertrag. Im Frühjahr begannen schließlich die ersten Erdarbeiten. Die neue Wache wird auf zwei Etagen über eine Gesamtnutzfläche von 859 m2 für Fahrzeughalle und Personalunterkünfte verfügen. In unmittelbarer Nachbarschaft wird auch die Freiwillige Feuerwehr einen Neubau erhalten. „Die Neubauten wurden notwendig, da die bisherigen Gebäude dem erforderlichen Standard nicht mehr genügen“, macht Uwe Garrels deutlich. Realisiert wird die neue Rettungswache von Christmann + Pfeifer aus Breidenbach. Das Unternehmen errichtete für den DRK Rettungsdienst Mittelhessen schon etliche Wachen. Auf Langeoog übernimmt das örtliche Bauunternehmen Schreiber Bau GmbH die Bauhauptarbeiten. Die Einweihung des Neubaus ist für Oktober 2018 geplant.

Faszination des Vogelzugs

„9. Zugvogeltage“ auf Langeoog und küstenweit mit großem Programm –
Malwettbewerb für Kinder und „Aviathlon“

Die faszinierende Welt des Vogelzugs steht Mitte Oktober für neun Tage im Mittelpunkt. Vom 14. bis 22. Oktober 2017 veranstaltet die Nationalparkverwaltung die „9. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer“. Von Greetsiel bis Cuxhaven und auf allen sieben Ostfriesischen Inseln lädt ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm dazu ein, das Leben der Zugvögel kennenzulernen. Partnerland ist diesmal Island: „Zugvögel, die auf ihren Reisen regelmäßig Island und das Wattenmeer besuchen, sind ideale Botschafter für unsere Verbundenheit“, unterstreicht der isländische Botschafter Martin Eyjólfsson in Berlin in seinem Grußwort.
706-1Auf Langeoog bietet eine vielfältige Veranstaltungsreihe allen ­Interessierten unmittelbar Gelegenheit, die Faszination Vogelzug hautnah zu erleben. Ob Zugvogel-Sprechstunde mit dem Nationalpark-Ranger oder Schiffsexkursion mit der „Langeoog I“, Katamaran- oder Fahrradtour, ob Gottesdienst oder Musik­abend, Bastelrunde oder Bilderbuchbetrachtung, ob Wattführung, Strandläufer-Treff oder Lichtbildvortrag, für jedes Alter ist etwas dabei. 706-3Langeooger Gastronomen präsentieren kulinarische Aspekte des Vogelzugs (siehe separaten Text): Keine Angst, Zugvögel werden nicht serviert. Das komplette Programm steht in einer 44-seitigen Broschüre der Nationalparkverwaltung. Als Veranstalter aufgeführt sind Tourismus-Service und Schiffahrt Langeoog, Ferien- und Tagungszentrum Hotel „Haus Be­thanien“, die Restaurants Seekrug und Windlicht, Haus Dünenlust, Nationalpark-Ranger Jochen Runar, RegenpfeiferTouren Birte Weinbecker, Nationalpark-Wattführer Arvid Männicke, Nationalpark-Führer Joke Pouliart und TSV Langeoog. Das kostenlose Infoheft ist bei der Tourist-Information im Rathaus und teilnehmenden Betrieben erhältlich.

„Aviathlon“ und Malwettbewerb
706-33Im Rahmen der 9. Zugvogeltage sind Kinder von 4 bis 14 Jahren wieder zum Malwettbewerb eingeladen: „Diesmal wünschen wir uns Bilder unserer Zugvögel aus ihren Brutgebieten hoch im Norden“, bittet die Nationalparkverwaltung um rege Teilnahme. „Überlegt euch mal, wie so eine Landschaft in Island, Skandinavien oder Sibirien aussieht. Wie geht es dort wohl den Küken von Ringelgänsen, Knutts und Co?“ Ihre Werke im Din-A-3-Querformat schicken die jungen Künstler bis zum 18. Oktober an die Nationalparkverwaltung, Stichwort Zugvögel, Virchowstraße 1, 26382 Wilhelmshaven. Unter allen Einsendern werden zehn hochwertige Ferngläser verlost.
Überdies findet wieder der „Zugvogeltage-Aviathlon“ statt – ein Wettstreit zwischen den Inseln und Regionen, bei dem es um die Anzahl der beobachteten Vogelarten geht. Start ist am 14. Oktober, letzte Meldungen sind am 21. Oktober möglich. Gezählt werden die Vogelarten, es kommt also nicht auf die Menge der Individuen an. Nähere Infos und Artenlisten hält die Tourist-Info im Rathaus bereit. Zudem kann man die Beobachtungen auch über www.ornitho.de eingeben (Smart­phone: kostenlose ornitho-App „NaturaList“). Den Aviathlon-Siegern winken „Ruhm und Ehre“ in Gestalt einer exklusiven Urkunde. – Nähere Infos zu den Wettbewerben stehen in der oben genannten Broschüre sowie im Internet unter „www.zugvogeltage.de“.

Langeooger Strandaufspülung im Plan

Eine der größten Küstenschutzmaßnahmen des Jahres in Niedersachsen soll bis Ende September fertig sein

Bislang nach Plan verläuft die Strandaufspülung vor dem Pirolatal, die unter der Regie des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) zurzeit durchgeführt wird. „Die Maßnahme ist erforderlich, um die Dünen vor dem Pirolatal durch eine Erhöhung des Strandes vor Abbrüchen zu schützen. So kann die Sturmflutsicherheit rechtzeitig vor den Herbst- und Winterstürmen wieder hergestellt werden“, begründet Frank Thorenz, Leiter der NLWKN-Betriebsstelle Norden-Norderney, die Notwendigkeit der Küstenschutzmaßnahme (der „Utkieker“ berichtete). Ohne diese Aufspülung wäre nicht nur der Ort Langeoog, sondern auch seine Trinkwasserversorgung gefährdet.
610-1„Die eigentlichen Aufspülarbeiten haben im Juli begonnen und schreiten planmäßig voran“, erläutert Thorenz. Gegen Ende September sollen die Spülarbeiten beendet sein. Auf einer Länge von zwei Kilometern werden insgesamt rund 600.000 Kubikmeter Sand aufgefüllt. Der Strand wird dabei insgesamt auf etwa 200 Meter verbreitert und zum Teil um mehr als zwei Meter erhöht: „Hierdurch werden die Wellen in Sturmfluten wirksam gebremst und ein Abbrechen der Dünen verhindert.“
610-2Bereits ein Drittel der geplanten Gesamtmenge ist mithilfe von Baggerschiffen (sogenannten Hopperbaggern) der dänischen Firma Rohde-Nielsen eingespült worden. Die Saugbagger entnehmen das Material vor dem Flinthörn am Rand der Accumer Ee und pumpen es vor der Mitte des Pirolatals in eine Spül­leitung. Die Arbeiten schreiten derzeit in Richtung Westen voran und enden kurz vor dem Badestrand. Der Erfolg der Aufspülung ist vor Ort durch den hohen und breiten Strand im Vergleich zu den Nach­barbereichen bereits deutlich sichtbar. Der zweite Abschnitt der Aufspülung orientiert sich nach Fertigstellung des westlichen Abschnittes in Richtung Osten.
610-3Die Aufspülung stößt auch bei den Inselgästen auf großes Interesse. „Der aufgespülte Strand kann gefahrlos betreten werden, sobald er freigegeben ist“, erläutert Projektleiter Theo van Hoorn vom NLWKN. Nur dort, wo unmittelbar aufgespült wird, ist der Spülbereich durch Spüldämme aus Sand abgegrenzt. Dieser Bereich darf nicht betreten werden, da hier Planierraupen arbeiten und der Untergrund noch nicht ausreichend tragfähig ist. Warnschilder machen diesen Bereich neben den Dämmen deutlich kenntlich. Der NLWKN appelliert gemeinsam mit Bürger­meister Uwe Garrels an alle Strandbesucher, auf diese Hinweise und die Spülfeldbegrenzungen zu achten. Der Aufspülbereich kann von Spaziergängern entlang der Düne passiert werden.
Zur Information der Insulaner und Urlaubsgäste hat der NLWKN Infotafeln aufgestellt. Außerdem hat er zu der Maßnahme eine kostenlose Broschüre herausgebracht, die an verschiedenen Stellen auf Langeoog sowie unter www.nlwkn.niedersachsen.de im Internet erhältlich ist.

Neues DGzRS-Boot für Langeoog

Seenotrettungsboot SRB 67 seit 23. Juni auf Langeoog – Taufe am 12. August auf der Werft

Im Herbst 2016 hatte alles angefangen: Die Schiffbauer der Fass­mer-Werft in Berne/Wesermarsch hatten die ersten Aluminiumteile auf die Baulehre gelegt, um sie zusammenzuschweißen. Das war die Geburtsstunde von „SRB 67“, dem neuen Seenot­rettungsboot für Langeoog (der „Utkieker“ berichtete). Bereits ­einige Monate später, genauer: seit dem 23. Juni 2017, liegt das neue Seenotrettungsboot im Hafen, um von hier in den Einsatz zu fahren. Die Taufe der noch namenlosen Rettungs­einheit ist für Samstag, 12. August geplant – allerdings nicht auf der Insel, sondern auf der Werft. Wer Zeit hat, ist herzlich eingeladen, dem Ereignis beizuwohnen, das im Rahmen eines Erlebnistages auf der Fassmer-Werft stattfindet.
Ab 14.30 Uhr wird SRB 67 getauft und anschließend zu Wasser gelassen. Als weiteres Highlight an diesem Tag kann zusätzlich noch der neue 28 Meter lange Seenotrettungskreuzer „Anne­liese Kramer“ besichtigt werden. Der Fassmer-Erlebnistag bietet allen Besuchern einen ganzen Tag lang die Möglichkeit, einen Blick „hinter die Kulissen“ zu werfen.

 Beim Rundgang durch die Fertigungshallen gewinnt man einen guten Eindruck, welche Produkte von der Werft aus in die ganze Welt geliefert werden. Besucher sollten die Fahrt mit einem Fassmer-Kreuzfahrt-­Tender auf der Weser nicht versäumen.

 Für kleine Gäste gibt es außerdem eine Malwerkstatt, Hüpfburg, Kletterwand und vieles mehr. Die Azubis stellen ihre Ausbildungsberufe vor und auf der Bühne sorgen Live-Musik und weitere Showauftritte für Unterhaltung. Das Werkstor der Fassmer-Werft in der Industriestraße in Berne ist für Besucher von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Das neue Seenotrettungsboot SRB 67 . . .
ist einer von derzeit insgesamt zehn beauftragten Neubauten gleichen Typs – der letzte soll 2020 seinen Dienst aufnehmen. Sie entstehen außer auf der Fassmer-Werft noch bei Tamsen Maritim in Rostock. Im Zuge der turnusgemäßen Modernisierung der Rettungsflotte werden sie ältere Einheiten ersetzen. Es ­handelt sich um modifizierte Nachbauten der bewährten 9,5-/ 10,1-Meter-Klasse der DGzRS, zu denen auch der Langeooger Vorgänger „Casper Otten“ gehört, der seit kurzem seinen Dienst in Lauterbach auf Rügen versieht. -ut/köp-

Die DGzRS . . .
ist zuständig für den maritimen Such- und Rettungsdienst auf Nord- und Ostsee. Sie setzt auf 54 Stationen 60 moderne Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote ein. Ihre Seenotleitung in Bremen (MRCC = Maritime Rescue Co-ordination Centre) ko­ordiniert Jahr für Jahr mehr als 2.000 Einsätze. Die DGzRS führt ihre Aufgaben eigenverantwortlich und unabhängig durch. Schirmherr des Rettungswerkes ist der Bundespräsident. Seit der Gründung am 29. Mai 1865 haben die Seenotretter über 84.037 Menschen aus Seenot gerettet oder aus Gefahrensituationen auf See befreit. Das entspricht der gesamten Bevölkerung der Stadt Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg) und übertrifft bereits deutlich die Einwohnerzahl von Minden (Nordrhein-Westfalen), Marburg (Hessen) oder der gesamten Insel Rügen (Mecklenburg-Vorpommern).
Langeoog gehört zu den ältesten Stationen der Seenotretter. Bereits 1861, vier Jahre vor Gründung der DGzRS, stationierte der erste regionale Verein zur Rettung Schiffbrüchiger in Ostfriesland dort ein erstes Ruderrettungsboot.

Das Hauptbad wurde belebt

Neues Gebäude wurde jetzt bezogen

429-1Seit Anfang Mai ist Langeoog um ein Fotomotiv reicher, denn vor wenigen Wochen wurde am Hauptbad/Kavalierpad die bunte Ladenzeile fertiggestellt. Bauherren sind Susanne und Peer Agena, die schon 2010 erste Ideen hatten, aus dem bisherigen Hauptbadgebäude etwas zu machen. „In der Folgezeit reiften unsere Pläne. Als die Inselgemeinde sich schließlich von dem abgängigen Gebäude trennen wollte, um etwas Neues aufbauen zu lassen, bewarben wir uns darum“, so Peer Agena in Kurzform. Im September 2016, am Hochzeitstag des Langeooger Ehepaares, rollte Abbruchunternehmer Stephan Eckardt mit schwerem Gerät an, um den Komplex abzubrechen. Nach dem ersten Spatenstich kurz darauf ging alles seinen Gang.
„Wir wollten ein kleingliedriges Gebäude, das zur Insel passt“, berichtet Susanne Agena. Nach langer Überlegung sahen beide ein Werbefoto und wussten, so und nicht anders. Das Bild zeigt eine Häuserfassade des schwedischen Hafenörtchens Smögen. „Die Fassade passt nicht nur perfekt zu unserer Insel sondern auch noch hervorragend zu den bunten DLRG-Wachtürmen am Langeooger Strand“, erläutert Peer Agena. Zudem sind die farbenfrohen Fronten aus Lärchenholz, besitzen Fensterrahmen aus Holz statt Kunststoff sowie eine 3-fach-Verglasung. Neben dem Langeooger Ortshandwerk wie der Tischlerei Schwede, der Bauunternehmung Schreiber, Helge Bents und Stephan Eckardt wurden auch regionale Firmen in die Realisierung einbezogen.
429-2Hinter dem Gebäude befindet sich der Zugang zu den öffentlichen Toiletten (Unisex-, Behinderten- und Familien-WC), die in der Architektur untergebracht sind. Betrieben werden diese   Räumlichkeiten von Susanne und Peer Agena in Kooperation mit der „Inselvermietung“. Die Betriebskosten werden vom Tourismus-Service übernommen.
Am Hauptbad sind insgesamt sechs unterschiedlich große Läden entstanden, die allesamt durch die Bauherren verpachtet werden. Lediglich ein Raum wurde behalten für die Bernsteinschleifkurse von Susanne und Peer Agena. Zudem möchte die Goldschmiedemeisterin mit ihrem Mann dort im kommenden Jahr ein Bernsteinmuseum einrichten. Als Erste öffnete Miriam de Marco in dem neuen farbenfrohen Gebäude ihr Restaurant „Boramar“, es folgten „Biomaris“, der „Strandversorger“ von Stephan Völz, die „Inselvermietung von Anna-Marie Agena-Koschewa und Jörg Koschewa sowie „Grüner Döner“ von Ahmad Tahir. Für eine Räumlichkeit wird noch ein Pächter gesucht.

Spenden für neue Bänke
429-3Gegenüber dem neuen Gebäude stehen seit einiger Zeit Ruhebänke. In Anlehnung daran sollen am neu entstandenen Fahrradparkplatz direkt am Strandzugang Hauptbad ebenfalls solche Sitzmöbel aufgestellt werden. Für dieses Projekt werden noch Sponsoren oder Spender gesucht, damit Bootsbaumeister Helge Bents im August mit der Anfertigung beginnen kann. 21 Meter, 16 Meter und 11 Meter werden die Bänke lang sein. Für das größte Objekt sind die finanziellen Mittel bereits zusammen. Die momentan dort aufgestellten Bänke werden dann später am Haus der Insel zu finden sein. Interessierte Spender wenden sich bitte an Peer und Susanne Agena, Tel. 04972-990662 oder agena-langeoog@gmx.de.

Dem MTW folgte ein MZF

Neues Fahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Langeoog

Mit lautem „Hallo“ oder genauer „Tatütata“ wurde der neue Feuerwehrzuwachs am Langeooger Hafen begrüßt. 325-1Dabei handelte es sich nicht um einen zweibeinigen Floriansjünger, sondern um ein vierrädriges Gefährt in Gestalt eines VW T6. Sören Sommer, Gerätewart und Gruppenführer der Freiwilligen Feuerwehr Langeoog, sowie die Kameraden Thomas Sieberns und Raimo Bias hatten das Fahrzeug am 4. Mai auf die Insel geholt.
Verkauft wurde hingegen der 26 Jahre alte Mannschaftstransportwagen, ein VW Bulli Synchro T3 mit fast 40.000 km Laufleis­tung, den die Langeooger Wehr einst als Neufahrzeug auf die Insel geholt hatte. Der neue Eigentümer, das Autohaus Schmidt in Lünen, wird das Fahrzeug überholen und auf diversen Old­timertreffen präsentieren. Nachfolger des abgängigen MTW ist ein nagelneues und nach Feuerwehr-DIN ausgestattetes Mehrzweckfahrzeug (MZF) auf Basis eines VW Bulli T6. „Lediglich die Blaulichtanlage des Herstellers Hensch mit LED-Technik und Martinshorn sowie die Lautsprecheranlage für Durchsagen fehlen noch“, teilt Sören Sommer mit. 325-2Zusammen mit der aus dem alten Fahrzeug ausgebauten Funkanlage sollen diese Komponenten etwa Mitte bis Ende Juni bei der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises Wittmund installiert werden, damit das MZF für den Einsatz fertiggestellt ist. Nach Ankunft auf Langeoog wurde der in knallrotem RAL 3000 lackierte T6 zunächst mit Süßwasser geduscht und von Salzwasserspuren befreit, die bei der schaukeligen Überfahrt auf das Fahrzeug geraten waren. Wenig später brachte Imko Wollner, Maler und Lackierer in der Bahnbetriebswerkstatt, die Folierung mit Feuerwehrschriftzug und Langeoog-Logo auf. Wenn das MZF aus Wittmund zurück ist, soll es feierlich eingeweiht werden. Der genaue Termin steht aber noch nicht fest.

Leinen los für Entdeckungstouren

Ausflugsfahrten für Groß und Klein

Leinen los für große und kleine Entdeckungstouren! Wer auf der Insel fürs Leben seinen Urlaub verbringt, sollte auch an einer der zahlreichen Ausflugsfahrten teilnehmen, die von der Schiffahrt Langeoog angeboten werden. Piraten-Abenteuer oder Naturerlebnis für die Familie, für wenige Stunden oder den ganzen Tag – für jeden ist etwas dabei. Und das Besondere daran: man kann herrlich entspannen und zugleich Wissenswertes erfahren über das faszinierende Unesco Weltnaturerbe Wattenmeer.
231-3Sehr beliebt bei Groß und Klein sind die Fahrten zu den Seehundsbänken am Ostende der Insel und im Baltrumer Wattenmeer. Hier erblickt man die Seehunde aus nächster Nähe und erhält dazu ausführliche Informationen vom Kapitän. Vorbei an den Seehundsbänken geht es schließlich durch die Accumer Ee zwischen Baltrum und Langeoog in die offene Nordsee bevor die Rückfahrt angetreten wird. Bei guter Verkehrslage können kleine Besucher das Steuerhaus besichtigen und einiges über die Technik des Schiffes erfahren.
231-1Interessant und lehrreich ist die Rundfahrt mit Schaufischfang. Während der idyllischen Fahrt ins Wattenmehr südlich von Langeoog wird ein Schleppnetz ausgesetzt und nach einer Viertelstunde wieder eingeholt. Da das Gebiet auch als Kinderstube der Meeresbewohner bezeichnet wird, gehen überwiegend Jungtiere wie Scholle, Taschenkrebs, Krabben oder Seesterne ins Netz. Der Fang wird erklärt, auch werden Krabben gekocht und gepult, bevor das Schiff Kurs auf die Accumer Ee nimmt.
231-2Alle Mann an Bord! Mit diesem Ausruf wird das Schiff zur Piratenfahrt geentert. Ein Abenteuer für die ganze Familie auf den Spuren von Klaus Störtebeker! Es wird ein Schatz gehoben und für die kleinen Freibeuter gibt es einen Piratentrunk. Zur Erinnerung erhält jedes Kind eine Schatzkarte mit Schiffsstempel und Unterschrift des Kapitäns und darf sich über den heißbegehrten „Langeooger Goldtaler“ freuen.
Wer sich nicht entscheiden kann, ob er lieber Seehunde oder die kleinen Meeresbewohner des Unesco Weltnaturerbes erleben möchte, ist bei der Fahrt Seehund, Krebs & Co bestens aufgehoben. Zuerst werden die Seehundsbänke am Osterhook angefahren, anschließend führt die Rundtour zum Schaufischfang ins idyllische Wattenmeer.
Interessant sind auch die Tagesausflüge nach Spiekeroog, Norderney, Baltrum und Wangerooge. Jede der drei Inseln hat ihren eigenen Charme und ist sehenswert. Während Norderney mit rund 6.000 Einwohnern schon eine passable Kleinstadt auf dem Wasser ist, zählt Baltrum mit 500 Seelen zur kleinsten bewohnten ostfriesischen Insel.
Ausflugsfahrten können im Internet unter www.langeoog.de/ausflugsfahrten abgerufen oder bei den Serviceschaltern des Tourismus-Service Langeoog erfragt weden.

„Traum der Feuerwehr wird wahr“

Neues Feuerwehrhaus wird konkret –
Außerdem neue Station für Rettungsdienst

107-1Für die Freiwillige Feuerwehr Langeoog geht ein lang gehegter Wunschtraum in Erfüllung: „Die neue Rettungswache am Süderdünenring wird endlich sichtbar“, verkündete Bürgermeister Uwe Garrels auf dem diesjährigen Neujahrsempfang. Am 28. Dezember 2016 hatte Ralf Heimes, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, den Kaufvertrag für das Gelände unterschrieben. Immerhin 262.620,– Euro kostet die 2.918 Quadratmeter große ehemalige Landesfläche. Im Jahr 2015 begannen die konkreten Planungen, die in intensivem Austausch mit Brandmeister Olaf Sommer und dessen Stellvertretern Heiner Culemann und Frank Wißbrock vorangetrieben wurden. „Der Rat und die Feuerwehr haben sich andere vergleichbare Feuerwehrneubauten angesehen. Aus all dem ist das Raumbuch entstanden, das im Ver­gabeverfahren die Vorgaben der zu erbringenden Leistung liefert“, so Garrels.
107-2Das neue Haus wird über sechs Einstellplätze, Waschplatz, Werkstatt, fachgerechte Schwarz-Weiß-Räume (=Trennung von Einsatz- und Sozialbereich), eine ausreichende Vorfläche für die Fahrzeuge, eine Übungs- und Erweiterungsfläche, große Schulungsräume, einen gut ausgestatteten Raum für die Einsatz­leitung sowie eine Wohnung für einen Feuerwehrmann verfügen, der als Gerätewart gleichzeitig die Gebäudeüberwachung aus­üben kann. Mit einstimmigem Beschluss brachte der Gemeinderat die Ausschreibung am 30. November 2016 auf den Weg. Die Kostenschätzung ergab einen Gesamtfinanzbedarf von über drei Millionen Euro. Uwe Garrels: „Das ist eine hohe Summe für die Inselgemeinde.“ Daher startete bereits am 26. Oktober 2016 das Interessenbekundungsverfahren für das Grundstück des jetzigen Feuerwehrgebäudes am Rettungs­spoor. „Dessen Erlös soll einen möglichst hohen Ertrag für die Finanzierung der neuen Feuerwache erbringen, wie es auch in der Zielvereinbarung mit dem Land Niedersachsen formuliert ist.“
107-neuErste Gespräche mit Bewerbern für das Verfahren haben bereits stattgefunden. Zu den Vergabekriterien gehört, dass sich ein neues Objekt am Rettungsspoor an die Größe der umgebenden Bebauung anpassen muss und die jetzige Gebäudeform aufgreifen oder gar Teile des Altbaus erhalten soll. Garrels: „Ich bin sehr gespannt, welche Entwürfe dem Rat präsentiert werden.“ Die neue Feuerwache soll bis zum Sommer 2018 stehen.
Bereits 2017 wird auf dem Gelände eine neue Station für den Marburger Rettungsdienst des DRK Mittelhessen errichtet. „Der Rettungsdienst um Stationsleiter Michael Agena ist Langeoogs zuverlässiger Mittler zwischen Arzt und Patient und 24 Stunden rund um die Uhr in Bereitschaft“, berichtete Uwe Garrels. Der Neubau solle Rettungssanitäter und Fahrzeuge endlich bedarfsgerecht unterbringen. Finanziert wird er vom Landkreis Wittmund, in dessen Zuständigkeit der Rettungsdienst fällt.

Küstenschutz auf Langeoog

NLWKN verbessert Sturmflutschutz am Pirolatal und Hafen

Der Winter ist die Zeit der Sturmfluten. Um diesen entgegen­zuwirken, ist der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) gleich an zwei Stellen auf Langeoog aktiv (der „Utkieker“ berichtete mehrfach). Rechtzeitig vor der Sturmflutsaison sind die Arbeiten im Wesentlichen vollendet.

Helmpflanzung im Pirolatal
845-1Als Maßnahme gegen „Angriffe“ von der Seeseite her ließ der NLWKN die Piroladünen verstärken. Ab Ende August wurde die Schutzdüne im östlichsten Dünenabschnitt des Pirolatals auf 500 Metern Länge um bis zu drei Meter erhöht. Verbaut wurden über 60.000 Kubikmeter Sand, die aus einem Strandabschnitt in Höhe der Jugendherberge stammten. Mit dem Sandeinbau erhielt die Düne ein naturnahes Profil; eine Heuabdeckung sicherte sie zunächst gegen ein Verwehen des Sandes. Seit Oktober folgt nun die Bepflanzung des Areals mit Strandhafer, auch Helm genannt. Als Pionierpflanze erfüllt das bis zu einem Meter hohe Süßgras eine wichtige Schutzfunktion: Die Hauptwurzel reicht bis zehn Meter tief und bildet ein weit verzweigtes Geflecht, das die Düne mit ihrer zentimeterdünnen Vegetationsschicht zusammenhält.
845-2Das Helmsetzen ist mühsame Handarbeit, die im Winterhalbjahr erfolgen muss. Nur dann ist der Sand feucht genug, dass die Pflanze gut anwurzeln kann. Den Strandhafer sticht das Team des NLWKN aus dicht bewachsenen Weißdünen der Insel. „Das regelmäßige Ausdünnen bekommt dem Helm – und damit der Düne – gut, da es seiner Verfilzung vorbeugt“, erklärt Vorarbeiter Lars Kuper. Mit messerscharfen Spaten wird der Helm knapp unter der Sandoberfläche gekappt, sodann von Sand und Stroh befreit und mit Strandhaferhalmen zu dicken Garben gebunden, den sogenannten Schoofen. Eingepflanzt wird der Strandhafer von Zweiergruppen: Während der erste Arbeiter mit einem Spaten in Halbmeterabstand schmale Pflanzlöcher sticht, stellt der zweite eine Handvoll Halme gefächert in jedes Loch ein. Ein Schoof reicht für etwa 20 Quadratmeter Dünenbepflanzung. Zuletzt wird die Pflanzung zum Schutz mit Heu abgedeckt. Wind und Wetter vorbehalten, dauern die Arbeiten noch den Winter hindurch.

Bahnschart am Hafen
Die zweite Maßnahme des NLWKN am Hafen ist ebenfalls nahezu abgeschlossen. Hier wurden ab August die Deichquerungen für die beiden Hafenzufahrten umgestaltet und das Deichschart für die Inselbahn neu gebaut. Das neue Bahnschart ersetzt den im Jahr 1951 errichteten und 1976 sanierten Vorgänger. Dieser besaß nur ein einfaches Torpaar, welches außerdem zu niedrig war. Das neue Bauwerk besitzt zwei Stemmtorpaare, die sich im Sturmflutfall schnell und sicher schließen lassen.
845-6„Das Schartbauwerk für die Inselbahn und die Deichübergänge an der Hafenstraße und der Störtebekerstraße sind weitest­gehend fertig gestellt. Mitte Dezember wurden Restarbeiten bei der Pflasterung der Hafenstraße umgesetzt und die Tore des Scharts nachjustiert“, umreißt Frank Thorenz, Leiter der zuständigen NLWKN-Betriebsstelle Norden-Norderney, den aktuellen Stand. Die enge Abstimmung und gegenseitige Rücksichtnahme zwischen dem NLWKN und den bauausführenden Firmen mit der Schiffahrt der Inselgemeinde habe dafür gesorgt, dass trotz Kreuzung der Baustelle durch die Inselbahn ein reibungsloser Zugverkehr stattfand und die Baumaßnahme optimal umgesetzt werden konnte. So wurden auch das Einsetzen der Schartschwelle, die das Gleisbett trägt, und das Verschweißen der alten und neuen Schienen in sehr enger zeitlicher Taktung außerhalb der Bahnbetriebszeiten realisiert.
Restarbeiten, wie die Feinprofilierung und Ansaat der Böschungen erfolgen ab dem Frühjahr nächsten Jahres, um einen Grasanwuchs auch sicherzustellen. Frank Thorenz: „Die Sturmflut­sicherheit ist gegeben und somit ist der Schutz der Insel vor Sturmfluten weitaus besser als bei dem Vorgängerbauwerk des Scharts.“