Archiv der Kategorie: Allgemeines

Schulungsraum für Seenotretter

739Umfangreiche Baumaßnahme am DGzRS-Gebäude Die Seenotretter auf Langeoog bekommen ihren eigenen Raum für Schulungen und Dienstbesprechungen. Aus diesem Grund baut die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zurzeit das Gebäude ihrer Rettungsstation am Hafen um. Wie Vormann Sven Klette ausführt, werden die kleinteiligen Zimmer im Dachgeschoss zu einem zirka 20 Quadratmeter großen Raum für die Aus- und Fortbildung der rund 16 freiwilligen Seenotretter zusammengefasst. Begonnen wurde mit den Bauarbeiten Anfang September. Mittlerweile ist der Innenausbau in vollem Gange. Die Wände wurden herausgenommen, der Treppenaufstieg von der Mitte des Raumes an die Nordseite verlegt und der Giebel zur Hafenseite geöffnet. Ein großes Fens­ter an dieser Stelle ermöglicht zum einen ausreichend Lichteinfall, da bisher lediglich schmale Dachfenster vorhanden waren. „Zum anderen haben wir einen hervorragenden Blick auf unser gesamtes Revier“, nennt Klette die Vorteile. Im Zuge der Baumaßnahme wird auch das Erdgeschoss neu gestaltet. Hier befinden sich Werkstatt, Lagerraum, Büro und sanitäre Anlagen. Zudem bekommt das Gebäude eine neue Treppe, erstellt, wie auch das Giebelfenster, von der Langeooger Tischlerei Schwede. Die Arbeiten erfolgen überwiegend in Eigenleistung der Freiwilligen-Besatzung des Seenotrettungsbootes „Secretarius“. Die Bauplanung hat Rettungsmann und Architekt Johann-Ernst Eilts honorarfrei übernommen. Lediglich Arbeiten, die von der Besatzung selbst nicht zu leisten sind, wurden vergeben. Bauherr ist die DGzRS. Sämtliche Kosten werden durch Eigenleistung und freiwillige Zuwendungen getragen. Was noch fehlt, ist das Mobiliar für die Inneneinrichtung. Dafür werden noch Sponsoren benötigt. Laut Klette soll Ende Oktober alles fertig sein. „Dann findet in eigenen Räumen erstmals ein Erste-Hilfe-Kurs speziell für Seenot­retter in unserer Station statt“, kündigt der Vormann an. -reh-

Im Inselbahnhof angekommen

Daniela Wolpert tritt die Nachfolge von Bahnhofsvorsteher Karl-Heinz Beloch an

513Ein Bahnhof steht oft als Symbol für eine Veränderung im Leben. Für Daniela Wolpert trifft dies im wahrsten Sinne des Wortes zu. Die gebürtige Schwäbin wird die Nachfolge vom noch amtierenden Bahnhofsvorsteher und Örtlichem Bahnbetriebsleiter Karl-Heinz Beloch antreten, der seit 1977 bei der Schiffahrt der Inselgemeinde arbeitet, davon die letzten 14 Jahre als Chef des Bahnhof-Teams. Offiziell wird Beloch zum 1. März kommenden Jahres in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Seine Laufbahn begonnen hatte der gebürtige Wülfrather als Schlosser in der Bahnbetriebswerkstatt, bevor er ein Jahr später Lokführer wurde. Bereits 1973 kam Beloch als damals 18-Jähriger auf die Insel, die er durch Urlaub kennen und lieben gelernt hatte. Seitdem lebt der Vater dreier erwachsener Kinder mit Ehefrau Heike auf Langeoog. „Es war immer eine schöne Zeit, mit den Gästen und Kollegen zu arbeiten“, resümiert er nicht ganz ohne Wehmut. An Daniela Wolpert übergibt Beloch eine „gut funktionierende Abteilung“ und betont gleichzeitig die gute Zusammenarbeit mit seinem hochmotivierten Team: „Hier weiß jeder, was er zu tun hat.“ Auf die bald folgende „freie Zeit“ freut sich der Langeooger jetzt schon. „Ich werde künftig mehr Zeit fürs Golfen, den Kleingarten und meine Familie haben.“ Auch Daniela Wolpert hatte sich auf Anhieb in die Insel verliebt. Die Nordseeküste kannte sie bereits gut durch die Besuche bei ihrer Mutter, die in Dagebüll lebt. Als die 57-Jährige von der Ausschreibung erfuhr, bewarb sie sich spontan auf die Nachfolgestelle auf Langeoog und freute sich schließlich über die Zusage. Im März zog die Mutter von vier erwachsenen Kindern dann vom Großraum Ulm auf die Insel. „Ich bin hier sehr freundlich aufgenommen worden und habe mich gleich wie zuhause gefühlt.“ Vor allem schätzt sie die Ruhe, das Meer und die einzigartige Natur um sie herum. In ihrer Freizeit schwimmt sie leidenschaftlich gerne, sammelt Muscheln, um sie kreativ zu verarbeiten, und kocht aus Inselrosenblättern köstliches Gelee. Für ihre neue berufliche Herausforderung bringt die gelernte Kauffrau für Bürokommunikation jede Menge Erfahrung mit, denn zuletzt war sie als Fahrdienstleiterin bei der Schwäbischen Alb-Bahn (SAB) tätig. Ihren Dienst bei der Schiffahrt auf Langeoog trat sie am 1. April an. Von Beginn an habe die Chemie zwischen den Kollegen gestimmt, so Daniela Wolpert. Das gelte auch für ihren Vorgänger Karl-Heinz Beloch, der sie in den vergangenen Wochen eingearbeitet habe. Darüber hinaus absolvierte Daniela Wolpert beim Verband der Deutschen Eisenbahnfachschule (VDEF) in Köln erfolgreich zwei Kurse zur örtlichen Betriebsleiterin. – Auch unter neuer Regie wird weiterhin der Servicegedanke und damit die Gästezufriedenheit groß geschrieben. Daniela Wolpert: „Das A & O ist Pünktlichkeit, da die Inselbahn an die Anschlusszüge und Busse der Deutschen Bahn auf dem Festland gekoppelt ist.“ -reh-

„Wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel“

Schulentlassfeier der Inselschule am 29. Juni –
Erstmals mit ökumenischem Ausschulungsgottesdienst

538-1Drei gelungene „Premieren“ kennzeichneten die diesjährige Schulabschlussfeier der Inselschule Langeoog am Freitag, 29. Juni: Nicht nur, dass die Absolventen ihre Premiere als Schul­abgänger feierten, auch Schulleiterin Christine Deuter war in ihrem Amt erstmalig mit dieser Aufgabe der Verabschiedung ­betraut. Und der Veranstaltung vorangegangen war zum ersten Mal ein ökumenischer Aus-schulungsgottesdienst in der ev.-luth. Inselkirche. Ins „erwachsene Leben“ entlassen wurden Patricia Beitelmann, Nora Eckhardt, Leonie Weyl, Jörn Collesser, Pascal Hapke, Laurin Lang und Frederik Rogner. In Begleitung ihrer Klassenlehrerin Myrna Cammarata betrat die Abschlussklasse die Kirche. Pastor Christian Neumann und Pas­toralreferentin Susanne Wübker blickten auf den schulischen Werdegang der Klasse zurück, der vor zehn Jahren mit einem Einschulungsgottesdienst begann: Damals hinterließen die Erstklässler 538-2ihren Handabdruck auf einer großen Leinwand, die sie mindestens durch die Grundschulzeit begleitete und somit behütete. Die beiden Geistlichen nahmen das damalige Thema „Hand“ wieder auf: „Handle und Du wirst leben“ (Lukas 10, 25 –28), lautete ihr Appell an die Absolventen, die nun ihr „Leben in die Hand“ nehmen würden. Eine Murmel als Geschenk symbolisiere den Wunsch, dass alles rund und glatt gehen möge, sich immer ein Weg finden lasse. Begleitet wurde der Gottesdienst durch Kantorin Noémi Rohloff mit Liedern wie „Meine Zeit steht in deinen Händen“. Von der Inselkirche … ging es zur Inselschule: In 538-6der Aula ergriff zunächst Christine Deuter das Wort. Die Schulleiterin zitierte ein irisches Sprichwort: „Wenn die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel.“ Jetzt heiße es loszulassen: Sie ­habe die Klasse als sehr zielstrebig und handlungsorientiert ­kennengelernt und wünsche den Abgängerinnen und Abgängern nun weiterhin gutes Gelingen. Bürgermeister Uwe Garrels ermutigte in seiner Ansprache die jungen Menschen, ihre eigenen Wege zu finden. Gerade dem „Langeooger Rotstiftmilieu“ der Schule entkommen, beginne jetzt das „donnernde Leben“. Gemischte Gefühle 538-3zwischen Wehmut und Jubel seien da normal. Er wünschte den Jugendlichen viele Träume, die Ziele setzten. Auch wenn nicht jeder Plan aufgehen werde, so gebe es „immer einen Weg, doch ihr müsst ihn selber gehen.“ Der Weg sei das Ziel, und solange man lebe, müsse man in Bewegung sein – frischen Wind spüren und geis­tig jung bleiben: „Es ist euer Leben. Wenn ihr etwas daraus macht, macht ihr uns die größte Freude. Wir sind stolz auf euch.“ Auf das Ende der zehnjährigen „Zufalls- und Schicksalsgemeinschaft von Schülern und Lehrern“ ging auch Matthias Fischer ein. Der Elternvertreter gratulierte den Abgängern zu den erfolgreich bestandenen Prüfungen. Er hob hervor, dass ein solcher Erfolg nur gelingen könne, wenn Eltern, Lehrer und Gemeinde vertrauensvoll zusammenarbeiteten. Die Inselschule Langeoog sei ein solcher „Ort der Begegnung“. Neben den engagierten Lehrkräften packten viele Eltern mit an, um die Schule noch ­attraktiver zu machen, so Fischer. Besonderen Respekt zollte er Silke Donner, die unlängst von allen schulischen Aktivitäten zurücktrat. Nicht nur als Elternvertreterin habe sie Maßstäbe gesetzt, etwa mit der von ihr ins Leben gerufenen AG Schulgarten. Zugleich wurde Andreas Hapke nach erfolgreicher, jahrelanger Arbeit aus dem Schulvorstand verabschiedet. Seitens der scheidenden Schüler ließen Nora Eckhardt und Jörn Collesser in ihrer Abschlussrede die zehn Jahre Inselschule ­Revue passieren. Sie zogen ein sehr positives Fazit ihrer Zeit mit den Klassenlehrerinnen Angelina Janssen, Annika Canto und Myrna Cammarata, in der sie nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich gewachsen seien. Als Dankeschön gab es von 538-5der Klasse jeweils einen Pullover mit persönlichem Namenszug geschenkt. – Vor der Zeugnisausteilung gab Pädagogin Myrna Cammarata ­einen Rückblick auf ihre Klasse: „Zeit ist relativ“, ­zitierte sie ­Albert Einstein. Eine gefühlte Ewigkeit ende nun an der Inselschule, und plötzlich erscheine die Einschulung wie gerade erst geschehen. Die Klasse sei etwas ganz Besonderes für sie gewesen, nicht nur, weil es ihre erste als Klassenlehrerin war: Sie habe sich immer auf die Mädchen und Jungen verlassen können. Abschließender Höhepunkt … war die feierliche Übergabe der Zeugnisse durch Myrna Cammarata und Christine Deuter. Dazu gab es von den Grundschülern jeweils eine Rose sowie vom Schulförderverein den traditionellen Kugelschreiber mit Namensgravur, überreicht durch die Vorsitzende Jördis Recker. „Dass 538-4ihr auch immer etwas in der Hand halten werdet …“, griff sie den roten Faden ab- ­­­schließend auf. „Diese Klasse hat sprichwörtlich ihren Hand­abdruck hier hinterlassen und ist nun ein Stück Geschichte der Inselschule.“ (Viel)Stimmig begleitet wurde die Feier durch ein fröhliches Programm, das die Schüler Ronja Richter und Fabian Jung moderierten. Den musikalischen Rahmen der Zeugnisverleihung setzte der Grundschulchor unter Leitung von Noémi Rohloff. Die Klasse 6 hatte ein Quiz vorbereitet, die 5. stand als „Fortnite Dancers“ auf der Bühne und animierte die Entlassschülerinnen und -schüler zum Mittanzen. Ein ansprechendes Programm, das einmal mehr verdeutlichte, wie alle Alters-Klassen positiv und erfolgreich miteinander arbeiten. -köp/jör-

Erlebnis Watt mit „schwarzen Stiefeln“

Erlebnis Watt mit „schwarzen Stiefeln“
551-1Familienwattwanderungen mit Nils Wettstein In die geheimnisvolle Welt von Portulak-Keilmelde und Strand­flieder, von Queller, Herzmuschel und Wattwurm führt die „Familienwattwanderung mit Nils“. Treffpunkt ist das Deichschart am Seedeich, hier erwartet Nils Wettstein seine Teilnehmer. Mit 20 Jahren ist er Langeoogs jüngster Wattführer – staatlich geprüft, versteht sich. Ebbe und (Sturm)Flut, besondere Tiere und Pflanzen in Salzwiese und Wattenmeer, die Verhaltensregeln im ­Nationalpark: Das sind nur einige der Themen, die Nils Wettstein auf dem Streifzug ins Watt anspricht. Sein Wattführerschein ist noch frisch – der Langeooger hat ihn im März 2018 gemacht. Frisch ist auch seine Ausdrucksweise, die bei Groß und Klein gut ankommt. So erfährt man in der Salzwiese, warum die kleine Strandgrasnelke auch derb „Piss­nelke“ genannt wird. Zum Watt führt ein breiter Sandweg; im Graben daneben kann man schonmal barfuß Schlicklaufen üben. Die „schwarzen Stiefel“ gibt’s gratis dazu, samt Erläuterung: Das Watt ist eigentlich schwarz, nur in der oberen Schicht leben Kieselalgen, die es braun färben. Kinder schätzen die lockere Art von Nils Wettstein: 551-2Für sie scheint er ein großer Bruder zu sein, der ihnen die wundersame Welt im Watt nicht nur erklärt, sondern sie auch zum Mitmachen ermuntert. Sie scharen sich um „ihren“ Nils, der todernst sagt: „Kaum jemand lebt auf Toilette so gefährlich wie der Wattwurm.“ Warum? Die Sandhäufchen, die er aus seiner U-förmigen Röhre drückt, verraten ihn an seine Fressfeinde. Und dann gräbt Nils Wettstein flink den ersten Wattwurm aus: Jeder kann ihn anschauen oder anfassen, ehe er wieder im Schlickreich verschwindet. Herzmuscheln darf sogar jeder selbst „ausgraben“ – mit einem Trick, wie ihn auch die Möwen anwenden. Schließlich wird noch im Priel gekeschert: Ins Netz gehen kleine Fische 551-3und Garnelen, seltener Nils’ Lieblingstier, die Strandkrabbe. Selbstverständlich werden alle Lebewesen wieder freigelassen. Ehe die Flut kommt, tritt die Gruppe den Rückweg an. Unterwegs ist Zeit, die vielen Fragen zu beantworten. „Meist sind es die Eltern, die noch Informationen wollen, während es den Kindern mehr um das Erlebnis geht“, beobachtet Nils Wettstein, der in Theorie und Praxis gerüstet ist. Für die Prüfung hatte er zuvor bei anderen Langeooger Wattführern hospitiert, darunter seinen Eltern. Denn das Wattwandern liegt in der Familie: Sowohl Vater Peter als auch Mutter Fiona sind seit einigen Jahren staatlich geprüfte Wattführer. „Meine Eltern haben sozusagen vorgelegt“, sagt Nils Wettstein, der diesen Monat noch vier Familienwattwanderungen auf dem Plan stehen hat. Die Führungen eignen sich für Familien mit Kindern ab drei Jahren. Die Termine: 11. August um 15.00 Uhr, 12. August (14.30 Uhr), 25. August (15.00 Uhr) und 551-426. August (14.30 Uhr). Anschließend ruft das Studium: Der angehende Schiffbau-­Ingenieur absolviert derzeit den dualen Studiengang Schiffbau und Meeres-technik. Studienort ist die Hochschule Bremen, die praktische Ausbildung erfolgt auf der Meyer Werft in Papenburg. Und falls es das Studium erlaubt, will Nils Wettstein auch 2019 wieder seine Familienwattwanderungen anbieten – schwarze Stiefel inklusive. -köp-

Brandschutz und Kinderfinder

Feuerwehr feiert Sommerfest mit Tag der offenen Tür
552-1Heiter bis wolkig, dazu trocken und warm – ideale Bedingungen für das Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr Langeoog. Für den 21. Juli 2018 hatte das Team um Gemeindebrandmeister Olaf Sommer zum Tag der offenen Tür eingeladen. Aberhunderte Besucher waren der Einladung gefolgt: Ab 11.00 Uhr herrschte lebhaftes Gedränge auf dem Gelände an der Rettungswache Um Süd. Zu besichtigen war der Fuhrpark der Feuerwehr, vom Tanklöschfahrzeug bis zur Drehleiter. Erstmals einem großen Publikum präsentierte sich das zu Jahresbeginn angeschaffte Luftkissenboot. Besonderer Wert wurde auf Informationen rund um Brandschutz und -vorbeugung gelegt. Punkt 12.00 Uhr mit der Feuerwehr­sirene begann die Vorführung des Brandschutz-Experten Kim David ­Ihnen und 552-2seiner Firma FARS (Fire And Rescue System). Der ausgebildete Feuerwehrmann und Rettungsassistent berät ­Betriebe, Vereine, öffentliche Einrichtungen und Privathaushalte. FARS bietet umfassende Dienstleistungen, egal ob es um die Unterweisung in Brandschutzbelangen oder um die Instandhaltung und den Vertrieb von Equipment von Rauchmelder bis Feuerlöscher geht. Dazu gehören auch maritime Rettungsmittel für die Betriebs- und Freizeitschifffahrt, wie Schwimmwesten und 552-4Rettungsinseln. Auf dem Platz vor der Feuerwache informierte Kim David Ihnen über die unterschiedlichen Typen von Feuer­löschern und demonstrierte die korrekte Handhabung eines solchen Geräts. Anschließend durften Besucher unter seiner Anleitung einen kleinen Brand löschen. Eindringlich illustrierte der Experte das Thema „häusliche Brandgefahr durch Druckgasbehälter“, indem er eine Spraydose effektvoll zur Explosion brachte. Am Brandschutzerziehungs-Stand von Daniela Peters, Melanie Wißbrock und Dirk Rochow hieß es: „Wir üben für Weihnachten“ – und zwar den richtigen Umgang mit Streichhölzern und Kerzen. Nach bestandenem Kurs gab’s eine Urkunde. Bei einem Quizbogen mit kniffligen Fragen zur Feuerwehr (Wie hoch ist unsere 552-3Drehleiter?) gab es kleine Sachpreise zu gewinnen sowie ab 15.00 Uhr die sehr begehrten Freifahrten in einem echten Feuerwehrwagen. Denn wann darf man auf Langeoog schon mal Auto fahren? Nebenan, in einem Zelt mit ungiftigem Nebel, konnte man erleben, welche Sicht meist bei einem Wohnungsbrand herrscht – nämlich gar keine. Hier kam der Aufkleber „Kinderfinder“ ins Spiel: Unten auf die Kinderzimmertür geklebt, zeigt er im Brandfall der Feuerwehr, wo sie besonders intensiv suchen muss. Zudem hatten junge 552-5Besucher ihren Spaß auf der Hüpfburg und beim „Löschen“ eines „brennenden Hauses“ mit einer Kübelspritze. Für die Stärkung zwischendurch sorgten die Floriansjünger mit Kaffee und hausgemachten Kuchen, Löschmeister-Steaks, Brat- und Currywurst mit Pommes sowie kühlen Getränken. Ein kleiner Flohmarkt rundete das Sommerfest der offenen Tür“ ab. Ab 19.00 Uhr stieg die „Blaulicht“-Party mit DJane Vanessa Schmidt: Gefeiert wurde bis in die Nacht. – Ein herzlicher Dank der Langeooger Feuerwehr geht an alle Helfer und Sponsoren, die zum Gelingen des Aktionstages beigetragen haben. -köp

Tanzen ist wieder en vogue

Tanzabschlussball war ein voller Erfolg

„Der Standardtanz ist wieder beliebter geworden“, sagt Erika Lange. Auch bei jungen Leuten sei ein gestiegenes Interesse zu erkennen. Die Langeoogerin teilt ihre Tanzleidenschaft bereits seit Jahrzehnten mit ihrem Mann Lutz Lange. Erstmals gab das 422Ehepaar nun an der Inselschule einen Tanzkurs, der am 9. Juni in einem Tanzabschlussball gipfelte. Einmal wöchentlich kamen 16 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 in die Aula der Inselschule, wo bereits ein flexibles und transportables Tanzparkett verlegt worden war. „Seit Anfang März dieses Jahres brachten wir den Jugendlichen Grundschritte bei“, berichtet Erika Lange. Fortan standen dienstagnachmittags Blues, langsamer Walzer, Foxtrott, Boogie, Disco Fox, Rumba und Cha Cha Cha auf dem „Stundenplan“. Da­rüber hinaus lehrten Erika und Lutz Lange einen Hauch Wiener Walzer, „der schon recht anspruchsvoll ist“. Der Abschlussball fand am Sonnabend, am 2. Juni im „Neei Bauhoff“ statt, der von Friederike Depping-Schreiber und Harro Schreiber kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. Das Ehepaar beging am selben Abend im privaten Kreis übrigens seinen ers­ten Hochzeitstag, hatte tags zuvor jedoch noch tatkräftig geholfen, ihr Veranstaltungshaus zu schmücken. Schülersprecherin und Mitorganisatorin Nora Eckhardt bedankte sich am Ab­schluss­abend in einer Begrüßungsansprache bei allen, die zum Gelingen beigetragen hatten und überreichte Erika und Lutz Lange einen Blumenstrauß. Die beiden verzichteten übrigens auf ihre Kursgebühr und spendeten den vollen Betrag an die Tänzer für die Organisation der Veranstaltung. Unterstützung kam auch von der Bäckerei „Seekrug“, dem Café und Restaurant „Ebbe und Flut“ sowie dem Café Leiß durch Kuchenspenden. Ralf Deeling lieferte zudem das reichhaltige Buffet, Floristmeisterin Sonja Peters sorgte für den Blumenschmuck und DJ Stefan Miener steuerte zur guten Laune die passende Musik bei. Ein Dankeschön ging außerdem an Lehrerin Myrna Cammarata und an Dini Bents, die mit Rat und Tat zur Seite standen. Nicht zu vergessen Inselschulhausmeister Detlef Janssen, der ebenfalls tatkräftig mit angepackt hatte. Nach dem Protokoll konnte der Abend unter dem Motto „007 Golden Dance – The night is not enough“, durchstarten. Festlich gekleidet enterte der Nachwuchs die Tanzfläche und zeigte den anwesenden Eltern, was sie bei Erika und Lutz Lange gelernt hatten. -sf-

Das Oldie-Volleyballturnier lockt wieder

51. Auflage am 31. Juli am Strandabschnitt „H“

440Nach wie vor erfreut sich das Oldie-Volleyballturnier großer Beliebtheit. Nach der letztjährigen Jubiläumsveranstaltung mit Rekordbeteiligung erwarten die Organisatoren auch diesmal eine tolle Resonanz. Schließlich ist das Event bei vielen Teilnehmern fester Bestandteil ihrer Urlaubsplanung. Die „Langeoog-Oldies“ sind keine in die Jahre gekommenen Insulaner, sondern langjährige Gäste und Inselbewohner im Alter zwischen 18 und 80 Jahren, die sich von Mitte Juli bis Mitte August zum Volleyballspielen im Strandabschnitt „H“ einfinden. Oftmals trifft sich bereits die zweite Generation am „Oldie-Netz“. Höhepunkt ist das jährlich stattfindende Turnier. Die „Oldies“ sehen sich nicht als geschlossene Gesellschaft. Vielmehr freuen sich die Organisatoren Carl Reiche, Markus Redecker, Carsten Kröger und Dr. Ecke „Ossi“ Tammen über neue Mitspieler. Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene: Einziges Kriterium, das zum Mitmachen berechtigt, ist die Freude am Volleyballspiel. Los geht’s am Dienstag, 31. Juli um 10.00 Uhr. Nach dem Aufbau der Netze erfolgt die Auslosung der Mannschaften mit jeweils sechs Spielern. Eine halbe Stunde später erfolgt der Startschuss für die ersten Matches. Wie im vergangenen Jahr findet die Siegerehrung ab 20.00 Uhr während eines Grillbuffets in der „Strandhalle“ statt und mündet in einen gemütlichen Disco-Ausklang mit Musik vom „Plattenteller“ (eine Voranmeldung ist unbedingt erforderlich). Die Startgebühr für das Oldie-Volleyballturnier beträgt 5,– Euro. Nach Abzug der Durchführungskosten werden 3,– Euro einem gemeinnützigen Zweck auf Langeoog gespendet. Anmeldungen werden am Strandabschnitt „H“ beim „Oldie-Netz“ entgegengenommen oder per WhatsApp an 0178 – 8764802.

Bridge – ein strategisches Spiel für Mutige und Kreative

Vom 11. Juli bis 22. August Bridge-Turniere in der „Spöölstuv“

401-1Von Isa Bruch Auch in diesem Jahr finden wieder die beliebten Bridge-Turniere unter Leitung von Isa Bruch in der Spöölstuv auf Langeoog statt: vom 11. Juli bis 22. August jeden Mittwoch und am Donnerstag, dem 26. Juli jeweils um 19.00 Uhr; Teilnahmegebühr 5,– Euro, Anmeldung bis jeweils am Spieltag um 12.00 Uhr. Listen dafür hängen in der Spöölstuv aus. Schon im Winter gibt es Nachfragen, wann die Turniere im kommenden Sommer stattfinden werden, damit man danach sein Feriendomizil buchen kann, um in fröhlicher Runde seinem Hobby nachzugehen. Dieses Jahr finden die Turniere zum 19. Mal statt und im nächsten Jahr können wir dann wieder ein großes Jubiläum feiern mit Empfang, Sketches und Ehrengästen. Wir haben nicht nur gute Spieler unter den Teilnehmern, sondern auch Künstler wie z.B. Axel Benkner, einem Musiker, der die Bridge-Gruppe und deren Freunde auch am Strand oder privat mit seinen Liedern erfreut. „Bridge mit Isa“ . . . ist ein echter Ohrwurm und hat auch Bürgermeister Uwe Garrels zum Mitsingen und Schunkeln animiert. Ein guter Organisator und Spieler ist Hanns-Gerd Fischer. Er unterhält in Bremen eine eigene Bridge-Institution und hat zusammen mit Freunden das große Weserstadion-Turnier auf die Beine gestellt, das größte eintägige Turnier mit höchster Teilnehmerzahl (138 Paare). Nach fünf Jahren hat er 2017 die Leitung abgegeben. Im Turnier hat er mit seinem Partner in der höchsten Klasse den zweiten Platz belegt, wie man dem Bridge Magazin vom Februar 2018 entnehmen kann. Die Bridge-Abende sind interessant und unterhaltsam, die Spielstärken unterschiedlich. Gäste, auch Anfänger und Kiebitze sind immer willkommen. Wir haben schon so manchem über die Schwelle des Anfangs geholfen, der dann ein großer Experte geworden ist. Das401-2 Teilnehmergeld spendet Isa Bruch jedes Jahr für Kinder und Jugendliche auf Langeoog. Im letzten Jahr war es ein Spielgerät für die Kleinen in der Spöölstuv, eine Raupe. Die Digitalisierung im Bridge ist mittlerweile weit fortgeschritten, sodass der Turnierleiter gleich nach dem letzten Spiel mit wenigen Klicks das Ergebnis des Turniers mitteilen kann. Danach setzt er es ins Internet, wo man dann sehen kann, wie die anderen gespielt haben, und wer was aus einer Austeilung gemacht hat. Hier ein Beispiel: Diagramm Hier wurde an 9 ½ Tischen gespielt (38 Personen). An jedem Tisch sitzen vier Personen. Die einander gegenüber sitzenden Ost/West (OW)-Spieler spielen miteinander gegen die beiden anderen, das Nord/Süd-Paar (NS). Die 52 Karten stecken in einem Board, für jeden 13 Karten. Das Board geht nach dem Spiel an den nächsten Tisch. 30 Boards wurden gespielt. In diesem Diagramm ist die 401-3Kartenverteilung von Board 16 aufgeschrieben. Darunter stehen die Aktionen und deren Konsequenzen: In der vierten Spalte findet man, was die Paare gereizt haben (den Kontrakt), und was erzielt wurde. Anders als beim Skat zählen hier die Anzahl der Stiche; nicht deren Inhalt. Die meis­ten auf OW haben fünf Pik gereizt und einen Stich mehr gemacht; d.h. sechs Stiche (+ sechs Stiche, die immer gemacht werden müssen) + einen Stich = 12 Stiche mit Pik als Trumpf. Das Paar 103 hat vier Pik + 3 gemacht; d.h. 13 Stiche mit Pik als Trumpf. Das war das beste Ergebnis auf OW und ergibt die höchste Matchpunktzahl (MP) 15,9 (s. Letzte Spalte!). Das Paar 6 auf NS hat mutig dagegengehalten und 7 Treff (♣) (13 Stiche mit Treff als Trumpf) gereizt. OW hat kontriert. NS hat zwei Stiche weniger gemacht als versprochen (7♣ – 2). Aber die Strafe dafür war weit geringer als der Bonus für das erfüllte Vollspiel mit Überstichen von OW (s. Spalte „Score“!). Dafür bekommt NS (Paar 6) die meisten MPs, 15,9 (s. 1. Spalte!) Zum Schluss werden alle MPs zusammengezählt und eine Reihenfolge der Spieler ermittelt. Wir sind auf Langeoog beim Bridge mit der Digitalisierung noch nicht so weit. Aber immerhin rechnen wir schon lange die Ergebnisse mit dem Computer aus und geben diese den Teilnehmern noch am selben Abend bekannt. Danach folgt wie immer die Siegerehrung, wobei die ersten beiden in der Rangfolge mit dem begehrten, vom Tourismus-Service gestifteten Langeoog-Pokal belohnt werden. – Freuen wir uns auf einen interessanten und erlebnisreichen Sommer auf Langeoog.

Spatenstich für Rettungswache

Neubau am Süderdünenring hat begonnen

Mit einem symbolischen Spatenstich begann am Mittwoch, dem 18. Oktober der Rettungswachen-Neubau. Wittmunds Landrat Holger Heymann, Langeoogs Bürgermeister Uwe Garrels sowie Markus Müller als Geschäftsführer des Marburger Krankenpflegeteams Gemeinnützige Rettungsdienst GmbH (MKT) griffen gemeinsam zum obligatorischen Arbeitsgerät. Anwesend waren zudem der örtliche Bereichsleiter Michael Agena, der vor kurzem sein 25-jähriges Dienstjubiläum feierte, Mitarbeiter des DRK sowie Vertreter aus Rat und Verwaltung.
807-1„Ich freue mich, heute bei diesem Anlass dabei sein zu dürfen“, so Holger Heymann. Uwe Garrels ergänzte, dass dieses Projekt durch das große Engagement aller Beteiligten zustande gekommen und für Langeoog außerordentlich wichtig sei. Zudem funktioniere die Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Langeoog und dem Rettungsdienst hervorragend. Auch Markus Müller lobte das gute Miteinander. Nicht zuletzt deshalb sei der in Mittelhessen beheimatete Rettungsdienst bereits seit 1992 auf Langeoog ansässig.
807-2Vor drei Jahren bekam die Wittmunder Kreisverwaltung von der Kreispolitik den Auftrag, die Planungen für den Neubau aufzunehmen. Nach Prüfung mehrerer Möglichkeiten wurde gemeinsam mit der Gemeinde und dem MKT ein geeignetes Gelände am Süderdünenring gefunden. Der Landkreis Wittmund kaufte die Fläche vom Land Niedersachsen und schloss mit dem MKT einen Erbbaurechtsvertrag. Im Frühjahr begannen schließlich die ersten Erdarbeiten. Die neue Wache wird auf zwei Etagen über eine Gesamtnutzfläche von 859 m2 für Fahrzeughalle und Personalunterkünfte verfügen. In unmittelbarer Nachbarschaft wird auch die Freiwillige Feuerwehr einen Neubau erhalten. „Die Neubauten wurden notwendig, da die bisherigen Gebäude dem erforderlichen Standard nicht mehr genügen“, macht Uwe Garrels deutlich. Realisiert wird die neue Rettungswache von Christmann + Pfeifer aus Breidenbach. Das Unternehmen errichtete für den DRK Rettungsdienst Mittelhessen schon etliche Wachen. Auf Langeoog übernimmt das örtliche Bauunternehmen Schreiber Bau GmbH die Bauhauptarbeiten. Die Einweihung des Neubaus ist für Oktober 2018 geplant.

Faszination des Vogelzugs

„9. Zugvogeltage“ auf Langeoog und küstenweit mit großem Programm –
Malwettbewerb für Kinder und „Aviathlon“

Die faszinierende Welt des Vogelzugs steht Mitte Oktober für neun Tage im Mittelpunkt. Vom 14. bis 22. Oktober 2017 veranstaltet die Nationalparkverwaltung die „9. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer“. Von Greetsiel bis Cuxhaven und auf allen sieben Ostfriesischen Inseln lädt ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm dazu ein, das Leben der Zugvögel kennenzulernen. Partnerland ist diesmal Island: „Zugvögel, die auf ihren Reisen regelmäßig Island und das Wattenmeer besuchen, sind ideale Botschafter für unsere Verbundenheit“, unterstreicht der isländische Botschafter Martin Eyjólfsson in Berlin in seinem Grußwort.
706-1Auf Langeoog bietet eine vielfältige Veranstaltungsreihe allen ­Interessierten unmittelbar Gelegenheit, die Faszination Vogelzug hautnah zu erleben. Ob Zugvogel-Sprechstunde mit dem Nationalpark-Ranger oder Schiffsexkursion mit der „Langeoog I“, Katamaran- oder Fahrradtour, ob Gottesdienst oder Musik­abend, Bastelrunde oder Bilderbuchbetrachtung, ob Wattführung, Strandläufer-Treff oder Lichtbildvortrag, für jedes Alter ist etwas dabei. 706-3Langeooger Gastronomen präsentieren kulinarische Aspekte des Vogelzugs (siehe separaten Text): Keine Angst, Zugvögel werden nicht serviert. Das komplette Programm steht in einer 44-seitigen Broschüre der Nationalparkverwaltung. Als Veranstalter aufgeführt sind Tourismus-Service und Schiffahrt Langeoog, Ferien- und Tagungszentrum Hotel „Haus Be­thanien“, die Restaurants Seekrug und Windlicht, Haus Dünenlust, Nationalpark-Ranger Jochen Runar, RegenpfeiferTouren Birte Weinbecker, Nationalpark-Wattführer Arvid Männicke, Nationalpark-Führer Joke Pouliart und TSV Langeoog. Das kostenlose Infoheft ist bei der Tourist-Information im Rathaus und teilnehmenden Betrieben erhältlich.

„Aviathlon“ und Malwettbewerb
706-33Im Rahmen der 9. Zugvogeltage sind Kinder von 4 bis 14 Jahren wieder zum Malwettbewerb eingeladen: „Diesmal wünschen wir uns Bilder unserer Zugvögel aus ihren Brutgebieten hoch im Norden“, bittet die Nationalparkverwaltung um rege Teilnahme. „Überlegt euch mal, wie so eine Landschaft in Island, Skandinavien oder Sibirien aussieht. Wie geht es dort wohl den Küken von Ringelgänsen, Knutts und Co?“ Ihre Werke im Din-A-3-Querformat schicken die jungen Künstler bis zum 18. Oktober an die Nationalparkverwaltung, Stichwort Zugvögel, Virchowstraße 1, 26382 Wilhelmshaven. Unter allen Einsendern werden zehn hochwertige Ferngläser verlost.
Überdies findet wieder der „Zugvogeltage-Aviathlon“ statt – ein Wettstreit zwischen den Inseln und Regionen, bei dem es um die Anzahl der beobachteten Vogelarten geht. Start ist am 14. Oktober, letzte Meldungen sind am 21. Oktober möglich. Gezählt werden die Vogelarten, es kommt also nicht auf die Menge der Individuen an. Nähere Infos und Artenlisten hält die Tourist-Info im Rathaus bereit. Zudem kann man die Beobachtungen auch über www.ornitho.de eingeben (Smart­phone: kostenlose ornitho-App „NaturaList“). Den Aviathlon-Siegern winken „Ruhm und Ehre“ in Gestalt einer exklusiven Urkunde. – Nähere Infos zu den Wettbewerben stehen in der oben genannten Broschüre sowie im Internet unter „www.zugvogeltage.de“.