Archiv der Kategorie: Tourismus-Service

Mit Abstand: Mein bestes Programm

Comedy mit Ingo Oschmann am 15. Juli im HDI
Ingo Oschmann, die Stimmungskanone aus der ostwestfälischen Humorhochburg Bielefeld kommt nach Langeoog. Dafür hat er einen Mix aus seinen besten Nummern geschnürt, die ohne Bühnenbeteiligung und mit Abstand am Besten sind. Ungewöhnliche Zeiten erfordern eben ungewöhnliche Maßnahmen und da ist der Comedian ganz groß. Alle seine Shows in Zeiten von Corona wurden bis jetzt von Presse und Publikum gefeiert und hochgelobt denn er nimmt nicht nur die Herausforderung an, er meistert sie auch mit Bravour. Ingo Oschmann sucht trotz Distanz die Nähe zu seinem Publikum und schafft einen besonderen, persönlichen Abend. Stand up, Zauberkunst, Improvisation geben sich im Sekundentakt die Klinke in die Hand, wobei auch der Tiefgang nicht zu kurz kommt. Diese Zeit wird in die Geschichte eingehen und irgendwann wird Dich jemand fragen: „Wo warst Du damals in der Corona Krise?“ Zuhause? Und du kannst sagen: „Nein, bei Ingo Oschmann. Wir haben für einen Moment gemeinsam die Krise weggelacht und es tat unglaublich gut.“
Ingo Oschmann, Jahrgang 1969, ist ein Entertainer und Zauberkünstler, der auch als Moderator und Schauspieler auf der Bühne steht. Er ist in zahlreichen Sendungen des deutschen Fernsehens als Stand-up-Comedian und Zauberer aufgetreten, zum Beispiel bei Star Quiz mit Jörg Pilawa, im ZDF bei Johannes B. Kerner und in der Sendung „Willkommen bei Carmen Nebel“. Inzwischen ist der Comedian zum Tourneeleben und seinen eigenen Bühnenprogrammen zurückgekehrt. Doch auch als Autor zeigt er sein Können, so schrieb er neben seinem verlockenden Geocoaching-Guide „Jäger des versteckten Schatzes“ auch bereits in Kooperation mit Jürgen von der Lippe das Buch „Schönen Abend.“
Das Multitalent gastiert am Donnerstag, 15. Juli um 20 Uhr im „Haus der Insel.“ Karten zum Preis von 25,– Euro an der Tourist-Information/Haus der Insel, Restkarten zzgl. 2,– Euro an der Abendkasse. Oder direkt online buchen: www.langeoog.de. Bitte checken Sie sich vor Veranstaltungsbeginn über die LUCA-App ein.   -ut-

„Langeoog-Oldies“ laden zum Turnier ein

53. Oldie-Volleyballturnier am 4. August am H-Strand:
Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
Das Volleyballturnier der „Langeoog-Oldies“ geht am Mittwoch, 4. August in seine 53. Auflage. Das Orgateam mit Carsten Kröger, Carl Reiche, Markus Redecker und „Ossi“ Dr. Ecke Tammen freut sich nach der coronabedingten Pause im vergangenen Jahr wieder auf einen tollen Turniertag im Sommer 2021.
„Die ‚Langeoog-Oldies‘ sind nicht in die Jahre gekommene Insulaner, sondern langjährige Gäste und Inselbewohner im Alter zwischen 18 und 80, die sich zum Volleyballspielen zusammengefunden haben“, erklären die Organisatoren. In vielen Fällen spiele auch schon die zweite Generation bei den „Oldies“ mit, die sich in der Zeit von Mitte Juli bis Mitte August im Strand­abschnitt H am „Oldie-Netz“ treffen.
Das Turnier startet am Dienstag, 4. August um 10 Uhr mit dem Aufbau der Netze und der Auslosung der Mannschaften. Um 10.30 Uhr folgt der Anpfiff für die ersten Matches. Die Sieger­ehrung findet bei gutem Wetter ab 19 Uhr direkt am Strand statt. – Da die „Langeoog-Oldies“ sich nicht als geschlossene Gesellschaft verstehen, sind alle Volleyball-Interessierten herzlich eingeladen, am Turnier teilzunehmen.
Gegen eine Startgebühr von 5,– Euro, die nach Abzug der Kos­ten einem gemeinnützigen Zweck auf Langeoog gestiftet wird, werden Anmeldungen an folgenden Terminen gern entgegen­genommen: Montag, 26. Juli, Samstag, 31. Juli und Montag, 2. August jeweils von 19 bis 20 Uhr beim „Ossi“ (Haus Ingeborg, Um Süd 11). Weitere Infos gibt es am „Oldie-Netz“ – Strand­abschnitt H oder bei Markus Redecker, Mobil: 0178 / 876 48 02 (auch WhatsApp). -ut-

Vorhang auf – „de Flinthörners“!

Langeooger Shantychor wieder am Start – Konzertsaison im HDI seit 12. Juli 
Nach fast anderthalb Jahren drückender Flaute spüren „de Flint­hörners“ wieder frischen Wind in den Segeln: Am Montag, 12. Juli 2021 gibt der Langeooger Shantychor um 20.15 Uhr im „Haus der Insel“ sein erstes Konzert in diesem Jahr. Seit Juni durfte wieder geprobt werden. Einstudiert hat der gut 20 Stimmen starke Salzwasserchor von Tenor bis Bass (und besser) das für 2020 vorgesehene Programm, das nun endlich zu Gehör kommen kann. „Eine große Premiere, wie sonst gewohnt, ist dieses Jahr nicht drin. Uns geht es einfach darum, wieder starten zu können“, erklärt Elisabeth „Puppa“ Peters. Ein ausführliches Gespräch mit der Chorleiterin steht  auf Seite 79.
Das von Inselmaler Anselm gestaltete Bühnenbild verbreitet ­Karibik-Flair. Die Bark „Hoffnung“ ist unter Palmen gestrandet, die Crew macht das Beste aus ihrer Lage – sie singt: Irish Folk, Seasongs, Shantys und mehr. Klassiker wie „Home from the Sea“, „Strike the Bell“ und „Holy Ground“ erklingen ebenso wie Neuzugänge von „Dirty Old Town“ über „Finnegan’s Wake“ bis „No Hopers, Jokers & Rogues“. Während der Chor zur Hälfte des Programms eine Verschnaufpause einlegt, bleibt das Publikum am Platz und genießt einen Kurzauftritt der Langeooger Sängerin Katja Agena.
Einlass in den Großen Saal ist ab 19.30 Uhr, insgesamt 170 Plätze dürfen belegt werden. Der Eintritt „für alle ab sechs Jahren“ beträgt 10,00 Euro, Kartenvorverkauf in der Tourist-Info im HDI und online über www.langeoog.de/veranstaltungen. Damit das Konzert stattfinden kann, hat der Chor ein Hygienekonzept ausgetüftelt, und bittet um Einhaltung der Regeln. So herrscht Maskenpflicht im „Haus der Insel“, am Platz kann die Maske abgenommen werden.
Wer am 12. Juli verhindert war, holt das Versäumte bei einem der Konzerte nach, die bis Saisonende wie gewohnt im Zwei­wochen-Rhythmus am Montagabend stattfinden. Die nächsten Auftritte: 26. Juli, 9. und 23. August sowie 6. und 20. September. Alle Termine selbstverständlich unter Corona-Vorbehalt. -köp-

Gute Frage! – Wigald und Bernhard

Comedy-Show mit Wigald Boning und Bernhard Hoëcker am 7. Juli im „Haus der Insel“

Sie sind zwei der Urgesteine der deutschen Comedy-Szene. Wigald Boning und Bernhard Hoecker machen seit über 20 Jahren die Bühnen Deutschlands unsicher und hatten auch im Fernsehen zahlreiche Auftritte. Seit 2018 performen sie gemeinsam als Duo. Wenn sie zusammen auf die Bühne kommen, dann reden sie über … ? Gute Frage, über was eigentlich? Üblicherweise folgt ein kurzer Abriss zu Inhalt, Thema, Motto, was auch immer. Wigald und Bernhard machen es anders, sie gehen in diesen kurzweiligen Abend mit einer schier grenzenlosen Neugier auf die Bühne – neugierig auf die guten Fragen. Und das ohne Text, ohne Rahmen und doppelten Boden, scheinbar ohne Konzept aber immer mit Sinn und Verstand. Und davon gleich eine ganze Menge. Ein streng durchgetaktetes Programm darf man hier nicht erwarten. Es wird so viel improvisiert, dass manchmal auch die Zuschauer nicht wissen, was genau sie erwartet. Die Vollblutoptimisten Wigald und Bernhard bearbeiten jede gestellte Frage, betrachten sie aus jeder Perspektive, analysieren diese aus allen Richtungen und beantworten in allen Lebenslagen. Ob es um ihre Fernseherfahrung geht, ihre Hobbys und Marotten oder einfach nur, ob sie zum Mars fliegen würden. Authentisch sind die Antworten allemal. Da staunt das Duo schon mal über sich selbst. Jeder Abend ist einmalig, so einmalig wie Wigald und Bernhard – so einmalig wie die guten Fragen des Publikums. Das einzige was die beiden Schlauberger neben ihrer Neugier und ihrem Wissensdurst mitbringen, ist eine Uhr, denn sonst würden sie ewig erzählen. Beginn der Impro-Comedy Show am 7. Juli im „Haus der Insel“ ist um 20 Uhr, Einlass ab 19.15 Uhr. Karten im Vorverkauf bei der Tourist-Info im HDI: 25,– Euro, Restkarten an der Abendkasse zzgl. 2,– Euro. Ticket-Online-Buchung: www.langeoog.de.

Die Nordsee – unser Meer

Spektakulärer Kinofilm am 14. und 24. Juni im HDI
Die Nordsee und ihre vielgestaltige Küstenlandschaft mit Steilküste, Sanddünen und Fjorden erstreckt sich von den Halligen über Deutschlands einziger Hochseeinsel Helgoland bis nach Schottland und Norwegen. Sie bietet zahlreichen Tierarten über und unter Wasser Lebensraum und überrascht durch ihre Artenvielfalt und die bemerkenswerten Naturschönheiten.
Die Filmemacher beobachten an über 2.000 Drehtagen u.a. Kegelrobben in Helgoland, gigantische Riesenhaie an der Kreideküste von Dover oder große Tintenfische im holländischen Oosterschelde, ebenso spaßige Papageientaucher oder fliegende Basstölpel. Über Helikopter- und Unterwasserkameras fangen sie Flora und Fauna aus allen möglichen Perspektiven ein. Sie lassen den Zuschauer das Meer regelrecht erspüren und erschaffen durch eine spannende Montage der unterschiedlichen Perspektiven einen stimmigen Rhythmus. Die Robben scheinen die Nähe des Menschen zu suchen, während die Buckelwale am Ende der Nordsee majestätisch von einem Meer ins andere gleiten. Das Verhältnis des Menschen zu „seiner“ See bleibt nicht außen vor, ist aber keinesfalls zentrales Thema des Films. Viel mehr geht es um die Natur selbst und um deren Bewohner, die, wie beispielsweise der Moschusochse und der Walhai, jeglicher Zeit entrückt scheinen. Der trockene Humor des Nordens spiegelt sich im Kommentar von Axel Prahl wider und weckt so auch im jüngeren Publikum das Interesse und die Faszination für die atemberaubende Schönheit dieses Weltnaturerbes. Die bildgewaltige Dokumentation aus der Schmiede von Doclights, NDR Naturfilm und polyband Medien will und kann nicht alles zeigen. Doch mit seiner gelungenen Auswahl macht der Film neugierig auf eine Begegnung mit einem Naturwunder, welches sich zu entdecken lohnt. Beginn am Montag, 14. Juni und am Donnerstag, 24. Juni ist jeweils um 17.00 Uhr. Karten (8,– Euro / 5,– Euro) bei der Tourist-Info im „Haus der Insel“ oder online.
Bitte tragen Sie Ihren Mund-Nase-Schutz und achten Sie auf den Mindestabstand.       -ut-

Neues aus dem Kur- und Wellness-Center

(Urlaubs)Land in Sicht …!? Die Bewohner Niedersachsens können ab dem 10. Mai wieder Urlaub im eigenen Bundesland machen, bundesweit sind Lockerungen für Geimpfte und Genesene im Gespräch. Die Aussicht ist verheißungsvoll, aber auch fragil. Sie beruht auf der Einsicht und Disziplin der Gäste, die aufgestellten Regeln zu befolgen. Dann aber sollte nach der dritten Pandemie- endlich die erste Urlaubswelle rollen dürfen.
Das Kur- und Wellness-Center ist für den erwarteten Ansturm gerüstet, das qualifizierte Team um den therapeutischen Leiter Michael Thannberger zeigt Zuversicht: „Wir freuen uns darauf, dass es wieder in nahezu vollem Umfang losgehen kann – herzlich willkommen!“ In diesem Sinne wünscht die Crew des KWC allen Gästen und Langeoogern frohe Pfingst- und Feiertage.
Neue Gesichter – freundlicher Empfang
Freundliche Begrüßung und kompetente Beratung sind am Empfang des Kur- und Wellness-Centers selbstverständlich. Dass hier zwei neue Mitarbeiterinnen sitzen, fällt allerhöchstens aufmerksamen KWC-Stammgästen auf – wenn überhaupt. Denn Etta Brötje und Vanessa Schmidt agieren, als seien sie schon immer hier gewesen.
Seit Anfang Januar 2021 zählt Vanessa Schmidt zum Team. Die Langeoogerin mit westfälischen Wurzeln kennt sich bestens auf der Insel aus: Für die gelernte Hotelkauffrau, die seit 1992 in der Gastronomie und Hotellerie aktiv war, gehörte das verbindliche Pflegen von Kundenkontakten, etwa an einer Hotelrezeption, von jeher zum Beruf.
Mit Frühlingsbeginn, genauer: am 22. März, stieß Etta Brötje hinzu. Die Vielseitigkeit der gebürtigen Oldenburgerin – die gelernte Friseurin und Bürokauffrau war in ihrer Heimatstadt etwa in einem Projekt zur Sprachförderung tätig – kommt jetzt dem KWC zugute. Die Verbindung zu Langeoog ist intensiv: „Mein Mann und ich haben hier geheiratet.“
Eine umfassende Einarbeitung erhielten beide durch die KWC-Mitarbeiterin Claudia Jänecke, die nun in Elternzeit ist. Das Aufgabenspektrum des Duos reicht von Auskünften am Telefon und Beratung von A bis Z am Empfangstresen über die Terminvergabe und Rezeptabrechnung bis zur Vorbereitung von therapeutischen Anwendungen.
„Etta und Vanessa sind nicht nur versiert im Kundenumgang – sie wirken schon nach wenigen Wochen wie ein eingeschworenes Team“, lobt Michael Thannberger. „Das ist perfekt für unsere Gäste.“
50 Jahre KWC im Mai: Feier folgt später
„Gratuliere, altes Haus!“, ist man zu rufen versucht, wenn das Kur- und Wellness-Center im Mai Geburtstag hat – einen runden obendrein. Vor 50 Jahren, genauer: am 19. Mai 1971, wurde das jetzige Gebäude offiziell eingeweiht (siehe Bericht im „Utkieker“ 1/2021). In einer kleinen Feierstunde an jenem Mittwoch hatte Architekt Rodewald den Hausschlüssel an die damalige Bürgermeisterin Dr. Heli Leiß überreicht.
Ursprünglich für den Mai 2021 angedacht, findet das 50-jährige Jubiläum nun doch noch nicht statt. Pandemiegemäß ist die Feier zunächst in den Sommer verschoben, als möglicher Termin der 23. Juli ins Auge gefasst. „Wir hoffen, dass dann eine angemessene Feier mit geladenen Gästen möglich sein wird“, erklärt die amtierende Bürgermeisterin Heike Horn. „Rat und Verwaltung freuen sich schon, den Ehrentag – selbstverständlich coronagemäß – mit Besuchern und Bewohnern der Insel begehen zu können.“ Auf fünf erfolgreiche Jahrzehnte dürfe man durchaus stolz sein: „Das KWC nahm im therapeutischen Bereich oft eine Vorreiterrolle an der Küste ein.“
Kurmittel, KWC und Co: Bäderbetrieb und mehr auf Langeoog (Teil 2: 1978 bis heute)
Der erste Teil des Utkieker-Rückblicks (Heft 1/2021) reichte von den Anfängen des Badebetriebs 1890 über den Nachkriegsaufschwung ab 1949 durch Kinderkuren bis zur Einweihung des neuen Kurmittelhauses 1971. Am 30. September 1978 ging Leiterin Wiltrude Lau, die, unterstützt von ihrem Mann Werner, die Einrichtung 32 Jahre lang geführt hatte, in den verdienten Ruhestand. Auf das Haus warteten neue Herausforderungen.
Die 80er- und frühen 90er-Jahre waren noch die Zeit der Kuren. Medizinische Kuren, offene Badekuren oder die neuen Mutter-Kind-Kuren: der Boom war küstenweit. Um dem Bedarf an Bädern, Massagen, Packungen und Inhalationen gerecht zu werden, beschäftigte das Kurmittelhaus bis zu 42 Angestellte. Diese betreuten zeitweilig auch noch Kurheime mit. 1995 wurde das Haus daher erweitert und aufgestockt.
Dann kam mit der Gesundheitsreform von 1996 der Einbruch. Die Zahl der Kuren ging stark zurück, die Kassenleistungen sanken um 80 Prozent. Auf Langeoog erkannte man zeitig die Zeichen und stellte sich breiter auf: 1995 wurde der Bereich Krankengymnastik ins Kurmittelhaus geholt, 1997 das Thema Fitness eingeführt. Mit seinen Aqua-Fit­ness- und Aqua-Power-Kursen gehörte das Haus zu den Pionieren des Aquatrainings in Deutschland. Weitere Privatleistungen kamen ins Programm, etwa Fußreflexzonenmassage, autogenes Training und progressive Muskelrelaxation. Und als Fitness und Wellbeing (Wohlbefinden) zum neuen Trend Wellness verschmolzen, war man wieder ganz vorn dabei: 2003 erfolgte der Umbau zur „Nordsee SPA & Wellness“-Abteilung und damit die Umbenennung von Kurmittelhaus in Kur- und Wellness-Center. Oder kurz: KWC.
Die neue Richtung war eingeschlagen, die weitere Entwicklung konsequent. So entstand seit 2006 – von Pflegecreme bis Sanddorn-Shampoo – die hauseigene Produktserie „Langeooger Naturkosmetik“ aus hochwertigen Substanzen. Enger Kooperationspartner ist der Hersteller „Grüne Mühle“ aus St. Goarshausen. Zum Erfolgsschlager wurde auch das 2008 eingeführte Aqua-Cycling, das gelenkschonende „Wasserradeln“ auf einem speziellen Ergometer – bis heute ein Alleinstellungsmerkmal auf den Ostfriesischen Inseln.
Mit den ersten Thalasso-Wanderungen konnte das Haus 2010 erneut einen Trend setzen. 2014 wurde Langeoog, gemeinsam mit Norderney, erster zertifizierter Thalasso-Standort in Deutschland – und das KWC zur geprüften Thalasso-Einrichtung. Ein weiteres Gütesiegel ist das erstmalig 2010 verliehene Prädikat ServiceQualität Deutschland. 2015 kamen die ersten Yoga-Kurse, 2017 wurde nach mehrjähriger Abwesenheit wieder ein Kosmetikangebot aufgenommen, seit 2018 wird exklusiv mit Dr. Spiller Kosmetik gearbeitet. „Wir waren und sind stets auf der Höhe der Zeit und haben oft als Erste aufs richtige Pferd gesetzt“, zieht Michael Thannberger seine Bilanz. „Erfolgreich Ideen umsetzen kann man aber nur mit gutem Personal. Daher ein Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – die ehemaligen und die aktuellen.“
Die Geschichte des KWC wäre nicht vollständig, würde man nicht seine Leitungskräfte nennen. Auf Wiltrude Lau folgte von 1978 bis 1997 Klaus Heimes, danach bis 2003 Klaus Frey. Ein kurzes Gastspiel gab im selben Jahr Dr. Mark Heinzel, dessen Amt von Ende 2003 bis Anfang 2005 Angelika Janssen übernahm. Zu den konstanten und prägenden Kräften gehört, und das seit nunmehr 40 Jahren, Michael Thannberger. 1981 erstmals als Saisonkraft im damaligen Kurmittelhaus tätig, ist er seit 1984 fest angestellt. Am 14. Dezember 1995 erhielt er die kommissarische therapeutische Leitung, ab 1997 die stellvertretende Leitung im Haus. Seit Februar 1997 ist er der therapeutische Leiter des KWC. -köp-

Neues aus dem Kur- und Wellness-Center

Der düstere Winter mit Matsch und Schnee lässt die Herzen nicht unbedingt höher schlagen. Doch hat die kalte Jahreszeit ihren Sinn: Wie die Natur braucht auch der Mensch eine Ruhepause, um Kraft für das neue Jahr zu schöpfen. Unterstützung hierin bietet mit seiner Kompetenz das Thalasso-zertifizierte Kur- und Wellness-Center (KWC). Egal, ob Aqua-Cycling, Kosmetik oder „Rosentraum“: Das fachkundige Team um den therapeu­tischen Leiter Michael Thannberger steht für ein abwechslungsreiches Wohlfühlprogramm, das Körper und Seele in Einklang bringt und zugleich aufmuntert. – „Bleiben Sie gesund!“, wünscht das KWC-Team allen Langeoogern und Urlaubsgästen, besinn­liche Feiertage und ein gutes neues Jahr 2020.

Öffnungszeiten über Weihnachten

In den Weihnachtsferien herrscht Hochsaison auf Langeoog. Auch im Kur- und Wellness-Center, das „zwischen den Jahren“ daher erweiterte Öffnungszeiten anbietet – selbst am Silvestervormittag. So können alle Gäste ihre gewünschten Anwendungen erhalten. Vorausgesetzt, sie haben rechtzeitig gebucht.
Das Team am Empfang steht wie folgt bereit: am 27., 28., 30. Dezember 2019 sowie 2. und 3. Januar 2020 von 8.30 bis 17 Uhr, am 31. Dezember von 8.30 bis 13 Uhr, am 4. Januar von 9 bis 13 Uhr. Anwendungen erfolgen zu diesen Zeiten: 27., 28., 30. Dezember sowie 2. und 3. Januar von 8.30 bis 18 Uhr, am 31. Dezember von 8 bis 13 Uhr, am 4. Januar von 9 bis 17 Uhr. Lediglich vom 24. bis 26. Dezember und am Neujahrstag pausiert das KWC, Sonntag ist Ruhetag.

Aqua-Kurse in den Weihnachtsferien

Den Jahreswechsel begleiten in der Regel gute Vorsätze. Mehr für die Gesundheit zu tun steht ganz oben auf der Liste. Ob man nun „weihnachtliches Hüftgold“ abbauen oder einfach etwas für die Fitness tun möchte: „Am besten gleich damit anfangen“, rät das KWC-Team. Eine gute Gelegenheit bieten die „Wasser-Kraft“-Kurse Aqua-Power und Aqua-Cycling: „Das gelenkschonende Training für Jung und Alt aktiviert Stoffwechsel und Fettverbrennung und stärkt das Bindegewebe“, erklärt Michael Thannberger und empfiehlt eine rechtzeitige Anmeldung: „Einige Aqua-Cycling-Kurse in den Weihnachtsferien waren schon im November fast ausgebucht.“
An folgenden Tagen geht’s rund im Wasser: 27., 28., 30. und 31. Dezember 2019 sowie 2. und 3. Januar 2020. Jeweils um 9 Uhr beginnt die starke Aqua-Power, gefolgt um 10 Uhr vom Aqua-Cycling, dem „Radeln im Wasser“ auf einem Spezial-Ergometer, dem Aquarider. Sollte der 10-Uhr-Kurs vorzeitig ausgebucht sein, startet um 11.30 Uhr ein Zusatzkurs.

Für alle Aqua-Kurse gilt: bitte Badesachen mitbringen. Beim Aqua-Cycling empfiehlt sich zudem eine frühzeitige Anmeldung. Ein Tipp: Dank Bonuskarte sparen „Wiederholungstäter“ bei der Aqua-Power bares Geld. Was auch auf die Mehrfachkarten fürs „Aqua-Cycling“ zutrifft. Das Team am Empfang berät gern.

Winterzeit der Aqua-Kurse 

Sich fit zu halten ist gerade auch im Winter wichtig. Daher setzt das Kur- und Wellness-Center seine Aqua-Kurse zu angepass­ten Zeiten fort: Dienstag, Donnerstag und Freitag startet im warmen Therapiebecken um 9 Uhr die Aqua-Power, gefolgt um 9.30 Uhr von Aqua-Fitness. Mittwochs um 17 Uhr sowie freitags um 14.20 Uhr lädt Aqua-Cycling zum Mitmachen ein. Die Kurse laufen außerhalb der Weihnachtsferien (siehe oben) bis Freitag, 10. Januar 2020. Weiter geht es ab Dienstag, 21. Januar bis voraussichtlich 27. März, vor Beginn der neuen Saison.

Achtung: Rund um die dritte Kalenderwoche, sprich vom 11. bis 20. Januar 2020, bleibt das Therapiebecken aufgrund der jährlichen Wartungsarbeiten geschlossen. In dieser Zeit entfallen die Aqua-Kurse.

Von Fußreflex bis Rosentraum

Die Wellness-Empfehlungen des Monats …

bringen Wohlfühl-Oasen in den Winter. Einfach Augen schließen und genießen – dann scheint der Frühling nur noch einen Wimpernschlag entfernt. Zum Jahresausklang im Dezember empfiehlt das Kur- und Wellness-Center die „Fußreflexzonenmassage“. Diese spezielle Massageform geht davon aus, dass es für alle Regionen und Organe des Körpers entsprechende Druckpunkte an den Füßen gibt. Durch Stimulation solcher Punkte kann die Fußreflexzonenmassage bestimmte Körper­bereiche gezielt anregen.
Der Wellness-Tipp für den Januar lautet „Langeooger Flint-Massage“: Angenehm temperierte Steine sind die Energieträger dieses außergewöhnlichen Entspannungserlebnisses. Durch die intensive Wärme der Steine werden verspannte Muskeln entkrampft und reicher durchblutet. Zudem wird der Stoffwechsel angeregt – den Körper durchzieht tiefe Entspannung.
Zum ­„Nixentraum“ rät das KWC-Team im Februar. Balsam für die Haut ist die Ganzkörperpackung aus einer hochwirksamen Atlantik-Meeresalgenmischung. Ihr schließt sich eine wohltuende Aromaöl-Entspannungsmassage an, die gleichsam „ozeanisch“ auf den Körper wirkt – ein Traum, aus dem man nicht erwachen möchte. Dazu wird ein vitalisierender Wellness-Drink gereicht.
Im März lockt neben dem Frühlingsanfang auch der „Rosentraum“, der schon den Sommer ahnen lässt. Ein duftiges ­Rosen-Wohlfühlbad mit wertvollen ätherischen Ölen umhüllt die Haut. Die anschließende Aroma-Massage mit hochwertigem ­Rosenöl strafft das Gewebe und entspannt den Körper. Ein Wellness-Drink rundet das romantische Erlebnis ab. -köp/ut-

Neues aus dem Kur- und Wellness-Center

Der Juli hat sich mit einem Allzeit-Hitzerekord verabschiedet. Was mag der August bringen? So schön ein sonniger Sommer auch ist: Keinesfalls sollte man sich – Stichwort UV-Strahlung – überfordern. Sondern zwischendurch eine Sonnenpause ein­legen, sprich: eine Anwendung im Kur- und Wellness-Center ­genießen. Denn das vielfältige Angebot der zertifizierten Thalasso-Einrichtung trägt wesentlich dazu bei, Körper und Seele zu regenerieren. „Unser Programm bietet für jeden etwas, um selbst in der heißen Jahreszeit ‚cool‘ zu bleiben“, weiß Michael Thannberger, therapeutischer Leiter des KWC. Mit seinem qualifizierten Team wünscht er allen Gästen und Langeoogern einen unvergesslichen Sommer.

Microkinésitherapie: Impulse zur Selbstheilung

Seit Juli findet ein neues therapeutisches Angebot seine Anhänger im Kur- und Wellness-Center: die Microkinésitherapie, eine in Frankreich entwickelte Therapief-orm. Sie kann dem Körper helfen, gespeicherte Traumen der Vergangenheit oder Gegenwart zu beseitigen, die ihn am Genesungsvorgang hindern.
„Dazu aktiviert man die Selbst-heilungskräfte des Körpers, indem man ihn daran erinnert, seine ‚nicht gemachten Hausaufgaben‘ zu erledigen“, klärt Anne-Karin Schmidt auf, die als Micro-kinésitherapeutin das KWC-Team erweitert. Geboren in Emden und aufgewachsen in Aurich, ist die Physiotherapeutin und Heilpraktikerin vertraut mit Land und Leuten an der Küste. Zunächst vorwiegend in Wilhelmshaven und Aurich in verschiedenen Praxen und im Krankenhaus tätig, lebt und arbeitet Anne-Karin Schmidt seit 15 Jahren in Berlin, wo sie mit eigener Praxis selbstständig ist. Neben der Microkinésitherapie qualifizierte sie sich zusätzlich in Bereichen wie Lymphdrainage und manueller Therapie.
„Mithilfe der Microkinésitherapie können sämtliche Traumen erfasst werden, mechanische und seelische – etwa nach einer Operation, einem Unfall oder schweren Verlust. Aber auch toxische Traumen, wie sie zum Beispiel durch Viren, Bakterien, Impfungen oder Chemotherapie ausgelöst werden können“, erläutert Anne-Karin Schmidt den Hintergrund. „Bis sich etwas manifestiert, kann es Jahre dauern, da der Körper immer versucht auszugleichen.“ Die Microkinésitherapie betrachtet und behandelt solche Fälle ganzheitlich, gleichsam als „Homöopathie mit den Händen“.
Traumatische Erlebnisse können als Erinnerungen in Muskeln gespeichert werden: „Viele Muskeln sind untereinander verbunden. Knickt man zum Beispiel mit dem Fuß um, kann dies zu Schmerzen am Halswirbel führen. Diese werden dann behandelt, aber meist vergeblich, weil das Trauma tiefer sitzt, nämlich am Fuß“, nennt die Therapeutin ein Beispiel.
Und so verläuft die Behandlung: „Nach einem Eingangs­gespräch, in dem wir die Gründe Ihres Kommens betrachten, ­legen Sie sich auf eine Bank“, erklärt die Microkinésitherapeutin, die den unter einer Decke liegenden Körper durch die Kleidung ­abtastet, um vorhandene Blockaden zu erfassen. Dann gibt sie ­Impulse, die die jeweiligen Zonen ermuntern, die bestehende Blockade zu lösen. „Diese feinen Impulse aktivieren die Selbstheilung.“ Empfehlenswert sind je nach Beschwerden ein bis drei Behandlungen. Nähere Infos und Anmeldung am Empfang des Kur- und Wellness-Centers.

Wellness-Empfehlungen des Monats
„Padabhyanga“ und „Strandgut“

Wenn wir im heißen Sommer unterwegs sind, belastet das die Füße besonders. Daher empfiehlt das KWC-Team für den ­August die „Padabhyanga“. Die wohltuende Fußmassage aus dem Ayurveda-Programm fördert die Tiefenentspannung und kann helfen, den Organismus bei innerer Erschöpfung zu stärken. Während der sanften, nachhaltig wirkenden Anwendung werden Unterschenkel und Knie mitbehandelt. „Die Massage regt Organe und Energiefluss an, was helfen kann, Selbstheilungsprozesse in Gang zu setzen“, erklärt Michael Thannberger. Auch Taubheitsgefühl in den Füßen oder vegetative Störungen können günstig beeinflusst werden. Im August ist die Padabhyanga-Massage für 32,– Euro (statt 36,– Euro) erhältlich.
Die zweite Empfehlung für den Aktionsmonat lautet „Strandgut“, als sommerliche Erfrischung für die anspruchsvolle Haut. Denn manchmal darf es etwas Besonderes sein: „Unser ‚Strandgut‘ ist das Geheimrezept für einen anhaltend frischen und jugendlichen Teint. Hochdosierte Wirkstoffkombinationen festigen und straffen die Hautstruktur“, beschreibt Kosmetikerin Chiara Lengdobler die Wirkung. „Fältchen werden sichtbar aufgepols­tert und geglättet.“ Zur Anwendung kommen die hochwertigen Produkte der Dr. Spiller Kosmetik. „Strandgut“ verwöhnt die Haut im August für 94,– Euro (statt 98,– Euro). -köp-

Neues aus dem Kur- und Wellness-Center

Der Sommer ist da. Eine erste Hitzewelle zog bereits Ende Juni über das Land. Während andernorts hohe Temperaturen drückten, war es an der Nordsee angenehm warm. Doch auch hier gilt, und das könnte besonders im Juli der Fall sein: Sonne und UV-Strahlung sind nicht zu unterschätzen. Besser ist es, Körper und Seele auch im Hochsommer in Einklang zu halten. Hier empfiehlt sich das Kur- und Wellness-Center als zertifizierte Thalasso-Einrichtung, wie dessen therapeutischer Leiter Michael Thannberger betont: „Unser qualifiziertes Team steht Ihnen zur Seite, damit Sie fit und entspannt durch den Sommer kommen.“

Aqua-Cycling – auch sportmedizinisch bedeutsam

Im zwölften Jahr seines Bestehens erfreut sich das Aqua-Cycling-Angebot im Kur- und Wellness-Center (KWC) ungebremster Beliebtheit. Dabei ist das sportlich-gesunde „Radeln im Wasser“ auf einem speziellen Unterwasser-Ergometer, dem Aquarider, mehr als ein schicker Trend. Das zeigte sich einmal mehr bei der 63. Langeooger Sportärzte-Fortbildung, für die das Aqua-Cycling ein wichtiger Baustein des Lehrgangs ist. „Als medizinisches Gerät bietet der Aquarider, durch die definierte Reproduzierbarkeit der Leistung unter Immersionsbedingungen, auch dem wenig belastbaren Menschen ein effektives Training“, erläutert Sabine Dohmann, sportwissenschaftliche  Referentin der Fortbildung. „Charakteristische Merkmale sind die achsengerechte Bewegung im Wasser und die primäre Wasserwiderstandsarbeit bei Tretbewegung.“ Der Auftrieb bewirke eine Bewegungserleichterung und dadurch ein gelenkschonendes Training. Außerdem finde im Wasser ein verbesserter Fettstoffwechsel statt. „Daher eignet sich Aqua-Cycling als ideales Ganzkörpertraining gleichermaßen für Untrainierte wie für leistungsambitionierte Sportler“, erklärt Sabine Dohmann. Wer die Qualitäten des Aquariders kennenlernen möchte, kann sich am Empfang des KWC informieren und einen Kurs buchen. „Für Aqua-Cycling wie auch unser weiteres Angebot, speziell Kosmetik, gilt: Bitte buchen Sie rechtzeitig – am besten schon vor den Ferien von zu Hause aus“, empfiehlt Michael Thannberger. „So können Sie Terminengpässe vermeiden  –  für einen noch entspannteren Urlaub.“

 Prominenter Besuch …

schaute im Juni ins Kur- und Wellness-Center hinein: Die beliebte „Tagesschau“-Sprecherin und Moderatorin Judith Rakers drehte auf Langeoog eine neue Folge ihrer NDR-Serie „Inselgeschichten“. Am Pfingstsonntag wurde das Kur- und Wellness-Center zum Schauplatz eines Beitrags: Mit dem Team der Produktionsfirma Doclights GmbH interviewte Judith Rakers den ­bekannten Krimischriftsteller und bekennenden Langeoog-Liebhaber Klaus-Peter Wolf während einer Wellness-Anwendung. Neben Michael Thannberger hatte dabei auch Kosmetikerin ­Chiara Lengdobler ihren Einsatz. Worum es im Einzelnen ging? Das erfährt das geneigte Publikum im Herbst, wenn die Sendung ausgestrahlt wird. Den Termin gibt der NDR zeitig bekannt.

Wellness-Empfehlungen des Monats

Für den August empfiehlt das KWC-Team mit „Garshan Extra“ eine Massage aus seinem Ayurveda-Programm. Der Ayurveda ist eine Jahrtausende alte indische Heilkunde, und Garshan eine Massage ohne Massageöl, wobei der Körper langsam und gleichmäßig ausgestrichen wird. Die qualifizierten Fachkräfte des Hauses führen die Massage mit Handschuhen aus Wildseide aus. „Garshan regt den Stoffwechsel an, entschlackt, stimuliert das Lymph- und Bindegewebe und hilft, überflüssiges Fett abzubauen“, erklärt Michael Thannberger. Bei „Garshan Extra“ schließt sich der Massage ein vitalisierendes Meeresalgenbad an, das die massierte Haut verwöhnt. Dazu wird ein erfrischender Wellnessdrink gereicht. Im August kostet „Garshan Extra“ nur 66,– Euro (statt 70,– Euro). Eine intensive Tiefenreinigung für die Haut: Das bedeutet „Klar Schiff“, die zweite Empfehlung des Monats. „Es ist die ideale Behandlung für glänzende, fettige oder unreine Haut. Diese wird porentief gereinigt, beruhigt und kann wieder aufatmen“, erläutert Kosmetikerin Chiara Lengdobler den Effekt. Im Ergebnis wirkt das Hautbild spürbar klarer, frischer und ausgeglichener: „Auch für Jugendliche zu empfehlen!“ Im Juli ist „Klar Schiff“ für 60,– Euro (statt 64,– Euro) erhältlich. -köp-

Thalasso-Austausch auf Borkum
SPA-Manager der Ostfriesischen Inseln trafen sich erstmals zum Netzwerken

Die Ostfriesischen Inseln arbeiten seit Ende 2017 als Ostfriesische Inseln GmbH zusammen. Die Gründung dieser Dachmarkenorganisation soll dazu beitragen, die Inselfamilie noch deutlicher als Top-Reiseziel für Entspannungsurlaub zu positionieren. Dazu gehört auch die Herausstellung der ausgezeichneten Wellness- und Gesundheitsangebote. Auf Borkum trafen sich deshalb am 20. Mai 2019 erstmals SPA-Leiterinnen und -Leiter der Ostfriesischen Inseln, um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Aktionen zu planen. Für Langeoog nahmen Susanne Wittenberg (Tourismus-Service) und Michael Thannberger (Kur- und Wellness-Center) teil. Passend zum Thema trafen sich die Teilnehmer im Borkumer SPA „Gezeitenland“. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Ergebnisse des Arbeitskreises „Thalasso“ sowie die Präsentation des umfangreichen Angebotes des Gesundheitszentrums „Gezeitenland“ nach dem Motto „Wasser und Wellness in Theorie und Praxis“. Am Abend begeisterte Oliver Lorenz, Chefkoch des BSW Inselhotels „Rote Erde“, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem dreigängigen Thalasso-Menü. Unter Mithilfe der Teilnehmer wurden in der Lehrküche kreative Rezepte mit Zutaten aus der Nordsee, wie etwa Tuffelschluffkes mit Nordseekrabben und Queller, zubereitet. „Borkum war sehr interessant, weil wir mit den Kollegen der anderen Inseln wichtige Fragen diskutieren und voneinander lernen konnten – ein super Gedankenaustausch“, berichtet Michael Thannberger. Künftig wollen die Ostfriesischen Inseln auch im SPA-Bereich enger zusammenarbeiten. -ut-

Neues aus dem Kur- und Wellness-Center

„Wo bleibt der Sommer?“, fragt mancher, der nach einem kühlen Mai auf einen sonnigen Juni hofft. Jedoch: Auch an sommerliches Klima muss man sich erst gewöhnen. Hier hilft das Kur- und Wellness-Center: Ein qualifiziertes Thalasso-Programm „nordet“ Körper und Seele ein und bringt beide behutsam auf „Sommerkurs“. Das erfahrene Team um den therapeutischen Leiter Michael Thannberger wünscht frohe Pfingsten – und lädt dazu ein, sich im KWC rundum verwöhnen zu lassen.

Bestens „auf Empfang“ im KWC

Neu am Empfang, wirkt sie, als sei sie schon immer hier: Seit Januar 2019 ist Katharina Kaulitz, zusammen mit ihrer erfahrenen Kollegin Claudia Jänecke, das gut gelaunte Gesicht des KWC. Seit 2012 lebt die Wuppertalerin auf Langeoog. Nach Stationen in Gastronomie und Einzelhandel verstärkt sie seit Jahresbeginn das Team des Kur- und Wellness-Centers. Zur gründlichen Einarbeitung in die Gegebenheiten der Einrichtung gehörte auch eine hausinterne Fortbildung, die Katharina Kaulitz zur Abgabe von Bädern, Packungen und Inhalationen befähigt. „Flexibilität ist wichtig“, hat die 30-Jährige erkannt. Denn die Arbeit am Empfang ist vielfältig. Claudia Jänecke und Katharina Kaulitz sind erste Ansprechpartnerinnen, wenn es um die Vergabe von Terminen geht – und die Beratung bei Anwendungen: „Da wir das Thalasso-Programm aus eigenem Erleben kennen, können wir Gäste überzeugend beraten.“ Und Michael Thannberger ergänzt: „Der Empfang ist das Aushängeschild unseres Hauses. Daher freuen wir uns über die beiden zuvorkommenden und versierten Mitarbeiterinnen.“

Pfingsten: Öffnungszeiten und Aqua-Cycling

Auch zu Pfingsten steht Gästen und Langeoogern der Service des Kur- und Wellness-Centers zur Verfügung. So sind Wellness-anwendungen am Pfingstsamstag, 8. Juni von 9 bis 17 Uhr möglich, der Empfang ist von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Wer Fitness sucht, findet sie um 9.30 Uhr beim „Aqua-Cycling“. Sobald der Kurs voll ist, wird um 10.30 Uhr ein zweiter aufgemacht. Am Pfingstsonntag, 9. Juni steht die Thalasso-Einrichtung von 10 bis 14 Uhr für Anwendungen zu Gebot (Empfang: 9.30 bis 13 Uhr). Pfingstmontag bleibt das KWC geschlossen. „Erfahrungsgemäß ist die Nachfrage nach unserem Wellness-Angebot groß“, weiß Michael Thannberger. „Deshalb raten wir zu einer frühzeitigen Anmeldung.“ Die ist auch per E-Mail an kwc@langeoog.de möglich. Weitere Informationen und Buchung am Empfang, der Fragen auch telefonisch (04972/693-215) beantwortet.

Wellness-Empfehlungen des Monats
„Sanddorn Spezial“ & „Trockendock II“

Was braucht der Mensch zum Sommeranfang? Energie und Pflege. Beides berücksichtigen die Wellness-Tipps des KWC-Teams für Juni. „Sanddorn Spezial“ mit der „Power-Pflanze“ Sanddorn voller Vitamin C eröffnet die Chance, Körper und Seele „energetisch aufzuladen“. Die Anwendung beginnt mit einem belebenden Sanddornbad: Echtes Nordseewasser und aromatisches Sanddorn-Badeöl bringen anregende Entspannung. Die folgende Ganzmassage mit wertvollem Sanddornöl vertieft den Vital-Effekt. Ein Wellness-Drink rundet das Thalasso-Erlebnis ab. Als kleine Aufmerksamkeit gibt es zudem ein Stück feiner Sanddorn-Seife. Im Juni kos-tet „Sanddorn Spezial“ 63,– (statt 67,–) Euro. – Auf „Trockendock II“ freut sich die feuchtigkeitsarme Haut. Wohltuende Regeneration und anhaltender Schutz: Beide Komponenten bringt diese Behandlung im Kosmetikstudio auf dynamische Art in optimalen Einklang. Die Inten-sivkur mit Produkten der Dr. Spiller Biocosmetics sorgt für spürbare Zufuhr von Feuchtigkeit und hilft gezielt, die Hautstruktur zu verfeinern. Das pflegende „Trockendock II“ gibt es im Juni für 60,– (statt 64,–) Euro. -köp-