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Neues aus dem Kur- und Wellness-Center

Wenn im September der Sommer sich freundlich verabschiedet, naht die Zeit, sich auf die dunklere Jahreszeit vorzubereiten. Lichtblicke bietet dann das Kur- und Wellness-Center (KWC): „Unser ausgewähltes Fitness- und Wohlfühlprogramm kann Ihnen dabei helfen, den Sommer noch ein Stück weit zu verlängern“, erklärt Sascha Hogrefe, Leitung Bäderbetriebe, der jetzt auch das KWC leitet. Mit seinem qualifizierten Team wünscht er allen Gästen und Langeoogern einen schwungvollen Start in den Herbst.
Aqua-Kurse hoch im Kurs
Zum Thema „Schwungvoll in den Herbst“ gehören unbedingt die begehrten Aqua-Kurse im Kur- und Wellness-Center. Aqua-Fitness und Aqua-Power sind die klassischen Muntermacher im angenehm warmen Nordseewasser des Therapiebeckens. Sie bieten gymnastische Kraft- und Fitnessübungen. Das Meerwasser trägt die Teilnehmer und ermöglicht so eine gelenkschonende Aktivierung von Stoffwechsel, Fettverbrennung und Bindegewebsstärkung. Während Aqua-Fitness eher gemäßigt abläuft, geht es bei Aqua-Power mit Tempo und fetziger Musik bis an die körperlichen Grenzen.
Neben Aqua-Fitness und Aqua-Power findet insbesondere das Aqua-Cycling, das gesunde „Radeln im Wasser“ auf speziellen Aquaridern, immer mehr Fans. Das gelenkschonende Ganzkörpertraining verbessert die Ausdauer, stärkt Herz und Kreislauf, strafft die Muskulatur und fördert die Fettverbrennung. Rhythmische Musik untermalt das Training im Therapiebecken, während integrierte Aquafitness-Übungen die Wirkung steigern. „Aqua-Cycling eignet sich für Anfänger wie Leistungssportler“, erklärt Anastasia Schmidt, die die Aquakurse leitet, ebenso das Bewegungsbad auf Rezept. Da die Kurse schnell belegt sind, ist eine zeitige Buchung am Empfang des KWC ratsam. -köp-

Neues aus dem Kur- und Wellness-Center

Sascha Hogrefe neue KWC-Leitung 
Neue Leitung im Kur- und Wellness-Center (KWC): Nachdem Michael Thannberger zur Jahresmitte in den Ruhestand ging (der „Utkieker“ berichtete), ist nun die Nachfolge durch den Verwaltungsausschuss der Inselgemeinde bestätigt: Sascha Hogrefe, der bereits das Erlebnisbad leitet, übernimmt auch das KWC. Sein genauer Titel „Leitung Bäderbetriebe“ macht deutlich, dass nun alles in einer Hand liegt.
Aufgewachsen in Verden (Aller), ist der 28-jährige Meister für Betriebe mit den Besonderheiten der Region gut vertraut: Zuvor führte Sascha Hogrefe das Meerwasser-Freibad Dornumersiel, ehe er per 15. Juli 2021 ins Freizeit- und Erlebnisbad Langeoog wechselte (siehe Bericht im Utkieker 1/2022). Für die Leitung des KWC bewarb er sich offiziell: „Wir freuen uns, dass es Sascha Hogrefe geworden ist, der nun die Bäderbetriebe einer in Niedersachsen hervorstechenden Urlaubsdestination leitet“, erklärt Bürgermeisterin Horn für die Inselgemeinde. Und Tourismusmanager Nils Jenssen ergänzt: „Mit Sascha Hogrefe haben wir einen kompetenten Fachmann, der auch im technischen Bereich bereits ein gutes Wissen hat. Im Vorgriff auf die im kommenden Jahr erfolgende Zusammenführung des Kur- und Wellness-Centers mit Schwimmbad und Sauna schaffen wir mit dieser Stellenbesetzung eine ideale Basis für die Zukunft.”
„Aqua-Sommer“ im KWC
Sie genießen – völlig zu Recht – einen ganz besonderen Ruf: die Aquakurse im Kur- und Wellness-Center. So bieten Aqua-Power und Aqua-Fitness gymnastische Kraft- und Fitnessübungen. Auf gelenkschonende Weise werden Stoffwechsel und Fettverbrennung angeregt, das Bindegewebe wird gekräftigt. Noch eins drauf setzt Aqua-Cycling, das gesunde „Wasserradeln“ auf einem sehr speziellen Unterwasser-Ergometer, dem Aquarider. „Das individuelle und schonende Ganzkörpertraining bringt den Kreislauf in Schwung und eignet sich für Anfänger wie Leistungssportler“, erklärt Anastasia Schmidt, die alle Aquakurse schwungvoll leitet. Da die Kurse schnell belegt sind, ist eine zeitige Buchung am Empfang ratsam. Das gilt auch für die beliebten Wellness-Anwendungen des KWC.
Überraschungsparty für Thanne
Was passiert, wenn jemand nach 40 Jahren KWC in den Ruhestand geht? Gar nichts. Zumindest sollte dieser Eindruck bei Michael „Thanne“ Thannberger entstehen, als er am 28. Juni seinen letzten Arbeitstag antrat. Kein Gruß, kein Wort – alles still. Umso lauter und gelungener dann die Überraschung: Kurz vor Schluss des letzten Aqua-Cycling-Kurses füllte sich urplötzlich die Halle des Therapiebeckens. Das KWC-Team, der Tourismus-Service, Rathaus-Kollegen, Teilnehmerinnen anderer Kurse, Stammgäste, Patienten, Weggefährten: Etwa 50 Leute umstanden das Becken und applaudierten dem scheidenden KWC-Chef, der dank eines freundlichen Anschubsers noch selbst im Becken landete.
Im Foyer des KWC ging die monatelang vorbereitete Ü-Party weiter: mit O-Saft, Sekt und Thannes Lieblingsgebäck (Käse­kuchen und Philadelphia-Torte), aber auch mit vielen persönlichen Abschiedswünschen. So hatten Etliche ihre Grüße und Fotos geschickt, die zu einem Album vereint waren. Kreative Kursteilnehmer hatten zudem heimlich einen Aqua-Videoclip gedreht, mit fetziger Musik und speziellem Text („Thanne macht uns klar“), der nun vorgeführt wurde. „Ich bin ganz ­fertig“, sagte der so Geehrte wieder und wieder. „Dass Ihr das geheim halten konntet – toll!“ -köp-

„Wasser ist mein Leben“

Ein Lotse geht von Bord: Michael Thannberger prägte über 40 Jahre das Gesicht des KWC
Manche Menschen sind einfach da. Und man mag sich gar nicht vorstellen, dass sie einmal fort sein könnten. Doch genau dies tritt nun im Kur- und Wellness-Center (KWC) ein, zu dem er unverwechselbar gehörte: Michael Thannberger. Zum 30. Juni 2022 ging der therapeutische Leiter des Hauses in den ­Ruhestand.
Runde 40 Jahre lang gehörte er zu den konstanten und ­prägenden Kräften der Einrichtung. Vieles hat der 64-Jährige angestoßen und aktiv mitgestaltet, speziell die Wende vom klassischen Kurmittelhaus zum modernen Kur- und Wellness-Zentrum. Rückblickend sagt er, ein bisschen fühle er sich wie ein Lotse, der das Schiff „KWC“ durch unterschiedlichste Fahrwasser begleitet und geleitet habe.
Wandel von der Kur zur Wellness
Geboren 1957 in Harlingerode/Harz, begann Michael Thannberger nach der Schul- und Bundeswehrzeit eine Ausbildung zum Masseur, medizinischen Bademeister und medizinischen Fußpfleger. Nach bestandener Prüfung 1979 absolvierte er ein mehrmonatiges Klinikum im Krankenhaus Bad Harzburg. ­Anschließend sammelte er in Goslar und Flensburg Berufserfahrung in Privatpraxen. Den passionierten Segler reizte die Küste: 1981 kam Michael Thannberger erstmals nach Langeoog, um als Saisonkraft das Team des damaligen Kurmittelhauses zu verstärken. 1984 wurde er fest angestellt, im selben Jahr lernte er auch seine Frau Gabriele kennen: „Das war mein Glücksjahr.“ Das Paar heiratete 1987 und ließ sich auf Langeoog nieder.
In seiner langjährigen Tätigkeit erlebte Michael Thannberger hautnah die durch Gesundheitsreformen bedingten Veränderungen. 1995 wurde das Kurmittelhaus erweitert und die Krankengymnastik dorthin integriert. Ende des Jahres erhielt Michael Thannberger die kommissarische therapeutische Leitung, ab 1997 die stellvertretende Leitung im Haus. Seit Februar 1997 war er der therapeutische Leiter des KWC. „In Top-Zeiten waren wir 21 Therapeutinnen und Therapeuten, die pro Tag bis zu 150 Schlickpackungen, 300 Inhalationen, 100 Bäder und 60 Unterwassermassagen verabreichten.“
Im neuen Jahrtausend kam ein neues Gebiet hinzu: Wellness fand immer mehr Fans, auch auf Langeoog. So folgte 2003 der Umbau im Haus: Auf gut 500 Quadratmetern entstand der „Nordsee SPA & Wellness“ als stilvolle Wohlfühloase. „Mit einer eigenen SPA-Abteilung waren wir damals Vorreiter an der Küste“, so Michael Thannberger.
Neuem stets aufgeschlossen, war Vielseitigkeit sein Marken­zeichen: Für Michael Thannberger gehörte die Fortbildung in neuen Therapieformen zum Alltag. Früher waren das etwa Lymphdrainage und Fußreflexzonenmassage. Weitere Therapieformen sind die aus der Hotstone- entwickelte Flint-Massage und die beliebten Ayurveda-Anwendungen. 2015 kam noch Yoga hinzu. Und mit der „Langeooger Naturkosmetik“ entstand ab 2006 eine hauseigene Pflegelinie aus hochwertigen Produkten.
Aqua-Kurse und Thalasso
Wenn Michael Thannberger „Wasser ist mein Leben!“ sagt, meint er damit nicht nur das Segeln. Im Kur- und Wellness-Center gilt dies zentral von A wie Aquakurse bis Z wie zertifizierte Thalasso-Einrichtung.
Aquakurse sind im KWC eine beliebte Selbstverständlichkeit. Ob Aqua-Fit, Aqua-Power oder Aqua-Cycling: Begonnen hat alles vor 25 Jahren: 1997 absolvierte Michael Thannberger an der Uni Göttingen eine Fortbildung zum „Aquatic Fitness ­Instructor“ und gehörte damit zu den ersten hundert seiner Zunft in Deutschland. Zunächst bot er zwei Kurse an – Wassergymnastik und Aquafitness. Schon damals stellte er im „Utkieker“ erfreut fest, dass auch „viele Insulaner von diesem neuen Angebot der Kurverwaltung regen Gebrauch“ machten.
Inzwischen kann er sagen: „Ich hatte eine Viertelmillion Köpfe im Wasser.“ Zu diesen zählen auch die Fans des Aqua-Cycling. Das gesunde „Radeln im Wasser“ auf dem Aquarider, einem speziellen Unterwasser-Ergometer, hatte im Sommer 2008 seine Premiere im Therapiebecken. „Mit neun Rädern am Start haben wir zwei Kurse in der Woche angeboten“, erinnert sich Michael Thannberger. „Zuletzt waren es bis zu elf Kurse pro Woche – mit 16 Rädern.“
Ein weiteres Thema war Thalasso: Im Frühjahr 2010, bot das KWC mit „Luft und Meer“ erstmals eine thalasso-therapeutische Wanderung an. Zeitgleich hatte das Team für die damalige Kurverwaltung vier feste Thalasso-Kur-Wege ausgearbeitet, die jeder Interessierte auf eigene Faust erwandern kann. 2014 wurde Langeoog, parallel mit Norderney, als erster zertifizierter Thalasso-Standort Deutschlands ausgezeichnet. Das KWC wurde damit zur geprüften Thalasso-Einrichtung. Was Thalasso ist? „Kurz gesagt, die Nordsee als Therapeutikum“, weiß Michael Thannberger. „Die Elemente des Meeres wie Seeluft, Salzwasser und Schlick werden zur Unterstützung der Gesundheit eingesetzt.“ Dies geschehe qualifiziert im KWC.
Der Abschied fällt nicht ganz leicht, aber: „Ich bin dankbar für die Zeit, die ich hier verbringen und in der ich einiges bewirken durfte“, erklärt Michael Thannberger, der seinen Fortgang mit einem tiefen Dank verbindet. Der geht einmal ans KWC-Team und an die Weggefährten in Tourismus-Service, Rat und ­Verwaltung. „Danken möchte ich aber auch allen Patienten, Gästen, Freunden und Insulanern für bald vier Jahrzehnte ­lebendigen Austausch. Es war ’ne aufregende Zeit!“
Der Tourismus-Service Langeoog bedauert den Weggang des Urgesteins sehr: „Michael Thannberger hat dieses Haus und seine Leistungen über Jahrzehnte geprägt. Mit ihm verlässt jemand das Unternehmen, der sich mit Herzblut und voller Energie eingebracht hat und der jederzeit im besten Sinne des Hauses agiert hat“, sagt Nils Jenssen, Leiter Tourismusmanagement. „Wir bedanken uns ganz herzlich für seinen Einsatz und wünschen ihm für seinen neuen Lebensabschnitt von Herzen alles Gute! Es wird mit Sicherheit eher ein Unruhestand als ein Ruhestand. Aber auch das gehört zu Thanne dazu!“
Ausgleich zur Arbeit war und ist für Michael Thannberger der Sport. Neben dem eingangs erwähnten Segeln auf seiner Kielyacht „Kiek an“ sind es das Golfspiel und (selbstverständlich für einen Mittelgebirgler) das Skifahren.
Mit dem Ruhestand verlagert sich künftig auch der Lebens­mittelpunkt: Michael Thannberger zieht mit seiner Frau zurück in den Harz. Das Boot ist bereits verkauft, die Golfschläger nimmt er mit und die Skiausrüstung wartet schon – in seinem alten, neuen Zuhause. -köp

Neues aus dem Kur- und Wellness-Center

Beständigkeit im Wandel: Dafür steht das Kur- und Wellness-Center (KWC). Und blieb sich immer treu – vom Kurmittelhaus mit Inhalation und Wannenbad bis zum Wellness-Zentrum mit Aquakursen und Yoga. Denn seine klassischen wie modernen Anwendungen huldigen nie dem Zeitgeist, sondern dienen stets der Gesundheit und Entspannung seiner Besucher. Diese Kontinuität wird auch der nächste Wechsel fortschreiben, wenn Michael Thannberger zum 1. Juli in den Ruhestand geht (siehe separaten Artikel auf Seite 56). Der langjährige therapeutische Leiter hinterlässt ein gut aufgestelltes Haus und empfiehlt: „Lassen Sie sich vom qualifizierten KWC-Team in diesem Sommer verwöhnen.“
Aqua-Cycling: läuft rund
Eine runde Sache ist Aqua-Cycling: Bereits im 15. Jahr läuft im Kur- und Wellness-Center das sportlich-gesunde „Radeln im Wasser“. Das Besondere: Unabhängig von Alter oder Kondition können nahezu alle Menschen ihre Fitness fördern oder auch einfach Stress abbauen.
Auf dem 66. Langeooger Sportärzte-Fortbildungslehrgang im Juni zählte Aqua-Cycling ebenfalls wieder zum Seminarprogramm. „Unterrichtet werden die Sportmediziner in Theorie und Praxis auf dem Aquarider, einem in Süddeutschland entwickelten Unterwasser-Ergometer der Firma AquaKinetics“, erklärt Sabine Dohmann. Die sportwissenschaftliche Referentin der Fortbildung kennt die Vorzüge des Aquatrainings: „Das Wasser ist ein Multiplikator für viele positive Effekte: Der Auftrieb bewirkt eine Bewegungserleichterung und dadurch ein gelenkschonendes Training. Außerdem findet im Wasser ein verbesserter Fettstoffwechsel statt.“
Neben den Sportmedizinern schwören auch viele Gäste und Langeooger aufs Aqua-Cycling. Kein Wunder, dass die Kurse schnell belegt sind. Daher empfiehlt sich unbedingt eine frühzeitige Buchung am Empfang des KWC. Der Rat gilt auch für die Aqua-Fitness- und Aqua-Power-Kurse sowie für die beliebten Wellness-Anwendungen des Hauses.
Fußreflexzonenmassage
Im Juli rät das Team des Kur- und Wellness-Centers zu einer ­„Fußreflexzonenmassage“. Als Behandlungsart ist die Reflex­zonentherapie am Fuß einem jahrtausendealten Volkswissen entsprungen. Schon die Indios in Mittelamerika wussten um die Wirkung, die bestimmte Fußpunkte auf den Organismus ausüben. Solch überliefertes Wissen wurde vor über 100 Jahren systematisch erfasst und zu einer eigenen Therapieform entwickelt.
Vereinfacht darf man sich die Funktionsweise wie eine „biologische Fernbedienung“ vorstellen: Wird eine bestimmte Zone am Fuß „gedrückt“, wirkt sich der Reiz stimulierend auf eine entsprechende Region im Körper aus, seien es Wirbelsäule, Atmungsorgane oder Lymphsystem. Daher: „Geht es den Füßen gut, geht’s auch dem Körper gut“, weiß KWC-Therapeutin ­Katharina Jung. Nähere Informationen und Buchung am KWC-Empfang. -köp-

Angestrebtes Ziel: Seepferdchen

Ab sofort Schwimmkurse für Kinder im Erlebnisbad
Die Zahl der Nichtschwimmer steigt in Deutschland, das belegen zahlreiche Statistiken. Über die Gründe zu spekulieren, ist das eine, etwas dagegen zu tun, das andere. Ab sofort bietet das Meerwasser-Erlebnisbad wieder Schwimmkurse für Kinder an. „Erstmal konzentrieren wir uns auf Anfängerkurse, weil hier das Defizit durch Corona immens geworden ist“, teilt Badleiter Sascha Hogrefe mit. „Wir finden: ein wichtiges Angebot, auch für Urlaubsgäste.“
Der Nachfrage entsprechend finden die Kurse während der Schulferien statt, und zwar dienstags bis samstags von 8.30 bis 9.30 Uhr. Dabei wird die 45-minütige Unterrichts-einheit von der Zeit fürs Umziehen und Duschen um- rahmt. Vier bis maximal 14 Kinder lernen in einer Gruppe. „Das Mindestalter ist fünf Jahre, da setzen wir eine klare Grenze“, betont Sascha Hogrefe. Die Kursgebühr beträgt 50 Euro pro Woche, in der Regel sind die Ziele des Schwimmkurses in zwei Wochen erreicht.
Drei Schritte zum Schwimm-Erfolg
„Wir verfolgen drei Ziele: Wassergewöhnung, Wasserbewältigung und das Erlernen der ersten Schwimmart“, zählt der Badleiter auf. Bei der Gewöhnung gehe es darum, den Kindern die Angst vor dem Wasser zu nehmen, während bei der Bewältigung das Fortbewegen im Wasser im Mittelpunkt stehe: „Die Kinder erfahren mit Spaßfaktor, also laufend und hüpfend, den Umgang mit dem Wasser.“ Als erste Schwimmart erlernen die Teilnehmer das sichere Brustschwimmen. Tauchen ohne Schwimmbrille rundet den Kurs ab.
In der ersten Woche wird die Technik vermittelt, etwa die Koordination von Armen und Beinen: „Die ist mitunter schwierig für Kinder, da sie das noch nie gemacht haben“, weiß Sascha Hogrefe. In der zweiten Woche folgt die Feinkorrektur der ­Bewegungsabläufe und der Aufbau von Ausdauer zur Bewältigung längerer Schwimmstrecken.
Für das begehrte „Seepferdchen“-Abzeichen, das den krönenden Abschluss bilden kann (aber nicht muss), wären das immerhin 25 Meter am Stück. Weitere Disziplinen sind der vorangehende Sprung vom Beckenrand und das Heraufholen eines Gegenstandes aus schultertiefem Wasser. Soweit die Praxis: Im theoretischen Teil sollen die „Prüflinge“ die wichtigsten Baderegeln auswendig kennen. „Es ist zwar angestrebtes Ziel, aber versprechen können wir nicht, dass ein Kind am Ende des Kurses das Abzeichen schafft“, stellt der Badleiter klar, der mit seinem Team den Unterricht erteilt. Neu hinzugestoßen ist kürzlich Holger Bosche: Der 42-jährige Fachangestellte für ­Bäderbetriebe kommt aus Großheide und verstärkt seit dem  1. April 2022 das Schwimmbadteam.
Wer seinen Nachwuchs zum Schwimmkurs anmelden möchte, macht dies per E-Mail unter erlebnisbad@langeoog.de. Anzugeben sind der vollständige Name, das Alter mit Geburtsdatum, der Zeitraum des Aufenthaltes und eine Telefon- nummer für etwaige Rückfragen und die Anmeldebestätigung. Und schon kann im nächsten Urlaub der Traum vom eigenen „Seepferdchen“ wahr werden. -köp-

Neues aus dem Kur- und Wellness-Center

Der Juni ist die Zeit des Übergangs vom Frühling zum Sommer. Körper, Geist und Seele stellen sich um, alle Zeichen stehen auf Aktivität, auch im Kur- und Wellness-Center. „Bringen Sie Ihre ‚innere Sommersonne‘ bei uns zum Strahlen. Unser qualifiziertes Team freut sich darauf, Sie zu verwöhnen“, lädt der therapeutische Leiter Michael Thannberger zum Besuch des Hauses mit seinem vielseitigen Thalasso-Programm ein. „In diesem Sinne wünschen wir allen Gästen und Langeoogern frohe Pfingsten und einen anregenden Frühsommer.“
● Verwöhnen mit „Garshan Extra“
Zeitgemäß relaxen dank uralter Erfahrung – dafür steht „Gar­shan Extra“, die Empfehlung des Kur- und Wellness-Centers für den Monat Juni. Garshan verwöhnt mit Kenntnissen aus dem Ayurveda. Wörtlich bedeutet Ayurveda „das Wissen vom ­(langen, gesunden) Leben“. Die Jahrtausende alte indische Heilkunde stimuliert ganzheitlich alle fünf Sinne und vermag so Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen.
Garshan ist eine Massage mit Handschuhen aus Wildseide – und sie funktioniert ganz ohne Öl, wobei der Körper langsam und gleichmäßig ausgestrichen wird. „Die belebende Massage regt den Stoffwechsel an, entschlackt, stimuliert das Lymph- und Bindegewebe und hilft, überflüssiges Fett abzubauen“, ­erklärt Michael Thannberger. Anschließend folgt ein vitalisierendes Meeresalgenbad, das die massierte Haut umschmeichelt. Dazu wird ein leichter Wellness-Drink gereicht – und die Erholung ist perfekt. Im Ruheraum klingt die Anwendung bei einem wohltuenden Tee aus.
● Neu im Team
Willkommene fachliche Verstärkung erhält das Kur- und Wellness-Center durch Anastasia Schmidt. Die 37-jährige Physiotherapeutin aus Osnabrück ist beruflich breit aufgestellt, als Therapeutin für Lymphdrainage ebenso wie als Hatha-Yoga-Lehrerin. Zuletzt war sie in einem Gesundheitszentrum in Bad Laer tätig. „Mit ihr haben wir eine vielseitige Mitarbeiterin ­gefunden, die unser qualifiziertes Team bereichert“, freut sich Michael Thannberger.
„Es war schon länger mein Traum, auf der Insel zu arbeiten“, ­berichtet Anastasia Schmidt. Von einer Langeooger Freundin hatte sie gehört, dass das Kur- und Wellness-Center noch ­Personal suchte. Neugierig geworden, absolvierte sie im Sommer 2021 hier ein Praktikum, um alle Abteilungen des Hauses kennenzulernen. Und entdeckte dabei ihre Vorliebe für Aquakurse. Auch Michael Thannberger sah ihr Talent und nahm nach dem Praktikum Kontakt zu ihr auf. So kam es, dass Anastasia Schmidt seit dem 1. März 2022 das KWC-Team verstärkt. ­Zwischenzeitlich erwarb sie auch die Zusatzqualifikationen für die Aquakurse, speziell das Aqua-Cycling. Mit dem Wellnessangebot des KWC ist sie ebenfalls vertraut.
Ab Juli übernimmt Anastasia Schmidt, zu deren Hobbys etwa Joggen, Yoga und Meditation zählen, von Michael Thannberger das gesamte Aqua-Programm. Dazu gehört neben Aqua-­Cycling, Aqua-Power und Aqua-Fitness auch das Bewegungsbad auf Rezept.
● Würdigung: Aqua-Cycling auf Langeoog
Seit Jahren ist es im Kur- und Wellness-Center ein Renner: Aqua-Cycling, das gesunde Wasserradeln auf speziellen Ergometern, den Aquaridern. Hersteller dieser Geräte ist die Firma AquaKinetics GmbH aus Teningen am Kaiserstuhl. Geschäfts­führer Markus Scherer, der das Aquarider-Konzept entwickelt hatte, stattete unlängst dem KWC einen Besuch ab.
„Anlass war ein Artikel für unser Kundenmagazin, das ‚Aqua­Kinetics Journal‘, das alle drei Monate erscheint“, berichtet Markus Scherer. „In einem vierseitigen Bericht stellen wir das KWC als erfolgreiches Aqua-Cycling-Center vor. Auch das Titelmotiv präsentiert Langeoog.“ Im Text des Anfang Juni erscheinendenJournals findet das unermüdliche Wirken von Michael Thannberger, der das Aqua-Cycling 2008 im KWC eingeführt hat, seine Würdigung. „Er zeigt nicht nur Einsatz bei Gästen und Langeoogern, sondern auch Spezialanwendungen und Leistungen für Spitzensportler.“ Ein weiterer Beitrag des Magazins widme sich daher einem Training, das eine Gruppe Rennfahrer im Frühjahr auf der autofreien Insel absolviert habe. Der Maschinenbauer/Betriebswirt und Dozent für Physiotherapie Scherer kennt sich aus: Von 1996 bis 2012 war er im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbundes für die Medizintechnik des olympischen Teams der Sommer- und Winterspiele sowie Paralympics verantwortlich.
Die Besonderheit des Trainings im Wasser: „Es begünstigt besondere Stoffwechselvorgänge, weil bestimmte Parameter, wie etwa Laktatwerte, signifikant niedriger sind, und zwar um bis zu 20 Prozent“, erläutert Markus Scherer. Auf Langeoog kommt noch der Thalasso Effekt hinzu: Das Training findet in Nordseewasser statt. Dabei zeigen die Aquarider auch nach 14 Jahren Einsatz keine Spuren von Korrosion. 2008 wurde mit neun Aquaridern begonnen und mit steigender Nachfrage aufgestockt. Mit nunmehr 16 Geräten ist die Beckengröße ausgereizt.
Was Markus Scherer speziell mit Langeoog verbindet: „Es war der erste Aqua-Cycling Standort in Norddeutschland und ist immer noch der einzige auf den Ostfriesischen Inseln. Die nächsten Standorte sind in Leer, Oldenburg und Bremen.“ Das Engagement des KWC mache Langeoog zu einem besonderen Standort.
So gesehen sei der Artikel im Journal auch ein Abschiedsgeschenk für Michael Thannberger, der zum Juli in den Ruhestand gehe. „Wir wollen Langeoog gern als Aqua-Cycling-, aber auch als Schulungsstandort beibehalten.“ Man sei sicher, mit dem TSL einen Konsens zu finden.
● Endspurt für Entchen
Schwer vorstellbar: Ende Juni verlässt Michael Thannberger das Kur- und Wellness-Center. Nach fast 40 Jahren im Dienst der ­Inselgemeinde – und zahlloser Gäste – geht er in den Ruhestand. Wer sich zum Andenken „ein Stückchen Thanne“ sichern möchte, hat noch Gelegenheit dazu: Der therapeutische Leiter löst nämlich – für einen guten Zweck – seine umfangreiche Sammlung von Quietsche-Entchen auf.
Die knuffigen Badegenossen sind im KWC gegen Spende erhältlich. Der Erlös kommt einem Projekt für das Langeooger Seniorenhus „bliev hier“ zugute. Michael Thannberger hofft daher, dass möglichst viele Gäste und Insulaner seinen Entchen ein neues Zuhause geben. -köp-

Neues aus dem Kur- und Wellness-Center

Sonnig und kühl kommt bislang das Frühjahr daher. Frühlingsgefühle wollen sich indes nur zögernd einstellen. Denn neben Corona liegt der Schatten des Krieges über dem Horizont. Darf man in diesen Zeiten überhaupt noch Entspannung suchen? Man muss es sogar. Körper und Seele benötigen mehr denn je Unterstützung und Aufmunterung. „Auf der Suche nach dem inneren Ausgleich ist das Kur- und Wellness-Center (KWC) mit seinen qualifizierten Anwendungen gern behilflich“, empfiehlt ­dessen therapeutischer Leiter Michael Thannberger die zertifizierte Thalasso-Einrichtung. Ein vielfältiges Wohlfühl-Angebot begleitet jeden Gast harmonisch durch den Frühling. In diesem Sinne wünscht das Kur- und Wellness-Team einen angenehmen Inselaufenthalt im Mai.
Den „Rosentraum“ genießen
Für den Mai empfiehlt das KWC-Team den „Rosentraum“ als Wellnessanwendung. Den Auftakt bildet ein sanftes Meerwasser-Rosenbad: Angenehm temperiertes Nordseewasser, angereichert mit ausgesuchten Rosenessenzen, betört die Sinne und entfaltet zugleich seine Thalasso-Wirkung. Seine Vertiefung erfährt das Wohlfühl-Erlebnis durch die nachfolgende ­Rosenöl-Ganzkörpermassage. Sie festigt das Gewebe und ­entspannt Körper und Seele. Ein Wellness-Getränk rundet den „Rosentraum“ ab, der bei einem duftigen Tee im Ruheraum ausklingt. „Unser ‚Rosentraum‘ bringt Ihnen mitten im Mai schon ein Stückchen Sommer“, rät Michael Thannberger zu ­diesem wohltuenden Verwöhnpaket.
Mit Aqua fit in den Mai 
Voller Elan geht’s in den Mai – mit der Kraft des Wassers, sprich: mit Aqua-Fitness, Aqua-Power und Aqua-Cycling. Die Muntermach-Programme des Kur- und Wellness-Centers bieten ­gymnastische Kraft- und Fitnessübungen im 32°C warmen Meerwasser des Therapiebades. „Auf gelenkschonende Weise werden Stoffwechsel und Fettverbrennung aktiviert und das Bindegewebe gestärkt“, erklärt Michael Thannberger. In Aqua-Power steckt zudem richtig Musik: Fetzige Rhythmen unter­malen das Training. Wer’s etwas ruhiger mag, schließt sich der Aqua-Fitness an. Ein „Renner“ ist Aqua-Cycling, das individuelle und schonende „Wasser-Radeln“ auf dem Aquarider, einem speziellen Unterwasser-Ergometer. Einen positiven Effekt hat übrigens schon das aufbereitete Nordseewasser im Therapiebecken: Es gilt als geprüftes Heilwasser mit wissenschaftlich erwiesener Wirkung – und macht so jeden Aqua-Kurs zur ­Thalasso-Anwendung.
Montags, mittwochs und freitags findet um 7.00 Uhr und um 10.00 Uhr die Aqua-Power statt, dazwischen die Aqua-Fitness um 9.00 Uhr. Ein zusätzlicher Aqua-Fitness-Kurs findet donnerstags um 10.30 Uhr statt. Das beliebte Aqua-Cycling läuft jeden Montag um 14.30 Uhr, Dienstag um 7.30 und 9.20 Uhr, Mittwoch um 14.30 Uhr, Donnerstag um 8.30 Uhr und 14.30 Uhr sowie Freitag um 14.30 Uhr (Termine vorbehaltlich Änderungen). Nähere Informationen zu den Aqua-Kursen und Buchung am Empfang.
Quietsche-Enten helfen „bliev hier“
Auch wenn es niemand wahrhaben mag: Ende Juni nimmt Michael Thannberger seinen Abschied vom Kur- und Wellness-Center. Nach fast 40 Jahren im Dienst der Inselgemeinde – und zahlloser Gäste – geht er in den Ruhestand. Wer sich zum Andenken noch „ein Stückchen Thanne“ sichern möchte, hat dazu Gelegenheit: Der therapeutische Leiter löst nämlich – für einen guten Zweck – seine umfangreiche Sammlung von Quietsche-Entchen auf. Als kleine Aufmerksamkeiten hatten KWC-Besucher seit 1998 die Entchen mitgebracht, die allesamt in der Halle des Therapiebeckens ausgestellt wurden. Rund 700 Exemplare zierten Beckenrand und Wände, inzwischen ist der Bestand schon geschrumpft.
Die knuffigen Badegenossen sind im KWC gegen Spende erhältlich. Der Erlös kommt komplett dem Langeooger Seniorenhus „bliev hier“ zugute: Er soll dort der Anschaffung eines sogenannten Snoezelen-Wagens dienen (Snoezelen ist ein multifunktionales therapeutisches Konzept aus den Niederlanden). Michael Thannberger hofft daher, dass möglichst viele Gäste und Insulaner seinen Entchen ein neues Zuhause geben und gleichzeitig etwas Gutes fürs „bliev hier“ tun.
Entschleunigung statt High-Speed
Rennfahrer Ende März zum Training auf Langeoog
Aus einer „Testfahrt“ im Jahr 2016 wurde fast schon eine „feste Route“: Bereits zum sechsten Mal trainierten vom 24. bis 27. März 2022 junge Rennfahrer auf dem autofreien Eiland. Nach dem ersten Camp 2016 und je zwei weiteren 2017 und 2018 hatte es, auch coronabedingt, eine längere Pause gegeben. Mit den Niederländern Colin Caresani und Maxime Oosten, dem ­Belgier Jarno D’Hauw, dem Ungarn Róbert Hefler und Aaron Wenisch aus Deutschland bilden die fünf Fahrer eine ­inter-national ausgerichtete Gruppe. Obwohl zwischen 17 und 21 Jahre alt, sind die ambitionierten Youngster schon erfahrene Rennfahrer.
„In Zusammenarbeit mit dem Tourismus-Service Langeoog und dem KWC-Team um Michael Thannberger absolvierten wir ein intensives Training über dreieinhalb Tage, um die Fahrer in physischer und mentaler Hinsicht optimal auf die Saison ­vorzubereiten“, berichtet Axel Funke, Team Principal von Project 1-Motorsport und Leiter der Project 1 Speed Academy, der das Trainingscamp verantwortlich ­organisiert hat. Dem Camp vorangegangen war eine Leistungsdiagnostik durch Prof. Dr. Klaus Baum von der Deutschen Sporthochschule Köln: „Wir kooperieren seit zehn Jahren zusammen und können daher schon langfristige Daten auswerten.“ Untergebracht war die Gruppe im Hotel Bethanien, hier wurde Wert auf ausgewogene Ernährung gelegt.
Als Trainer betreuten die beiden Sportwissenschaftler Lukas Bastian (Headcoach) und Markus Soffner (Athletic-Trainer) die Gruppe. Trainiert wurden Ausdauer, Kraft und Koordination. Laufeinheiten, Zirkeltraining und Ballsport gehörten zum ­Programm, das morgens um 6.30 Uhr begann und bis in den ­späten Nachmittag dauern konnte. Vom Aqua-Cycling im ­Therapiebecken bis zum Yoga am Strand beteiligte sich das KWC mit den Therapeuten Michael Thannberger und Eva Funke an diesem Programm.
„Beim Training geht es einmal um die Standortbestimmung der Sportler: Wo liegen ihre Stärken und Schwächen, wie sind ihre Trainingspläne individuell anzupassen? Dann aber auch um Effizienz: So ist zum Beispiel das Training im Wasser, sprich: Aqua-Cycling, effektiver als vergleichbares Training an Land“, erklärt Axel Funke. Die Abgeschiedenheit Langeoogs tue ein Übriges: „Weit weg von Motorenlärm und Abgasen, ohne ­Ablenkung, ist die autofreie Insel mit ihren kurzen Wegen ein idealer Trainingsort.“
„Wir sind superglücklich darüber, unser Trainingscamp … auf Langeoog durchgeführt zu haben“, dankte das Trainerteam dem KWC später per Mail für die gute Unterstützung. Ein Highlight seien die Aquakurse gewesen, die „die Gruppe und uns selbst an ihr Limit brachten.“ Besonderen Dank erhielt Eva Funke, die „mit ihren Yoga-Einheiten das ganzheitliche Programm abrundete.“ Man freue sich schon aufs nächste Jahr.
Erst aber steigt die Rennsaison 2022. Bis auf Colin Caresani, der die DTM Trophy fährt, sind alle im BMW M2-Cup aktiv. „Dieser Cup ist der optimale Einstieg in den professionellen Motorsport; er steht für Transparenz und Chancengleichheit“, erläutert Axel Funke. Den Auftakt macht das Rennen am Lausitzring (20. bis 22. Mai). Namhafte Traditionsstrecken im In- und Ausland folgen, etwa der Nürburgring Ende August oder Spa-­Francorchamps (Belgien) und Red Bull Ring (Österreich) im September: „Wir haben ein gutes Fahrerfeld und hoffen auf spannende Zweikämpfe bis zum Schluss.“ Aktuelle Infos auf www.bmwm2cup.com im Internet. -köp-

Leinen los: „de Flinthörners“ legen ab

Shantychor mit Seesack voller Musik – Premiere am 
4. April 2022 im „Haus der Insel“ für guten Zweck
Anfang April, wenn sich die Winterstürme gelegt haben, nehmen sie Kurs aufs Publikum: „de Flinthörners“. Zur Premiere ihres neuen Programms am Montag, 4. April 2022 laden sie ihre Fans ein – und alle, die es werden wollen. Beginn ist um 20.15 Uhr im „Haus der Insel“. Rechtzeitiges Kommen empfiehlt sich: Rasch füllt sich der Große Saal wenn der von Elisabeth „Puppa“ Peters geleitete Langeooger Shantychor seine frisch einstudierten Sea-Songs aus dem Seesack holt und zum Besten gibt. Die Premiere ist zugleich ein Benefizkonzert: „Der Erlös will dazu beitragen, die Not in der Ukraine zu lindern“, erklärt der „Flinthörners“-Vorstand um Raimund Buss.
Das Bühnenbild zeigt den Hafen von Langeoog. Hier liegt die imaginäre Bark „ Hoffnung“ der Flinthörners noch fest vertäut. Was sich spätestens ändern wird, wenn Neuzugang Dirk Heutelbeck jr. das „Unmooring“ (= Leinen losmachen) besingt. Einmal mehr darf sich das Publikum auf einen bunten Mix aus alten und neuen Shantys freuen. Frisch dabei sind etwa das ­populäre Walfängerlied „The Wellerman“ und „Being a Pirate“, ein spaßiger Song über die Gefahren des Seeräuberlebens.
„Aktuell machen – von Bass bis Tenor – bis zu 23 Sänger mit, vier neue sind hinzugekommen“, berichtet Chorleiterin „Puppa“ Peters. „Unter Corona-Bedingungen war es nicht so einfach, neues Material einzustudieren. Daher greifen wir auch auf       Bewährtes zurück.“ Neben „Unmooring“ zählt dazu auch ein Lale-Andersen-Medley zum Gedenken an den anstehenden ­  50. Todestag der unvergessenen Sängerin.
Eintrittskarten (10,– Euro) gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse. Weiter geht es am Ostermontag, 18. April, ab dem 2. Mai dann alle 14 Tage montags im  „Haus der Insel“. Ausnahme ist der 23. Mai mit einem Benefizkonzert in der Inselkirche. Gute Unterhaltung! -köp-

Neues aus dem Kur- und Wellness-Center

Schon zum dritten Frühjahr in Folge bestimmt Corona das ­Osterfest. Ein Ende der Pandemie ist nicht in Sicht, eine Gewöhnung an sie will und darf sich nicht einstellen. Wenn nun staatliche Vorgaben nach und nach zurücktreten sollen und das eigenverantwortliche Handeln jedes Einzelnen gefragt ist, bringt sich einmal mehr das Kur- und Wellness-Center (KWC) ins Spiel: „Wir sind dazu da, das Wohlbefinden unserer Gäste verantwortungsbewusst zu aktivieren und zu steigern“, erklärt Michael Thannberger, therapeutischer Leiter der Einrichtung. „Und man darf wieder träumen, etwa mit dem ‚Langeooger ­Honigtraum‘, unserem neuen Thalasso-Angebot.“ In diesem Sinne wünscht das KWC-Team allen Besuchern und Bewohnern der Insel: „Frohe und vor allem gesunde Feiertage!“
● Begehrte Aqua-Kurse
In den Osterferien – und darüber hinaus – lockt das Kur- und Wellness-Center wieder mit einem abwechslungsreichen Programm. Äußerst beliebt sind die Kurse im temperierten Nass des Therapiebeckens – nämlich Aqua-Fitness, Aqua-Power und Aqua-Cycling. Aqua-Power und Aqua-Fitness bieten gymnastische Kraft- und Fitnessübungen. Stoffwechsel und Fettverbrennung werden auf gelenkschonende Weise angeregt, das Bindegewebe wird gekräftigt.
Noch eins drauf setzt Aqua-Cycling, das gesunde „Wasserradeln“ auf einem speziellen Unterwasser-Ergometer, dem Aquarider. Das individuelle und schonende Ganzkörpertraining bringt den Kreislauf in Schwung und eignet sich für Anfänger wie für Leistungssportler. Nähere Informationen und Buchung am Empfang.

● Zum starken Team …
im Kur- und Wellness-Center gehört auch Katharina Jung. Die gelernte Masseurin und medizinische Bademeisterin ist seit dem Sommer 2021 im KWC tätig und hat sich hier intensiv zur Wellness-Therapeutin fortgebildet. Die 36-Jährige aus Weißwasser/Oberlausitz lebt und arbeitet seit Oktober 2006 auf Langeoog. Jahrelang hatte sie Erfahrung in der Wellness-Abteilung eines Hotels aufgebaut, jetzt fand sie ihre Bestimmung im KWC. Ob Hotstone oder Fußreflex, Peeling oder Packung: „Katharina Jung macht nicht nur einfach Wellness, sie lebt Wellness“, lobt Michael Thannberger die versierte Mitarbeiterin.
● Neu: „Langeooger Honigtraum“
Heute schon den „Langeooger Honigtraum“ geträumt? Neu im Angebot des KWC, bietet die einstündige Ganzkörper-Wellnessmassage eine absolut tiefe Entspannung.
Den Auftakt macht eine Rückenmassage mit beruhigendem Honig-Ingweröl: „Dessen hautverträgliche Basis-Öle aus Jojoba, Kokos und Soja bilden zusammen mit stimulierendem Ingwer- und wohltuendem Honigextrakt eine Komposition, die Körper, Geist und Seele wieder in Balance bringen kann“, erläutert      Katharina Jung vom KWC-Team die Wirkungsweise.
Es folgt eine Zupfmassage mit Rosmarinhonig: „Dabei wird das Bindegewebe gelöst, um Verklebungen gezielt lockern zu können. Zudem werden Schlackestoffe aus dem Gewebe gezogen, um die Durchblutung anzukurbeln.“, weiß die Wellness-Therapeutin.
Nächstes Highlight ist eine pflegende Bienenwachspackung: „Das aromatische Bienenwachs enthält zellanregendes Vitamin A und sorgt nachhaltig für ein samtweiches, geschmeidiges Hautgefühl.“ Während ein Wärmeträger diesen Effekt noch intensiviert, wird der übrige Körper – Beine, Arme und Bauch – ebenfalls mit dem Honig-Ingweröl massiert. Bei einem Wellness-Getränk im Ruheraum lässt sich der „Langeooger Honigtraum“ noch ein Weilchen weiterträumen.
„Wir freuen uns, diese komplett neue – und äußerst angenehme – Anwendung unseren Gästen bieten zu können“, berichtet Michael Thannberger. „Schon im März war die Nachfrage sehr groß.“

● Neu im Ayurveda-Programm
Seit 2006 läuft mit Erfolg ein ausgewähltes Ayurveda-Programm im Kur- und Wellness-Center: Abhyanga und Garshan als Ganzkörper- sowie Padabhyanga als Fußmassage erfreuen sich großer Beliebtheit. Nun wurde das Angebot erweitert: Neu sind die Shiroabhyanga, eine Kopf-Nacken-Schulter-Massage, und Kundalini, eine ayurvedische Rückenmassage. Beide werden mit warmem Sesamöl verabreicht. „Damit ist unser Ayurveda-Angebot von Kopf bis Fuß komplett“, erklärt Michael Thannberger. – Ayurveda bedeutet wörtlich „das Wissen vom (langen, gesunden) Leben“. Die 4.000-jährige indische Heilkunde aktiviert ganzheitlich alle fünf Sinne und harmonisiert Körper, Geist und Seele.
● Quietsche-Entchen für den guten Zweck
Seit vielen Jahren ziert sie Beckenrand und Wände in der Halle des Therapiebeckens: die umfangreiche Entensammlung von Michael Thannberger. Doch wenn der therapeutische Leiter zum Sommer in den Ruhestand geht, sollen die rund 700 Quietsche-Entchen für den guten Zweck in gute Hände abgegeben sein. Die knuffigen Badegenossen sind im KWC gegen Spende erhältlich. Und wer im Therapiebecken bei einem Aqua-Kurs aktiv ist, kann seine Ente gleich mitnehmen und den Obolus vor dem Heimweg am Empfang entrichten.
Der Spendenerlös kommt zu hundert Prozent dem Langeooger Seniorenhus „bliev hier“ zugute: Er soll in die Anschaffung eines sogenannten Snoezelen-Wagens fließen. Das Snoezelen (Sprich: Snuuselen), ist ein multifunktionales therapeutisches Konzept aus den Niederlanden. Michael Thannberger bittet daher alle Gäste und Insulaner, seinen Entchen ein neues Zuhause zu geben und gleichzeitig etwas Gutes fürs „bliev hier“ zu tun. -köp-

„Langeoogs Stärken ausbauen“

Nils Jenssen ist seit Oktober neuer Tourismusmanager
Vor Jahren habe er, halb im Scherz, einmal gesagt: „Wenn ich groß bin, werde ich Kurdirektor auf Amrum.“ Dazu kam es zwar nie. Seit dem 1. Oktober 2021 ist er dafür Langeoogs neuer Tourismusmanager: Nils Jenssen. In einem Pressegespräch mit Bürgermeisterin Heike Horn am 11. November im Rathaus stellte sich der Leiter Tourismus-Service Langeoog, so sein korrekter Titel, den Medien vor. Aufgewachsen in Mülheim an der Ruhr, sei er „schon als Kind von den Eltern auf die Nordsee konditioniert worden“, verrät Nils Jenssen. Neben den Inseln Juist, Norderney und Spiekeroog habe er im Urlaub auch Langeoog kennengelernt.

Vielseitige touristische Erfahrung 
Vier Jahrzehnte beruflicher Erfahrung auf den touristischen Gebieten Luftverkehr, Reiseveranstaltung und Reisevermittlung kann der 61-Jährige insgesamt vorweisen. Dem Abitur folgten die Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann und das Studium zum Diplom-Betriebswirt (FH). Stationen seiner Laufbahn waren: Hapag-Lloyd-Reisebüro in Düsseldorf, Lufthansa, ADAC Reisen, TUI Deutschland und Express Travel International. Zuletzt war er seit Mai 2015 als Geschäftsführer der Alltours-Reisecenter tätig.
Beim Wechsel nach Langeoog half der Zufall nach: „Beruflich habe ich etwa einen Sieben-Jahre-Turnus, in dem ich mich nach neuen Herausforderungen umschaue“, berichtet Nils Jenssen. Bei Alltours hatte er schon gekündigt, ohne etwas Neues in der Hand: „Eigentlich wollte ich erst im Sommer auf die Suche gehen.“ Doch dann habe er im Februar die Annonce im Internet gesehen und einen Screenshot davon an seine Frau gemailt: „Sie hat sofort geantwortet: ‚Bewirb Dich‘ – mit drei Ausrufezeichen.“ Das habe er umgehend getan.

Erfolgreiche Bewerbung
Für die Neubesetzung der vakanten Stelle hatte die Inselgemeinde ein anspruchsvolles Auswahlverfahren in Gang gesetzt, wie Bürgermeisterin Heike Horn erläutert. Auf die Position des Tourismusmanagers beworben hatten sich zwölf Personen. Acht von ihnen nahmen an Online-Vorgesprächen teil, die durch die Deutsche Gesellschaft für Personalwesen e.V. geführt wurden.
Weiter ging es mit persönlichen Gesprächen auf Langeoog. Zu den Eignungstests gehörte etwa ein fingiertes Kundengespräch in einem von Psychologen begleiteten Rollenspiel. Die Teilnehmer wurden von acht Personen bepunktet, die insgesamt 320 Bewertungen pro Bewerber abgaben. – „Das Verfahren ist ziemlich hart gewesen“, bestätigt Nils Jenssen. Er sei aber gut durch den Bewerbungsprozess gekommen, habe viel gelernt und tue dies immer noch.

„Dinge in einem tollen Zielgebiet bewegen“
Seit Oktober lebt Nils Jenssen mit Ehefrau Bärbel und Hündin „Lilly“, einem Mix aus Australian Shepherd und Border Collie, auf Langeoog (die beiden erwachsenen Töchter gehen eigene Wege). Schnell hat er sich eingelebt: „Die Insel bietet ein attraktives Ambiente: gute Luft, Ruhe, Autofreiheit – ich finde das extrem angenehm. Es ist das, was Urlaubsgäste suchen.“ Er habe viele sympathische Menschen kennengelernt, fühle sich sehr wohl und freue sich auf das, was komme. Früher habe er unterschiedlichste Zielgebiete beworben. „Jetzt bin ich in einem tollen Zielgebiet, aus dem heraus ich Dinge direkt bewegen kann.“ Das sei vorher, etwa als Reisevermittler, nicht gegangen.
Die ersten Wochen nutzte der Tourismusmanager, um „Mitarbeiter und Mitstreiter, die Aufgabenbereiche und auch die Baustellen kennenzulernen“, ehe er nach außen in Erscheinung treten wolle. Sein Selbstverständnis? „Ruhig und sachlich, dabei humorvoll, mit einem gewissen Maß an Diplomatie“, sieht er sich als ein guter Zuhörer, der eher über Verbindlichkeiten als über Konfrontation an Probleme herangeht.

„Ein bunter Strauß an Angeboten“
Vorgefertigte große Konzepte habe er, so Jenssen, nicht mitgebracht. Zunächst geht es darum auszuloten, was im Rahmen des Gegebenen möglich sei. Dieser Rahmen werde zum Beispiel durch den Entschuldungsvertrag zwischen der Inselgemeinde und dem Land Niedersachsen abgesteckt: „Wir können nur das Vorhandene ausgeben und das Bestmögliche unter den gegebenen Rahmenbedingungen leisten.“ Die Planung für 2022 laufe, man werde mit den vorhandenen Mitteln haushalten.
Das betrifft auch Veranstaltungen: „Wir arbeiten an einem stabilen Programm, um die erwartet hohe Zahl an Urlaubsgästen zufriedenzustellen. Es wird auf jeden Fall ein bunter Strauß an Angeboten. Wie groß dieser Strauß ausfällt, werden wir dann sehen.“ Und mit Blick auf das Kurviertel konstatiert er: „Da müssen wir prüfen, was wir solide, wirtschaftlich, verantwortungsvoll und nachhaltig betreiben können.“ Für ein zukunftsträchtiges Konzept sei es wichtig, Tourismusträger und Bevölkerung mit ins Boot zu holen.
Nils Jenssens mittelfristige Ziele lauten: „Langeoogs Stärken ausbauen, das Profil der Urlaubsdestination schärfen und seine Leistungspalette erweitern.“ Nachhaltigkeit sei, aufgrund der Lage als Ostfriesische Insel, ein eminent wichtiges Thema. „Unsere Mission: Wir müssen dafür sorgen, dass sich unsere Urlaubsgäste bei uns so wohlfühlen, dass sie wiederkommen und es vor allem ihren Freunden und Bekannten erzählen. Das sind wir Langeoog und den Insulanern schuldig.“ Dazu gehöre es, (potenzielle) Gäste auch außerhalb des Urlaubs zu begleiten und ihnen Informationen zukommen zu lassen. Eine „spannende und gute Idee“ sei hier die Installation eines Gästebeirats, durch den man „neuen Input erhält von denjenigen, die die Leistung in Anspruch nehmen.“
Im Hinblick auf die Vermietungsbetriebe sieht Nils Jenssen den Langeoog- vorrangig als Individualtourismus: „Das Gros der Gäs­te organisiert seine Reise privat“, und auch die touristischen Vermieter vermarkteten sich überwiegend selbst. Da aber nicht jeder die optimalen Möglichkeiten habe, könne der Tourismus-Service Langeoog helfen, vor allem im Bereich der noch ausbaufähigen Online-Buchbarkeit. Es sei wünschenswert, wenn möglichst viele den TSL hierfür als Plattform nutzten – mit dem gemeinsamen Ziel aller Leistungsträger, „Langeoog als Urlaubsziel positiv und umfassend darzustellen.“ -köp-