Alle Beiträge von de Utkieker

Schönes Ambiente im „Schiffchen“

Langeooger Herbst Challenge
sowie Weihnachts- & Silvester-Arrangements

Die Golfanlage „An’t Diek“ ist längst kein Geheimtipp mehr, sondern hat sich etabliert. Jährlich werden auf dem 9-Loch-Links-Course einige Turniere veranstaltet. Eines davon ist die Langeooger Herbst-Challenge, die in diesem Jahr am 1. Oktober zum 9. Mal ausgetragen wird. Unterstützung erhält der ausrichtende Golfclub Insel Langeoog e.V. von den Unternehmen Kolb – Urlaub auf Langeoog sowie Gutschalk Immobilien. Der erste Abschlag des 18-Loch-Turnieres (vw) erfolgt um 13 Uhr.
745Der Platz ist in naturbelassener Landschaft zwischen Dünen und Deich in ein weitläufiges Biotop eingebettet. Wind, taktisch angelegte Bunker, Wasserhindernisse und die sehr großen, leicht ondulierten Greens sind für alle Handicapklassen eine echte Herausforderung. Während des Turniers werden die Teilnehmer mit Speisen und Getränken verpflegt. Die Herbst Challenge endet mit einem gemeinsamen Abendessen und Siegerehrung mit attraktiven Preisen um 20 Uhr im Restaurant „Schiffchen“. Meldeschluss des Turnieres ist der 30. September um 16 Uhr. Es werden nur schriftliche Anmeldungen berücksichtigt, die mit vom Heimatclub bestätigter Vorgabe versehen sind.
Bei den Gästen ist Langeoog ganzjährig als Destination beliebt. Etliche Urlauber entziehen sich dem Trubel der Weihnachtsfeiertage, um sich auf der Insel zu erholen. Für sie hat das Hotel Kolb besondere Weihnachts- und Silvesterarrangements geschnürt. Vom 22. bis 27. Dezember werden fünf Übernachtungen im Doppelzimmer geboten. Darin enthalten sind Frühstück vom reichhaltigen Buffet, zwei 3-Gänge-Menüs, an Heiligabend der traditionelle Fondueabend und zwei lukullische 4-Gänge-Festtagsmenüs an beiden Weihnachtsfeiertagen – alles im Res­taurant „Schiffchen“. Während einer romantischen Winterkutschfahrt über das hoffentlich verschneite Langeoog, zeigt sich die Insel zu dieser Jahreszeit in einem anderen Licht. Abgerundet wird das Arrangement mit einer Reise in vergangene Weihnachtsgeschichten, zu denen flambierter Stollen gereicht wird.
Ebenfalls beliebt sind die Silvester-Arrangements vom 29. Dezember bis 2. Januar. Die Übernachtungen erfolgen im Doppelzimmer, Frühstück vom reichhaltigen Buffet. Die Abendessen werden je einmal als nostalgisches 3-Gänge-Menü, als fürstliches 4-Gänge-Menü und als italienischer Abend im Restaurant „Schiffchen“ eingenommen. Außerdem ist in dem Package ein lukullisches 6-Gänge-Silvestermenü unter dem Motto „Das Geheimnis von Miss Sophie & Butler James“ enthalten. Selbstverständlich inklusive sind ein Empfangscocktail, Käsebuffet sowie Höhenfeuerwerk und Bleigießen.
Nichthotelgäste, die spontan das Speisenangebot an Weihnachten und Silvester genießen möchten, sollten sich etwa drei Tage vorher entsprechend informieren.

Faszination des Vogelzugs

„9. Zugvogeltage“ auf Langeoog und küstenweit mit großem Programm –
Malwettbewerb für Kinder und „Aviathlon“

Die faszinierende Welt des Vogelzugs steht Mitte Oktober für neun Tage im Mittelpunkt. Vom 14. bis 22. Oktober 2017 veranstaltet die Nationalparkverwaltung die „9. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer“. Von Greetsiel bis Cuxhaven und auf allen sieben Ostfriesischen Inseln lädt ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm dazu ein, das Leben der Zugvögel kennenzulernen. Partnerland ist diesmal Island: „Zugvögel, die auf ihren Reisen regelmäßig Island und das Wattenmeer besuchen, sind ideale Botschafter für unsere Verbundenheit“, unterstreicht der isländische Botschafter Martin Eyjólfsson in Berlin in seinem Grußwort.
706-1Auf Langeoog bietet eine vielfältige Veranstaltungsreihe allen ­Interessierten unmittelbar Gelegenheit, die Faszination Vogelzug hautnah zu erleben. Ob Zugvogel-Sprechstunde mit dem Nationalpark-Ranger oder Schiffsexkursion mit der „Langeoog I“, Katamaran- oder Fahrradtour, ob Gottesdienst oder Musik­abend, Bastelrunde oder Bilderbuchbetrachtung, ob Wattführung, Strandläufer-Treff oder Lichtbildvortrag, für jedes Alter ist etwas dabei. 706-3Langeooger Gastronomen präsentieren kulinarische Aspekte des Vogelzugs (siehe separaten Text): Keine Angst, Zugvögel werden nicht serviert. Das komplette Programm steht in einer 44-seitigen Broschüre der Nationalparkverwaltung. Als Veranstalter aufgeführt sind Tourismus-Service und Schiffahrt Langeoog, Ferien- und Tagungszentrum Hotel „Haus Be­thanien“, die Restaurants Seekrug und Windlicht, Haus Dünenlust, Nationalpark-Ranger Jochen Runar, RegenpfeiferTouren Birte Weinbecker, Nationalpark-Wattführer Arvid Männicke, Nationalpark-Führer Joke Pouliart und TSV Langeoog. Das kostenlose Infoheft ist bei der Tourist-Information im Rathaus und teilnehmenden Betrieben erhältlich.

„Aviathlon“ und Malwettbewerb
706-33Im Rahmen der 9. Zugvogeltage sind Kinder von 4 bis 14 Jahren wieder zum Malwettbewerb eingeladen: „Diesmal wünschen wir uns Bilder unserer Zugvögel aus ihren Brutgebieten hoch im Norden“, bittet die Nationalparkverwaltung um rege Teilnahme. „Überlegt euch mal, wie so eine Landschaft in Island, Skandinavien oder Sibirien aussieht. Wie geht es dort wohl den Küken von Ringelgänsen, Knutts und Co?“ Ihre Werke im Din-A-3-Querformat schicken die jungen Künstler bis zum 18. Oktober an die Nationalparkverwaltung, Stichwort Zugvögel, Virchowstraße 1, 26382 Wilhelmshaven. Unter allen Einsendern werden zehn hochwertige Ferngläser verlost.
Überdies findet wieder der „Zugvogeltage-Aviathlon“ statt – ein Wettstreit zwischen den Inseln und Regionen, bei dem es um die Anzahl der beobachteten Vogelarten geht. Start ist am 14. Oktober, letzte Meldungen sind am 21. Oktober möglich. Gezählt werden die Vogelarten, es kommt also nicht auf die Menge der Individuen an. Nähere Infos und Artenlisten hält die Tourist-Info im Rathaus bereit. Zudem kann man die Beobachtungen auch über www.ornitho.de eingeben (Smart­phone: kostenlose ornitho-App „NaturaList“). Den Aviathlon-Siegern winken „Ruhm und Ehre“ in Gestalt einer exklusiven Urkunde. – Nähere Infos zu den Wettbewerben stehen in der oben genannten Broschüre sowie im Internet unter „www.zugvogeltage.de“.

„Solmone alla Griglia“

„Restaurant Luciano“ bei Gästen sehr beliebt

Im Urlaub lässt man es sich gerne gutgehen. Zahlreiche Freizeit­aktivitäten und der Aufenthalt an frischer Nordseeluft machen zudem Appetit, den man in etlichen Restaurants auf der Insel stillen kann. Dazu zählt auch die „Pizzeria Luciano“ von Ines Mühlinghaus. Dort werden Pizzen in vielfältigen Variationen und zahlreiche weitere Spezialiäten serviert. Dass sämtliche Speisen frisch zubereitet werden, ist in dem einladenden Restaurant eine Selbstverständlichkeit. „Zu unserem kulinarischem Angebot bestehend aus Pasta-, Fisch- und Fleischgerichten bieten wir auch eine Zusatzkarte mit einem stetig wechselnden Speisenprogramm an“, erläutert Inhaberin Ines Mühlinghaus.
621Ihren Gästen legt die Langeoogerin die hausgemachten Kürbis-Gnocchis mit Butter und Salbei ans Herz. Empfehlenswert sind zudem die „Orecchiette con Pomodorini, Ruccola e Pinoli“ wie die wohlklingenden Öhrchennudeln mit Kirschtomaten, frischem Ruccola und Pinienkernen heißen. Die in Olivenöl angerichtete Speise kommt bei den Gästen sehr gut an. Lecker sind auch die „Grantortelli con Ricotta e Spinaci“ – wie die mit Spinat und Ruccola gefüllten Nudelteigtaschen in Butter mit frischem Salbei heißen. Oder wie wäre es mit „Solmone alla Griglia“? Dahinter verbergen sich frische Lachsstreifen vom Grill mit Kräuterbutter, Blattspinat und Salzkartoffeln. Eine Spezialität steht allerdings erst noch in den Startlöchern: Miesmuscheln. Der Volksmund sagt, dass diese überwiegend aus deutscher Produktion stammenden Muscheln in den mit „r“ endenden Monaten verzehrt werden. Frische Miesmuscheln riechen nach Meer und Algen und ihre Schalen sind fest verschlossen oder müssen sich bei leichtem Klopfen sofort schließen. Traditionell werden Miesmuscheln im „Luciano“ auf zweierlei Art serviert: Als klassische Variante in Weißwein mit Stangensellerie, Möhren und Zwiebeln gekocht oder zusätzlich mit einer Tonaten-Knoblauch-Sauce. Dazu wird knusprig-frisches Baguette gereicht. Als begleitenden Weißwein empfiehlt Ines Mühlinghaus dazu den leichten und trockenen aromatischen „Cortese Gavi Piemont“. Zu anderen Speisen kann man zudem den fruchtig trockenen Hauswein „Merlot Veneto“ vom Faß genießen. Nach dem Essen sollte man auch einen Blick auf die Grappas werfen. Die Tresterbrände gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen, passend zum ausgewählten Gericht.
Ines Mühlinghaus kann sich auf ein eingespieltes, hochmotiviertes und gut ausgebildetes Team verlassen. Neu im Service ist Celina Meiners. Die 17-Jährige aus Zetel ist bereits seit Ende Juni im „Luciano“ beschäftigt und hat am 1. August ihre dreijährige Ausbildung zur Restaurantfachfrau begonnen.

„Arno’s Vinyl-Café“

Tanz und Stimmung am 8. September im Café Leiß

Seit einigen Jahren erleben Schallplatten und Singles wieder eine Renaissance. Vielen erscheinen die in Vinyl gepressten Songs im Vergleich zu digital aufbereiteten Stücken „ehrlicher mit mehr Leben“. Hier und da knackt es schon mal – fast wie im richtigen Leben. Und wenn man aus Versehen mal zu doll gegen den Plattenspieler stößt…aber nein, diesen Gedanken führen wir lieber nicht zu Ende. Außderdem gibt es ja noch Arno Peters, der darauf achtet, dass gerade dieses Malheur nicht passiert. „Seit zwei Jahren bittet Arno bei uns im Café Leiß in loser Reihe zu seinem Musikabend“, freut sich Betriebsleiter Thomas Zander. 616War „Arno’s Vinyl-Café“ anfangs noch ein Geheimtipp, sprach es sich schnell herum, dass dort abends was los ist. Dort, wo tagsüber Gäste vor dem Kuchen- und Tortentresen anstehen um ihre Bestellungen aufzugeben, entsteht im Handumdrehen eine Tanzfläche, auf der behende das Tanzbein geschwungen wird. Zum ein oder anderen Stück in englischer oder deutscher Sprache wird natürlich auch mal geschwoft. Allerdings versteht sich die Veranstaltung für junge und junggebliebene Besucher nicht als reines Standardtanzvergnügen. Oft geht es ausgelassener zur Sache und ein ums andere Mal kommt es vor, dass sich eine Polonaise durchs Café schlängelt. Lautes Mitsingen inklusive. „Arno weiß, wie man Stimmung in die Bude bekommt. Schließlich ist der Langeooer seit über 20 Jahren als Alleinunterhalter bekannt“, so Thomas Zander. „Arno’s Vinyl-Café steigt am Freitag, den 8. September, ab 20 Uhr bei freiem Eintritt.

Langeooger Strandaufspülung im Plan

Eine der größten Küstenschutzmaßnahmen des Jahres in Niedersachsen soll bis Ende September fertig sein

Bislang nach Plan verläuft die Strandaufspülung vor dem Pirolatal, die unter der Regie des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) zurzeit durchgeführt wird. „Die Maßnahme ist erforderlich, um die Dünen vor dem Pirolatal durch eine Erhöhung des Strandes vor Abbrüchen zu schützen. So kann die Sturmflutsicherheit rechtzeitig vor den Herbst- und Winterstürmen wieder hergestellt werden“, begründet Frank Thorenz, Leiter der NLWKN-Betriebsstelle Norden-Norderney, die Notwendigkeit der Küstenschutzmaßnahme (der „Utkieker“ berichtete). Ohne diese Aufspülung wäre nicht nur der Ort Langeoog, sondern auch seine Trinkwasserversorgung gefährdet.
610-1„Die eigentlichen Aufspülarbeiten haben im Juli begonnen und schreiten planmäßig voran“, erläutert Thorenz. Gegen Ende September sollen die Spülarbeiten beendet sein. Auf einer Länge von zwei Kilometern werden insgesamt rund 600.000 Kubikmeter Sand aufgefüllt. Der Strand wird dabei insgesamt auf etwa 200 Meter verbreitert und zum Teil um mehr als zwei Meter erhöht: „Hierdurch werden die Wellen in Sturmfluten wirksam gebremst und ein Abbrechen der Dünen verhindert.“
610-2Bereits ein Drittel der geplanten Gesamtmenge ist mithilfe von Baggerschiffen (sogenannten Hopperbaggern) der dänischen Firma Rohde-Nielsen eingespült worden. Die Saugbagger entnehmen das Material vor dem Flinthörn am Rand der Accumer Ee und pumpen es vor der Mitte des Pirolatals in eine Spül­leitung. Die Arbeiten schreiten derzeit in Richtung Westen voran und enden kurz vor dem Badestrand. Der Erfolg der Aufspülung ist vor Ort durch den hohen und breiten Strand im Vergleich zu den Nach­barbereichen bereits deutlich sichtbar. Der zweite Abschnitt der Aufspülung orientiert sich nach Fertigstellung des westlichen Abschnittes in Richtung Osten.
610-3Die Aufspülung stößt auch bei den Inselgästen auf großes Interesse. „Der aufgespülte Strand kann gefahrlos betreten werden, sobald er freigegeben ist“, erläutert Projektleiter Theo van Hoorn vom NLWKN. Nur dort, wo unmittelbar aufgespült wird, ist der Spülbereich durch Spüldämme aus Sand abgegrenzt. Dieser Bereich darf nicht betreten werden, da hier Planierraupen arbeiten und der Untergrund noch nicht ausreichend tragfähig ist. Warnschilder machen diesen Bereich neben den Dämmen deutlich kenntlich. Der NLWKN appelliert gemeinsam mit Bürger­meister Uwe Garrels an alle Strandbesucher, auf diese Hinweise und die Spülfeldbegrenzungen zu achten. Der Aufspülbereich kann von Spaziergängern entlang der Düne passiert werden.
Zur Information der Insulaner und Urlaubsgäste hat der NLWKN Infotafeln aufgestellt. Außerdem hat er zu der Maßnahme eine kostenlose Broschüre herausgebracht, die an verschiedenen Stellen auf Langeoog sowie unter www.nlwkn.niedersachsen.de im Internet erhältlich ist.

„Tortilla des patatas con espinaca“

Restaurant & Tapas-Bar „Boramar“ am Hauptbad

Mitte Mai eröffneten Miriam de Marco und Ante Topalovic ihr „Boramar“ am Hauptstrand. Der Name des Restaurants und der Tapa-Bar hätte nicht treffender gewählt werden können. „Er bedeutet soviel wie ´,Kommt, lasst uns zum Strand gehen’´ und stammt aus dem Spanischen“, erläutert die 24-jährige Gastronomin. Schon während ihrer Ausbildung zur Restaurantfachfrau bei Ines Mühlinghaus, die auf Langeoog die Pizzeria „Luciano“ führt, hatte Miriam de Marco den Plan sich selbstständig zu machen. Es sollte etwas sein, das es so auf der Insel noch nicht gibt“, erklärt die gebürtige Italienierin. Und schon bald ward die Idee eines spanischen Restaurants geboren.
Das „Boramar“ befindet sich genau auf der Ecke des nicht zu übersehenden farbenfrohen Gebäudes, das erst in diesem Jahr fertiggestellt wurde. Hinter der roten Fassade mit den weiß gerahmten Fenstern lädt ein gemütliches Restaurant zur Einkehr. Spanische Musik, mal ruhig und dann wieder temperamentvoll, aber immer dezent gibt dem Gast Raum, sich in Ruhe unterhalten zu können. Die Mischung aus Restaurant und Bar ist vortrefflich gelungen. Überwiegend Tapas, also kleine Appetithäppchen, stehen auf der Speisenkarte. Schon die spanischen Namen verheißen Leckeres. So verbirgt sich hinter „Tortilla des patatas con espinaca“ ein Kartoffelomelett mit Spinat und Hirtenkäse. Auch Gambas, Tintenfisch, gegrillte Paprika, spanische Oliven und etliche Kleinigkeiten mehr zählen zum schmackhaften Angebot. Ebenfalls beliebt sind die Fajitas mit Salsa, Jalapenos und knackigem Salat zum Selberrollen. Für den größeren Appetit empfiehlt Miriam de Marco die Salate der Saison oder eine Ofenkartoffel mit Schweinefiletspitzen oder Hähnchenbruststreifen, geriebenem spanischen Käse und einer Salatbeilage. Nicht zu vergessen: die köstlichen, gefüllten Rollitos. Freitags wird nach vorheriger Bestellung ausschließlich vegetarische oder klassisch angerichtete Paella angeboten. „Wer keine Paella mag, kann dann aus einer verkleinerten Tapas-Karte wählen“, empfiehlt Miriam de Marco.
Selbstverständlich werden auch speisenbegleitende Getränke mit und ohne Alkohol angeboten. Sehr gerne nachgefragt werden neben einer Sangria auch diverse Cocktails. Beliebt sind zudem die Frozen Margaritas mit Erdbeer-, Banane- oder Heidelbeer-Cassis. Auch werden in der Saison verschiedene Cocktail-Events angeboten. „Darüberhinaus möchte ich den Gästen unseren Bio-Eistee „Tea jay on the rocks“ ans Herz legen, den es mit und ohne Alkohol gibt“, so die Jung-Gastronomin. Sämtliche Speisen und Getränke sind zum Mitnehmen. Außerdem legt man viel Wert auf Umweltschutz, weshalb Becher, Verpackungen, Sticks zum Umrühren und Bestecke der „to-go-Artikel“ biologisch abbaubar sind. Geöffnet ist das „Boramar“ täglich ab 11.00 Uhr.

Seeluft macht hungrig

Seekrug-Kiosk bietet überwiegend Bio-Produkte

„Zweimal Pommes mit Ketchup bitte“, ordert der Steppke, während Papa bezahlt. Übers ganze Gesicht strahlend piekst der Knabe in eine der Bio-Fritten und isst sie dann mit Genuss. Während der Saison ist am Kiosk des Panoramarestaurants „Seekrug“ an der Höhenpromenade immer Betrieb, denn bekanntlich macht Seeluft hungrig. „Wir bieten überwiegend Bio-Produkte an, die von den Gästen hervorragend angenommen werden“, freut sich Michael Recktenwald. Der Langeooger Gastronom hat sich vor Jahren die ökologische Nachhaltigkeit auf seine Flagge geschrieben und ließ seinen Betrieb daher auch zertifizieren. Dies beweist die Öko-Kontrollnummer DE-ÖKO 006. Dreimal jährlich, davon zweimal angemeldet, wird der „Seekrug“ im Auftrag des Bundesamtes für Verbraucherschutz auf seine Bioprodukte hin kontrolliert. Jedes Mal zeigten die Prüfer mit dem Daumen nach oben. Genauso wie die Kunden des Kiosk.
Gegen den kleinen Hunger bekommt man dort Mehrkorn-Brötchen, die von Konditormeister Hubert Recktenwald in der Seekrug-Bäckerei gebacken werden. Als Auflage kann man zwischen Käse und Wurst wählen. „Empfehlenswert sind außerdem die knackigen Bockwürste mit Senf und selbstgebackenem Brot. Alles natürlich Bio“, verspricht Michael Recktenwald. Und weil zur nahen Nordsee auch Fisch gehört, werden selbstredend Matjesbrötchen angeboten. Die Matjes stammen allesamt aus MSC-zertifiziertem Fang (Marine Stewardship Council), also einer nachhaltigen Fischerei. Ebenso werden Erbsensuppe und gemischter Salat serviert. „Darüberhinaus bieten wir Quarks aus eigener Herstellung mit Konfitüre aus Langeooger Sanddorn, Inse-Hagebutten- und Dünenfrüchten an“, zählt Mitarbeiterin Magdalena Oczkowska auf, die von Saisonkraft Rike von Sommerfeld unterstützt wird. Milchreis mit Zimt und Zucker sowie Sanddorn-Konfitüre, Bio-Eis in den Geschmacksrichtungen Schoko, Erdbeer oder Mandel und fluffige Milch-Shakes mit Vanille-Eis runden das Angebot ab. Verschiedene Heißgetränke wie Tee, Kaffee oder Kakao aus fairem Handel sowie Bionade oder Störtebeker-Bier sind zudem leckere Durstlöscher. Sämtliche Speisen und Getränke sind selbstverständlich zum Mitnehmen. Wer möchte, kann die Bestellung unter Sonnenschirmen auf der Terrasse verspeisen.

Stolz auf seine Mitarbeiter
Luzie Lassen und Lukas Malec vom Panoramarestaurant Seekrug freuen sich: Im Januar 2016 trat die in einem Langeooger Betrieb ausgebildete Restaurantfachfrau ihre neue Arbeitsstelle an. Vor kurzem legte sie bei der IHK in Emden ihre schriftliche und praktische Ausbilder-Eignungsprüfung mit Erfolg ab. „Aufgrund der Insellage war es mir nach Feierabend nicht möglich, einen Unterricht am Festland zu besuchen“, so Luzie Lassen. Via Internet konnte die junge Frau aber an einem von der IHK angebotenen Webinar teilnehmen. Nach bestandener Prüfung idarf sie jetzt angehende Restaurantfachleute ausbilden.
Auch Lukas Malec kann stolz sein. Vor viereinalb Jahren kam der gebürtige Pole als Saisonfachkraft auf die Insel. „Damals sprach ich fast kein Deutsch“, erinnert er sich. Im Seekrug fand Lukas Malec Arbeit in der Küche und überzeugte durch Fleiß und Können. Jetzt legte er vor den Sommerferien seine Abschlussprüfung als Koch ab. Prüfungsort war im Mai und Juni jeweils die BBS Wittmund. In der praktischen Abschlussprüfung vor einem Germium der IHK Ostfriesland musste der angehende Koch ein Drei-Gänge-Menuü für sechs Personen zubereiten. „Einige Zutaten waren vorgeschrieben, andere wiederum konnte ich frei wählen“, sagt Lukas Malec. In der vorgebenen Zeit von drei Stunden bereitete er als 1. Gang einen Cocktail vom Spargel vor. Als Hauptgang folgte Schweinfilet gefüllt mit Pilzfarce an Broccoli mit Möhren, Kartoffel-Plätzchen und Sauce Bernaise. Das Dessert bestand aus einer Bayerischen Crème auf Rhabarberkompott. Beim folgenden Fachgespräch empfahl Lukas Malec als begleitende Weine einen Silvana Grauburgunder sowie einen Sherry Pedro Ximenes.
Luzie Lassen und Lukas Malec werden auch in Zukunft im Seekrug arbeiten. Während die Restaurantfachfrau die Gäste des Hauses empfängt und bei der Speisenauswahl berät, kümmert sich Lukas Malec als Koch gemeinsam mit den Kollegen um die Zubereitung der leckeren Bio-Speisen. Ganz nach der Betriebsphilosophie „Original, regional, wertvoll…Weil Sie es uns wert sind und unsere Heimat nichts anderes verdient hat!“.

Neues DGzRS-Boot für Langeoog

Seenotrettungsboot SRB 67 seit 23. Juni auf Langeoog – Taufe am 12. August auf der Werft

Im Herbst 2016 hatte alles angefangen: Die Schiffbauer der Fass­mer-Werft in Berne/Wesermarsch hatten die ersten Aluminiumteile auf die Baulehre gelegt, um sie zusammenzuschweißen. Das war die Geburtsstunde von „SRB 67“, dem neuen Seenot­rettungsboot für Langeoog (der „Utkieker“ berichtete). Bereits ­einige Monate später, genauer: seit dem 23. Juni 2017, liegt das neue Seenotrettungsboot im Hafen, um von hier in den Einsatz zu fahren. Die Taufe der noch namenlosen Rettungs­einheit ist für Samstag, 12. August geplant – allerdings nicht auf der Insel, sondern auf der Werft. Wer Zeit hat, ist herzlich eingeladen, dem Ereignis beizuwohnen, das im Rahmen eines Erlebnistages auf der Fassmer-Werft stattfindet.
Ab 14.30 Uhr wird SRB 67 getauft und anschließend zu Wasser gelassen. Als weiteres Highlight an diesem Tag kann zusätzlich noch der neue 28 Meter lange Seenotrettungskreuzer „Anne­liese Kramer“ besichtigt werden. Der Fassmer-Erlebnistag bietet allen Besuchern einen ganzen Tag lang die Möglichkeit, einen Blick „hinter die Kulissen“ zu werfen.

 Beim Rundgang durch die Fertigungshallen gewinnt man einen guten Eindruck, welche Produkte von der Werft aus in die ganze Welt geliefert werden. Besucher sollten die Fahrt mit einem Fassmer-Kreuzfahrt-­Tender auf der Weser nicht versäumen.

 Für kleine Gäste gibt es außerdem eine Malwerkstatt, Hüpfburg, Kletterwand und vieles mehr. Die Azubis stellen ihre Ausbildungsberufe vor und auf der Bühne sorgen Live-Musik und weitere Showauftritte für Unterhaltung. Das Werkstor der Fassmer-Werft in der Industriestraße in Berne ist für Besucher von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Das neue Seenotrettungsboot SRB 67 . . .
ist einer von derzeit insgesamt zehn beauftragten Neubauten gleichen Typs – der letzte soll 2020 seinen Dienst aufnehmen. Sie entstehen außer auf der Fassmer-Werft noch bei Tamsen Maritim in Rostock. Im Zuge der turnusgemäßen Modernisierung der Rettungsflotte werden sie ältere Einheiten ersetzen. Es ­handelt sich um modifizierte Nachbauten der bewährten 9,5-/ 10,1-Meter-Klasse der DGzRS, zu denen auch der Langeooger Vorgänger „Casper Otten“ gehört, der seit kurzem seinen Dienst in Lauterbach auf Rügen versieht. -ut/köp-

Die DGzRS . . .
ist zuständig für den maritimen Such- und Rettungsdienst auf Nord- und Ostsee. Sie setzt auf 54 Stationen 60 moderne Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote ein. Ihre Seenotleitung in Bremen (MRCC = Maritime Rescue Co-ordination Centre) ko­ordiniert Jahr für Jahr mehr als 2.000 Einsätze. Die DGzRS führt ihre Aufgaben eigenverantwortlich und unabhängig durch. Schirmherr des Rettungswerkes ist der Bundespräsident. Seit der Gründung am 29. Mai 1865 haben die Seenotretter über 84.037 Menschen aus Seenot gerettet oder aus Gefahrensituationen auf See befreit. Das entspricht der gesamten Bevölkerung der Stadt Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg) und übertrifft bereits deutlich die Einwohnerzahl von Minden (Nordrhein-Westfalen), Marburg (Hessen) oder der gesamten Insel Rügen (Mecklenburg-Vorpommern).
Langeoog gehört zu den ältesten Stationen der Seenotretter. Bereits 1861, vier Jahre vor Gründung der DGzRS, stationierte der erste regionale Verein zur Rettung Schiffbrüchiger in Ostfriesland dort ein erstes Ruderrettungsboot.

In der „Strandhalle“ ist was los!

Gastronomischer Szenetreff für Jung und Alt

430-1Die „Strandhalle“ auf der Höhenpromenade ist für Inselgäste und Einheimische ein beliebter Treffpunkt. Kulinarisch bietet die junge Küche besondere Suppen, hochwertige Steaks vom Black Angus Rind sowie Fisch und Pasta. Nicht nur die Erwachsenen können aus einer reichhaltigen Auswahl wählen. Auch für Kinder stehen etliche Gerichte auf der Karte. Für strahlende Augen sorgt zudem das Kinderbuffet mit vielen verschiedenen Leckereien. Vom süßen Pfannkuchen über die beliebten Spaghetti Bolognese bis hin zu den klassischen Fischstäbchen. Die jungen Gäste können alles vom Buffet probieren, wonach ihnen ist, und dann soviel essen, bis vielleicht noch ein köstlicher Nachtisch hineinpasst. 430-2Der Clou dabei: die Eltern zahlen für das Kinderbuffet pro Lebensjahr ihrer Sprösslinge 1,– Euro. Das entlastet die Urlaubskasse und sorgt für gute Laune. Das Kinderbuffet wird täglich von 11.30 bis 14.00 Uhr und von 18.00 bis 20.30 Uhr angeboten.
Sommerfeeling und Urlaubslaune kommt zudem auf der schicken Terrasse auf. Nachmittags genießt man dort Kaffeespezialitäten, Tees sowie Kuchen und Torten aus eigener Herstellung. Zum Abend hin werden dann Cocktails, Soft- sowie alkoholische Getränke gereicht. Auch lohnt ein Blick in die (speisenbegleitende) Weinkarte. Zu späterer Stunde kann man einen herrlichen Sonnenuntergang erleben und damit den fantastischen Abschluss eines schönen Urlaubstages.
430-3Die „Strandhalle“ ist nicht nur wegen ihres kulinarischen Angebotes in aller Munde. Mehrmals jährlich finden dort kulturelle Veranstaltungen für Jung und Alt statt. So wird am 21. Juli, einen Tag vor der Eröffnung des Dörpfestes, die „fünfte Jahreszeit“ schon einmal geprobt. Zusammen mit der Formation „Jay & Friends“ rockt man zu Soul- und Diskoklassikern mächtig ab. Darüber hinaus sorgt auch Lokalmatadorin „DJane Vanessa“ für super Stimmung. Los geht’s um 22.00 Uhr, der Eintritt ist frei.

Das Hauptbad wurde belebt

Neues Gebäude wurde jetzt bezogen

429-1Seit Anfang Mai ist Langeoog um ein Fotomotiv reicher, denn vor wenigen Wochen wurde am Hauptbad/Kavalierpad die bunte Ladenzeile fertiggestellt. Bauherren sind Susanne und Peer Agena, die schon 2010 erste Ideen hatten, aus dem bisherigen Hauptbadgebäude etwas zu machen. „In der Folgezeit reiften unsere Pläne. Als die Inselgemeinde sich schließlich von dem abgängigen Gebäude trennen wollte, um etwas Neues aufbauen zu lassen, bewarben wir uns darum“, so Peer Agena in Kurzform. Im September 2016, am Hochzeitstag des Langeooger Ehepaares, rollte Abbruchunternehmer Stephan Eckardt mit schwerem Gerät an, um den Komplex abzubrechen. Nach dem ersten Spatenstich kurz darauf ging alles seinen Gang.
„Wir wollten ein kleingliedriges Gebäude, das zur Insel passt“, berichtet Susanne Agena. Nach langer Überlegung sahen beide ein Werbefoto und wussten, so und nicht anders. Das Bild zeigt eine Häuserfassade des schwedischen Hafenörtchens Smögen. „Die Fassade passt nicht nur perfekt zu unserer Insel sondern auch noch hervorragend zu den bunten DLRG-Wachtürmen am Langeooger Strand“, erläutert Peer Agena. Zudem sind die farbenfrohen Fronten aus Lärchenholz, besitzen Fensterrahmen aus Holz statt Kunststoff sowie eine 3-fach-Verglasung. Neben dem Langeooger Ortshandwerk wie der Tischlerei Schwede, der Bauunternehmung Schreiber, Helge Bents und Stephan Eckardt wurden auch regionale Firmen in die Realisierung einbezogen.
429-2Hinter dem Gebäude befindet sich der Zugang zu den öffentlichen Toiletten (Unisex-, Behinderten- und Familien-WC), die in der Architektur untergebracht sind. Betrieben werden diese   Räumlichkeiten von Susanne und Peer Agena in Kooperation mit der „Inselvermietung“. Die Betriebskosten werden vom Tourismus-Service übernommen.
Am Hauptbad sind insgesamt sechs unterschiedlich große Läden entstanden, die allesamt durch die Bauherren verpachtet werden. Lediglich ein Raum wurde behalten für die Bernsteinschleifkurse von Susanne und Peer Agena. Zudem möchte die Goldschmiedemeisterin mit ihrem Mann dort im kommenden Jahr ein Bernsteinmuseum einrichten. Als Erste öffnete Miriam de Marco in dem neuen farbenfrohen Gebäude ihr Restaurant „Boramar“, es folgten „Biomaris“, der „Strandversorger“ von Stephan Völz, die „Inselvermietung von Anna-Marie Agena-Koschewa und Jörg Koschewa sowie „Grüner Döner“ von Ahmad Tahir. Für eine Räumlichkeit wird noch ein Pächter gesucht.

Spenden für neue Bänke
429-3Gegenüber dem neuen Gebäude stehen seit einiger Zeit Ruhebänke. In Anlehnung daran sollen am neu entstandenen Fahrradparkplatz direkt am Strandzugang Hauptbad ebenfalls solche Sitzmöbel aufgestellt werden. Für dieses Projekt werden noch Sponsoren oder Spender gesucht, damit Bootsbaumeister Helge Bents im August mit der Anfertigung beginnen kann. 21 Meter, 16 Meter und 11 Meter werden die Bänke lang sein. Für das größte Objekt sind die finanziellen Mittel bereits zusammen. Die momentan dort aufgestellten Bänke werden dann später am Haus der Insel zu finden sein. Interessierte Spender wenden sich bitte an Peer und Susanne Agena, Tel. 04972-990662 oder agena-langeoog@gmx.de.