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„Ich reise nie ohne Geige“

Kurpastor Stefan Buss sorgt wieder für Musik im Gottesdienst
„Man hat deutlich gemerkt, dass die Menschen zu Zeiten der Pandemie-Regelungen an irgendetwas teilnehmen wollten“, hat Stefan Buss während seiner Zeit als Kurpastor im vorigen Frühjahr festgestellt. „Deshalb waren die Gottesdienste wohl auch begehrter, als wir es erwartet hatten.“
Unter Einhaltung der Corona-Auflagen – geringere Teilnehmerzahl, Abstandsregelung und Hygienemaßnahmen – kamen die Menschen in der Inselkirche zum gemeinsamen Gebet zusammen. Auf gemeinschaftlichen Gesang musste verzichtet werden. „Menschen brauchen Klänge. Deshalb habe ich mit Unterstützung von Kantorin Noémi  Roloff an der Orgel mit meiner Geige einige Musikstücke eingebracht. Und es gab die Möglichkeit, dass zwei bis drei Gemeindemitglieder im Altarraum mit gebührendem Abstand voneinander zusammen singen konnten. Dafür gab es oft dankbare Bemerkungen nach den Gottesdiensten“, so Stefan Buss, der diese Idee von Langeoog in seine Heimatgemeinde Oldenburg mitgenommen und dort angeregt hat. „Und sie wird dort bis heute praktiziert“, freut sich der 74-Jährige.
Im Rückblick auf seine fünfte Amtszeit als Kurpastor, die so ganz anders verlief als die vorigen, hat der frühere Geschäftsführer eines regionalen Diakonischen Werks in Südhessen folgende Erfahrung gemacht: „Ich habe gestaunt, wie problemlos die notwendigen Regelungen eingehalten wurden. Ohne Murren wurden die Vorgaben konsequent umgesetzt. Ich hatte den Eindruck von einer nächstenliebenden Verhaltenskontrolle, die da an den Tag gelegt wurde“, erinnert sich der ehemalige Gemeinde- und Gefängnispfarrer. „Ein großer stiller Anteil von Menschen hat sich der schlimmen Lage angepasst und mit der Einhaltung der Regelungen nicht nur sich selbst, sondern auch diejenigen geschützt, die kein Verständnis für die Vorgaben finden konnten.“
Buss rechnet damit, dass auch während seiner sechsten Amtszeit als Kurpastor vom 21. Juni bis 11. Juli noch Einschränkungen hingenommen werden müssen. „Aber die Flexibilität wird da sein“, ist er sich sicher. Für musikalische Untermalung während des Gottesdienstes ist gesorgt, denn: „Ich reise nie ohne Geige“.
Stefan Buss hofft darauf, dass wieder Gesprächsabende im „Beiboot“ möglich sein werden. „Dann würde ich gerne das Thema ‚Wenn die Wahrheit schmerzt‘ vorschlagen“, plant er. Und auch auf die seelsorgerischen Gespräche freut er sich. „Ich empfinde es als besonders wertvoll, Zeit für Gespräche mit Menschen zu haben. Bei gemeinsamen Spaziergängen können wir die Weitläufigkeit der Insel ausnutzen und über Lebensfragen sprechen. Im Gehen lässt es sich leichter reden – es schafft Nähe und Abstand gleichermaßen. Da hat das Wort ‚zugänglich‘ eine tiefere Bedeutung.“   -sbo-

Auf die Schnelle – möglichst negativ

Jetzt drei Corona-Schnelltestzentren auf Langeoog
Auch wenn – oder gerade weil – erste Erfolge in Sicht scheinen: Im Kampf gegen Corona setzt die Bundesregierung unverändert auf eine umfassende Teststrategie. Für die touristische Beherbergung ist ein negativer Test bei Anreise in der Unterkunft sowie zwei Mal pro Woche während des Aufenthalts auf der Insel erforderlich. Auf Langeoog gibt es dafür nun drei Testzentren: im Gemeindehaus „Beiboot“, im „Hansa-Café“ am Flugplatz sowie beim Sportzentrum am Hauptbad. Ein Überblick:
Neu: Teststation am Sportzentrum
Vor Kurzem wurde auf Langeoog der Betrieb einer dritten Covid-19-Teststation aufgenommen. Damit gibt es auch beim Sportzentrum am Kavalierpad die Möglichkeit, sich auf eine Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 testen zu lassen. Das Oldenburger Unternehmen Boese Events ist mit der Organisation dieses Testzentrums beauftragt und betreibt es administrativ für die Oldenburger Hautarztpraxis Dr. Fechner. Neben dem Standort am Langeooger Hauptbad gehören zum Unternehmen weitere Testzentren in Ostfriesland, dem Oldenburger Land, in Butjadingen und Stuhr.
Im Rahmen der sogenannten Bürgertests kann sich jedermann täglich kostenfrei auf eine Infektion testen lassen. Eine vorherige Terminbuchung (Link siehe unten) wird empfohlen. Nicht nur, um Wartezeiten zu vermeiden: Mit einer Anmeldung entfällt auch die Wartezeit auf das Ergebnis – dieses wird dann direkt per E-Mail an die getestete Person übermittelt. Eingesetzt wird ein von den entsprechenden Instituten zugelassenes und empfohlenes Test-Kit im vorderen Bereich der Nase. Das Testzentrum im Kavalierpad 15 ist täglich von 9 bis 16 Uhr geöffnet.
„Beiboot“ und Flugplatz
Unverändert im „Beiboot“ der ev.-luth. Inselkirche (Hauptstraße 15) bietet die Insel-Apotheke kostenfreie Corona-Schnelltests täglich außer Sonntag an. Voraussetzung für einen Test ist die vorherige Terminvereinbarung (Link siehe unten) über die Internetseite der Apotheke.
Umgezogen ist das in Zusammenarbeit mit dem Deutschen ­Roten Kreuz, Kreisverband Wittmund (DRK) betriebene Test­zentrum: Vom „Haus der Insel“ wechselte es an seinen neuen Standort ins „Hansa-Café“ am Flugplatz, Flughafenstraße 5. Tests sind täglich von 9 bis 16 Uhr möglich. Auch hier ist eine Online-Anmeldung (Link s.u.) erforderlich.
Finanziert werden die drei Langeooger Testzentren, wie auch die anderen in Deutschland, durch den Gesundheitsfonds des Bundes. Termine können jederzeit online vereinbart werden. Hier die Links zur Anmeldung:
Insel-Apotheke (im Beiboot)
DRK (im Hansa-Café am Flughafen)
Testzentrum am Sportzentrum: www.corona-test-langeoog.de
Für die oben genannten Öffnungszeiten und Terminvergaben gilt: Sie werden von den Anbietern bedarfsorientiert angeboten. Änderungen sind aufgrund der wechselnden Corona-Lage daher möglich. Hierzu bitte auf die aktuellen Aushänge vor Ort und die Hinweise im Internet achten. -ut-

Amateurfunk ist Völkerverständigung

Kontakt weltweit – von Langeoog bis nach Australien
„Hier ist Delta-Mike-Sieben-Lima-Alfa.“ Wer dieses Rufzeichen hört, ist bei Christoph Baller auf Langeoog gelandet. Oder hat, anders gesagt, die aktuelle Frequenz des 47-jährigen Amateurfunkers erwischt. Und mit diesem außergewöhnlichen Hobby ist Christoph Baller auf dem Eiland nicht allein. Mit ihm teilen Alfred Feith, Hans-Hermann „Hacky“ Otten und Jan Schmidt die Leidenschaft für drahtlose Kommunikation.
Doch zunächst einmal muss man wissen, dass es zwei Arten von privatem Funkverkehr gibt. Da ist zum einen der CB-Funk, der sogenannte Jedermannsfunk. Für diese Funkart gibt es eine recht überschaubare Anzahl an Frequenzbereichen, die nur mit dafür zugelassenen Geräten benutzt werden darf. Eine Funk­lizenz oder Ähnliches ist nicht notwendig.
Und dann gibt es den „richtigen“ Amateurfunk, ein interessantes und vielseitiges, aber auch anspruchsvolles Hobby. Der Amateurfunk darf im Gegensatz zum CB-Funk nur nach Ablegung einer Prüfung genutzt werden und bietet zudem eine Vielzahl an Möglichkeiten, sein eigenes Equipment zu bauen und in Betrieb zu nehmen. Ziel des Hobbys ist der Versuch, Funkverbindungen mit anderen Funkamateuren in der gesamten Welt herzustellen, meist mit relativ kleiner Senderleistung und oft an der Grenze des technisch Möglichen.
„Sechzig pro Minute waren Pflicht“
Von rund 2,8 Millionen weltweit lizensierten Funkamateuren werden etwa 80.000 in Deutschland gezählt. Zwei dieser Funkamateure leben auf Langeoog: Christoph Baller und Alfred Feith. Die beiden anderen im Bunde, Hacky Otten und Jan Schmidt, sind „nur“ CB-Funker, gehören aber „trotzdem zum elitären Kreis der Funkamateure auf der Insel dazu“, wie Jan Schmidt schmunzelt. „Das sind unsere Schwarzfunker“, ergänzt Alfred Feith. Der heute 77-Jährige ist seit vielen Jahrzehnten Funker mit Leib und Seele, legte 1967 die Prüfung ab.
Damals musste noch die richtige Telegrafie gelernt werden, also das Morsen. „60 Zeichen pro Minute waren Pflicht, aber ich habe es locker auf über 80 geschafft“, erzählt Alfred Feith. Im Lauf der Jahre konnte er sich dank moderner „Schlackertaste“ sogar auf über 100 Zeichen steigern. „Die Technik beherrsche ich noch heute“, sagt der rüstige Senior, der sich seit einiger Zeit aus der Funkerei etwas zurückgezogen hat. „Ich habe in meiner Funklaufbahn so gut wie alles abgegrast, hatte Kontakte bis Australien und Neuseeland. Jetzt lässt das Interesse etwas nach. Was soll auch noch kommen?“
„Der Kontakt steht im Vordergrund“
Sein damaliger Volksschullehrer hat bei Alfred Feith das Interesse am Amateurfunk geweckt – und das nicht nur bei ihm. „Er hat vielen von uns jungen Leuten das Funken beigebracht“, erzählt der Langeooger. Der Reiz lag damals wie heute darin, über lange Entfernungen den Kontakt zu Gleichgesinnten herzustellen, ob über Telegrafie oder den Sprechfunk. „Bei Amateurfunkern steht der Kontakt im Vordergrund. Gespräche oder gar Diskussionen über Politik und Religion sind verpönt.“ Also machte Alfred Feith die A-Lizenz, erwarb damit die umfassendste Erlaubnis zum ­Betrieb einer eigenen Funkstation. Als Rufzeichen wurde ihm DK5BJ zugeteilt. Mit dem können Alfred Feith und seine Station bis heute weltweit identifiziert werden.
Auch wenn der Reiz für Amateurfunker darin besteht, möglichst über weite Strecken miteinander in Kontakt zu treten, so erinnert sich Alfred Feith noch heute an einen Funker aus Mecklenburg-Vorpommern, mit dem er seit über 30 Jahren in Kontakt steht und in deren Gesprächen stets auf Platt gesprochen wird. Außerdem war der Amateurfunker viele Jahre Mitglied im DARC, dem Deutschen Amateur-Radio-Club, dessen Orts­verband Harlingerland seinen Sitz in Wittmund hat. Ausgetreten ist Alfred Feith nur, weil er das Hobby heute nicht mehr ganz so intensiv pflegt wie früher.
Nicht mehr auf den Kurzwellensendern zu hören ist Hacky Otten. Der 80-jährige CB-Funker hat lange Jahre seines Lebens die Gesprächspartner nach einem Funkkontakt vor Ort besucht, ist mit seinem Wohnwagen vor allem nach Italien und Marokko gefahren und hat sich dort mit seinen Funkkontakten getroffen. „Das war Völkerverständigung, wie es Ziel aller CB- und Amateurfunker ist“, erzählt Jan Schmidt. Und aus diesen Kontakten entstanden zum Teil bis heute bestehende Freundschaften.
QSL und QRP
Natürlich konnte Hacky Otten nicht jeden Kontakt persönlich besuchen, das wäre selbst dem reiselustigen Langeooger zu viel geworden. Daher hat der heute 80-Jährige immer wieder zu einer QSL-Karte gegriffen. Mit diesen Karten im Postkartenformat bestätigen Funkamateure untereinander den Empfang der Sendungen einer Station oder Sendestationen die Richtigkeit eines eingegangenen Hörberichts. Auch Hacky Otten besitzt derartige Exemplare. Für das außergewöhnliche Design seiner Karte hat er Mitte der 1980er-Jahre sogar mal einen Pokal gewonnen.
Nicht ganz so originell, aber auch nicht weniger schön sind die QSL-Karten von Christoph Baller. Sie zeigen die Insel Langeoog, den Standort seiner Station und natürlich sein Rufzeichen. Der 47-Jährige  ist ein Freund von „QRP“. Damit wird im Amateurfunk der Sendebetrieb mit kleiner Leis-tung bezeichnet. Der Begriff entstammt der Abkürzung für „Verringern Sie die Sendeleistung“.
Ausgestattet mit einem kleinen mobilen Funkgerät, einem Laptop und einer Ringantenne aus einfachem Kupferdraht veranschaulicht Christoph Baller, dass man schon mit einfachsten Mitteln den Kontakt zu weit entfernten Amateurfunkern herstellen kann. Denn schon wenige Augenblicke nach Aufbau und Anschluss aller Geräte erscheint der erste Kontakt in der Liste: Der gelernte Kommunikationselektroniker hat eine Gegenstelle in Italien gefunden, bestätigt den Kontakt und sieht kurz darauf den nächsten Funker auf dem Bildschirm. Diesmal aber ist das Gegenüber weiter im Osten zu finden. Laut Rufzeichen steht jetzt die Leitung nach Russland.
Die Zukunft …
des CB- und des Amateurfunks verläuft seit Jahren völlig unterschiedlich. Während der CB-Funk aufgrund des mittlerweile weltweit verfügbaren Internets mit all seinen Möglichkeiten fast in Vergessenheit geraten ist, erfreut sich der Amateurfunk auch weiterhin eines stabilen Interesses. Ein Grund ist der Umstand, dass der Funk als Ergänzung und praktisches Erprobungsfeld für digitale Anwendungen in Kombination mit Hochfrequenztechnik die entsprechenden Studiengänge an den Universitäten und Fachhochschulen ergänzt.
Über steigendes Interesse erfreuen sich dagegen die Amateurfunk-Anwendungen im QRP-Bereich, dem Senden mit kleiner Leistung. Seit etwa 2003 steht zunehmend das Thema Software Defined Radio (SDR) im Fokus der Funkamateure. Einher geht es mit einer deutlichen Wiederbelebung des Selbstbaus von Funkgeräten (aus Komponenten) sowie von deren Eigen- und Weiterentwicklung. Mit den im Internet zugänglichen „WebSDR“ können auch Amateurfunkbänder im Internet ohne physisches Empfangsgerät am Computer empfangen werden.
In der Geschichte der modernen Welt stellen Telegrafie und Funk wahre Meilensteine dar. Umso wichtiger ist es den CB- und Amateurfunkern, dass dieses einst weit verbreitete Hobby nicht in der Versenkung verschwindet. Daher ist Nachwuchs, gleich welchen Alters, immer gern gesehen. Wer sich ganz ­unverbindlich informieren möchte, kann sich jederzeit bei Jan Schmidt per E-Mail an radbod@gmx.de melden. -ut-

Wieder am Ball: Golfen „An’t Diek“

Golfclub Insel Langeoog e.V. mit spätem Saisonauftakt
und beliebten Highlights – neu: Startzeitreservierung 
Turniersaison hat mit Verspätung begonnen
Einschränkungen von Reisemöglichkeiten bis in den Mai hinein führten dazu, dass die Turniersaison des Golfclubs mit reichlicher Verspätung gestartet ist. Bereits sehnsüchtig erwartet, wurde am 12. Mai 2021 dann das erste 9-Loch-Turnier gespielt. „Dank der tollen Vorbereitung, ausreichend Regen und der gestiegenen Temperaturen zeigte sich der Platz in einem hervorragenden Zustand“, berichtet Michael Wrana, Geschäftsführer des Clubs. „Außerdem hatte das Greenkeeper-Team den Platz an diesem Tag nochmal richtig herausgeputzt.“
Die zu dieser Zeit geltende Verordnung ließ noch keine Siegerehrung in Präsenz zu. „Das lässt sich in der Zwischenzeit ja unter gelockerten Auflagen wieder durchführen“, freut sich Michael Wrana. „Dies galt auch für die darauffolgenden Turniere.“ Inzwischen wurden diverse Sundowner und ein 18-Loch-Monats­becher gespielt. Der Turnierkalender für das restliche Jahr ist online auf der Homepage www.inselgolfen.de einzusehen.
Erneut warten viele interessante Veranstaltungen auf die Mitglieder und Gäste. Als Highlight finden wieder unter anderem ein Wettbewerb „Langeooger gegen Gäste“ im Ryder-Cup-Format sowie der „Insel Hopping“-Cup mit den Plätzen Norderney und Langeoog statt.
„It’s Tee-Time“: Startzeit reservieren!
Aufgrund der Pandemie musste Anfang des vergangenen Jahres eine Startzeitenreservierung eingeführt werden. Die Resonanz aller Spieler hierauf war so positiv, dass sich der Club entschied, die Reservierungspflicht für Startzeiten auch nach der Pandemie beizubehalten. Dementsprechend wurde das EDV-System inzwischen komplett umgestellt. Seit Mai ist es auch für Gäste möglich, über die Golfclub-Homepage eine Tee-Time zu reservieren.
Golftrainer Thomas Agena …
steht wieder täglich mit seiner Golfschule auf dem Platz. Dieses Jahr bietet er Schnupper-Kurse und spezielle Kinder-Kurse zu festen Zeiten an. Einzeltraining ist weiterhin frei buchbar. Zum Wochenbeginn starten die Platzreifekurse, die – bei täglichem Training – zum Wochenende bei bestandener Prüfung mit dem Zertifikat enden.
Für den Juni sind nur noch wenige Plätze frei. Buchungsanfragen bitte direkt online über www.golfschule-langeoog.de oder telefonisch unter 0172 / 1426 143. -mw/ut-

Sport-Notizen aus den verschiedenen Sparten des TSV Langeoog

Langeooger Fußballschule setzt auf Start im Sommer
„Finten, Flanken, Zaubertore!“, lautet das Motto der Langeooger Fußballschule. Vor der Tür (oder dem Tor) stehen vier Sommer-Camps im Juli und August. Trainiert wird jeweils dienstags bis freitags von 10 bis 13 Uhr. Teilnehmen können ballbegeisterte Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis 14 Jahren. Auf dem Plan stehen Ballannahme, Pass-Spiel und Geschicklichkeit, Dribbling, Torschuss und Elfmeter. „Fußball ist Teamsport – Fußball verbindet“, lautet die Philosophie der Fußballschule, die ein gemeinschaftliches Miteinander fördert. Das Programm findet auf dem gepflegten Naturrasenplatz des TSV Langeoog an der Flughafenstraße statt.
Wann genau es losgehen wird, hängt von der aktuellen Corona-Entwicklung ab. „Wir gehen davon aus, dass die Camps bald wieder stattfinden können und freuen uns auf jeden Teilnehmer“, erklärt Marc Pickel, Inhaber der Bochumer Agentur iventos, die die Fußballschule in Kooperation mit dem TSV Langeoog und dem Tourismus-Service veranstaltet.
„Sofern die Corona-Verordnungen der Landesregierung Niedersachsen eine Durchführung erlauben, werden die Feriencamps mit einem eigens von uns entwickelten und praxiserprobten ­Hygienekonzept umgesetzt“, teilen die Organisatoren auf ihrer Website www.fussballschule-langeoog.de mit. Hier können Interessierte sich auch näher informieren und verbindlich anmelden. – Die geplanten Termine der Langeooger Fußballschule für 2021 (Änderungen vorbehalten): vom 13. bis 16. Juli, 20. bis 23. Juli, 3. bis 6. August, 10. bis 13. August im Sommer sowie vom 12. bis 15. Oktober und 25. bis 29. Oktober in den Herbstferien.
Fußball-Jubiläum?
Eigentlich könnte der TSV in Jubiläumslaune sein: 75 Jahre Fußball im Verein sind ein würdiger Anlass. „Als 1946 die Fußballkreisreform Nordwest stattfand, beschloss der TSV, die Sparte neu zu gründen“, blickt Fußball-Obmann Thomas Pree in das Vereinsarchiv.
Angedacht war als Jubiläumsaktion etwa ein sommerliches Fußballturnier. Einer angemessenen Feier stehen jedoch bislang die durch die Corona-Verordnung bedingten Einschränkungen im Wege. „Eine Veranstaltung nach unserer Vorstellung kann unter den derzeit geltenden Regelungen nicht stattfinden. Und eine ‚kleine Lösung‘ wäre keine Lösung gewesen“, bedauert Thomas Pree im Namen des TSV. Man sei aber bestrebt, den passenden Rahmen für das Jubiläum zu finden.
Noch im Raum steht das traditionsreiche Benefizspiel der TSV-Altherren gegen die Kurgäste. Angepeilter Anpfiff ist am 28. Juli um 19 Uhr im Jonny-Vestering-Stadion. Ob die Begegnung dann stattfindet, wird kurzfristig entschieden. -köp/ut-

Activities der Langeooger Serviceclubs

Inner Wheel Club – Lions Club – LC Gräfin Anna – Rotary Club
Präsident*innenwechsel zum Juli
Präsidentensilvester wird er genannt: der turnusmäßige Wechsel der Präsidentschaft bei Rotary und Lions, der offiziell zum   1. Juli eines Jahres erfolgt. Dies betrifft auch die vier Langeooger Serviceclubs: Beim Inner Wheel Club etwa folgt Antje Julius auf Susanne Meeßen. Im Lions Club „Gräfin Anna“ übernimmt Chris- tine Deuter die Präsidentschaft von Deike Neumann, während Jannes Remmers bei den LC Herren von Kim David Ihnen abgelöst wird. Im Rotary Club schließlich gibt Thomas Agena sein Amt an Eilert Flessner weiter. Ausführlichere Berichte zu den Amtswechseln folgen in den nächsten „Utkieker“-Ausgaben.
4. Langeooger Entenrennen im August
Ein Sommerereignis wirft seine Schatten voraus: Am Sonntag, 29. August läuft das „4. Langeooger Entenrennen“. Wie im Vorjahr soll die Gemeinschaftsaktion der vier Langeooger Service-Clubs statt am Hafen wieder digital im Internet stattfinden, da „es leider unmöglich ist, die Einhaltung von  Hygieneregeln, wie etwa Abstandswahrung, zu kontrollieren“, wie die veranstaltenden Clubs bedauern.
Sonst bleibt alles beim Alten: 1.500 durchnummerierte Bade-Entchen, die man per Rennlizenz „mieten“ kann, werden gruppenweise in die eigens aufgebaute Rennstrecke geworfen, eine etwa 100 Meter lange Wasserrinne, die zum Motto „Die sieben Inseln“ dekoriert wird. Die Schnellsten jeder Gruppe kommen ins Finale. Dort winken den Renn-lizenz-Besitzern der schnells-ten Enten attraktive Gewin-ne: „Hauptpreis wird wieder ein toller Strandkorb sein, zusätzlich gibt es 16 weitere hochwertige Preise im Warenwert von jeweils mindestens 50,– Euro“, verraten die Organisatoren.
Wer mitmachen möchte: Rennlizenzen für je 5,– Euro können zeitnah in verschiedenen Langeooger Geschäften erworben werden. Der Erlös der Aktion kommt sozialen Projekten zugute. Weitere Infos zum „4. Langeooger Entenrennen“ demnächst an dieser Stelle.
Inner Wheel Club: Adventskalender kommt
Er ist bereits in Arbeit: der nunmehr 16. Adventskalender des Inner Wheel Club Langeoog (IWC). Wiederum 2.500 Exemplare, gefertigt von der Esenser Druckerei Söker, sind in Vorbereitung. Anfang Juni konnte IWC-Präsidentin Susanne Meeßen die ers-ten Probedrucke in Empfang nehmen. Das Motiv zeigt die Inselbahn am Hafen – vor einem ausdrucksstarken Himmel mit hoffnungsfrohem Regenbogen. Die eindrucksvolle Aufnahme gelang der Langeoogerin Doreen Richter.
Hinter den 24 Kalendertürchen verbergen sich Preise im Wert von mindestens je 50,– Euro, die man mit etwas Losglück gewinnen kann. Sponsoren von der Insel und dem Festland stifteten die insgesamt 47 Gewinne. Einzelheiten zum Losverfahren stehen auf der Rückseite des Kalenders, von dem insgesamt 2.500 Stück aufgelegt wurden. Der Erlös kommt vor allem dem „Elternverein für krebskranke Kinder Wilhelmshaven-Friesland-Harlingerland e.V.“ zugute. Voraussichtlich ab Ende Juni ist der Adventskalender für 5,– Euro in mehreren Verkaufsstellen auf Langeoog erhältlich.
Ferienpass-Aktion
Wenn vom 16. Juli bis 13. August 2021 das diesjährige Ferienpass-Programm der Inselgemeinde läuft, beteiligen sich Inner Wheel und Rotary Club ebenfalls mit einer Aktion. Schon im Juli können sich Langeooger Kids ab zehn Jahren auf ein „Schnupper-Kiten“ mit der Wassersportschule „Proboarder“ am Weststrand freuen. Nähere Infos im Ferienpass, der am 23. Juni kos­tenlos in der Inselschule verteilt werden soll, und zudem erstmalig online abrufbar ist (siehe separaten Artikel in diesem Heft).
Gräfin Anna: Fotokalender für 2022 ist da
Endlich ist er da! Das Kleinteam, das sich um die Organisation des ersten Fotowettbewerbs des Lions Club „Gräfin Anna“ gekümmert hat, ist sichtlich stolz, den brandneuen „Fotokalender 2022“ endlich und wahrhaftig in den Händen halten zu können. „Wir sind froh, dass wir trotz der Pandemie etwas auf die Beine gestellt haben“, freuen sich Angelika Fischer, Martina Runge, Dr. Gabriele Hübener und Deike Neumann. Und hoffen, dass der Kalender im DIN-A4-Format bald so manche Wand schmücken wird.
Auf der Insel ist der „Fotokalender 2022“ für 10,– Euro bei Fokko Gerdes, Tinas Fashion & More, im Ristorante Luciano, im Hotel Mare und in der Zahnarztpraxis von Dr. Gabriele Hübener erhältlich. Auch per Post kommt der Kalender zu allen Interessierten nach Hause: Einfach eine Mail an info@lions-langeoog.de schicken.
Gräfin Anna: Governor Ines Mühlinghaus
Mit dem Juni brach für Ines Mühlinghaus ihr letzter Monat als Governorin des Lions-Distrikt 111 Niedersachsen-West (NW) an. Die Langeoogerin ist damit eine von 19 Distrikt-Governors im Multidistrikt (MD) 111 Deutschland (der „Utkieker“ berichtete). Zu diesem Ehrenamt gehört eigentlich Kontaktpflege und Erfahrungsaustausch im bundes-, ja sogar weltweiten Stil. Doch coronabedingt mussten bislang alle Sitzungen und Kongresse – ob regional oder global – virtuell im Internet stattfinden. Solch einen wahren Online-Marathon absolvierte Ines Mühlinghaus jüngst vom 27. bis 30 Mai 2021. An diesem Wochenende lief der Kongress der Deutschen Lions (KDL) – statt „Live in Mannheim“ einmal mehr: on-line im Arbeitszimmer.
Los ging es bereits am 26. Mai abends mit einer internen Ratssitzung der 19 Governor. Am Nachmittag darauf begann der zweitägige KDL, der unter dem Motto „Bildung gestaltet Zukunft – Lions gestalten Bildung“ stand. Wichtige Themen waren das (inter)nationale Jugendprogramm von Lions, aber auch Bildung über die gesamte Lebensspanne. Zahlreiche Vorträge und Workshops an beiden Tagen, Freitag, 28. Mai schon ab 10 Uhr, luden zum Zuhören und Mitmachen ein. Ein Online-Jazzkonzert beschloss am Freitagabend den Kongress.
Keine Atempause: Samstag, 29. Mai folgte ab 10 Uhr die große Multi-Distrikt-Versammlung mit Online-Abstimmungen und -Wah- len. Die Delegierten entschieden über die Vorlagen aus vorangegangenen Governorratssitzungen, von der Anpassung der Beitragssatzung bis zu Änderungen der Geschäftsordnung. „Rund 1.000 Lions-Mitglieder nahmen virtuell daran teil. Eine organisatorische Leistung – und eine erfolgreiche Sitzung!“, berichtet Ines Mühlinghaus. Abends bildete eine virtuelle Zauber-show den Ausklang der Versammlung. – Noch zu erwähnen bleibt eine Sitzung des Kernkabinetts am Vormittag des 30. Mai.
„Am Ende eines solchen Sitzungsmarathons weiß man, was man getan hat. Die stundenlange Konzentration vor dem Bildschirm ist äußerst anstrengend“, resümiert Ines Mühlinghaus. Ihren letzten Marathon bestreitet sie zum Ausklang ihrer Governor-Zeit, vom 25. bis 29. Juni auf der 103. Internationalen Lions Convention: Einmal noch im Internet – statt in Montreal. -köp/ut-
Rotary-Club: Altkleidersammlung im Juni
Wie in den vergangenen Jahren organisierte der Rotary-Club Langeoog um Präsident Thomas Agena auch in diesem Jahr die Altkleidersammlung im Ort. Am Freitag, 4. Juni waren rund zehn Mitglieder des RC unterwegs, um die zahlreichen Altkleidersäcke längs der Straßen einzusammeln. Die fleißigen Helfer starteten um 14 Uhr bei strahlendem Sonnenschein. Nach ungefähr zwei Stunden waren alle Kleiderspenden eingesammelt.
„Die genaue Menge der gesammelten Kleider und Schuhe wissen wir noch nicht“, teilte Thomas Agena auf Nachfrage der Utkieker-Redaktion mit. „Wir rechnen allerdings mit einer Zahl zwischen sieben und zehn Tonnen.“
Der Erlös kommt der Aktion „Verschönerungsarbeiten rund um den Wasserturm“ zugute, dem denkmalgeschützten Wahrzeichen Langeoogs. So ist zum Beispiel die Sanierung des Geländers geplant, welches Gäste mit zahlreichen „Liebesschlössern“ verziert haben. -sh-

Die Liebe zum Besonderen

Seit fünf Jahren bietet das „Glücks-Lädchen“ Artikel aus nachhaltiger Produktion
Beim Betreten des „Glücks-Lädchens“ in der Kirchstraße bekommen Besucher strahlende Augen. An den mit viel Liebe zum Besonderen ausgesuchten Artikeln kann man sich kaum sattsehen: zauberhafte Handpuppen aus der Welt der Fantasie, filigrane   Figuren, die man aus hauchdünnen Holzkarten herauslösen und zusammenbauen kann, Dekorationen und Pop-up-Karten mit Motiven von Langeoog, kunterbunte Barfuß-Schuhe, federleichte Schals, Pullover, Jacken und Mützen aus kuschelweicher  Merinowolle und Hanf, dänische Stickereien und farbenfrohe Stränge handgefärbter Merinowolle – in den drei Räumen des „Glücks-Lädchens“ gibt es immer wieder Neues zu entdecken.
Inhaberin Britta Freist hat ein Faible für ausgefallene Dinge. Eines aber haben alle gemeinsam: Sie sind fair gehandelt und stammen aus nachhaltiger Produktion. „Ich kenne alle meine Lieferanten persönlich. Die Waren kommen aus kleinen Familienbetrieben, Behindertenwerkstätten, aus Projekten und von unseren Insulanern.“ Die Dinge, die Britta Freist für ihre Kunden einkauft, finden nach ihren Worten von selbst zu ihr: „Ich lasse mich von ihnen entdecken“, verrät sie mit einem verschmitzten Lächeln.
So auch die Schokolade aus Ur-Kakao: „Ich habe von einem Projekt zweier Tropenbiologen erfahren, bei dem peruanische Bauern in einer Kooperative biozertifizierten Chuncho-Kakao anbauen. Dabei achten sie darauf, dass der Lebensraum der Tiere auf 900 Quadratmetern Regenwald erhalten bleibt. So betreiben sie aktiven Biodiversitäts-, Wasser- und Klimaschutz. Für mich war gleich klar: Diese Schokolade möchte ich hier anbieten“, erinnert sich Britta Freist. Und so kann man nun im „Glücks-Lädchen“ unter drei Sorten wählen und einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.
In ihrem Seminarraum hat Britta Freist einen Haspler und einen Wollwickler aufgebaut. „Gegen eine kleine Spende wickele ich dort die handgefärbten Merino-Stränge aus meinem Geschäft für meine Kunden zu Wollknäueln. Den Erlös möchte ich am Ende der Saison den hiesigen Seenot-rettern zur Verfügung stellen“, hat sie sich als Projekt zum fünfjährigen Bestehen des „Glücks-Lädchens“ vorgenom- men. „Und sobald ich wieder darf, biete ich im Seminarraum wieder kreative Kurse an“, hofft Britta Freist auf ein baldiges Ende der Corona-Einschränkungen. -sbo-
Aktuelle Info: Ab sofort sind Kurse möglich! Termine stehen hier im „Utkieker“-Veranstaltungskalender.

Kräftige Farben strahlen Lebensfreude aus

Aktuelle Trends in der „Buddelei“: Auch der Friesennerz ist wieder gefragt
Klare und kräftige Farben bestimmen den Trend der diesjährigen Damenmode. Ob unifarben in Gelb, Blau, Rot oder Grün, ob in einem modernen Farbmix oder mit fantasievollem Design – die Freizeitmode strahlt pure Lebensfreude aus und zeigt den Spaß am Leben. Dieses Lebensgefühl vermittelt auch die aktuelle Kollektion in der „Buddelei“.
Im Fachgeschäft für Urlaubsmoden dreht sich in diesem Jahr alles um die bunte Welt der Oberbekleidung. Allem voran steht dabei das Sweatshirt als Zeichen für Lebensfreude. Das lässige Kleidungsstück kann mittlerweile auch im Büro getragen werden, ob als Hoodie, Sweatjacke oder Crewneck-/Rundhals-Pullover. Sweats sind vielseitig zu tragen. Dabei gibt es das trendige Bekleidungsstück vom lässigen Schnitt bis hin zu körpernahen Formen. Und nicht zuletzt sind Sweats mittlerweile für jede Jahreszeit zu haben – ob dünn im Sommer, etwas dicker für die Übergangszeit oder innen aufgeraut für den Winter.
Neben Sweatshirts sind auch T-Shirts in diesem Jahr wieder sehr gefragt: „Sie vermitteln Lässigkeit“, nennt Olaf Hube, Inhaber und Geschäftsführer der „Buddelei“, einen Grund. „Es sind viele kreative Ideen auf dem Markt, ob mit flotten Sprüchen oder fantasievollen Designs.“ Etliche Kunden nutzen die trendigen Shirts auch, um ein Statement zu setzen oder zu zeigen, was in einem steckt. „Immer kreativ, sehr individuell und liebevoll“, sagt Olaf Hube.
Die Wünsche der Kunden haben sich in den letzten Jahren gewandelt, das merkt auch das Fachgeschäft in der Barkhausenstraße 14. So ist ein klarer Trend weg von der „Fast Fashion“ hin zu nachhaltig produzierter Mode zu spüren: robuster und lang-lebiger soll die Mode sein. „Stabilere Materialien, bessere Stoffe – die Kunden wünschen sich mehr Qualität“, weiß Olaf Hube, der den Familienbetrieb in zweiter Generation führt. Zu seiner Freude können immer mehr Hersteller diese Nachhaltigkeit leben und werden zertifiziert. Sollte dieses Zertifikat noch fehlen, überzeugt sich Olaf Hube auch selbst bei den Produzenten und schafft so die Basis einer vertrauensvollen und lang anhaltenden Partnerschaft.
Bekenntnis zur See
In der „Buddelei“ ist neben der aktuellen Kollektion an Ober­bekleidung auch ein Klassiker zu haben: der Friesennerz. Der traditionell gelbe Regenmantel war vor allem in den 1970er- und 1980er-Jahren sehr beliebt, wurde ursprünglich insbesondere von Berufsfischern und im Segelsport getragen. Durch sein leuchtendes Gelb war er weithin sichtbar und sorgte dank seines wasserdichten Trägermaterials für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen auf der rauen See.
Heute ist der Friesennerz wieder ein gefragtes Kleidungsstück, nicht nur für Nordseeliebhaber. „Die Küstenurlauber zeigen damit ein klares Bekenntnis zum Leben im maritimen Lebensraum“, stellt Olaf Hube fest. „Es ist fast eine Lebenseinstellung, so eine unbestechlich klar positionierte Jacke zu tragen.“ Denn gleich, wo die Jacke getragen wird: Sie weckt Kindheitserinnerungen und zeigt die Verbundenheit des Besitzers zur See, verbunden mit Liebe zur Weite, Sand, Wind und Meer. Und trotz aller Tradition – den Friesennerz gibt es heute natürlich auch in weiteren Farben, auch wenn Gelb mit Abstand die wichtigste Farbe ist und bleibt.
Besonderer Trend
Mit Taschen aus gebrauchtem Segeltuch gibt es ein weiteres Highlight in der „Buddelei“. Dieses unglaublich robuste Material wird in Deutschland zu schmucken Umhängetaschen verarbeitet und mit maritimen Motiven versehen. Damit wird jede Tasche zu einem Unikat und persönlichen Schmuckstück. „Man sieht den Taschen den vorherigen Gebrauch als Segel an, das macht sie so individuell“, erklärt Olaf Hube diesen besonderen Trend.
Neben der aktuellen Auswahl an Segeltuchtaschen wird die „Buddelei“ schon in Kürze eine ganz besondere Kollektion im Angebot haben. Ab Mitte des Monats sind dann individuell und exklusiv für die „Buddelei“ designte Taschen erhältlich, die etwa ein Motiv der Insel Langeoog, eine Kompassrose oder den Austernfischer tragen. „Wir freuen uns auf ‚Made in Germany‘ und exklusives Design in der Buddelei“, sagt Olaf Hube. -ut-

Kur(z) und bündig – Neues vom Tourismus-Service Langeoog

› Lieblingsinsel Langeoog
Dass Langeoog bei Urlaubsgästen äußerst beliebt ist, versteht sich von selbst. Doch wie steht es mit den Einheimischen (und Zugezogenen) – welche der sieben Ostfriesischen Inseln gefällt ihnen am besten? Das wollten zwei hiesige Tageszeitungen wissen: Gemeinsam riefen „Anzeiger für Harlingerland“ und „Jeversches Wochenblatt“ ihre Leserinnen und Leser im Frühjahr zum „Inselvoting“ auf. Mit guter Resonanz: Rund 16.000 Stimmen gingen ein. Das Ergebnis wurde am 8. Mai verkündet. Und die Lieblingsinsel ist: 
„LANGEOOG!!!“, jubelte das Team des Tourismus-Service. Mit 3.630 Stimmen konnte die „Insel fürs Leben“ den Vergleich mit großem Abstand für sich entscheiden. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Wangerooge (2.634 Stimmen) und Norderney (2.528 Stimmen). „Dankeschön für Eure Unterstützung und Eure Treue!“, zeigte sich das TSL-Team ebenso begeistert wie Bürgermeisterin Heike Horn vom Resultat der Umfrage.
 
Gästebegrüßung mit Thomas Pree
„Willkommen auf Langeoog“, heißt es wieder zur Gästebegrüßung des Tourismus-Service im „Haus der Insel“. Immer wieder dienstags um 11.15 Uhr im Juni heißt Veranstaltungsleiter Thomas Pree sowohl Langeoog-Neulinge als auch „alte Insel­hasen“ im großen Saal des HDI willkommen: „In dem etwa einstündigen Urlaubs-Leitfaden erfahren Besucher alles, was zwischen An- und Abreise für sie wichtig ist.“ Kurzfilme rücken die „Insel fürs Leben“ und das umgebende UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer ins rechte Licht. Dazwischen erläutert Thomas Pree anschaulich, was der Gast auf Langeoog erwarten darf. Aktuelle Tipps gehören ebenso dazu wie der Nutzen der LangeoogCard und anderes mehr. Auf anstehende Fragen gibt es gleichfalls ausführliche Antwort. Der Eintritt ist frei gegen Vorlage der LangeoogCard. Man sollte pünktlich sein, da beim Einlass die Kontaktdaten erfasst werden.
 
› Testpflicht und LUCA-App für Gäste
Zwar sinkt die 7-Tage-Inzidenz in ganz Deutschland mehr und mehr, jedoch ist in der touristischen Beherbergung nach wie vor bei Anreise in der Unterkunft ein negatives Testergebnis nachzuweisen, sofern keine vollständige Impfung (plus mindestens 14 Tage) oder ein Genesungsnachweis vorhanden ist. Darüber hinaus sind alle Übernachtungsgäste dazu verpflichtet, sich während Ihres Aufenthaltes weitere zweimal pro Woche testen zu lassen. Termine bitte frühzeitig in den drei Langeooger Testzentren vereinbaren: www.langeoog.de/die-insel/unsere-testzentren. Ausführliches zu den Testzentren steht auf Seite 36.
Gäste nutzen bitte auch, wo immer es möglich ist, die kostenlose LUCA-App, die der datenschutzkonformen Kontaktnachverfolgung im Infektionsfall dient. Beim Restaurantbesuch oder bei Veranstaltungen etwa ist die Angabe von Kontaktdaten Pflicht – vorzugsweise digital. Aber auch auf den Fähren der Schiffahrt Langeoog, in den Einrichtungen des Tourismus-Service, im Vogelwärterhaus oder auch im Einzelhandel wird gebeten, sich freiwillig mit der LUCA-App einzuchecken. Zur Sicherheit – für Sie, für uns, für die Insel!
 
› Der Sommer auf den Fähren …
beginnt am 12. Juni: Denn an diesem Samstag tritt der Sommerfahrplan in Kraft. Bis zu sieben Fahrten pro Tag sind dann in beide Richtungen möglich. Die genauen Abfahrtszeiten ab Langeoog und Bensersiel stehen hinten im „Utkieker“. Aktuelle Änderungen veröffentlicht die Schiffahrt der Inselgemeinde über ihre LangeoogApp. Der Sommerfahrplan gilt bis 31. Oktober 2021.
 
› Online reservieren mit FRIDA
Immer mehr Reservierungen laufen übers Internet, sei es vom PC aus oder per Smartphone. Diesen Trend hat Langeoog aufgegriffen – mit FRIDA. Die neue Webanwendung wurde von der Marketing-Dachgesellschaft OFI (Ostfriesische Inseln GmbH) entwickelt. FRIDA ist Reservierungstool, Check-in-System und Reiseführer in einem. Die Webanwendung wird eingesetzt für Angebote des Tourismus-Service, steht aber auch Langeoogs touristischen Leistungsträgern zur Nutzung offen. Sie erlaubt es, etwa einen Schwimmbadbesuch oder Sportkurs, aber auch Plätze in teilnehmenden Restaurants und Cafés zu reservieren. 
„Aktuell kann man über FRIDA etwa den Besuch des Erlebnisbades anmelden oder einen Tennisplatz reservieren“, berichtet Wilko Hinrichs vom TSL. „Im Gegensatz zur LUCA-App, die nur der Kontaktverfolgung dient, ist FRIDA eine sichere Reservierungsmöglichkeit.“ Dazu erhält der Nutzer über frida.langeoog.de eine Reservierungsmail mit QR-Code, der vor der Veranstaltung direkt vom Smartphone abgescannt wird. PC-Nutzer zeigen den ausgedruckten Code vor.
 
› Sportprogramm
Endlich bewegt sich wieder was am Strand: „Nach gefühlt einem halben Jahr Zwangspause ist am 19. Mai unser Sport­programm gestartet“, berichtet Wilko Hinrichs, beim TSL für die Organisation des Strandsports zuständig. Von Montag bis Samstag stehen täglich vier Kurse auf dem Plan. Teamerin Anna Möhrke hat ein abwechslungsreiches Angebot zusammengestellt: Das beginnt mit „Fit in den Tag“ um 10 Uhr, setzt sich etwa mit Thalasso-­Beachwalking oder „Sandskulpturen bauen“ um 11.30 Uhr fort und bietet um 14 und 15.30 Uhr unter anderem Rückentraining und ein kurzes Ganzkörper-Work­out für Fortgeschrittene.
In der Regel findet alles draußen rund um den „Sportpalast“ statt. Eine Anmeldung ist derzeit nicht mehr erforderlich, da der Inzidenzwert im Landkreis gegen Null tendiert. Auch ein Negativtest wird nicht mehr verlangt.
 
› Erlebnisbad wieder auf
Das Freizeitleben kehrt zurück nach Langeoog: Größere Veranstaltungen (erstes Highlight: „Gute Frage!“ mit Wigald Boning und Bernhard Hoëcker am 7. Juli im „Haus der Insel“) sind ebenso wieder möglich wie ein Museumsbesuch – oder eine Auszeit im Freizeit- und Erlebnisbad. Das Bad inklusive Sauna hat Mittwoch und Donnerstag von 13 bis 18 Uhr sowie Freitag und Samstag von 10 bis 15 Uhr auf. Zusätzlich wird samstags von 15 bis 17.30 Uhr eine Damensauna angeboten.
Erforderlich ist zuvor eine Terminreservierung über die WebApp frida.langeoog.de. Der Eintritt in die Badewelt ist für 90 Minuten (inklusive Umkleidezeit) kostenlos, eine Zeitüberschreitung kos­tenpflichtig. Für einen reibungslosen Ablauf sollte sich die reine Badezeit auf eine Stunde beschränken. Zeitgleich dürfen zu­nächst nur 110 Badegäste ins Bad. Der Wellenbetrieb ist derzeit ausgesetzt. Im Eingangsbereich und bis zu den Umkleiden ist ein Mund-Nase-Schutz zu tragen, beim Baden und Duschen sowie in der Sauna auf die nötigen Abstände zu achten. 
 
› Das Schiffahrtsmuseum …
im „Haus der Insel“ ist ebenfalls am Start: ein Hygienekonzept aus „Abstand – Maske – Wegeführung“ erlaubt den regelkonformen Besuch. Auf den „musealen Erlebnisparcours“ können sich pro Durchlauf bis zu zehn Teilnehmer gleichzeitig begeben. Diese haben sich zuvor über die WebApp frida.langeoog.de angemeldet. Der Reihe nach besichtigen sie „Mini-Langeoog – die­ Insel aus LEGO® Steinen“ und das Museum selbst. Neu gestaltet ist die Ausstellung der Modellflotte von DGzRS-Seenotkreuzern und Rettungsbooten, eine Leihgabe des Langeoogers Udo Streitbörger. Über die Info-Schau „Müll im Meer“ verlassen die Besucher das Schiffahrtsmuseum wieder.
 
› Digitaler „Abendlauf“ 
Nachdem sie 2020 aussetzen musste, findet die dreiteilige Serie „Langeoog läuft“ in diesem Jahr mit verändertem Konzept statt. So erfolgte der „Osterlauf“ virtuell: Statt auf der Insel waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen dem 2. und 5. April auf einer selbst gewählten Strecke daheim unterwegs – vom Bambini-Lauf über 400 Meter bis zum Zehn-Kilometer-Osterlauf. Das Konzept des Organisators, der Agentur iventos, ging auf: Mit 449 Aktiven am Start waren es fast so viele wie sonst „live“ auf Langeoog.
Nächstes Event ist der Abendlauf: „Auch dieser findet, in der Zeit vom 12. bis 18. Juli, digital statt. Das ist die sicherste Variante“, erklärt Agenturchef Marc Pickel. „Den Sanddornlauf am 25. September möchten wir, soweit möglich, gern wieder live stattfinden lassen.“ Aktuelle Informationen sowie Anmeldemöglichkeiten gibt es auf www.langeoog-läuft.com im Internet. Hier kann man auch die Startnummern und später die Urkunden herunterladen.
 
› Unbedingt nutzen: die LangeoogApp 
Ob Fahrplanänderung oder neueste Corona-Verordnung: Aktuelle Mitteilungen wie diese machen die LangeoogApp so unverzichtbar für Smartphone und Tablet. Denn wer möchte schon die Fähre verpassen, weil er nicht rechtzeitig am Anleger war? 
Darüber hinaus bietet die kostenlose App weitere Informationen: Die Gezeiten können ebenso abgefragt werden wie Veranstaltungen, Schiffspositionen oder das Wetter. Außerdem werden dringende Bekanntgaben der Inselgemeinde über diesen Kanal verbreitet. Wer sie noch nicht hat, lädt sich die LangeoogApp schnell und einfach über den nebenstehenden QR-Code aufs Smartphone.
› Fotowettbewerb der OFI: attraktive Preise
Wer eine Reise tut, kann viel erzählen – oder Bilder sprechen lassen. Ihre schönsten Langeoog-Ansichten können Gäste jetzt bei einem attraktiven Fotowettbewerb einreichen. 
„Inselglück – Genuss und Zeiten“ lautet der Titel des Wettbewerbs, den die Ostfriesische Inseln GmbH und der Oldenburger Fotodienstleister Cewe ausrichten. Drei Kategorien stehen zur Wahl: Kochkunst & Kultur, Strand & Meer sowie Mensch & Architektur. Zehn tolle Sachpreise winken, Hauptgewinn ist ein Urlaub auf den Ostfriesischen Inseln im Wert von 1.000 Euro. Zeit fürs Siegerfoto bleibt die ganze Saison über, Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2021. Weitere Informationen wie Teilnahmebedingungen auf https://ostfriesische-inseln.de/fotowettbewerb oder https://contest.cewe.de/genuss-gezeiten-2021. 
 
› Strandrollstühle
Um barrierefreien Strandgenuss zu ermöglichen, bietet der Tourismus-Service eine Reihe von Spezialfahrzeugen für Rollstuhlfahrer und mobil Gehandicapte an. Diese Gefährte eignen sich für kurze und längere Strandausflüge. Sie sind während der Badesaison bei den Rettungsschwimmern der DLRG am Hauptbad (Tel. 0162 4442419) kostenlos auszuleihen.
Die „Rolli-Flotte“ umfasst nunmehr drei Strandrollstühle, die sich für das Fahren im Sand eignen. Dank der Ballonreifen lassen sie sich gut an der Wasserkante entlang schieben. Die stunden- oder tageweise Nutzung ist nur mit kräftiger Begleitperson möglich. Zudem können zwei Liege-Schwimm-Rollstühle genutzt werden. Die sogenannten „mobi chairs“ sind zum Ins-Wasser-Fahren gedacht (durch Schwimmkörper kentersicher). Sie stellen eine bequeme Ergänzung zum Strandrollstuhl dar, empfehlen sich jedoch nicht für weite Strecken.
Darüber hinaus stehen zwei motorisierte Strandmobile mit umweltfreundlichem Elektoantrieb zur Verfügung. Für diese bitte Kontakt mit dem Strandmeister aufnehmen (Tel.: 04972/693-246).
 
› Medizinische Fortbildungen auf Langeoog
Bereits ausgebucht ist der 65. Sportärzte-Fortbildungslehrgang Die teilnehmerbeschränkte Veranstaltung von DGSP (Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention) und SÄBN (Sportärztebund Niedersachsen) findet vom 13. bis 25. Juni statt. Ein breites Angebot in Theorie und Praxis, verteilt auf zwei Wochenkurse und einen Wochenendkurs, bietet rund 300 Medizinern die Möglichkeit, ihre Weiterbildung für die Zusatzbezeichnung „Sportmedizin“ vollständig zu absolvieren. Seit 1957 wird diese Weiterbildung regelmäßig auf Langeoog durchgeführt. Zu den Veranstaltungsorten zählen das „Haus der Insel“, das Sporthus, die Tischtennishalle und andere Stätten.
Abgesagt hingegen wurden die Langeooger Fortbildungswochen der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN). Sie hätten vom 1. bis 21. Mai 2021 laufen sollen. Die 28. Woche der Notfallmedizin vom 18. bis 25. September 2021 ist von dieser Absage bislang nicht betroffen. Sie findet nach aktuellem Stand weiterhin statt. Parallel dazu laufen zwei weitere Kurse, zur psychosomatischen Grundversorgung und zur Suchtmedizin.
Ebenfalls stattfinden soll die 7. Woche der gesunden Entwicklung (WogE) 2021 vom 5. bis 9. September 2021 mit dem Thema „Macht. Geld. Gesund?“. Gedankliche Leitplanken sind die drei Aspekte des Untertitels der Tagung: „Mensch – Erde – Wohlergehen“. -köp/ut-
 
› Jonny und der Wasserturm
Seit über 25 Jahren kümmert sich Jonny Vestering um Gäste jeden Alters, die sich für den Wasserturm, das Wahrzeichen Langeoogs, interessieren und die Aussicht von oben genießen möchten. Mit Witz, Charme und guter Laune beantwortet der „Türmer“ geduldig alle Fragen, die die Besucher – ob groß, ob klein – ihm stellen. Auch in Zeiten wie diesen steht der Langeooger „seinen Mann“ und nimmt sich Zeit für seine Besucher. Besonders die Kinder lieben ihn – hat er doch immer ein Funkeln in den Augen und ein Schmunzeln auf den Lippen.
Durch die Coronalage ist es nötig geworden, Vorsicht walten zu lassen, zu kontrollieren und aufzupassen. Daher wünscht sich Jonny Vestering ein wenig Unterstützung, damit die nötigen Abläufe so reibungslos wie möglich vonstattengehen können. Wer Lust hat, den „Türmer“ ehrenamtlich zu unterstützen, darf sich gerne bei der Gemeinde Langeoog (Telefon 04972/639-220) oder bei Thomas Agena (0175/1426143) melden.
Der Tourismus-Service Langeoog hat übrigens noch eine große Überraschung für die Besucher des Wasserturms – mehr davon im nächsten „Utkieker“. -sh-

Gemeinde-Rat und Tat

Neues von der Inselgemeinde Langeoog
Ein Wort voraus
Wie auf den Regen die Sonne folgt, so folgen auf den Lockdown nun die sehnlich erwarteten Lockerungen. „Es ist schön, dass der Tourismus endlich wieder gestartet ist, und dass Leben und Lachen erneut unsere Insel erfüllen“, zeigt sich Bürgermeisterin Heike Horn optimistisch. „Wir freuen uns auf eine schöne Saison mit unseren Gästen, denen wir einen erholsamen und sicheren Urlaub bieten wollen.“
Schnell zum Test 
Auch wenn die Inzidenzwerte in Niedersachsen – und gerade an der Küste – momentan erfreulich sinken, gilt dennoch eine Testpflicht in der touristischen Beherbergung. Bei Anreise ist in der Unterkunft ein negatives Testergebnis nachzuweisen, sofern keine vollständige Impfung (plus mindestens 14 Tage) oder ein Genesungsnachweis vorhanden ist. Zudem sind Übernachtungsgäste verpflichtet, sich während ihres Aufenthaltes zweimal pro Woche testen zu lassen. Die erforderlichen Schnelltests werden in drei Zentren auf Langeoog durchgeführt (siehe separaten Artikel auf Seite 36). Heike Horn: „Die Gemeinde freut sich, dass auf der Insel gleich drei hochkarätige Testzentren ihre Dienste anbieten. Sie sollen Insulanern wie Gästen so lange wie nötig zur Verfügung stehen.“
Öffnungszeiten Rathaus
Seit dem 25. Mai 2021 gelten folgende Öffnungszeiten für das Rathaus: Montag bis Freitag von 10 bis 12.00 Uhr, zusätzlich Dienstag und Donnerstag von 14 bis 16 Uhr. „Die letzten Wochen haben aufgezeigt, dass die telefonische Abstimmung eines Termins den Kunden Wartezeit erspart und eine intensivere Klärung der Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ermöglicht“, erklärt die Inselgemeinde. „Die Öffnungszeiten ermöglichen, dass Arbeitsprozesse über einen längeren Zeitraum erledigt, Teambesprechungen erfolgen und Ihre Anträge bearbeitet werden können.“ Selbstverständlich können auch jederzeit außerhalb dieser Öffnungszeiten vorab telefonisch Termine vereinbart werden. Nicht vergessen: Im Rathaus herrscht Maskenpflicht für alle Besucher.
Fahrradverbot in der Fußgängerzone
Radler bitte absteigen: Seit dem 22. Mai gilt bis zum Ende der Herbstferien täglich in der Zeit von 10 bis 22 Uhr wieder ein Fahrradfahrverbot in der Fußgängerzone. Dies umfasst die Bereiche Hauptstraße westlich der Einmündung des Vormann-Otten-Weges und östlich der Einmündung des Rudolf-Eucken-Weges und Am Wasserturm sowie der Barkhausenstraße vom Beginn Hauptstraße bis südlich der Einmündung der Gartenstraße. In der übrigen Zeit gelten weiterhin der Vorrang der Fußgänger und Schritttempo.
Unabhängig von dem zeitlich begrenzten Fahrradfahrverbot gilt, dass Fußgänger in der Fußgängerzone immer Vorrang vor anderen Verkehrsteilnehmern haben.
Kommunalwahl im September
Zwei Urnengänge stehen diesen Herbst in Niedersachsen an: die Kommunalwahlen am 12. September – hier wird auf Langeoog der Gemeinderat gewählt – und die Bundestagswahl am 26. September. „Zwei Wahlen in einem Monat stellen schon eine organisatorische Herausforderung für eine kleine Verwaltung wie die unsere dar“, sagt Bürgermeisterin Heike Horn. Doch so weit ist es noch nicht, zunächst kommt die Kandidatenkür. „Schon jetzt ist das Interesse an möglichen Kandidaturen sehr hoch“, berichtet Heike Horn. „Es gab im Ordnungsamt bereits erste Anfragen nach Unterlagen.“ Die Zeit läuft: Bis Montag, 26. Juli um 18 Uhr müssen im Rathaus alle Wahlvorschläge eingereicht sein. Über deren Zulassung wird dann bis zum 4. August entschieden.
Ferienpass Langeoog
Auch in diesem Sommer darf sich der Inselnachwuchs auf einen „coronakonformen“ Ferienpass freuen. Im Verbund mit örtlichen Vereinen, Organisationen und Privatpersonen bietet die Inselgemeinde für Langeooger Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 16 Jahren ein spannendes Programm an. Es gilt vom 16. Juli bis 13. August 2021 und enthält eine Fülle von Veranstaltungen sowie einige Gutscheine. Erstmals wird auch ein neues Format – „Der Bürgermeisterin über die Schulter geguckt“ – angeboten. Kinder und Jugendliche verbringen einen halben Tag, beginnend mit einem gemeinsamen Arbeitsfrühstück, mit der Bürgermeisterin im Rathaus.
Ob Kreativkurs oder Naturerkundung, Rundflug oder Radtour, Spiel oder Sport, ob Schnitzeljagd mit Hund oder Kutschfahrt mit Eisessen – das Angebot aus über 20 Veranstaltungen ist bereits vielfältig. Wer noch Ideen oder konkrete Angebote hat, wendet  sich gern an Petra Kruse im Rathaus (Tel.: 04972/693-148 oder p.kruse@langeoog.de).
Neu: Erstmals ist der Ferienpass auf gemeinde.langeoog.de, der Website der Kommune, online abrufbar, ebenso Formulare wie Anmeldevordruck und Einverständniserklärung. Die Anmeldungen erfolgen per E-Mail an ferienpass@langeoog.de, und zwar vom 28. Juni bis 14. Juli. Zugleich wird der Ferienpass letztmalig in gedruckter Form erscheinen: Am 23. Juni soll er kostenlos in der Inselschule verteilt werden.
Wer die Aktion unterstützen möchte, kann auf folgendes Konto der Sparkasse Leer-Wittmund spenden: DE 60 2855 0000 0000 0051 99, Stichwort: „Spende Ferienpass-Aktion 2021“ (Spendenquittung über die Gemeinde).
Ruhezeiten
Die Inselgemeinde weist darauf hin, dass seit dem 22. Mai wieder Ruhezeiten gelten. Nach der Verordnung zur Bekämpfung des Lärms (LanLVO) gelten bis Ende der Herbstferien in Niedersachsen und NRW folgende Ruhezeiten: Mittagsruhe von 13 bis 15 Uhr, Nachtruhe von 20 bis 8 Uhr. Während dieser Zeiten und an Sonntagen dürfen keine ruhestörenden Baumaßnahmen, Garten- und Hausarbeiten oder ähnliches durchgeführt werden. Die aktuelle Verordnung der Inselgemeinde zur Bekämpfung des Lärms steht auf der Website gemeinde.langeoog.de unter Verwaltung / Ortsrecht-Satzungen. -köp/ut-