Alle Beiträge von de Utkieker

Kurz und bündig

Neues vom Tourismus-Service Langeoog

● Mobile Bühne im Einsatz
Wenn jetzt oder nächstens Veranstaltungen auf Langeoog über die Bühne gehen, kann diese auch eine mobile sein. Genauer: die neue Mobile „Smart Stage“-Bühne des Tourismus-Service. Rund 6 Meter breit, 4,50 Meter tief und 4,70 Meter hoch, bietet sie eine überdachte Spielfläche von 27 Quadratmetern. Bislang wurde sie für Konzerte im Rathauspark eingesetzt, andere Plätze sind ebenfalls möglich. Denn zusammengelegt 7,60 Meter lang und 2,40 Meter breit, ist die Bühne bei einem Gewicht von 2,45 Tonnen gut transportabel. So können die Auftrittsorte flexibel zwischen Hafen und Strand variieren.
Die „Smart Stage“ mag klein erscheinen, doch ist sie robust: tauglich für Windzone 4, also Küste und Inseln. Die Tragfähigkeit des Podiums beträgt 14 Tonnen: Da könnten sogar zwei Elefanten zum Tanz aufspielen, auch wenn das eher unwahrscheinlich ist. Wahrscheinlich ist aber, dass die starke Dachlast von 2,5 Tonnen ausgenutzt wird – für schwere Scheinwerfer, denkbar wäre auch eine LED-Videowand im Hintergrund. ­Angeschafft wurde die Mobile Bühne im Rahmen der vom Land Niedersachsen mit 80 Prozent bezuschussten Fördermaßnahme „Touristische Projekte“ der NBank.
● Betörender „Inselzauber“
Am 16. und 17. August 2022 wird der „Langeooger Inselzauber“ zum vierten Mal aufgelegt: Jeweils von 17 bis 21 Uhr macht das internationale Straßenkunstfestival mit Akrobaten, Jongleuren und musikalischen Akteuren die Ortsmitte mit Hauptstraße und Barkhausenstraße erneut zur Kleinkunstmeile.
Auf Langeoog keine Unbekannten sind Felice & Cortes Young: Das Berliner Duo weiß seit 2017 bei jedem „Inselzauber“ das Publikum zu betören. Cortes Young spielt sein Koffer-Bassdrum-Schlagzeug jong- lierend, tauscht auch gern die Drumsticks gegen Bälle, Keulen oder andere Gegenstände. Felice erzählt, unter- hält, fühlt und berührt durch ihren Gesang. Die einzigartige Verbindung von Musik und Artistik begeistert und fällt auf.
Aus Frankreichs Süden kommen „Surprise Effect“. Das Quartett hält, was sein Name verspricht: Die Show ist eine Mischung aus Akrobatik und Breakdance auf höchstem Niveau, gespickt mit gewagten Stunts, Comedy und Publikumsbeteiligung. Die Gesetze der Schwerkraft scheinen für diese vier Herren nicht zu gelten. Staunen und hundert Prozent Lächeln garantiert.
Comedy und Artistik aus Spanien bietet „The Show Must Go On“, eine Hommage an den Stummfilm. Im Zentrum steht ein liebenswerter, verrückter, chaotischer Charakter: Thelmo Parole. Er spricht eine Sprache, die keine Worte braucht. Seine Show verbindet Pantomime, Slapstick, Balance und Jonglage. Und das Publikum ist mittendrin.
Der „Langeooger Inselzauber“ im August: eine betörende Einladung, der niemand widerstehen kann.
● Strandaschenbecher wieder da
Damit Umweltschutz kein Lippenbekenntnis bleibt, hat der TSL seine beliebten Strandaschenbecher neu aufgelegt. Die praktischen Weißblechdosen in edlem Silbermatt ziert das  Langeoog-Logo samt Bekenntnis „keine Haie, keine Autos, kein Müll“.
Zigarettenkippen am Strand und in der Natur sind nicht nur gefährlich für kleine Kinder und Tiere, sie sind vor allem umweltschädlich. Eine einzige Kippe kann mit ihren Schadstoffen bis zu 60 Liter Grundwasser verseuchen. Im Interesse einer sauberen Umwelt sollte die schmucke Dose daher stets genutzt werden. Geht schließlich ganz einfach: Deckel auf, Kippe rein, Deckel zu – Strand sauber. Selbstverständlich versehen die hosentaschentauglichen Aschenbecher (Maße: 80 x 50 x 14 mm) ihren Dienst auch gern im Ort, am Bahnsteig, auf der Straße und an allen anderen Plätzen auf  Langeoog. „Helft uns mit, Langeoog sauber zu halten!“, bittet der Tourismus-Service. Und: „Dankeschön für Eure Unterstützung!“
Erhältlich ist die handliche Box an den Service-Stationen am Strand, im Sportzentrum, auf den Fahrgastschiffen, an der Tourist-Info im HDI und im Inselbahnhof. Und das für nur 2,– Euro. Nichtraucher können darin übrigens ihre Bonbons aufbewahren. Oder Muscheln sammeln. Oder Kleingeld. Oder, oder … Denn genau genommen sind es keine schlichten Strandascher – sondern schicke Multi-Dosen.
● Blaue Flagge 2022
Erneut wurde, nach 2020 und 2021, der Langeooger Badestrand mit der „Blauen Flagge“ ausgezeichnet – und zwar als bislang erste und einzige niedersächsische Nordseeinsel. ­Bundesweit wurde das Gütesiegel dieses Jahr an 92 Sportboothäfen und 45 Strände oder Badestellen verliehen. Die Auszeichnung wird jährlich neu vergeben. Bewerber müssen eine Vielzahl von Kriterien erfüllen. Sie betreffen die vier großen ­Bereiche Wasserqualität, Umweltkommunikation, Umwelt­management sowie Service und Sicherheit.
Die Verleihung für Niedersachsen und Bremen (hier wurden vier Strände und neun Sporthäfen ausgezeichnet) fand am 12. Juni in Bremen auf dem Gelände des Yachthafens Grohn statt. Zugegen war auch TSL-Mitarbeiterin Susanne Wittenberg, die die Langeooger Zertifizierung seit Anbeginn erfolgreich begleitet.
Vergeben wird die Blaue Flagge von der „Foundation for Environmental Education“ (FEE, Stiftung für Umwelterziehung). Die Stiftung ist eine Nicht-Regierungsorganisation und wird in den einzelnen Ländern durch entsprechende Organisationen vertreten. In Deutschland ist dies die DGU (Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung e.V.; Infos auf www.umwelterziehung.de).
●  Neu: Familienticket
Familienfreundlich zeigt sich Langeoog auch für Tagesgäste: Seit Mitte Juli besteht das Angebot für Eltern/Großeltern, zu einem guten Preis mit ihren Kindern/Enkelkindern einen Tagesausflug zur Insel zu unternehmen. Möglich macht dies das Familienticket für 65 Euro, auf dem zwei Erwachsene und drei Kinder (6 bis 15 Jahre) fahren können. Das Ticket läuft bis Ende Oktober 2022.
Zu erwerben ist das Familienticket direkt im Fährhaus Bensersiel, aber auch auf www.langeoog.de/inselguide/tagesgaeste online im Internet, hier gibt’s auch jede Menge Tipps für Tagesausflügler. Außerdem kann das Smartphone dann als „virtuelles Ticket“ genutzt werden: Das Schlangestehen am Schalter entfällt also. „Die Idee für das Ticket kam aus der Schiffahrt und wurde zusammen mit dem TSL entwickelt“, teilt Tourismusmanager Nils Jenssen mit. „So entstand ein attraktives Angebot für         Familien.“
Man wolle möglichst vielen Familien die Möglichkeit zur Tagesfahrt nach Langeoog bieten, zumal „in der immer noch herrschenden Pandemiezeit viele Urlaubskassen knapper gefüllt sind“, ergänzt Bürgermeisterin Heike Horn. Es funktioniert: „Das Ticket wird sehr gut angenommen“, berichten Bürgermeisterin und Tourismus-Chef unisono.
● Veranstaltungen: Online-Tickets
Tickets für Tagesfahrten sind jedoch nicht das einzige, was   Langeoog-Fans online buchen können. Viele Veranstaltungen des Tourismus-Ser- vice, von A wie Autorenlesung bis Y wie Yoga, sind ebenfalls schnell mit dem Smartphone bestellt. Ob eine Führung ins Watt, ein Kreativkurs in der „Spöölstuv“, ein Konzert im „Haus der Insel“ oder Schlingentraining im Sportzentrum, hier ist für jede(n) etwas dabei. Termine fürs Sportabzeichen können ebenfalls online fixiert werden. Einfach auf https://veranstaltung.langeoog.de/kalender die gewünschte Veran­staltung aussuchen und dann mit wenigen Klicks buchen. Die Bestätigung auf dem Smartphone ist zugleich das Ticket.
● Fußballschule im August 
Vielleicht wirkt die erfolgreiche Fußball-EM der Frauen ja als Vorbild: In der Langeooger Fußballschule vom 9. bis 12. August 2022 sind noch Plätze frei. Hier können Mädchen (aber auch Jungen) im Alter von sechs bis 14 Jahren einen neuen Sport für sich entdecken oder ihr bereits vorhandenes Talent weiter ausbauen. Trainiert wird dienstags bis freitags jeweils von 10 bis 13 Uhr. Auf dem Plan stehen Ballannahme, Pass-Spiel und Geschicklichkeit, Dribbling, Torschuss und Elfmeter. Zudem wird der Teamgeist gefördert.
Das Programm findet auf dem gepflegten Naturrasenplatz des TSV Langeoog an der Flughafenstraße statt. Veranstalter ist die Bochumer Agentur iventos mit Unterstützung von Tourismus-Service und TSV Langeoog. Die Teilnahme kostet 120 Euro pro Person, Ermäßigungen gibt es für Geschwister und Frühbucher. Nähere Infos stehen auf www.fussballschule-langeoog.de, wo Interessierte auch verbindlich buchen können. Spontane Anmeldungen sind zudem vor Ort möglich. – Letzte Gelegenheit zur Langeooger Fußballschule in diesem Jahr besteht vom 4. bis 7. Oktober in den Herbstferien (kurzfristige Änderungen vorbehalten).
● Sportabzeichen beliebt
„Das Sportabzeichen läuft gut an, unser Angebot wird gern von den Gästen genutzt“, berichtet Wilko Hinrichs vom Tourismus-Service Langeoog. Ob Laufen oder Springen, Werfen oder Schwimmen: Am Strand und anderen Stätten auf Langeoog ist es beim Sportteam wieder möglich, die Prüfungen für das Deutsche Sportabzeichen (DSA) zu absolvieren.
Die Aktiven dürfen sich über eine praktische Neuerung freuen: Auf den DSA-Hinweisplakaten ist neben den Prüfungsterminen ein QR-Code abgedruckt, der direkt zur Online-Anmeldung führt. Für den Gast entfallen Wartezeiten und „Papierkram“, während das Sportteam im Vorfeld mehr Planungssicherheit hat. Selbstverständlich nutzten DSA-Fans nach wie vor die klassische Anmeldung vor Ort. Aber wer’s ausprobieren möchte: Hier ist der QR-Code fürs Sportabzeichen. Einfach einscannen und anmelden. Auf die Plätze, fertig, los!
● Neu: der blaue Sportpalast 
Wer am Sportstrand den beliebten „Sportpalast“ sucht, sollte nicht mehr nach einem weißen Metallcontainer Ausschau halten. Denn Blau ist das neue Weiß: Der neue „Sportpalast“ ­präsentiert sich als urlaubsblauer Bauwagen mit grünen Fensterläden und rotem Treppchen. Auf etwa zehn Quadratmetern Grundfläche bietet er genügend Raum für allerlei Sportgerät, das dort ausgeliehen werden kann. Darüber hinaus dient der „blaue Palazzo“, der noch bis Mitte September am Strand bleibt, als markante Anlaufstelle für alle Sporttreibenden. Viele Aktivitäten des Sportteams, von „Fit in den Tag“ bis „Thalasso Beachwalking“ nehmen hier ihren Ausgang.
Wer was Sportlich-Innovatives erleben möchte: Neu im August gibt es „SUP Yoga“, eine coole Kombi aus Stand Up Paddling und Yoga. „Die Beschreibung ‚Meditation auf dem Surfbrett‘ greift zu kurz, man muss es einfach ausprobieren“, empfiehlt das Sportteam, das „SUP Yoga“ in Kooperation mit der Langeooger Surfschule „Tidens Surfhuus“ anbietet.
● Erfolg für „Abendlauf“ am 19. Juli
Insgesamt rund 220 Teilnehmer zählte am 19. Juli der „Abendlauf“ als „Mittelstück“ der dreiteiligen Serie „Langeoog läuft“. „Das war, nach coronabedingtem Ausfall und virtuellem Lauf in den Vorjahren, ein gelungener Neustart – und eine schöne Veranstaltung“, bilanzierte Wilko Hinrichs vom Tourismus-Service, der die Lauf- serie in Kooperation mit der Agentur iventos und dem TSV Langeoog ausrichtet. „Von Bambini- bis 10.000-Meter-Lauf: Überall war die Stimmung sehr gut. Wir haben viel positive Rückmeldung erhalten.“ Ein ausführlicher Bericht zum „Abendlauf“ steht auf Seite 91.
Den diesjährigen Abschluss der Laufserie markiert am 10. September der „Sanddornlauf“ mit einem breiten Angebot von Bambini-Lauf bis Halbmarathon. Anmeldungen können ab sofort im Internet auf www.langeoog-läuft.de erfolgen.                              -köp/ut-

Im „Schweinsgalopp“ über die Insel 

Altes Insulanerhaus wird saniert 
Im „Schweinsgalopp“, wie Tischlermeister Holger Schwede sagt, geht es mit dem Rad von seiner Tischlerei am Schniederdamm zum alten Insulanerhaus, nur wenige Straßen entfernt. „Es wird gerade von Grund auf renoviert und erweitert. Wir machen die Fenster und Türen“, so Holger Schwede.
Seit über 50 Jahren ist die Schwede-Tischlerei auf der Insel tätig.
„Wir machen alles“, sagt Holger Schwede, der die Tischlerei 2012 von seinem Vater Heinz Schwede übernahm. Gemeint ist damit, neben Fenstern und Innentüren einsetzen, zum Beispiel Glasscheiben erneuern, Möbel anfertigen und reparieren; Parkett, Kork und Laminat verlegen, Treppen und Fensterbänke herstellen, Wintergärten bauen – und sogar der Schlüsseldienst gehört zu den Aufgaben, die er mit seinen zwölf Mitarbeitern umsetzt. Früher, so erinnert er sich, wurden in der Tischlerei auch Särge hergestellt.
„Dass eine Arbeit nach der anderen umgesetzt werden kann, ist eher die Ausnahme“, erklärt Holger Schwede. Vielseitig seien die Aufgaben und viel zu tun gebe es auch: „Hier muss mal eine Scheibe ausgetauscht, da ein Fenster eingebaut werden; mal muss ein Bett in einer Ferienwohnung repariert und dann wieder ein Insektenschutz angebracht werden. Es sind viele kleine Projekte.“ Gerade sind sie auf zwei Baustellen für das Einsetzen der Fenster verantwortlich. Rund 20 Fenster sind es in dem alten Insulanerhaus. Fünf Tage benötigen sie, um alle einzusetzen. Abdichtungsfolien von innen und außen müssen bei jedem Fenster angebracht werden, damit Wind und Feuchtigkeit nicht eindringen können. Leisten und Laibungen müssen anmontiert werden. Immer schwerer würden die Fenster werden, die nur noch zu zweit getragen werden könnten; daher würden auch zuerst die Rahmen eingebaut und anschließend die Flügel, erzählt der Tischlermeister, der auch als Ortshandwerksmeister auf der Insel aktiv ist.
Auf der Baustelle vor Ort ist auch Maurergeselle Fred Schuster vom Langeooger Bauunternehmen Schreiber Bau GmbH tätig. Er berichtet, dass sie im März mit dem Rückbau des Bestandsgebäudes angefangen haben. Vor Ostern, ergänzt Holger Schwede – da hatte er noch rechtzeitig die Fenster bestellt, bevor sie teurer wurden. Fred Schuster und seine Kollegen haben in den vergangenen Monaten das Haus entkernt und Wände eingerissen, das alte Dach komplett abgenommen und ein neues Dach aufgesetzt. Die Giebel und Dachüberstände wurden mit HardiePlank-Faserplatten in Skandinavischrot verkleidet.  „Auch die Bauherrinnen haben viel mitgeholfen“, so Fred Schuster.
Die Bauherrinnen sind die Töchter von Dietlinde „Didi“ Voß. Sie hat 60 Jahre in dem Haus gewohnt. Viel habe sie ausgemistet, sagt sie, und führt nun durch ihre sich noch im Rohzustand befindende neue Wohnung im alten Haus. „Das Haus war mal eine Baracke. Nach dem Zweiten Weltkrieg war es ein Kinderheim; sie haben die ersten Erholungsreisen gemacht“, beschreibt sie die Geschichte des Hauses. Zweimal hatte sie im Laufe der Jahre mit ihrem Mann das Haus umgebaut. Nun, bei der dritten Sanierung, haben ihre Töchter, die auf der Insel geboren sind und inzwischen in Delmenhorst und Berlin leben, mit den Enkelkindern und Freunden geholfen, das Dach abzudecken und das Haus zu entrümpeln. Ihre älteste Tochter Minsine hatte – trotz eines gebrochenen Fußes – alte Fliesen abgeklopft. Iris, ihre Jüngste, Bauschutt weggeräumt und immer wieder für Ordnung gesorgt. Noch drei weitere Wohnungen sollen entstehen. „Didi“ Voß plant zu Ostern 2023 einzuziehen. Bis dahin wohnt sie nur wenige Schritte von der Baustelle entfernt, in der Ferienwohnung von Freunden. -jeg-

Sport-Notizen aus den verschiedenen Sparten des TSV Langeoog

5:0 – und alle gewinnen
Erfolgreiches Fußball-Benefizspiel am 27. Juli 2022
Einen sportlichen Kick erlebten die TSV-Kicker am Mittwoch, 27. Juli: Zum 68. Mal fand im Jonny-Vestering-Stadion ihr traditionelles Benefizspiel gegen die Kurgästeauswahl „Strandfußballer Langeoog“ statt, der Eintritt war frei gegen Spende. Der Anpfiff ertönte um 19 Uhr, gemeinsam gaben der TSV-Vorsitzende Heiko „Paddy“ Recker und Tourismusmanager Nils Jenssen den Ball zum Anstoß frei. Zuvor hatte der Tourismus-Chef in einem kurzen Grußwort die langjährige Verbundenheit zwischen den Langeoogern und ihren Gästen gewürdigt.
Rund 800 Zuschauer säumten den Spielfeldrand. Sie verfolgten eine spannende Partie, die überwiegend von den Gästen gestaltet wurde. Doch auch die Inselkicker um Kapitän Fabio Neumann brachten sich immer wieder ins Spiel. Indes fehlte ihnen das Glück im Abschluss, wie ein verschossener Elfmeter und ein Eigentor belegen. So endete die Begegnung eindeutig mit 5:0 (3:0). Weitere Torschützen waren Max Credo (1), Jan Pabst (1) und Clas Renner (2).
Die Schniederdamm-Löwen wurden vom Trainer-Duo Michael Deppe und Wilko Hinrichs betreut. Die Aktivitäten der „Strandfußballer“ koordinierte, wie schon seit 20 Jahren, Stammgast Hans-Friedrich Friedrich mit einem engagierten Team. „Schiedsrichter Jörg Credo pfiff eine insgesamt faire Partie, die rot-­gelben Karten blieben in der Brusttasche. Auch Verletzungen waren nicht zu beklagen“, kommentiert TSV-Fußball-Obmann Thomas Pree den Spielverlauf.
Für die „dritte Halbzeit“ wechselten alle vom Spielfeld an das TSV-Vereinsheim zu einem belebenden Imbiss. Bei Grillwurst und kühlen Getränken wurde nicht nur das Spiel ausgiebig diskutiert, sondern auch die Spendensumme ermittelt. Die konnte sich sehen lassen: Stolze 2.900 Euro für die Jugendarbeit des Vereins überreichte zwei Tage später eine „Strandfußballer“-Delegation an „Paddy“ Recker. „Wir sind total überrascht und dankbar: Das ist wohl eine der größten Summen, die es je bei einem Benefizspiel gegeben hat“, erklärte der TSV-Chef erfreut. „Uns bedeutet das Jahrzehnte währende gute Zusammenspiel mit den Gästen sehr viel.“ Der Dank des Vorstands und der TSV-Jugend gelte allen, die so großzügig gespendet haben.
„Unterm Strich gab es, auch dank der hohen Zuschauerzahl und des ebensolchen Spendenaufkommens, nur Gewinner“, zieht Thomas Pree gleichfalls ein positives Fazit. „Allen hat es riesig Spaß gemacht.“ Der soll nächstes Jahr weitergehen: Das 69. Benefizturnier steigt am Mittwoch, 26. Juli 2023. Anpfiff um 19 Uhr im Jonny-Vestering-Stadion, die Einladung steht. -köp-

Neues aus dem Kur- und Wellness-Center

Sascha Hogrefe neue KWC-Leitung 
Neue Leitung im Kur- und Wellness-Center (KWC): Nachdem Michael Thannberger zur Jahresmitte in den Ruhestand ging (der „Utkieker“ berichtete), ist nun die Nachfolge durch den Verwaltungsausschuss der Inselgemeinde bestätigt: Sascha Hogrefe, der bereits das Erlebnisbad leitet, übernimmt auch das KWC. Sein genauer Titel „Leitung Bäderbetriebe“ macht deutlich, dass nun alles in einer Hand liegt.
Aufgewachsen in Verden (Aller), ist der 28-jährige Meister für Betriebe mit den Besonderheiten der Region gut vertraut: Zuvor führte Sascha Hogrefe das Meerwasser-Freibad Dornumersiel, ehe er per 15. Juli 2021 ins Freizeit- und Erlebnisbad Langeoog wechselte (siehe Bericht im Utkieker 1/2022). Für die Leitung des KWC bewarb er sich offiziell: „Wir freuen uns, dass es Sascha Hogrefe geworden ist, der nun die Bäderbetriebe einer in Niedersachsen hervorstechenden Urlaubsdestination leitet“, erklärt Bürgermeisterin Horn für die Inselgemeinde. Und Tourismusmanager Nils Jenssen ergänzt: „Mit Sascha Hogrefe haben wir einen kompetenten Fachmann, der auch im technischen Bereich bereits ein gutes Wissen hat. Im Vorgriff auf die im kommenden Jahr erfolgende Zusammenführung des Kur- und Wellness-Centers mit Schwimmbad und Sauna schaffen wir mit dieser Stellenbesetzung eine ideale Basis für die Zukunft.”
„Aqua-Sommer“ im KWC
Sie genießen – völlig zu Recht – einen ganz besonderen Ruf: die Aquakurse im Kur- und Wellness-Center. So bieten Aqua-Power und Aqua-Fitness gymnastische Kraft- und Fitnessübungen. Auf gelenkschonende Weise werden Stoffwechsel und Fettverbrennung angeregt, das Bindegewebe wird gekräftigt. Noch eins drauf setzt Aqua-Cycling, das gesunde „Wasserradeln“ auf einem sehr speziellen Unterwasser-Ergometer, dem Aquarider. „Das individuelle und schonende Ganzkörpertraining bringt den Kreislauf in Schwung und eignet sich für Anfänger wie Leistungssportler“, erklärt Anastasia Schmidt, die alle Aquakurse schwungvoll leitet. Da die Kurse schnell belegt sind, ist eine zeitige Buchung am Empfang ratsam. Das gilt auch für die beliebten Wellness-Anwendungen des KWC.
Überraschungsparty für Thanne
Was passiert, wenn jemand nach 40 Jahren KWC in den Ruhestand geht? Gar nichts. Zumindest sollte dieser Eindruck bei Michael „Thanne“ Thannberger entstehen, als er am 28. Juni seinen letzten Arbeitstag antrat. Kein Gruß, kein Wort – alles still. Umso lauter und gelungener dann die Überraschung: Kurz vor Schluss des letzten Aqua-Cycling-Kurses füllte sich urplötzlich die Halle des Therapiebeckens. Das KWC-Team, der Tourismus-Service, Rathaus-Kollegen, Teilnehmerinnen anderer Kurse, Stammgäste, Patienten, Weggefährten: Etwa 50 Leute umstanden das Becken und applaudierten dem scheidenden KWC-Chef, der dank eines freundlichen Anschubsers noch selbst im Becken landete.
Im Foyer des KWC ging die monatelang vorbereitete Ü-Party weiter: mit O-Saft, Sekt und Thannes Lieblingsgebäck (Käse­kuchen und Philadelphia-Torte), aber auch mit vielen persönlichen Abschiedswünschen. So hatten Etliche ihre Grüße und Fotos geschickt, die zu einem Album vereint waren. Kreative Kursteilnehmer hatten zudem heimlich einen Aqua-Videoclip gedreht, mit fetziger Musik und speziellem Text („Thanne macht uns klar“), der nun vorgeführt wurde. „Ich bin ganz ­fertig“, sagte der so Geehrte wieder und wieder. „Dass Ihr das geheim halten konntet – toll!“ -köp-

Gemeinde-Rat und Tat 

Neues von der Inselgemeinde Langeoog
Ausbau „neues KWC“ 
Bautätigkeit am Erlebnisbad: Der bogenförmige zweigeschossige Vorbau an der Südseite soll später den Anwendungsbereich des Kur- und Wellness-Centers (KWC) beherbergen. Bauherrin des Projekts ist die Inselgemeinde, Auftraggeber der Tourismus-Service Langeoog. Baumanagement und Baubetreuung übernahm die Projektsteuerungsgesellschaft-OL mbH. Der Ausbau des Vorhabens schreitet voran. Allerdings „wäre die Geschwindigkeit deutlich schneller, wenn wir eine Verschlankung der Verwaltungsprozesse, etwa bei den Vergabeverfahren hätten“, schränkt Bürgermeisterin Heike Horn ein. So entstünden wochenlange Verzögerungen, die aus Sicht der Verwaltung nicht nötig wären. Die Eröffnung des „neuen KWC“ ist zum Sommer 2023 angestrebt.
Neu: Business-Bike
Mit dem Dienstrad zur Arbeit: Die Inselgemeinde mit ihren Eigenbetrieben bietet ihren Mitarbeitern seit Kurzem Dienstfahrräder an. Über 50 Bedienstete nutzten bislang diese Möglichkeit. Die meisten wählten ein E-Bike, doch auch konventionelle Räder waren gefragt. Die Räder können bis zu einer Höhe von 4.000 Euro geleast werden. Insbesondere Mitarbeiter, die am Festland wohnen (und etwa in Bensersiel tätig sind), haben sich für dieses Angebot entschieden, berichtet die Inselgemeinde.
Mit der Idee war der Personalrat der Schiffahrt an die Verwaltung herangetreten, die sofort zugesagt hatte. „Die Teilnahme an diesem Modell ist für den öffentlichen Dienst eine gute ­Gelegenheit, außerhalb des Tarifregelwerks eine Leistung des Arbeitgebers anzubieten“, so Bürgermeisterin Heike Horn.
Schiffsneubau
Sie sind in die Jahre gekommen: „Onkel Otto“ und „Pionier“, die beiden Frachter der Schiffahrt der Inselgemeinde Langeoog. In Planung ist daher ein Frachtschiff-Neubau, der konkrete Züge annimmt. Unlängst ließen sich Rat und Verwaltung diesbezüglich auf einer Sitzung durch ein erfahrenes Hamburger Schiffsbau-Planungsbüro informieren. Ziel: „Die Beförderungskapazität der Inselschiffahrt soll mit dem Neubau erhöht werden, ebenso wird auf einen umweltfreundlichen Antrieb geachtet“, so die Inselgemeinde.
Langeoog beim Kommunalkongress des DStGB
Am 27. und 28. Juni 2022 standen in Berlin beim Deutschen Kommunalkongress des DStGB (Deutscher Städte- und Gemeindebund) die Städte und Gemeinden im Fokus. Unter dem Slogan „Stadt.Land.Nachhaltig – Zukunft vor Ort gestalten“ hatte der DStGB zum kommunalen Spitzentreffen eingeladen, um Lösungsansätze für eine nachhaltige Zukunft – Stichwort: Klimaschutz und Energieversorgung – vor Ort zu diskutieren. Mit dabei waren unter anderem Franziska Giffey, Regierende Bürgermeisterin von Berlin, sowie Bundesinnenministerin Nancy Faeser und Bundesfinanzminister Christian Lindner.
Zu den rund 800 TeilnehmerInnen zählte auch Heike Horn: „Deutlich wurde, dass Verwaltungsprozesse beschleunigt werden müssen, um schneller handeln zu können“, berichtete die Langeooger Bürgermeisterin. Gastgeberin Giffey habe eine Verschlankung besagter Prozesse gefordert: „Die Bürger wollen Lösungen.“ Laut Innenministerin Faeser müsse man an einer Verschlankung gemeinsam arbeiten, um auf Krisen adäquat reagieren zu können. Finanzminister Lindner habe bekräftigt, dass staatliche Subventionen in der bisherigen Größenordnung künftig nicht mehr zur Verfügung stehen würden.
Eine weitere Erkenntnis der Kommunen sei, eindeutig zu sagen, dass Bestimmungen von der Bundes- zur Kommunalebene nicht einfach „von oben heruntergebrochen“ werden: „Gesetze, die sich auf kommunaler Ebene nicht umsetzen lassen, dienen den Bürgern nicht.“ Zu prüfen sei, ob exponierte Kommunen wie die Ostfriesischen Inseln nicht andere Rechte zugestanden bekommen müssten, um überlebensfähig zu bleiben. Langeoog etwa mit 1.800 Einwohnern halte eine ­Infrastruktur für 250.000 Gäste vor, und das auf begrenztem Raum. Dauerthemen wie Wohnraummangel und Gesundheitsversorgung bedingten Umstände, die aus Sicht der Bürgermeisterin „im kommunalen Kontext dringend neu bewertet werden“ müssten.
Zukunftskonzept Langeoog
Unter dem Label „Zukunftskonzept“ arbeitet Langeoog derzeit an der Definition und Gestaltung seiner touristischen Zukunft. „Wichtig ist es, das Profil der Urlaubsdestination zu schärfen und ein touristisches Gesamtkonzept zu entwickeln“, erklären Bürgermeisterin Heike Horn und Nils Jenssen, Leitung Tourismusmanagement. Dazu gehöre dann auch der Umgang mit den Liegenschaften wie KWC und HDI hinsichtlich des Entschuldungsvertrags mit dem Land Niedersachsen: „Wir müssen hier eine Wirtschaftlichkeit erreichen.“ Begleitet wird die Entwicklung des Zukunftskonzepts durch das Hamburger Beratungsunternehmen Project M GmbH.
Am 22. Juni fanden, vormittags und abends, zwei Zukunfts-Workshops im „Haus der Insel“ statt. Zu beiden Veranstaltungen kamen insgesamt rund 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich mit ihren Ideen einbrachten. Nach einer Einführung durch Project M wurde jeweils in drei Gruppen gearbeitet: Wichtige Themen, wie zukünftiger Tourismus in Einklang mit der Dorfgemeinschaft, wurden lebendig erörtert; Ideen und Vorschläge wurden mittels Pinnwand gesammelt und dokumentiert. „Deutlich wurde wieder“, so Heike Horn im Rückblick, „wie verantwortungsbewusst und kreativ die Insulaner mit ihrer ‚Insel fürs Leben‘ umgehen.“ Ein wichtiges Signal war, dass „alle Ratsmitglieder, trotz persönlicher Eingebundenheit, an jeweils einem der Termine teilgenommen haben.“
Anschließend fand vom 5. bis zunächst 18. Juli eine anonymisierte Online-Bürgerbefragung „mit hoher Beteiligung“ statt, wie Heike Horn und Nils Jenssen erklären. „Um jedoch noch mehr Bürgerinnen und Bürger mit Erstwohnsitz Langeoog zu erreichen, die bislang keine Zeit zur Befragung fanden, wurde der Zeitraum bis zum 25. Juli verlängert.“
Im Vorfeld hatte es Expertengespräche und eine Vorortbegehung durch Project M gegeben. Zudem hatte die Inselgemeinde weitere Unterlagen zur Verfügung gestellt. Das gesamte Material wird nun einer Stärken-Schwächen-Analyse unterzogen, um Chancen und Risiken für den Standort Langeoog zu benennen. Die Ergebnisauswertung erfolgt zum Spätsommer.
In einer zweiten Runde mit Workshops und einer Steuerungsgruppe sollen dann Konzept und Strategie entwickelt werden. Dabei sollen im Rahmen eines Bürgerforums sowohl kurzfristige Ziele für 2023 als auch langfristige für die Folgejahre benannt werden. „Alles kommt auf den Prüfstand, auch die eigene Struktur“, so Bürgermeisterin und Tourismusmanager. Bis Jahresende soll das Projekt abgeschlossen sein, das dann in einen Ratsbeschluss münden soll. Ziel ist ein Lebensraumkonzept, das auch die Bedürfnisse der Bevölkerung einbezieht: „Die Insel kann nicht nur für Gäste da sein, auch die auf Langeoog Lebenden müssen sich wohlfühlen.“ -köp/ut-
Einzigartig: Naturerlebnispfad Wattenmeer 
Seit dem Herbst 2020 wurde auf der Insel Langeoog der „Inklusive Naturerlebnispfad Wattenmeer“ entwickelt und vor Ort durch acht Info-Stelen und digital als „Watt-APP“ umgesetzt. Die Schirmherrschaft übernahmen der Krimi-Autor Klaus-Peter Wolf und seine Ehefrau, die Kinderbuchautorin Bettina Göschl, beide bekennende Langeoog Fans.
Die Info-Stelen sind auf der Insel an markanten Weg- und Sichtpunkten positioniert, wie etwa am Hafen, dem Wäldchen und der Melkhörndüne. Jede Stele hat einen standortbezogenen Themenschwerpunkt. Besucherinnen und Besucher verbinden sich über einen QR-Code mit der „Watt-APP“ und können dort bei Bedarf über das Menü eine Darstellung und Erzählform aussuchen, die ihre Beeinträchtigung berücksichtigt. Virtuelle Hilfsmittel wie Filme, Augmented Reality sowie Gebärdensprache, leichte Sprache, Bilder, Klänge und die eigens geschaffene Erzählfigur „Ikke“ vermitteln die Inhalte zielgruppengerecht.
Menschen mit und ohne Behinderungen werden durch die gute Erreichbarkeit am Wegrand und die barrierefreie Watt-APP vielfältige Informationen etwa zum Watt, dem UNESCO-Weltnaturerbe und der Insel Langeoog vermittelt, ohne selbst das für einige Menschen beschwerliche Wattgebiet betreten zu müssen. Die Inhalte der Stelen wurden mit Unterstützung des Nationalpark-Niedersächsisches Wattenmeer ausgearbeitet. Bei der Ideenfindung half auch Nationalpark-Wattführer Joke Pouliart; auf seinem Gulfhof Friedrichsgroden hat er bereits einen Ort geschaffen, an dem Arbeit und Urlaub für Menschen mit und ohne Behinderungen möglich ist.
Weiterer Bestandteil des Projektes ist ein pädagogisches Beiprogramm mit Langeooger Kindern und Jugendlichen. Dazu gehörte die Gründung einer Theatergruppe, die durch Regisseur Wilhelm Schneck und Schauspielerin Kathrin Hildebrand vom Stuttgarter Theater Lokstoff angeleitet wurde. Die Gruppe hat das Stück in der Saison schon mehrfach aufgeführt, weitere Termine sind in Planung.
Dieses für die Ostfriesischen Inseln bisher einzigartige Projekt konnte dank der finanziellen Unterstützung der Europäischen Union durch die LEADER Region Wattenmeer-Achter, einer Förderung der Deutschen Postcode-Lotterie und des Kubus e.V. umgesetzt werden. Zwar steht die offizielle Einweihung noch aus, doch sind Bürgermeisterin und Tourismus-Chef stolz, diesen Pfad allen Insulanern und Gästen bieten zu können:­ „Es lohnt sich wirklich, dieses alle Sinne ansprechende Info-­Medium auszuprobieren.“ -ut-

So weit der Himmel gehet

Geistliche Abendmusik mit dem Ev. Posaunenwerk Bremen am 24. Juli in der Inselkirche
Geistliche Abendmusik erklingt am Sonntag, 24. Juli in der Inselkirche Langeoog. Mitwirkende sind Bläserinnen und Bläser des Evangelischen Posaunenwerkes Bremen unter der Leitung von Landesposaunenwart Rüdiger Hille.
Posaunenchöre sind ein wichtiger Teil der Kirchenmusik. Das Ev. Posaunenwerk Bremen als Einrichtung der Bremischen Ev. Kirche besucht regelmäßig die Insel Langeoog. Die Bläsergruppe aus verschiedenen Bremer Posaunenchören ist in diesem Jahr vom 14. bis zum 27. Juli zu Gast im Haus Meedland, dem Tagungs- und Freizeithaus der Bremischen Ev. Kirche. Während ihres Aufenthaltes bereiten die rund 24 Blechbläser-Innen ein Konzertprogramm vor, das sie in der Inselkirche präsentieren werden. Diese Geistliche Abendmusik steht unter dem Motto „So weit der Himmel gehet“.
Es kommen sowohl Werke alter Meister (u.a. Giovanni Gabrieli, Heinrich Schütz) als auch zeitgenössischer Komponisten (z. B. Chr. Sprenger, U. Baudach) zur Aufführung. Die Gemeinde ist an einigen Stellen auch zum Mitsingen eingeladen.
Das Konzert am Sonntag, 24. Juli in der Inselkirche beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine Kollekte am Ausgang für die Stiftung „Musik auf Langeoog” wird herzlich gebeten. -ut-

Fulminantes Klavierspektakel

Insulaner Dirk Heutelbeck spielt am 29. Juli im HDI
Der Insulaner Dirk Heutelbeck präsentiert teils bekannte, teils unbekanntere Stücke zwischen Rock und Pop mittels Stimme und Klavierbegleitung im „Haus der Insel“. Lieder von Moop Mama, Foo Fighters, Eric Clapton, Joris, Olli Schulz und vielen weiteren Interpreten garantieren einen abwechslungsreichen Abend. Geplant ist auch wieder eine kurze Gitarreneinlage.
Voraussichtlich wird es für ein paar Stücke einen Gastauftritt von Vertretern der Band „JahJahFunk“ aus Hamburg geben.
 „Wenn mir Stücke gefallen, setze ich mich einfach ans Klavier und gucke, ob sich was draus machen lässt“, skizziert Dirk Heutelbeck seine Songauswahl. Der Grundstein für das Klavierspielen wurde auf Langeoog gelegt, und zwar  „durch Unterricht bei der Lehrerin Helene Rübesam, die früher für die musikalische Bildung der gesamten Inselkinder zuständig war“, verrät der Musiker.
Das Konzert am Freitag, 29. Juli im HDI beginnt um 20 Uhr, Karten im Vorverkauf bei der Tourist-Info im HDI oder online erhältlich zum Preis von 10,– Euro, Restkarten zzgl. 2,– Euro an der Abendkasse.   -ut-

Von Bach bis Joplin

Nordwestdeutsches Kammerensemble spielt am 31. Juli in der Inselkirche 
Die Vollblutmusiker des renommierten Nordwestdeutschen Kammerensembles konnten nach der begeisterten Resonanz der letzten Jahre erneut für ein buntes Programm der Extraklasse gewonnen werden. Mit Stücken von Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach, Ludwig van Beethoven,         Gabriel Fauré, Astor Piazzolla, Pat Ballard, Eberhardt Schmidt, Scott Joplin, George Shearing, Leonard Bernstein, Heinz Crucius und Vesco D’Orio nehmen sie ihr Publikum auf eine kurzweilige musikalische Zeitreise mit – wie immer mit Spielfreude, Virtuosität und Charme dargeboten.
Das beliebte Ensemble besteht aus den Violinisten Hansdieter Meier (Violine), Gunilt Gehl (Viola), Felix Meier (Violoncello) und Andreas Groll (Klavier).
Wo immer sie auftreten, sei es in Toronto, Miami, auf Kreuzfahrtschiffen oder in europäischen Konzertsälen, die Musiker werden überall von Publikum und Presse gelobt und gefeiert. Auch TV- und Rundfunksendungen (ARD Nachtkonzert, Radio Telefis Eireann, Dublin, Rundfunk Buffalo, New York, Radio St. Petersburg, Indiana Broadcasting, Schweizer Rundfunk DRS,  Zürich, NDR, WDR etc.) sowie CDs belegen die Qualität des  Ensembles. Das locker-launig moderierte Konzert garantiert einen vergnüglichen musikalischen Hochgenuss für die ganze Familie und begeistert nicht nur Klassikfreunde.
Das Nordwestdeutsche Kammerensemble wird am Sonntag, 31. Juli um 20 Uhr in der Inselkirche zu hören sein. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Stiftung „Musik auf Langeoog“ ist erbeten.   -ut-

„Bleibe in Verbindung“

Solokonzert mit Liedermacher Clemens Bittlinger am 10. Juli in der Inselkirche
„Bleibe in Verbindung!“, das muss man den meisten Leuten nicht zweimal sagen, denn wir sind scheinbar ständig damit beschäftig, „in Verbindung“ zu bleiben. Es war ja auch noch nie so einfach, denn jede neue Generation von Smartphones bietet dazu via Text, Bild und Ton noch schnellere und qualitativ hochwertigere Möglichkeiten. „Pausenlos“ und hier kommt die Kehrseite dieser schönen, neuen, bunten Welt: Ständig vibriert das Handy, immer und überall, so scheint es, wird etwas fotografiert, gepostet und „geliked“. Wir verschleudern unsere kostbare Zeit mit Nichtigkeiten.
„Du musst nicht perfekt sein, aber bleibe in Verbindung“ (Richard Rohr). Dieses Leben wird gelingen, wenn wir mit den Menschen, die wir lieben und mit denen wir zusammenleben und -arbeiten, so in Verbindung bleiben, dass wir verstehen und fühlen, wie es wirklich um sie steht. Der oberflächliche Drang via sozialer Netzwerke mit möglichst vielen in Verbindung zu sein, bewirkt dabei das genaue Gegenteil.
Mit den 14 Songs seiner neuesten CD kommt der Liedermacher und Pfarrer Clemens Bittlinger den kostbaren Momenten des Lebens auf die Spur. Eines seiner altbewährten Rezepte lautet dabei: „Wer singt, vor allem wer viel singt, ist glücklicher und lebt länger!“ Wenn Menschen miteinander singen und musizieren entsteht eine Verbindung: Wir hören aufeinander, bilden einen gemeinsamen Klangkörper. Singen verbindet. Warum auch diese Erkenntnis ein Schlüssel zum Glück sein kann, das verrät der Liedermacher und Buchautor in seinem neuen Konzertprogramm. Lieder wie „Bleibe in Verbindung“ oder „endlich“ ermutigen, die glücklichen Momente im Alltag zu entdecken und zu pflegen. Mit seinen poetischen Songs wie „Kleider machen Leute“ oder „Könnte ich sein“ nimmt uns der Liedermacher mit auf die Reise zu fernen Ländern wie Jordanien, Indien oder Brasilien die er u. a. auch als musikalischer Botschafter der CBM bereist hat. Mehr über Clemens Bittlinger lesen Sie auf Seite 132.
Das Konzert am Sonntag, 10. Juli in der Inselkirche beginnt um 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende für die Stiftung „Musik auf Langeoog“ gebeten. -ut-

„Jetzt geht´s los“

Kinder- und Familienkonzert mit Liedermacher Clemens Bittlinger am 14. Juli in der Inselkirche
„Jetzt geht’s los“ – mit diesem Lied beginnt das Kinder- und   Familienkonzert von Clemens Bittlinger traditionell. Und im Nu hat der Liedermacher einen heißen Draht zu Groß und Klein. Es wird geklatscht, geschunkelt und mitgesungen. „Wie schön, dass wir zusammen sind“ heißt nicht nur eines der Mitsinglieder, sondern es beschreibt auch die besondere Atmosphäre dieser Familienkonzerte.
„Wer von Euch spielt ein Instrument?“ fragt der Sänger aus dem Odenwald und viele Finger schnellen nach oben – erstaunlich, wie viele unterschiedliche Instrumente da vertreten sind. „Doch jeder Mensch hat und spielt ein Instrument“ so plaudert der Liedermacher munter weiter: „unsere Stimme, unsere Hände und Füße, das alles sind Instrumente, mit denen wir Musik machen können“. Und das beweist gleich das nächste Lied „Ja, wir spielen alle in einer Band“. Und so geht es munter weiter: Über das Geburtstags- und Kartoffellied landet man schließlich in der Tierwelt und der lustigen Sprechmottete „Ich bin ein Frosch, quak, quak!“. Eine knappe Stunde verfliegt wie im Nu und alle versammeln sich unter dem Regenbogen und dem Segenslied: „Sei behütet auf deinen Wegen“.
Inspiriert durch die eigenen Kinder hat der Liedermacher und Pfarrer schon vor vielen Jahren auch Kinderlieder veröffentlicht. Manche davon sind sogar auf der Insel Langeoog entstanden, wie z. B. der mittlerweile bundesweit beliebte Song „Danke, du hast auch an mich gedacht!“
Das Konzert mit Clemens Bittlinger am Donnerstag, 14. Juli in der Inselkirche findet im Rahmen seines Kurpastorats auf Langeoog statt. Beginn ist um 15.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende für die Stiftung „Musik auf Langeoog“ gebeten. -ut-