Sonntag, 5. September 2010
 
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Aktuelle Tipps
Viel Prominenz beim Finale der Sportabzeichen-Tour 2010
Das Finale der Sportabzeichen-Tour des DOSB auf Langeoog rückt näher. Zum Abschluss der bundesweiten Veranstaltungsserie am 17. August haben inzwischen auch viele Sport-Promis ihr Kommen zugesagt: Sebastian Bayer, einer der besten Weitspringer der Welt, die Weitsprung-Olympiasiegerin Heike Drechsler sowie der frühere Weltklasse-Zehnkämpfer Frank Busemann werden dabei sein und mit gutem Beispiel vorangehen. Mit ihm sprach Susanne Kreutzer, Redaktionsleiterin der Berliner Wirkhaus GbR, welche für die Pressearbeit verantwortlich zeichnet.


„Schön, dass ich wieder gefragt wurde“ - Frank Busemann im Interview

Die Erfolgsgeschichte findet ihre Fortsetzung: Schon im vergangenen Jahr ist Frank Busemann für den Förderer der Sportabzeichen-Tour „kinder + Sport“ bei einigen Tour-Stopps dabei gewesen. Diesmal wird der ehemalige Zehnkämpfer und Silbermedaillengewinner der olympischen Sommerspiele des Jahres 1996 in Atlanta alle Stationen besuchen. Im Interview erklärt er, warum er von der Sportabzeichen-Tour einfach nicht genug bekommen kann.


Herr Busemann, Sie sind Wiederholungstäter. Auch in diesem Jahr werden Sie für "kinder + Sport" und den Deutschen Olympischen Sportbund die Sportabzeichen- Tour begleiten. Was hat Sie dazu bewogen wieder mitzumachen?


Die Blessuren des letzten Jahres sind ausgeheilt - ich bin wieder fit fürs Sportabzeichen (lacht). Im Ernst: Ich begrsse das Engagement vom DOSB und "kinder + Sport" für den Breitensport. Die Sportabzeichen-Tour konzentriert sich ja nicht auf den Bereich des Spitzensports, sondern bietet Sport für Jedermann. Sport ist gesundheitsfördernd, wichtig für einen gesunden Lebensstil und dient dem Ausgleich. Von daher ist es schön, dass ich wieder gefragt wurde und wieder mitmachen kann.


Wie haben Sie die Tour im letzten Jahr erlebt?


Besonders gefallen hat mir ganz klar die Begeisterungsfähigkeit der Kinder. Man sagt ja immer, die Jugendlichen von heute sitzen nur vorm Fernseher. Das mag zum Großteil auch stimmen, aber wenn man sie an die Hand nimmt und ihnen Möglichkeiten bietet, sich sportlich zu betätigen, dann sind sie Feuer und Flamme. Das habe ich während der Tour 2009 ganz deutlich unabhängig vom Alter der Kinder und Jugendlichen gesehen.


Konnten Sie regionale Unterschiede feststellen?


In den neuen Bundesländern hat der Sport einen etwas höheren Stellenwert. Aber da unterhalten wir uns über Nuancen. Es ist nicht so, als ob die Menschen in den alten Bundesländern zum Sport getrieben werden müssten. Sagen wir es so: In den neuen Bundesländern lag die Begeisterung bei 105 Prozent, nicht bei 103 Prozent.


Sie wollten vergangenes Jahr im Rahmen der Sportabzeichen-Tour Ihr erstes Sportabzeichen machen. Was ist daraus geworden?


Ehrlich gesagt habe ich das im letzten Jahr nicht ganz zusammenbekommen. Diesmal bin ich an allen Tourstationen dabei, habe also mehr Zeit und Möglichkeiten, mein Sportabzeichen zu machen. Ich traue es mir zu, aber ich muss halt sehen, ob es zeitlich klappt. Ich will ja in erster Linie die Leute motivieren, mein eigenes Sportabzeichen steht dabei hintenan. Ich laufe zum Beispiel bei den Ausdauerläufen oft die letzte Runde mit. Dann motiviere ich die, die zurückhüngen und sich richtig quälen müssen. Dadurch kriege ich aber nie einen ganzen Lauf zusammen. Ich gehe sowieso davon aus, dass die Menschen an den Stationen vermuten, dass ich das schaffe. Deswegen will ich denen nicht zeigen, was für ein toller Hecht ich bin (lacht). Manchmal muss ich aber ran. Letztes Jahr zum Beispiel hat ein Klassenlehrer beim Hochsprung die 1,60 Meter übersprungen. Da haben die Leute gefordert, dass ich nachziehe. Kneifen ging also nicht. Glücklicherweise hat es aber geklappt. Im Wettkampf wachse ich ja immer über mich hinaus.


Wie gefallen Ihnen die Stationen der Sportabzeichen-Tour 2010?


Das ist ein regelrechter Querschnitt durch die Republik. Ich bin wirklich sehr gespannt. Gerade weil mich im letzten Jahr beeindruckt hat, was kleine Orte alles auf die Beine stellen können. Es ist unglaublich, was da für eine Logistik dahinter steckt und wie gut die Organisatoren die Veranstaltungen durchgeführt haben. Ich freue mich natürlich auf Langeoog. Ich war ja letztes Jahr für einen Fernsehbeitrag am Sportstrand der Insel. Ich wusste erst gar nicht, wo man dort Sport machen kann. Ich war echt positiv überrascht, was es für Möglichkeiten gibt, wenn man will und wenn man nach Lösungswegen sucht. Die Sprintstrecke auf der Sandbank ist echt klasse und auch die provisorische Weitsprunganlage ist bestens.


Was erwarten Sie sich von der Sportabzeichen-Tour in diesem Jahr?


Ich erwarte, dass möglichst viele Kinder wieder Spaß am Sport haben. Und dass wir wieder die Botschaft transportieren können, dass Sport nicht nur anstrengend ist, sondern auch sehr viel Spaß machen kann.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 12. August 2010 )
 
Dr. Stratmann’s „Kunstfehler“
Heiteres medizinisches Kabarett mit Ludger Stratmann

Die „Therapieversuche“ von Doktor Stratmanns Erfolgsprogrammen „Hauptsache nich fettich“ oder „Machensichmafrei, bitte!“ werden jetzt getoppt von seinem neuen Soloprogramm „Kunstfehler“. Kabarettistische Wortkaskaden und humorvolle Sprachspiele, die dem Zuhörer neue Einsichten in Eigenheiten unseres Umgangs mit Krankheiten eröffnen, sind die Stärken des Mediziners: Kabarett am Puls des Publikums. Das wirklich Wichtige im Leben behandelt er mit dem Herzen eines wahren Komikers und dem Hirn eines echten Doktors.

In seinem aktuellen Programm präsentiert sich Dr. Stratmann wieder als Jupp mit neuen Geschichten mitten aus dem Ruhrgebiet. Dafür hat sich der Doktor unter anderem auf den Weg in die Kleingartenanlage Bottrop-Batenbrock-Süd aufgemacht. Denn hier ist Jupp Kleingartenpräsident. Als selbsternannter Leistungsträger dieser Gesellschaft und 1. Klasse Hypochonder lamentiert Jupp über die Bewohner der Kleingartenanlage und deren Krankheiten. Darüber hinaus bietet Stratmann feinsinnige Betrachtungen über den seit neuestem in der Uniklinik arbeitenden „Facility-Manager“ Jupp, der seine Hausmeistertätigkeit sogleich bei den Erstsemestern in einen Lehrauftrag ausweitet. Es folgen scharfzüngige Analysen zu aktuellen Entwicklungen in Politik und Gesellschaft. Auch vor dem Nachmittags-Fernsehen macht Dr. Stratmann nicht halt und bietet einen Parforceritt durch eine Woche Privatfernsehen. Fazit: Wieder mal ein brillantes Doktor-Stratmann-Programm, was den Spagat von der Kleinbürgerlichkeit bis zur Gesundheitspolitik mit Leichtigkeit schafft.

Der Kabarettabend findet am Dienstag, 27. Juli im „Haus der Insel“ statt, Beginn 20 Uhr. Kartenvorverkauf in der Tourist-Info/Rathaus, Tickets 16,–/10,– Euro, Restkarten zzgl. 2,– Euro an der Abendkasse.     


 
„Simply the Best“
Tina Turner Revival Show am 30. Juni im Haus der Insel

In der Musikszene gibt es verschiedene Phänomene. Eines davon ist Tina Turner und ihr Anhang, denn der umfasst durchgängig alle Altersklassen. Als Hommage an die „Queen of Rock“ lädt die „Tina Turner Revival Show“ mit Cassandra Dee und Band zu einer Zeitreise durch die Karriere einer Powerfrau ein, die mit Welthits wie „Addicted to Love“ oder „Simply the Best“ Musikgeschichte gemacht hat. Als Double der amerikanischen Rocksängerin zeigt Cassandra Dee erstaunliche Ähnlichkeiten, wenn sie mit Wuschelkopf, schwarzem Leder-Mini, Glitzer-Top und Stilettos über die Bühne fegt. Sie hat Power, eine tolle Stimme und sieht klasse aus: die Interpretin bietet eine Show, die nur die Pop-Ikone selbst toppen kann.




















Mit Soul, Blues und Funk und einer erfrischend positiven Stimmung liefert die Band den Soundtrack zu einem einzigartigen Tina-Tribut-Konzert. Geboten wird eine energiegeladene Mixtur aus den erfolgreichsten Tourneen des Rockstars, überzeugend präsentiert von Frontfrau Cassandra Dee, die mit ihrer rauchigen und rockigen Stimme dem Original sehr nahe kommt. Sie lenkt die starke Live Band durch eine zweistündige Mischung aus den einstmals hochkarätigen „Private Dancer“, „Simply the Best“ und „Foreign Affair“-Touren. Hautnah zu erleben ist vor allem eins – die unvergessene Rocklegende. Tina Turner Revival & Band wurde 2007 vom Deutschen Rock & Pop Musikerverband als „Beste Cover/Revivalband“ ausgezeichnet.

Am Mittwoch, 30. Juni sorgt die Revival Show mit Band und Tänzerinnen für einen actiongeladenen Auftritt im „Haus der Insel“, Beginn 20 Uhr. Kartenvorverkauf an der Tourist-Info/Rathaus, 12,–/10,– Euro, Restkarten zzgl. 2,– Euro an der Abendkasse.
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 4. Juni 2010 )
 
"Die perfekte Welle"
Regeneration für Atmung und Stimme:
Kurse am Sportstrand mit Regina Nowak


Zu laut oder zu leise, monoton oder lebendig, heiser oder kräftig: unsere Stimme ist Ausdruck unserer Persönlichkeit und wichtiges Instrument für die alltägliche Kommunikation. Am Sportpalast bietet Regina Nowak aus Stade vom 24. Mai bis 4. Juni einen Kurs an, der dazu einlädt, durch atem- und körpertherapeutische Übungen auf einer perfekten Atemwelle den Stimmklang zu entfalten. Durch Einzel-, Paar- oder Gruppenarbeit soll eine Bewusstheit im Körper geschaffen werden, die Leichtigkeit und Freude beim Singen oder Sprechen freisetzt. Die ausgebildete Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin verfährt nach der Arbeits­weise Schlaffhorst-Andersen. Dabei handelt es sich um ein ganzheitlich und ganzkörperlich ausgerichtes Konzept, um Menschen im Umgang mit Stimme, Atmung und Sprechen zu trainieren. Begründet wurde diese Methode vor hundert Jahren von den Gesangs- und Atempädagoginnen Clara Schlaffhorst und Hedwig Andersen. Die Methoden zur Regeneration und Vitalisierung der Person in Leistungssituationen sowie Prophylaxe und Therapie von Störungen sind Bestandteil des Konzeptes, das sich stetig nach wissenschaftlichen Erkenntnissen weiterentwickelt.
Das Kursangebot von Regina Nowak richtet sich an Menschen von 16 bis 100 Jahren. Jeder der einstündigen Kurse ist in sich geschlossen, so dass ein Einstieg immer möglich ist. Nach einer Aufwärmphase erfolgt die Stimm- und Atemarbeit, darunter die „Kranichgangerarbeitung“ sowie Atemwahrnehmung und kommunikative Übungen.  Die Kurse finden jeweils Montag bis Freitag von 11 bis 12 Uhr statt, Kosten 5,– Euro p.P. Bei ungünstiger Witterung wird die Veranstaltung ins Sporthus verlegt.    
 
"De vermasselte Hochtied"
Inselbühne Langeoog geht mit neuem Knüller
in die Spielsaison


Eine tolle Premiere erlebte das Publikum am 8. April im vollbesetzten Saal des HDI: Die Inselbühne Langeoog präsentierte ihr neues Stück, das sich schon an diesem Abend als wahrer Knüller erwies. „De vermasselte Hochtiet“ ist der Titel des Lustspiels in drei Akten aus der Feder von Walter G. Plaus, in der niederdeutschen Bearbeitung von Jan Harrjes. Mit ihrer Aufführung bewies die muntere Laienspielschar auch in ihrer 37. Spielsaison, wie amüsant und erfrischend plattdeutsches Theater sein kann. Bevor sich jedoch der Vorhang hob, begrüßte Rainer Adelmund das Publikum. „Wir sind sehr nervös, aber wir brennen auf unseren Einsatz“, verkündete der Spöölbaas. Unter den geladenen Gästen aus Rat, Verwaltung und Vereinen befand sich auch Ehrenspöölbaas Uki Caspers, der die Inselbühne seit ihrer Gründung bis zum Jahr 2003 geleitet hat. Und dann hieß es „Bühne frei“ für die Akteure, die ihrem Publikum einen unvergesslichen Abend bereiteten.
Zum Inhalt: Opa Rudi, hervorragend dargestellt von Inselbühnen-Urgestein Hans-Uwe Paap, stellt sich senil. Mit dieser Taktik möchte er verhindern, dass seine geliebte Enkelin Nina (Johanna Brüling) in ihr Unglück läuft und ihren Liebsten Lothar heiratet. Denn irgendwie hat Opa Rudi bei dem großspurigen Bräutigam (Marko Bleeck) ein ungutes Gefühl. Nina ist bei all ihren Hochzeitsvorbereitungen mehr als blind für seine mahnenden Worte. Tochter Rosi (Marion Voß) und deren Schwägerin Kathi (Waltraud Glinicki) haben ebenfalls kein Ohr für den Alten, denn auch sie planen für die Braut eine rauschende Hochzeit. So konzentriert sich der „vergessliche“ Opa auf das Wesentliche: dem unsympathischen Lothar die Heiratsabsicht zu vermiesen und ihm möglichst noch unlautere Motive nachzuweisen. So gehört es zu seiner Strategie, den ungeliebten Bräutigam mit Verhinderungsattacken zur Weißglut zu bringen. Stets mittendrin ist Opa Rudis Sohn Bodo, glanzvoll verkörpert durch Rainer Adelmund. Warum er immer mit der Videokamera dabei sein soll und warum Ninas Freunde Anja (Sigrid Otten) und Nils (Onno Brüling) einander näher kommen sollen, wird der ganzen Familie erst bei Opas genialer Beweisführung klar. Ob es ein Happy End gibt, sei an dieser Stelle noch nicht verraten. Das Premierenpublikum jedenfalls hat die Vorstellung genossen und die Akteure mit donnerndem Schluss­applaus  belohnt.

Mit „De vermasselte Hochtiet“ brachte das Ensemble wieder ein mitreissendes Stück auf die Bühne. So manche Situation löste bei den Besuchern wahre Lachsalven aus, die sogar die Akteure ansteckten und ihren Text vergessen ließen. Dann war Souffleuse Anne Spies gefragt, die als „Topuster“ wieder den rechten Weg wies. Bürgermeister Hans Janssen wusste als ehemaliges aktives Mitglied der Inselbühne das Engagement der Laienspieler zu schätzen und wünschte dem Ensemble einen erfolgreichen Verlauf der Spielsaison. Neben Rosen für die Damen überbrachte er den Akteuren einen Gutschein für den gemeinsamen Besuch des Erlebnisbades.
„Die Stimmung war gut, alle ziehen an einem Strang“, freut sich Rainer Adelmund über den Zusammenhalt der munteren Spielschar. Dazu gehören auch Simone Agena (Maske) sowie als gute Geister hinter der Bühne Antje Bünting, Monika Ennen, Sepp Enenkel, Heiner Kipp und Frank Schröder. – Die nächsten Auftritte im „Haus der Insel“ finden am 1., 15. und 22. Mai sowie am 4. und 17. Juni statt, danach alle 14 Tage donnerstags. Beginn jeweils 20.15 Uhr, Eintritt 4,– Euro, Kinder unter 6 Jahren frei. Karten im Vorverkauf bei „Bi Schmidt’s Inkoopen“ an der Barkhausenstraße oder an der Abendkasse.                                                                       
 
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