Sonntag, 5. September 2010
 
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Ortshandwerk
Rollladen nach wie vor gefragt
Nachträglicher Einbau durch die Tischlerei Schwede

Die Tischlerei Schwede am Schniederdamm ist nicht nur in punkto Holz der richtige Ansprechpartner. Auch bei den unterschiedlichsten schattenspendenden Möglichkeiten hat das Unternehmen zahlreiche Lösungen parat. „Wir befassen uns bereits seit etlichen Jahren mit Beschattungsanlagen“, so der Inhaber, Tischlermeister Holger Schwede. Ganz neu auf dem Markt ist eine Jalousie, die zwischen zwei Thermopanescheiben angebracht ist. Wie herkömmliche von innen angebrachte Lösungen bietet sie ebenfalls optimalen Sonnen-, Sicht- und Blendschutz. Dabei ist sie wartungsfrei und bedarf keiner Reinigung, da sich im Scheibenzwischenraum kein Schmutz ansiedeln kann.


Nachfrage herrscht weiterhin nach Rollladensystemen, die nachträglich anzubringen sind. Diese Vorbaurollladen beeinträchtigen die Architektur des Hauses in keinster Weise, sondern fügen sich harmonisch ein. Moderne Rollladen erfüllen die neu­es­ten Anforderungen an den Wärmeschutz auf der Basis der verschärften Berechnungsgrundlagen. Laut einer Studie des Fraunhofer Instituts kann der Wärmeverlust um bis zu 25 Prozent reduziert werden. Weiterhin verfügen sie mittels einer Hochschiebesicherung im Seitenteil über eine effektive Einbruchshemmung. Außerdem bieten sie einen hervorragenden Lärm-,­ Sicht-, und Sonnenschutz. An warmen, sonnigen Tagen wird die Sonneneinstrahlung reduziert und abends sorgt der geschlossene Rollladen für eine ungestörte Wohlfühlatmosphäre.

Um sich auf der Terrasse vor zuviel Sonneneinwirkung zu schützen, empfiehlt Holger Schwede Markisen. Auf Langeoog finden nur strapazierfähige Materialien Verwendung, die sich im rauhen Nordseeklima bewährt haben. Als Standard werden Markisen bis zu vier Metern Breite mit Kurbelbetrieb angeboten. Bei breiteren Ausführungen empfielt sich ein elektromotorischer Antrieb. Dieser übernimmt das Ausfahren der bis zu drei Meter langen Stoffbahnen.

Eine interessante Alternative sind Terassenglasdächer, die den  Platz im Freien bei jeder Witterung von Frühjahr bis Herbst genießen lassen. Regen oder herabfallendes Laub machen den Aufenthalt auf der Terrasse nur dann angenehm, wenn sie überdacht ist. Auch der sommerliche Grillabend fällt dann nicht mehr ins Wasser. Die Überdachung aus ungedämmten Aluminiumprofilen ist in vielfältigen Farbkombinationen sowie mit einer Dacheindeckung aus Verbundsicherheitsglas erhältlich. „Das Terrassenglasdach wird von uns individuell vermessen und werksseitig maßgenau gefertigt. Den fachgerechten Einbau übernehmen wir“, erläutert Holger Schwede. Bis zu vier Meter Tiefe und sechs Meter Breite lassen zudem viel Raum für Gestaltungsmöglichkeiten. Eine integrierte Regenrinne sorgt für perfekten Wasserablauf.
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Langeoog hat nun einen Zunftbaum
Alle 13 ortsansässigen Gewerke vertreten


Für Ortshandwerksmeister Hans-Jörg Numrich ging am 1. Juni ein Wunsch in Erfüllung: Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde am Fährhusweg, gegenüber dem Bahnhof, von der Ortshandwerkerschaft und Gästen vom Festland ein Handwerkerbaum aufgestellt. Die Idee dazu entstand bereits vor drei Jahren auf einer Keishandwerkerversammlung und hatte beim Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Wittmund, Anfried Arends, sogleich Anklang gefunden.
Bei der Einweihung des rund viereinhalb Meter hohen Mastes mit insgesamt 13 Zunftzeichen dankte Numrich allen Beteiligten, die zur Umsetzung des Projektes beigetragen hatten. Nicht nur etliche Mitgliedsbetriebe der Langeooger Ortshandwerkerschaft waren am Erfolg beteiligt, sondern auch Martin Wirdemann vom Bauamt der Inselgemeinde sowie Roland Müller als Leiter der Ausbildungswerkstatt der Wittmunder Handwerks GmbH, in deren Räumlichkeiten der Handwerkerbaum entstand. Nicht zu vergessen die für die Langeooger Ortsplanung zuständige Gesellschaft für räumliche Planung und Forschung GmbH (NWP) mit Sitz in Oldenburg. In Übereinstimmung mit der Gemeinde gab sie grünes Licht für den jetzigen Standort. Unter den Anwesenden befand sich auch Heiko Frühling von der Signal Iduna-Versicherung, Mitsponsor des Projektes. Langeoogs stellvertretender Bürgermeister Sigurd Uecker überbrachte die Grüße von Rat und Verwaltung und hob in seiner Ansprache die Bedeutung des Handwerks mitsamt seiner großen Perspektive für die Berufswahl junger Menschen hervor. Nach der Zeremonie lud Hans-Jörg Numrich die Anwesenden im Namen der Ortshandwerkerschaft zu einem gemeinsamen Essen in die Gaststätte „In’t Dörp“ ein.

Der Handwerkerbaum macht deutlich, welche Gewerke auf der Insel ausgeübt werden. Im oberen Drittel des Mastes sind sechs „Arme“ angebracht. Diese tragen insgesamt 13 Kunststoffplatten, auf denen farbige Folienaufkleber mit den jeweiligen Zunftzeichen auf die Handwerksbetriebe hinweisen. Quasi als Krone trägt der Baum das Wappen der Inselgemeinde Langeoog und das allgemeine Handwerkerzeichen. Ein Schaukasten in Augenhöhe zeigt die einzelnen Zunftzeichen mit Zuordnung der Gewerke.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 7. Juli 2010 )
 
Ein gesundes Wohnklima schaffen
Nordseemalerei beseitigt Schimmelpilze

Die Nordseemalerei, kurz NORMA, von Jörg Ehmen blickt in diesem Jahr auf ihr zehnjähriges Geschäftsjubiläum auf der Insel zurück. Der Mitgliedsbetrieb der Langeooger Ortshandwerkerschaft war in den vergangenen Monaten in etlichen Hotels oder Vermietungsobjekten mit Renovierungsarbeiten beschäftigt. Auch bei der Beseitigung von Schimmelbildungen wurde der Fachbetrieb zu Rate gezogen. „Der Schimmelpilzbefall hat viele Gründe“, so Jörg Ehmen. Einer ist beispielsweise mangelnde Wärmedämmung. Dadurch können in Wohnräumen durch die Bildung von Kondensat Schimmelpilze entstehen. Bedingt durch die vergangene lang anhaltende Winterperiode hatte NORMA auf diesem Sektor vermehrt zu tun.

An Schimmelpilzen gibt es ca 250.000 verschiedene Arten, rund 100.000 sind biologisch erfasst. Die meisten davon sind sehr widerstandsfähig und destruktiv. Entweder nutzt der Pilz Wasser und/oder ein Material als Nährsubstrat; die Folge sind Verfärbungen und später Giftstoffe (Mykotoxine). Oder dichte Pilzgeflechte (Mycel) setzen sich auf Natur- und Baustoffe. In Häusern sind davon neben Tapeten und Stoffen (Verfärbungen von grau bis schwarz) vorzugsweise Dehnungsfugen und Fensterverglasungen oder synthetische Fußbodenbeläge betroffen. Glas, mineralische Baustoffe (Stein) und Metalle sind zwar in reiner Form immun. Doch Ablagerungen von Staub, Fett etc. bieten dem Schimmel auch hier ausreichende Nahrungsgrundlage. Die Pilze werden durch das Ausscheiden stark verätzender Stoffwechselprodukte und Säuren auch mit härtestem Material fertig. Um ihn in die Schranken zu weisen, muss erst der Wandbelag wie Tapete oder ähnliches entfernt werden. Danach erfolgt ein Anstrich mit Fungizid, der eine weitere Schimmelpilz-Bildung verhindern soll. Anschließend werden die Innenwände mit mineralischen Wärmedämmplatten aus zellstoffverstärktem Kalziumsilikat verkleidet. „Diese Platten von zwei bis fünf Zentimetern Stärke verbessern nicht nur die Wärmedämmung, sie sorgen auch für ein wesentlich besseres Raumklima, indem sie die Raumluft-Feuchte aufnehmen und langsam wieder abgeben“, erläutert Ehmen. Die Wand „saugt“ sich somit nicht mit Feuchtigkeit voll und bietet dem Schimmelpilz daher auch keinen Nährboden. Selbstverständlich sind die Dämmplatten individuell gestaltbar, sei es durch das Tapezieren oder einen Wandputz.

Der Malerfachbetrieb versteht sich auch auf die Fassadensanierung, die bei zumeist älteren Gebäuden angewandt wird. Oftmals besitzen diese Häuser keine optimale Wärmedämmung, deshalb empfiehlt Jörg Ehmen hier ein sogenanntes Wärmedämmverbundsystem. Das Dämm-Material wird in Form von Platten mit Hilfe von Kleber und/oder Dübel auf dem bestehenden Untergrund (zum Beispiel Ziegel, Kalksandstein, Beton) befestigt und mit einer Armierungsschicht versehen. Diese Schicht besteht aus einem Unterputz, in dem ein Armierungsgewebe eingebettet wird. Den Abschluss des Systems bildet ein Außenputz, der je nach Anforderung oder gestalterischen Aspekten noch gestrichen wird.

Damit die Nordseemalerei zukünftig noch leistungsfähiger arbeiten kann, werden große Wandflächen maschinell verputzt. Nachdem diese Flächen für den Anstrich vorbereitet wurden greifen die Maler auf Airless-Pistolen zurück, um die gewünschte Farbe auf Tapete oder sonstigen Grund großflächig aufzusprühen.                                                                                   
 
Sanddorn-Pannacotta und Upwarm-Tee
Konditormeister Heiko Barenthin bietet neues Dessert
in seiner „Ostfriesischen Teestube“ am Hafen


„Haben Sie noch einen Wunsch?“ Diese Frage sollte man in der „Ostfriesischen Teestube“ von Heiko Barenthin und seiner Frau Astrid unbedingt mit „Oh ja!“ beantworten. Denn mit seiner neues­ten Kreation, der Sanddorn-Pannacotta, ist dem Konditormeister ein duftiges Dessert gelungen. Die lockere Sahnecreme mit einem Hauch Vanille verdankt ihre dezent-fruchtige Note dem Sanddorn aus eigener Ernte. Das Ganze serviert auf einem Erdbeer-Fruchtspiegel mit Sahnehäubchen und frischen Früchten der Saison – ein Gedicht.
Wer zuvor vielleicht einen warmen Gemüsekuchen (mit oder ohne Lachs) genossen hat, findet in der fruchtigen Sanddorn-Pannacotta ein passendes Dessert. Dazu empfiehlt sich ein leichter Stövchen-Tee aus der reichhaltigen Karte, aber auch ein Gläs­chen Sekt. Seit Ostern gibt es die Sanddorn Pannacotta, die seither von den Gästen sehr geschätzt wird, wie Heiko Barenthin berichtet. Kein Wunder, dass der Konditormeister gut zu tun hat. Für die Zeit bis Juli sucht er noch eine studentische Servicekraft, Interessierte können sich in der Teestube melden.
Ein Renner ist das Joghurt-Sanddorn-Sahne-Törtchen, das Heiko Barenthin im
Letzte Aktualisierung ( Montag, 17. Mai 2010 )
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„Ein unvergleichliches Haargefühl“
Friseurmeister Jörg Wilken empfiehlt für geschädigtes
Haar die „Keratin Complex Smoothing Therapy“

Haben Sie sich jemals gewünscht, weniger Zeit für die Pflege und das Styling Ihrer Haare aufwenden zu müssen? Oder, dass Ihr Haar geschmeidiger, glatter oder glänzender wäre? „Die Keratin Complex Smoothing Therapy ist die Antwort“, empfiehlt Friseurmeister Jörg Wilken eine Neuheit aus L.A., die jetzt auch in Deutschland ihren Siegeszug antritt. Diese Haar-Therapie ist eine natürliche Glättungsbehandlung, bei der konzentriertes Keratin mit einem Pinsel aufgetragen und per Glätteisen eingearbeitet wird. Auf diese Weise sorgt die Behandlung für eine „geballte“ Anreicherung von natürlichem Keratin im Inneren der Haarstruktur und die Ergebnisse sind sensationell: Stumpfes und strukturgeschädigtes Haar wird wieder geschmeidig & glänzend, krause Haare werden geglättet, schwer frisierbares Haar wird luxuriös und stilvoll, „Ich habe noch nie gesünderes glänzenderes Haar gesehen, lobt Jörg Wilken den Effekt der Therapie, der vier bis fünf Monate hält. Überdies könne man das Haar nach der Keratinbehandlung einfacher, schöner und damit auch zeitsparender frisieren.
Die schonende Behandlung mit Keratin Complex Smoothing Therapy ist für jeden Haartyp – ob Kurzhaar oder Langhaar – ge­eignet, die Anwendung im Salon dauert etwa drei Stunden. Das Produkt umhüllt die durch verschiedene Faktoren geschädigte Haarstruktur mit einem Keratinverband, um die Regeneration zu fördern, die Feuchtigkeits­einwirkung zu blockieren und das Haar davor zu schützen, dass Umweltgifte eindringen können. „Diese Therapie ist kein chemischer Prozess, sondern ein natürliches Smoothing System, das Keratin tief in die Schuppenschicht einschleust und das Eigenkeratin des Haares zu 100 Prozent auffüllt“, erklärt Jörg Wilken die Wirkung des in Deutschland von „sexyhair“ Mülheim/Ruhr vertriebene Produkt. Wie geschädigt das Haar auch sei, durch die Einarbeitung des flüssigen Keratins werde es in seinen Urzustand zurückversetzt. „Die Kundenreaktionen sind durchweg positiv“, berichtet der Friseurmeister von den Ergebnisen der bisherigen Anwendungen.

Für Behandlungen im Salon Wilken wird um vorherige Anmeldung gebeten. Weitere Informationen unter Tel. 04972/234 sowie im Internet unter www.salon-wilken.de.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 5. Mai 2010 )
 
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