Sonntag, 5. September 2010
 
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Kurz und bündig
Kur(z) und bündig
l Langeoog-TV im Internet
Im Juli ging Langeoog-TV „auf Sendung“: das kleine „Internet-Fernsehprogramm“ der Kurverwaltung kann auf der Website www.langeoog.de „empfangen“ werden. Zwei Beiträge sind derzeit zu sehen: Der erste Film berichtet von Umbau und Modernisierung der Fahrgastschiffe Langeoog III und IV, der zweite zeigt die schönsten Seiten und die Highlights der Nordseeinsel. Produziert wurden die jeweils knapp vierminütigen Beiträge von der Firma „podcastexperten“, einer Kooperation zweier Medienagenturen aus Hannover. Weitere dieser professionell moderierten Kurzfilme sind angedacht.


l Mach mit beim „Mitmach-Web“
Das Internet: Was einst als Computernetzwerk von Forschungseinrichtungen begann, ist heute eine weltumspannende Informationsbörse für die Allgemeinheit. Auf Portalen wie Facebook, Flickr, Twitter und Youtube werden Kurznachrichten verschickt, Fotos und Videos eingestellt und anderes mehr. Seit Kurzem können sich auch Langeoog-Gäste über ihre Lieblingsinsel austauschen, und zwar unter „www.langeoog.de“ im Mitmach-Web. Da gibt es Nachrichten und Fanseiten, Strand- und Reisebewertungen, Fotos und Videos und anderes mehr – zum Angucken und zum Mitmach-Webben. Tausende von Surfern haben sich bislang schon als Langeoog-Fans zu erkennen gegeben. Und sie haben – selbstredend – nur Gutes geschrieben.


l Prospekt 2011 neu
Während die Saison 2010 auf Hochtouren läuft, ist der Prospekt 2011 schon in Arbeit: den Auftrag zur Gestaltung erhielt die Agentur twotype design aus Hamburg. Im neuen Konzept sollen die Ergebnisse aus dem Marketing-Workshop zum neuen Leitbild „Kurs Langeoog“ (der „Utkieker“ berichtete) umgesetzt werden. Dazu gehören unter anderem ein modernes Design, eine stärkere Vernetzung mit dem Medium Internet und eine neue Zielgruppenansprache mit der Hervorhebung von Vor- und Nachsaison. „Der Prospekt 2011 setzt auf emotionale Bilder und kleine Geschichten. Er wird neben Fakten auch Unterhaltung bieten“, verrät Kurdirektor Peter Wettstein, „und will, als Urlaubs­einstimmung, zum Schmökern und Verweilen einladen.“ Die Texte wird die Hamburger Reisejournalistin Nele-Marie Brüdgam verfassen. Der Gastgeberteil als Einlegeheft bleibt zunächst unverändert, seine grundlegende Neugestaltung ist für 2012 angedacht.
Dem neuen Design wird auch die Internetpräsenz www.langeoog.de angepasst. Hier soll die Bremer Agentur Coldewey, die das „Kurs Langeoog“-Projekt begleitet hat, beratend tätig werden.


l „Lego-Langeoog“-Ausstellung: ein Rathaus fürs Rathaus
Sie ist beliebt bei Jung und Alt: die Ausstellung „Lego-Langeoog“. Beträchtlich erweitert, lockt das naturgetreue Diorama auch in seiner vierten Saison scharenweise Besucher ins „Haus der Insel“. Seit dem 5. Juni bestaunen zahllose Gäste das faszinierend gestaltete Miniatur-Langeoog. „Selbst während der heißen Sommertage war der Besucherlauf durchaus zufriedenstellend“, berichtet Thomas Pree von der Kurverwaltung. Schöpfer des einzigartigen „Lego-Langeoog“ sind der 46-jährige Diplom­ingenieur Andreas Böker und sein Sohn Kai. Die beiden Herforder sind seit Jahren passionierte Lego-Bastler. Von Flugplatz bis Fähre, von Wasserturm bis Badestrand haben sie alle Objekte mit viel Liebe zum Detail ausgestattet.
Ein inseltypisches Bauwerk wurde noch Ende Juli aufgebaut, allerdings nicht in der Ausstellung, sondern im Rathaus. Es handelt sich passenderweise um das Amtsgebäude im Kleinformat Maßstab 1:42. Auf einer Grundfläche von 130 mal 85 Zentimetern erhebt sich das 70 mal 92 Zentimeter große Mini-Rathaus in einer Vitrine im Foyer. Als freundliche Dauerleihgabe der beiden Ausstellungsmacher wirbt es für die Ausstellung im HDI. Die ist auf jeden Fall bis Ende Oktober und in den Weihnachtsferien geöffnet. In der Zeit dazwischen gibt es zusätzliche Termine, die per Aushang bekannt gemacht werden. „Lego-Langeoog“ ist zu den Öffnungszeiten des benachbarten Schiffahrtsmuseums zu sehen. Der gemeinsame Eintritt für die beiden Ausstellungen beträgt 3,– Euro (Kinder 1,50 Euro).


l „Leonardo da Vincis Maschinen“ auf Langeoog
Bei Leonardo da Vinci denkt man zuerst an „Mona Lisa“. Doch der italienische Renaissance-Künstler war auch ein genialer Ingenieur und Erfinder. Konstruktionen wie Fallschirm, Lastkran, Segelflugzeug hatte er bereits vor 500 Jahren gedanklich vorweggenommen. Gezeigt werden diese und weitere Objekte in der Sonderausstellung „Leonardo da Vincis Maschinen“, die bis zum 31. Oktober im „Haus der Insel“ zu sehen ist – ein Erlebnis für die ganze Familie. Insgesamt gibt es knapp 30 Nachbauten von Leonardos Visionen zu bestaunen. Das Besondere: etliche der Modelle laden zum Anfassen und Ausprobieren ein. Beliebt sind daher nicht nur die Getriebe- und Flaschenzug-Modelle. Zudem machen Bild- und Texttafeln vertraut mit da Vincis Leben, seinem Umfeld, seinen Zeitgenossen und seinem Zeitalter. Ein Ausstellungsshop im Foyer mit Informationen und Artikeln rund um Leonardo komplettiert das Angebot.


„Bislang haben wir rund 2.500 Besucher gezählt. Die Familienkarten werden gut in Anspruch genommen, auch die Führungen kommen sehr gut an“, berichtet Kerstin Rupin-Friedrichs von der ExtraMax GmbH, die die Ausstellung nach Langeoog gebracht hat. „Leonardo da Vincis Maschinen“ ist täglich von 10.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet. Ermäßigung gibt es unter anderem für Familien, Schüler, Studenten und Gruppen sowie für Besucher der „Lego-Langeoog“-Ausstellung und des Schiffahrtsmuseums. Führungen sind täglich um 11 Uhr, Gruppenführungen nach Absprache.


l „Langeoog“-Züge der NWB
Am 4. August feiert die in Osnabrück ansässige NordWestBahn GmbH (NWB) ihr zehnjähriges Bestehen – und Langeoog ist dabei. Denn fast seit dessen Start kooperiert die Kurverwaltung mit dem Bahnunternehmen, das jedes Jahr eine Reihe von Tagesfahrten zur Nordseeinsel anbietet. Als Ausdruck der Zusammenarbeit werden demnächst zwei „Langeoog“-Züge auf die Strecke gehen. Die modernen Fahrzeuge werden großflächig mit Insel-Logo, Webadresse und inseltypischen Motiven wie Strand und Wasserturm versehen und so auf Langeoog aufmerksam machen. Ein Zug wird in der Weser-Ems-Region, der andere im Niers-Rhein-Emscher-Netz fahren. Das erste Schienenfahrzeug soll im August fertig sein. Bereits 2002 fuhr ein erster „Langeoog“-Zug durch Norddeutschland und warb mehrere Jahre für die Nordseeinsel.


l Seebäder: „Thalasso-Guide“
Thalasso – das steht für Gesundheits- und Beauty-Anwendungen aus dem Meer. Was genau sich dahinter verbirgt, wie es wirkt und wo man Thalasso ausprobieren kann: Diese Fragen zum Thema beantwortet die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Seebäder ab sofort unter www.thalasso-guide.de im Internet.
Die Website stellt ausführlich alle Elemente, verschiedene Anwendungen und die Wirkungen von Thalasso vor. Wichtig dabei ist: „Echtes Thalasso gibt es nur am Meer, denn nirgendwo sonst sind die nötigen Zutaten in dieser Frische und Fülle vorhanden“, betont Kurdirektor Peter Wettstein, zugleich ehrenamtlicher Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft, die sich 2005 als Zusammenschluss von 29 Seebädern an Nord- und Ostsee bildete. Auf der neuen Website werden deswegen auch 23 Thalassoziele von Borkum bis Ahlbeck und hinauf nach Sylt präsentiert – jeweils mit Informationen zum dortigen Thalasso-Programm. Auf Langeoog reicht das Angebot von Aqua-Cycling bis zum exklusiven NordseeSPA.
Unter „Thalasso-Ferien“ stellt die Seite ausgefeilte Arrangements für jeden Typ vor: ob sportlich, familiär, genussvoll oder na­türlich – hier gibt es das richtige Programm für alle Ansprüche. Abgerundet wird die Internetpräsenz durch kulinarische Tipps und News zu neuen Thalasso-Angeboten. „Es lohnt sich also, immer mal wieder hineinzuschauen“, rät Peter Wettstein.


l Nordseeheilbad bleibt
Langeoog behält seinen Status als Nordseeheilbad: Am 15. Juli 2010 bestätigte der ständige Ausschuss zur Anerkennung von Kurorten in Niedersachsen, dass die Insel alle Voraussetzungen für ein Nordseeheilbad nach den neuen Kriterien erfüllt (der „Utkieker“ berichtete). „Insgesamt hat das Verfahren sechs Jahre gebraucht“, blickt Kurdirektor Peter Wettstein zurück. Meerwasser, Seeluft, Infrastruktur – alles wurde untersucht: „Allein der Zeitraum für das Klimagutachten dauerte ein Jahr.“
Ebenfalls unter die Lupe genommen wurden therapeutisches Angebot und medizinische Kompetenz. „Unser Kur- und Well­ness-Center bietet zurzeit als einzige Einrichtung die für das Nordseeheilbad notwendige Thalasso-Therapie an“, berichtet Peter Wettstein. „Hier wird, wie in Thalasso-Zentren üblich, das frisch aufbereitete original Nordseewasser zur medizinischen Behandlung verwendet.“ Langeoog sei insbesondere bei Aller­gien, Atemwegs- und Hauterkrankungen angezeigt, zudem bei konstitutionellen Schwäche- und Erschöpfungszuständen. Weitere Indikationen liegen bei Arthrose und Erkrankungen von Wirbelsäule und Bewegungsapparat. Für alle haben die ausgebildeten Thalasso-Therapeuten des Centers mit den „Luft und Meer“-Thalasso-Kur-Wegen ein neues Angebot entwickelt.
Mit dem Prädikat Nordseeheilbad hat die Gemeinde Langeoog den höchstmöglichen Kurort-Status erreicht. Die offizielle Verleihung der Urkunde erfolgt demnächst im niedersächsischen Wirtschaftsministerium in Hannover.



Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 12. August 2010 )
 
Kur(z) und bündig
• Dörpfest 2010
Auf zum Dörpfest: Am 24. und 25. Juli steigt auf Langeoog das heißeste Partywochenende des Jahres. Um 15 Uhr gibt Bürgermeister Hans Janssen am Samstagnachmittag die Partymeile frei. Bis Sonntagabend herrscht dann Highlife zwischen Rathaus und Wasserturm und die Barkhausenstraße entlang. Die vielfältigen Aktivitäten von Gastronomie und Gewerbe, Vereinen und Privatpersonen verhelfen dem Ereignis zu seinem besonderen Charme. Da macht es einfach Spaß, über das Fest zu flanieren, an den Imbissständen im Vorbeigehen leckere Snacks zu genießen, auf dem Flohmarkt nach Schnäppchen zu stöbern oder bei einem Pils oder „Eisberg“ zwanglos mit anderen Besuchern ins Gespräch zu kommen. Kinder haben ihren Spaß bei der Mini-Disco, dem Karussell und weiteren Vergnügungen. Später am Abend wird das Dörpfest zur Openair-Diskothek – mit fetziger Musik, die sowohl live als auch vom Plattenteller geboten wird.

Doch wäre das Dörpfest nicht denkbar ohne seine wohltätigen Aktionen. Die Rotarier etwa organisieren im Hof der „Buddelei“ das bewährte „Kinderfest im Dörpfest“: An beiden Nachmittagen locken fröhliche „Sommerspiele“, so das diesjährige Motto. Und am Samstag gibt es vor dem Salon von Jörg Wilken wieder das beliebte Benefiz-Frisieren und neu eine Bodytattoo- und Bodypaint-Aktion, diesmal zugunsten des Kinderhospiz „Löwenherz“ in Syke, sowie eine Aktion des Lions Clubs „Gräfin Anna“. Am Sonntag startet das Dörpfest in seine zweite Runde. Einzelheiten und aktuelle Programm-Infos werden rechtzeitig bekannt gegeben.


• 20. Tischtennisturnier der Gäste
Um Satz und Sieg geht es einmal mehr am 27. und 28. Juli beim nunmehr 20. Tischtennisturnier für Gäste. Ausgetragen wird die Veranstaltung der Kurverwaltung wie gewohnt in der Tischtennishalle am Hospizpad. Beginn ist jeweils um 10 Uhr. Am Dienstag finden die Wettkämpfe der Erwachsenen und Jugendlichen ab 15 Jahren statt, erstmals hofft man auch ein Damenturnier durchzuführen. Am Mittwoch messen sich die Kinder und Jugendlichen bis 14 Jahren am „grünen Tisch“. Am Ende jedes Turnieres finden die Siegerehrungen statt, bei der auch jeder Teilnehmer eine Erinnerungsmedaille erhält. Genaue Termine und Einzelheiten zum Programm werden rechtzeitig per Aushang bekannt gegeben. Interessenten können sich in der Rathaus-Info anmelden, das Startgeld beträgt 4,– Euro.


• Sportteam komplett
Seit Mitte Juni ist das „Sportpalast“- Team vollzählig: Leiterin Johanna Rottstädt und Felix Lahme freuen sich über die Verstärkung in der Hauptsaison durch Britta Hoyer. Als gebürtige Esenserin ist sie mit Langeoog seit Kindertagen bestens vertraut. Ihr Studium der Sportwissenschaften in Göttingen ist nahezu abgeschlossen, derzeit schreibt sie an der Magisterarbeit. Sportliche Hobbys von Laufen bis Tennis kommen der 25-Jährigen bei der Arbeit am Strand zugute.

Täglich außer Samstag läuft rund um den „Sportpalast“ ein vielseitiges Muntermachprogramm für Jung und Alt. Von „Toben am Strand“ bis „Einradfahren, Jonglieren, Diabolo“, von „Power Walken mit Kurzhanteln“ bis „Entspannung für Körper und Seele“ – hier wird jeder Wunsch berücksichtigt. Neu dabei sind Tai-Chi und Hip-Hop, für die ganze Familie empfiehlt sich das „Sonntags-Special“ mit wechselnden Angeboten. Etwas turbulenter wird die „Strand-Action“ mit temporeichen Sportarten wie Beach Basketball oder Flag Football, einer kontaktarmen Variante des American Football. Freitag ist Turniertag: ab 17 Uhr werden Wettbewerbe von Beach Soccer bis Tischtennis ausgefochten; Siegerehrung inklusive. Und dienstags läuft als Klassiker das „Sportfest“ mit dem Dreikampf im Kugelstoßen, Weitsprung und Sprinten. Im wöchentlichen Wechsel treten Schüler und Erwachsene zum Wettkampf an, der bei Niedrigwasser stattfindet. Die variierenden Anfangszeiten werden am „Sportpalast“ ausgehängt.


• Schlagball im Juli
Am Strand grassiert im Juli wieder das Schlagball-Fieber – der Langeooger Traditionssport, den Gäste für Gäste anbieten, findet immer neue Anhänger. Wie in jeder Sportart gilt es auch hier, den Nachwuchs zu mobilisieren. Das geschieht am 28. und 29. Juli auf dem „2. Schlagball Nachwuchsturnier Langeoog 2010“. Mitmachen können alle interessierten Zehn- bis 14-Jährigen. Anmeldungen sind bis Montag, 26. Juli um 17 Uhr im „Sportpalast“ möglich (Teilnahmegebühr 5 Euro). Zur großen Siegerehrung am Donnerstagnachmittag versammelt sich alles auf dem Hospizplatz, wo die Gewinner gekürt werden. Alle Teilnehmer erhalten eine Urkunde, das Siegerteam zudem die kultverdächtigen Schlagballer-Regenjacken. Für das leibliche Wohl der jungen Sportler und ihrer Eltern sorgt das Team vom Restaurant „Windlicht“.

Ausgerichtet wird das zweitägige Turnier wieder vom ehrenamtlichen Team um die beiden Wuppertaler Stammgäste und leidenschaftlichen Schlagballer Georg Stenzel und Peter Stommel in Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung. Die Organisatoren freuen sich, dass sich das Nachwuchsturnier etabliert hat: „Wir gehen davon aus, wieder mit vier Mannschaften à 17 Jugendlichen spielen zu können.“ Sponsor der Veranstaltung ist die Firma Humana, die den Schlagballsport auf Langeoog seit vielen Jahren fördert.
Der Saisonhöhepunkt steigt indes einige Tage zuvor: Am Freitag, 23. Juli treffen die Schlagballteams aus Langeoog und Spiekeroog zu ihrem jährlichen Turnier aufeinander. Austragungsort ist diesmal die Nachbarinsel. Und in den Herbstferien gibt es auf Langeoog wieder den Schnupperkurs „Schlagball für jedermann“: von Sonntag, 10. bis Freitag, 15. Oktober können Neulinge allen Alters den Traditionssport kennenlernen.


• „Leonardo da Vincis Maschinen“ auf Langeoog
Die Zukunft begann schon vor 500 Jahren – diesen Eindruck vermittelt die Sonderausstellung „Leonardo da Vincis Maschinen“, die bis zum 31. Oktober im „Haus der Insel“ zu sehen ist. Dabei rückt der Ausstellungsmacher „ExtraMax GmbH“ die Visionen des italienischen Renaissancekünstlers als Ingenieur und Erfinder in den Mittelpunkt.

Das Universalgenie Leonardo da Vinci (1452 – 1519), dessen „Mona Lisa“ zu den berühmtesten Gemälden der Welt gehört, sah in der Malerei das ideale Werkzeug für seine Forschungen. Seine Entwürfe waren so fortschrittlich, dass es erst in unserer Zeit gelang, sie zu realisieren. Durch sorgfältige Auswertung seiner in Spiegelschrift verfassten Notizen und mit Hilfe von Computersimulationen wurden die Visionen des Renaissance-Genies maßstabsgetreu umgesetzt.
Den Besucher erwarten im warmen Licht knapp 30 Großmodelle aus Holz, im Hintergrund Renaissance-Musik und an den Wänden Texttafeln mit Informationen zu Leonardos Zeit und seinen Begleitern. So beschaulich die Atmosphäre der Ausstellung, so revolutionär und überraschend ihr Inhalt: Erfindungen und auch Entwicklungen, die Leonardo da Vinci bereits vorweg nahm, finden wir noch heute in teils unveränderter Form in unserem Alltag. Beispiele dafür sind Kugellager, Ganggetriebe, Kupplung, Wagenheber, Zahnrad, Ventil und Fallschirm. In seinen Maschinenentwürfen ersetzte er schon vor einem halben Jahrtausend die Muskelkraft durch Wasser, Wind, Dampf und Schießpulver.
Die Ausstellung spricht nicht nur Kunst- und Kulturinteressierte an, sondern begeistert überdies Technik-Fans jeglichen Alters. Und frei nach Leonardos Worten: „Unser ganzes Wissen beruht auf Wahrnehmung“, dürfen viele Modelle angefasst und ausprobiert werden. „Leonardo da Vincis Maschinen“ ist täglich von 10.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet, Führungen finden jeden Vormittag um 11 Uhr statt.


• Langeoog-TV im Internet
Es bewegt sich was im Internet, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Unter dem Label „Langeoog TV“ bringen die Webseiten www.langeoog.de und www.schiffahrt-langeoog.de in Kürze ein kleines „Internet-Fernsehprogramm“. Zunächst sollen im Lauf des Juli zwei Beiträge „auf Sendung“ gehen: ein Film informiert allgemein über die Vorzüge der Nordseeinsel, der andere stellt die neu gestalteten Fahrgastschiffe Langeoog III und IV vor. Produzent der knapp dreiminütigen Beiträge ist „podcastexperten“, eine Kooperation zweier Medienagenturen aus Hannover. Geplant ist, die professionell moderierten Kurzfilme nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Herunterladen bereitzustellen.


• Wachdienst im Einsatz
Wie schon in den vergangenen Jahren ist seit Juli wieder ein Wachdienst im Einsatz, um insbesondere die Strand- und Kuranlagen vor nächtlichem Vandalismus zu schützen. Der Wachmann geht nachts auf Streife und kontrolliert die Strandabschnitte, aber auch die Kuranlagen und relevante Bereiche im Ort. „Wenn es früher zu extremen Ausfällen in einigen Strandbereichen kam, mussten wir Gebrauch von unserem Hausrecht machen“, berichtet Kurdirektor Peter Wettstein. Einen ersten Erfolg habe man in diesem Jahr schon verzeichnet: „Zu Pfingsten konnte ein Vandalist auf frischer Tat ertappt und zur Rechenschaft gezogen werden.“ Die Kurverwaltung behält sich vor, im Bedarfsfall auch Anzeige zu erstatten.


• Langeoog: ausgezeichnet im Service
Qualität im Service ist für jeden Betrieb entscheidend, der die Kundfenbindung erhöhen und so einen Wettbewerbsvorteil erzielen will. Das Wirtschaftsministerium rief daher die Initiative „ServiceQualität Deutschland“ ins Leben. Deren Ziel ist eine Qualitätsverbesserung in deutschen Dienstleistungsbetrieben, gleich ob Arztpraxis, Friseursalon oder Restaurant. Für die Tourismusbranche bedeutet dies einen systematisch optimierten und nachhaltigen Service am Gast. In einem dreistufigen Verfahren lernen Betriebe die Servicequalität im eigenen Unternehmen nachhaltig und kontinuierlich zu verbessern.

Langeoog ist dabei in der Region führend: Anfang dieses Jahres nahmen 20 Mitarbeiter aus 14 Unternehmen an einem Seminar der Stufe I teil. Doch auch davor wurde schon bewiesen, dass die Insel für Qualität steht: Mittlerweile tragen 16 Betriebe vorwiegend aus den Bereichen Hotellerie und Gastronomie das Gütesiegel „ServiceQualität Deutschland“, weitere sollen hinzukommen. „Damit ist Langeoog Vorreiter der Ostfriesischen Inseln im Bereich Qualität und kann so auch bei den Gästen punkten“, teilt die Tourismus Marketing Niedersachsen (TMN) mit, die das Qualitätssicherungsverfahren betreut. Zusätzliche Schulungen werden in diesem Jahr stattfinden.

Zu den Pionieren der Servicequalität gehören auf Langeoog auch Inselschiffahrt und Kurverwaltung. Viele Bereiche – vom Bahnhof über das Kur- und Wellness-Center bis zum Strandkorb-Service – sind bereits zertifiziert, weitere werden folgen. „Mittelfristig soll Langeoog zur Service-Insel Nummer eins werden“, wünscht sich Kurdirektor Peter Wettstein, der seinerseits mit der Qualitätsbeauftragten der Inselgemeinde Birte Sjuts eine Fortbildung in der Servicestufe II anstrebt.


Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 7. Juli 2010 )
 
Kur(z) und bündig
Gästebegrüßung
„Willkommen auf Langeoog!“, heißt es seit dem 1. Juni wieder regelmäßig dienstags um 10.30 Uhr im „Haus der Insel“. Bis zu 200 interessierte Urlauberinnen und Urlauber besuchen die von Veranstaltungsleiter Thomas Pree moderierte Gästebegrüßung im großen Saal des HDI. Zu Beginnn werden zwei Kurzfilme gezeigt, die einmal die Vorzüge der Nordseeinsel ins rechte Licht rücken und zum anderen auf die Ernennung des Wattenmeers zum Weltnaturerbe aufmerksam machen. Anschließend erläutert Thomas Pree, was den Gast auf Langeoog erwartet, etwa das ab Juli fürs Internet geplante Langeoog-TV der Kurverwaltung.












Aktuelle Veranstaltungstipps und Wellness-Möglichkeiten gehören ebenso dazu wie die Bedeutung der LangeoogCard und anderes mehr. Für Fragen bleibt während der rund 60-minütigen Veranstaltung gleichfalls genügend Zeit. Der Eintritt ist gegen Vorlage der LangeoogCard frei.


Neues vom Langeoog-Shop
Sie habenbuchstäblich eine magnetische Anziehungskraft – die neuen Magnet-Karten sind die Attraktion im Langeoog-Shop der Kurverwaltung. Zum Preis von je 5,– Euro sind die beiden Motivserien „Langeoog“ und Küste“ erhältlich. Jede Tafel im Postkartenformat enthält fünf herausnehmbare Motive, die zum Beispiel jede Kühlschranktür verschönern.

Wer auf der Rückfahrt feststellt, dass er noch ein Mitbringsel braucht, kann Versäumtes auf den letzten Drücker nachholen: In den Kiosken der frisch renovierten Fähren Langeoog III und IV gibt es seit kurzem eine Auswahl beliebter Souvenir-Artikel wie Quietsche-Entchen oder Kaffeebecher, Brotdose oder Willy Wasserturm.


EWE-Nordseelauf am 6. Juni

Achtung – fertig – los: Mit dem 12 Kilometer langen „Sanddorn-Lauf“ am Sonntag, 6. Juni 2010 stellt Langeoog eine Etappe im „9. EWE-Nordseelauf“. Dieser findet vom 5. bis 12. Juni statt und umfasst acht Läufe zwischen Greetsiel und Cuxhaven. Insgesamt haben sich über 900 Aktive zwischen 14 und 83 Jahren für eine, mehrere oder alle Etappen angemeldet. Doch nicht alle nehmen am „Sanddorn-Lauf“ teil, der um 15 Uhr in der Barkhausenstraße am Aufgang zum Kurviertel startet. Anmeldungen und nähere Infos im Internet unter „www.nordseelauf.de“. Langeooger und ihre Gäste können sich noch spontan am Veranstaltungstag im Tenniscenter anmelden. Dort findet nach dem Lauf gegen 17.30 Uhr auch die Siegerehrung nebst kleiner Stärkung für alle Teilnehmer statt.

Veranstalter sind die Marketinggesellschaft „Die Nordsee GmbH – Sieben Inseln – Eine Küste“ und der kirchliche Dienst „Freizeit, Erholung und Tourismus – Nordsee“ der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Sportlicher Betreuer und Organisator der Laufserie ist die Bochumer Agentur Iventos. Den Ablauf auf Langeoog organisiert die Kurverwaltung in Zusammenarbeit mit dem TSV. Hier werden noch freiwillige Helfer gesucht, die etwa als Streckenposten den Weg weisen. Interessenten wenden sich an die Kurverwaltung.


8. Nordic Beachwalking Day
Zum „8. Langeooger Nordic Beachwalking Day“ lädt die Kurverwaltung am Donnerstag, 17. Juni ein. Start und Ziel ist der „Sportpalast“ am Strand, gewalkt wird in Richtung Osten über Distanzen von fünf und zehn Kilometern. Strandkörbe weisen den Weg und dienen auch als Wendemarke an der jeweiligen Streckenhälfte. Treffpunkt ist gegen 10.45 Uhr das „Sporthus“, das auch Umkleide- und Duschgelegenheiten bietet. Um 11 Uhr zieht das Teilnehmerfeld zum „Sportpalast“, um mit dem Strandsportteam ein Aufwärmtraining zu absolvieren. Anschließend erfolgt gegen 11.15 Uhr der Start. Während des Beachwalkings genießen die Teilnehmer nicht nur das gesunde Nordseeklima, zur Stärkung werden sie kostenlos mit erfrischenden Getränken und Obst versorgt. Die Anmeldung zum Sportereignis ist in der Rathaus-Information bis zum 17. Juni möglich, die Startgebühr beträgt 5,– Euro. Der „9. Langeooger Nordic Beachwalking Day“ ist für den 23. September vorgesehen – hier bitte auf die aktuellen Ankündigungen achten.


„Lego-Langeoog“ ab 5. Juni
Nicht nur Lego-Fans freuen sich auf den 5. Juni 2010: An diesem Samstag öffnet die Ausstellung „Lego-Langeoog“ zum vierten Mal ihre Pforten im „Haus der Insel“. Noch umfangreicher als zuvor wird sich das Mini-Inselpanorama aus den bekannten Plastikbausteinen präsentieren. In mehrjähriger Kleinarbeit haben der Herforder Andreas Böker und sein Sohn Kai eine verblüffende Anlage geschaffen, die von Wasserturm über Inselkirche bis Yachthafen jedes wichtige Bauwerk auf Langeoog naturgetreu wiedergibt. Auch in diesem Jahr kommt Neues hinzu, diesmal unter anderem Rathaus und Strandhalle. „Lego-Langeoog“ ist bis Sonntag, 31. Oktober 2010 zu den Öffnungszeiten des benachbarten Schifffahrtsmuseums sehen. Der Eintritt für beide Ausstellungen beträgt 3,– Euro (Kinder 1,50 Euro).


„Leonardo da Vincis Maschinen“ auf Langeoog
Von Samstag, 12. Juni bis zum 31. Oktober präsentiert die Kurverwaltung Langeoog im „Haus der Insel“ die Sonderausstellung „Leonardo da Vincis Maschinen“. Zu sehen sind etwa 30 Holzgroßmodellen aus den Bereichen Hydraulik, Mechanik, Werkzeugmaschinen, Messgeräte und Militärtechnik sowie Fortbewegung zu Land, im Wasser und in der Luft. Leonardo da Vinci (1452 – 1519) gilt als größter Künstler der Renaissance. Mit seinem Genie und seinem Einfallsreichtum brachte er die Welt um große Schritte voran. Er war Maler, Bildhauer, Kunsthistoriker, Naturforscher, Architekt, Mechaniker sowie Erfinder – und seiner Zeit weit voraus.

Die technischen Skizzen und Studien, die Leonardo zeit seines Lebens in zahlreichen Notizbüchern niederschrieb, sowie viele seiner Erfindungen, die heute in den berühmten Codices festgehalten sind, waren damals so fortschrittlich, dass es heutige Materialien und Technologien erfordert hätte, sie zu realisieren. Erst im 20. Jahrhundert gelang es per Computersimulation und modernen Werkstoffen, viele Erfindungen des Genies anhand der Originalskizzen maßstabsgetreu umzusetzen. Ein Großteil der Modelle ist interaktiv gestaltet. Das ermöglicht dem Betrachter das Verständnis für die Funktionsweise der Erfindungen, als auch die Gedankengänge Leonardo da Vincis nachzuvollziehen.
Die Ausstellung ist täglich von 10.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet, Führungen werden jeden Vormittag um 11 Uhr angeboten


Fußball-WM im Haus der Insel
Langeoog im WM-Fieber: einen Monat lang, vom 11. Juni bis 11. Juli, bestimmt das runde Leder den Urlaub. Gastronomen stellen Fernsehgeräte auf, damit ihre Gäste das Fußballgeschehen aus Südafrika verfolgen können. Im „Haus der Insel“ werden alle Spiele der deutschen Mannschaft auf Großbild-Leinwand übertragen. Die ersten Termine: Sonntag, 13. Juni um 20.30 Uhr gegen Australien, Freitag, 18. Juni um 13.30 Uhr gegen Serbien und Mittwoch, 2.Juni um 20.30 Uhr gegen Ghana. Der Eintritt ist frei, Getränke sind im Foyer erhältlich. Auch die Finalspiele mit hoffentlich deutscher Beteiligung sollen nach Möglichkeit gezeigt werden, hier bitte auf die aktuellen Aushänge achten.


„Julfest“ über alle Inseln
Wenn am 21. Juni um 0.00 Uhr der längste Tag des Jahres anbricht, startet eine der ungewöhnlichsten Akionen der sieben Ostfriesischen Inseln. Geplant ist ein inselübergreifendes Mittsommernachts-Julfest. Dessen verbindendes Element ist eine Blitztournee der Gruppe „Triangel“: Binnen 24 Stunden will die bekannte Folkband per Schiff von Borkum nach Wangerooge reisen und dabei auf jeder Insel einen Zwischenstopp für ein knapp halbstündiges Konzert einlegen. Eine logistische Tour de Force, bei der alle Fahrt- und Auftrittszeiten ausgeklügelt auf die Tide abgestimmt sein müssen.

Der Musikreigen beginnt um 0.01 Uhr auf Borkum, gegen 5 Uhr sticht „Triangel“ zur Nachbarinsel Juist in See. Auf Langeoog wird das Trio gegen 12.30 Uhr erwartet. Einzelheiten zum Schnellkonzert auf der „Insel fürs Leben“ gibt die Kurverwaltung kurzfristig bekannt. Am frühen Abend schließlich soll die Band auf Wangerooge eintreffen, um ihren letzten Tour-Gig zu spielen. „Dies wäre dann das erste Mal, dass an einem Tag alle sieben Inseln mit einem Konzert erreicht werden“, erklärt Herbert Visser (Marketingleiter Norderney) vom Organisationsteam. Jede Insel plane ihr eigenes Begleitprogramm, doch würde es sich anbieten, den längsten Tag des Jahres mit einem großen Julfeuer ausklingen zu lassen.


54. Sportärztetagung
Vom 13. bis 25. Juni findet auf Langeoog der 54. Sportärzte-Fortbildungslehrgang statt. „Sport zur Prävention und Therapie“ lautet der Schwerpunkt des diesjährigen Programms, das zwei Wochenkurse und einen Wochenendkurs umfasst. Veranstalter sind die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) und der Sportärztebund Niedersachsen (SÄBN). Die Leitung der Tagung liegt in den Händen von Professor Dr. med. Alfred Wirth und Dr. Axel Bauer. Neue Sportkurse und Seminare sind unter anderem Reiten und Kinesio-Taping. Seit 1957 nutzen jedes Jahr durchschnittlich 200 Sportärzte das breit gefächerte Theorie- und Praxis-Angebot der rund 50 Referenten für ihre berufliche Weiterbildung.
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 4. Juni 2010 )
 
Kur(z) und bündig
11. Langeooger Gespräch
Unter reger Beteiligung ging am 23. und 24. April das „11. Langeooger Gespräch“ im „Haus der Insel“ über die Bühne. Rund 100 Teilnehmer waren der Einladung des Wirtschaftsförderkreises Harlingerland e.V. zu der hochkarätigen Tagung zum Thema „Tourismus und Logistik“ gefolgt. Ziel war es, Anstöße für eine gemeinsame und bessere Zukunft in der Region zwischen Ems und Jade auszuarbeiten. Beleuchtet wurden die Aspekte Anreise, Mobilität vor Ort und die Vernetzung von Angeboten. In seiner Ansprache betonte Niedersachsens Landtagspräsident Hermann Dinkla als Schirmherr der Veranstaltung, dass der Trend zum Kurzurlaub den Druck auf gute öffentliche Verkehrsanbindungen erhöhe und brachte die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken ins Gepräch. Zum weiteren Programm der Tagung gehörte eine Reihe von Impulsreferaten, deren Palette von der Anreise mit der Bahn bis zum Masterplan Nordsee reichte. Eine Podiumsdiskussion am  24. April griff die Ergebnisse des Vortages auf mit dem Ziel, Handlungsempfehlungen und erfolgversprechende Projekte zu skizzieren. Ein ausführlicher Bericht folgt im nächsten „Utkieker“.

Zum 58. Mal . . .
finden mit großer Beteiligung die „Langeooger Fortbildungswochen“ der Akademie für ärztliche Fortbildung der Ärztekammer Niedersachsen vom 8. bis 29. Mai auf der Insel statt. Auf dem als „Ärztetagung“ bekannten Kongress investieren hunderte von Medizinern und Therapeuten in ihre Fortbildung – zum Wohl ihrer Patienten. Den Auftakt bildet die „17. Woche der Notfallmedizin“ vom 8. bis 15. Mai. Es folgt die  „58. Woche der Praktischen Medizin“
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Kur(z) und bündig
Maibaum aufstellen

Ein schöner alter Brauch ist das Aufstellen des Maibaums, das auf Langeoog von der Freiwilligen Feuerwehr besorgt wird. Punkt 19 Uhr beginnt der Abmarsch vom Feuerwehrhaus: Hoch auf dem roten Wagen wird der in diesem Jahr vom TSV geschmückte Maibaum in den Ortskern gebracht und unter dem Beifall des Publikums aufgerichtet. Für die musikalische Begleitung der Aktion sorgt, wie schon im Vorjahr, die Langeooger Bläsergruppe „Ocean Brass“ unter Leitung von Günter Ludwig. Auf dem Plan stehen zudem Auftritte der TSV-Kindertanzgruppe „Kwittjes“ und der Jazzdancegruppe der Inselschule. Zum „Tanz in den Mai“ bittet dann die Langeooger Gastronomie auf verschiedenen Veranstaltungen.




„Körv in’t Dörp“

Woran erkennt man auf Langeoog, dass es Frühling wird? Richtig, an den Strandkörben im Ort. Zum sechsten Mal zaubert die Aktion „Körv in’t Dörp – Körbe im Dorf“ fröhliche Farbakzente in die Straßen und auf die Plätze. Insgesamt 100 Strandkörbe haben Gastronomen und Einzelhändler als farbenfrohen Frühlingsgruß vor ihren Betrieben aufgestellt. Gern nutzen die Gäste die Gelegenheit zum Innehalten: Geschützt vor dem noch kühlen Seewind genießen sie die ersten warmen Sonnenstrahlen. Bis in den Mai hinein beleben die bunten Strandmöbel die Hauptstraße zwischen Bahnhof und Wasserturm sowie die Barkhausenstraße vom Ortskern bis zur Gartenstraße. Und verleihen mit einfachen Mitteln dem Ortsbild einen frischen Gesamteindruck.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 9. April 2010 )
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