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Inselgemeinde
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Fährhaus feierte Richtfest |
„Neues Eingangstor nach Langeoog“ – Inbetriebnahme voraussichtlich im Oktober
Ein wichtiger Schritt für die Inselgemeinde: Am Dienstag, 20. Juli fand in Bensersiel das Richtfest für das künftige Abfertigungsgebäude statt. Im Rohbau des Fährhauses begrüßte Bürgermeister Hans Janssen die Mitglieder aus Rat und Verwaltung, Mitarbeiter der Inselschiffahrt, Vertreter der beteiligten Firmen, darunter die Planungsgemeinschaft AIP / Brune aus Bremen und Lübeck für die Planung und das Bad Zwischenahner Unternehmen de witt janßen partner für die Bauleitung, sowie als „Nachbarn vom Festland“ den Esenser Bürgermeister Klaus Wilbers.
 Hans Janssen verlieh seiner Freude Ausdruck, dass „nach reiflicher Planung mit vielen – auch kontrovers geführten – Gesprächen“ jetzt Richtfest gefeiert werden könne: „Hier entsteht das neue Eingangstor nach Langeoog“, das den Gästen demnächst einen besseren Start in den Urlaub ermöglichen werde. Er lobte Rat und Verwaltung, die in schweren Zeiten 5 Millionen Euro in die Hand nahmen, um in die Zukunft der Schiffahrt und der Insel Langeoog zu investieren. Der Dank des Bürgermeisters galt seinen Mitarbeitern sowie den Planern und ausführenden Baufirmen. Namens der verantwortlichen Planer ergriff Marc Brune das Wort. Mit dem Neubau werde ein Zeichen gesetzt: „Ein Leuchtturm, der Gäste aus nah und fern anziehen wird.“ Brune verwies auf die jeden Dienstag in Bensersiel abgehaltenen Arbeitsgespräche und dankte der Inselgemeinde für den unternehmerischen Mut und das entgegengebrachte Vertrauen.
 Nachdem die Zimmerleute unter dem Applaus der Gäste den obligaten Richtkranz aufgestellt hatten, holten Bürgermeister Janssen und Chefkapitän Jahn Janssen die Grundsteinlegung nach. Die hätte im Winter stattfinden sollen, musste aber witterungshalber verschoben werden. Hierzu zementierten die beiden als Schatulle ein Kupferrohr ein, das Baupläne, regionale Zeitungen (darunter den „Utkieker“ und „langeoognews“), Visitenkarten und einige Münzen enthielt. Die musikalische Begleitung des Richtfestes besorgte Herbert Burmester vom Inselchor „Likedeeler“ auf seinem Akkordeon.
Deutlich zeichnet sich am Bensersieler Hafen inzwischen die markante Silhouette des Rohbaus mit seinen acht Giebeln ab. Die Fassadenoptik ist bestimmt durch dunklen Klinker und farblich dazu abgestufte Holzelemente. Auf einer Grundfläche von 1.500 Quadratmetern mit einer Giebelhöhe von acht Metern entsteht ein attraktives Ankunftsgebäude mit zeitgemäßem Komfort. Eine großzügige Eingangshalle mit Fahrkartenschalter, Gepäckannahme, Sanitäranlagen und Wartezone wird das Zentrum bilden. Ein Restaurant mit Außenterrasse und ein „Marktplatz“ nebst Shop laden zum Verweilen ein. Nach dem erfolgreichen Richtfest sind die Arbeiten an Dach und Fassade an der Reihe. Forciert wird ferner der Innenausbau mit den Installationsarbeiten für Heizungsanlage und Wasserversorgung. Parallel läuft die Außenbauplanung, mit der das Architekturbüro Stucken aus Bötersen betraut ist, und die auch eine Optimierung der Verkehrsführung im Ankunftsbereich vorsieht. Die Inbetriebnahme des Fährhauses ist für Oktober vorgesehen, die offizielle Einweihung findet voraussichtlich im Dezember statt.
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 12. August 2010 )
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Neues von der Inselgemeinde
• Einladung: „Masterplan 2015“ am 8. Juli
Orientierung in unübersichtlichen Zeiten bringt der „Masterplan Langeoog 2015“: Als Strategiepapier hält er die kommunalen Zielsetzungen der nahen Zukunft fest – auch über das Stichjahr 2015 hinaus. Am Donnerstag, 8. Juli werden die Ergebnisse öffentlich vorgestellt. Hierzu lädt die Inselgemeinde alle Interessierten um 20 Uhr ins „Haus der Insel“ ein. Präsentiert wird die Studie durch Marc Brune vom Büro Brune & Brune aus Bremen. Seit 2008 war das vom Rat beauftragte Planungs- und Ingenieurbüro damit befasst, dem Masterplan Gestalt zu verleihen. Im Anschluss an die Präsentation können noch Fragen zum „Masterplan Langeoog 2015“ gestellt werden.
• Strandaufspülung vor den Piroladünen
 Dringende Maßnahmen erlauben keinen Aufschub: In diesem Sommer werden die Schutzdünen vor dem Pirolatal durch eine Strandaufspülung gesichert. Das benötigte Material wird den Sandbänken am Flinthörn entnommen. Zum Oststrand gelangt es durch eine Rohrleitung, die auch am Haupt- und Badestrand entlangführen soll. Nach der Ende Juni abgeschlossenen Ausschreibung wird nun im Juli die Pipeline am Strand aufgebaut, voraussichtlich ab August ist dann mit der Aufspülung zu rechnen. Die Planung und Ausführung des von Bund und Land finanzierten Projektes liegt in den Händen des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz), der in den Vorjahren schon die Dünenhinterfüllungen im Pirolatal betreut hat.
Notwendig wird die seeseitige Verstärkung der Insel, weil Sturmfluten seit Jahren die dortigen Schutzdünen in Mitleidenschaft ziehen. Ein Durchbruch der Nordsee an dieser Stelle würde die im Pirolatal liegenden Brunnen und damit die Trinkwasserversorgung Langeoogs gefährden. Zur Information der Langeooger und ihrer Gäste legt der NLWKN ein Faltblatt auf, das Hintergründe und Einzelheiten erläutert. Störungen des Strandbetriebes während der Maßnahme werden weitestgehend vermieden. Für etwaige Beeinträchtigungen bitten Gemeinde und NLWKN um Verständnis, da es um den Erhalt der Inel geht.
• Der Neubau des Fährhauses . . .
in Bensersiel schreitet planmäßig voran. Die Außenhülle ist eingerüstet, inzwischen steht das Obergeschoss, in dem später Personal-, Büro- und Lagerräume untergebracht werden. Im Erdgeschoss entsteht eine großzügige Eingangshalle mit Fahrkartenschalter, Gepäckannahme und Wartezone einerseits sowie Restaurant nebst Außenterrasse mit Meerblick, großzügigem „Marktplatz“ samt Shop und Sanitäranlagen andererseits. Angegliedert werden eine Werkstatt und Fahrzeugunterstände für den Fuhrpark.
 „Die Arbeiten liegen bislang im Zeitplan, Ende Juli könnte daher Richtfest sein. Mit der Fertigstellung rechnen wir zum Herbst“, berichtet Bürgermeister Hans Janssen, der regelmäßig die Baustelle inspiziert. Mit der Planung des Projektes hatte die Inselgemeinde die Planungsgemeinschaft AIP / Brune aus Bremen und Lübeck beauftragt. Die Bauleitung hat die Firma de witt janßen partner aus Bad Zwischenahn inne. Das Investitionsvolumen beträgt rund 5 Millionen Euro inklusive Fördermittel.
Die Passagier- und Gepäckabfertigung geht während der Bauphase in einem 350 Quadratmeter großen „Containerdorf“ am Anleger vonstatten. Dazu gehört auch ein Aufenthaltsraum mit Kaffeetheke. Die Gepäckannahme ist räumlich etwas versetzt, um den Betrieb bei der An- und Abreise zu entzerren. Die Inselgemeinde bittet alle Gäste um Nachsicht, sollte es beim Ein- und Auschecken zu Verzögerungen kommen.
• Internatsabriss vollendet
Tabula rasa – auf dem Gelände des ehemaligen Internatsgebäudes an der Kirchstraße wurde energisch Ordnung geschaffen. Nachdem der seit Jahren leer stehende Bau im Mai 2009 einer Brandstiftung zum Opfer gefallen war (die Täter wurden vorigen Herbst gefasst), musste der Schaden zügig beseitigt werden. Im Februar begann der Abriss, Ende Juni waren die letzten Arbeiten abgeschlossen. Die Spezialfirma Belfor Relectronic GmbH hatte die verkohlte Ruine komplett abgetragen, den nach Werkstoffen sortierten Schutt ans Festland verbracht und das Gelände eingeebnet.
Nun tun sich ungewohnte Einblicke auf: So schweift der Blick vom Süderdünenring über die 15.000 Quadratmeter große Sandfläche bis hin zum Wasserturm. Um windbedingten Sandflug zu vermeiden, ließ die Inselgemeinde, der das Grundstück gehört, das Gelände mit Heu abdecken. Als erwünschten Nebeneffekt dürfte der Pflanzenschnitt auch die Selbstbegrünung stimulieren. Denn ein Sandkasten soll das Gelände keinesfalls bleiben: „Hier haben wir ein ‚Sahnestück’ in zentraler Lage, mitten im Weltnaturerbe. Da sollte etwas von allgemeinem Nutzen entstehen. Eine konkrete Idee für die Bebauung gibt es jedoch bislang noch nicht“, ermuntert Bürgermeister Hans Janssen alle Interessierten, der Gemeinde konstruktive Vorschläge zu unterbreiten.
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 6. Juli 2010 )
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Neues von der Inselgemeinde
Einladung zum „Open Schip“ am 9. Juni
Nach der „Langeoog III“ strahlt jetzt auch die „Langeoog IV“ inwendig in neuem Glanz. Das frisch renovierte Schwesterschiff nahm nach rund zehnwöchiger Werftzeit auf der Oldersumer Diedrich-Werft seinen Betrieb zum Beginn des Sommerfahrplans im Mai auf. Alle Decks sind komplett neu gestaltet und machen bereits die Überfahrt zu einem Urlaubserlebnis erster Güte (der „Utkieker“ berichtete). „Technisch stets auf dem neuesten Stand, sind unsere beiden Großfähren jetzt auch optisch im 21. Jahrhundert angekommen“, freut sich Bürgermeister Hans Janssen, zugleich Schiffahrtsdirektor der Inselgemeinde.
Damit sich alle Langeooger und interessierten Gäste von der gelungenen Neugestaltung überzeugen können, lädt die Inselgemeinde zum „Open Schip“ am Mittwoch, 9. Juni ein. Mit der Fähre um 17.30 Uhr ab Bensersiel werden noch Ehrengäste vom Festland erwartet, etwa Vertreter des Landkreises und der am Umbau beteiligten Firmen. Offizieller Start ist um 19 Uhr am Langeooger Anleger. Dort können beide Schiffe drei Stunden lang besichtigt werden, die Inselbahn bietet Mitfahrgelegenheit zum Hafen (und später auch zurück). Für das musikalische Rahmenprogramm sind die Langeooger Bläsergruppe „Ocean Brass“ und der Shantychor „de Flinthörners“ vorgesehen.
Einladung: „Masterplan 2015“ am 22. Juni
Orientierung in unübersichtlichen Zeiten bringt der „Masterplan Langeoog 2015“: Als Strategiepapier hält er die kommunalen Zielsetzungen der nahen Zukunft fest – auch über das Stichjahr 2015 hinaus. Am Dienstag, 22. Juni werden die Ergebnisse öffentlich vorgestellt. Hierzu lädt die Inselgemeinde alle Interessierten um 20 Uhr ins „Haus der Insel“ ein. Präsentiert wird die Studie durch Marc Brune vom Büro Brune & Brune aus Bremen. Seit 2008 war das vom Rat beauftragte Planungs- und Ingenieurbüro damit befasst, dem Masterplan Gestalt zu verleihen. Im Anschluss an die Präsentation können noch Fragen zum „Masterplan Langeoog 2015“ gestellt werden.
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Neues von der Inselgemeinde
Der „Kurs Langeoog“ ist . . .
abgesteckt, jetzt geht es um die Inhalte. Im Rahmen der Masterplandiskussion (der „Utkieker“ berichtete“) hatte der Gemeinderat Ende 2009 die Bremer Kommunikationsagentur Coldewey Group mit der Ausarbeitung eines neuen Tourismusleitbildes und Marketingkonzeptes beauftragt. Am 15. April 2010 war es soweit: Nach mehrmonatiger Diskussion und insgesamt sechs Workshops unter Einbeziehung der Langeooger Öffentlichkeit stellten Dieter Schimanski und Roland Gieske von der Coldewey Group im „Haus der Insel“ die Ergebnisse zum künftigen touristischen Leitbild Langeoogs vor.
 Wichtige Botschaft ist die „Kommunikation der Einzigartigkeit der Insellandschaft im Weltnaturerbe Wattenmeer“ – Langeoog als autofreie Insel mit einer anspruchsvollen Fest- und Eventkultur. Gästezufriedenheit und positive Servicereferenz seien die obersten Markenziele, das Internet solle zum führenden Leit- und Vertriebsmedium werden. Intern betont wurden die gemeindliche Selbstständigkeit und die eigenverantwortliche Handlungsfähigkeit der Eigenbetriebe. In der Praxis stehen Projekte wie die Umwandlung des Zimmernachweises in eine Zimmervermittlung an, aber auch Umstrukturierungen im Kur- und Wellness-Center.
Anklang fand das Konzept der „Langeoog Welle“, die möglichst alle Inselbewohner im möglichst perfekten Servicegedanken für den Gast vereinen soll. „Letztlich geht es darum, miteinander statt übereinander zu reden“, resümiert Bürgermeister Hans Janssen. Neu wurde auf der Inselwebsite „www.langeoog.de“ die Informationsplattform „Langeoog Welle“ eingerichtet. Dort steht die 92-seitige Leitbild-Dokumentation zum Herunterladen bereit. Vorschläge können noch bis Monatsanfang per Brief oder E-Mail ans Rathaus gesandt werden, dann soll Mitte Mai die endgültige Entscheidung zu Leitbild und Marketingplan fallen (ausführlicher Bericht im nächsten „Utkieker“).
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 3. Mai 2010 )
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Neues von der Inselgemeinde
Fährhaus Bensersiel: Neubau verzögert sich
Eigentlich sollte der Rohbau schon stehen, doch der ungewöhnlich lange Winter warf alle Pläne über den Haufen: Beim Bau des neuen Fährhauses in Bensersiel (der „Utkieker“ berichtete mehrfach) kommt es zu Verzögerungen. So konnte der Abriss des alten Gebäudes erst im Januar 2010 vollzogen werden. „Bislang liegen wir etwa acht Wochen zurück“, teilt Bürgermeister Hans Janssen mit. Ein Zeitraum, der schwer aufzuholen ist: „Die Fertigstellung wird in den Herbst rücken.“
An beteiligten Firmen sind zunächst die Planungsgemeinschaft AIP / Brune aus Bremen und Lübeck für die Planung zu nennen sowie das Bad Zwischenahner Unternehmen de witt janßen partner für die Bauleitung. Ein Dutzend Unternehmen vorwiegend aus Norddeutschland übernimmt die verschiedenen Gewerke von Gerüstbau bis Gebäudeautomation, darunter die Janzen GmH aus Wardenburg (Klempnerarbeiten) und die Esenser Firma Matulla (Lüftung). Sie lassen in den nächsten Monaten auf dem Gelände des alten Fährhauses ein neues attraktives Ankunftsgebäude mit zeitgemäßem Komfort entstehen. Eine großzügige Eingangshalle mit Fahrkartenschalter, Gepäckannahme, Sanitäranlagen und Wartezone wird das Zentrum bilden. Hier laden ein Restaurant mit Außenterrasse und ein „Marktplatz“ nebst Shop zum Verweilen ein. Hinzu kommen Personal-, Büro- und Lagerräume sowie Werkstatt und Unterstände für den Fuhrpark. Ein architektonischer Hingucker soll die Fassade mit Elementen aus Holz und Stein werden, Einzelheiten standen bei Redaktionsschluss noch nicht nicht fest.
Während der Bauphase wird die Passagier- und Gepäckabfertigung in einem nebenan aufgestellten „Containerdorf“ abgewickelt. Auf 350 Quadratmetern stehen Fahrkartenausgabe, Frachtbüro und ein geräumiger Aufenthaltsbereich mit Sanitäranlagen und Kaffeeausschank zur Verfügung. Für Beeinträchtigungen in der Fährabwicklung durch die Bautätigkeit bittet die Inselgemeinde um Verständnis.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 9. April 2010 )
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