Die Liebe zum Besonderen

Seit fünf Jahren bietet das „Glücks-Lädchen“ Artikel aus nachhaltiger Produktion
Beim Betreten des „Glücks-Lädchens“ in der Kirchstraße bekommen Besucher strahlende Augen. An den mit viel Liebe zum Besonderen ausgesuchten Artikeln kann man sich kaum sattsehen: zauberhafte Handpuppen aus der Welt der Fantasie, filigrane   Figuren, die man aus hauchdünnen Holzkarten herauslösen und zusammenbauen kann, Dekorationen und Pop-up-Karten mit Motiven von Langeoog, kunterbunte Barfuß-Schuhe, federleichte Schals, Pullover, Jacken und Mützen aus kuschelweicher  Merinowolle und Hanf, dänische Stickereien und farbenfrohe Stränge handgefärbter Merinowolle – in den drei Räumen des „Glücks-Lädchens“ gibt es immer wieder Neues zu entdecken.
Inhaberin Britta Freist hat ein Faible für ausgefallene Dinge. Eines aber haben alle gemeinsam: Sie sind fair gehandelt und stammen aus nachhaltiger Produktion. „Ich kenne alle meine Lieferanten persönlich. Die Waren kommen aus kleinen Familienbetrieben, Behindertenwerkstätten, aus Projekten und von unseren Insulanern.“ Die Dinge, die Britta Freist für ihre Kunden einkauft, finden nach ihren Worten von selbst zu ihr: „Ich lasse mich von ihnen entdecken“, verrät sie mit einem verschmitzten Lächeln.
So auch die Schokolade aus Ur-Kakao: „Ich habe von einem Projekt zweier Tropenbiologen erfahren, bei dem peruanische Bauern in einer Kooperative biozertifizierten Chuncho-Kakao anbauen. Dabei achten sie darauf, dass der Lebensraum der Tiere auf 900 Quadratmetern Regenwald erhalten bleibt. So betreiben sie aktiven Biodiversitäts-, Wasser- und Klimaschutz. Für mich war gleich klar: Diese Schokolade möchte ich hier anbieten“, erinnert sich Britta Freist. Und so kann man nun im „Glücks-Lädchen“ unter drei Sorten wählen und einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.
In ihrem Seminarraum hat Britta Freist einen Haspler und einen Wollwickler aufgebaut. „Gegen eine kleine Spende wickele ich dort die handgefärbten Merino-Stränge aus meinem Geschäft für meine Kunden zu Wollknäueln. Den Erlös möchte ich am Ende der Saison den hiesigen Seenot-rettern zur Verfügung stellen“, hat sie sich als Projekt zum fünfjährigen Bestehen des „Glücks-Lädchens“ vorgenom- men. „Und sobald ich wieder darf, biete ich im Seminarraum wieder kreative Kurse an“, hofft Britta Freist auf ein baldiges Ende der Corona-Einschränkungen. -sbo-
Aktuelle Info: Ab sofort sind Kurse möglich! Termine stehen hier im „Utkieker“-Veranstaltungskalender.