„So sorry, I have stolen“

Crossover-Organist Joachim Thoms ist am 18. Oktober mit zwei Konzerten zu Gast in der Inselkirche 
Freunde der Orgelmusik können sich am Sonntag, 18. Oktober, in der Inselkirche wieder auf ein ebenso ausgefallenes wie abwechslungsreiches Konzert mit Crossover-Organist Joachim Thoms aus Berlin freuen. Schon der spannende Titel „So sorry,  I have stolen“ („Tut mir so leid, ich hab gestohlen“) macht dabei neugierig.
„Mein stilistisches musikalisches Spektrum reicht von improvisierter barocker und klassischer Orgelmusik über sinfonische Filmmusik, Jazz, Impressionismus bis hin zum Rock-Klassiker“, verrät Thoms vorab. Doch „gestohlen“ sind die Themen anderer Komponisten und Musiker, die der Organist, Sänger und Entertainer improvisiert, weniger. Eher sind sie geliehen. Zu Gehör kommen unter anderem Vivaldis berühmter „Frühling“, Bachs „Ich hatte viel Bekümmernis“ bis hin zu Adaptionen über Jazzstandards oder den Tango „La cum Parsita“. Seine geistvollen Klangwelten können die Zuhörer nicht nur hören, sondern mittels Direktübertragung auf eine Leinwand tatsächlich auch sehen. Alle Stücke werden von Thoms ohne Notenvorlage gesungen, gespielt und mit kleinen musikalischen Geschichten   anmoderiert.
Joachim Thoms ist in Premnitz im Havelland aufgewachsen.Von 1982 bis 1987 studierte er Kirchenmusik in Görlitz. Seine Improvisationstechnik perfektionierte er am Kirchenmusikalischen Ins-titut der Universität Greifswald. Er war Privatschüler des Kon-zertorganisten Erich Piasetzki und des Komponisten Hans Peter Jannoch. Nach einer Phase als Konzertorganist und Cembalist ist er nun neben seiner halben Kirchenmusikerstelle hauptsächlich als Orgelimprovisationskünstler zu hören.
Das Konzert „So sorry, I have stolen“ findet jeweils um 19 Uhr und um 20.30 Uhr in der Inselkirche statt. Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird eine Spende für die Stiftung „Musik auf Langeoog“ erbeten.   -ut/reh-