Sport-Notizen aus den verschiedenen Sparten des TSV Langeoog

Vom Normalsport immer noch weit entfernt …
ist in Coronazeiten das Spartenprogramm des TSV, auch wenn es in der Turnhalle an der Friesenstraße seit Mitte September wieder ein erstes Hallenangebot gibt. Umso mehr findet draußen statt: Das Fußballtraining läuft im Sommer ohnehin auf dem Platz. Und auch die anderen Sparten haben, soweit möglich, ihre Übungsstunden ins Freie verlegt. Mit dabei sind unter an-   derem die Fitness-50-Plus/Minus-Gruppe, die Herzsportgruppe, Männer-Fitness und TriloChi. Die Gefühle sind gemischt: Einerseits vermissen viele Mitglieder die gewohnte Ungezwungenheit, andererseits sind sie froh, sich aktiv betätigen zu können. – Der Weg zurück in den sportlichen Alltag wird kein leichter sein.
Pokalschießen
Dass sie nicht nur ins Eckige, sondern auch aufs Runde (sprich: eine Zielscheibe) schießen können, bewiesen die Inselkicker im August. Als einzige Abordnung des TSV nahmen die Fußballer am jährlichen Wanderpokalschießen der Langeooger Vereine und Einrichtungen teil. Von Angelverein über Feuerwehr bis Shantychor reichte das 13 Gruppen zählende Feld. Die Termine auf dem Langeooger Schießstand an der Willrath-Dreesen-Straße erstreckten sich auf mehrere Wochen.
Mit Spannung erwartet wurde daher die Siegerehrung am 29. August. Über „Kimme und Korn“ belegten die Schniederdamm-Löwen einen durchaus annehmbaren Platz. Welchen genau? Das verrät der ausführliche Bericht zum Wanderpokalschießen auf Seite 72 in diesem „Utkieker“.
Flutlichtanlage
Sportiv zeigen sich die TSV-Mitglieder auch in handwerklichen Dingen rund um Vereinsheim und Rasenplatz. So wurde bereits ein Grundstock beim ersten Bauabschnitt des TSV-Heims mit der Neuanlage der Elektrik gelegt. Nun geht den Sportlern – nach und nach – wieder ein Licht auf, genauer: das Flutlicht. Derzeit wird nämlich die Flutlichtanlage auf dem TSV-Sportplatz erneuert.
„Die veraltete Technik bereitete uns immer wieder Probleme“, nennt Ralf Heimes, 2. Vorsitzender des Vereins, den Anlass der Maßnahme. Vor dem Hintergrund kürzer werdender Herbsttage wurde es Zeit zu handeln: „Ziel ist erst einmal, genügend Licht für das Training in der Kleingruppe zu bekommen.“
Beginn des Projektes war Anfang August. Ein Großteil der Arbeiten geschah und geschieht in Eigenleistung. Hier dankt der Verein besonders der Langeooger Feuerwehr, die ihre Leiter zur Verfügung stellte und der Firma Baller für deren großzügige Unterstützung. „Jeder Lichtmast hält neue Überraschungen bereit“, erkannte das TSV-Flutlicht-Team bei seinen Einsätzen. „So sind einige Ersatzteile nicht mehr zu bekommen, daher stellen wir teilweise auf LED-Beleuchtung um, die jedoch viel Geld kostet.“
Fertig wird das Projekt nach Einschätzung des TSV-Vorstands wohl erst im nächsten Jahr – nicht zuletzt, weil „immer wieder andere Ersatzteile gebraucht werden.“ Immerhin: Für den Winter ist die Flutlichtbeleuchtung gesichert. -köp-