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Neues vom Tourismus-Service Langeoog

› TV-Tipp: SOKO Wismar am 8. April
Mörderisches Langeoog: Am Mittwoch, 8. April zeigt das ZDF ein Special seiner Serie „SOKO Wismar“, das auf der Nordseeinsel spielt. „Nach der Ebbe kommt der Tod“ heißt die Episode im Spielfilmformat (Drehbuch: Anke Klemm, Regie: Steffi Doehlemann), die um 20.15 Uhr beginnt.
Zur Handlung: Eigentlich sind Hauptkommissar Jan Reuter (Udo Kroschwald) und Gerichtsmedizinerin Helene Sturbeck (Katharina Blaschke) im wohlverdienten Urlaub auf Langeoog. Aber dann entdeckt Helene eine Leiche in den Dünen: Ella, die Tochter des Fischers Eike Lüders. Vor einem Jahr verschwand sie nach einem Streit mit ihrem Vater. Inselpolizistin Karine Jaspers (Hanna Plaß), mit dem Fall überfordert, nimmt dankbar die Hilfe des SOKO-Duos an. Doch die Ermittlungen versetzen die Insel in Unruhe, denn die Zahl der Verdächtigen nimmt zu …
Im Mai und Juni 2019 drehte die „Cinecentrum Berlin Film­produktion“ auf Langeoog das 90-minütige Special. Der Arbeits­titel lautete damals noch „Unter Sand“. Am Dreh, der sich über die gesamte Insel verteilte, waren vor und hinter der Kamera bis zu 50 Personen beschäftigt. Zahlreiche Insulanerinnen und Insulaner wirkten als Komparsen mit. Die Langeoog-Fans unter den Zuschauern werden vermutlich einiges wiedererkennen. So dienten unter anderem das Seglerheim am Hafen und das TSV-Vereinsheim (das zum FSV-Heim wurde) als Kulisse.
SOKO Wismar ist eine deutsche Kriminalserie. Sie wird seit 2004 im ZDF ausgestrahlt und läuft mittwochs im Vorabendprogramm. Mittlerweile wird die 17. Staffel ausgestrahlt. „Nach der Ebbe kommt der Tod“ ist das vierte 90-minütige Serien-Special in Spielfilmlänge nach „Nasser Tod“ (2007), „Das dritte Feuer“ (2009) und „Bittere Weihnacht“ (2017). – Auf Langeoog war ­geplant, den Krimi live auf Großbildleinwand im „Haus der Insel“ zu übertragen. Die Veranstaltung muss wegen der Corona-Krise ausfallen. Wenigstens bleibt nun das spannungsgeladene TV-Vergnügen daheim.
› Strandverlegung nach den Winterfluten
Sie sind die wahren Architekten des Strandes: Winterstürme. Die eisigen Naturgewalten mit ihren Sturmfluten verändern – wie zuletzt Sturmtief „Sabine“ – das Strandprofil oft nachhaltig. Damit stellen sie den Tourismus-Service Langeoog und sein Strandteam jedes Jahr vor neue Herausforderungen. Diesmal hat es am Oststrand massive Abbrüche gegeben: „Hier können kaum Strandkörbe aufgestellt werden“, berichtet Axel Schlemann, Leiter des Tourismusmanagements. Zudem musste dort der Übergang an der ehemaligen Seenotstation gesperrt werden, da er derzeit nicht mehr passierbar ist.
Doch braucht niemand zu befürchten, keinen Strandkorb nutzen zu können. Insgesamt rund 1.400 Exemplare wird das Team auf die Badestrände von West nach Ost verteilen. Dabei ist geplant, den Sportstrand vom Hauptbad in Richtung Osten zu verlegen, zum Strandübergang „Seekrug“. Dort liegt er in direkter Nachbarschaft zum Sporthus und der Tischtennishalle. Außerdem wird so am Hauptbad mehr Platz für Strandkörbe geschaffen. Östlich von Gerk-sin-Spoor und am Übergang Hunpad im Wes­ten liegen die Hundestrände, auch zwei Nichtraucherstrände sind wieder an Ost- und Weststrand angesiedelt. Einzelheiten zu den aktuellen Strandabschnitten verzeichnet ein neuer Ortsplan, der zum April aufgelegt werden soll.
Nach wie vor gilt: Das Betreten der vorgelagerten Sandbank ist lebensgefährlich und daher unbedingt zu vermeiden. Immer wieder geschieht es, dass Gäste beim Spaziergang von der Flut überrascht werden oder in einem Schlickfeld bedrohlich steckenbleiben. Bitte unbedingt die Hinweistafeln am Strand beachten!
› Neugestaltung westlicher Rathauspark
Lange Zeit diente er als Baustellenlager, jetzt nimmt der westliche Rathauspark neue Gestalt an. Der Zugang wird durch Auffüllung der tief liegenden Parkfläche barrierefrei zugänglich gemacht und an alle angrenzenden Straßen und Wege behindertengerecht angebunden. „Der neu geschaffene Raum wird sich als ein großzügig gestalteter grüner Treffpunkt im Dorfzentrum mit verschiedenen Nutzungen für Inselbewohner, Tagesgäste und Urlauber darstellen“, erklärt die Inselgemeinde als Bauherrin. Er könne auch als attraktiver Treff- und Ausgangspunkt für Führungen und Wanderungen genutzt werden.
Dieser multifunktionale Raum soll einerseits dem Verweilen, ­etwa dem Sonnen und Relaxen dienen, andererseits aber auch vielfältige Aktivitäten wie kleinere Veranstaltungen im Freien ­ermöglichen – von Spielen über Flohmärkte und Musik bis zu Maibaumfest und Weihnachtsmarkt.
Geplant ist eine Fläche, die teilweise erhöhtem Nutzungsdruck standhält, aber auch weniger benutzte grüne Ruhebereiche aufweist. An der West- und Nordseite wird der grüne Platz mit Linden bepflanzt. Rotbuchenhecken bieten ganzjährig zusätzlichen Sicht- und Windschutz. Im Osten geht der Park in einen Vorplatz über, der an das Rathaus angrenzt. Locker gewachsene Baumreihen aus Stieleichen gliedern den Vorplatz und lassen ganzseitig offene Verbindungen zu. Die großen, alten Kastanienbäume bleiben bestehen. Vom Süden, der Hauptstraße her, wirkt die freie Sicht auf den Platz einladend offen. Die Rasenfläche kann mit sich selbst aussäendem Elfenkrokus und Schneeglöckchen bestückt werden und einen attraktiven Frühlingsaspekt bieten.
Grundsätzlich werden das in der Dorferneuerung verwendete Material und die Farbgebung aufgenommen und in der Planung berücksichtigt. Die rund 1.200 Quadratmeter große Platzfläche erhält großflächig Rasen und kleinflächig Pflaster. Ein etwa 2,40 Meter breiter Klinkerweg führt von der Hauptstraße direkt zum Vormann-Otten-Weg als wichtige Wegeverbindung zur Barkhausenstraße. Im vorderen Platzbereich wird eine Teilfläche mit Betonpflaster ausgeführt, die intensive Belastungen zulässt.
Ausstattung: Im gut besonnten hinteren Platzbereich wird ein Holzpodest mit drei eleganten Drehsesseln platziert, das Magnetwirkung ausüben soll. Die Sessel sind abnehmbar geplant, um die erhöht liegende Fläche als Bühne nutzen zu können. Weitere Sitzgelegenheiten als Bänke (Typ Langeoog) werden unter der westlichen Baumreihe und an der westlichen Rathausfassade stehen. Für diese Bänke ist an ein Sponsoring gedacht, das bereits sehr erfolgreich auf Langeoog praktiziert wird. Eine „Wassersäule für jeden“ ergänzt das Angebot.
Die Fertigstellung des neuen Rathausparks ist, Wind und Wetter vorbehalten, für Mai angedacht, wobei die Rasenfläche voraussichtlich noch nicht betretbar sein wird. Einen Termin für die offizielle Einweihung gibt die Inselgemeinde beizeiten bekannt.
› LangeoogApp nutzen 
Sie hat sich längst etabliert und ist zurzeit wichtiger denn je: die LangeoogApp für mobile Endgeräte wie Smartphone und Tablet. Im Mai 2018 gestartet, wies sie zunächst auf Schiffsausfälle und Verzögerungen hin. Inzwischen bietet die kostenlose App – über Fahrplanänderungen hinaus – zahlreiche aktuelle Informationen. Ebbe und Flut können hier ebenso abgefragt werden wie Veranstaltungen, Webcams oder das Wetter.
Während der momentan herrschenden Corona-Krise wurden und werden auch dringende Mitteilungen der Inselgemeinde über diesen Kanal verbreitet: „Viele Gründe, die für die App sprechen. Bitte machen Sie Gebrauch von ihr“, empfiehlt der Tourismus-Service Langeoog. Wer die LangeoogApp bislang noch nicht hat, kann sie hier schnell und einfach über den nebenstehenden QR-Code aufs Smartphone laden. -köp/ut-