„Gregorianic meets Pop“

Konzert mit bulgarischem Vokal-Oktett „Gregorian Voices“
am 25. August in der St.-Nikolaus-Kirche

Seit dem Frühjahr 2011 ist die Gruppe „The Gregorian Voices“ wieder auf Tournee in Europa. Mit ihrem Leiter Georgi Pandurov und acht außergewöhnlichen Solisten tritt sie das Erbe des Männerchores „Gloria Dei“ an. Ziel dieses Chors war die Wiederbelebung der Tradition der orthodoxen Kirchenmusik. Das Ensemble erhielt mehrere internationale Auszeichnungen.
Gekleidet in traditionelle Mönchskutten erzeugen die Sänger eine mystische Atmosphäre, die das Publikum auf eine Zeitreise durch die Welt der geistlichen Musik des Mittelalters führt – eine Klangwelt ohne zeitliche, religiöse, und sprachliche Grenzen. Erleben Sie ein abwechslungsreiches Konzert mit einer Mischung aus gregorianischen Chorälen, orthodoxer Kirchenmusik und Liedern und Madrigalen aus der Zeit der Renaissance und des Barock. Die Akteure singen gemäß der gregorianischen Tradition pentatonisch, schlicht und einstimmig. Pentatonik ist das ältes­te nachgewiesene Tonsystem und wird auch als Fünfton-Musik bezeichnet. Mit seiner Stimmgewalt und vielen Solopassagen zeigt der Chor und seine Solisten, wie Gregorianik heute klingen kann: authentisch und dennoch zeitnah.
Im zweiten Teil des Konzerts erklingen Klassiker der Popmusik, wie unter anderem „Knocking on heaven’s door“ von Bob Dylan, „Hallelujah“ von Leonard Cohen, „Thank you for the music“ von ABBA, „Sound of Silence“ von Simon and Garfunkel, „Sailing“ von Rod Steward oder „Bohemian Rapsody“ von Queen, die im Stil des gregorianischen Gesangs neu arrangiert wurden. Ein Feuerwerk purer Freude und Dynamik ohne jegliche instrumentale Begleitung fasziniert das internationale Publikum.
Das Konzert auf Langeoog findet am Sonntag, 25. August in der kath. Kirche St. Nikolaus statt, Beginn 20 Uhr, Einlass ab 19.45 Uhr. Kartenvorverkauf: Buchhandlung Krebs am Wasserturm, Kiosk am Bahnhof. Eintritt: 24,90 Euro, Restkarten an der Abendkasse. -ut-