„Zukunft kommt von Können“

Leistungswettbewerb für Junghandwerker

Wer als Junghandwerkerin oder Junghandwerker seine Lehre erfolgreich abgeschlossen hat, kann sich zum Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks anmelden. Ermittelt werden die Besten ihres Ausbildungsberufes. Dieser Wettbewerb findet jedes Jahr nach den Berufsabschlussprüfungen statt. Wer zum Zeitpunkt der Prüfung nicht älter als 27 Jahre ist, kann am Wettbewerb teilnehmen. Voraussetzung ist eine gute Prüfungsleistung.
Die Wettbewerbsarbeit besteht aus dem Gesellenstück (Prüfungsstück) und Arbeits-proben. Siegerinnen und Sieger nehmen an der Ausscheidung der nächst höheren Stufe teil. Jahrgangsbeste können sich über die Entscheidung auf Ebene des Handwerkskammerbezirkes und des Landes bis zum Wettbewerb auf Bundes­ebene qualifizieren. In einigen Berufen ist jedoch vor einem Bewertungsausschuss auf der folgenden Ebene eine neue Arbeits­probe abzulegen.

Die Chance nutzen

Die „jungen Profis“ starten in der Regel im Wettbewerb auf Innungsebene und qualifizieren sich dann als Innungssieger/in für den Wettbewerb der Handwerkskammer. Alle Kammersieger/innen nehmen anschließend am Landeswettbewerb teil. Als Landessieger/in hat der Junghandwerker schließlich die Chance auf den Bundessieg. In ausgewählten Gewerken geht es sogar noch weiter. Hier haben Bundessieger/innen die Chance, Europameis- ter/in zu werden. Die Anmeldung erfolgt über die jeweilige Innung oder zuständige Handwerkskammer. Weitere Informationen unter www.der-berufswettbewerb.de.

Die Gute Form im Handwerk

Parallel gibt es den Gestaltungswettbewerb „Die Gute Form im Handwerk“. Damit sollen Ästhetik und Kreativität in der Ausbildung stärker akzentuiert und zudem eine breitere Öffentlichkeit auf die Bedeutung individueller Formgebung und Gestaltung im Handwerk aufmerksam gemacht werden.
Wer sich in den Wettbewerben platzieren konnte, kann sich um eine Begabtenförderung bewerben.

„Wir fördern Sieger“

Wer jünger als 25 Jahre alt ist, beim Leistungswettbewerb einen überregionalen Sieg errungen oder seine Abschlussprüfung mit mindestens 87 Punkten bestanden hat, kann sich bei seiner Handwerkskammer für ein Weiterbildungsstipendium der „Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB)“ bewerben. Für die Dauer von drei Jahren können Zuschüsse bis insgesamt 7200 Euro für berufsbegleitende Weiterbildung gezahlt werden. Weitere Infos unter www.begabtenfoerderung.de. -ut-