Sport-Notizen aus den verschiedenen Sparten des TSV Langeoog

Ein Türkranz für die Feuerwehr

Zur Einweihung des neuen Feuerwehrgebäudes am 23. Juni (siehe ausführlichen Bericht in diesem „Utkieker“) gab es auch eine „konzertierte Aktion“ zweier Inselvereine: Eine Gruppe TSV-Damen und der Langeoog-Chor „De Likedeeler“ hatten sich im Vorfeld verabredet, um gemeinsam einen Türkranz für das neue Domizil der Floriansjünger zu „zimmern“. Entstanden war die Idee dazu Ende April beim alljährlichen „Kreppblumen-Binden“ für den Langeooger Maibaum, das noch im alten Feuerwehrhaus stattfand. In den vergangenen Jahren hatten sich beide Vereine zusammengetan, um die Dekoration für den Traditionsbaum zu gestalten. So wurde an den Vorabenden der Einweihung eifrig gewerkelt: Aus Tannenzweigen und Kreppblüten entstand ein respektabler Türkranz. Blumen und Kranz wurden im TSV-Heim gefertigt. Der Zusammenbau erfolgte in einem Garten nahe der Feuerwehr, von dort wurde er zügig zum Neubau getragen und angebracht. „Da wir bei der Maibaum-Aktion immer sehr herzlich von der Feuerwehr empfangen und bewirtet werden, wollten wir damit unseren Dank ausdrücken“, berichtet TSV-Mitglied Petra Kruse. Ein Dank, der ankam: Wie man hörte, war die Feuerwehr von dem schmückenden Rahmen äußerst angetan.

Benefizspiel am 31. Juli

In aller Freundschaft treffen die TSV-Altherren auf die Kurgäs­teauswahl „Strandfußballer Langeoog“. Das traditionelle Benefizturnier steigt am 31. Juli im Jonny-Vestering-Stadion, mit Anpfiff um 19 Uhr. Die „dritte Halbzeit“ erfolgt bei belebenden Getränken im neu gestalteten TSV-Vereinsheim, das unlängst als Kulisse für Dreharbeiten zur Krimiserie „SOKO Wismar“ diente. Der Eintritt ist frei, stattdessen werden „knisternde und klimpernde Spenden“ für einen guten Zweck gesammelt. Der Erlös kam bislang unter anderem der Deutschen Krebshilfe, der TSV-­Jugendarbeit und der DGzRS Langeoog zugute. „Wir bitten um zahlreiches Erscheinen“, hofft daher TSV-Fußball-Obmann ­Thomas Pree auf möglichst viele Zuschauer im weiten Rund des Stadions. 1959 fand das erste Turnier statt, seither zeigen Insulaner wie Gäste jedes Jahr vollen Einsatz – in wechselnder Besetzung und mit wechselndem Erfolg. Zuletzt trennte man sich 2018 salomonisch mit 3:3 Unentschieden. Mal schau’n, wie es dieses Jahr ausgeht. Nähere Infos zum Benefiz-Turnier gibt der TSV zeitig per Aushang bekannt.

TSV-Geburtstag und Fußballturnier

Der TSV feiert in diesem Jahr seinen 111. Geburtstag. In diesem Rahmen plant der Verein daher auch ein Fußballturnier. Als Termin für den Altherren-Cup ist der Sonntag, 1. September vorgesehen, Beginn ab 11 Uhr. „Zur Teilnahme laden wir zahlreiche Vereine aus der Region ein“, teilt Fußball-Obmann Thomas Pree mit. Schon im Vorfeld habe es vom Festland, etwa aus Esens und Ochtersum, Anfragen gegeben, wieder einmal ein Turnier auf Langeoog zu spielen. – Die 111-Jahrfeier des TSV selbst findet am 25. August als interne Veranstaltung für Vereinsmitglieder statt. Geplant ist, dass sich die einzelnen Sparten vorstellen, zudem sollen die Prüfungen für 111 Sportabzeichen abgenommen werden.

Altherren-Fußballturniere

Wenn sie nicht selbst Gastgeber sind, haben die TSV-Altherren genügend Gelegenheit, ihre Fußballtrikots am Festland auszuführen. Bereits am 28. Juni reiste das Team zum Ü-35-Pokalturnier des SV Ardorf: Als Titelverteidiger aus dem Vorjahr waren die Inselkicker hier die klaren Favoriten. Bei Redaktionsschluss stand das Ergebnis noch nicht fest; wir werden berichten. – Weiter geht es am Freitag, 12. Juli um 19 Uhr mit dem Altherrenturnier des SV Hinrichsfehn, das der bei Wiesmoor agierende Verein im Rahmen seines Sommerfestes ausrichtet. Kurz nach ihrem eigenen Turnier zieht es die Schniederdamm-Löwen zum „19. Fußballcup der sieben Ostfriesischen Inseln“: Der findet in diesem Jahr am Samstag, 14. September auf Norderney statt.

Stiefelgolf und Lollis
Gut besuchtes TSV-Pfingstfest am 9. Juni

Mit reichlich Sonne bedacht war das diesjährige TSV-Kinderspielfest am Pfingstsonntag, 9. Juni. „Wir haben Petrus in der Tasche“, gab TSV-Chef Heiko Recker um 15 Uhr den Vereinsplatz als Erlebnismeile frei. In seinem Grußwort wünschte Bürgermeister Uwe Garrels dem Fest einen guten Verlauf und kündigte als eigenen Beitrag eine Flugrolle bei der Judo-Vorführung an. Alsdann führte Moderator Kars-ten Luplow durch den Nachmittag. In einen bunten Vergnügungspark hatte das Festkomitee um Antje Julius und Marleen Heine den Sportplatz verwandelt. Von Piraten-Hüpfburg bis Ponyreiten wurde viel geboten. Auf einem Spieleparcours konnten sich junge Teilnehmer an sechs Stationen beweisen: Von Dosentreffen über Robbenrennen bis Stiefelgolf reichten die Geschicklichkeitsübungen. Da die Laufkarten schnell ausverkauft waren, ließen sich die Kinder ihre Teilnahme einfach auf den Arm stempeln. Nach bestandenem Parcours erhangelten sie sich am Kletterbaum kleine Präsente zur Belohnung. Dicht umlagert war der Strandkorb von Dieter Gerjets, an dem es die Laufkarten für den Parcours gab. Außerdem konnte man hier seinen Tipp für die Schätz-wette abgeben. Zu erraten war die Anzahl von 228 Lollis in einem Glasbehälter. Hauptgewinn war ein Rundflug für drei Personen über Langeoog. Verdienten Beifall erhielt die Vorführung der TSV-Judogruppe um Leiter Heini Matzies. einen Sonderapplaus gab es für die Flugrolle des Bürgermeisters, der Wort gehalten hatte. In einer Löschübung gab die von Eric Wigge geleitete Jugendwehr eine Kostprobe ihres Könnens. Als faszinierende Fahrzeugschau präsentierten sich Tanklöschfahrzeug und Luftkissenboot der Langeooger Feuerwehr sowie ein Ambulanzwagen des Rettungsdienstes. Das „Jugendhaus am Meer“ beteiligte sich mit Kreativaktionen und einem Schminkstand. Zwischendurch stärkten sich die Festbesucher bei Kaffee und Kuchen im Vereinsheim, dessen neu gestalteter Schulungsraum sich als TSV-Café bestens bewährte. Draußen lockten dafür Brat- und Currywurst mit Pommes und kühlen Getränken. – „Als Fazit lässt sich sagen: Das TSV-Kinderfest war wieder sehr ­gelungen“, resümierte erfreut der Festausschuss, dessen Dank allen Helfern und Sponsoren gilt. „Schönes Wetter, zufriedene Gäs­te – was wollen wir mehr?“