Kurz und bündig – Neues vom Tourismus-Service Langeoog

Patenschaften für Ruhebänke 

Die Nachfrage ist ungebrochen: Immer mehr Menschen, Gäste wie Insulaner, haben die Patenschaft für eine Sitzbank des Tourismus-Service Langeoog (TSL) übernommen oder wollen dies tun. Gefertigt werden die Bänke direkt auf der Insel – vom Strandkorb-Team. Sie bestehen aus Holzplanken auf einem Stahlgestell. Ein Messingschild an der Rückenlehne, das der Pate zur Verfügung stellt, weist auf die Patenschaft hin. Für letztere, die über fünf Jahre läuft und verlängert werden kann, stellt die Inselgemeinde eine Spendenquittung aus. In Absprache mit dem TSL können die Paten auf Wunsch auch beim Aufstellen zugegen sein.
Im Durchschnitt werden 40 Bänke pro Jahr aufgestellt. 2018 waren es sogar mehr als 50 Exemplare (der „Utkieker“ berichtete). „Das Kontingent für 2019 ist bereits ausgeschöpft“, berichtet Susanne Wittenberg, die beim TSL die Bankpatenschaften betreut. Doch warte noch eine Handvoll Bänke, die vor Silvester gefertigt und am Wegesrand zwischen Ortsausgang und Meierei aufgestellt wurden, auf Paten. Wer also eine Patenschaft übernehmen möchte, wende sich für nähere Infos an Susanne Wittenberg (Tel. 04972/693-115, E-Mail: s.wittenberg@langeoog,de).

Zehn Jahre Weltnaturerbe

2019 jährt sich zum zehnten Mal die Anerkennung des Wattenmeeres als UNESCO-Weltnaturerbe. Mit dieser Auszeichnung stellt die Welterbe-Kommission die einzigartige Bedeutung des Wattenmeeres im Hinblick auf die besonderen geologischen Prozesse, die ungezähmte Dynamik und das einzigartige Artenspektrum heraus. Um diesen Geburtstag zu feiern, finden von April bis Oktober an der Küste auch Exkursionen der Nationalpark-Rangerinnen und -Ranger statt: Sie beleuchten die lokalen Besonderheiten auch vor dem Hintergrund ihrer globalen Bedeutung.
Auf Langeoog bietet Ranger Jochen Runar kostenfreie Touren unter dem Titel „Bloß ein Haufen Schlick?“ an. Die besondere Bedeutung des Wattenmeeres wird ebenso herausgestellt wie die historische Entwicklung der Insel oder der Stellenwert des Wattenmeeres als Drehscheibe für den weltweiten Vogelzug. Zudem besteht Gelegenheit, die Vogelwelt durchs Spektiv zu beobachten. Von der Melkhorndüne bietet sich ein Rundblick über die Insel, der alle menschlichen Nutzungen mit einschließt. Am Vogelwärterhaus erfolgt eine abschließende Zusammenfassung der Geschichte von Naturschutz und Möwenkolonie auf der Insel. Die Termine: 18. und 26. Juni jeweils 11 Uhr, Treffpunkt ist das Deichschart am Seedeich. Teilnahme kostenlos, Anmeldung bis zum Vortag beim Ranger per Mail unter jochen.runar@nlpv-wattenmeer.niedersachsen.de oder Telefon 0172 2524912. Ebenfalls im „Utkieker“ stehen weitere Veranstaltungen zum Jubiläum des UNESCO-Weltnaturerbes.

EWE-Nordseelauf am 16. Juni

Die Anmeldungen für den 18. EWE-Nordseelauf auf www.nordseelauf.de laufen auf Hochtouren. In diesem Jahr findet der Traditionslauf an der niedersächsischen Nordsee vom 15. bis 22. Juni statt. Sieben Etappen führen Läufer und (Nordic-)Walker ins Wangerland, auf die Inseln Langeoog und Norderney, nach Varel-Dangast, auf die Nordseehalbinsel Butjadingen, nach Otterndorf und an die Wurster Nordseeküste. Pro Etappe gibt es maximal 600 Startplätze: „Es lohnt sich also, sich zeitig anzumelden. Die Teilnahme beim Nordseelauf ist bestimmt ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie“, betont Carolin Wulke, Geschäftsführerin des Veranstalters Die Nordsee GmbH und ergänzt: „Auch wer nicht mitläuft, kann das Rahmenprogramm genießen und die Läufer moralisch unterstützen.“
Auf Langeoog fällt am Sonntag, 16. Juni um 13 Uhr der Startschuss zur zweiten Etappe. Start und Ziel sind an der Barkhausenstraße, beim Aufgang zum Kurzentrum. Umkleide- und Duschgelegenheiten sind in Erlebnisbad und KWC vorgesehen. Die zehn Kilometer lange Strecke führt über Gerk-sin-Spoor an den Strand, um den Schloppsee, am Seedeich entlang zurück in den Ort. Der TSL hat übrigens zehn Freitickets über Facebook verlost und die Gewinner dort bekannt gegeben. Gesucht werden noch freiwillige Helfer, die von circa 12.30 bis 15 Uhr den Event, etwa als Streckenposten, unterstützen wollen.

Erfolgreiche ÄKN-Fortbildungswochen

Ein reges Echo registrieren auch in diesem Jahr die „Langeooger Fortbildungswochen“ des Sachgebiets Ärztliche Fortbildung (SÄF) der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN). Auf den auch als „Ärztetagung“ bekannten Veranstaltungswochen vom 18. Mai bis zum 7. Juni investieren zahlreiche Mediziner/innen und Therapeut/innen in ihre Weiterbildung. Und das seit Langem: „Dies ist eine Veranstaltung mit 67-jähriger Tradition“, erklärt SÄF-Leiter Barış Oral, im nunmehr dritten Jahr auch als organisatorischer Leiter der ÄKN-Fortbildungswochen aktiv. „Wir haben eine Auslastung von über 95 Prozent, viele Kurse waren schon frühzeitig ausgebucht.“
Den Auftakt machte die „26. Woche der Notfallmedizin“ vom 18. bis 25. Mai mit rund 100 Teilnehmern. Die Veranstaltung fand in der Inselschule statt. Parallel dazu gab es ein Novum: „2019 haben wir erstmals die Sonographie-Woche eingeführt. Das Angebot war vorher in das Kursprogramm der Notfallmedizin eingebunden“, teilt Barış Oral mit. Mit 250 Teilnehmern (gegenüber 140 im Vorjahr) habe die Sonographie als eigene Woche im „Haus der Insel“ einen guten Start hingelegt. Vom 27. Mai bis 1. Juni besuchten knapp 600 Teilnehmer die „48. Psychotherapiewoche“ mit dem Schwerpunkt „Psychotherapie – zwischen Herzensangelegenheit und Case-Management“. Parallel dazu lief vom 27. bis 31. Mai die „17. Woche der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie“: Etwa 300 Teilnehmer informierten sich zum Thema „Kranke Familien“.
Den Abschluss bildet vom 3. bis 7. Juni die „67. Woche der Praktischen Medizin“. Sie legt diesmal den Fokus auf „Medizin­ethik und praktische Medizin“. Das Spektrum reicht von Pallia­tiv­medizin bis „ärztliche Führung“: Letzteres gibt Medizinern wichtiges Rüstzeug an die Hand, das sie als Führungskräfte oder Arbeitgeber benötigen. „Hier erwarten wir insgesamt rund 500 Teilnehmer“, so Barış Oral. Während die Vorträge im HDI gehalten werden, verteilen sich die Kurse über den Ort. „Wir danken den Anbietern der Tagungsstätten, wie Hotels, Privatleuten und speziell der Inselschule, für ihre Hilfsbereitschaft“, freut sich Barış Oral über die Akzeptanz auf der Insel. Großes Lob zollt er auch der „sehr guten Zusammenarbeit mit der Insel­gemeinde: In Veranstaltungsleiter Thomas Pree haben wir einen äußerst kompetenten Ansprechpartner im Hintergrund.“
Ein erstes Fazit aus Hannover: „Ärztliche Fort- und Weiterbildung ist eine Qualitätssicherungsmaßnahme der ärztlichen Behandlung“, betont Dr. med. Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer. „Ich freue mich sehr, dass die ÄKN bereits seit so vielen Jahren pharmaunabhängige und qualitativ hochwertige Fortbildungsveran-staltungen auf der Nordseeinsel Langeoog anbieten kann“, so Wenker.

Medizinisch/therapeutische Kongresse im Juni

Weiter geht es vom 10. bis 14. Juni mit den „4. Psychodynamischen Tagen“, ausgerichtet von der Albertinen-Akademie Hamburg im Verbund mit Kooperationspartnern. Ihr Thema „Das Ich ist vor allem ein körperliches“ befasst sich mit der unteilbaren Einheit von Körper und Psyche. Zudem wird wieder die Frage diskutiert, wie der Mensch als „zoon politicon“, als soziales und politisches Lebewesen psychosomatisch lebt und handelt. Die Veranstalter laden dazu ein, wieder „lebendig, engagiert, leibhaftig und mit ganzer Präsenz die Fragen psychodynamischer Psychosomatik, aber darüber hinaus auch der komplexen, gegenseitigen Bedingtheiten von Körper, Psyche und Sozial-Gesellschaftlichem zu erfahren, zu diskutieren und dabei andere und sich zu bereichern.“
Ein medizinischer Klassiker folgt vom 17. bis 28. Juni mit der „63. Sportmedizinischen Weiterbildung Langeoog“, ausgerichtet in Kooperation von DGSP (Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention) und SÄBN (Sportärztebund Niedersachsen). Seit 1957 wird diese Weiterbildung regelmäßig durchgeführt, jährlich nehmen über 300 Ärztinnen und Ärzte an dem vielfältigen Angebot teil. In Theorieseminaren und Praxiskursen nutzen sie die Möglichkeit, ihre Weiterbildung für die Zusatz­bezeichnung „Sportmedizin“ vollständig durch die Kurse in Langeoog zu absolvieren. – Den Ausklang bildet vom 30. Juni bis 4. Juli die „5. Woche zur gesunden Entwicklung“ der Gesundheits­Akademie e.V. in Bielefeld. Ihr Thema lautet „Gesund leben geht anders – zwischen Wunsch und Wirklichkeit“.

Rund um den „Sportpalast“

Schneeweiß strahlt er am hellen Strand: der „Sportpalast“ hat Mitte Mai sein Quartier wie gewohnt am Übergang „Hauptbad“ aufgeschlagen. „Der Aufbau war diesmal wegen der Sandverhältnisse nicht ganz einfach “, berichtet Wilko Hinrichs vom Tourismus-Service. „Doch jetzt ist unser ‚Palast‘ wieder eine Top-­Anlaufstelle für alle Sportbegeisterten.“ Für ein abwechslungsreiches Programm sorgt das Sportteam mit Teamerin Nathalie Pospiech, die derzeit von Anna Möhrke und Maria Persicke unterstützt wird. In der Hauptsaison kommt noch eine vierte Kraft hinzu.
Von „Fit in den Tag“ bis „Rücken-Fit“ können Strandgäste etwas Gutes für ihre Kondition tun. Aktuell wurden die Sportzeiten ausgeweitet: Ganz neu gibt es für Frühaufsteher „Power Yoga“, und zwar dienstags und freitags um 8 Uhr am Strand. Und mit „Yin-Yoga am Donnerstag- und Sonntagabend um 19 Uhr kann der Strandtag ausklingen. Dazwischen locken Aktionen wie „Parcours für Kids“ oder „20 Minuten Fatburn“. Weitere Sportkurse von Pilates bis Zirkeltraining finden im Sportzentrum am Kavalierpad statt. Seit dem 20 Mai werden auch wieder die Prüfungen zum Deutschen Sportabzeichen abgenommen. Nähere Infos beim Sportteam.

Plätze frei beim Strandvolleyball-Mixed-Turnier 

Pritschen, Baggern, Schmettern: Am 29. und 30. Juni 2019 findet das „35. Langeooger Strandvolleyball-Turnier“ statt. Ausrichter des Traditionswettkampfes am Langeooger Strand ist der Tourismus-Service Langeoog gemeinsam mit dem TSV. Auf dessen Sportplatz übernachten auch wieder etliche Volleyballer in ihren Zelten. Insgesamt erwartet die Insel rund 700 Sportlerinnen und Sportler (nebst Anhang) aus ganz Deutschland.
64 Mixed-Teams werden an diesem Wochenende gegeneinander antreten. Wie Turnierleiter Klaus Kremer mitteilte, musste Titelverteidiger „Butz Alarm“ aus Detmold absagen. So sind noch Plätze vakant: Interessierte Mannschaften sollten sich umgehend bei Klaus Kremer (Tel. 04972/6331) melden. Darüber hinaus gefragt sind Einzelspieler/innen: „Durch Ausfälle werden kurzfristig immer wieder Plätze in den Teams frei.“ Wer spontan mitmachen wolle, könne sich – auch noch am Wochenende – an die Turnierleitung wenden

Trauer um Günter Klein

Im April 2019 starb der in Achim-Baden wirkende Maler Günter Klein. Seine impressionistischen Darstellungen norddeutscher Landschaften waren weit über die Region hinaus ein Begriff – auch auf Langeoog. 1943 in Lilienthal geboren, absolvierte der freischaffende Künstler zunächst eine Ausbildung im graphischen Gewerbe. Seine künstlerische Ausprägung erhielt er in Bremen durch Curt Wittenbecher und Rudolf Gwiasda. Studienreisen führten ihn, von Dänemark bis Ägypten, durch Europa und ans Mittelmeer. Zu sehen waren seine Werke auf Ausstellungen im In- und Ausland. Seit 1972 stellte Günter Klein zudem regelmäßig auf Langeoog aus. Viele seiner Arbeiten sind im privaten und öffentlichen Besitz, etwa im Deutschen Bundestag, aber auch auf der „Insel fürs Leben“.

Von Erfolg gekrönt …

war der „Kreative Frühlingsmarkt“ am 1. Mai: Von 11 bis 17 Uhr bot sich im „Haus der Insel“ Gelegenheit, zu stöbern und zu klönen. „Wir hatten so viele Stände wie nie zuvor. Es lief einfach super“, berichtet Organisatorin Susanne Wittenberg erfreut. „Viele Besucher sahen sich um: Stellenweise gab es kein Durchkommen.“ Der „zeitweilige Stau“ war dem vielseitigen Angebot geschuldet, das von Duftkissen, Häkeltieren und Kinderkleidung über hausgemachte Marmeladen, Liköre und Pestos bis zu Fotografien, Schmuck und Strandholzkunst reichte. Fürs leibliche Wohl war mit Fairtrade-Bio-Kaffee, prickelnder Erdbeerbowle, frischen Waffeln und selbstgebackenem Kuchen gesorgt. – Weiter geht es am 31. August und 1. September (jeweils 11 bis 17 Uhr) mit dem spätsommerlichen „Kreativmarkt“, der ein Wochenende lang zum Entdecken kunsthandwerklicher Schätze einlädt.

Dünensingen im Juni

Stimmungsvolles Liedgut ertönt seit Mitte Mai wieder dienstag­abends beim beliebten „Dünensingen“. Um 20 Uhr beginnt im Juni die Veranstaltung, die ein Team um Herbert Burmester vom Langeoog-Chor „de Likedeeler“ begleitet. Zahlreiche sangesfreudige Gäste treffen sich am Dünental zwischen Hauptbad und Wasserturm. Mit Akkordeonbegleitung intoniert der „Instant-Chor“ populäre Volks- und Wanderlieder, aber auch Shantys und Plattdeutsches. Liederbücher gibt es an der Info im Rathaus, dem Eine-Welt-Laden und in der Buchhandlung Krebs ­sowie abends auf der Veranstaltung. Bei Regen trifft sich alles unter den Geschäftsarkaden rund um die Lale-Andersen-Statue. Die Teilnahme am Dünensingen ist kostenlos.

„Körv in’t Dörp“

Noch bis Mitte Juni läuft die Aktion „Körv in’t Dörp – Körbe im Dorf“: Rund 100 bunte Strandkörbe laden im Ortskern zum Verweilen ein. Von Bahnhof bis Kurviertel kann man sich, geschützt vor dem bisweilen frischen Frühsommerwind, in aller Ruhe an den warmen Strahlen der Junisonne erfreuen. Beteiligt an dieser Aktion des Tourismus-Service Langeoog sind zahlreiche Betriebe aus Gastronomie und Gewerbe. Einige von ihnen haben die Idee aufgegriffen und stellen inzwischen eigene Körbe bereit.

Straßenfestival „Inselzauber“ im August
Schon jetzt lädt die Insel zu einem Event im Sommer ein: Am 23. und 24. August finden unter dem Titel „Inselzauber“ die dritten internationalen Straßenkunsttage auf Langeoog statt. „Jeweils von 17 bis 22 Uhr werden Hauptstraße und Barkhausenstraße zur Kleinkunstmeile für Artisten, Musiker und Komödianten“, informiert Veranstaltungsleiter Thomas Pree. „Ihr Lohn ist – neben dem Applaus des Publikums – das Hutgeld.“ Sechs Acts aus sechs Ländern und zwei Kontinenten, von Schweden bis Argentinien, verzaubern das Publikum. Sie bieten Comedy, Akrobatik, Straßentheater, magische Musik und eine Feuershow. Zum zweiten Mal dabei ist das Berliner Duo „Felice & Cortes“: Es verbindet eigene Songs, Jonglage und szenische Elemente zu einem berührend-verblüffenden Showkonzert. „Inselzauber“ im August – eine Einladung, der man nicht widerstehen kann.

Werbeflächen auf Tickets zu vergeben

Der Tourismus-Service Langeoog bietet Gewerbetreibenden wieder die Möglichkeit, auf der Rückseite seiner Veranstaltungs­tickets für Watt- und Inselführungen sowie Konzerte und Comedy-Abende zu werben. Insgesamt stehen vier Werbeflächen zur Verfügung. Die Anzeigen werden im Wechsel pro Ticket platziert. Weitere Infos gibt es in der Marketingabteilung unter 04972/693-135 oder unter info@langeoog.de. -köp/ut-