Dem Handwerk über die Schulter geschaut

526-1Genusstag in Remmers Backstube war ein voller Erfolg Unter dem Motto „Geschmack ist die Kunst, sich auf Kleinigkeiten zu verstehen“ hat Remmers Backstube Mitte Juli am Schniederdamm die Nacht zum Tag gemacht und erstmals zu einem „Genusstag“ eingeladen. Interessierte hatten einen ganzen Nachmittag lang bis in den frühen Abend hinein Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Unternehmens zu werfen. Bäcker arbeiten, wenn es dunkel ist. Und deshalb bekommt kaum einer mit, wie sie Nacht für Nacht in der Backstube stehen, Teig vorbereiten, kneten und daraus unzählige Brote und Brötchen formen. Bäckermeister Jannes Remmers und sein Team haben darum ihre Leidenschaft fürs Backen am Donnerstag, 19. Juli einem großen Publikum öffentlich gemacht, denn die Aktion war ein voller Erfolg. Dabei konnten alle kulinarisch Interessierten den Bäckern bei ihrer Handarbeit über die Schulter schauen. Bereitwillig beantworteten sie die vielen Fragen der Gäste, gaben wertvolle Tipps und erklärten in angenehmer Atmosphäre die einzelnen Arbeitsschritte, die nötig sind, damit die Brötchen morgens auch rechtzeitig zum Frühstück fertig werden. Der Verkaufstresen war für die Zeit der Veranstaltung in die Backstube verlegt worden, so dass die Besucher freien Zutritt zu den Arbeitsflächen und Backöfen hatten. Doch nicht nur sehen und riechen konnten sie die ofenfrischen Brote und Brötchen, sondern auch schmecken. Diese sowie leckere Kuchen, Flammkuchen und vieles mehr konnten natürlich in der Backstube gekauft und verzehrt werden.

Hofgoldschmiede
526-3Doch damit nicht genug. Denn um einige Eindrücke reicher geworden waren die Besucher auch am Stand von Hofgoldschmiedin Martina Runge. Erstmals hatte die Inhaberin der „Hofgoldschmiede am Meer“ ihren Arbeitsplatz draußen direkt vor der Back­stube aufgebaut, um das traditionelle Goldschmiedehandwerk zu präsentieren. 526-2Neben einer feinen Schmuckauswahl aus eigener Herstellung konnten Kinder ihren ganz persönlichen Ring aus Silber kreieren. So durften sie beispielsweise mit Hilfe der Hofgoldschmiedin selbst ihren Namen oder ein Motiv ihrer Wahl in den Ring gravieren. Martina Runge stellte dafür ihr klassisches Goldschmiedewerkzeug zur Verfügung. Die Kombination der beiden uralten Handwerksberufe „unter einem Dach“ kam bei Groß und Klein sehr gut an. -reh-