Gemeinde-Rat und Tat

Neues von der Inselgemeinde Langeoog

Die Erneuerung . . .
des Straßenzuges von der Hauptstraße bis Am Wasserturm (der „Utkieker“ berichtete) schreitet voran: So wurde zu Ostern die Kreuzung an der Barkhausenstraße fertiggestellt; sie präsentiert sich nun übersichtlicher als zuvor.
226-1„Im Sinne der angestrebten Barrierefreiheit liegen Bürgersteig und Fahrbahn auf einem Niveau“, berichtet Bürgermeister Uwe Garrels. „Auch die Versorgungsleitungen wurden erneuert, sie entsprechen jetzt modernem Standard.“ Während der Gehweg aus Bockhorner Klinker besteht, erhielt die Straßendecke eine Pflasterung aus rötlichem Betonstein der Farbe Montana. Der Großpflasterstein ist abriebfest und bildet eine Mikrofuge, die für eine hörbare Verminderung des Verkehrslärms sorgt, wie Radler und Rollkofferroller bereits bestätigten. In vollem Gange sind die Arbeiten am letzten Bauabschnitt zwischen Dwarslooper und Apotheke. Zum Abschluss der Maßnahme sollen am Straßenrand wieder Bäume gepflanzt werden. Erste Baumschutzgitter sind schon positioniert, einige Standorte werden aber noch ergänzt.
Bis Ende Mai soll die 2015 begonnene Straßenerneuerung abgeschlossen sein: „Wir gehen davon aus, dass der Zeitplan eingehalten wird.“

In den letzten Zügen . . .
226-2liegt auch die Gleisrenovierung: „Ende April, Anfang Mai werden noch letzte Arbeiten, etwa punktuelle Schweißungen ausgeführt“, teilt Eisenbahnbetriebsleiter Jens Lühring mit. Die Oberbauertüchtigung für den Gleiskörper der Inselbahn hatte im ­Januar 2018 begonnen, Auftraggeber ist die Schiffahrt der Inselgemeinde (der „Utkieker“ berichtete). Unter anderem wurden Gleise und Weichen an Bahnhof und Anleger teils erneuert, teils rückgebaut. Zudem wurde das Streckengleis auf 1.600 Metern Länge saniert. Zeitnah wird unter dem neuen Deichschart an der Hafenzufahrt noch ein Entwässerungsrohr verlegt, da zwischen Schart und Straße nach Niederschlägen das Wasser stehen bleibt. Der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) führt diese Nachbesserung aus.

Wohngenossenschaft „Uns Oog“
Einen guten Start nahm das Vorhaben, bezahlbaren Mietwohnraum auf Langeoog zu schaffen. Nachdem sich am 19. März die „Wohngenossenschaft Uns Oog eG“ gründete (siehe ausführlichen Artikel im „Utkieker“ 1/2018), geht das Projekt in die nächs­te Runde. Am 13. April trafen sich Vorstand und Aufsichtsrat, am Abend und am folgenden Vormittag gab es im „Haus der Insel“ die zweite Versammlung für Interessierte. Die Resonanz war beträchtlich: „Bislang haben sich 60 Bewerber als Mitglieder in der Genossenschaft beworben“, berichtet Bürgermeister Garrels. „Damit könnte die Finanzierung geschafft werden.“ Derzeit sind auf dem früheren Internatsgelände 30 Wohneinheiten geplant, die Anzahl könnte aber bei Bedarf möglicherweise auch noch erhöht werden.