Sport-Notizen aus den verschiedenen Sparten des TSV Langeoog

Fußball-Camps 2018 ab Ostern
Im Sommer schaut die Fußballwelt nach Russland, wo vom 14. Juni bis 15. Juli 2018 das 21. Weltmeisterschaftsturnier stattfindet. Auf der Insel können angehende Fußball-Champs bereits ab Ostern in den Langeooger Fußball-Camps trainieren, um vielleicht einmal an einer späteren WM teilzunehmen. Insgesamt neun Camps laufen von Ende März bis Mitte Oktober auf dem TSV-Sportplatz. Anbieter ist die Agentur Iventos, die unter anderem die Langeooger Laufserie organisiert, mit Unterstützung des TSV. Das erste Camp steigt vor Ostern vom 27. bis 30. März. „Neu im Programm ist das Pfingst-Camp vom 22. bis 25. Mai“, teilt Iventos-Headcoach Tim Krickhahn mit. Fünfmal lädt die Fußballschule im Sommer zum Mitmachen ein: 10. bis 13. Juli zur heißen WM-Phase, dann 24. bis 27. Juli, 31. Juli bis 3. ­August, 14. bis 17. August und 21. bis 24. August. Zwei Herbstcamps vom 2. bis 5. sowie 16. bis 19. Oktober machen das Angebot perfekt.
Teilnehmen können ballbegeisterte Jungen und Mädchen im Alter von 6 bis 14 Jahren. Die Camps dauern jeweils vier Tage, trainiert wird täglich von 10 bis 13 Uhr. Ballannahme, Pass-Spiel und Torschuss, Dribbling und Geschicklichkeit stehen auf dem Plan, zudem wird der Teamgeist gefördert. Die Teilnahme kostet 90,– Euro pro Camp. Weitere Informationen sowie Anmeldung auf www.fussballschule-langeoog.de im Internet.

Dünen-Cup 2018
Vom Samstag, 28. April bis Dienstag, 1. Mai findet in der Turnhalle an der Friesenstraße der „12. Langeooger Dünen-Cup 2018“ statt. Der Gerätturn-Wettkampf Frauen und Mädchen ­beginnt ab Sonntag jeweils gegen 9.20 Uhr, zuvor besteht ab 9 Uhr die Möglichkeit zum Aufwärmtraining. Geturnt wird in drei Durchgängen an Stufenbarren, Schwebebalken, Sprungtisch und am Boden. Den Auftakt am Samstag, zugleich Anreisetag, bildet um 20 Uhr ein „Sun-Downer“-Kürdreikampf: Hier können auch die begleitenden TrainerInnen, PunktrichterInnen und Eltern teilnehmen.
Ausrichter des Dünen-Cups ist der Turnbezirk Weser-Ems mit Unterstützung des TSV Langeoog. Zahlreiche Sportlerinnen aus Nordwestdeutschland haben sich bereits beim Team um Bezirksfachwart Wolf Dieter Zapp und Susanne Philipp gemeldet. Untergebracht werden die Turnerinnen in den Langeooger OWD-Heimen. Die verbindliche Meldefrist endet Mitte April. Weitere Infos im Internet auf www.ntb-infoline.de.

TSV-Knobler in Zagreb
Nach Danzig, Porto und zuletzt Belgrad zog es die TSV-Knobelrunde „Harter Kern“ auf ihrer diesjährigen, der 30. Fahrt nach Zagreb. Zu neunt brachen die Würfelfreunde zu ihrer Jubiläums-Jahresfahrt vom 22. bis 25. Februar auf. 110-2Abgesehen vom neuen Hovercraft nutzte man alle Transportmöglichkeiten: Frühmorgens mit der Bahn zum Hafen, auf der Fähre ans Festland, per Bus nach Norden, weiter mit dem Zug nach Frankfurt/Main. Von dort ging es via Flieger der Croatia Airlines direkt nach Zagreb. Spätabends landeten die Langeooger in der kroatischen Hauptstadt: „Im dicks­ten Schneetreiben haben wir nach dem Hotel-Check noch die Gegend erkundet.“
110-1Bei Tageslicht wurde die Stadterkundung am Freitag auf eigene Faust fortgesetzt. Gut 900 Jahre alt ist die von der Save durchflossene Großstadt am Fuß eines Mittelgebirges. „Aufgrund der besonderen Lage im Schnittpunkt von Mittel- und Südeuropa ist Zagreb durch unterschiedlichste kulturelle Einflüsse geprägt“, erkannten die TSV-Knobler sofort. Auf reges Interesse stieß etwa der Dolac Markt in der Oberstadt mit frischem Fisch, Obst, Gemüse und erfrischenden Getränken. Samstag folgte eine Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn. Die Nordlichter ließen die alte Oberstadt mit Parlamentsgebäude und Stadtmuseum und die junge Unterstadt mit Nationaltheater und dem Botanischen Garten auf sich wirken. „Außer Eisblumen wuchs dort im Moment aber nichts“, stellten die Langeooger Pflanzenforscher ernüchtert fest und formten flugs noch einen kleinen Schneemann („Kasimir“). Den hinterließen sie Zagreb als vergängliches Denkmal – zur Erinnerung an ihre Jubiläumsfahrt.
Sonntag früh um 4.30 Uhr begann die Rückreise. Alles lief wie am Schnürchen, auch die letzte Fähre nach Langeoog. Und so saß die Runde abends im „Treibgut“ beisammen und ließ die Fahrt Revue passieren. Die Gedanken waren bei Kasimir – wie mochte es ihm wohl gehen?