Sport-Notizen aus den verschiedenen Sparten des TSV Langeoog

Fußball-Camps im Oktober
Wichtige Info für Nachwuchskicker: Die Fußballschule Langeoog hat in den Herbstferien noch Plätze frei. Das erste Camp auf dem TSV-Sportplatz findet vom 3. bis 6. Oktober statt, das zweite vom 24. bis 27. Oktober. Mitmachen können ballbegeisterte Jungen und Mädchen im Alter von 6 bis 14 Jahren. Trainiert wird täglich von 10 bis 13 Uhr: Ballannahme, Pass-Spiel und Torschuss, Dribbling und Geschicklichkeit stehen auf dem Plan. Gefördert wird zudem der Teamgeist. Anbieter ist die Agentur Iventos, die auch den Langeooger Strandsport organisiert. Das Vier-Tage-Paket kostet 90,– Euro inklusive qualifiziertem Training, gesundem Obstfrühstück mit Getränken, Teilnahmeurkunde und Langeoog-Shirt. Nähere Infos und Buchungen auf www.fussballschule-langeoog.de im Internet, Kurzentschlossene können sich auch vor Ort anmelden. Weiter geht es im WM-Jahr 2018: Ab Ostern sind mehrere Fußball-Feriencamps geplant.

17. Insel-Cup auf Langeoog
Borkum gewinnt, Gastgeber wird Vize – Uwe Garrels:
„Weltweit einmaliger Cup der guten Hoffnung“
Selbst der immer stärker werdende Nieselregen konnte der Fußball­leidenschaft keinen Einhalt gebieten: Der 17. „Fußballcup der sieben Ostfriesischen Inseln“, der am Samstag, 16. September auf Langeoog stattfand, war rundum gelungen. 742-1Seit 2001 läuft das Insel-Altherrenturnier einmal jährlich reihum auf einem der Nordsee-Eilande. Originelle Siegestrophäe ist ein gut drei Meter langes Holzruder, liebevoll „Wanderpaddel“ genannt. Der TSV Langeoog war nach 2002 und 2008 zum dritten Mal der Ausrichter des insularen Wettkampfes.
Das Turnier im Jonny-Vestering-Stadion begann gegen 13 Uhr mit der Begrüßung durch Heiko „Paddy“ Recker. Der 1. TSV-Vorsitzende warf einen kurzen Blick auf die Cup-Geschichte und stellte fest, dass sein Verein in den Jahren 2008, 2013 und zuletzt 2016 den Sieger gestellt hatte und nun als Titelverteidiger gefordert sei. Sein Dank galt den freiwilligen Helfern und Sponsoren, die das Turnier unterstützten. Als „weltweit einmalig“ lobte Bürgermeister Uwe Garrels in seinem Grußwort den Insel-Cup, der zumindest für den Gewinner zugleich der „Cup der guten Hoffnung“ sei. Die Langeooger Künstlerin Eva Recker überreichte jeder Mannschaft als Erinnerungspräsent ein von ihr geschaffenes Bild; der Kunstdruck zeigt symbolisch die „sieben Fußball-Inseln“.
742-2Der erste Anpfiff ertönte um 13.30 Uhr. Gespielt wurde parallel auf zwei Kleinplätzen im Modus „Jeder gegen jeden“, was insgesamt 21 Partien bedeutete. Jedes Spiel dauerte zwei mal sieben Minuten mit Seitenwechsel, fünf Feldspieler und ein Torwart bildeten ein Team. Taktisch überlegt agierten die Borkumer, die nur zu siebt gekommen waren und daher geringe Auswechselmöglichkeiten hatten. Sie drehten kampfstark auf und entschieden fast jedes Spiel für sich. Langeoog begann verhalten mit einem 1:1 gegen Spiekeroog, steigerte sich dann (2:0 gegen Baltrum, 0:0 Juist, 3:0 Norderney) und bot als einzige Mannschaft den Borkumern die Stirn (0:0). In ihrem letzten Spiel gegen Wangerooge, als der zweite Platz schon sicher war, ließen es die Gastgeber an Konzentration fehlen und gingen mit 3:4 vom Platz. Die 21. und letzte Partie (Juist:Baltrum) geriet in einen heftigen Platzregen, wurde aber wacker durchgespielt. Ergebnis des Turniers: Borkum gewann vor Langeoog (2) und Spiekeroog (3). Auf den Plätzen 4 bis 7 folgen Norderney, Baltrum, Wangerooge und Juist.
742-4Während bei zwei Spielfeldern jeweils drei Teams abwechselnd pausieren konnten, hatten die Schiedsrichterinnen einen Vollzeit-Job: Hier leisteten Tasha Meyer und Britta Ostermann ganze Arbeit und ließen nichts durchgehen. Souverän leiteten die beiden Juisterinnen ein insgesamt faires Turnier. Organisatorisch hatte die aus Katja Heimes, Marleen Heine, Julia Neumann und Dorothe Wollner bestehende TSV-Turnierleitung alles im Griff. Sie rief die Mannschaften auf die Spielfelder, wertete die Ergebnisse aus und gab Zwischenstände bekannt. Der vorgegebene Zeitrahmen des Turniers wurde nicht nur eingehalten, sondern sogar um eine Viertelstunde unterschritten. Für ein nahrhaftes Beiprogramm sorgten Kaffee und hausgemachte ­Kuchen vom „Jugendhaus am Meer“ im TSV-Heim sowie Grillgut und Getränke draußen am Sportplatz.
742-6Abends in der „Strandhalle“ wurden um 19.30 Uhr zunächst die Sieger gekürt: Das Team vom TuS Borkum stemmte nicht nur erfreut das Wanderpaddel in die Höhe, zugleich wurde ihr Spieler Alin Lazar mit sieben Treffern zum Torschützenkönig ernannt. Als bester Keeper wurde Spiekeroogs Torhüter Sascha Zahn ausgezeichnet. Zudem erhielt jedes Team einen Teilnahme­pokal. Nach der offiziellen Ehrung begann gegen 22.00 Uhr die „Players Night“ für alle: Die fröhliche Party mit Langeoogs DJane Vanessa dauerte bis weit nach Mitternacht. Ihr Quartier hatten die Mannschaften, die teils schon am Freitag angereist waren, im „Haus Lemgo“. Dort saß man am Sonntagmorgen noch beim gemeinsamen Frühstück vor der Rückfahrt zusammen.
„Wir sind mit dem Ablauf und mit dem zweiten Platz zufrieden“, bilanziert TSV-Fußball-Obmann Thomas Pree. „Die Schiedsrichterinnen waren sehr gut, und die Teams sehr fair, sodass weder rote noch gelbe Karten zum Einsatz kamen.“ Auch habe es zum Glück keine gravierenden Verletzungen gegeben. Lob kam von den Teams der anderen sechs Inseln, die mit insgesamt rund 70 Teilnehmern angereist waren: „Vielen Dank, dass wir bei euch spielen konnten, das hat wieder hervorragend geklappt.“ Der nächste ­Inselcup findet 2018 auf Wangerooge statt. Thomas Pree: „Da werden wir natürlich versuchen, das Wanderpaddel zurückzuholen.“