„JAM“ im August

Aktuelles aus dem „Jugendhaus am Meer“

Fahrt zum Heidepark
Auch in diesem Jahr organisierte das Jugendhaus-Team um Leiterin Tina Seppelt die Fahrt zum Heidepark Soltau. Der vom 11. bis 13. Juli dauernde Ausflug fand im Rahmen der Langeooger Ferienpass-Aktion statt. Mit von der Partie waren 27 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 17 Jahren, begleitet von Tina Seppelt und Vanessa Schmidt. Der junge Langeooger Marian Shala, im Besitz des Jugendleiterscheins, betreute die Gruppe ebenfalls mit. Ankunft war Dienstagabend, bei schönem Wetter ging es gleich in den Park. Mittwoch hingegen regnete es Bindfäden. Was den Langeoogern aber nichts ausmachte: „Positiv gesehen, hatten wir den Heidepark für uns und konnten ohne Schlangestehen in alle Fahrgeschäfte“, berichtet Tina Seppelt. Am sonnigen Donnerstag wurde vormittags noch einmal der Park erobert, ehe um 13 Uhr die Heimfahrt anstand. „Wir waren geschafft, aber glücklich. Alles in allem war es eine sehr harmonische Gruppe“, resümiert die JAM-Leiterin. 2018 folgt die nächs­te Fahrt: „Wer sicher ist, mitzufahren, kann sich jetzt schon auf eine Vormerkerliste setzen – das erleichtert die Planung.“

„Treffpunkt“-Spende
Über eine Spende von 1.100,– Euro freute sich das Jugendhaus im Juli: Damir Jelic vom „Treffpunkt“ überreichte den Betrag, der aus der Sammelaktion „Futtern für den guten Zweck“ des Langeooger SB-Restaurants stammte (siehe separaten Artikel im „Utkieker“). Zum Termin am 11. Juli war das JAM-Team verhindert, da gerade die Ferienpass-Fahrt anstand. So wurde die Übergabe kurzfristig nachgeholt und das Geld quasi rückwirkend verwendet: „Damit konnten wir den Bus für die Hin- und Rückfahrt bezahlen“, freuten sich Tina Seppelt und Crew. Als Dankeschön brachten die Heideparkfahrer dem „Treffpunkt“-Team ein kleines Geschenk von ihrem Ausflug mit.

Wilhelm Schlote: Langeoog als Kunstwerk
Kreative Kunst im Jugendhaus einmal anders: Viele kennen den renommierten Künstler Wilhelm Schlote. Berühmt ist der Zeichner und Kinderbuchautor für seine einzigartigen Städteplakate. Den Metropolen von New York bis Berlin gesellt sich jetzt ein neues Werk hinzu: die Insel Langeoog. Wie es dazu kam? Wilhelm Schlote ist mit Georg Friedrichs befreundet. Der Geschäftsführer der „Galerie-F“ aus Kranenburg ist auch auf Langeoog bekannt, hatte er vor Jahren doch zahlreiche Kunstausstellungen von Picasso bis Hundertwasser ins HDI gebracht. Da der Galerist zudem ein Stammgast der Insel ist, lag es nahe, mit Wilhelm Schlote ein Langeoog-Plakat zu gestalten.
Friedrichs versorgte den Künstler mit Motiven wie Lale-Denkmal und Wasserturm, und der schuf ein sehr farbenfroh-verspieltes Wimmelbild der „Insel fürs Leben“.
Das Plakat im Format 63 mal 85 Zentimeter ist in zwei Varianten erhältlich: als unlimitierter, hochwertiger Pigmentdruck auf Museumspapier für 49,– Euro sowie als handsignierte und auf 300 Exemplare limitierte 3D-Grafik (400,– Euro), auf Wunsch gerahmt (480,– Euro). „Ein guter Teil des Erlöses kommt dem Jugendhaus zugute“, erklärt Georg Friedrichs, der mit dieser Aktion gezielt die Einrichtung unterstützen möchte. Die Aktion läuft derzeit über das JAM, Tina Seppelt sucht noch nach einem Vertriebspartner auf Langeoog.