Kur(z) und bündig

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Gästebegrüßung im HDI
„Willkommen auf Langeoog!“, heißt es auch in diesem Jahr: Zur Gästebegrüßung jeden Dienstag um 10.30 Uhr im „Haus der Insel“ lädt die Kurverwaltung ein. Auf aktuelle Informationen und Tipps für einen erlebnisreichen Aufenthalt können sich Inselneulinge wie auch Stammurlauber freuen, der Eintritt ist frei gegen Vorlage der LangeoogCard. Bis zu 180 Besucher zählte die Veranstaltung bereits im Mai: „Hier erfährt der Gast alles, was zwischen An- und Abreise für ihn wichtig ist“, erklärt Veranstaltungsleiter Thomas Pree, der den rund 60-minütigen Urlaubs-Leitfaden im Kursaal des HDI moderiert.
Zur Einstimmung führen Kurzfilme die Vorzüge Langeoogs vor Augen. Dann erzählt Thomas Pree, was der Besucher alles zwischen Hafen und Hauptstrand unternehmen kann. Dazu gehören Veranstaltungstipps, Hinweise auf Wellness-Angebote, die Bedeutung der LangeoogCard und anderes mehr. Natürlich wird auch jede Frage kompetent beantwortet: „Viele fragen nach der Trinkwassergewinnung auf Langeoog und dem UNESCO-Weltnaturerbe, speziell Besucher aus den Nachbarländern“, berichtet Thomas Pree, der vor allem Gäste aus den Niederlanden und der Schweiz begrüßt. Die nächsten Termine: Dienstag 2., 9., 16., 23. und 30. Juni sowie 7. Juli.

Langeoog gefällt bei Facebook
333-1Seit gut fünf Jahren können sich Langeoog-Fans bei Facebook über ihre Lieblingsinsel austauschen. Das geschieht mit steter Begeisterung, so wurde im April 2013 der zehntausendste „Gefällt mir“-Klick gefeiert. Bis zur 15.000er-Marke ist es nicht mehr weit: „Im Mai wurde der 14.000ste ‚Liker‘ gezählt“, berichtet Tourismusmanager Hinrik Dollmann. „Kaum ein Internetnutzer, schon gar nicht im touristischen Sektor, kann auf diese weltumspannende Kommunikationsplattform verzichten.“ Infos werden ausgetauscht, Fotos und Videos hoch- und heruntergeladen, Bewertungen abgegeben und anderes mehr. Wer sich noch nicht bei Facebook als Insel-Fan geoutet hat, kann dies etwa im Mitmach-Web auf „www.langeoog.de“ nachholen – und dabei gleich das neue öffentliche WLAN im HDI testen.

WLAN im HDI-Foyer
333-2Kostenlos surfen im „Haus der Insel“ – ein neues Angebot der Kurverwaltung macht’s möglich. Seit Mitte Mai können Smartphone-, Tablet- und Laptop-Besitzer auf ein öffentliches „meinHotspot“-WLAN im Foyer des HDI zugreifen. Mails abrufen und senden, Daten und Termine aktualisieren, durchs Internet googeln – alles kein Problem. Das Verfahren ist denkbar einfach: Am mobilen Gerät das „meinHotspot“-WLAN auswählen, dann ohne Passwort einloggen, fertig. Eine Stunde pro Tag kann jeder Teilnehmer das kostenfreie Drahtlosnetzwerk nutzen – Zeit genug, um im Urlaub die wichtigsten Internet-Aktivitäten zu erledigen. „Ein toller Service“, finden viele Gäste, die das neue Angebot vom Start weg begeistert annahmen. Nach einer Probephase im HDI ist angedacht, das Konzept auch auf andere Einrichtungen zu übertragen, etwa die Spielhäuser oder das Fährhaus in Bensersiel.

Ausstellungen im HDI – „Strand-Gut“ im Juli
333-3Gäste suchen das „Haus der Insel“ indes nicht nur zum Surfen auf, sondern vor allem zum Schauen. Denn gleich drei feste Ausstellungen laden zum Betrachten ein: das Schiffahrtsmuseum mit maritimen und historischen Exponaten, die kritische Bestandsaufnahme „Müll im Meer geht uns alle an“ und das Liliput-Panorama „Mini-Langeoog – die Insel aus LEGO® Steinen“.
Im Sommer kommt noch eine Sonderschau hinzu: Vom 11. Juli bis 28. August widmet sich die Ausstellung „Strand-Gut“ karikaturistisch dem Urlaub am Meer. Der Cartoonist Peter Ruge präsentiert im HDI eine Reihe witzig-überspitzter Urlaubssituationen von den Stränden dieser Welt. Dabei spießt er die Objekte seiner realistischen Beobachtungen nicht mit spitzer Feder, sondern spitzer Nadel auf: Die skurrilen Szenarien, etwa 30 an der Zahl, sind allesamt aus Stoff genäht. – Peter Ruge, Jahrgang 1946, absolvierte nach einer Feinmechanikerlehre eine Ausbildung zum Werbegrafiker und studierte ab 1976 an der Freien Kunstschule Stuttgart. Seit 1979 ist er als freischaffender Zeichner und Illustrator in Stuttgart und Berlin aktiv.

Mehr Informationen in der Print-Ausgabe Juni 2015