Archiv der Kategorie: Spöölstuv/Jugendhaus am Meer

Winterlich-aktives „JAM“

Aktuelles vom „Jugendhaus am Meer“
„Ich komm’ nach Langeoog – und dann?“, fragen sich mitunter Gäste im jugendlichen Alter, die ein passendes Freizeitangebot suchen. Wie wär’s mit dem Langeooger „Jugendhaus am Meer“, kurz: JAM? „In den Weihnachtsferien bieten wir die Gelegenheit, Gleichaltrige zu treffen und sich auszutauschen“, lädt JAM-Leiterin Tina Seppelt zum Mitmachen ein. Herzlich willkommen!

Angebot in den Weihnachtsferien
Rund um den Jahreswechsel geht’s im „Jugendhaus am Meer“ wieder hoch her – mit einem fast täglichen Programm vom 28. Dezember bis zum 2. Januar. Los geht’s im JAM am Freitag, 28. Dezember mit der Winterdisco von 19.00 bis 20.30 Uhr. Auf der Party dabei sind Jugendliche ab zehn Jahren, im Eintritt von 3,– Euro ist ein Freigetränk enthalten. Am Sonntag, 30. Dezember verlagert das JAM-Team seinen Aktionsradius: „Da bieten wir ein Kreativprogramm auf dem Wintermarkt, der von 11.00 bis 17.00 Uhr im HDI läuft“, teilt Tina Seppelt mit. Erstmals seit Jahren gibt es ein Silvesterangebot: Am 31. Dezember steigt von 11.00 bis 15.00 Uhr ein „Phase 10“-Turnier. Teilnehmen dürfen alle, die die Regeln des Rommé-ähnlichen Kartenspiels beherrschen. Turnier-Fans melden sich bis zum Nachmittag des 29. Dezember im Jugendhaus an, das Startgeld beträgt 5,– Euro. Und am Nachmittag lädt das JAM-Café zum Chillen ein. Wer sich nach Neujahr von Silvester erholt hat, kann am Mittwoch, 2. Januar seine guten Bastelvorsätze für 2019 verwirklichen. Denn von 10 bis 13 Uhr eröffnet der „Kreative Vormittag“ im Jugendhaus vielfältige schöpferische Möglichkeiten mit Paracord, Holz und anderen Materialien (Preise ab 2,– Euro).

JAM im Winter
833-2Selbstverständlich ist das Jugendhaus auch im Winter geöffnet, und zwar Montag bis Donnerstag von 15 bis 18 Uhr sowie Freitag und Samstag von 16 bis 20 Uhr. Ein festes Programm gibt es nicht: „Das ergibt sich spontan“, erklärt Tina Seppelt. Außerhalb der Weihnachtsferien konzentriert sich das JAM auf die Langeooger Kinder und Jugendlichen. Diese stellten etwa im November selber Seifenstücke her und bastelten Schneemann-Vogelfutterglocken mit dekorativen Häkelmützen. „Dafür haben einige Jugendliche im 833-1Schnellverfahren extra Häkeln gelernt“, berichtet die JAM-Leiterin. „Wichtig ist uns auch das Lernen von Fertigkeiten: Wir wollen im JAM nicht einfach Zeit totschlagen, sondern Freizeit lebendig gestalten.“ Ihre fertigen Produkte – Seifen wie Futterglocken – verkauften die Jugendlichen am 8. und 9. Dezember auf dem Adventsmarkt im HDI. Außerdem boten sie dort gebrannte Mandeln und Kunsthandwerkliches an. Zudem konnten die Marktbesucher an einem Basteltisch kreativ tätig werden.

Adventsfahrt nach Bremen
833-3Aktionserlöse wie der vom Adventsmarkt fließen direkt in die Jugendarbeit ein. So werden daraus zum Beispiel Gemeinschaftsfahrten mitfinanziert. Am ers­ten Advent etwa führte eine Wochenendfahrt mit zwei Übernachtungen nach Bremen. Auf dem Programm standen unter anderem ein Besuch im Trampolin- und Action-Park „Jump House“ und ins Übersee-Museum. „Dort hat uns die Sonderausstellung ‚Antarctica‘ sehr beeindruckt. Sie zeigt das Leben in der Antarktis und die Folgen durch den Klimawandel“, berichtet die Reisegruppe. Pflicht war ein Abstecher zu den Bremer Stadtmusikanten, genügend Zeit für Weih-­ nachts­einkäufe blieb ebenfalls. Abends wurde in einem Asia-Restaurant mit Stäbchen gegessen und fröhlich gewichtelt. „Die Fahrt kostete pro Person 94,– Euro. Wer jedoch zuvor im Jugendhaus Engagement gezeigt hatte, konnte über ein Punktesystem seinen Fahrtbetrag erheblich verringern“, erklärt Tina Seppelt. Einsatz lohnt sich also. Und die Fahrt? „War sehr schön.“ Wer ebenfalls einmal mitfahren möchte, ist eingeladen, das Jugendhaus regelmäßig zu besuchen.

Generationen gemeinsam
Doch bleiben die Langeooger Jugendlichen nicht ausschließlich unter sich. „Dieses Jahr hatten wir dreimal Senioren zu Gast, die vom Bastelkreis ‚Klönen und Knütten‘ kamen“, erzählt das JAM-Team. „Eine coole Sache.“ Die damit begann, dass der Bastelkreis um Edith Kuper dem Jugendhaus 500,– Euro für eine Geschirrspülmaschine spendete. Zum Dank luden die Jugendlichen die Bastelkreis-Teilnehmer im Frühjahr zu einem Kaffeetrinken mit selbst gebackenem Kuchen ein. Im Sommer folgte die zweite Einladung ins Jugendhaus, diesmal zu einem gemeinsamen Grillnachmittag draußen, mit Bratwürstchen und erfrischenden Getränken. Beim dritten Besuch der „Klön- und Knütterinnen“ im Herbst servierten die jugendlichen Gastgeber appetitliche Kartoffelpuffer mit Apfelmus, beides selbst gemacht. „Es war sehr schön zu sehen, wie sich das Verhältnis der jüngeren und älteren Langeooger zueinander von Mal zu Mal intensiviert hat“, beobachtete Tina Seppelt erfreut. Man wolle den Kontakt auf jeden Fall erhalten und ausbauen und plane daher für 2019 weitere Begegnungen. Denkbar wäre etwa Anfang März ein Berlinerbacken zum Karneval. -köp-

Allerhand Aktivitäten

Aktuelles aus dem „Jugendhaus am Meer“

Langeoog bietet Kindern und Jugendlichen allerhand Aktivitäten. Zum umfangreichen Freizeit-Angebot gesellt sich auch das Jugendhaus am Meer (JAM). Montags bittet Einrichtungsleiterin Tina Seppelt alle Interessierten zum Kreativtreff. Von 15.00 bis 17.30 Uhr werden Schlüsselanhänger und Armbänder aus Paracord angefertigt. Außerdem entstehen maritime Windlichter und Windspiele oder es können verschiedene Styropor- und Holzformen bemalt und beklebt werden. Je nach Materialaufwand kos­tet das Mitmachen zwischen 3,– und 10,– Euro. Die Einnahmen kommen dem JAM zugute.
336-1Dienstags und mittwochs ist das JAM-Café Treffpunkt für alle Besucher ab 12 Jahren. Dann kann man bei cooler Musik Billard oder Kicker spielen, Jugendzeitschriften lesen oder sich untereinander austauschen. „Natürlich sind dann auch Urlaubskinder   und -jugendliche gern gesehene Gäste“, freut sich Tina Seppelt auf Besuch. Die restlichen Wochentage bleibt das Jugendhaus ausschließlich Langeoogern vorbehalten. Für sie sind die folgenden Zeiten reserviert: Donnerstag, Freitag von 15.00 bis 19.00 Uhr und Samstag 15.00 bis 20.00 Uhr.
Da sich das Veranstaltungsprogramm kurzfristig ändern kann, bitte die Plakataushänge für Sonderveranstaltungen beachten.

Kunst von Wilhelm Schlote erhältlich
336-2Kunstinteressierte haben vielleicht den Namen Wilhelm Schlote schon einmal gehört. Alle anderen lernen ihn jetzt kennen. Der in Köln ansässige Künstler hat vor Jahren Langeoog für sich entdeckt und das Eiland künstlerisch verarbeitet.
Wilhelm Schlote, auch Publizist von 35 Kinderbüchern und Deutscher Jugendpreis-Träger, veröffentlicht seit mehr als 40 Jahren seine „Schlote-Karten“. Darüber hinaus sind auch etliche Postermotive erhältlich. Die Zeichnungen des Künstlers erschienen in Zeitschriften wie Die Zeit, Die Welt, Rheinischer Merkur, The New Yorker, Le Monde, Figaro und etlichen mehr. Seine Städteplakate erstellt er für größere Orte oder Metropolen wie Amsterdam, Rom, New York City und – Langeoog. Nun gut, die Insel ist zwar nicht – oder noch nicht – weltberühmt, aber Wilhelm Schlote fühlt sich hier anscheinend sehr wohl. Wie sonst wäre es zu erklären, dass auch Langeoog als Schlote-Plakat sowie 3D-Bild erhältlich ist. Die DIN A2 großen Plakate auf Museumskarton gedruckt kosten ungerahmt 49,95 Euro. Die 3D-Bilder im Format DIN A3 sind ausschließlich gerahmt für 480,– Euro erhältlich. Zudem gibt es vier verschiedene Motive auf Postkarte für 1,50 Euro sowie Tassen mit unterschiedlichen Motiven für 9,95 Euro. Sämtliche Artikel sind auch im Schiffahrtsmuseum im Haus der Insel erhältlich. Die Einnahmen kommen zur Hälfte dem Jugendhaus am Meer zugute.

Besuch aus Köln
336-3Ein Wiedersehen gab es für Tina Seppelt und Tim Wißmann. Der Kölner wuchs auf Langeoog auf und war einer der ersten Jugendlichen, der von Tina Seppelt betreut wurde. Damals hieß die Einrichtung noch Jugendhaus „Die Insel“. Heute arbeitet Tim Wißmann als Sozialarbeiter im Jugendbereich im „Kinder- und Jugendzentrum Eichi Zollstock“. Das „Joseph-von-Eichendorff-Haus, liebevoll „Eichi“ genannt, ist seit 2013 eine anerkannte, konzeptionell arbeitende inklusive Kinder- und Jugendeinrichtung. Die Angebote werden größtenteils von Besuchern mit körperlicher und geistiger Behinderung 336-4wahrgenommen. Themenschwerpunkt sind Sport und Bewegung. Besonderer Wert wird auf einen respektvollen und sozialen Umgang miteinander gelegt. Darüber hinaus unterstützt das „Eichi“ bei schulischen oder beruflichen Schwierigkeiten und verfügt über eine gute Vernetzung mit Schulen, Vereinen und weiteren Kooperationspartnern.
Die Besuchergruppe aus Köln kam mit 8 Jugendlichen und 2 Betreuern auf die Insel. Zusammen mit Langeooger Kindern und Jugendlichen standen vom 10. bis 13. Mai verschiedene Aktivitäten wie Inselerkundung, Fußballbillard, Strandbesuch, Essen oder Lagerfeuer am JAM auf dem Programm. „Wir haben viel Spaß zusammen gehabt und hoffen, dass dies der Beginn einer langen Freundschaft ist“, freute sich Tina Seppelt. Ein Gegenbesuch in Köln wurde bereits ins Auge gefasst. Allerdings steht ein Termin noch nicht fest.

„Spöölstuv“ im Mai

Aktuelles aus dem Spielhaus des Tourismus-Service

241-1Mit frühlingshaftem Elan startet die „Spöölstuv“, das Spielhaus des Tourismus-Service Langeoog, in die neue Saison. Katja Neubauer-Pflaum, Karin Eilers und Astrid Peters vom Spielhaus-Team haben für den Wonnemonat ein ansprechendes Programm vorbereitet. Hier können (nicht nur) kleine Langeoog-Gäs­te kreativ werden, spielen und Spaß haben. Also: Nichts wie hin und mitgemacht!

Haus der „bunten Möglichkeiten“
Auf zwei Etagen präsentiert die am Kavalierpad gelegene „Spöölstuv“ ein kunterbuntes Beschäftigungsangebot. Zentral im Erdgeschoss wartet die FunBox: Der kleine Indoor-Spielplatz bietet Spielaktivitäten auf mehreren Ebenen – von Baumelschlangen und Krabbelrohr bis Rollenpresse und Rutsche. In der mit Teppich ausgelegten „Socken-Zone“ des Hauses können kleine Besucher zahlreiche Spielgeräte nutzen. Die Jüngsten fühlen sich in der „Kinderstube“ mit Bällebad, Kletter-Reck und Verkehrs-Spielteppich gut aufgehoben.
Im Obergeschoss lockt die Galerie mit Spielmatte, Tischkicker und einer kleinen Bücherei voller Kinderschmöker. In der Kaminzone stehen zudem Tische mit aufgemalten Spielfeldern, etwa für Mensch-ärgere-dich-nicht. Daneben laden Strandkörbe zum Verschnaufen ein. – Ein dringender Wunsch des „Spöölstuv“-Teams: Bitte den Spielbereich des Hauses nur in Socken nutzen. Aus hygienischen Gründen ist das Betreten in Schuhen oder barfuß nicht gestattet.

Spöölstuv: Dank für Spende
241-2In dieser Saison konnte die „Spöölstuv“ das Angebot erweitern: Zum einen möchte der farbenfrohe Krabbeltunnel „Tausendfüßler“ erobert werden, zum anderen laden drei Hüpfpferde zum Ausritt in der „Kinderstube“ ein. Möglich wurden diese Anschaffungen durch die Bridgegruppe um Stammgast Isa Bruch, die sich einmal mehr generös zeigte und das Spielgerät sponserte. Die neuen Attraktionen wurden sofort von den „Spöölstuv“-Besuchern in Beschlag genommen. Im Namen der Kinder dankt das Spielhaus-Team für die großzügige Spende.

Kreatives Angebot
241-3In der „Spöölstuv“ können kleine Gäste neben spielerischen auch schöpferische Aktivitäten entfalten. Mal werden Muschelkästchen, Leuchttürme und anderes mehr aus Holz gestaltet, mal Fisch-Mobiles gebastelt oder Stoffe maritim bedruckt. Beim verblüffenden Malsystem „Quadratologo“ mit Phillip Janßen kann die ganze Familie gemeinsam künstlerisch tätig werden, derweil sich die Malkurse von Marlies Eggers, wie „Himmel und Welle“, an Jugendliche und Erwachsene wenden. „Schmuck selbst ­gemacht“ mit Alexandra Damwerth rundet die Kurspalette ab.

Wir basteln Muttertagsgeschenke
Achtung, zwei wichtige Durchsagen! Erstens: nicht vergessen – am Sonntag, 13. Mai ist Muttertag. Und zweitens: Wer noch ein Geschenk braucht, kommt am Freitag, 11. Mai in die „Spöölstuv“. Von 10 bis 12.30 Uhr können Kinder ab vier Jahren mit ihren Papas (oder Großeltern; die Mamas bleiben diesmal außen vor) noch ein tolles Präsent für Mutti basteln (ab 4,– Euro). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Was gebastelt wird? Das erfahren die Kinder bei der Anmeldung, schließlich soll es ja eine Überraschung werden – psssst.

„JAM“ im Frühjahr

Aktuelles aus dem „Jugendhaus am Meer“

„Was fang’ ich an auf Langeoog?“, fragen sich viele junge ­Gäste, die der „Spöölstuv“ entwachsen sind und nach einem passenden Angebot suchen. Wie wär’s mit dem Langeooger „Jugendhaus am Meer“ (JAM)? „Die Möglichkeit, Gleichaltrige zu treffen und sich auszutauschen“, lädt Jugendhaus-Leiterin Tina Seppelt zum Mitmachen ein. Herzlich willkommen!

Die Saison . . .
135-2begann dank Ostern schon zeitig: Seit Mitte März bietet die Einrichtung an der Flughafenstraße ein, mit wenigen Ausnahmen, nahezu tägliches Programm (Öffnungszeiten siehe Aushang). Montags bis donnerstags lockt von 15 bis 18 Uhr das JAM-Café zum Verweilen. „Ein Ort für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren, um sich zu treffen: Gesellschaftsspiele, Kicker, Billard in gemütlicher Atmosphäre“, zählt Tina Seppelt auf. Bei kleinen Snacks, kalten und heißen Getränken kann man auch abhängen, in Jugendzeitschriften blättern, und und und … Ostersamstag, 31. März findet das Kreativ-Café statt: Von 11 bis 17 Uhr besteht hier Gelegenheit, sich schöpferisch auszuleben. „Wir bas­teln alles Mögliche – bei uns kann jeder kreativ entspannen“, verrät Tina Seppelt. Am 28. März und 4. April werden ab 16 Uhr „Armbänder und Schlüsselanhänger aus Paracord“ geknüpft, und am 6. April verspricht von 14 bis 18 Uhr eine „Fotopirsch“ tolle Bildmotive.

Als neues Terrain . . .
hat das JAM das Schiffahrtsmuseum im HDI erobert: Hier laufen rund um Ostern folgende Workshops: „Knotenkunde“ am 27. März und 3. April sowie „Maritime Windlichter aus Glas und Seil“ am 29. März, und zwar jeweils 10 bis 12 Uhr. Ausgangspunkt für die „Knotenkunde“ ist ein stabiler Anker aus Holz: Er bietet Platz für verschiedene Seemannsknoten und deren Beschriftung – ein ebenso ansprechendes wie praktisches Souvenir. Der Work­shop ist für Kinder ab zehn Jahren und Jugendliche gedacht; ­bitte rechtzeitig im JAM oder Museum anmelden, die Teilnahmegebühr beträgt 10,– Euro inklusive Material.
135-1Bei „Maritime Windlichter aus Glas und Seil“ fertigen die Teilnehmer eine stimmungsvolle Beleuchtung im Fischernetz-Look an. Zum Tragen kommt hier eine alte Knüpftechnik, die derzeit ein Revival erlebt: das Makramee.
Im Handumdrehen entstehen aus ­Jutegarn und anderen Schnüren sowie formschönen Gläsern in zwei Größen individuelle Souvenirs (7,– bis 10,– Euro inklusive Material; ab 10 Jahren, Anmeldung erforderlich). – Per 9. April beginnen im JAM die ­Sommer­öffnungs- zeiten: Aus organisatorischen Gründen ist das Jugendhaus dienstags bis freitags von 15 bis 19 Uhr sowie am Samstag von 15 bis 20 Uhr geöffnet. Sonntags und montags bleibt das Haus geschlossen.

„JAM“ im Winter

Aktuelles aus dem „Jugendhaus am Meer“

JAM: Blick auf 2017
Auf ein erfolgreiches Jahr für das „Jugendhaus am Meer“ schaut Leiterin Tina Seppelt zurück: „Das Kreativ-Café erfreut sich wachsender Beliebtheit, unsere Kurse werden immer besser angenommen. Das hat seine Zeit gebraucht; aber es lohnt sich, einen langen Atem zu haben.“ Favoriten sind die „Paracord“-Kurse, in denen trendige Armbänder und Schlüsselanhänger aus Paracord (Parachute Cord = Fallschirmleine) gefertigt werden. Ein Erfolg war zudem das JAM-Café, das schlicht zum Chillen einlädt. Tina Seppelt: „In den Schulferien besuchen uns zunehmend auch jugendliche Urlauber.“
Ein lebhaftes Echo fanden die Aktionen des JAM, wie die jährliche Fahrt zum Heidepark Soltau, diesmal vom 11. bis 13. Juli. Mit von der Partie waren 27 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren: „Wir hatten eine tolle Zeit!“ Ein Gruselmag­net war die Halloween-Fete am 28. Oktober: „Unter dem Motto ‚Tanz der Vampire, Geister und Gespenster‘ haben rund 35 Langeooger Kinder und Jugendliche eine tolle Party gefeiert.“
Ohne hilfreichen Beistand, so Tina Seppelt, wäre die Jugendhaus-Arbeit nicht möglich: „Unser Dank geht an alle Helfer und Spender für ihre Unterstützung sowie an den Golfclub für die gute Zusammenarbeit.“ Ein besonderer Dank gilt Hauke Rieger: Der 18-jährige Langeooger absolviert seit September ein Freiwilliges Soziales Jahr auf der Insel. Die Stelle ist gesplittet: Vormittags verstärkt er das Team der Kindertagesstätte „Wichtelnüst“, nachmittags ist er im JAM aktiv. Hier vertrat er schon Tina Seppelt, als sie einmal krankheitsbedingt ausfiel: „Hauke ist ein äußerst engagierter Mitarbeiter.“
Das JAM-Team wünscht allen Langeoogern und Gästen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2018.

Programm „zwischen den Jahren“
In den Weihnachtsferien macht das Jugendhaus mobil – mit einem fast täglichen Programm vom 27. Dezember bis 6. Januar. Nur zu Silvester und Neujahr bleibt die Einrichtung geschlossen. Am 28. Dezember sowie 2. und 4. Januar lädt das Kreativ-Café (ab 10 Jahren) zum Mitmachen ein: Von 10 bis 13 Uhr besteht Gelegenheit, sich schöpferisch auszuleben. Ob bunter Holzfisch oder maritime Knotentafel: „Das Angebot im Kreativ-Café steht allen Interessierten offen“, unterstreicht Leiterin Tina Seppelt. Zum „Paracord“-Basteln von 10 bis 12 Uhr animiert das JAM am 29. Dezember sowie 3. und 5. Januar (ab 10 Jahren). Am Dienstag, 30. Dezember läuft von 11 bis 16 Uhr im JAM ein „Phase 10“-Turnier. Teilnehmen dürfen alle, die die Regeln des Rommé-ähnlichen Kartenspiels beherrschen. Turnier-Fans melden sich zeitig im Jugendhaus an, das Startgeld beträgt 5,– Euro.
An den Nachmittagen öffnet das JAM-Café seine Tür: Von 15 bis 18 Uhr können sich Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren treffen, können bei Snacks und alkoholfreien Getränken chillen, lesen, kickern, klönen und vieles mehr. Ausnahme ist der 29. Dezember: Da macht das JAM-Café der Disco (ab 10 Jahren) Platz, die von 18 bis 20 Uhr im Jugendhaus steigt. Eintritt 3,– Euro, ein Freigetränk ist inklusive. – Nach den Weihnachtsferien ist das JAM bis Ostern wie folgt geöffnet: Montag bis Donnerstag 15 bis 18 Uhr, Freitag und Samstag 15 bis 19 Uhr (Änderungen vorbehalten). Bei Bedarf können die Öffnungszeiten, etwa für Jugendliche, verlängert werden. Veranstaltungen und Aktionen siehe Aushang.

„Appetitliche“ Bonuskarte
Wer ins Jugendhaus geht, sei es, um sich kreativ zu betätigen oder einfach im JAM-Café abzuhängen, verspürt früher oder später die Lust auf eine Erfrischung. Die Möglichkeit für eine kleine Stärkung gibt es schon lange, neu jedoch ist die Bonuskarte für JAM-Besucher. Die Zehnerkarte für 8,– Euro gewährt satten Rabatt beim Verzehr: Snacks und Getränke kosten pro Stück jeweils nur noch 80 Cent statt 1,50 Euro. „Die Bonuskarte wird gut genutzt“, berichtet das JAM-Team erfreut.

„Happy birthday!“ im JAM
Geburtstagsparty im Jugendhaus – das ist seit Sommer 2016 möglich. Immer mehr Langeooger Kinder und Jugendliche, die aus verschiedenen Gründen ihren Geburtstag nicht zu Hause feiern möchten oder können, nutzen (für kleines Geld) die Räum­lichkeiten des Jugendhauses. Der Fetenvielfalt sind kaum Grenzen gesetzt: Ein kreativer Nachmittag mit „Kuchenschlacht“ und Bastelaktion ist ebenso denkbar wie   eine Nachtwanderung mit an-schließender Übernachtungsparty. „Das haben wir alles schon gehabt – hat gut funktioniert“, berichtet Tina Seppelt. ­Damit es keine terminlichen Überschneidungen gibt, bittet das JAM-Team um rechtzeitige Anmeldung, und zwar mindestens ­einen Monat im Voraus. Dann können noch in Ruhe alle Einzelheiten besprochen werden.

JAM auf Adventsmarkt
Am diesjährigen Adventsmarkt im „Haus der Insel“ am 9. und 10. Dezember beteiligte sich auch das JAM-Team. Am Kreativtisch wurde eifrig gemalt und gebastelt: „Die Resonanz war gut, etliche Langeooger Kinder konnten noch Weihnachtsgeschenke für die Familie anfertigen“, berichtet Tina Seppelt.
Am Stand angeboten wurde zudem die exklusive Langeoog-Edition von Wilhelm Schlote: Der renommierte Künstler hatte ein Plakat mit Inselmotiven gestaltet (der „Utkieker“ berichtete). Das farbenfroh-verspielte Werk ist in verschiedener Form erhältlich: als Postkartenreihe (ab 1,– Euro), Tassen-Serie (je 9,90 Euro), Kunstdruck-Poster (49,95 Euro) sowie als handsignierte und auf 300 Exemplare limitierte 3D-Grafik (400,– Euro), auf Wunsch gerahmt (480,– Euro). „Das sind auch schöne Weihnachtsgeschenke“, sagt ­Tina Seppelt. Ein Teil des Erlöses kommt dem Jugendhaus ­zugute. Außer im JAM gibt es die Artikel noch im Schiffahrts­museum, das als Vertriebspartner auftritt.

Hotspot geplant
Für Jugendliche ist die Nutzung von Internet und Smartphone eine Selbstverständlichkeit. WLAN-Hotspots sind schlechthin die Voraussetzung zur Kommunikation. „Geplant ist daher, neben anderen Liegenschaften der Inselgemeinde, auch das Jugendhaus mit einem Hotspot auszustatten“, berichtet Tina Seppelt. Hierfür müsse jedoch noch die entsprechende Infrastruktur ­geschaffen, sprich: eine entsprechende Leitung gelegt werden. Doch recht zügig in der Saison 2018 soll kostenloses WLAN für Jugendliche im JAM möglich sein.

„JAM“ im Herbst

Aktuelles aus dem „Jugendhaus am Meer“

JAM-Programm
Aktion von dienstags bis samstags bietet das „Jugendhaus am Meer“ im Oktober. Im „Kreativ-Café“ am Dienstag besteht von 15 bis 18 Uhr die Möglichkeit, sich vielseitig schöpferisch auszuleben. Das Kreativ-Café ist offen für alle Interessierten. Außer am 3. Oktober, da unterstützt das JAM-Team den Herbstmarkt im HDI mit schöpferischen Aktionen und Produkten. 747-1Etwa dem „Meeresleuchten im Glas“: fluoreszierende „Meerestiere“ auf Langeooger Strandsand, ein originelles Mitbringsel. Oder fair gehandelte, von Hand verzierte Jutetaschen – statt Plastiktüte. Erhältlich sind dort und im Jugendhaus zudem die Langeoog-Kunstwerke und Plakate von Wilhelm Schlote (der „Utkieker“ berichtete), darunter die neue Langeoog-Tasse für 9,90 Euro.
Weitere Angebote im JAM sind „Paracord-Armbänder“ am Mittwoch, „Speckstein“ am Donnerstag und „Turnbeutel gestalten“ am Freitag, jeweils von 10 bis 12 Uhr. – Mittwochs bis samstags hat von 15 bis 19 Uhr das JAM-Café geöffnet. Bei Snacks und alkoholfreien Getränken können Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren sich treffen, können hier chillen, lesen, klönen oder am Tischkicker spielen.
Am Samstag, 28. Oktober lädt das JAM zur Halloween-Party ein: Unter dem Motto „Tanz der Vampire, Geister und Monster“ geht es von 19 bis 21.30 Uhr rund für Leute ab 10 Jahren. Eintritt: 3,– Euro inklusive einem Freigetränk. Zünftige Verkleidung ist willkommen, aber nicht vorgeschrieben. An den weiteren Samstagen der Herbstferien ist geplant, jeweils um 18 Uhr ein „Treffen am Lagerfeuer“ beim JAM anzubieten, wenn das Wetter es zulässt. Und ab November ändern sich die Öffnungszeiten des Kreativ-Cafés, hier bitte auf die aktuellen Aushänge achten.

FSJ unterstützt Kita und JAM
Hauke Rieger ist wieder da: Nach der Inselschule und einem Berufsgrundschuljahr in Wittmund ist der 18-jährige Langeooger zurückgekehrt. Seit dem 15. September absolviert er ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) auf der Insel. Die Stelle ist gesplittet: Vormittags verstärkt er das Team der Kindertagesstätte „Wichtelnüst“, nachmittags ist er im Jugendhaus aktiv. In der Kita reicht das Aufgabenspektrum von der Bastelaktion bis zur Spielplatzbegleitung. Mit dem JAM ist Hauke Rieger bestens vertraut, als ausgebildeter Jugendleiter betreute er hier in den Vorjahren bereits ehrenamtlich zahlreiche Angebote. 747-3Jetzt kümmert er sich unter anderem ums JAM-Café, leitet Kreativ- und Spielnachmittage und bedient den Snacktresen. Außerdem unterstützt er ­Tina Seppelt bei Gruppenfahrten sowie Veranstaltungen wie dem Adventsmarkt im HDI, oder kürzlich beim Fußballturnier der Ostfriesischen Inseln auf Langeoog. Dabei stellte das JAM nicht nur seine Räume als Umkleiden für die Mannschaften zur Verfügung, sondern hielt auch für die abgekämpften Kicker stärkenden Kaffee und selbst gebackene Kuchen parat.
„Das FSJ macht mir Spaß“, berichtet Hauke Rieger, der auch schon die Leiterin vertrat, als diese krankheitsbedingt ausfiel. Im Herbst bildet er sich auf Fachseminaren fort; Themen sind etwa rechtliche Rahmenbedingungen oder Gruppen- und Spielpädagogik.

„JAM“ im August

Aktuelles aus dem „Jugendhaus am Meer“

Fahrt zum Heidepark
Auch in diesem Jahr organisierte das Jugendhaus-Team um Leiterin Tina Seppelt die Fahrt zum Heidepark Soltau. Der vom 11. bis 13. Juli dauernde Ausflug fand im Rahmen der Langeooger Ferienpass-Aktion statt. Mit von der Partie waren 27 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 17 Jahren, begleitet von Tina Seppelt und Vanessa Schmidt. Der junge Langeooger Marian Shala, im Besitz des Jugendleiterscheins, betreute die Gruppe ebenfalls mit. Ankunft war Dienstagabend, bei schönem Wetter ging es gleich in den Park. Mittwoch hingegen regnete es Bindfäden. Was den Langeoogern aber nichts ausmachte: „Positiv gesehen, hatten wir den Heidepark für uns und konnten ohne Schlangestehen in alle Fahrgeschäfte“, berichtet Tina Seppelt. Am sonnigen Donnerstag wurde vormittags noch einmal der Park erobert, ehe um 13 Uhr die Heimfahrt anstand. „Wir waren geschafft, aber glücklich. Alles in allem war es eine sehr harmonische Gruppe“, resümiert die JAM-Leiterin. 2018 folgt die nächs­te Fahrt: „Wer sicher ist, mitzufahren, kann sich jetzt schon auf eine Vormerkerliste setzen – das erleichtert die Planung.“

„Treffpunkt“-Spende
Über eine Spende von 1.100,– Euro freute sich das Jugendhaus im Juli: Damir Jelic vom „Treffpunkt“ überreichte den Betrag, der aus der Sammelaktion „Futtern für den guten Zweck“ des Langeooger SB-Restaurants stammte (siehe separaten Artikel im „Utkieker“). Zum Termin am 11. Juli war das JAM-Team verhindert, da gerade die Ferienpass-Fahrt anstand. So wurde die Übergabe kurzfristig nachgeholt und das Geld quasi rückwirkend verwendet: „Damit konnten wir den Bus für die Hin- und Rückfahrt bezahlen“, freuten sich Tina Seppelt und Crew. Als Dankeschön brachten die Heideparkfahrer dem „Treffpunkt“-Team ein kleines Geschenk von ihrem Ausflug mit.

Wilhelm Schlote: Langeoog als Kunstwerk
Kreative Kunst im Jugendhaus einmal anders: Viele kennen den renommierten Künstler Wilhelm Schlote. Berühmt ist der Zeichner und Kinderbuchautor für seine einzigartigen Städteplakate. Den Metropolen von New York bis Berlin gesellt sich jetzt ein neues Werk hinzu: die Insel Langeoog. Wie es dazu kam? Wilhelm Schlote ist mit Georg Friedrichs befreundet. Der Geschäftsführer der „Galerie-F“ aus Kranenburg ist auch auf Langeoog bekannt, hatte er vor Jahren doch zahlreiche Kunstausstellungen von Picasso bis Hundertwasser ins HDI gebracht. Da der Galerist zudem ein Stammgast der Insel ist, lag es nahe, mit Wilhelm Schlote ein Langeoog-Plakat zu gestalten.
Friedrichs versorgte den Künstler mit Motiven wie Lale-Denkmal und Wasserturm, und der schuf ein sehr farbenfroh-verspieltes Wimmelbild der „Insel fürs Leben“.
Das Plakat im Format 63 mal 85 Zentimeter ist in zwei Varianten erhältlich: als unlimitierter, hochwertiger Pigmentdruck auf Museumspapier für 49,– Euro sowie als handsignierte und auf 300 Exemplare limitierte 3D-Grafik (400,– Euro), auf Wunsch gerahmt (480,– Euro). „Ein guter Teil des Erlöses kommt dem Jugendhaus zugute“, erklärt Georg Friedrichs, der mit dieser Aktion gezielt die Einrichtung unterstützen möchte. Die Aktion läuft derzeit über das JAM, Tina Seppelt sucht noch nach einem Vertriebspartner auf Langeoog.

„JAM“ im Juni

Aktuelles aus dem „Jugendhaus am Meer“
315-1„Was fang’ ich an auf Langeoog?“, fragen sich viele junge Gäs­te, die der „Spöölstuv“ entwachsen sind und nach einem passenden Angebot suchen. Wie wär’s mit Langeoogs „Jugendhaus am Meer“ (JAM)? „Wir bieten die Gelegenheit, Gleichaltrige zu treffen und sich auszutauschen“, lädt Jugendhaus-Leiterin Tina Seppelt zum Mitmachen ein. Herzlich willkommen!

JAM-Programm
315-2Täglich außer Sonntag und Montag bietet das „Jugendhaus am Meer“ jede Menge Aktion. Dienstags lockt das „Kreativ-Café“: Von 15 bis 18 Uhr (in den Schulferien von 11 bis 18 Uhr) besteht die Möglichkeit, sich schöpferisch auszuleben. Ob maritime Knotentafeln, trendige Paracord-Armbänder oder schmucker Speckstein: Das Angebot im Kreativ-Café steht allen Interessierten offen. – Mittwochs bis samstags hat von 15 bis 19 Uhr das JAM-Café geöffnet. Bei Snacks und alkoholfreien Getränken können sich Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren treffen, können hier chillen, lesen, kickern, klönen und vieles mehr.

Helfer und Helfershelfer gesucht!
315-3Aktives JAM-Team: Wenn am Pfingstsonntag, 4. Juni das große Kinderspielfest des TSV steigt, beteiligt sich das benachbarte Jugendhaus mit einer Aktion. „Wie im Vorjahr sind wir wieder mit einem Schminkstand vor dem JAM vertreten“, teilt Leiterin Tina Seppelt mit. Wenn es sich personell einrichten lässt, soll es zudem ein Bastelangebot geben.
Dabei würde sich das „Jugendhaus am Meer“ über ehrenamtliche Hilfe freuen: „Die Jugendlichen leisten vieles selbst, aber alles können sie auch nicht machen. Es gibt Projekte, die personelle Unterstützung erfordern.“ Geplant sind etwa Kreativ- und Spielfeste, die zwei- bis dreimal jährlich stattfinden sollen. „Für deren Vorbereitung und Ausführung benötigen wir möglichst erwachsene Helfer“, berichtet die Leiterin. Außer der Lust mitzumachen sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Interessierte wenden sich an Tina Seppelt.

Eine Betreuung für Inselschüler . . .
während der Langeooger Schulferienzeiten plant das Jugendhaus Am Meer für dieses Jahr. Im Sommer geht es um den Zeitraum vom 17. Juli bis 4. August, im Herbst vom 9. bis 20. Oktober, und zwar jeweils montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr. „Schulferien bedeuten für Inseleltern echten Hochbetrieb. Im ­Jugendhaus wissen sie ihre Kinder gut aufgehoben“, erklärt Tina Seppelt. „Um unser Angebot entsprechend gestalten zu können, ermitteln wir im Vorfeld den Bedarf.“ Wer also Interesse hat, wendet sich möglichst frühzeitig direkt ans JAM (Tel.: 04972/693-196: Mail: t.seppelt@langeoog.de).

„Eiland-Games“ 2018?
Seit längerer Zeit reift im Jugendhaus die Idee, ein großes Spiel-Event zum Spätsommer, etwa im September zu veranstalten. Vorbild sollen die schottischen „Highland Games“ sein: Deren sportliche Wettbewerbe mit teils rustikalen Disziplinen von Baumstammwerfen bis Tauziehen finden auch im übrigen Europa immer mehr Anhänger. Für Langeoog sollen die Wettkämpfe den Inselgegebenheiten angepasst werden, mit Disziplinen wie Schlickschlitten-Rennen oder Treibholz-Weitwurf. Als Teilnehmer angedacht sind Jugendliche und Erwachsene, die sich körperlich fit genug fühlen, den robusten Mannschaftswettbewerb zu bestehen. Denn: „Es soll durchaus herausfordernd zugehen“, schwebt Tina Seppelt vor. Der Name der „ersten Langeooger ­Inselspiele“ steht noch nicht fest, er könnte in Richtung „Eiland-Games“ gehen. Derzeit ist alles noch in der Planungsphase, das erste Event könnte 2018 starten.

„JAM“ im Spätfrühling

Aktuelles aus dem „Jugendhaus am Meer“

244-2„Was fang’ ich an auf Langeoog?“, fragen sich viele junge Gäs­te, die der „Spöölstuv“ entwachsen sind und nach einem passenden Angebot suchen. Wie wär’s mit Langeoogs „Jugendhaus am Meer“ (JAM)? „Wir bieten die Gelegenheit, Gleichaltrige zu treffen und sich auszutauschen“, lädt Jugendhaus-Leiterin Tina Seppelt zum Mitmachen ein. Herzlich willkommen!„Im Jugendhaus am Meer findet gerade ein Generationswandel statt“, hat Tina Seppelt festgestellt. „Nun kommen die 11- bis 13-jährigen Langeooger.“ Etwa zur Disco, die mehrmals mit gutem Erfolg lief: „Eine Veranstaltung, die monatlich stattfinden könnte.“ Die Jugendlichen haben das Haus kennengelernt und gehen regelmäßig ins JAM-Café. Das glänzt jetzt mit neuer Einrichtung: Neben Stühlen und Tischen wartet dort ein nagelneuer Tischkicker darauf, bespielt zu werden. Das Besondere des von der „Düne 13“ gestifteten Gerätes: Es ist platzsparend hochkant stellbar, etwa, um Raum für den Disco-Dancefloor zu schaffen.

Neue Räume . . .
244-3kann das JAM – im Zuge von Umbaumaßnahmen im Gebäude – jetzt im Obergeschoss des Hauses nutzen. Aus dem früheren Pfadfinder- und einem Lagerraum entstanden ein großer Kreativ­raum mit neuem Materialregal, das Übersicht und Ordnung schafft, sowie ein Fernsehzimmer mit Playstation. „Der Fernsehraum war ein Wunsch der Jugendlichen nach einem Rückzugsort“, erklärt Tina Seppelt. In einem Durchgang fand sich ­zudem noch Platz für ein kleines Nähstudio: „Selber nähen liegt total im Trend.“

JAM-Programm
244-4Aktion von dienstags bis samstags bietet das „Jugendhaus am Meer“. Im „Kreativ-Café“ am Dienstag besteht von 14 bis 17 Uhr die Möglichkeit, sich schöpferisch auszuleben. Von Knotentafeln über Paracord-Armbänder bis Speckstein reicht das Angebot. Das Kreativ-Café ist offen für alle Interessierten. Mittwochs bis samstags hat von 15 bis 19 Uhr das JAM-Café geöffnet. Bei Snacks und alkoholfreien Getränken können Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren sich treffen, können hier chillen, lesen, klönen – oder eben am neuen Tischkicker spielen. Was selbst am Pfingstmontag, 5. Juni geht: Denn als spezieller Ser­vice ist das Jugendhaus auch an diesem Feiertag geöffnet.

„JAM“ im Frühling

Aktuelles aus dem „Jugendhaus am Meer
„Was fang’ ich an auf Langeoog?“, fragen sich viele junge Gäs­te, die der „Spöölstuv“ entwachsen sind und nach einem passenden Angebot suchen. Wie wär’s mit dem Langeooger „Jugendhaus am Meer“ (JAM)? „Die Möglichkeit, Gleichaltrige zu treffen und sich auszutauschen“, lädt Jugendhaus-Leiterin Tina Seppelt zum Mitmachen ein. Herzlich willkommen!

JAM-Programm
Für 2017 wurde das Angebot ausgeweitet und in einen festen Rahmen gestellt. So weiß jeder gleich, was wann wo stattfindet. Von Dienstag bis Samstag ist Action angesagt. Los geht’s mit dem „Kreativ-Café“: Immer dienstags besteht von 14 bis 17 Uhr die Möglichkeit, sich schöpferisch auszuleben.136 „Wir bieten alles Mögliche an: Speckstein, Knotentafel, maritime Souvenirs, Schlüsselanhänger und anderes mehr.“ Immer noch im Trend liegen coole Armbänder aus Leder und Paracord (Parachute Cord = Fallschirmleine), Das Kreativ-Café ist offen für alle Interessierten. Also: hingehen und gestalten, macht echt Spaß!
Mittwoch bis Samstag lädt von 15 bis 19 Uhr das JAM-Café ein: „Ein Ort für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren, um sich zu treffen. Wir bieten Gesellschaftsspiele, Kicker, Billard in gemütlicher Atmosphäre.“ Bei kleinen Snacks, kalten und heißen ­Getränken kann man auch abhängen, in Jugendzeitschriften blättern, und und und …
Zum „festen Programm“ hinzu kommen wechselnde Angebote wie Lagerfeuer, Schnipseljagd oder Disco. Die Aktionen werden kurzfristig per Aushang bekannt gegeben. Was auch für die Osterüberraschungen gilt, an denen das JAM-Team bereits voll Eifer feilt – hier bitte die aktuellen Plakate beachten.

Noch Plätze frei: Heidepark- und London-Fahrt
Zweimal im Jahr ist das Jugendhaus traditionell unterwegs: Da gibt’s einmal die Heidepark-Fahrt im Rahmen der Ferienpass-Aktion (ab 11 Jahren), zum anderen die London-Fahrt (ab 14 Jahren). Auf beiden Touren sind noch Plätze frei. Die Fahrt zum Heidepark Soltau findet vom 11. bis 13. Juli statt. Bei der London-Fahrt können die Teilnehmer noch mitentscheiden, wann es losgehen soll: Mögliche Reisetermine wären die letzte Sommerferien- oder die erste Herbstferienwoche. Nähere Infos und Anmeldung im Jugendhaus. Nicht vergessen: Anmeldeschluss für beide Fahrten ist Anfang Mai.