Archiv der Kategorie: Kirche

Der Weg nach Golgatha

Musik für Querflöte und Orgel zur Karwoche mit Ulrike und Gisbert Wüst am 9. April in der Inselkirche

Die Akzente der Karwoche verdichten die Ereignisse um die Kreuzigung Jesu zielgerichtet auf das Fest der Auferstehung. Musiker aller Generationen haben in unzähligen Werken, allen voran die großen Bach-Passionen, dieser liturgischen Tradition Rechnung getragen.
147Am Palmsonntag, 9. April, findet in der Inselkirche ein Konzert unter dem Motto „Musik für Querflöte und Orgel zur Karwoche“ statt. Ausführende sind Ulrike Wüst (Querflöte) und Gisbert Wüst (Orgel). Der Gymnasiallehrer legte 1976 das A-Examen für katholische Kirchenmusik ab. Die Auswahl der Stücke orientiert sich an den wichtigen Tagen der Karwoche: Palmsonntag – Gründonnerstag – Karfreitag! Drei Blöcke mit jeweils drei Stücken symbolisieren zugleich die göttliche Dreizahl. Bachs Präludium und Fuge C-Dur sowie die beiden Sätze der e-Moll Flötensonate und Langlais „Dominica in Palmis“ eröffnen den Palmsonntag und kündigen den Einzug Jesu in Jerusalem an. Am Gründonnerstag geht es mit Werken wie „Schmücke dich, o liebe Seele“ oder „Getsemane“ um das Geschehen am Ölberg. Der Karfreitag ist die Konsequenz des Vorausgegangenen. Die Chorvariationen über das Lied „Da Jesus an dem Kreuze stund“ (Samuel Scheid 1587–1654) ist eine Paraphrase auf die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz. Eine herausragende Rolle spielt im Zyklus der sogenannten Leip­ziger Orgelchoräle Bachs die Bearbeitung über „O Lamm Gottes unschuldig“. In drei Versen entwickelte Bach ein kunstvolles Satzgewebe, das u. a. in der 3. Strophe die Hinwendung zur „Seligkeit“ (Gunter Hoffmann) demonstriert.
Der Konzertabend in der Inselkirche beginnt um 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende zur Unterstützung der Stiftung „Musik auf Langeoog“ gebeten.

Zwischen Poesie, Islam und Kirchenräumen

Heinz Behrends und seine Frau Birgit bieten vielfältiges Vortragsprogramm

Als Kurpastor auf Langeoog hat Heinz Behrends beinahe ein „Heimspiel“ – auch wenn er dieses Amt erst zum zweiten Mal bekleidet. Denn der ehemalige Superintendent im Kirchenkreis Leine-Solling entstammt einer Bauernfamilie vom ostfriesischen Festland. Auf Langeoog hat er sich daher nahezu zuhause gefühlt, als er im vergangenen Jahr erstmals die Urlaubsseelsorge übernahm. „Es gab frischen Fisch und ostfriesisches Schwarzbrot wie früher bei mir in Loga. Die Gottesdienste waren sehr gut besucht und ich habe viele Rückmeldungen erhalten. Nachhaltig im Gedächtnis geblieben sind mir die Abend-Andachten mit 30 Leuten vor dem Buss-Altar, ebenso ein Traugespräch im Café. Meine Frau und ich haben die Gastfreundschaft der Gemeindemitarbeiter erfahren dürfen. Und unsere gemeinsamen abendliche Wege bei untergehender Sonne am Strand sind uns unvergesslich geblieben“, schwärmt der 68-Jährige. „Kurzum: wir haben die Zeit auf Langeoog sehr genossen.“
608So ist es nicht verwunderlich, dass Behrends zum „Wiederholungstäter“ wurde und sich vom 22. September bis 9. Oktober erneut als Kurpastor engagiert. Im Predigt-Gottesdienst kann man den evangelischen Theologen, der Vielen aus seinen Rundfunk-Andachten und politischen Sonntagsgesprächen im NDR bekannt ist, am 25. September ab 10 Uhr erleben. Besonders freut er sich darauf, den Gottesdienst mit Abendmahl zum Erntedankfest am 2. Oktober auf der Nordseeinsel feiern zu dürfen. „Das ist klasse für mich als ostfriesischer Bauernsohn“, verrät er. Auch zur ökumenischen Vortragsreihe im „Beiboot“ wird Heinz Behrends wieder Beiträge leisten: Am Dienstag, 27. September, spricht er ab 20 Uhr über „Die Poesie Bonhoeffers und ihre Wirkung“. „Das Gedicht ,Von guten Mächten wunderbar geborgen“ ist Vielen bekannt. Aber er hat auch noch andere Gedichte geschrieben. Ich werde seine Texte auslegen und freue mich auf einen Austausch mit den Zuhörern“, hält Behrends einen Ausblick auf den Abend im Gemeindehaus. Am Dienstag, 4. Oktober, will er die Besucher des „Beiboots“ über Gruppen im Islam aufklären. „Der Islam beschäftigt uns immer mehr. Ich bin seit Juni 2016 im Sonderauftrag des Landesbischofs Meister unterwegs, die Diskussion der Flüchtlingsfrage in 14 Kirchenkreisen zu koordinieren. Wir werden urteilsfähiger, wenn wir mehr wissen über diesen Glauben“, so Behrends. In seinem Vortrag „Schiiten, Sunniten, Aleviten und Alaviten, Dschihadisten und Islamisten – wer ist das und was glauben sie?“ will er für Aufschluss sorgen.
Seine Ehefrau Birgit Hecke-Behrends möchte den Insel-Aufenthalt dagegen nutzen, um Urlaubern und Langeoogern die Inselkirche näher zu bringen. Seit 1998 leistet sie Pionierarbeit in der Kirchenpädagogik in Deutschland. „Darin wird allen Altersgruppen ermöglicht, sich einen Kirchenraum mit allen Sinnen zu erschließen. Was sieht, riecht, hört und ertastet man in dem Raum der Inselkirche“, umschreibt die 60-jährige Diakonin die Erkundungen, zu denen sie Erwachsene am Donnerstag, 29. September und am Mittwoch, 5. Oktober, sowie Kinder und deren Begleitung am Freitag, 30. September und Montag, 3. Oktober, jeweils ab 16.30 Uhr einlädt.

Impulse für den Alltag

Gesprächsabende mit Kurpfarrer Pater Heribert Graab

„Ich komme vor allem, um Urlaub zu machen“, lässt Pater Heribert Graab wissen. Dabei will der Jesuit aber keineswegs eine „ruhige Kugel schieben“. Er übernimmt vom 12. bis 30. September als Kurpfarrer sämtliche Gottesdienste in St. Nikolaus. Damit knüpft der langjährige Pfarrer einer katholischen Kirchengemeinde in Göttingen und heutiger „Un-Ruheständler“ in der Kölner Jesuitenkirche „Sankt Peter“ an seine beruflichen Erfahrungen an. 607Auch seine Kenntnisse als Leiter von Exerzitien und Glaubens-Gesprächskreisen will der in der Jugendarbeit engagierte Geistliche auf Langeoog einbringen. An zwei Abenden lädt Heribert Graab dazu ins katholische Pfarrheim ein: Am Mittwoch, den 21. September, steht ein Vortrag mit Gespräch zum Thema „Wie beten? Worte im Schweigen“ auf dem Veranstaltungsplan. Ab 20 Uhr geht es dabei unter anderem um Jesu Rückzug in die Einsamkeit, wie er in der Bibel beschrieben wird. Am Donnerstag, 29. September möchte der Jesuitenpater aus Köln ab 20 Uhr mit seinen Zuhörern auf eine besondere „Entdeckungsreise“ gehen. Bei den Betrachtungen von Darstellungen zum Thema „Engel – Bilder von Gotteserfahrungen“ möchte der 83-Jährige den Zuhörern Impulse für den Alltag mit auf den Weg geben.
Für Pater Heribert Graab ist dies die erste Kurpfarrer-Tätigkeit auf Langeoog. Seinen Aufenthalt möchte er dazu nutzen, die Insel bei Spaziergängen und Radtouren kennen zu lernen und in der Nordsee zu baden. „Außerdem habe ich viel Lektüre im Gepäck. Da kommt bestimmt keine Langeweile auf“, ist sich der gebürtige Krefelder sicher.

„Reisefieber“

Konzert mit dem Blechbläserquintett „NordWestBlech“
am 31. Juli in der Inselkirche

Klassisch, bluesig, jazzig, rockig, verträumt, energetisch, lustig – das Blechbläserquintett „NordWestBlech“ wartet mit einem abwechslungsreichen und vielseitigen Programm von Klassik bis zur U-Musik auf. Bereits zum zweiten Mal tritt das Blechbläserquintett „NordWestBlech“ in der Inselkirche Langeoog auf und freut sich, am Sonntag, 31. Juli den Musikfreunden ein ganz neues musikalisches Programm zu präsentieren. Unter dem Titel „Reisefieber – vom barocken Italien bis nach China“ zeigt es erneut die ganze Bandbreite des NWB-Repertoires auf. „Freuen Sie sich auf einige überraschende Nummern und unerwartete neue Töne“, kündigt das Quintett an.
432Hervorgegangen aus dem Collegium Monasterium, dem Blechbläserquintett des collegium musicum instrumentale der Westfä­lischen Wilhelms-Universität Münster, ist NordWestBlech mit seinem umfangreichen Repertoire aus Barock, Klassik, Romantik, Blues, Jazz und U-Musik zu einem festen kulturellen Bestandteil der nordrheinwestfälischen und regionalen Musikszene geworden. Davon zeugen zahlreiche Konzerte und Auftritte im In- und Ausland, u. a. auch in Mailand, Riccione und auf der Zugspitze. Zudem bereichert NordWestBlech immer wieder Kinderkonzerte. Zu den fünf Musikern gehören Norbert Fabritius (Trompete), Georg Potthoff (Trompete), Roland Göhde (Horn), Thomas Brand (Posaune) und Stephan Schulze (Tuba).
Das Konzert in der Inselkirche beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende zur Unterstützung der Stiftung „Musik auf Langeoog“ gebeten.

Kirchenmusiker mit Leib und Seele

Peter Sigmann vertritt Noémi Rohloff als Kurkantor

Mit Peter Sigmann kommt ein Kirchenmusiker mit Leib und Seele nach Langeoog. Vom 1. bis 25. Juli wird er als Kurkantor die Urlaubsvertretung von Inselkantorin Noémi Rohloff übernehmen und die Gottesdienste musikalisch gestalten. „Ich möchte den Spaß an der Musik vermitteln und brauche Menschen, mit denen ich musizieren kann“, gesteht der 75-Jährige. Schon in seiner Jugend hatte er den Traum, Musiker zu werden.
Eigentlich wollte Peter Sigmann Kirchenmusik studieren. Seine Eltern rieten ihm jedoch ab: „Lern lieber was Vernünftiges“, erinnert sich der Heidelberger an die Worte seines Vaters, für die er heute dankbar ist. Und so verbrachte Sigmann die 45 Jahre seines Berufslebens in Laboren der BASF. Von der Kirchenmusik ließ er aber dennoch nicht ab.
403Mit 16 Jahren erlernte er das Orgelspiel, wurde schon ein Jahr später nebenberuflich Organist in seiner Heimatgemeinde und leitete auch einen Posauenchor. An der Christuskirche in Heidelberg übernahm Sigmann schließlich zunächst den Posten des Chorleiters und wurde kurz darauf auch Organist. Zudem leitete er 35 Jahre lang ein Kammerorchester, mit dem er nicht nur bei Gottesdiensten an Sonn- und Feiertagen zu hören war, sondern auch landauf, landab Konzerte gab. Insgesamt 40 Jahre lang war Peter Sigmann nebenberuflich als Kirchenmusiker tätig.
Das nötige Know-how erlernte er bei einer entsprechenden Ausbildung. „Für über 20 Fächer musste ich damals lernen“, erinnert er sich. Nebenbei schaute er sich im Laufe der Jahre nützliches Wissen rund um den Orgelbau ab: „Wir konnten nicht immer einen Spezialisten rufen, wenn unsere Kirchenorgel repariert werden musste“, erklärt er sein Interesse.
Seit seinem Eintritt in den Ruhestand kann Peter Sigmann seinem Hobby noch mehr Zeit widmen. „Ich kümmere mich um die große Aula-Orgel der Heidelberger Universität, springe in den evangelischen und katholischen Gemeinden der Umgebung als Organist ein, übernehme Friedhofsdienste und musiziere regelmäßig mit einer Kammermusikgruppe. Zudem singe ich mit Kindern im Kindergarten und mit dementen Senioren in Seniorenheimen. Und an der Akademie für Ältere leite ich einen Seniorenchor“, zählt Sigmann auf.
Regelmäßig kann man seiner Kunst im Orgelmuseum im bayerischen Valley lauschen, wenn er dort Stücke an sechs Orgeln zu Gehör bringt. Dabei trifft er auf eine alte Bekannte: „Ich habe die Heidelberger Kino-Orgel dorthin vermittelt, als es keine Verwendung mehr für sie gab“, verrät er. Kurzum: Für Peter Sigmann vergeht kein Tag ohne Musik.
Kein Wunder, dass der begeisterte Musiker auch während seiner Langeoog-Urlaube mit seiner Frau Christiane gern im Kirchenchor aushalf und Noémi Rohloff bei Bedarf musikalisch unterstützte. Im Juli kommt er zum siebten Mal auf die Insel. Bei seinem diesjährigen Aufenthalt wird er die Vertretung der Inselkantorin vollständig übernehmen. Dennoch soll Zeit für Strandspaziergänge und Fahrradtouren ebenso wie für kulturelle Angebote bleiben. „Dafür wird meine Frau sorgen“, lacht Peter Sigmann.

„Ave Maria“

Klassische und geistliche Musik am 26. Juli in der katholischen Kirche St. Nikolaus

Schon zu einer schönen Tradition geworden ist das Konzert „Ave Maria“, zu dem alle Urlauber und Langeooger am Dienstag, 26. Juli herzlich in die kath. Kirche St. Nikolaus eingeladen sind. Viele Stammgäste freuen sich alljährlich auf diesen Abend, der einen ruhigen und entspannten Abschluss eines schönen Urlaubstages für sie bildet. Susane Fröhlke (Sopran), Carina Andersohn (Mezzosopran), Valentina Janzen (Orgel/Klavier) und Andreas Hermann (Posaune) versprechen auch in diesem Jahr allen Besuchern einen stimmungsvollen Abend mit bekannten Werken großer Klassiker wie z.B. Händel, Bellini, Bach und Mendelssohn Bartholdy, aber auch von zeitgenössischen Komponisten wie John Rutter und Andrew Lloyd Webber.
422Durch die bunte Mischung erwartet alle Zuhörer ein abwechslungs- und kontrastreicher Abend mit einem Querschnitt der schönsten Melodien aus dem klassischen und geistlichen Bereich, der immer mal wieder mit kleinen Abstechern in den etwas moderneren Musikbereich abgerundet wird. Das Konzert in der Kirche St. Nikolaus beginnt um 20 Uhr, der Eintritt ist frei.

Feuerwerk der Klänge

Konzert mit dem Duo „Acoustic Colours“
am 24. Juli in der Inselkirche

Für ihren eleganten Mix aus Folk, Klassik & Latin bringt das deutsch/italienische Duo „Acoustic Colours“ alle Voraussetzungen mit: klassische Ausbildung, musikalische Offenheit und vielfältige Improvisationserfahrung. Elsa Ruiba, geboren in San Remo, studierte an den Musikhochschulen von Genua und Mailand, hat lange Zeit als erste Flötistin in angesehenen Orches­tern gespielt und trat oft als Solistin hervor. Sie entlockt ihren Querflöten verschiedenste Klangfarben von warm umschmeichelnd (Altquerflöte) bis silbrig perlend (Querflöte). Gitarrist Stephan Griefingholt hat in Osnabrück studiert, gewann mehrere Nachwuchspreise, wie den „Preis der jungen Liedermacher“ und beeindruckt immer wieder durch seine unterschiedlichen Spieltechniken. „Die Musik des Duos ist ein erfrischender Cocktail“, urteilte das Kulturmagazin Scala von WDR 5 und kürte ihre CD „Acoustic Colours“ zur „CD der Woche“.
430Gitarre und Querflöte, diese Besetzung lässt auf Kammermusik schließen. Die Power und Vitalität von Griefingholt & Ruiba belehrt jedoch schnell eines Besseren. Zusammen spielen sie eine wunderschöne Mischung aus eigenen Kompositionen und süd­amerikanischer Musik. Swingend und scheinbar mühelos verbinden sie dabei Einflüsse des Jazz mit der klassischen Musik und der lateinamerikanischen Folklore. Angesichts des Lutherjahrs 2017 präsentieren die Musiker auch einige Lieder des Reformators, die sie auf ganz eigene Art und Weise arrangiert haben. „Manchmal scheinen Musiker wie füreinander geschaffen“, schreibt die Neue Westfälische Zeitung in einer Kritik.
Am Sonntag, 24. Juli ist das Duo „Acoustic Colours“ mit einem Konzert zu Gast in der Inselkirche, Beginn 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende für die Stiftung „Musik auf Langeoog“ gebeten.

„Danke, Du hast an mich gedacht“

Lieder für die ganze Familie: Nachmittags-Kinderkonzert
mit Clemens Bittlinger am 19. Juli in der Inselkirche

Schon bei den ersten Takten der Musik bebt der ganze Raum, die Kinder springen auf, lachen und klatschen begeistert mit. Liedermacher und Pfarrer Clemens Bittlinger ist da und mit seinem Programm „Danke, Du hast an mich gedacht“ spricht er diesmal ganz besonders die Kinder und ihre Begleiter an. Mit seinem neuen Programm bietet der Pfarrer aus dem Odenwald, der als Kurpastor auf Langeoog wirkt, eine bunte Auswahl an Mit-mach-Kinderliedern. Da wird geschunkelt und geklopft, da wird geklatscht und fest aufgestampft. Alle spielen und singen gemeinsam und schon entsteht ein fetziger Chor. „Hättest Du mich als Schmetterling gestaltet, hätte ich meine Pracht für dich entfaltet, meine Farben würd ich zeigen, damit alle es sehn, lieber Gott, dieses Wunder ließest du entstehn…“. Es geht um die Vielfalt und Farbenpracht der Schöpfung – jeder Mensch, jedes Kind ist ein Original, ein Wunschkind Gottes.
433Ständig dürfen alle irgendwie mitmachen und wenn Clemens zwischen den Liedern eine spannende Geschichte erzählt, stellt man ganz nebenbei fest, wie aufregend die Bibel sein kann. Und immer wieder geht es in die Welt der Tiere: Jung und Alt sitzen auf vorderster Stuhlkante und gestalten die fröhliche Sprechmotette „Ich bin ein Frosch, quak, quak!“ Klassiker wie „Wie schön, dass wir zusammen sind“, „Aufstehn, aufeinander zugehn“ und „Sei behütet“ runden dieses besondere Konzert ab und alle gehen mit einem guten Gefühl nach Hause.
Das Kinderkonzert mit Clemens Bittlinger findet am Dienstag, 19. Juli in der Inselkirche statt, Beginn 16.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende für die Stiftung „Musik auf Langeoog“ gebeten.

„Grace & Kelly“

Konzert mit Patricia Kelly am 19. Juli im „Haus der Insel“
Eine Initiative des VCH Ferien- und Tagungszentrums Haus Bethanien

Patricia Kelly gastiert mit ihrem neuen Programm „Grace & Kelly“ am Dienstag, 19. Juli im „Haus der Insel“. Dem VCH Ferien- und Tagungszentrum Hotel Haus Bethanien ist es gelungen, die weltweit bekannte Künstlerin aus der legendären Kelly Family nach Langeoog einzuladen.
428„Grace & Kelly“ ist nicht nur das neue Programm der Künstlerin, im März 2016 wurde dazu auch ein neues Album veröffentlicht. Dieses wird als ihre persönlichste Arbeit bewertet – mehr noch, als ihre Herzensangelegenheit. Zwölf Lieder, die mit einer ungeheuren Intensität daherkommen, dass es einem den Atem verschlägt. Eindringlich und aufwühlend dokumentieren sie eine Zeit der Künstlerin, die von Einschnitten und Verlusten geprägt war. Gleichsam sind der charismatischen Musikerin in den letzten Jahren viele positive Dinge passiert. Daher sind Lichtblicke, Zufriedenheit, Optimismus und Glaube die Eckpfeiler ihres musikalischen Schaffens. Und trotzdem: Selten besitzen Songs eine solch emotionale Tiefe, selten ist eine Künstlerin so nahbar.
Seit über 30 Jahren lebt Patricia Kelly buchstäblich mit Leib und Seele für die Musik. Als Sängerin, Songschreiberin und Managerin erlebte sie mit der berühmten „Kelly Family“ über drei Jahrzehnte hinweg nahezu alle Erfolge, die man sich in ihrer Branche wünschen darf. 48 Gold- und Platinplatten, Stadien mit bis zu 280 000 begeisterten Fans, weltweite TV-Auftritte sowie fast alle Preise und Auszeichnungen, die ein Musiker erhalten kann. Doch auch Schicksalsschläge haben ihr Leben bestimmt. Beide Seiten fließen bis heute in ihre künstlerische Arbeit ein.
Das Konzert im HDI beginnt um 20 Uhr. Karten im Ferien- und Tagungszentrum Haus Bethanien oder an der Tourist-Info/Rathaus, Erw. 20,– Euro, Kinder (6–14) 14,– Euro, Familienkarten 50,– Euro, oder zzgl. 2,– Euro an der Abendkasse.

Barock und Moderne im Dialog

Konzert mit dem „FineArts“-Gitarrenduo am 15. Juli in der katholischen Kirche St. Nikolaus

Das Gitarrenduo „FineArts“ mit dem Konzert-Gitarristen Tobias Metzmacher (Münster) und Thomas Schettki (Gelsenkirchen) stellt in seinem aktuellen Programm auf interessante Weise die Musik alter Meister den Werken zeitgenössischer Komponisten gegenüber. Der Brückenschlag, den die beiden Musiker hierbei ziehen, reicht von der festen Form einer barocken Sonate bis hin zu improvisatorischen Elementen aus dem Jazz. Sowohl Klassik-Liebhaber als auch Freunde von jazziger und lateinamerikanischer Musik werden bei den Originalwerken und bei den von „FineArts“ selbst gefertigten Bearbeitungen auf ihre Kosten kommen. Am Freitag, 15. Juli, gastiert das Duo mit dem Konzert „Barock und Moderne im Dialog“ in der kath. Kirche St. Nikolaus.
429Die Idee zur Gründung eines festen Gitarrenduos mit Thomas Schettki kam Tobias Metzmacher 20 Jahre nach dem gemeinsamen Studium an der Musikhochschule in Münster. Schnell stellten beide fest, dass es im Hinblick auf die Auffassung zur Gitarre und zur Musik große Übereinstimmung gab. Von Anfang an stand das „miteinander Musizieren“ im Vordergrund. Aus dem großen Repertoire der beiden Vollblutmusiker entwickelte sich bald ihr stilistisch vielseitiges Programm „Barock und Moderne im Dialog.“
Nach erfolgreichem Hochschulabschluss konzertierte Tobias Metzmacher sol­is­tisch sowie in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen deutschlandweit als auch im Ausland. Thomas Schettki hatte die Gitarre zunächst als Folkinstrument für sich entdeckt. Später aber faszinierten ihn die Klangschönheit und Klangvielfalt der klassischen Gitarre so sehr, dass er ein Musikhochschulstudium an der Folkwang-Hochschule Essen und der Hochschule für Musik Detmold/Münster absolvierte.
Das Konzert mit dem Duo „FineArts“ beginnt um 20 Uhr, Eintritt 12,– Euro, erm. 8,– Euro, Karten an der Abendkasse.