Archiv der Kategorie: Kirche

„Kreuz und Meer

Gesprächskreis für Insulaner
Nicht zufällig erinnert der Titel des Gesprächsangebotes von  „Kreuz und Meer“ an die Redewendung „kreuz und quer“: „Unsere Themen sind weit gefächert. Es können Lebenssituationen oder auch liturgische Anlässe sein, über die wir reden“, erklärt Susanne Wübker. „Mein Anteil daran ist es, ein Licht des Glaubens auf das Thema zu werfen  und sehr persönliche Fragen geistlich zu begleiten“, verrät die Pastoralreferentin. „Die Teilnehmer kommen aus allen Altersgruppen, tauschen sich aus und lernen voneinander.“
Entstanden ist „Kreuz und Meer“ aus einer Firmvorbereitung erwachsener Firmlinge. „Die Teilnehmer hatten den Wunsch geäußert, solche Treffen auch nach ihrer Firmung fortzuführen“, so Susanne Wübker. Daraus ist ein kleiner, nicht fester Kreis entstanden, der sich meistens am ersten Dienstag im Monat um 17 Uhr im Pfarrheim der St.-Nikolaus-Kirche trifft. Ein- bis anderthalb Stunden lang dauert der Austausch im geschützten Raum. Die nächsten Termine: 6. Juli und 3. August. „Dies ist ein Gesprächsangebot ausschließlich für Insulaner. Gäs­te sind      zu dieser sehr persönlichen Zusammenkunft nicht zugelassen“, betont die katholische Theologin.   -sbo-

„Orgel plus Saxophon“

Zwei Konzerte mit Burghard Corbach und Inselkantorin Noémi Rohloff am 11. Juli in der Inselkirche
Orgel meets Sax – die Königin der Instrumente, die Orgel, trifft mit einem zweiten Blasinstrument, dem Saxophon, zu einem Konzert zusammen. Welch faszinierende Tonfarben herauskommen, wenn Orgelklänge auf Saxophonsound treffen, zeigen Noémi Rohloff (Orgel) und Burghard Corbach (Saxophon) bei einem Konzertabend am Sonntag, 11. Juli in der Inselkirche.
Obwohl die Besetzung Orgel plus Saxophon noch nicht so häufig wie andere Duo-Kombinationen anzutreffen ist, exis- tiert mittlerweile eine sehr große Anzahl von Komponis-ten des 20. und 21. Jahrhunderts, die speziell für dieses, mittlerweile auch bei Zuhörern sehr beliebte, Zusammenspiel geschrieben haben. Zwei Instrumente, deren Alter und Geschichte sehr unterschiedlich sind, zeigen in Kompositionen von Friedemann Graef, Hans-Martin Limberg, Ad Wammes, Bernard Wayne Sanders, Ton Verhiel und anderen, dass beide sehr gut klanglich miteinander kommunizieren können. Dabei haben beide ihre Solo- und     Begleitparts.
Burghard Corbach begann als Kind mit der Geige als Erstinstrument. Es folgten erste Orchester- und Streichquartett-Erfahrungen. Nach dem Abitur und einem zweijährigen Zivildienst in Israel absolvierte Corbach ein Studium der Publizistik an der Freien Universität in Berlin und ein nachfolgendes Schulmusikstudium an der Universität Bielefeld mit den Instrumenten Geige, Klavier und Saxophon. Burghard Corbach ist Mitglied und inzwischen Leiter des „1. Kölner Saxophonorchesters“, ist Mitglied des Saxophonquartetts „art of sax“, der Klezmergruppe „fun drojssn“, des Trios „Ensemble SaxoCord“ und des Trios „KlaVioSax“ sowie des Rodenkirchener Kammerorchesters und des Salon­orchesters. Musikalische Auslandsreisen führten ihn durch zahlreiche Länder Europas, ebenso nach Namibia und Nicaragua.
Aufgrund der aktuellen Lage und der damit verbundenen Zugangsregelung in der Inselkirche wird das Konzert gleich zwei Mal hintereinander gespielt, um allen Interessierten den Besuch zu ermöglichen. Das erste Konzert beginnt um 19 Uhr, das zweite um 20.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende zugunsten der Stiftung „Musik auf Langeoog“ gebeten, die für den Erhalt der Kantorenstelle sorgt.           -ut-

Die Arche Noah

Musikalische Erzählung für Jung & Alt am 15. Juli in der Inselkirche
Die Geschichte von der „Arche Noah“ (Genesis 6 – 8) ist für viele Kinder wahrscheinlich eine der bekanntesten alttestamentlichen Erzählungen. In „Die Orgel auf der Arche Noah“ wird die Geschichte frei erzählt und unterstützt durch musikalische Untermalungen von den bekanntesten Werken des größten barocken Meisters, Johann Sebastian Bach. Die Kinder werden die Erzählung durch passende musikalische Elemente neu erleben. Ihre Eltern können dabei schmunzelnd entdecken, wie seriöse Musik auch für Kindererzählungen geeignet sein kann. Es werden kleine, paartaktige Ausschnitte aus 24 verschiedenen Bachschen Werken erklingen, wie zum Beispiel das Brandenburgische Konzert, Kantaten- und Oratoriumfragmente sowie bekannte Klavier- und Orgelwerke. Inselkantorin Noémi Rohloff präsentiert diese auf der Orgel, während Pastor Christian Neumann erzählerisch durch die Geschichte führt.
Diese Stunde in der Inselkirche wird für die ganze Familie ein Hörerlebnis und gleichzeitig eine gute Chance für die klassisch-musikalische Erziehung sein.
Die Veranstaltung am Donnerstag, 15. Juli beginnt um 11 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Stiftung „Musik auf Langeoog“ wird gebeten. -ut-

Streichquartett spielt Haydn und Mendelssohn

Zwei Sommerkonzerte mit dem „Consensus Quartett“ am 4. Juli in der Inselkirche

Alle diejenigen, denen Musik ein Lebenselixier ist, und die sie in den letzten Monaten als Live-Erlebnis schmerzlich vermisst haben, können sich auf einen ganz besonderen Konzertabend freuen. Das Consensus Quartett aus Hannover, bestehend aus den Musikerinnen Ulrike Teille und Susanne Dietz (Violinen), Beate Anschütz (Viola) und Bärbel Altenmüller (Violoncello) präsentiert in seinem Konzert zwei bedeutende Werke der klassisch-romantischen Epoche: das Streichquartett in d-moll op. 76 Nr. 2, das sogenannte Quintenquartett von Joseph Haydn und das virtuose, schwungvolle Streichquartett in D-Dur op. 44 Nr. 1 von Felix Mendelssohn Bartholdy. Die vier Instrumentalistinnen widmen sich seit der Gründung des Ensembles im Jahr 2003 neben ihrer Tätigkeit in verschiedenen Orchestern sowie als Instrumentalpädagoginnen intensiv der Interpretation des reichen Repertoires für Streichquartett vom 18. Jahrhundert bis zur Moderne. Hierbei kommt ihnen sicherlich ihre langjährige Erfahrung mit der historischen Aufführungspraxis in so renommierten Ensembles wie der Hannoverschen Hofkapelle und dem Barockorchester L’Arco zugute. Dabei haben sie ihre einzigartige, sehr lebendige und berührende Klangsprache entwickelt, die immer wieder aufs Neue das Publikum in ihren Bann zieht. Aufgrund der aktuellen Lage und der damit verbundenen Zugangsregelung in der Inselkirche wird das Konzert am Sonntag, 4. Juli gleich zwei Mal hintereinander gespielt. Das erste Konzert beginnt um 19 Uhr, das zweite um 20.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende zugunsten der Stiftung „Musik auf Langeoog“ gebeten.

Folkloristische Musik aus Osteuropa

Konzert mit dem Duo Manfred Fränkel und Gert Lueken am 27. Juni in der Inselkirche
Die Musiker Manfred Fränkel (Akkordeon) und Gert Lueken (Klarinette, Saxophon) waren viele Jahre Kollegen an der Kreismusikschule Rotenburg und haben immer wieder bei verschiedenen Gelegenheiten wie Lehrerkonzerten, musikalischen Umrahmungen etc. zusammen Musik gemacht. Nun haben sie daraus ein abendfüllendes Programm zusammengestellt.
Der Großteil des Repertoires gilt ihrer gemeinsamen Liebe für die traditionelle jüdische Klezmermusik, die oftmals schwankt zwischen überschäumender Lebensfreude und sehnsüchtiger Melancholie. In den letzten 40 Jahren hat die Klezmermusik, vor allem durch den argentinisch-israelischen Klarinettisten Giora Feidman große Popularität erlangt.
Darüber hinaus gibt es einige wunderschöne Tangokompositionen, folkloristische Balkan-Tänze sowie ein bisschen französische Musette. Manfred Fränkel hat die Stücke in vielfältiger Weise für diese Besetzung arrangiert. Der Bogen ist weit gespannt und gibt Raum für Improvisationen und vielerlei Emotionen. Über allem steht die Freude an dieser mitreißenden Musik.
Gert Lueken studierte Klarinette und Klavier und Musikpädagogik an der Hochschule für Musik in Bremen und ist Schulleiter  der Kreismusikschule Rotenburg. Er hat in vielen Bereichen der klassischen Musik, der Jazz- und Rockmusik, als Schauspielmusiker und nebenamtlicher Kirchenmusiker gearbeitet. Seit vielen Jahren ist er als Kammermusiker mit Klarinette und als Saxophonist mit Orgel musikalisch unterwegs.
Manfred Fränkel erhielt seine Akkordeon-Ausbildung in Süddeutschland unter starkem Einfluss der dortigen traditionellen Musik. Schon früh begann er, seinen musikalischen Horizont zu erweitern. So beschäftigte er sich intensiv mit den unterschiedlichen Ausprägungen europäischer und auch außereuropäischer Volksmusik. Er spielt und spielte in den unterschiedlichsten Besetzungen, auch mit klassischem Repertoire, Tango, Jazz bis hin zur freien Improvisation.
Beginn des Konzertes ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende zugunsten der Stiftung „Musik auf Langeoog“ wird gebeten. Bitte beachten Sie die Zugangsregelungen.       -ut-

„Ich reise nie ohne Geige“

Kurpastor Stefan Buss sorgt wieder für Musik im Gottesdienst
„Man hat deutlich gemerkt, dass die Menschen zu Zeiten der Pandemie-Regelungen an irgendetwas teilnehmen wollten“, hat Stefan Buss während seiner Zeit als Kurpastor im vorigen Frühjahr festgestellt. „Deshalb waren die Gottesdienste wohl auch begehrter, als wir es erwartet hatten.“
Unter Einhaltung der Corona-Auflagen – geringere Teilnehmerzahl, Abstandsregelung und Hygienemaßnahmen – kamen die Menschen in der Inselkirche zum gemeinsamen Gebet zusammen. Auf gemeinschaftlichen Gesang musste verzichtet werden. „Menschen brauchen Klänge. Deshalb habe ich mit Unterstützung von Kantorin Noémi  Roloff an der Orgel mit meiner Geige einige Musikstücke eingebracht. Und es gab die Möglichkeit, dass zwei bis drei Gemeindemitglieder im Altarraum mit gebührendem Abstand voneinander zusammen singen konnten. Dafür gab es oft dankbare Bemerkungen nach den Gottesdiensten“, so Stefan Buss, der diese Idee von Langeoog in seine Heimatgemeinde Oldenburg mitgenommen und dort angeregt hat. „Und sie wird dort bis heute praktiziert“, freut sich der 74-Jährige.
Im Rückblick auf seine fünfte Amtszeit als Kurpastor, die so ganz anders verlief als die vorigen, hat der frühere Geschäftsführer eines regionalen Diakonischen Werks in Südhessen folgende Erfahrung gemacht: „Ich habe gestaunt, wie problemlos die notwendigen Regelungen eingehalten wurden. Ohne Murren wurden die Vorgaben konsequent umgesetzt. Ich hatte den Eindruck von einer nächstenliebenden Verhaltenskontrolle, die da an den Tag gelegt wurde“, erinnert sich der ehemalige Gemeinde- und Gefängnispfarrer. „Ein großer stiller Anteil von Menschen hat sich der schlimmen Lage angepasst und mit der Einhaltung der Regelungen nicht nur sich selbst, sondern auch diejenigen geschützt, die kein Verständnis für die Vorgaben finden konnten.“
Buss rechnet damit, dass auch während seiner sechsten Amtszeit als Kurpastor vom 21. Juni bis 11. Juli noch Einschränkungen hingenommen werden müssen. „Aber die Flexibilität wird da sein“, ist er sich sicher. Für musikalische Untermalung während des Gottesdienstes ist gesorgt, denn: „Ich reise nie ohne Geige“.
Stefan Buss hofft darauf, dass wieder Gesprächsabende im „Beiboot“ möglich sein werden. „Dann würde ich gerne das Thema ‚Wenn die Wahrheit schmerzt‘ vorschlagen“, plant er. Und auch auf die seelsorgerischen Gespräche freut er sich. „Ich empfinde es als besonders wertvoll, Zeit für Gespräche mit Menschen zu haben. Bei gemeinsamen Spaziergängen können wir die Weitläufigkeit der Insel ausnutzen und über Lebensfragen sprechen. Im Gehen lässt es sich leichter reden – es schafft Nähe und Abstand gleichermaßen. Da hat das Wort ‚zugänglich‘ eine tiefere Bedeutung.“   -sbo-

Kurpfarrer „mit Anhang“

Michael Franke bringt eine Jugendgruppe mit nach Langeoog

Als katholischer Kurpfarrer hat Michael Franke schon beinahe „Insulaner-Status“. Der Diözesanjugendseelsorger im Bistum Os­nabrück kennt Langeoog bereits seit seiner Kindheit. „Schon als kleiner Junge mit vier Jahren habe ich dort mit meiner Mutter und meinem Bruder eine Kur gemacht. Seit 2011 bin ich jedes Jahr zu Ostern auf der Insel. Dabei komme ich nie alleine, sondern jährlich mit 20 bis 25 jungen Erwachsenen aus dem katholischen Bistum Osnabrück, zu dem Langeoog kirchlich gehört. Gemeinsam mit zwei Kolleginnen aus der Jugendseelsorge bieten wir dort jährlich Besinnungstage zu den Kar- und Ostertagen an“, so Franke. 129„Zusammen mit den jungen Leuten verbringen wir im ,Haus Meedenwind’ diese Tage. Wir beschäftigen uns mit Texten aus der Bibel, diskutieren über aktuelle gesellschaftliche Fragen und gestalten die Gottesdienste in der katholischen Inselkirche St. Nikolaus mit,“ gibt der gebürtige Emsbürener einen Einblick in seine Aufgaben auf Langeoog.
Dazu zählen auch die Gottesdienste am Gründonnerstag um 19 Uhr, am Karfreitag um 15 Uhr und in der Osternacht am Karsamstag ab 21 Uhr. Michael Franke verspricht, dass die Feiern dieser Gottesdienste ganz besonders sein werden für Geist, Herz und Verstand. „Viele Urlauber sind schon seit Jahren dabei und freuen sich darauf, dass die „Osnabrücker“ wieder da sind und die Gottesdienste durch Musik, Texte und andere Ideen bereichern.“ Auch für die jungen Leute aus dem Bistum Osnabrück sei der Aufenthalt auf Langeoog zu Ostern ein besonderes Erlebnis, hat der 45-jährige Geistliche während seiner bislang sechs Einsätze als Kurpfarrer erfahren: „Gerade die Weite, das Licht, der Himmel und die Erde auf Langeoog bilden eine wunderbare ,Kulisse’ für diese Tage. Wenn der Horizont weit ist, dann öffnet sich auch der Geist. Viele Jugendliche und Erwachsene spüren dann, dass da ,Mehr und Meer’ ist, als nur Alltag“, so Franke.
Die Arbeit mit jungen Christen begann für den katholischen Theologen gleich nach seiner Priesterweihe 2008. Als Kaplan war er damals Jugendseelsorger in der Jugendbildungsstätte „Marstall Clemenswerth“ in Sögel. 2011 wurde er zum Diözesanjugendseelsorger im Bistum Osnabrück bestellt und wurde zeitgleich geistlicher Leiter der Jugendbildungsstätte „Haus Maria Frieden“ in Wallenhorst-Rulle. Bis 2015 war Franke als Diözesanpräses geistlicher Leiter des Bundes der deutschen katholischen Jugend (BDKJ), dem Dachverband aller katholischen Jugendverbände. Seit zwei Jahren leitet er die Diözesanstelle Berufe in der Kirche im Bistum Osnabrück. Für Michael Franke bringt die Arbeit mit jungen Christen viel Freude: „Ich darf mit sehr vielen kirchlich engagierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten und stelle immer wieder fest, dass der christliche Glaube auch für junge Menschen interessant und eine gute Grundlage für gesellschaftliches Engagement ist.“
Seine knapp bemessene Freizeit verbringt der katholische Geistliche mit Vorliebe auf dem Fahrrad oder am Herd. „Ich koche sehr gerne für Freunde“, gesteht er. Daneben gehören Kino- und Theaterbesuche zu seinen bevorzugten Freizeitaktivitäten. Die Zeit auf Langeoog will Franke auch nutzen, um auszuspannen. „Die Jugendgruppe reist am Ostersonntag ab. Ich bleibe dann noch ein paar Tage dort und kann etwas ausruhen und die Gottesdienste in der Kirche feiern. Dann habe ich ein paar Tage Zeit zum Spazierengehen, Fahrradfahren und Luftholen.“

„Mit Blick aufs Meer“

Virtuose Gitarrenmusik mit Markus Segschneider
am 30. April oder 1. Mai in der Inselkirche

„Die Zuhörer werden die absolut virtuos-geniale Musik des Gitarristen nicht so schnell aus den Ohren verlieren“, schreibt die Wülf­rather Rundschau. Und in der Tat, jedes dieser zahlreichen Konzerte von Markus Segschneider wird zu einem Klang­erlebnis der besonderen Art: Ein Mann, sechs Stahlsaiten und nicht einen Augenblick kommt das Gefühl auf, dass etwas fehlt. Markus Segschneider verfügt als Gitarrist über ein ungeheuer großes Repertoire an Stilmitteln, die sich in seinen Kompositionen nahtlos miteinander verbinden. „Umwerfendes Gitarrenspiel“ (Bride guitar reviews) und seine „überbordende Ideenvielfalt“ (Akustik Gitarre) brachten ihm einen Vertrag beim renommierten Label „Acoustic Music“ ein, bei dem Ende 2008 die akustische Solo­gitarren-CD „Woodcraft“ erschien, die hervorragende Kritiken in der Fachpresse erhielt. Die Fortsetzung erschien im Jahr 2010 unter dem Titel „Snapshots“, gefolgt von der dritten CD „Hands at work“. 2014 erschien „Sketchbook“, begleitet von der bereits zweiten Tour mit der „Acoustic Guitar Night“.
121In Erscheinung getreten ist der Kölner bislang im Rahmen vielfältiger musikalischer Projekte, etwa als Mitglied diverser Bandformationen, als gefragter Studiomusiker, Arrangeur und Komponist. Neben mehr als 100 CDs produzierte Segschneider Musik für Fernsehen und Rundfunk und ist Workshop-Autor für das DVD-Magazin „Acoustic Player“.
Es scheint überhaupt keine Grenzen zu geben für das, was Markus Segschneider mit und auf seiner Gitarre anstellt: Jazz, Folk, Pop, Funk – alles wird gelassen verwoben zu einer Musik, die die lebensfrohe Stimmung eines sonnigen Morgens vermittelt. Am Sonntag, 30. April bzw. am 1. Mai konzertiert der Gitarrist unter dem Titel „Mit Blick aufs Meer“ in der Inselkirche, Beginn 20 Uhr (siehe Plakataushang). Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende zur Unterstützung der Stiftung „Musik auf Langeoog“ gebeten.

„Guitar Ladies“

Gitarrenkonzert mit Heike Matthiesen
am 23. April in der Inselkirche

Heike Matthiesen gehört zu den führenden deutschen Gitar­-     r­isten. Mit viel Gefühl und Seele und den ausdrucksstarken Interpretationen verzaubert sie ihr Publikum. Am Sonntag, 23. April ist die Künstlerin zu Gast auf Langeoog und präsentiert unter dem Titel „Guitar Ladies“ ein Gitarrenkonzert der Extraklasse. Dabei geht Heike Matthiesen auf Entdeckungsreise durch ein unbekanntes Gebiet der Gitarrengeschichte und stellt sich der Frage: Komponieren Frauen anders als Männer? Klingt weibliche Musik anders als männliche? „Bewusst habe ich auf vordergründige Virtuosität verzichtet und pure Musik gewählt. Allen Kompositionen ist eine extreme Klanglichkeit gemeinsam“, heißt es im Vorwort ihrer 2016 erschienenen gleichnamigen CD.
122Wussten Sie, dass die Töchter von Kaiserin Victoria Unterricht bei einer deutschen Gitarrenkomponistin hatten? Oder kennen Sie Tangokomponistinnen? Lyrische, romantische und noch komplett unbekannte, aber wunderschöne Musik von Frauen als musikalische Wundertüte – gespielt von Heike Matthiesen, die nach vorangegangenen Konzerten immer wieder gern nach Langeoog zurückkehrt.
Die renommierte Künstlerin konzertiert weltweit. Die Presse lobt immer wieder ihre Virtuosität, ihre immense Technik und ihre charismatische Bühnenpräsenz. Sie studierte bei Pepe Romero, der sie über mehrere Jahre als Meisterschülerin unterrichtete. Neben ihrer solistischen Karriere spielt Heike Matthiesen immer wieder gern Kammermusik und ist in Rheinland-Pfalz häufig in Konzerten der Villa Musica Mainz zu hören.
In der Inselkirche erwartet die Konzertbesucher ein klangintensives Programm voller Romantik und Temperament. Die Veranstaltung beginnt um 20.00 Uhr, der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende zur Unterstützung der Stiftung „Musik auf Langeoog gebeten.

„Das ist der Tag, den Gott gemacht“

16. April Inselkirche: Geistliche Abendmusik zu Ostern mit dem Spontan Projektchor „Ostern 2017“

Wie in jedem Jahr, findet auch am diesjährigen Ostersonntag, 16. April, eine österliche geistliche Abendmusik in der Insel­kirche statt. Ein Projektchor aus Gästen und Einheimischen wird ein freudiges und vielseitiges Osterprogramm präsentieren, welches er drei Tage vorher, Im Laufe der Karwoche, erarbeitet hat.
Die Osterfreude wird durch Chor- und Orgelmusik dargestellt und bietet jedem die Möglichkeit, durch Zuhören oder Mitsingen dem Auferstandenen zu begegnen. Unter anderem werden österliche Chorstücke mit und ohne Begleitung, wie der im Motto erschienene Osterpsalm (Ps. 118) in zwei Bearbeitungen, von Jacobus Gallus und Robert Jones, erklingen.

Der Spontan Projektchor „Ostern 2017“ singt unter der Leitung von Inselkantorin Noémi Rohloff, an der Orgel begleitet von Kurkantor Gisbert Wüst. Jeder Urlauber mit etwas Chorerfahrung ist herzlich eingeladen, bei der Abendmusik mitzuwirken. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Probentermine für die Geistliche Abendmusik:
Gründonnerstag, 13. April um 20.15 Uhr – 1. Probe im „Beiboot“. Karfreitag, 14. April um 20.00 Uhr – 2. Probe im „Beiboot“.
Karsamstag, 15. April um 17.00 Uhr – Generalprobe Inselkirche.

Das Konzert findet am Ostersonntag, 16. April, um 20.00 Uhr in der Inselkirche statt. Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende zur Unterstützung der Stiftung „Musik auf Langeoog“ gebeten.