Archiv der Kategorie: Informationen aus den Kirchengemeinden

„Reif für die Insel“

A-cappella-Konzert mit den „Barberpapas“ am 18. August in der Inselkirche

Barbershop in seiner modernen, brillanten und farbenfrohen Ausgehkleidung: Das sind die Barberpapas. Akustisch wie optisch stets in frischestem Stil macht sich das junge Vokalensemble seit 2016 einen Namen in der deutschen Barbershop-Szene. Mit seinem obertonsatten Ensemblesound, der eine klangstarke Melange von ausgezeichnet korrespondierenden Einzelstimmen ist, begeistern die vier Sänger aus allen Ecken Deutschlands ihr Publikum – die gute Laune vor und auf der Bühne ist natürlich inklusive. Ein Konzert mit den Barberpapas ist immer ein Erlebnis unterhaltsamster Sorte mit sehr abwechslungsreicher und exzellent ausgewählter Musik. Von Traditionals über Popmusik bis hin zu Musical erklingen alle Tunes stets in traditionellem, dichten und energetischen Barbershop-Satz. Seit ihrer Gründung proben die Barberpapas regelmäßig in den Räumen der altehrwürdigen Folkwang Universität der Künste in Essen. Barbershop ist eine amerikanische Art der A-cappella-Musik, die am Anfang des 20. Jahrhunderts in amerikanischen Barbiersalons (engl. „Barbershops“) entstanden ist. Dort improvisierte und harmonisierte man zu eingängigen Melodien. Neben der Vierstimmigkeit zeichnet sich der Barbershop vor allem durch eng gesetzte Akkorde („Close Harmony“) sowie anspruchs- und klangvolle Arrangements aus, die den wunderbar obertonreichen und kräftigen Klang unterstützen. Charakteris-tisch sind außerdem die „Homorhythmie“, also dass jede der vier Stimmen meistens denselben Text zur selben Zeit singt und die Tatsache, dass die Melodie stets vom „Lead“, also dem zweiten Tenor gesungen wird, während der erste Tenor über der Melodie harmonisiert. Barbershop ist kein eigenes Genre, sondern ein Stil, Musik zu arrangieren. Das Konzert am Sonntag, 18. August in der Inselkirche beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Stiftung „Musik auf Langeoog“ wird gebeten. -ut-

„Ave Maria“

Die schönsten Melodien von Händel bis Webber 
am 15. August in der kath. Kirche St. Nikolaus 

Zu einem Konzertabend voll schöner Melodien aus dem klassischen und geistlichen Bereich laden am Donnerstag, 15. August Susanne Fröhlke (Sopran), Carina Andersohn (Mezzosopran) und Conny Rutsch (Klavier) alle Urlauber und Langeooger in die katholische Kirche St. Nikolaus ein. Viele Stammgäste freuen sich bereits auf das traditionelle Konzert „Ave Maria“, das alljährlich einen ruhigen und entspannten Abschluss eines schönen Urlaubstages für sie bildet.
Mit bekannten Werken der großen Klassiker wie Händel, Bellini und Mendelssohn-Bartholdy, aber auch zeitgenössischer Komponisten wie John Rutter und Andrew Lloyd Webber erwartet die Zuhörer ein ebenso abwechslungsreiches wie kontrastreiches Programm, das immer mal wieder mit kleinen Abstechern in den etwas moderneren Bereich abgerundet wird. Durch die bunte Mischung wird jeder Besucher seinen Lieblingspart finden.
Das Konzert in St. Nikolaus beginnt um 20.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. -ut/reh

„with you … not alone“

Sommerkonzert des Langooger Gospelchores 
am 28. August um 20 Uhr in der Inselkirche

Nach der erfolgreichen Premiere in vollbesetzter Inselkirche im Juni und einem ebenfalls ausverkauften Sommerkonzert im Juli folgt jetzt ein weiterer Konzertabend des Langeooger Gospelchores. Die musikalische Leitung liegt bei Inselkantorin Noémi Rohloff. Unter dem diesjährigen Motto „with you … not alone“ wollen die Mitwirkenden zum Zusammenhalten und gemeinsamen Gestalten aufrufen. Es werden Lieder vorgetragen, die sich mit dieser „nur mit Dir und nicht alleine“-Thematik beschäftigen. Die Bandbreite ist groß: neben traditionellen Gospels werden Lieder aus der aktuellen Gospelszene, afrikanische Melodien und auch Popsongs zu Gehör gebracht. Dabei handelt es sich um neue Lieder und einige aus dem bisherigen Repertoire des Gospelchors. Instrumentalisch unterstützt wird der Chor durch Chorleiterin Noémi Rohloff am E-Piano und Onno Agena an Ca-jon und Schlagzeug. Mitsingen und Mitklatschen ist ausdrücklich erwünscht. Aber auch in den Pausen gibt es etwas zu hören: Katja Agena (Gesang) und Karsten Kugelberg (Gitarre) interpretieren verschiedene Titel aus dem Bereich Pop/Rock.
Das Gospelkonzert am Mittwoch, 28. August in der Inselkirche beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 10,– Euro. Die Karten sind im Vorverkauf und auch an der Abendkasse zu erwerben. Mit dem Erlös wird die Stiftung „Musik auf Langeoog“ unterstützt, die die Kantorenstelle finanziert.       -ut-

„Suche Frieden und jage ihm nach!“

Geistliche Abendmusik mit dem SpontanProjektchor
„Sommer2019“ am 4. August in der Inselkirche

Wie in jedem Jahr, auch in diesem Sommer eine geistliche Abendmusik in der Inselkirche auf dem Programm. Die Veranstaltung findet am Sonntag, 4. August statt, Beginn 20 Uhr. Ein spontaner Projektchor aus Gästen und Einheimischen (früher Insel- und   Gästekantorei genannt) wird ein abwechslungsreiches Chorprogramm präsentieren, welches drei Tage vorher erarbeitet wird. Motto der Abendmusik ist die diesjährige Jahreslosung. Zum Bibelspruch (Psalm 34,15) „Suche Frieden und jage ihm nach!“ werden zahlreiche Chorstücke eingeübt, die das Thema Frieden aufgreifen.
Jeder Urlauber mit etwas Chorerfahrung ist herzlich dazu eingeladen, bei der Abendmusik mitzuwirken. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Projektchor „Sommer2019“ singt unter der Leitung von Inselkantorin Noémi Rohloff.
Die Proben für die Geistliche Abendmusik finden statt am:
Donnerstag, 1. August, 10 bis 12 Uhr – 1. Probe im „Beiboot“
Freitag, 2. August, 10 bis 12 Uhr – 2. Probe im „Beiboot“
Samstag, 3. August, 16 bis 18 Uhr – Generalprobe Inselkirche
Der Eintritt zu dem Konzert am Sonntag, 4. August, um 20 Uhr in der Inselkirche ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende zur Unterstützung der Stiftung „Musik auf Langeoog“

gebeten. -ut-

„Harfenklang und Meeresrauschen“

Harfenkonzert mit Frauke Horn am 5. August
in der katholischen Kirche St. Nikolaus

So leicht wie der Wind im Frühling, so melancholisch wie der Blick auf die Klippen und das Meer. Der Klang einer Harfe führt immer auch in die Natur und in den Alltag der Menschen …  Frauke Horn lädt uns ein, der Königin der Instrumente zu lauschen und Gedanken schweifen zu lassen. In ihren Konzerten stellt Frauke Horn gerne ihre eigenen Kompositionen in ihrem wundervollen eigenen Stil vor. Der Klang der Harfe begleitet die Zuhörer in eine eigene Art der Kontemplation. „Die Saiten werden gezupft und sogleich erfüllt sich der Raum mit ihrer dynamisch zarten Musik zu einer unvergesslichen Atmosphäre“, schreibt die Badische Zeitung.
Die Kompositionen von Frauke Horn bestechen in ihrer Vielfältigkeit und Improvisationsfreude. Sie schöpfen aus der Ursprünglichkeit der asiatischen Klassik, der Musik der Renaissance und der Moderne. Traditionelle Musik aus Japan hat die Musikerin von der Koto, der japanischen Wöllbrettzither, auf die Pedalharfe übertragen.
Ihre Musikstücke erzählen mit Gefühl, Seele und Leidenschaft Geschichten und Stimmungen, die jeder von sich kennt. Auf dieser Konzertreise wird Frauke Horn neue Kompositionen ihrer CD Harp for Heart und ihrer aktuellen Arbeit „Birds path“ vorstellen. Die Konzertbesucher dürfen sich auf einen besinnlichen Abend freuen. Die Veranstaltung in der kath. Kirche St. Nikolaus am Montag, 5. August, beginnt um 20 Uhr. Eintritt: 12,– Euro, Kinder frei. Veranstalter ist die „Seelsorge am Meer“.   -ut-

„Gregorianic meets Pop“

Konzert mit bulgarischem Vokal-Oktett „Gregorian Voices“
am 25. August in der St.-Nikolaus-Kirche

Seit dem Frühjahr 2011 ist die Gruppe „The Gregorian Voices“ wieder auf Tournee in Europa. Mit ihrem Leiter Georgi Pandurov und acht außergewöhnlichen Solisten tritt sie das Erbe des Männerchores „Gloria Dei“ an. Ziel dieses Chors war die Wiederbelebung der Tradition der orthodoxen Kirchenmusik. Das Ensemble erhielt mehrere internationale Auszeichnungen.
Gekleidet in traditionelle Mönchskutten erzeugen die Sänger eine mystische Atmosphäre, die das Publikum auf eine Zeitreise durch die Welt der geistlichen Musik des Mittelalters führt – eine Klangwelt ohne zeitliche, religiöse, und sprachliche Grenzen. Erleben Sie ein abwechslungsreiches Konzert mit einer Mischung aus gregorianischen Chorälen, orthodoxer Kirchenmusik und Liedern und Madrigalen aus der Zeit der Renaissance und des Barock. Die Akteure singen gemäß der gregorianischen Tradition pentatonisch, schlicht und einstimmig. Pentatonik ist das ältes­te nachgewiesene Tonsystem und wird auch als Fünfton-Musik bezeichnet. Mit seiner Stimmgewalt und vielen Solopassagen zeigt der Chor und seine Solisten, wie Gregorianik heute klingen kann: authentisch und dennoch zeitnah.
Im zweiten Teil des Konzerts erklingen Klassiker der Popmusik, wie unter anderem „Knocking on heaven’s door“ von Bob Dylan, „Hallelujah“ von Leonard Cohen, „Thank you for the music“ von ABBA, „Sound of Silence“ von Simon and Garfunkel, „Sailing“ von Rod Steward oder „Bohemian Rapsody“ von Queen, die im Stil des gregorianischen Gesangs neu arrangiert wurden. Ein Feuerwerk purer Freude und Dynamik ohne jegliche instrumentale Begleitung fasziniert das internationale Publikum.
Das Konzert auf Langeoog findet am Sonntag, 25. August in der kath. Kirche St. Nikolaus statt, Beginn 20 Uhr, Einlass ab 19.45 Uhr. Kartenvorverkauf: Buchhandlung Krebs am Wasserturm, Kiosk am Bahnhof. Eintritt: 24,90 Euro, Restkarten an der Abendkasse. -ut-

„Einfach ausprobieren!“

Kurkantor Hermann Wilhelmi lädt zu den Proben des SpontanChors ein –
Crossover-Konzert am 28. Juli in der Inselkirche

Zum wiederholten Mal ist der Oberstudienrat Hermann Wilhelmi aus dem hessischen Laubach als Kurkantor auf Langeoog und damit als Urlaubsvertretung für Inselkantorin Noémi Roh-loff für die musikalische Untermalung der Gottesdienste und Andachten der evangelischen Inselkirchengemeinde zuständig.
Als passionierter Chormusiker lädt der Organist und Dozent des Hessischen Sängerbundes und Chorleiter mehrerer Chöre sangesfreudige Urlauber und Einheimische am Samstag, 13. Juli um 20 Uhr ins „Beiboot“ zu einer „SpontanChor-Probe“ für den Predigtgottesdienst am darauffolgenden Sonntag ein.
Und wie schon in den Vorjahren übernimmt Hermann Wilhelmi die musikalische Leitung bei den Proben für das SpontanChorProjekt mit Liedermacher und Kurpastor Clemes Bittlinger am Sonntag, 21. Juli, das um 20 Uhr in der Inselkirche präsentiert wird. Geprobt wird am 19. und 20. Juli jeweils ab 20 Uhr im „Beiboot“.
Instrumental-musikalische Einstimmungen auf den Tag gibt der Preisträger des Orgelwettbewerbs der EKHN von 2014 am 9. und 16. Juli jeweils um 11 Uhr während der „OrgelMomente“ in der Inselkirche.
Für Hermann Wilhelmi sind das Orgelspiel wie auch die Tätigkeit als Chorleiter ein schönes Hobby neben seiner Tätigkeit als Musiklehrer in Gießen: „Wir singen und musizieren viel, in meinem Chor singen achtzig bis 120 Kinder, weitere sieben Chöre von fünf Vereinen an vier Abenden stehen unter meiner Leitung.
Ich mag vielseitige Tätigkeiten und spiele neben Bach und Mendelssohn auch Jazz, Rock und Pop auf der Orgel und begleite Instrumentalisten und Sänger. Sonst spiele ich in Konzerten, für A-Kantoren oder auch auf Dorf-Orgeln“, fasst der umtriebige Kurkantor sein musikalisches Schaffen zusammen. Auch auf Langeoog will der 57-Jährige sein Publikum und Freizeitsänger für die Musik begeistern: „Auf die Spontan-Kantorei freue ich mich jedes Jahr neu, das ist immer spannend, wer so alles kommt“, sagt er und rät zum Besuch der Chorproben im Beiboot: „Einfach ausprobieren!“

Crossover-Konzert: Musik für Violine und Orgel

„Da ist für jeden Geschmack etwas dabei“, ist sich Hermann Wilhelmi sicher, wenn er über das Crossover-Konzert für Violine und Orgel spricht, das er am 28. Juli gemeinsam mit der Violinis­tin Friederike Bruhn – Diplom-Musikpädagogin aus Ammersbek und seit 2015 Konzertmeisterin des Hamburger Haydn-Orches-ters – in der Inselkirche geben wird: „Violinmusik mit schmach- tender Romantik wie „Salut d’amour“ von Elgar oder der Sicilienne von Gabriel Fauré, ergänzt von fröhlichem Irish Folk, eröffnet mit edlem Barock von Bach für Violine solo wird umrahmt von der Orgel: Bachs großes und spielfreu-diges Präludium und Fuge a-moll BWV 543 wechselt mit Frauenpower der Jubilarin Clara Schumann in einer eigenen Bearbeitung im Kontrast mit einem der schwärmerischsten, virtu-osen Violinsonatensätze Robert Schumanns. Der große Klang der Kathedralen lebt auf mit César Francks Choral Nr.3 a-moll und der Toccata F-Dur von Charles Marie Widor aus der 5. Orgelsinfonie“, fasst er begeistert das Programm zusammen.
Das Crossover-Konzert am Sonntag, 28. Juli in der Inselkirche beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende für die Stiftung „Musik auf Langeoog“ gebeten. -sbo-

Zwischen Himmel und Erde

Gitarrenkonzert mit Paolo Patané am 27. Juli um 20.30 Uhr in der kath. Kirche St. Nikolaus

Es ist ein Gedicht, wenn Paolo Patané zu seiner spanischen Gitarre greift und seine Eigenkompositionen zu Gehör bringt. Für ihn ist Musik Poesie, in die viel Autobiographisches und auch Philosophisches eingebunden ist. Was immer sich zwischen Himmel und Erde abspielt – der Esenser Künstler verleiht dem Geschehen Töne; mal heiter, mal melancholisch, angesiedelt in der Musikkultur unterschiedlichs-ter Weltgegenden, virtuos ins Hier und Jetzt geholt. Paolo Patané wurde auf Sizilien geboren, lebt aber seit seiner Kindheit in Ostfriesland. Seine Liebe zur Musik entdeckte er schon früh, begann mit Cello-Unterricht, wechselte aber schon bald zur Gitarre, die ihn seitdem nicht mehr losgelassen hat. Der Weg führte von Rock und Pop hin zur Eigenkomposition. Im Zuge zahlreicher Konzerte in Ostfriesland und auf den ostfriesischen Inseln hat der Gitarrist und Interpret sich mittlerweile einen großen Bekanntheitsgrad erworben und eine treue Fangemeinde aufgebaut. Das Konzert „Zwischen Himmel und Erde“ am Samstag, 27. Juli, in der kath. Kirche St. Nikolaus, beginnt um 20.30 Uhr. Der Eintritt ist frei – um eine Spende wird gebeten.

Himmlische Gitarrenklänge

Konzert mit dem „FineArts“-Gitarrenduo am 22. Juli in der katholischen Kirche St. Nikolaus

Das Gitarrenduo „FineArts“ mit den Konzert-Gitarristen Tobias Metzmacher (Münster) und Thomas Schettki (Gelsenkirchen) entführt in seinem aktuellen Programm die Zuhörer nach Spanien. Mit Werken von Isaac Albéniz, Enrique Granados und Manuel de Falla werden die wichtigsten Meister der spanischen Romantik zu Gehör gebracht. Weiter geht es dann ins 20. Jahrhundert. Die beiden Musiker betonen, dass es sich bei den modernen Werken um „klingende Musik handelt“. Sie schlagen hier ein Crossover zum Jazz und Pop: Werke aus Südamerika, eine eigene Bearbeitung eines Stückes von Ralph Tow­ner, ein Werk Chelso Machados aus Brasilien sowie des Kubaners Leo Brouwer, der Songs von den Beatles in seine eigene Tonsprache für zwei Gitarren überführt hat. Die Idee zur Gründung eines festen Gitarrenduos mit Thomas Schettki kam Tobias Metzmacher 20 Jahre nach dem gemeinsamen Studium an der Musikhochschule in Münster. Schnell stellten beide fest, dass es im Hinblick auf die Auffassung zur Gitarre und zur Musik große Übereinstimmung gab. Von Anfang an stand das „miteinander Musizieren“ im Vordergrund. Nach erfolg- reichem Hochschulabschluss konzertierte Tobias Metzmacher sol­is­tisch sowie in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen deutschlandweit als auch im Ausland. Thomas Schettki hatte die Gitarre zunächst als Folkinstrument für sich entdeckt. Später aber faszinierten ihn die Klangschönheit und Klangvielfalt der klassischen Gitarre so sehr, dass er ein Musikhochschulstudium an der Folkwang-Hochschule Essen und der Hochschule für Musik Detmold/Münster absolvierte. Am Montag, 22. Juli, gastiert das Duo „FineArts“ mit dem Konzert „Himmlische Gitarrenklänge“ in der kath. Kirche St. Nikolaus. Beginn ist um 20 Uhr, Eintritt 15,– Euro, erm. 10,– Euro, Karten an der Abendkasse.

Musik und Texte mit Tiefgang

Kurpastor Clemens Bittlinger stellt im Konzert sein neues Album vor

Clemens Bittlinger entspricht so gar nicht der landläufigen Vorstellung von einem Pfarrer: Der evangelische Theologe und Kommunikationswirt verknüpft seit rund 30 Jahren seine Passion, die Musik, als Beauftragter für Mission und Ökumene mit seinem Kirchenamt – und das professionell. Jährlich steht er bei etwa hundert Konzerten auf der Bühne. Die CDs des Liedermachers finden reißenden Absatz. Mehr als 300.000 verkaufte Tonträger machen ihn zu einem der erfolgreichsten Interpreten seines Genres. Mit seinen Texten legt er gern den Finger in die gesellschaftlichen Wunden. In allen spiegelt sich sein Bekenntnis zum Christentum wider.
Doch nicht nur die Musik ist eine Leidenschaft von Clemens Bittlinger – auch Langeoog hat es ihm angetan. Und so wird er vom 4. bis 25. Juli zum nunmehr achten Mal als evangelischer Kurpastor auf der Insel sein. „Langeoog entspannt. Man bewegt sich zu Fuß, per Rad oder mit dem Pferd und findet selbst zu hoch frequentierten Urlaubszeiten immer ein Fleckchen am Strand, wo man seine Ruhe hat. Ich habe Muße zu lesen, ins Kino zu gehen und mit der Familie zusammen zu sein. Und es gibt viele kulinarische Köstlichkeiten – die leider gar nicht gut sind für meine Figur“, verrät er die Gründe dafür.
Selbst die Arbeit als Kurpastor sei von Urlaubsatmosphäre gekennzeichnet: „Man merkt, dass die Leute sich bewusst Zeit nehmen, über ihr Leben nachzudenken. Die Urlaubergemeinde ist offen für Anregungen“, so Bittlinger. Und die will er ihr nicht nur während der Gottesdienste am 7., 14. und 21. Juli geben, sondern auch bei den Proben und dem Auftritt eines Spontanchores. „Jedes Jahr kommen zwischen 20 bis 30 Urlauber zusammen und üben unter der Leitung von Kurkantor Hermann Wilhelmi Lieder für ein gemeinsames Konzertprojekt.“ Das kommt am 21. Juli ab 20 Uhr in der Inselkirche zur Aufführung und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Ich-bin-Worte Jesu“.
Neben einem Kinder- und Familienkonzert am 17. Juli wird Clemens Bittlinger einen weiteren Auftritt haben. Am 7. Juli stellt er ab 20 Uhr sein neues Album „Bleibe in Verbindung“ vor. „Das ist mein bislang bestes Soloalbum“, ist der Liedermacher überzeugt. „In einem der 14 neuen Stücke habe ich mir beispielsweise erlaubt, einen neuen Text auf die Nationalhymne zu schreiben. Und weil ich in meinen Liedern so viel zu sagen habe, habe ich auch gleich noch bei einem Ausflug zum Poetry Slam ein 200 Seiten starkes Buch dazu geschrieben. Daraus werde ich während des Konzertes auch auszugsweise lesen.“    -sbo-