Archiv der Kategorie: Informationen aus den Kirchengemeinden

Musikalische Vielfalt zum Genießen – Klänge von klassisch bis keltisch

Familienkonzert am Pfingstsonntag in der Inselkirche

Ein bunter Strauß aus klassischen Werken, Filmmusik, sowie eigenen keltischen Arrangements erklingen im Inselkonzert der Musiker-Familie Simko. Die Zuhörer erwartet eine breite stilistische Palette mit unterschiedlichen instrumentalen Klangfarben. Die Eltern Martina und Alexander Simko lernten sich in ihrem gemeinsamen Musikstudium in Kassel kennen und lieben und weiteten ihr Können in weiteren Studiengängen in Berlin, Müns­ter und Brüssel aus. Beheimatet in der Alten Musik geben sie seit Jahrzehnten Konzerte mit Blockflöte, Traversflöte, Cembalo und Gesang. Parallel dazu entwickelte sich eine große Zuneigung zur keltischen Musik, wofür Harfe und Gitarre mit ins       Instrumentarium aufgenommen wurden.
Ihre vier Kinder wuchsen musikalisch auf und hatten bereits vor der Schule jedes für sich einen eigenen Instrumentenwunsch, den die Eltern mit Freude gefördert haben. Seit 2003 – nun also bereits seit 16 Jahren – wird die sechsköpfige Familie Simko zu den unterschiedlichsten Anlässen und Konzerten zum Musizieren eingeladen. Nach und nach weiteten sich die musikalischen Einladungen aus, so dass die Familie von Langeoog über Hannover bis Kassel im Laufe der Jahre in vielen Städten Norddeutschlands musikalisch unterwegs war, soweit es der turbulente Alltag einer großen Familie zulässt. Karl, mit 26 Jahren der Älteste, lebt als Cellist in Frankfurt. Zur großen Freude der gesamten Familie bekam er im Okober 2018 mit seinem Ensemble „4 Times Baroque“ den „Opus-Klassik“-Preis verliehen und durfte bei der ZDF-Sendung zur Verleihung durch Thomas Gottschalk mit seinem Ensemble im Berliner Konzerthaus auftreten. Leon, 23 Jahre alt, Benjamin, 20, und Lydia, 18, befinden sich in Studium und Ausbildung. ­­
Das Konzert am 9. Juni in der Inselkirche beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende für die Stiftung „Musik auf Langeoog“ gebeten.   -ut-

Die Vielfalt der Romantik

Konzert „Frühlingsglaube“ mit Carolin Loß und Michael Loß am 16. Juni in der Inselkirche

Auf einen romantischen Lieder- und Klavierabend können sich die Freunde gefühlvoller Klassik am Sonntag, 16. Juni freuen. Um 20 Uhr sind die Sopranistin Carolin Loß und Pianist Michael Gundolf Loß in der Inselkirche zu Gast. „Frühlingsglaube“ lautet der vielversprechende Titel des Konzerts. Zu Gehör kommen Lieder und Klavierstücke der Romantik, unter anderem mit   Werken von Robert Schumann, Franz Schubert und Frédéric Chopin.
Seit 2010 tritt Carolin Loß regelmäßig im Duo mit Michael Loß auf. Der Schwerpunkt ihres Schaffens ist das Liedgut der klassischen Romantik und die Operette. Aufgewachsen in Berlin und Hamburg absolvierte sie zunächst eine Ausbildung zur Schauspielerin an der „Berliner Schule für Bühnenkunst“. 2005 entdeckte sie die Leidenschaft für den Gesang und begann ihre Ausbildung als Sopranistin in Hamburg und Dresden. Ab 2008 studierte Carolin Loß Operngesang und Gesangspädagogik an der Musikhochschule Köln und absolvierte 2014 den Master of Music mit Bestnote. Zudem erhielt sie Meisterkurse bei Luana DeVol, Krisztina Laki und Mechthild Georg. Seit 2014 ist sie als Gesangslehrerin tätig, seit 2016 in Ravensburg.
Der 1988 in Freiburg geborene Pianist Michael Gundolf Loß erhielt bereits mit sieben Jahren Klavierunterricht und mit 14 Jahren Kompositionsunterricht. Mit 16 Jahren wurde er in die Akademie zur Begabtenförderung der Musikhochschule Freiburg aufgenommen. 2008 bis 2015 studierte Loß an der Kölner Musikhochschule Klavier, Musiktheorie und Liedbegleitung. Ein Auslandssemester in London am Royal College of Music schloss sich an. Weitere pianistische Anregungen erhielt er von Pierre-Laurent Aimard, Peter Feuchtwanger und Paul Badura-Skoda. Loß ist Klavierpädagoge an der Musikschule Ravensburg und arbeitet darüber hinaus als Pianist, Arrangeur und Komponist. -ut

„Dancing Pipes“

Crossover-Orgelimprovisationskonzert mit Joachim Thoms am 30. Juni in der Inselkirche

Kirchenmusikalische Klänge der besonderen Art erwarten die Konzertbesucher am 30. Juni in der Inselkirche Langeoog:   Crossover-Organist und Entertainer Joachim Thoms sorgt im Rahmen des Gemeindefestes mit einem Orgelimprovisationskonzert für den musikalischen Abschluss.
In seiner Darbietung wird er, wie schon in den vergangenen Jahren, die Orgel mit Pedal- und Tastenakrobatik „zum Tanzen“ bringen. Viele seiner Zuhörer wünschten, Thoms solle in seinen Konzerten mehr singen. Dieser Facette seiner Auftritte wird er sich in diesem Programm weiter annähern. Jedes Stück wird natürlich trotzdem ein fulminantes Orgelwerk, bereichert durch einige Gesangssoli und andere Überraschungen. Zu hören sind Stücke aus der frühen Jazzzeit von „Bei mir bist du scheen“ über den Rockklassiker „The Final Countdown“ von Europe bis hin zum berühmten Klassikstück „Libertango“ von Astor Piazolla.

Joachim Thoms lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin. Von 1982 bis 1987 studierte er Kirchenmusik in Görlitz. Seine Improvisationstechnik vervollkommnete er am Kirchenmusikalischen Institut der Universität Greifswald. Er war Privatschüler des Konzertorganisten Erich Piasetzki und des Komponisten Hans Peter Jannoch. Im Rahmen seiner Arbeit als Kirchenmusiker an der kath. Pfarrkirche St. Josef in Berlin Weißensee realisiert er regelmäßig Aufführungen oratorischer Werke wie Bach’s Johannespassion, der Messias oder das Mozart­requiem. Joachim Thoms konzertiert neben seinen Orgelimprovisationen auch in verschiedenen Besetzungen mit dem Ensemble „Compagnia dell’arte“. – Das Konzert in der Inselkirche beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird eine Spende für die Stiftung „Musik auf Langeoog“ erbeten.   -ut-

„SelbstFAIRständlich“ feiern

Inselkirche lädt zum Gemeindefest am 30. Juni ein

Mit Aktionen für Kinder und einem gleichermaßen interessanten wie unterhaltsamen Programm für Erwachsene feiert die evangelisch-lutherische Gemeinde am Sonntag, 30. Juni 2019, ihr Gemeindefest. In diesem Jahr steht es unter dem Motto „SelbstFAIRständlich“.
Nach dem Festgottesdienst, der um 11 Uhr in der Inselkirche beginnt, kann man sich ab 12 Uhr Grillwürste, Erbsensuppe und Pommes frites – allesamt „ökofair“ – schmecken lassen.
Während die jüngsten Besucher sich ab 13 Uhr bei Spielen und beim Gestalten von Buttons oder Taschen im „Beiboot“ vergnügen können, erwartet die Gemeindemitglieder und Urlauber eine Kirchenführung. Der Eine-Welt-Laden ist geöffnet und lädt zur Teilnahme an einem Quiz ein, bei dem es allerhand zu gewinnen gibt. Die Sieger werden zum Abschluss des Gemeindefes-tes um 17 Uhr bekannt gegeben.
Im „Beiboot“ kann man ab 14 Uhr eine Verschnaufpause bei Tee, Kaffee und selbstgebackenem Kuchen einlegen. Kuchen-spenden werden dafür gern angenommen. So gestärkt, lässt sich ab 16 Uhr aus voller Kehle beim Offenen Singen mitmachen. Für die instrumentale Unterstützung sorgen, wie im Vorjahr, die Bläser von „Lütt un Groot“ sowie Kantorin Noémi Rohloff am Keyboard. Den Abend gestaltet Joachim Thoms ab 20 Uhr in der Inselkirche mit einem Improvisationskonzert unter dem Titel „Orgel Crossover“.    -sbo-

Musikalischer Aufruf zur Gemeinschaft

Gospelkonzert feiert am 19. Juni Premiere in der Inselkirche / Weiteres Sommerkonzert am 4. Juli

Mit einem Konzert in der Inselkirche will der Gospelchor Langeoog zum Zusammenhalten und gemeinsamen Gestalten aufrufen. Am Mittwoch, 19. Juni, feiert das Programm des Chors unter der Leitung von Noémi Rohloff ab 20 Uhr Premiere. In dem Konzert, das in diesem Jahr unter dem Motto „with you … not alone“ steht, werden Lieder vorgetragen, die sich mit dieser „nur mit Dir und nicht alleine“-Thematik beschäftigen. Die Bandbreite ist groß: neben traditionellen Gospels werden Lieder aus der aktuellen Gospelszene, afrikanische Melodien und auch Popsongs zu Gehör gebracht. Dabei handelt es sich um neue Lieder und einige aus dem bisherigen Repertoire des Gospelchors. Mitsingen ist ausdrücklich erwünscht. – Am 4. Juli gibt es beim Sommerkonzert um 20 Uhr eine weitere Möglichkeit, den Gospelchor mit diesem Programm zu erleben.
Der Eintritt kostet 10,– Euro. Die Karten sind im Vorverkauf und auch an der Abendkasse zu erwerben. Mit dem Erlös wird die Stiftung „Musik auf Langeoog“ unterstützt, die die Kantorenstelle finanziert.     -sbo-

„Der letzte Heuler“

Krimilesung mit Christiane Franke am 27. Juni im VCH Ferien- und Tagungszentrum Hotel Bethanien

Krimiautorin Christiane Franke liest am Donnerstag, 27. Juni im Rahmen des „Weltnaturerbe-Geburtstages des Wattenmeeres“ aus dem bereits 2015 erschienenen Ostfriesland-Krimi „Der letzte Heuler“. – Ostfriesland, Neuharlingersiel, im Som- mer: Auf der Suche nach Hilfe für einen kleinen Seehund stolpert Lehrerin Rosa über einen Toten. Der pensionierte Chefarzt der Kinderklinik wurde erschossen. Während die Kripo Wittmund an Auftragsmord glaubt, verfolgt Rosa gemeinsam mit dem Postboten Henner und Dorfpolizist Rudi ganz andere Spuren. Dabei landet das Trio in einer Seehundaufzuchtstation, bei einer Firma, die Dixi-Klos verleiht sowie auf einem Gestüt. Und natürlich ist auch die wesentlich jüngere Witwe des Opfers verdächtig – munkelt doch ganz Neuharlingersiel, sie habe ein Verhältnis . . .
Christiane Franke ist 1963 in Wilhelmshaven geboren, hat jeglicher Versuchung widerstanden, ihre Heimatstadt zu verlassen. Sie lebt zwar nicht unmittelbar hinter dem Deich, aber in Reichweite. Sie reist gerne zu ihrer Lieblingsinsel Langeoog. Ihre Augen und Ohren hält sie offen, um Ideen zu sammeln, die sie dann mörderisch in ihren Krimis und Kurzgeschichten umsetzen kann. Sie gehört dem Verband deutscher Schriftsteller (VS/Verdi), dem Syndikat, den „Mörderischen Schwestern“ und dem Arbeitskreis Ostfriesischer Autorinnen und Autoren an. Co-Autorin Cornelia Kuhnert lebt in Hannover und hat dort als Lehrerin gearbeitet. Sie hat bereits zahlreiche Kriminalromane veröffentlicht und Anthologien herausgegeben.
Die Autorenlesung im VCH Ferien- und Tagungszentrum Hotel Bethanien beginnt um 20.00 Uhr, Eintritt 7,– Euro inkl. einem Getränk.   -ut-

Der „Barde der Kinderzimmer“

Konzert für Klein & Groß mit Frederik Vahle am 1. Juli in der St.-Nikolaus-Kirche

Kaum einer hat die Beschallung deutscher Kinderzimmer derart nachhaltig geprägt wie der Kinderliedermacher Frederik Vahle. Der Deutschlandfunk lobte ihn als den „Barden der Kinderzimmer“. Auf sein Konto gehen „Anne Kaffeekanne“, „Lilo Lausch läuft leise“, „die Rübe“ und diverse weitere Mitsing-Hits, die Eltern und Kindern ein Leben lang im Ohr bleiben. Viele seiner Lieder sind heute wieder aktueller denn je. Anfang der 1970er-Jahre waren Vahles zu Toleranz und Miteinander aufrufenden Songs eine absolute Neuheit – und auf Anhieb ein Riesenerfolg. Neu war neben den Inhalten auch die musikalische Form: Inspiriert von griechischer und spanischer Musik sowie vom amerikanischen Folk, brachten die Lieder Schwung in die bisher eher biedere und behäbige musikalische Früherziehung. Aber auch seine Gedichte und Geschichten begeistern seit über vier Jahrzehnten Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Seine Konzerte für Klein & Groß sind immer besondere Erlebnisse, weil so richtig aus vollem Herzen mitgetanzt und mitgesungen, aber auch andächtig gelauscht werden kann. Vahle entscheidet jeweils spontan, wie das Programm aussieht. Aber es ist nicht unwahrscheinlich, dass es auch Geschichten wie jene von „Tu Tsie“ und „Kung Fu“ und „vom kleinen Frosch, der von einer Unke verzaubert wird“, zu hören gibt. Neben seiner Lehrtätigkeit als Professor an der Uni Gießen und längeren Winterpausen auf einer Kanaren-Insel schreibt der inzwischen 77-Jährige gelegentlich auch Kinderbücher. Vahle zieht Ideen und Impulse für seine Lieder und Workshops u. a. aus Bewegungslehren wie Tai-Chi, Qigong und Feldenkrais.
Am Montag, 1. Juli beginnt das Konzert auf Langeoog in der St.-Nikolaus-Kirche um 16 Uhr. Der Eintritt ist frei – um eine Spende wird gebeten.              -ut-

Möwe Emma und Konsorten

Ausstellung von Höstis Cartoons im Hotel Bethanien

Es gibt einiges zum Lachen im Hotel Bethanien, in dem sonst Gottesdienste, besinnliche Vorträge oder Lesungen stattfinden. Im Foyer sorgen zurzeit Möwe Emma und andere Figuren des Esenser Cartoonisten Stephan „Hösti“ Höstermann für ausgesprochen heitere Stimmung. Möwe Emma, die in einem Cartoon provokant fragt: „Wollen wir Touristen vollkacken?“ ist Höstis Hauptfigur zwischen Nordsee, Deich, Poller, Strandkörben und Fischerbooten. Neben „Emma und Konsorten“ tummeln sich auf 40 großformatigen Cartoons noch die Deichschafe unter dem Motto „Voll Schaaf“, „Kuh Elsa“ und „Seehund Robbie“. Hösti hat darüber hinaus ein kleines Universum an schrägen Figuren geschaffen. „Gags rund um Möwen, Touristen, Schafe, das Meer und seine Bewohner passen perfekt zum zehnten Geburtstag des UNESCO Weltnaturerbes Wattenmeer, den das Hotel Be­thanien unter anderem mit dieser Ausstellung auf Langeoog feiern möchte“, sagt Gastgeber Hans-Jürgen Haller. Zu sehen sind die Cartoons noch bis Oktober täglich von 10 bis 19 Uhr.
„Hösti“ wuchs auf Norderney auf. Sein Lebensweg führte ihn nach Nagold und Neckartailfingen. Berufliche Stationen waren zudem Frankreich, Spanien, die Türkei und Kenia. „Im Rückblick führten mich meine Lebenserfahrungen zu dem Beruf, aus denen ich auch meine Ideen schöpfe“, sagt Hösti, der seit 1992 in Esens lebt und arbeitet.
Der Autodidakt zeichnete von Kind an auf Schulheften oder Pulten und bemalte mit Vorliebe die Anoraks seiner Freunde. Dabei lagen ihm besonders die Details am Herzen. Sein Spezialgebiet sind „Ein-Bild-Witze“. Am Samstag, 29. Juni kommt der Künstler von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 16.30 Uhr ins Hotel Bethanien zur Autogramm- und Signierstunde. Zudem malt er abwaschbare Hösti-Tattoos für Kinder. Während der „Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer“, Mitte Oktober, werden die signierten Cartoons für einen guten Zweck versteigert. -ut-

„HALLELUJA!“

Orgelkonzert zum Himmelfahrtsfest

233am 2. Juni mit Andreas Schmidt in der Inselkirche Das Himmelfahrtsfest ist wahrlich ein Grund zum Jubeln. Der hannoversche Kirchenmusiker Andreas Schmidt hat passend dazu rauschende Orgelklänge zusammengestellt. Werke von Bach, u. a. das Concerto d-moll für Orgel nach Vivaldi, erklingen ebenso wie Max Reger´s „Te Deum“ und brillante Orgelmusik des jungen – und noch etwas ungestümen – Johannes Brahms. Freuen Sie sich auf fröhliche, meditative und festliche Musik in der Inselkirche Langeoog.“ Der Organist Andreas Schmidt-Adolf war als Bankkaufmann tätig. Daneben ist er seit 1979 Chorleiter und Komponist. 2009 kündigte er seinen Beruf und studierte Kirchenmusik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Seit Juli 2013 ist Schmidt freischaffender Musiker. – Das Konzert auf Langeoog beginnt um 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende für die Stiftung „Musik auf Langeoog“ gebeten. -ut-

„Earth Tones“

Virtuose Gitarrenmusik mit Markus Segschneider am 5. Mai in der Inselkirche

234Jedes der zahlreichen Konzerte des Gitarristen Markus Segschneider wird zu einem Klangerlebnis der besonderen Art: Ein Mann, sechs Stahlsaiten und nicht einen Augenblick kommt das Gefühl auf, dass etwas fehlt. Markus Segschneider verfügt als Gitarrist über ein ungeheuer großes Repertoire an Stilmitteln, die sich in seinen Kompositionen nahtlos miteinander verbinden. Nach seiner akustischen Sologitarren-CD „Wood-craft“ folgte 2010 „Snap- shots“, gefolgt von der dritten CD „Hands at work“. 2014 erschien „Sketchbook“, begleitet von der bereits zweiten Tour mit der „Acoustic Guitar Night“. Auch auf seinem fünften Solo-Album bei Acoustic Music stellt Markus Segschneider mit „Earth Tones“ seine einfühlsame gitarristische Virtuosität beeindruckend unter Beweis. Mit zwölf Eigenkompositionen und zwei adaptierten Titeln zeigt er die ganze Bandbreite seines aktuellen musikalischen Schaffens. Segschneiders komplexe Arrangements voller harmonischer Feinheiten wirken leicht und eingängig und sind doch aufwändig arrangiert und ausgefeilt komponiert. Klassische Anleihen wie bei dem überragend schönen Stück „Galliard“ bietet „Earth Tones“ ebenso wie jazzige Akkordfolgen wie zum Beispiel bei „Weightless“. In Erscheinung getreten ist der Kölner bislang im Rahmen vielfältiger musikalischer Projekte, etwa als Mitglied diverser Bandformationen, als gefragter Studiomusiker, Arrangeur und Komponist sowie als Musikproduzent für Fernsehen, Rundfunk und das DVD-Magazin „Acoustic Player“. Es scheint überhaupt keine Grenzen zu geben für das, was Markus Segschneider mit und auf seiner Gitarre anstellt: Jazz, Folk, Pop, Funk – alles verwoben zu einer Musik, die eine lebensfrohe Stimmung vermittelt. Am Sonntag, 5. Mai, konzertiert der Gitarrist unter dem Motto „Earth Tones“ in der Inselkirche, Beginn 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende zur Unterstützung der Stiftung „Musik auf Langeoog“ gebeten. -ut-