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Das Inselcenter bietet für jeden etwas

Eine Fülle an Artikeln, die den Urlaub zu etwas Besonderem machen

207-2Gummistiefel erleben seit einiger Zeit eine Art Renaissance. Gab es sie früher nur als eher konservative Ausführung – unifarben mit Stulpe zum Schnüren, so hat sich die Vielfalt seitdem enorm vergrößert. Das Inselcenter an der Barkhausenstraße 1, Eingang Hauptstraße hält eine große Auswahl bereit, die vom stylishen Auftritt bei „Schietwetter“ bis hin zur handfesten Wattwanderung reicht. Oftmals sieht man dem regendichten Schuhwerk, das in verschiedenen Schafthöhen erhältlich ist, seine Herkunft gar nicht mehr an. 207-1Gummistiefel sind sozusagen salonfähig geworden und als   Accessoire ein modischer Hingucker, der in fröhlichen Farben daherkommt und dem tristen Regenwetter trotzt.
Das Inselcenter hat allerdings viel mehr zu bieten und hält für seine Kunden ein umfangreiches Sortiment bereit. Wer für die Radtour einen Rucksack benötigt oder eine Tasche für den Spaziergang, wird hier sicher fündig. Zudem findet man hochwertige Portemonnaies aus Leder, an denen man lange Freude hat. Eher in Richtung Mitbringsel aus dem Urlaub orientieren sich maritime Accessoires wie der Miniatur-Wasserturm, Holzkutter oder Fische zum Dekorieren. Für 207-4jeden Geschmack ist hier etwas dabei. Nicht fehlen dürfen natürlich Postkarten, von denen es eine umfangreiche Auswahl mit ansprechenden Motiven gibt. Ebenfalls gerne mitgenommen werden die handgesiedeten Naturseifen der Manufaktur „Moosmed“ aus Bad Oeynhausen. Für Langeoog wurden eigens die Duftnoten „Hecken­rose“, „Sanddorn“ und „Meeresalge“ aufgelegt. Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer Duftnoten. Im Urlaub lernt man häufig Gesellschaftsspiele wieder zu schätzen und erlebt, wie viel Freude sie mit der Familie oder Freunden machen. Neben dem Klassiker „Monopoly“ oder „Mensch ärgere Dich nicht“ sind weitere kurzweilige Spiele im Angebot. Eine tolle Alternative zu Apps via Smartphone oder Tablet. Das Inselcenter ist jedenfalls einen Besuch wert.

Alpaka-Wolle bietet etliche Vorzüge

Abolengo de Alpaca auf Langeoog kommt gut an

216-1Nicht nur Urlaubsgäste wissen Langeoog zu schätzen – auch eine kleine Herde Alpakas genießt seit 2016 für einige Wochen im Jahr ihre Sommerfrische auf der Nordseeinsel. Ursprünglich stand dahinter ein ungewöhnlicher Versuch: Die Züchterfamilie Näsemann aus dem westfälischen Lüdinghausen wollte wissen, ob sich die klimatischen Bedingungen Langeoogs positiv auf die Alpaka-Hengste auswirken. Sowohl Seeluft als auch das Weidegras taten den putzigen Tieren scheinbar so gut, dass seitdem im Sommer die Zuchthengste auf der Insel kuren.
216-2Ihren Anfang nahm die Zucht 2004, als die ersten Alpakas in Lüdinghausen auf dem „Gut Aldenhövel“ eintrafen. Inzwischen befinden sich ständig rund 80 Tiere auf dem Anwesen. Das Alpaka (Vicugna pacos) ist eine aus den südamerikanischen Anden stammende, domestizierte Kamelform, die vorwiegend wegen ihrer Wolle gezüchtet wird. Die Tiere können dank ihres besonders aufgebauten Fells Temperaturschwankungen von – 25 bis +18 Grad Celsius problemlos ausgleichen. Das außergewöhnliche Vlies der Alpakas verarbeitet Familie Näsemann hauptsächlich für Steppdecken. Bereits in vierter Generation werden im familiengeführten Unternehmen mit verschiedenen Filialen Bettwaren und Matratzen unter der Marke DORMA VITA® produziert. Durch langjährige Erfahrung der Alpaka-Zucht entstanden unzählige weltweite Freundschaften sowie ein Netz aus Busi­ness-Partnern. Zudem werden etliche soziale Projekte in Peru unterstützt.
216-4Neben dem Hofladen und Online-Shop gibt es seit zwei Jahren auf Langeoog den Laden „Abolengo de Alpaca“ am Schniederdamm beim Ponyhof „To’n Peerstall“. Dort werden hochwertige Artikel wie Schals, Capes, Jacken, Mützen, Socken, Matratzen, Bettdecken und vieles mehr angeboten. Ein Griff allein verrät schon die hervorragende Qualität dieses einzigartigen Naturproduktes. „Es ist einfach wunderbar flauschig und darüber hinaus allergikergeeignet“, berichtet Claudia Frech. Die Langeoogerin, vielen Kunden auch zusammen mit ihrem Mann Bernd Frech als Betreiber der „Weinperle“ in der Barkhausenstraße 7 bekannt, führt den Langeooger Alpaca-Laden von April bis Oktober montags bis samstags von 15 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung. Um ihre Kunden, darunter bereits etliche Stammkunden, optimal beraten zu können, besuchte die Schwäbin im März das „Gut Aldenhövel“, um sich dort intensiv zu informieren. Im Frühjahr werden die Tiere übrigens geschoren. Rund acht Minuten benötigt ein professioneller Alpaka-Scherer für ein ausgewachsenes Tier, das bis zu 3 kg Wolle auf seinem Körper trägt. Anfang Juni werden die Sommerfrischler mit südamerikanischen Wurzeln übrigens wieder für ein paar Wochen ostfriesische Nordseeluft auf Langeoog genießen.

„Auftritt auf Langeoog“

Neues Schuhgeschäft auf der Insel hat eröffnet

143-2„Seit einigen Jahren gab es auf Langeoog kein Schuhgeschäft mehr“, erzählt Bettina Wilken. Vor Kurzem wurde diese Versorgungslücke nun geschlossen. Mit „Auftritt auf Langeoog“ eröffnete die Familie Wilken am 3. März den Footwear-Store „Auftritt auf Langeoog“. Mit dem Laden haben die Inhaber eine zündende Idee gehabt, die von den Einheimischen und Inselgästen gleichermaßen gut angenommen wird. „Unser Sortiment richtet sich an Kinder und Erwachsene und besitzt eine sportlich bis sportlich-elegante Ausrichtung“, so Geschäftsführerin 143-3Dijana Duvnjak, Partnerin von Kevin Wilken. Von Schuhgröße 25 bis 47 finden Kunden eine gut sortierte Auswahl an „alteingesessenen“ Marken wie Lloyd, Camel, Birkenstock oder Ecco. Weiterhin ist im Komfort­bereich „Hassia“ ein Begriff. Darüber hinaus sind auch weniger bekannte Labels wie P448 oder D.A.T.E. mit hochwertigen und angesagten Sneakern vertreten. Von Giorgio 1958 stammen hingegen ausdrucksstarke Schuhe in moderner Eleganz. „Made in Green“ sind zudem die 143-4Kinderschuhe von „natural world“ aus Baumwolle und Kaut­schuk, die nicht nur   umweltschonend hergestellt werden, sondern auch ökologisch unbedenklich sind. Selbstverständlich wird das gesamte Schuhangebot noch erweitert und aktualisiert.
Der „Auftritt auf Langeoog“ an der Barkhausenstraße 9a ist geöffnet montags bis freitags von 10.00 bis 12.30 Uhr und 15 bis 18 Uhr, samstags von 10.00 bis 12.30 Uhr (nachmittags geschlossen) und sonntags von 10.30 bis 12.30 Uhr.

Kramps Koopladen mit noch größerem Sortiment

„Too good to go“, Bio-Eier aus Bruderküken-Initiative sowie veganes Sortiment kommen gut an

Mehr als ein Drittel aller Lebensmittel landen im Müll. Um dieser sinnlosen Verschwendung zu begegnen, haben findige Tüftler die App „Too good to go“ entwickelt, über die überproduzierte Lebensmittel oder solche, bei denen das Mindesthaltbarkeitsdatum bald abgelaufen ist, zu günstigeren Preisen verkauft werden. Mittlerweile wird das Konzept seit seinem Start vor drei Jahren in sieben europäischen Ländern angeboten. Aktuell beteiligen sich über 5.000 gastronomische Betriebe und Einzelhandelsgeschäfte sowie mehr als drei Millionen Nutzer an diesem Projekt. Seit Jahresbeginn ist auch „Kramps Koopladen“ auf Langeoog Mitglied der Community. 111-2„Wir packen Überraschungs­tüten mit einem ausgewogenen Warenangebot von mindestens 9,– Euro und verkaufen diese für die Hälfte“, erläutert Britta Kramp. Die Papiertüten samt Inhalt werden über die App zuvor von den Kunden bestellt und können täglich in der Zeit von 13 bis 14 Uhr im Laden an der Hauptstraße abgeholt werden. Man muss lediglich die entsprechende App auf sein Smartphone herunterladen, sich registrieren lassen und kann sofort profitieren. „Wir sind positiv überrascht von der Nachfrage und sehen, dass sich viele Menschen Gedanken machen über eine intakte Umwelt und wie das Nahrungsangebot noch sinnvoller genutzt werden kann“, so die stellvertretende Marktleiterin Katja Zimmermann. Nahrungsmitteln wird somit wieder mehr Wertschätzung zuteil, aber vor allem landet es nicht so rasch in der Mülltonne, obwohl es noch verwendbar ist.
111-1Ebenfalls neu im Sortiment des Supermarktes sind Eier der Produktions- und Handels GmbH „Alnatura“ mit Sitz in Bickenbach. Artgerechte Tierhaltung ist einer der wichtigsten Gründe, warum sich Kunden für Bioprodukte entscheiden. Gerade beim Ei, einem Lieblingsprodukt der Bio-Kunden, sind die Erwartungen an Haltungsbedingungen und Tierwohl besonders hoch. Neben diesen Kriterien steht bei „Alnatura“ das Huhn selbst im Mittelpunkt. Rund 18 Milliarden Eier werden jährlich in Deutschland benötigt. Sei es für den Frühstückstisch oder zur Zubereitung von Speisen. Diese Masse kann nur von Legehennen erbracht werden, die allerdings als Fleischlieferanten nicht geeignet sind. Weil überdies die männlichen Nachkommen der Legehennen keine Eier liefern und nur langsam Fleisch ansetzen, sind sie schlicht unwirtschaftlich und werden als Eintagsküken getötet. 111-3„Alnatura“ hingegen lehnt diese Praxis ab und hat daher gemeinsam mit Bio-Bauern die Bruderküken-Initiative ins Leben gerufen. Seit 2016 werden männliche Geschwisterküken weiter aufgezogen, wofür die Betriebe Platz, Futter und Betreuung aufwenden müssen. Diesen Mehraufand zahlen Endverbraucher mit wenigen Cent mehr pro Ei.
Eine andere Einstellung bezüglich Lebensmittel ist die vegane Ernährung. Veganer meiden entweder zumindest alle Nahrungsmittel tierischen Ursprungs oder aber die Nutzung von Tieren und tierischen Produkten insgesamt. „Die Kunden verlangen vermehrt nach veganen Produkten“, weiß Katja Zimmermann. Daher baute „Kramps Koopladen“ sein Sortiment zu Ostern weiter aus. Neben Molkereiprodukten werden nun auch Schnitzel, Soja, Tofu sowie eine ganze Reihe an Brotaufstrichen angeboten.

Wohnaccessoires, Bücher & mehr

Umfangreiches Sortiment im „BilderBuch“

Wer das „BilderBuch“ auf der Höhenpromenade aufsucht, sollte sich Zeit nehmen. Neben Kunst & Dekorativem bietet Tina Fourmont in ihrem Geschäft auch eine Auswahl ausgesuchter Bücher an. „Die Literatur wurde von mir dem übrigen Sortiment angepasst, das aus Wohnaccessoires und Dingen besteht, die den Alltag schöner machen“, erklärt die Buchhändlerin. Neben stylischen Deko-Artikeln finden sich Ratgeber über Wohnraumgestaltung ebenso wie maritime Mitbringsel, die durch entsprechende Belletristik oder Bildbände ergänzt werden. Alles ist stimmig und wird darüber hinaus liebevoll arrangiert. Immer findet das Auge etwas anderes und erfreut sich an der Vielfalt.
719Neben Lebensgefährte Anselm Prester jr. wirken noch die Mitarbeiterinnen Saskia Kugelberg, Christel Sommer und Katrin Sandmann im „BilderBuch“ mit. Seit der Geschäftseröffnung im Frühjahr 2011 ist Katrin Sandmann zudem die erste Auszubildende im „BilderBuch“. 2015 war die 28-Jährige, die auf Langeoog zunächst eine Ausbildung zur Hotelfachfrau absolvierte, als Saisonkraft bei Tina Fourmont beschäftigt. Ab Februar dieses Jahres gehört sie fest zum Team. „Irgendwann unterhielten wir uns über eine Ausbildung und waren uns recht schnell einig“, erzählt Katrin Sandmann, die mittlerweile auf dem Festland lebt. Im August begann die Mutter dreier Kinder eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau in Teilzeit. „Die Teilzeitausbildung ist Eltern vorbehalten, die sich um den Nachwuchs kümmern müssen“, erläutert Tina Fourmont. 719-2„Damit kann ich Familie und Beruf hervorragend miteinander kombinieren. Zumal ich mit Tina eine Arbeit­geberin gefunden habe, die sehr flexibel ist“, freut sich Katrin Sandmann, die dreimal wöchentlich zur Insel und wieder zurück pendelt. Dekorieren, beraten, verkaufen, Kunstdrucke einrahmen und etliches mehr gehört zu den Aufgaben der Auszubildenden. Außerdem betreut sie die Artikel der Teemanufaktur von mariAdam, die zu Jahresbeginn ins Sortiment genommen wurde. Obendrein übertrug Tina Fourmont Katrin Sandmann die Organisation und Dekoration des Weihnachtsbasars, der am Sonntag, 3. Dezember im „BilderBuch“ stattfindet und stets großen Anklang findet.
Im Ladenlokal, das direkt ans Atelier von Inselmaler Anselm angrenzt, werden selbstverständlich auch dessen Werke als Kunstdrucke, Postkarten und dergleichen mehr angeboten. Außerdem gibt es dort diverse Maluntensilien und DVDs, auf denen der Künstler seine maltechnische Vorgehensweise detailliert zeigt und erläutert. Unter http://bilderbuch-langeoog.de kann man sich über das vielfältige Sortiment im Geschäft informieren und im Online-Shop bequem von Zuhause aus einkaufen.

Mitbringsel und viel mehr

„Glücks-Lädchen“ mit breitem Sortiment

Vor fast anderthalb Jahren eröffnete Britta Freist an der Kirchstraße 16 ihr „Glücks-Lädchen“. Der Name ist treffend gewählt. Zum einen, weil Kunden hier Mitbringsel finden, die ihnen Glück bringen sollen. Andererseits fand die gebürtige Hessin mit dem Geschäft ihr persönliches Glück auf Langeoog.
625-4„Mittlerweile habe ich etliche Stammkunden, die regelmäßig zum Stöbern vorbeischauen“, freut sich Britta Freist. Zu entdecken gibt es immer etwas. Neu im Sortiment und mittlerweile sehr begehrt sind Postkarten aus Zedernholzfurnier, die man natürlich auch beschreiben kann. Der Clou dabei: dieKarten besitzen Motive, die mit einem Laserschneider sehr präzise in die Postkarten geschnitten und herauszulösen sind. Neben Hochzeitsmotiven wie dem „Balanceakt des Lebens“ gibt es zudem Advents- und Weihnachtskarten. Exclusiv für das „Glücks-Lädchen werden auch Holzkarten mit zweiteiligem Wasserturm-Motiv angefertigt. Dies kann man herauslösen, zusammenstecken und hinstellen. 625-1Ebenfalls ausschließlich für Britta Freist werden besondere Puzzles angefertigt. Ein vorhandener Umriss der Insel Langeoog muss mit etwa 40 Holzteilchen ausgefüllt werden. „Das klingt zunächst einfach, ist aber schon eine kleine Herausforderung“, verspricht Britta Freist. Neben Langeoog-Motiven gibt es auch ein Doppelherz oder einen Baum mit großen und kleinen Teilchen. Sehr beliebt ist zudem ein Tresor, der ohne Klebstoff lediglich zusammengesteckt wird und eine Tür mit einem einstellbaren Code besitzt. 625-3Entworfen wurde dieses besondere Werk von ukrainischen Ingenieuren.
Das „Glücks-Lädchen“ führt auch eine hochwertige Auswahl an Textilien aus Merino-Woll-Fleece oder Bergschaf-Schurwolle, die allesamt frei von Schadstoffen sind. Sie sind nicht nur besonders leicht, sondern an kühlen Tagen auch kuschelig warm. Zudem zeichnen sie sich durch Wind- und Wetterfestigkeit aus. Ein Merkmal, dass man sonst nur bei Kleidungsstücken findet, die aus synthetischen Materialien hergestellt sind. Weiterhin findet man in dem Laden Shirts aus Hanffasern, die sich ebenfalls durch Tragekomfort und Nachhaltigkeit auszeichnen.
Im Sortiment des „Glücks-Lädchens“ findet sich außerdem Naturkosmetika auf 100% naturreiner pflanzlicher Basis. Weiterhin führt Britta Freist aromatherapeutische Öle mit wohlriechenden Aromen. Ein Besuch im „Glücks-Lädchen“ lohnt allemal. Übrigens kennt Britta Freist die meisten ihrer Anbieter persönlich. „Zumeist handelt es sich um kleine Manufakturen, die ich alle ausnahmslos aufgesucht habe und oftmals schon sehr lange kenne“, sagt die Neu-Langeoogerin, die sich auf „ihrer“ Insel sehr wohl fühlt.

Stricken macht Freude

Strickfachgeschäft „Gombelstuuv“ – Mittwochs Stricktreff für Anfänger und Fortgeschrittene

Vor zwei Jahren machte sich Andrea Gebhardt mit ihrer „Gombelstuuv“ an der Kirchstraße 16 selbstständig. „Mit Gombeln bezeichnete meine Nachbarin aus Kindertagen, Oma Galts, immer das Handarbeiten“, erklärt die Langeoogerin den Namen ihres Fachgeschäftes für Strickartikel. Woll­mischungen verschiedenster Art mit Alpaca, Seide, Kaschmir, Mohair oder Babykamelhaar findet man dort genauso wie Schur- und Baumwollen sowie spezielle Sockengarne. Hauptfirmen sind Lana Grossa und Lang Yarns, auf deren Qualität Andrea Gebhardt, die als ­Jugendliche das Stricken für sich entdeckte, schwört. Gestrickt werden nicht nur Socken, Pullover oder Schals, auch wenn diese sicherlich am häufigsten gewählt werden. Up to date sind auch schicke Mützen oder Wolljacken. In der „Gombelstuuv“ findet man außerdem ein Sortiment an Kurzwaren wie Nähnadeln, Reißverschlüsse, Knöpfe und natürlich Stricknadeln. Letztere in verschiedenen Stärken und Materialien, darunter Bambus und Carbon. „Carbon ist wunderbar leicht und sehr glatt, weshalb die Wolle hervorragend darüber gleiten kann“, so Andrea Gebhardt, die stundenweise von Jutta Uhlenkamp unterstützt wird. Ein weiterer Vorteil ist die Langlebigkeit des Materials, das sehr biegsam ist und auch nach jahrelangem Gebrauch seine Form behält.
Etliche von Andrea Gebhardts Kunden sind Urlauber, die während ihrer Sommerfrische das Stricken für sich entdeckt haben. Einige hatten eine mehrjährige Pause gemacht, andere das Hobby gänzlich neu für sich entdeckt. So wie Christiane van Wolven. Die Duisburgerin fing vor zwei Jahren spontan mit dem Stricken an und holte sich erste Tipps bei Andrea Gebhardt. Schon im Folgejahr präsentierte die Rheinländerin während ihres Langeoog-Urlaubes ihre selbstgestrickte Jacke und Socken. „Alte Hasen“ werden sicher anerkennend nicken, gehören Socken doch zur Paradedisziplin des Strickens.
Andrea Gebhardt verkauft nicht nur, sie gibt auch wertvolle Tipps. Überdies etablierte sich im Herbst 2015 spontan ein freier Stricktreff, der sich seitdem mittwochs von 15.00 bis 17.30 Uhr in der „Gombelstuuv“ zum Stricken und Klönen trifft. „In fröhlicher Runde tauschen sich Anfänger und Fortgeschrittene, Langeooger und Gäste, miteinander aus“, freut sich Andrea Gebhardt.

„Das Mehr an Qualität wird gewürdigt“

Im „Buddelinchen“ wird Oberbekleidung verkauft, die umwelt- und sozialverträglich hergestellt wurde

Fünf Jahre ist es her, dass Langeoog zur ersten deutschen Fair­trade-Insel ernannt wurde. Fairtrade-Towns fördern ganz gezielt den fairen Handel. „Als Urlaubsdestination, die zudem im Weltnaturerbe Wattenmeer liegt, haben wir eine besondere Verantwortung zur Umwelt“, sagt Olaf Hube. 312-1Der Langeooger führt an der Barkhausenstraße die Textilgeschäfte „Buddelei“ und „Buddelinchen“. Vor einiger Zeit erweiterte der Kaufmann in seinem Hauptgeschäft das Sortiment um Textilien, die biologisch und sozialverträglich hergestellt werden. Die Resonanz unter den Kunden war so positiv, dass das Angebot nun deutlich ausgebaut wurde und ins „Buddelinchen“ umzog.
Dort präsentieren Janja Martinovic, Wiebke Sommer und Sara Rynkiewicz hochwertige Oberbekleidung der Hauptmarken Armed Angels, Recolution sowie Ragwear. Allen gemein ist, dass 312-2sie sich nach den weltweit anerkannten Vereinbarungen des Global Organic Textile Standards (GOTS) richten. Diese gewährleisten eine nachhaltige Herstellung von Textilien. Angefangen von biologisch erzeugten Rohstoffen über eine umwelt- und sozialverträgliche Fertigung bis hin zur transparenten Kennzeichnung. „Firmen, die GOTS-zertifiziert sind, unterliegen strengsten Kontrollen. Schon minimale Unregelmäßigkeiten hätten den Verlust der Zertifizierung zur Folge, was sich unweigerlich auf den Fortbestand der Labels auswirken würde“, macht Olaf Hube deutlich.
312-3Überdies bieten nach GOTS hergestellte Textilien eine deutlich höhere Qualität „die man fühlt, riecht und auch sieht“. Zudem kann man Bio-Qualitäten nach dem Kauf sofort bedenkenlos tragen, ohne sie vorher waschen zu müssen. Noch vor einigen Jahren waren Bio-Textilien mit dem Stigma behaftet, wenig modisch zu sein. Das gehört endgültig der Vergangenheit an. Hochwertige Prints oder Applikationen machen sie heute zu einem must have. Auch wenn man auf den ersten Blick nicht sieht, dass die Kleidung nachhaltig produziert und verarbeitet wurde – dem Träger gibt sie ein gutes Gefühl nicht nur etwas für die Umwelt getan zu haben, sondern auch soziale Verantwortung mitzutragen. „Das Mehr an Qualität wird von den Kunden zunehmend gewürdigt“, sieht Olaf Hube. Und dies zu einem Preis, der nur ein wenig höher ist als Ware, die nicht nach GOTS-Richtlinien produziert wird. Man sieht also, umdenken lohnt sich.

Alles für den täglichen Bedarf

„Kramps Koopladen“ mit reichhaltigem Sortiment

„Wo haben Sie denn bitte Müsli?“, fragt eine Kundin, worauf Britta Kramp der Dame freundlich den Weg zum Regal weist. Kurz darauf landet die gesuchte Ware im Einkaufskorb. Seit rund zwei Jahren wird „Kramps Koopladen“ an der Hauptstraße 23 101-1von Britta Kramp, Betriebswirtin und Dipl.-Ing. für Lebensmitteltechnik, geführt. „Mit dem Angebot auf dem Festland kann der Supermarkt, der täglich von der EDEKA-Nordwest beliefert wird, locker mithalten“, betont die Inhaberin. SB-Fleischabteilung, SB-Back­shop, Wurst, Käse, Feinkost, Obst und Gemüse sowie regionale Spezialitäten, Getränke, Zeitschriften und Haushaltswaren – die Auswahl ist groß. Immer wieder wird das Sortiment den sich ändernden Bedürfnissen angepasst. Zuckerarme und glutenfreie Snacks für zwischendurch oder Müslis gehören ebenso dazu wie die seit kurzem erhältlichen luftgetrockneten Wurstwaren des niederländischen Herstellers „Huls“. Die Mettwürste schmecken zum Frühstück genauso wie zum Abendbrot oder für den kleinen Hunger. Ebenfalls seit kurzem 101-3erhältlich sind Produkte der BioFrucht Manufaktur Berwald aus Altenhof. Sanddorn-Produkte, Fruchtaufstrich, Konfitüren und Marmeladen, Honig und weitere leckere Artikel werden von den Kunden gerne gekauft. „Die Produkte schmecken nicht nur gut, sie sind auch sehr hochwertig“, so Britta Kramp. Ein beliebtes Mitbringsel für die Lieben daheim sind die Bonbons aus dem Sortiment „Gruß von Langeoog“. Es gibt sie unter anderem in Geschmacksrichtungen wie Sanddorn, salzige Heringe, süße Seesterne und Wattwürmer. Bierkenner werden hingegen die Starkbiere der Rügener Inselbrauerei zu schätzen wissen. Die Biere sind allesamt in der Flasche gereift, besitzen 5,6% vol. und bringen unterschiedliche Geschmacksrichtungen mit. Die 101-5Flaschenbiere mit dem Namen „Insel Herb“, „Insel Saison“ oder „Insel Kap“ sind allesamt in Papier verpackt und mit tollen Motiven versehen. Nach dem Trinkgenuss avancieren die Flaschen somit zum Sammelobjekt. Eher noch ein Geheimtipp sind verschiedene polnische Gerichte, Gewürze, Säfte und Maisflips. „Viele dieser Artikel sind gluten- und salzfrei“, weiß Isabell Musialik. Die Mitarbeiterin aus Polen empfielt zudem Sauerkraut mit Möhren und Sauergurken, die in ihrer Heimat sehr beliebt sind.
Der Natur zuliebe verzichtet „Kramps Koopladen“ übrigens auf Plastiktüten. Stattdessen werden die Einkäufe in Papiertüten oder Baumwolltaschen verstaut.

Farbvielfalt in der Mode gefällt

„Insellädchen“ präsentiert Frühjahrs- und Sommermode

123-1In diesem Jahr zeigt sich die Mode wieder in einer wahren Farbvielfalt: Grün-, Blau- und Rottöne, sowohl kräftig als auch pastellig, geben sich ein Stelldichein. Dazu gesellen sich Naturfarben. Ein Hingucker sind in dieser Saison Streifen in vielfältigen Varianten. Die Schnittführung der diesjährigen Mode zeigt sich leicht oversized. Im Damenbereich sind derzeit bedruckte Blusen und Tuniken in fließenden Stoffen wie Viscose und Seide en vogue. Leinen- und Kaschmir-Ware rundet das Sortiment ab.
Seit dem vergangenen Jahr bietet Anke Agena Mode des Hamburger Labels „Henry Christ“ an. Die Damenmode der Brüder Henning und Chris­tian Christ ist „für alle Tage   im Jahr geeignet, ohne dabei alltäglich zu sein“, heißt es auf deren Internetpräsenz. Über 400 Premium-Einzelhändler in 19 Ländern führen die Textilien der Hanseaten. Für die Pullover und Strickjacken 123-2werden ausschließlich Kuschelqualitäten wie Kaschmir und Seide verwendet. Angenehm zu tragen sind außerdem die Sommerschals aus Seide oder Modal – mit leuchtenden Farben ein schönes, modisches Zubehör. Seit drei Jahren führt Anke Agena hochwertige Strickteile für Damen und Herren der englischen Firma Alan Paine. Deren Strickjacken und Pullis sind in Pastell-, Grün-, Blau- und Naturtönen gehalten. Was die Blusen für die Damen, sind die Hemden für den Herrn. „Männern kann ich hier die hochwertigen Hemden in Blautönen und angesagten Mustern von Stenströms aus Schweden ans Herz legen“, empfiehlt Anke Agena. Neu aufgenommen ins Sortiment wurde „Lieblingsstück“. Seit 1987 ist das Label für junge frische Damenmode mit seinen 123-3ausgefallenen Applikationen bekannt. Die im „Insellädchen“ angebotene Mode wird durch Accessoires wie Gürtel, Taschen und Modeschmuck abgerundet.