Archiv der Kategorie: DEHOGA

„Arno’s Vinyl-Café“

Tanz und Stimmung am 8. September im Café Leiß

Seit einigen Jahren erleben Schallplatten und Singles wieder eine Renaissance. Vielen erscheinen die in Vinyl gepressten Songs im Vergleich zu digital aufbereiteten Stücken „ehrlicher mit mehr Leben“. Hier und da knackt es schon mal – fast wie im richtigen Leben. Und wenn man aus Versehen mal zu doll gegen den Plattenspieler stößt…aber nein, diesen Gedanken führen wir lieber nicht zu Ende. Außderdem gibt es ja noch Arno Peters, der darauf achtet, dass gerade dieses Malheur nicht passiert. „Seit zwei Jahren bittet Arno bei uns im Café Leiß in loser Reihe zu seinem Musikabend“, freut sich Betriebsleiter Thomas Zander. 616War „Arno’s Vinyl-Café“ anfangs noch ein Geheimtipp, sprach es sich schnell herum, dass dort abends was los ist. Dort, wo tagsüber Gäste vor dem Kuchen- und Tortentresen anstehen um ihre Bestellungen aufzugeben, entsteht im Handumdrehen eine Tanzfläche, auf der behende das Tanzbein geschwungen wird. Zum ein oder anderen Stück in englischer oder deutscher Sprache wird natürlich auch mal geschwoft. Allerdings versteht sich die Veranstaltung für junge und junggebliebene Besucher nicht als reines Standardtanzvergnügen. Oft geht es ausgelassener zur Sache und ein ums andere Mal kommt es vor, dass sich eine Polonaise durchs Café schlängelt. Lautes Mitsingen inklusive. „Arno weiß, wie man Stimmung in die Bude bekommt. Schließlich ist der Langeooer seit über 20 Jahren als Alleinunterhalter bekannt“, so Thomas Zander. „Arno’s Vinyl-Café steigt am Freitag, den 8. September, ab 20 Uhr bei freiem Eintritt.

„Tortilla des patatas con espinaca“

Restaurant & Tapas-Bar „Boramar“ am Hauptbad

Mitte Mai eröffneten Miriam de Marco und Ante Topalovic ihr „Boramar“ am Hauptstrand. Der Name des Restaurants und der Tapa-Bar hätte nicht treffender gewählt werden können. „Er bedeutet soviel wie ´,Kommt, lasst uns zum Strand gehen’´ und stammt aus dem Spanischen“, erläutert die 24-jährige Gastronomin. Schon während ihrer Ausbildung zur Restaurantfachfrau bei Ines Mühlinghaus, die auf Langeoog die Pizzeria „Luciano“ führt, hatte Miriam de Marco den Plan sich selbstständig zu machen. Es sollte etwas sein, das es so auf der Insel noch nicht gibt“, erklärt die gebürtige Italienierin. Und schon bald ward die Idee eines spanischen Restaurants geboren.
Das „Boramar“ befindet sich genau auf der Ecke des nicht zu übersehenden farbenfrohen Gebäudes, das erst in diesem Jahr fertiggestellt wurde. Hinter der roten Fassade mit den weiß gerahmten Fenstern lädt ein gemütliches Restaurant zur Einkehr. Spanische Musik, mal ruhig und dann wieder temperamentvoll, aber immer dezent gibt dem Gast Raum, sich in Ruhe unterhalten zu können. Die Mischung aus Restaurant und Bar ist vortrefflich gelungen. Überwiegend Tapas, also kleine Appetithäppchen, stehen auf der Speisenkarte. Schon die spanischen Namen verheißen Leckeres. So verbirgt sich hinter „Tortilla des patatas con espinaca“ ein Kartoffelomelett mit Spinat und Hirtenkäse. Auch Gambas, Tintenfisch, gegrillte Paprika, spanische Oliven und etliche Kleinigkeiten mehr zählen zum schmackhaften Angebot. Ebenfalls beliebt sind die Fajitas mit Salsa, Jalapenos und knackigem Salat zum Selberrollen. Für den größeren Appetit empfiehlt Miriam de Marco die Salate der Saison oder eine Ofenkartoffel mit Schweinefiletspitzen oder Hähnchenbruststreifen, geriebenem spanischen Käse und einer Salatbeilage. Nicht zu vergessen: die köstlichen, gefüllten Rollitos. Freitags wird nach vorheriger Bestellung ausschließlich vegetarische oder klassisch angerichtete Paella angeboten. „Wer keine Paella mag, kann dann aus einer verkleinerten Tapas-Karte wählen“, empfiehlt Miriam de Marco.
Selbstverständlich werden auch speisenbegleitende Getränke mit und ohne Alkohol angeboten. Sehr gerne nachgefragt werden neben einer Sangria auch diverse Cocktails. Beliebt sind zudem die Frozen Margaritas mit Erdbeer-, Banane- oder Heidelbeer-Cassis. Auch werden in der Saison verschiedene Cocktail-Events angeboten. „Darüberhinaus möchte ich den Gästen unseren Bio-Eistee „Tea jay on the rocks“ ans Herz legen, den es mit und ohne Alkohol gibt“, so die Jung-Gastronomin. Sämtliche Speisen und Getränke sind zum Mitnehmen. Außerdem legt man viel Wert auf Umweltschutz, weshalb Becher, Verpackungen, Sticks zum Umrühren und Bestecke der „to-go-Artikel“ biologisch abbaubar sind. Geöffnet ist das „Boramar“ täglich ab 11.00 Uhr.

Seeluft macht hungrig

Seekrug-Kiosk bietet überwiegend Bio-Produkte

„Zweimal Pommes mit Ketchup bitte“, ordert der Steppke, während Papa bezahlt. Übers ganze Gesicht strahlend piekst der Knabe in eine der Bio-Fritten und isst sie dann mit Genuss. Während der Saison ist am Kiosk des Panoramarestaurants „Seekrug“ an der Höhenpromenade immer Betrieb, denn bekanntlich macht Seeluft hungrig. „Wir bieten überwiegend Bio-Produkte an, die von den Gästen hervorragend angenommen werden“, freut sich Michael Recktenwald. Der Langeooger Gastronom hat sich vor Jahren die ökologische Nachhaltigkeit auf seine Flagge geschrieben und ließ seinen Betrieb daher auch zertifizieren. Dies beweist die Öko-Kontrollnummer DE-ÖKO 006. Dreimal jährlich, davon zweimal angemeldet, wird der „Seekrug“ im Auftrag des Bundesamtes für Verbraucherschutz auf seine Bioprodukte hin kontrolliert. Jedes Mal zeigten die Prüfer mit dem Daumen nach oben. Genauso wie die Kunden des Kiosk.
Gegen den kleinen Hunger bekommt man dort Mehrkorn-Brötchen, die von Konditormeister Hubert Recktenwald in der Seekrug-Bäckerei gebacken werden. Als Auflage kann man zwischen Käse und Wurst wählen. „Empfehlenswert sind außerdem die knackigen Bockwürste mit Senf und selbstgebackenem Brot. Alles natürlich Bio“, verspricht Michael Recktenwald. Und weil zur nahen Nordsee auch Fisch gehört, werden selbstredend Matjesbrötchen angeboten. Die Matjes stammen allesamt aus MSC-zertifiziertem Fang (Marine Stewardship Council), also einer nachhaltigen Fischerei. Ebenso werden Erbsensuppe und gemischter Salat serviert. „Darüberhinaus bieten wir Quarks aus eigener Herstellung mit Konfitüre aus Langeooger Sanddorn, Inse-Hagebutten- und Dünenfrüchten an“, zählt Mitarbeiterin Magdalena Oczkowska auf, die von Saisonkraft Rike von Sommerfeld unterstützt wird. Milchreis mit Zimt und Zucker sowie Sanddorn-Konfitüre, Bio-Eis in den Geschmacksrichtungen Schoko, Erdbeer oder Mandel und fluffige Milch-Shakes mit Vanille-Eis runden das Angebot ab. Verschiedene Heißgetränke wie Tee, Kaffee oder Kakao aus fairem Handel sowie Bionade oder Störtebeker-Bier sind zudem leckere Durstlöscher. Sämtliche Speisen und Getränke sind selbstverständlich zum Mitnehmen. Wer möchte, kann die Bestellung unter Sonnenschirmen auf der Terrasse verspeisen.

Stolz auf seine Mitarbeiter
Luzie Lassen und Lukas Malec vom Panoramarestaurant Seekrug freuen sich: Im Januar 2016 trat die in einem Langeooger Betrieb ausgebildete Restaurantfachfrau ihre neue Arbeitsstelle an. Vor kurzem legte sie bei der IHK in Emden ihre schriftliche und praktische Ausbilder-Eignungsprüfung mit Erfolg ab. „Aufgrund der Insellage war es mir nach Feierabend nicht möglich, einen Unterricht am Festland zu besuchen“, so Luzie Lassen. Via Internet konnte die junge Frau aber an einem von der IHK angebotenen Webinar teilnehmen. Nach bestandener Prüfung idarf sie jetzt angehende Restaurantfachleute ausbilden.
Auch Lukas Malec kann stolz sein. Vor viereinalb Jahren kam der gebürtige Pole als Saisonfachkraft auf die Insel. „Damals sprach ich fast kein Deutsch“, erinnert er sich. Im Seekrug fand Lukas Malec Arbeit in der Küche und überzeugte durch Fleiß und Können. Jetzt legte er vor den Sommerferien seine Abschlussprüfung als Koch ab. Prüfungsort war im Mai und Juni jeweils die BBS Wittmund. In der praktischen Abschlussprüfung vor einem Germium der IHK Ostfriesland musste der angehende Koch ein Drei-Gänge-Menuü für sechs Personen zubereiten. „Einige Zutaten waren vorgeschrieben, andere wiederum konnte ich frei wählen“, sagt Lukas Malec. In der vorgebenen Zeit von drei Stunden bereitete er als 1. Gang einen Cocktail vom Spargel vor. Als Hauptgang folgte Schweinfilet gefüllt mit Pilzfarce an Broccoli mit Möhren, Kartoffel-Plätzchen und Sauce Bernaise. Das Dessert bestand aus einer Bayerischen Crème auf Rhabarberkompott. Beim folgenden Fachgespräch empfahl Lukas Malec als begleitende Weine einen Silvana Grauburgunder sowie einen Sherry Pedro Ximenes.
Luzie Lassen und Lukas Malec werden auch in Zukunft im Seekrug arbeiten. Während die Restaurantfachfrau die Gäste des Hauses empfängt und bei der Speisenauswahl berät, kümmert sich Lukas Malec als Koch gemeinsam mit den Kollegen um die Zubereitung der leckeren Bio-Speisen. Ganz nach der Betriebsphilosophie „Original, regional, wertvoll…Weil Sie es uns wert sind und unsere Heimat nichts anderes verdient hat!“.

In der „Strandhalle“ ist was los!

Gastronomischer Szenetreff für Jung und Alt

430-1Die „Strandhalle“ auf der Höhenpromenade ist für Inselgäste und Einheimische ein beliebter Treffpunkt. Kulinarisch bietet die junge Küche besondere Suppen, hochwertige Steaks vom Black Angus Rind sowie Fisch und Pasta. Nicht nur die Erwachsenen können aus einer reichhaltigen Auswahl wählen. Auch für Kinder stehen etliche Gerichte auf der Karte. Für strahlende Augen sorgt zudem das Kinderbuffet mit vielen verschiedenen Leckereien. Vom süßen Pfannkuchen über die beliebten Spaghetti Bolognese bis hin zu den klassischen Fischstäbchen. Die jungen Gäste können alles vom Buffet probieren, wonach ihnen ist, und dann soviel essen, bis vielleicht noch ein köstlicher Nachtisch hineinpasst. 430-2Der Clou dabei: die Eltern zahlen für das Kinderbuffet pro Lebensjahr ihrer Sprösslinge 1,– Euro. Das entlastet die Urlaubskasse und sorgt für gute Laune. Das Kinderbuffet wird täglich von 11.30 bis 14.00 Uhr und von 18.00 bis 20.30 Uhr angeboten.
Sommerfeeling und Urlaubslaune kommt zudem auf der schicken Terrasse auf. Nachmittags genießt man dort Kaffeespezialitäten, Tees sowie Kuchen und Torten aus eigener Herstellung. Zum Abend hin werden dann Cocktails, Soft- sowie alkoholische Getränke gereicht. Auch lohnt ein Blick in die (speisenbegleitende) Weinkarte. Zu späterer Stunde kann man einen herrlichen Sonnenuntergang erleben und damit den fantastischen Abschluss eines schönen Urlaubstages.
430-3Die „Strandhalle“ ist nicht nur wegen ihres kulinarischen Angebotes in aller Munde. Mehrmals jährlich finden dort kulturelle Veranstaltungen für Jung und Alt statt. So wird am 21. Juli, einen Tag vor der Eröffnung des Dörpfestes, die „fünfte Jahreszeit“ schon einmal geprobt. Zusammen mit der Formation „Jay & Friends“ rockt man zu Soul- und Diskoklassikern mächtig ab. Darüber hinaus sorgt auch Lokalmatadorin „DJane Vanessa“ für super Stimmung. Los geht’s um 22.00 Uhr, der Eintritt ist frei.

Neues Aussehen kommt sehr gut an

Retro Design Hotel teilweise umgestaltet

311-1Vor zehn Jahren öffnete das Retro Design Hotel seine Türen. Knallig bunt in stilvollem Ambiente der 1970er Jahre mit etlichen tollen Design-Elementen und dem Luxus der Gegenwart begeis­tert das Haus bis heute seine Gäste. Die 21 Einzel- und Doppelzimmer, Suiten und Familienkombinationen sind in zwei Gebäuden untergebracht. Im Dezember vergangenen Jahres wurde nun ein Trakt grundlegend verändert, wobei der bisherige Retro-Stil wich und einem neuen Ambiente Platz machte. Mindestens genauso edel und schick präsentiert sich der neue Look, der bereits in den Hausfluren sichtbar ist. An den Wänden wurden Holz­elemente angebracht, die auf Langeoog als Strandzuwegung dienten. Und auch in den mit 311-2neuem Mobiliar ausgestatteten Zimmern sind diese Hölzer zu sehen. Dazu passend wurden die Tapeten in einem dezenteren Muster gewählt. Und auch Stilelemente wie Wandlampen aus Holz passen sich hervorragend dem neuen Erscheinungsbild an. Beim Betreten des Retro Design Hotels fällt auf den ersten Blick kaum auf, dass auch hier die Einrichtung geändert wurde. Lediglich die Sitzmöbel in Eierform wurden beibehalten. Ansonsten gefallen auch hier stylische Holzelemente. Komplett verändert präsentiert sich die Lounge. Auf handelsüblichen Euro-Paletten sorgen Sitz- und Rückenkissen für ein entspanntes Verweilen. Zudem gefallen auch hier angenehme Farben in Beigetönen.
311-4Die Umbauphase wurde von Daniel Schmuhl begleitet, der das Haus seit Dezember 2016 leitet. „Ich habe hier von 2013 bis 2016 meine Ausbildung zum Hotelkaufmann absolviert“, so der gebürtige Beckumer, der zuvor noch nie auf Langeoog gewesen war und sich hier inzwischen sehr wohl fühlt. Zu seinen Aufgaben gehört der reibungslose Hotelbetrieb und die Einteilung der Mitarbeiter. Zudem ist er natürlich Ansprechpartner für die Hotelgäste und nimmt Reservierungen entgegen.
Seit dem Sommer 2014 ist das Retro Design Hotel offiziell zertifiziertes Thalasso-Hotel. Gästen steht in dem zur Kolb-Gruppe gehörenden Hotel Kolb Lifestyle ein umfangreiches Well­ness-Angebot mit Sauna zur Verfügung. 311-3Zudem kann man dort eine Vielzahl an verschiedenen Massagen und Beauty-Anwendungen nutzen. Sämtliche zur Kolb-Gruppe gehörenden Häuser haben unterschiedliche Arrangements im Programm. So bietet das Retro Design Hotel das aus zwei Übernachtungen bestehende Paket „Frühlingsblüher“ mit 3-Gänge-Abendessen im Restaurant „Schiffchen“ sowie im Restaurant „Marina 1903“. Außerdem gehört eine Frühlings-Wattführung dazu, bei der der staatlich anerkannte Wattführer Arvid Männicke die Flora und Fauna des Wattenmeeres nahebringt. Als Wellness-Behandlung genießt man zudem eine Algenpackung mit Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen aus dem Meer. Noch bis zum 20. Juni ist das Angebot „Frühlingsblüher“ buchbar, ausgeschlossen sind Feiertage und Wochenenden.

Café Leiß ist beliebter Treffpunkt

Tee- und Kaffeespezialitäten sowie hausgemachte Kuchen und Torten – Verschiedene Veranstaltungen

Aufmerksamen Passanten wird es nicht entgangen sein: Der Außenbereich am Café Leiß ist neu gestaltet worden. „Ursprung der Neugestaltung war, dass die Gemeinde Langeoog den Anliegern die Zaungestaltung überlassen hat“, erläutert Thomas Zander, Betriebsleiter des Café Leiß. Im vergangenen Jahr wurde daher der bisherige Terrassenzaun an der Barkhausenstraße entfernt und neu gesetzt. Diese Arbeiten übernahm der Hausmeister der Kolb-Gruppe Marek Grochulski mit seinem Team. Hochdruckimprägnierte Holzelemente, dazwischen gedrehte Seile und Rundpfosten, die an Duckdalben erinnern, schaffen ein maritimes Ambiente. 229-1Zierelemente aus Edelrost-Metall mit innenliegenden Halogenspots komplettieren die ansprechende Gestaltung. „Die Zierelemente lieferte und montierte die Firma Blumen Lichtspiele aus Wiesmoor, die auch weitere Arbeiten im Außenbereich ausführte“, so Thomas Zander. Das Unternehmen aus Wiesmoor zeichnete auch für die weitere Gestaltung des Außenbereichs verantwortlich. So wurde das Beet vor dem Café Leiß mit mediterranen Sandsteinen eingefasst und verschiedene offene Metallkugeln mit innenliegender Beleuchtung installiert. 229-2Gepflanzter Strandhafer und verstreute Muschelschalen unterstreichen den maritimen Charakter. Die angenehme Beleuchtung bereitet schon in der Dämmerung ein stimmungsvolles Bild. An kühlen Frühlingsabenden sorgen die auf den Terrassen­stühlen ausgelegten Decken für angenehme Wärme.
Das Café Leiß ist sowohl bei Einheimischen als auch Urlaubern und Tagesgästen gleichermaßen beliebt. Kaffee- und Tee­spezialitäten, alkoholische und nichtalkoholische Getränke sowie Cocktails ­– die Getränkekarte bietet für jeden etwas. Darüber hinaus lässt man sich die hausgemachten Kuchen und Torten munden. „Derzeit haben wir die Rhabarber- und 229-3Erdbeer­wochen, die von der Stachelbeere abgelöst werden“, so Thomas Zander. Natürlich werden auch Klassiker wie Rumflocken- oder Sanddorn-Sahnetorte angeboten.
Neben dieser Fülle an süßen Verführungen lädt das Café Leiß auch zu verschiedenen Events ein: Nach „Arno’s Vinylcafé“ am 28. April soll die beliebte Tanzveranstaltung mit dem Langeooger Arno Peters bald wiederholt werden, der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Musikalisch hoch her geht es auch bei „Steve & Gerrit“, die bis vor einiger Zeit als „Die Deichprinzen“ auftraten. Das Duo ist vielen zudem bekannt als Mitwirkende der Formation „Level one“. „Steve & Gerrit“ sorgen am 31. Mai, 12. Juli und 23. August für gute Laune.

Verweilen in angenehmem Ambiente

Hotel Flörke renovierte Kaminzimmer und Bar – Internetpräsenz wurde überarbeitet

Für die bevorstehende Saison hat sich das Hotel Flörke schick herausgeputzt. Wie in der Hotellerie üblich, werden regelmäßig Softrenovierungen durchgeführt. In dem Gästehaus an der Hauptstraße wurden dieses Mal das Kaminzimmer und der Barbereich grundlegend neu gestaltet. „Beide Räumlichkeiten präsentieren sich nunmehr in einem gänzlich neuen Licht“, so Hotel­eigentümerin Gerda Spies. 111-1Auffällig ist dabei der zentrale Kamin, der bisher verklinkert war. Die Verklinkerung wurde verputzt und mit einem blauen Anstrich versehen. Das gewagte Dessin kommt bei den Gästen sehr gut an und fügt sich hervor­ragend ins Gesamtbild ein. Die insgesamt 36 Sitzplätze zählende Räumlichkeit wurde auf eine Ebene gebracht – die bisherigen Stufen gehören somit der Vergangenheit an. Dadurch gewinnt der Raum nicht nur optisch an Größe, er ist auch leichter begehbar. Dezente Farbgestaltungen des Mobiliars tragen zur angenehmen Atmosphäre bei. Der Fußboden ist mit einem Vinyl­bodenbelag in gekälkter Eiche-Optik ausgelegt. Dazu passen kreisrunde und rechteckige Tische in massiver gekälkter Eiche. Beige Vollpolster-Sessel in Stoff und Leder sowie mit blau-grauem Stoff bezogene Vollpolster-Bänke sorgen dafür, dass man gerne hier verweilt. Auch die Deckenleuchten sind ein Hingucker. Sechs Lampen mit 100 cm Durchmesser, allesamt außen mit Stoff bezogen und innen mit einer Goldfolie versehen, verbreiten ein angenehmes, warmes Licht. In diesem Ambiente können Hausgäste entweder ihr Frühstück, einen Nachmittagskaffee oder leckeren Abend-Cocktail genießen.
111-2Passend zum Kaminzimmer präsentiert sich im selben Dessin der separate Barbereich. „Die abgängige Bar wurde vollständig entfernt und die Neugestaltung den unverändert gebliebenen Raumverhältnissen angepasst. Zwölf Plätze am Tresen sowie 16 weitere im Raum bieten ausreichend Platz für gesellige Abende. Ein Hingucker ist die Barwand aus blauen „American wall panels“ aus Metall, die mit LED-Stripes dezent beleuchtet ist. Kaminzimmer und Bar wurden durch das „Gastroprojekt“ Thomas Hinsche GmbH aus Oldenburg sowie ortsansässigen Handwerksbetrieben realisiert.
Ebenfalls neu gestaltet wurde die Internetpräsenz. Unter www.hotel-floerke.de kann man sich sowohl das Hotel Flörke als auch das nebenan befindliche Hotel Langeooger Inselzeiten in aller Ruhe ansehen. Zimmer, Suiten und Appartements sind komfortabel online buchbar.

Wohlgefühl dank Wein im Winter

„2. Langeooger Wein-Winter“ im Panoramarestaurant „Seekrug“ und der Vinothek „Weinperle“

Wein im Winter? Da denken die meisten an Glühwein. Und irren sich gewaltig. Denn wie vielseitig der edle Rebensaft ist, zeigt der „2. Langeooger Wein-Winter“: Vom 13. Januar 2017 bis zum Ende des Monats sind im Rahmen des Events ausgezeichnete, ausgewählte Sommeliers und Winzer auf der Insel zu Gast. Die „Wein-Winter“-Besucher nehmen an verschiedenen Veranstaltungen wie Wein-, Sherry- oder Rumverköstigungen teil und lernen nebenbei ein Stück ostfriesische Lebensart kennen. 812-1„Wir möchten Ihnen den Wein ein wenig näherbringen, natürlich nicht steif und elitär, sondern typisch ‚Langeoog-locker‘, so wie Sie uns kennen“, erklärt Gastgeber Michael Recktenwald vom Pano­ramarestaurant „Seekrug“. Nicht fehlen darf in dieser Zeit der all­abendliche Wein-Tipp zum Menü, wenn der Winzer zu einer persönlichen Beratung direkt an den Tisch kommt.
Den Anfang macht am 13. Januar ab 17.30 Uhr eine zwanglose Weinprobe mit dem bekannten Sommelier Bernd Kreis. Am 14. Januar lädt die erfahrene Sommelière Dagmar Willich ab 17.30 Uhr zur legeren Verkostung ein. Anschließend geht es mit „Speisen und Wein“ weiter: Zu einem Buffet mit ostfriesischen Tapas offerieren beide Sommeliers ausgewählte Weine. „Brood un ­Wien“ heißt es am 18. Januar um 18 Uhr: Bei viermal Brot aus der hauseigenen Biobäckerei, viermal Aufschnitt und viermal Wein findet jeder seine Lieblingskombination. Abends lockt „Stadt – Land – Wein“, ein Ratespiel, bei dem sich die Teilnehmer unvoreingenommen auf Gaumen und Nase verlassen. Den Gewinner des Abends erwartet eine vinophile Überraschung. Am 19. und 26. Januar geht es ab 20.30 Uhr um „Sherry – weltberühmt und doch unbekannt“: In der unterhaltsamen wie informativen Veranstaltung verrät Kenner Michael Recktenwald, was man schon immer über Sherry wissen wollte.
„Langeoog geht steil“ am 20. Januar, und zwar den Wasserturm hinauf: Ab 16 Uhr entkorkt dort Christoph Richter, Kenner der Südtiroler Weinszene, erlesene Tropfen vom Fuß der Alpen. Nationalparkführer Joke Pouliart bringt zudem Wissenswertes über die Insel nahe. Um 19 Uhr folgt „Ostfriesisches Törggelen“, bei dem man beste Südtiroler Weine und hausgemachte „Seekrug“-Spezialitäten genießt. Auf der Zunge zergeht am 21. Januar „Rheinhessen geht Baden“: ein regionales Spezialitätenmenü in vier Gängen mit acht besonderen Weinen aus zwei Anbaugebieten. Unter dem Motto „3 Zeilen, 3 Gänge, 3 Weine“ stellt am 25. Januar die Weinmanufaktur „3 Zeilen“ zu einem Drei-Gänge-Menü ihre Weine vor. Ein Highlight kommt am 27. Januar: Peter Hilgard, Inhaber des Weingutes Los Barrancos in Andalusien und begnadeter Geschichtenerzähler, leitet mit seiner charmanten Gattin Isabel del Olmo, gemeinsam durch einen Abend, der „andalusisches Feuer“ im Glas hat. Die Alpen kehren am 28. Januar um 18.30 Uhr in den „Seekrug“ ein: das „Original Schweizer Käsefondue“ mit Rheingauer Weinen, beides kredenzt vom Weingut Hans Lang/Kaufmann, ist ein ungewöhnlicher Genuss. Ein seltenes Erlebnis folgt zum Schluss der Aktionswochen am 29. Januar mit „Große Weine – große Flaschen – großes Buffet“: Ausgeprägte Weine, gereift in Magnum- oder gar Doppel-Mag­num-Flaschen, unterstreichen ein großes Buffet mit ostfriesischen Spezialitäten. Nähere Infos auf www.seekrug.de.

Rum in der „Weinperle“
Seine Abrundung erfährt der „2. Langeooger Wein-Winter“ durch die Veranstaltungen der Vinothek „Weinperle“ im Café-Restaurant „He’Tant“ an der Barkhausenstraße. Am 13. Januar um 15 Uhr kredenzt „Weinperle“-Inhaber Bernd Frech „Rum – das Getränk der Insulaner“. Wer Rum bislang nur in den Tee oder Kakao gekippt hat, wird überrascht sein: „Rum ist eine Spezialität unseres Hauses: aromatisch, sehr weich gereift und pur ein Hochgenuss“, erklärt Bernd Frech. Zur Probe stehen fünf verschiedene Rumsorten – etwa aus Venezuela oder von den Philippinen, bis hin zum raren 23-jährigen „Ron Esclavo“ aus der Dominikanischen Republik. Weitere Termine: 19., 21. und 27. Januar, jeweils von 15 bis 17 Uhr.
Am 28. Januar geht es ab 19 Uhr um „Orange-Wein und Natur-Wein“. Bernd Frech: „Das ist die ursprünglichste und natürlichste Art der Weinbereitung, perfektioniert vom Weingut Meinklang aus dem Burgenland. Kaum ein Weingut versteht es mit der Natur so umzugehen wie dieses Gut aus Österreich.“ Der Orangewein hat nichts mit Apfelsinen zu tun; er bezieht seinen Namen aus der orangen Farbe, die bei der Weinbereitung entsteht. „Sie werden überrascht sein, wie bekömmlich und wie rein Wein sein kann!“ Weiteres auf www.weinperle-langeoog.de.

Treff für Jung und Alt

735-4

Bistro und Pub „Dwarslooper“ lädt zum Verweilen ein

Wer es gern ein wenig rustikaler mag, ist im „Dwarslooper“ an der Hauptstraße gut aufgehoben. Im Außenbereich laden Holzbänke und -tische zum Verweilen ein. Zudem findet man unter der großen Kastanie oft ein lauschiges Plätzchen. Dort lässt der Sandboden Strandfeeling aufkommen. An sonnigen Herbsttagen genießt man draußen die wärmende Sonne. Abends lässt man eher drinnen den Tag entspannt ausklingen. 735-2Jung und Alt, Inselgäste und Einheimische kommen im Bistro & Pub miteinander ins Gespräch. Um das Wohl der Gäste kümmert sich ein kompetentes Team aus insgesamt 12 Mitarbeitern, die bestens aufeinander eingespielt sind.
Im „Dwars“, wie das Lokal unter Stammgästen kurz genannt wird, kann man auch den Tag beginnen. Mit einem Langschläferfrühstück etwa oder einem der vielen weiteren Gerichte. Sehr beliebt sind die Pizzen, die es in vielerlei Variationen gibt. Von der Pizza Margerita bis zur großen Familienpizza. Selbstverständlich kann man sich die Teigspeisen auch nach Wahl belegen lassen. Auf Tiefkühlware wird im „Dwarslooper“ verzichtet. Das Lokal unterhalb des Wasserturms bietet weiterhin leckere, auf die Saison abgestimmte Tages- und Wochengerichte. Schnitzel, Burger und Chicken Wings sowie Baguettes stehen ebenso auf der Speisekarte wie diverse schmackhafte Fisch-, Fleisch- und Nudelgerichte. Hinzu kommen frische, knackige Salate. Die Auswahl hält sicher für jeden Gast das Passende bereit. Als Nachspeise empfiehlt das 735-3„Dwars-Team“ eine Panacotta von der Sanddornbeere. Kleine Gäste wählen aus der Kinderkarte. Hier zählen Pommes, „Piratenteller“ mit Kabeljau-Fischlis oder Spaghettis zu den bevorzugten Speisen.
Beliebt sind bei den Gästen Früh- und Dämmerschoppen (11 bis 12 Uhr und 17 bis 18 Uhr) sowie die Pizza-Hour von 18–19 Uhr. Als Bistro und Pub ist der „Dwarslooper“ bierlastig ausgelegt. Neben herbem Jever Pils fließen Radeberger, Schlösser Alt oder das tschechische Schwarzbier Krusovice aus dem Zapfhahn. Schöfferhofer Hefeweizen und Schöfferhofer Grapefruit werden hingegen als Flaschenbiere gereicht. Weinfreunde finden eine gute Auswahl an Rot- und Weißweinen. Das „Dwars“ ist übrigens auch ein beliebter Treffpunkt für all jene, die bei Billard, Kicker, Dart und Flipper einen geselligen Abend verbringen möchten.
Das Bistro ist täglich außer sonntags von 11 bis 01 Uhr früh ge­öffnet, die Küche durchgehend 11 bis 24 Uhr.

Die Einkehr genießen

„Ostfriesische Teestube“ am Hafen lädt zum Wohlfühl-Aufenthalt ein

„Mit dem Verlauf der Saison sind wir sehr zufrieden“, freut sich Frank Oltmanns. Seit Mai dieses Jahres führt der gebürtige Leeraner zusammen mit seiner Frau Claudia die „Ostfriesische Teestube“ am Hafen. 638-1Wie der Name verrät, werden hier überwiegend Tees serviert. Neben dem Klassiker „Ostfriesentee“ bietet die Karte mehr als 20 weitere Teesorten. „Achtzehn davon sind Bio-Tees wie Apfel-Holunder-Blüte oder Rosen-Marille“, verrät der 44-Jährige. Selbstverständlich stehen auch diverse Kaffeespezialitäten zur Auswahl. Lieferant ist die Kaffeerösterei von Andreas Baum aus Leer. Zudem bezieht die „Ostfriesische Teestube“ ihre Bio-Tees und die Kaffeebohnen von der bekannten Wiener Manufaktur Julius Meinl, die 1862 gegründet wurde. „Von ihr ist auch die Kaffeemühle, mit der wir den Premium-Kaffee ,1862’ mahlen“, erläutert der Gastronom.
638-2Frank Oltmanns entstammt einer ostfriesischen Konditorenfamilie und ist quasi in der Backstube der Familienbäckerei mit Café aufgewachsen. Schon Urgroßvater Klaas Wirt­jes aus Ihrenerfeld (Westoverledingen) war Konditor und hat das Handwerk weitergegeben. Bevor Frank und Claudia Oltmanns die „Ostfriesische Teestube“ von Irmi und Helmuth Wilken pachteten, führten sie in Leer ihr „L-café“, das derzeit von Frank Oltmanns’ Vater betreut wird. „Wir suchten eine neue Herausforderung und kannten die „Ostfriesische Teestube“ am Hafen bereits von vielen Inselaufenthalten“, so der neue Inhaber. Selbstverständlich werden in dem reetgedeckten weißen Haus auch Kuchen und Torten angeboten – allesamt aus eigener Herstellung. Entsprechend der Saison zählt dazu die Stachelbeer-Baiser-Torte mit einem ohne Mehl gebackenen Mandelboden. Claudia Oltmanns empfiehlt zudem den saftigen Zwetschgen-Kuchen, die Orangen-Torte und den Mirabellen-Kuchen mit gelben und dunklen Mirabellen aus eigenem Garten. Weiterhin gibt es natürlich den Klassiker: Waffeln mit Puderzucker und heißen Kirschen. Zudem kann man sich die köstliche Bratapfel-Torte mit Marzipan und Rosinen sowie eine Kirsch-Rotwein-Mascarpone munden lassen. Für die Kuchen und Torten verwenden Claudia und Frank Oltmanns Bio-Mehl und -Dinkel. Herzhafte hausgemachte Suppen und Eintöpfe runden das Angebot des Hauses ab. Dazu kann man sich verschiedene Bio-Biere von „Störtebeker“ sowie Bio-Schorlen von „Fritz-Kola“ schmecken lassen.
Die „Ostfriesische Teestube“ ist täglich, außer mittwochs, von 11 bis 19 Uhr geöffnet.