Archiv der Kategorie: DEHOGA

„Strandhalle“ auf neuem Kurs

Mit einer neuen Ausrichtung geht es in die Saison

439-1Ab sofort hat die „Strandhalle“ wieder ihren alten Namen zurück. Anfang des Jahres wurde das Lokal in „23 Meter über NN in der Strandhalle“ umbenannt. Allerdings erwies sich dieser Name als zu sperrig. Zudem kennt man die „Strandhalle“ seit 1954 unter ihrem ursprünglichen Namen. Und getreu dem Sprichwort „never change a winning team“ erfolgte schließlich die Rückbenennung. Seit Mai ist Marcel Mundt verantwortlicher Betriebsleiter des zur Kolb-Gruppe gehörenden Hauses. Der Betriebswirt für Hotellerie und Gastronomie wuchs in Bremen auf, ist aber das erste Mal auf Langeoog. Urlaubsdestinationen sind dem 32-Jährigen allerdings vertraut. Schließlich arbeitete Marcel Mundt sechs Jahre auf Sylt, unter anderem in der „Sansibar“, und wirkte auf derselben Insel als Restaurantleiter im Fünf-Sterne-Superior-Hotel „Severins“. „Alles in439-2 allem eine tolle Zeit, die ich nicht missen möchte. Einige dieser Kenntnisse kann ich sicherlich in der ,Strandhalle’ einsetzen“, freut sich Marcel Mundt. Kenner der „Strandhalle“ werden sich bei ihrem Besuch sicher die Augen reiben, denn im Innern des Restaurants hat sich allerhand getan. Alles ist gefälliger und maritimer gestaltet. Schließlich befindet man sich direkt am Meer und wollte deshalb mit der Inneneinrichtung emotionalisieren. Zudem wurde die Küche dem „Beach-House“-Charakter angepasst. Als Klassiker werden Burger in verschiedenen Varianten angeboten. Außerdem stehen Currywurst und Fischsuppe in hippen Weckgläsern auf der Karte. Marcel Mundt empfiehlt darüber hinaus Canadian Fries mit Soße und Käse überbacken. Ferner kann man sich täglich an der Fisch-Theke Appetit holen. Ähnlich wie in südlichen Ländern wird dort der „Tagesfisch“ auf Eis gezeigt, von dem es verschiedene Gerichte gibt. Wechselnde Abend-Empfehlungen runden das kulinarische 439-3Angebot ab. Bei den Getränken wurde auch die Weinkarte umgestellt. Aktuell kann man aus internationalen Rebensäften wählen, wobei der Schwerpunkt auf deutsche Weißweine gelegt wurde. Jeden Monat sorgen in der „Strandhalle“ Veranstaltungen für Unterhaltung. Am 1. Juli findet dort die „Gastro-High-Season-In-Party“ statt. „Mit diesem Event eröffnen wir quasi die Haupt­saison“, so Marcel Mundt. Los geht´s um 22.00 Uhr. Der Eintritt ist, wie bei allen „Strandhallen“-Events, frei. -sf

Neu: „Pier 2 – der Biergarten“

Biergarten und SB-Restaurant an der Hauptstraße

340-1Seit Kurzem gibt es auf Langeoog einen neuen Ankerplatz im Herzen des Ortes: Zentral an der Hauptstraße lädt „Pier 2 – der Biergarten“ zum Verweilen ein. Direkt neben „Weindüne“ und „Inselhotel Langeoog“ gelegen, überzeugt das Ensemble durch seine mediterrane Plaza-Atmosphäre – dank großzügiger ­Sonnenterrasse, stilvollem Pavillon und dem maritimen Selbstbedienungsrestaurant. An diesem Pier legt man gerne an.
„Festmachen“ können die Gäste in verschiedenen Bereichen: An den Biergartentischen zur Linken genießen sie etwa das ­Essen aus dem SB-Restaurant, während sich der Lounge­bereich rechts zum gemütlichen Sitzen empfiehlt; in der Mitte ruht der Pavillon mit Bar und Sport-TV. Dabei ist „Pier 2“ mehr als ein bloßer Biergarten: Neben kühlen Hopfengetränken von Pils bis Weizen lockt eine große Auswahl an Weinen, Cocktails und Spirituosen sowie alkoholfreien Softdrinks, Tee, Kaffee und weiteres. Zudem punktet „Pier 2“ mit Aktionen wie dem täglichen Frühschoppen von 11.00 bis 13.00 Uhr.
340-2Das Selbstbedienungsrestaurant mit liebevoll gestaltetem Gast­raum hält eine abwechslungsreiche Karte für jeden Appetit ­bereit, vom Snack bis zum Menü: Frisches aus der Pfanne und vom Grill, Fischspezialitäten, knackige Salate sowie Desserts, Kuchen und anderes mehr. Viele Snacks und Gerichte, von der „schnellen Brezel auf die Hand“ über Fischbrötchen und Pommes bis zur Pizza, sind auch zum Mitnehmen erhältlich. An der Bar im Pavillon lässt es sich gut aushalten. Neben der Getränkeauswahl ist auch das sportive Angebot attraktiv: Auf zwei Fernsehschirmen können spannende Sportereignisse verfolgt werden, aktuell zum Beispiel die Spiele der Fußball-WM.
340-3„Pier 2 – der Biergarten“ nahm recht zügig Form an: „Ende ­Januar begannen die Außenarbeiten. Die Neugestaltung erfolgte durch Handwerksbetriebe aus der Region“, berichtet Projekt­leiter Stefan Masseck. Die neu gepflasterte Terrasse ist perfekt auf das Ortsbild abgestimmt: Wie in der Hauptstraße wurde Modena-Pflaster in der Farbe Montana verlegt. Der Pavillon wurde komplett umgebaut und erhielt ein schmuckes Reetdach. „Durch das neue Erscheinungsbild hat der Bereich insgesamt eine Aufwertung erfahren“, freut sich Meike Rector, die als Managerin den „Pier 2“ betreut. Und: „An rund 90 Stunden in der Woche kann man hier ‚vor Anker‘ gehen.“ Denn „Pier 2“ ist täglich von 10.00 bis 22.30 Uhr geöffnet.

„Urlaub fängt schon auf der Fähre an“

Jörn Viola lernt das Hotel Flörke und Hotel Langeooger Inselzeiten von Grund auf kennen

„In absehbarer Zeit möchte ich mich gerne aus der aktiven Leitung zurückziehen“, blickt Gerda Spies voraus. Seit etlichen Jahren führt die Langeoogerin die beiden Häuser Hotel Flörke und Hotel Langeooger Inselzeiten. Während dieser Zeit hat die Inhaberin stets Weitsicht bewiesen.
324Mit Jörn Viola steht nun die kommende Generation in den Startlöchern. Der Neffe von Gerda Spies wuchs in Friedeburg auf und ging nach der 10. Klasse für ein Jahr als Austauschschüler nach Denham Springs, einem Vorort von Baton Rouge im Bundesstaat Louisiana. Nach seiner Rückkehr drückte der Jugendliche in Wiesmoor die Schulbank und erlangte sein Fachabitur. Die anschließende Ausbildung zum Hotelfachmann im Bremer 5-Sterne-Hotel Swissôtel, einer internationalen Hotelkette im Luxussegment, schloss Jörn Viola mit Auszeichnung in verkürzter Ausbildungszeit ab. Danach folgten für Hotelkenner recht illustre Stationen unter anderem bei Louis C. Jacob einem 5-Sterne- Superior Hotel. „Damaliger Eigentümer war Horst Rahe, dem auch die Deutsche Seereederei mit Kreuzfahrtschiffen gehört“, weiß der 30-Jährige. Es folgten der Jumeirah Carlton Tower in London, das Solage Calistoga Resort im kalifornischen Weinanbaugebiet Napa Valley und das „Relais & Châteaux Park-Hotel Egerner Höfe“ am Tegernsee. Im Anschluss besuchte Jörn Viola für zwei Jahre die Heidelberger Fachschule für Wirtschaft und Hotel­management, die er als staatlich geprüfter Betriebswirt verließ. Mit der Arabella Hospitality SE im Münchener Arabellapark folgte eine weitere Station. „Als Complex Duty Manager und Front Desk Manager hatte ich dort sehr viel Verantwortung. Die beiden Hotels hatten insgesamt 1.073 Zimmer, da kann man sich vorstellen, dass es dort ein wenig anders zuging als hier auf Langeoog“, so der Hotelfachmann. Sämtliche Stationen haben Jörn Viola nicht nur einiges an Wissen vermittelt, sondern nach eigenem Bekunden, ihn auch in seiner Persönlichkeit weiter gebracht.
Seit dem 2. Mai ist Jörn Viola, der vorher immer mal wieder für wenige Wochen auf der Insel war, nun ganz auf Langeoog, um sich einzuarbeiten. „Unser Hotel hat nicht nur eine längere Gäs­teverweildauer als in Städtehotels“, so Gerda Spies. Auch die Strukturen seien mit Großstadthotels natürlich nicht zu vergleichen. Der Kontakt mit Mitarbeitern und Gästen ist darüber hinaus ebenfalls ein völlig anderer und mitunter fast schon familiär. Zahlreiche Stammgäste belegen dies. Insgesamt 63 Zimmer mit 120 Betten, aufgeteilt in Einzel- und Doppelzimmer, Suiten, Juniorsuiten und Appartements, bieten die beiden Langeooger Hotels an. „Der Langeoog-Urlaub fängt eigentlich schon auf der Fähre an. Man kann den Alltag hinter sich lassen und sich entspannt auf wundervolle Ferientage freuen“, sagt Jörn Viola, der das Gefühl selber kennt.
Das Hotel Flörke an der Hauptstraße wurde ursprünglich als Hotel Ahrenholtz 1884 erbaut. Ab 1906 war das Unternehmen über 50 Jahre im Besitz der Familie Flörke. 1959 übernahm Familie Spies das Hotel an der Hauptstraße und kann somit im kommenden Jahr auf 60 Jahre erfolgreicher Hotellerie zurückblicken. Nach dem Abriss des alten Gebäudes entstand ein kompletter Neubau. Vor neun Jahren wurde schließlich auf dem angrenzenden Grundstück zusätzlich das Hotel Langeooger Inselzeiten eröffnet.

„Saccetti ripieni Pecorino e olive“

Restaurant „Luciano“ mit italienischer Speisenvielfalt

„The same procedure as last year“ könnte man fast sagen, wo­rauf Ines Mühlinghaus sicherlich erwidern würde „The same procedure as every year“. Seit etlichen Jahren verkauft die Inhaberin der Pizzeria „Luciano“ vor Ostern Lose für den guten Zweck, so auch in diesem Jahr. Am Mittwoch nach den Feiertagen wurden schließlich die glücklichen Gewinner gezogen. Glücksfee war Sarah Burchert. Insgesamt 30 mal griff die Fünfjährige mit geschlossenen Augen in die „Lostrommel“. Mit jedem Mal stieg die Spannung im vollbesetzten Restaurant an der Barkhausenstraße. Zum Schmunzeln dabei: Als Hauptgewinn zog das Mädchen die Nummer ihrer großen Schwester Sophia. „Mogeln war allerdings ausgeschlossen“, erläuterte Ines Mühlinghaus. Für ihren Einsatz als Glücksfee durfte sich Sarah über eines der traditionellen Glitzereier freuen.
215Zu gewinnen gab es wie jedes Jahr bunt verpackte Schokoladeneier von 200 g bis 7 kg, die Ines Mühlinghaus aus Italien bezieht. In verschiedenen Regionen hat dort die Ostereieraktion Tradition. „Die großen Eier waren außerdem mit Überraschungen gefüllt“, so die Gastronomin. Der Erlös aus dem Losverkauf in Höhe von 500,– Euro kommt dem Lions Club „Gräfin Anna“ für verschiedene Jugend- und Sozialprojekte zugute.
Rechtzeitig zur Saison stellte das „Luciano“ wieder eine neue Speisenkarte zusammen. Ergänzend zur Hauptkarte gibt es Zusatzempfehlungen. So sollte man als Vorspeise einmal die „Brus­chetta mit Salmone affumicato“ probieren. Hinter dem wohlklingenden Namen verbergen sich Baguettestücke mit geräuchertem Lachs und Sahnemeerrettich. Als Hauptspeise empfiehlt Ines Mühlinghaus „Tortellini ripieni Formaggi e Pere con Pancetta“ – Nudeln gefüllt mit Käse und Birne mit italienischem Schinkenspeck. Auch Spargel darf natürlich nicht fehlen. Die Spargelsaison hat kürzlich begonnen und endet am 24. Juni, dem Johannistag. „Wir servieren unseren Gästen frischen deutschen Spargel, zubereitet auf italienische Art“, macht Ines Mühlinghaus Appetit auf das „königliche Gemüse“. Der Spargel wird entweder klassisch mit Parmesan und Spiegelei oder mit Parmaschinken, Mozarella über­backen und mit Basilikum angerichtet. Begleitend hierzu passen „Pinot Bianco“, ein leichter halbtrockener Weißwein, „Primitivo“, ein würziger, aromatischer und trockener Rotwein oder ein „Barone Nero“, ein kräftiger trockener Rotwein.

 

Regionale Bioprodukte äußerst beliebt

Panorama-Restaurant „Seekrug“ bringt seinen Gästen die Region kulinarisch nahe

„Wir bieten unseren Gästen einzigartige, unverwechselbare Produkte mit dem Geschmack Ostfrieslands“, verspricht Michael Recktenwald. Gemäß seiner Leitworte „Original-Regional-Wertvoll“ bietet der Langeooger Gastronom in seinem in zweiter Generation geführten Panorama-Restaurant „Seekrug“ seit über 20 Jahren saisonale Produkte an, die möglichst in Bioqualität aus der näheren Umgebung bezogen werden. „Bio-Erdbeeren im Februar aus Kolumbien sind nicht das, was wir wollen“, macht der Küchenchef deutlich. Ebenso lehnt er es ab, dass regionale Tierzüchter gentechnisch verändertes Futter verabreichen.
142-1Im Laufe der Zeit probierte Michael Recktenwald einiges aus. „Ich befasste mich intensiv mit dem Begriff ,Bio‘, inzwischen ist es für mich ein fester Bestandteil meines Lebens und der meiner Familie“, erzählt der Langeooger. Etliche Zutaten für die Gerichte stammen von Langeoog. Wie etwa die Highland-Rinder, die Michael Recktenwald vom Züchter Heiko „Rumbi“ Arends bezieht. Von den jährlich rund zehn benötigten Tieren wird nahezu alles verwertet. Von Mai bis Januar gesellt sich auch Langeooger Reh hinzu, im Herbst und Winter werden außerdem Fasane und Hasen zu schmackhaften Gerichten verarbeitet. „Nahezu sämtliches Wild, das von der Langeooger Jagdgesellschaft erlegt wird, landet bei mir“. Abseits der Insel erstreckt sich der regionale Radius auf etwa 50 Kilometer. Sämtliche Betriebe kennt der Bio-Gastronom selbstverständlich persönlich, so dass er für die Güte der bezogenen Produkte seine Hand ins Feuer legen würde. „Ich kaufe nur die Qualität, von der ich hundertprozentig überzeugt bin“, so Recktenwald. Seine Gäste können auf der Speisekarte übrigens detailliert nachlesen, von welchen Betrieben der „Seekrug“ beliefert wird. Etliche machen auf der Heimfahrt sogar dort Halt, um für den eigenen Bedarf einzukaufen.
142-2Um stets eine optimale Qualität und Produktvielfalt anbieten zu können, wird die Tageskarte mit ihren sieben Hauptgerichten täglich neu geschrieben. Weniger Gerichte auf der Speisekarte bedeuten jedoch mitnichten weniger Arbeit. Schließlich ist der „Seekrug“ seit 2012 „ABCert“ zertifiziert und wird im Auftrag des Bundesamtes für Verbraucherschutz mehrmals jährlich auf seine Bioprodukte hin kontrolliert. Die für den Langeooger Betrieb vergebene Öko-Kontrollnummer DE-ÖKO 006 ist deutlich sichtbar auf der Speisekarte vermerkt und kann zudem im Internet recherchiert werden. Das von Michael Recktenwald betriebene Engagement lohnt sich: „Unsere Gäste lernen die kulinarische Vielfalt der Region kennen, die mehr zu bieten hat als Nordseefisch“. Mit Bio eng verzahnt ist zudem der Umweltschutz. Inmitten des Unesco Weltnaturerbes Wattenmeer gelegen hat sich der „Seekrug“ auch diesem verschrieben. Einer sauberen Umwelt zuliebe.

Nach dem Essen einen Espresso

Restaurant „La Perla“ bietet italienische Küche

„Kochen mit Liebe – Essen mit Freude und Trinken mit Genuss“ steht in der Speisekarte des Restaurants „La Perla“ geschrieben. Ende Juni 2016 eröffneten Inken und Steve Bertoli ihr Res­taurant am Flugplatz. „Wir haben den Schritt in die Selbstständigkeit keine Sekunde infrage gestellt“, zieht die Hotelfachfrau ein positives Resümee. Sämtliche Speisen werden von Steve Bertoli und seinen Eltern, den gelernten Köchen Loredana und Claudio Bertoli, stets frisch zubereitet. 721-1Daher sollten Gäste eine Prise Geduld haben, bis ihr Essen ansprechend angerichtet serviert wird. Auf der Karte stehen ausschließlich italienische Gerichte wie selbstgemachte Nudeln, hausgemachte Antipasti in vielfältigen Variationen, knackige Salate sowie Fisch- und Fleischgerichte. Empfehlenswert ist zudem Risotto, ein sehr beliebtes norditalienisches Reisgericht. Zudem munden auch die Kartoffel-Gnocchi, die mit Tomaten- oder Hackfleischsauce, mit Parmaschinken, Mohn und Zwiebeln in Sahnesauce serviert werden. Weiterhin machen verschiedene Roastbeefs Appetit, von denen Steve Bertoli als typisch italienisches Gericht das „Tagliata di manzo“ empfiehlt. Das tranchierte Rumpsteak wird auf einem Rucolabett mit Parmesan serviert. Auch die Fischgerichte lesen sich nahezu wie ein Gedicht. Calamari alla Griglia, Passera alla Mugniaia oder Pesce Spada alla Griglia lassen südliches Flair aufkommen. Hierbei handelt es sich um gegrillte Calamari in Knoblauch, in Butter gebratene Schollenfilets sowie Schwertfischfilet vom Grill. 721-2Alle Fischgerichte werden mit Reis und einem kleinen gemischten Salat gereicht. Selbstverständlich kommen auch Bambini nicht zu kurz: sie können aus einer Kinderkarte wählen. Zum Abschluss genießt man mit Tiramisu oder Panna Cotta leckere italienische Desserts oder bestellt sich Espresso- und Kaffeespezialitäten. Im Restaurant kann man überdies nicht nur warme Speisen verzehren, es empfiehlt sich auch als Zwischenstopp für Kaffee und Kuchen. Direkt am Flugplatz gelegen, genießt man einen freien Blick in die Natur und kann den Flugzeugen beim Starten und Landen zusehen.
Im Spätsommer war ein Redaktionsteam des Münsterland Echo Verlages aus Cloppenburg im „La Perla“, um für die ab Ende Oktober erscheinende Ausgabe „Vierjahreszeiten – Kochen im Norden“ einen Bericht zu erarbeiten. Neben einer Vorstellung des Restaurants kann man in der aktuellen Ausgabe auch ein Rezept nachlesen. „Das ,Trofie con capesante e gamberoni’ wird bei uns sehr oft bestellt“, sagt Inken Bertoli. Hinter dem vollmundigen Namen verbergen sich hausgemachte Nudeln mit Knoblauch und Petersilie, dazu werden Jakobsmuscheln und Gambas serviert. Die Publikation, die im Restaurant „La Perla für 14,90 Euro erhältlich ist, ist kein Kochbuch im herkömmlichen Sinne. Neben vielen Rezepten werden auch Land und Leute von den ostfriesischen Inseln bis hinein ins Oldenburgische Münsterland vorgestellt.
Bereits jetzt laufen die Planungen für die kommenden Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel. Das „La Perla“ empfängt seine Gäste am 2. Weihnachtsfeiertag sowie Silvester jeweils ab 11 Uhr. An beiden Tagen werden Gerichte à la carte und aus einer Zusatzkarte serviert. Generell, nicht nur an Feiertagen, wird eine Tischreservierung unter Tel. 04972/9902903 erbeten.

Schönes Ambiente im „Schiffchen“

Langeooger Herbst Challenge
sowie Weihnachts- & Silvester-Arrangements

Die Golfanlage „An’t Diek“ ist längst kein Geheimtipp mehr, sondern hat sich etabliert. Jährlich werden auf dem 9-Loch-Links-Course einige Turniere veranstaltet. Eines davon ist die Langeooger Herbst-Challenge, die in diesem Jahr am 1. Oktober zum 9. Mal ausgetragen wird. Unterstützung erhält der ausrichtende Golfclub Insel Langeoog e.V. von den Unternehmen Kolb – Urlaub auf Langeoog sowie Gutschalk Immobilien. Der erste Abschlag des 18-Loch-Turnieres (vw) erfolgt um 13 Uhr.
745Der Platz ist in naturbelassener Landschaft zwischen Dünen und Deich in ein weitläufiges Biotop eingebettet. Wind, taktisch angelegte Bunker, Wasserhindernisse und die sehr großen, leicht ondulierten Greens sind für alle Handicapklassen eine echte Herausforderung. Während des Turniers werden die Teilnehmer mit Speisen und Getränken verpflegt. Die Herbst Challenge endet mit einem gemeinsamen Abendessen und Siegerehrung mit attraktiven Preisen um 20 Uhr im Restaurant „Schiffchen“. Meldeschluss des Turnieres ist der 30. September um 16 Uhr. Es werden nur schriftliche Anmeldungen berücksichtigt, die mit vom Heimatclub bestätigter Vorgabe versehen sind.
Bei den Gästen ist Langeoog ganzjährig als Destination beliebt. Etliche Urlauber entziehen sich dem Trubel der Weihnachtsfeiertage, um sich auf der Insel zu erholen. Für sie hat das Hotel Kolb besondere Weihnachts- und Silvesterarrangements geschnürt. Vom 22. bis 27. Dezember werden fünf Übernachtungen im Doppelzimmer geboten. Darin enthalten sind Frühstück vom reichhaltigen Buffet, zwei 3-Gänge-Menüs, an Heiligabend der traditionelle Fondueabend und zwei lukullische 4-Gänge-Festtagsmenüs an beiden Weihnachtsfeiertagen – alles im Res­taurant „Schiffchen“. Während einer romantischen Winterkutschfahrt über das hoffentlich verschneite Langeoog, zeigt sich die Insel zu dieser Jahreszeit in einem anderen Licht. Abgerundet wird das Arrangement mit einer Reise in vergangene Weihnachtsgeschichten, zu denen flambierter Stollen gereicht wird.
Ebenfalls beliebt sind die Silvester-Arrangements vom 29. Dezember bis 2. Januar. Die Übernachtungen erfolgen im Doppelzimmer, Frühstück vom reichhaltigen Buffet. Die Abendessen werden je einmal als nostalgisches 3-Gänge-Menü, als fürstliches 4-Gänge-Menü und als italienischer Abend im Restaurant „Schiffchen“ eingenommen. Außerdem ist in dem Package ein lukullisches 6-Gänge-Silvestermenü unter dem Motto „Das Geheimnis von Miss Sophie & Butler James“ enthalten. Selbstverständlich inklusive sind ein Empfangscocktail, Käsebuffet sowie Höhenfeuerwerk und Bleigießen.
Nichthotelgäste, die spontan das Speisenangebot an Weihnachten und Silvester genießen möchten, sollten sich etwa drei Tage vorher entsprechend informieren.

„Solmone alla Griglia“

„Restaurant Luciano“ bei Gästen sehr beliebt

Im Urlaub lässt man es sich gerne gutgehen. Zahlreiche Freizeit­aktivitäten und der Aufenthalt an frischer Nordseeluft machen zudem Appetit, den man in etlichen Restaurants auf der Insel stillen kann. Dazu zählt auch die „Pizzeria Luciano“ von Ines Mühlinghaus. Dort werden Pizzen in vielfältigen Variationen und zahlreiche weitere Spezialiäten serviert. Dass sämtliche Speisen frisch zubereitet werden, ist in dem einladenden Restaurant eine Selbstverständlichkeit. „Zu unserem kulinarischem Angebot bestehend aus Pasta-, Fisch- und Fleischgerichten bieten wir auch eine Zusatzkarte mit einem stetig wechselnden Speisenprogramm an“, erläutert Inhaberin Ines Mühlinghaus.
621Ihren Gästen legt die Langeoogerin die hausgemachten Kürbis-Gnocchis mit Butter und Salbei ans Herz. Empfehlenswert sind zudem die „Orecchiette con Pomodorini, Ruccola e Pinoli“ wie die wohlklingenden Öhrchennudeln mit Kirschtomaten, frischem Ruccola und Pinienkernen heißen. Die in Olivenöl angerichtete Speise kommt bei den Gästen sehr gut an. Lecker sind auch die „Grantortelli con Ricotta e Spinaci“ – wie die mit Spinat und Ruccola gefüllten Nudelteigtaschen in Butter mit frischem Salbei heißen. Oder wie wäre es mit „Solmone alla Griglia“? Dahinter verbergen sich frische Lachsstreifen vom Grill mit Kräuterbutter, Blattspinat und Salzkartoffeln. Eine Spezialität steht allerdings erst noch in den Startlöchern: Miesmuscheln. Der Volksmund sagt, dass diese überwiegend aus deutscher Produktion stammenden Muscheln in den mit „r“ endenden Monaten verzehrt werden. Frische Miesmuscheln riechen nach Meer und Algen und ihre Schalen sind fest verschlossen oder müssen sich bei leichtem Klopfen sofort schließen. Traditionell werden Miesmuscheln im „Luciano“ auf zweierlei Art serviert: Als klassische Variante in Weißwein mit Stangensellerie, Möhren und Zwiebeln gekocht oder zusätzlich mit einer Tonaten-Knoblauch-Sauce. Dazu wird knusprig-frisches Baguette gereicht. Als begleitenden Weißwein empfiehlt Ines Mühlinghaus dazu den leichten und trockenen aromatischen „Cortese Gavi Piemont“. Zu anderen Speisen kann man zudem den fruchtig trockenen Hauswein „Merlot Veneto“ vom Faß genießen. Nach dem Essen sollte man auch einen Blick auf die Grappas werfen. Die Tresterbrände gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen, passend zum ausgewählten Gericht.
Ines Mühlinghaus kann sich auf ein eingespieltes, hochmotiviertes und gut ausgebildetes Team verlassen. Neu im Service ist Celina Meiners. Die 17-Jährige aus Zetel ist bereits seit Ende Juni im „Luciano“ beschäftigt und hat am 1. August ihre dreijährige Ausbildung zur Restaurantfachfrau begonnen.

„Arno’s Vinyl-Café“

Tanz und Stimmung am 8. September im Café Leiß

Seit einigen Jahren erleben Schallplatten und Singles wieder eine Renaissance. Vielen erscheinen die in Vinyl gepressten Songs im Vergleich zu digital aufbereiteten Stücken „ehrlicher mit mehr Leben“. Hier und da knackt es schon mal – fast wie im richtigen Leben. Und wenn man aus Versehen mal zu doll gegen den Plattenspieler stößt…aber nein, diesen Gedanken führen wir lieber nicht zu Ende. Außderdem gibt es ja noch Arno Peters, der darauf achtet, dass gerade dieses Malheur nicht passiert. „Seit zwei Jahren bittet Arno bei uns im Café Leiß in loser Reihe zu seinem Musikabend“, freut sich Betriebsleiter Thomas Zander. 616War „Arno’s Vinyl-Café“ anfangs noch ein Geheimtipp, sprach es sich schnell herum, dass dort abends was los ist. Dort, wo tagsüber Gäste vor dem Kuchen- und Tortentresen anstehen um ihre Bestellungen aufzugeben, entsteht im Handumdrehen eine Tanzfläche, auf der behende das Tanzbein geschwungen wird. Zum ein oder anderen Stück in englischer oder deutscher Sprache wird natürlich auch mal geschwoft. Allerdings versteht sich die Veranstaltung für junge und junggebliebene Besucher nicht als reines Standardtanzvergnügen. Oft geht es ausgelassener zur Sache und ein ums andere Mal kommt es vor, dass sich eine Polonaise durchs Café schlängelt. Lautes Mitsingen inklusive. „Arno weiß, wie man Stimmung in die Bude bekommt. Schließlich ist der Langeooer seit über 20 Jahren als Alleinunterhalter bekannt“, so Thomas Zander. „Arno’s Vinyl-Café steigt am Freitag, den 8. September, ab 20 Uhr bei freiem Eintritt.

„Tortilla des patatas con espinaca“

Restaurant & Tapas-Bar „Boramar“ am Hauptbad

Mitte Mai eröffneten Miriam de Marco und Ante Topalovic ihr „Boramar“ am Hauptstrand. Der Name des Restaurants und der Tapa-Bar hätte nicht treffender gewählt werden können. „Er bedeutet soviel wie ´,Kommt, lasst uns zum Strand gehen’´ und stammt aus dem Spanischen“, erläutert die 24-jährige Gastronomin. Schon während ihrer Ausbildung zur Restaurantfachfrau bei Ines Mühlinghaus, die auf Langeoog die Pizzeria „Luciano“ führt, hatte Miriam de Marco den Plan sich selbstständig zu machen. Es sollte etwas sein, das es so auf der Insel noch nicht gibt“, erklärt die gebürtige Italienierin. Und schon bald ward die Idee eines spanischen Restaurants geboren.
Das „Boramar“ befindet sich genau auf der Ecke des nicht zu übersehenden farbenfrohen Gebäudes, das erst in diesem Jahr fertiggestellt wurde. Hinter der roten Fassade mit den weiß gerahmten Fenstern lädt ein gemütliches Restaurant zur Einkehr. Spanische Musik, mal ruhig und dann wieder temperamentvoll, aber immer dezent gibt dem Gast Raum, sich in Ruhe unterhalten zu können. Die Mischung aus Restaurant und Bar ist vortrefflich gelungen. Überwiegend Tapas, also kleine Appetithäppchen, stehen auf der Speisenkarte. Schon die spanischen Namen verheißen Leckeres. So verbirgt sich hinter „Tortilla des patatas con espinaca“ ein Kartoffelomelett mit Spinat und Hirtenkäse. Auch Gambas, Tintenfisch, gegrillte Paprika, spanische Oliven und etliche Kleinigkeiten mehr zählen zum schmackhaften Angebot. Ebenfalls beliebt sind die Fajitas mit Salsa, Jalapenos und knackigem Salat zum Selberrollen. Für den größeren Appetit empfiehlt Miriam de Marco die Salate der Saison oder eine Ofenkartoffel mit Schweinefiletspitzen oder Hähnchenbruststreifen, geriebenem spanischen Käse und einer Salatbeilage. Nicht zu vergessen: die köstlichen, gefüllten Rollitos. Freitags wird nach vorheriger Bestellung ausschließlich vegetarische oder klassisch angerichtete Paella angeboten. „Wer keine Paella mag, kann dann aus einer verkleinerten Tapas-Karte wählen“, empfiehlt Miriam de Marco.
Selbstverständlich werden auch speisenbegleitende Getränke mit und ohne Alkohol angeboten. Sehr gerne nachgefragt werden neben einer Sangria auch diverse Cocktails. Beliebt sind zudem die Frozen Margaritas mit Erdbeer-, Banane- oder Heidelbeer-Cassis. Auch werden in der Saison verschiedene Cocktail-Events angeboten. „Darüberhinaus möchte ich den Gästen unseren Bio-Eistee „Tea jay on the rocks“ ans Herz legen, den es mit und ohne Alkohol gibt“, so die Jung-Gastronomin. Sämtliche Speisen und Getränke sind zum Mitnehmen. Außerdem legt man viel Wert auf Umweltschutz, weshalb Becher, Verpackungen, Sticks zum Umrühren und Bestecke der „to-go-Artikel“ biologisch abbaubar sind. Geöffnet ist das „Boramar“ täglich ab 11.00 Uhr.