Archiv der Kategorie: DEHOGA

Urlaub in familiärer Atmosphäre

Hotel garni „De Insulåner“ im Vormann-Otten-Weg 
vor fünf Jahren eröffnet – (Stamm-)Gäste lieben besonderes Flair 
Eigentlich mag Denise Kuppi es gar nicht glauben: fünf Jahre – wie im Flug vergangen. Denn seit fünfeinhalb Jahren steht es für Langeooger Gastlichkeit: das Hotel „de Insulåner“ am Vormann-Otten-Weg. Im Frühjahr 2016 wurde es eröffnet – mit Denise Kuppi als Geschäftsführerin. Das Hotel garni besticht durch individuellen Charme: Zum wohligen Langeoog-Aufenthalt laden ein Einzel-, vier Doppelzimmer und sieben Suiten ein.
Frühstück gibt es ab 8.30 Uhr, das Buffet ist reichhaltig und frisch zubereitet. Auch besondere Wünsche werden immer gern berücksichtigt. Zum Frühstück ist Denise Kuppi persönlich für ­ihre Hotelgäste da, nachmittags dürfen sie sich auf Vertrauensbasis an der Bar und der Kaffeespezialitätenmaschine selbst bedienen. „Ich habe sehr entspannte Gäste, die dieses Konzept sehr schätzen“, freut sich die Geschäftsführerin. Selbstverständlich werden die jeweils aktuellen Corona-Regeln eingehalten: „Auch hier darf ich unsere Gäste loben: Alle machen gut mit.“
Überhaupt verlaufe die Gästekommunikation bestens, und zwar bereits im Vorfeld, wenn es um die Anreise gehe: „Die Gäs­te geben ihre voraussichtliche Ankunftszeit vorab durch, wir empfangen persönlich jeden Gast“, erläutert Denise Kuppi, die für ihre Gäste immer erreichbar ist, und für die sie jetzt die Saison ausweitet: „Normalerweise gehen wir im November in Betriebsferien. Dieses Jahr bleibt das Hotel aber aufgrund der großen Nachfrage bis in den Dezember hinein auf“, teilt Denise Kuppi mit. Danach habe man ab dem 27. Dezember über Silves­ter geöffnet
Den Start vor fünf Jahren …
bezeichnet Denise Kuppi als gelungen: „In relativ kurzer Zeit konnten zahlreiche Stammgäste gewonnen werden. Viele kommen seit 2016 regelmäßig, zum Teil mehrmals im Jahr.“ Einige überraschen die Geschäftsführerin dann mit Mitbringseln aus deren alter Heimat: „Ich stamme aus der schönsten Stadt am Rhein: aus Düsseldorf!“, verrät Denise Kuppi mit einem Lächeln. Nach dem Abitur 1997 in ihrer Heimatstadt besuchte sie die höhere Handelsschule, die sie mit dem IHK-Abschluss für Fremdsprachenkorrespondenz in Englisch und Französisch verließ. Einem BWL-Studium schlossen sich zwölf Jahre Tätigkeit in einer namhaften Düsseldorfer Anwaltssozietät an: „Das war auch eine gute Schule für den Umgang mit anspruchsvollen Gästen.“ 2010 begann sie nebenher ein Psychologie-Fernstudium, das durch die Geburt des ersten Sohnes unterbrochen wurde: „Ein Abschluss ist aber immer noch angestrebt, es fehlen eigentlich nur noch zwei Semester zum Bachelor of Science.“
Ihren Lebenspartner, den Insulaner Onnen Schreiber, hatte sie schon in jungen Jahren als Urlauberin auf Langeoog kennen­gelernt. 2013 zog das Paar mit dem ersten Sohn Hugo nach Langeoog.
Ab 2014 war Denise Kuppi bei der Caritas Mutter-Kind-Klinik Langeoog tätig, bis sich der zweite Sohn Marlon ankündigte. „In der Elternzeit ergab sich dann das Hotel“, berichtet sie. Aus dem früheren Hotel „La Villa“ der Familie Blank wurde das „Hotel De Insulåner“, dessen Geschäftsleitung sie im November 2015 übernahm. „Da begannen wir mit dem Umbau. Und an Grün­donnerstag 2016 konnten wir die ersten Gäste begrüßen.“
Seitdem sitzt beim Personal jeder Handgriff: „Wir sind ein eingespieltes Team. Und was die Stimmung und den Umgang miteinander so besonders und entspannt macht: Es gibt keine große Hierarchie“, erklärt Denise Kuppi. Vom Aufbau des Frühstücksbuffets über Küchendienst und Service beim Frühstück bis zur Zimmerpflege „macht jeder alles“ (auch die Geschäftsführerin). Seit dem Beginn 2016 dabei ist Mitarbeiter Delvis Gonzales Rosales. Im Mai 2018 hinzu kam Biljana Bogdanić, die aktuell mit Sohn David in Elternzeit ist. Im vorigen Juli stieß Octavian Bogatiuc („Er war unsere große Rettung im Pandemiejahr 2020“, so Denise Kuppi) zum Team, das seit Juli 2021 durch Octavians Ehefrau Violina Mazureac als Hausdame komplettiert wird.
Gibt es ein „Geheimrezept“?
Das Coronajahr 2020 wird wohl in die Hotelchronik eingehen: „Nach dem ersten Lockdown hatten wir von Ende Mai bis Anfang November 2020 geöffnet, dann kam der ‚Lockdown light‘ bis Juni 2021.“ In dieser Zeit hatte Denise Kuppi das Hotel phasenweise nahezu im Alleingang betrieben. Das ist nun anders: „Dank der kompetenten und zuverlässigen Verstärkung im Team kann ich mir jetzt den ‚persönlichen Luxus‘ leisten und mich wieder stärker um meine Familie kümmern.“
Schließlich wollen auch die Söhne Hugo (8), Marlon (6) und Piet (4), die zur Schule oder in den Kindergarten gehen, versorgt sein. „Das klappt – dank der Ganztagsangebote in den Einrichtungen. Dort weiß ich die Kinder gut versorgt“, lobt Denise Kuppi sowohl die Kindertagesstätte „Wichtelnüst“ als auch die Inselschule Langeoog.
Buchungen, Anreisen, Organisation und Verwaltung des Hotels – um all das kümmert sie sich selbst. Als Geschäftsführerin eine Quereinsteigerin, waren Denise Kuppi aber durch ihre berufliche Tätigkeit in Düsseldorf die (auch in einem Hotel anfallenden) Verwaltungsaufgaben bereits vertraut. Und der Umgang mit den Gästen fällt der 43-Jährigen gleichfalls leicht. Sogar die Homepage www.hotel-de-insulaner.de pflegt sie selbst: „Ich arbeite sehr gern am Rechner.“
Wenn also der Nachwuchs im Bett liegt, fährt Denise Kuppi den PC hoch, um die Anfragen des Tages zu beantworten, Büro­arbeiten zu erledigen und die Website zu betreuen. Die demnächst anstehende ruhige Winterzeit wird sie nutzen, um – von Anschaffungen über Marketing bis Renovierung – die Saison 2022 vorzubereiten.
Gibt es ein „Geheimrezept“ für den Erfolg des „Insulåners“? „Nein“, lacht Denise Kuppi, „nur ein paar Grundregeln: Im Hotel sollte es möglichst ruhig sein, der Gast soll gut schlafen können, die Zimmer müssen sauber sein und ein tolles Frühstück ist selbstredend – den Rest macht die Insel.“ Wenn es ein Geheimrezept gebe, dann sei dies wohl Langeoog selbst. Und natürlich seine Insulaner … -köp-

Gesellige Abende in „Tom’s Bar“

In der traditionsreichen Kellerbar sollen sich die Gäste
„wie zu Hause fühlen“
Wenn auf Langeoog der Abend anbricht und die Sonne langsam am Horizont im Meer versinkt, dann öffnen sich in der Hauptstraße 31 die Türen zu „Tom’s Bar“.
Im Dezember 2019 übernahm Tom Kempkes-Solbach gemeinsam mit seinem Partner Markus Solbach das traditionsreiche Hotel „Dünenläufer“ – und mit diesem die dazugehörige Kellerbar. Sie dürfte vielen Insulanern und Gästen unter den Namen „Lili Marleen“ oder „Fässchen 2.0“ noch ein Begriff sein. Und während es im Hotel auch um Erholung und Entspannung geht, darf in der Bar im Kellergeschoss ordentlich gefeiert werden.
Gemütliche Ecken …
zum Unterhalten gibt es hier ebenso wie eine kleine Tanzfläche – und natürlich eine gut ausgestattete Theke, bei der kein Getränkewunsch unerfüllt bleibt. Für Tom Kempkes-Solbach ist wichtig, „dass sich die Gäste hier wie zu Hause fühlen.“ Aus diesem Grund gibt es in dieser „klassisch bunten Kneipe“ auch alles, was das Herz begehrt: Ausgewählte Biersorten, Schnäpse, Cocktails und Longdrinks sind in der Getränkekarte zu finden. Aus dem Fass wird zum Beispiel Bitburger und König-Pilsener angeboten, dazu gibt es Flaschenbier von Benediktiner, Desperados oder Köstritzer. Wer es lieber alkoholfrei mag, kann aus dem Coca-Cola-Sortiment oder den lokalen „Auricher Süss-most“-Säften wählen.
Zubereitet werden die Drinks von Barkeeper Philipp „Phips“ Glaßmacher. Der gelernte Restaurantfachmann steht seit Sommer 2020 hinter der Theke in „Tom’s Bar“. Er kümmert sich nicht nur um die Getränkewünsche, sondern ist gleichzeitig auch als DJ tätig und nimmt in dieser Funktion auch den ein oder anderen Musikwunsch der Gäste an. „Auf Phips kann ich mich verlassen, der legt ganz individuell auf, immer passend zur aktuellen Stimmung“, erzählt Inhaber Tom Kempkes-Solbach.
Trends fürs Trinken?
Gibt es in diesem Jahr auch einen Trend zu besonderen Getränken? Der Gastronom verneint und sagt, der Geschmack sei klassisch geblieben. „Die Jungs bleiben beim Bier, die Mädels sind experimentierfreudiger und probieren auch mal neue Drinks“, sagt der 38-Jährige. Grundsätzlich seien die Gäste bodenständiger, blieben bei dem, was sie kennen.
Aufgrund Corona können zurzeit die beliebten Abendveranstaltungen nicht stattfinden, zum Beispiel das Knobeln, Spieleabende oder das Karaokesingen. Dies soll erst nach Ende der Pandemie wieder angeboten werden. Bis dahin lädt Barbesitzer Tom jeden Abend von Mittwoch bis Sonntag von 20 Uhr bis 22 Uhr zur Cocktail Happy Hour, jeden Donnerstag zur Karibischen Stunde (Cuba Libre für 6,– Euro) sowie täglich zur Bier Happy Hour von 20 bis 21 Uhr (jedes Bier 0,3 Liter für 3,– Euro) ein.
Auf die Frage, was für die nächsten Monate noch so alles geplant ist, gewährt Tom Kempkes-Solbach einen Ausblick auf das kommende Jahr. Denn im Januar 2022 soll die „Abrissbirne“ kommen, wie er selbst sagt. Dann fliegen die Theke und das Mobiliar raus. Anschließend werden Hammer und Pinsel geschwungen und die Bar wird auf Vordermann gebracht. Doch zuvor will der Gastronom seine Gäste noch zu einer Abrissparty einladen. -utk-
Tom’s Bar …
in der Hauptstraße 31 hat mittwochs bis sonntags ab 20.00 Uhr geöffnet. Reservierungen sind über den Facebook-Messenger möglich.

„Keine Radtour ist wie diese“

Schokofahrt 2021: Klimaneutrale Schokolade für Langeoog 
Seit Herbst 2020 ist klimaneutral produzierte und transportierte Schokolade auf Langeoog erhältlich (siehe Bericht im „Utkieker“ 6/2020). Möglich wurde dies durch viel Engagement zwischen Nordsee und Karibik, verbunden mit einem ausgeklügelten Herstellungs- und Beförderungssystem. Nähere Infos zum Thema stehen auf www.schokofahrt.de und www.chocolatemakers.nl im Internet. Diesen April kam eine neue Lieferung nach Langeoog. Deike Neumann, Leiterin des Eine-Welt-Ladens, hat den letzten Teil der „Schokotour“ begleitet. Hier ist ihr Bericht:
Wenn ich heute nach dem Mittagessen mein, wie ich finde, wohlverdientes Stück Schokolade zum Nachtisch genieße, so tue ich es anders als sonst. Denn ich habe sie selbst geradelt, gegen hartnäckigen Wind aus Nord-Nordost, bei Nieselregen und Kälte. Würde ich es wieder machen? Auf jeden Fall! Schließlich bin ich jetzt Schokofahrerin.
Eine Idee, die auf den ersten Blick vollkommen absurd erscheint: eine emissionsfrei transportierte Schokolade essen. Der Kakao wächst jenseits des Atlantiks, der Transport über das Meer, die Herstellung und am Ende der Weg in den Laden und zur Endkundin: Das kann doch nicht klimafreundlich gehen. Doch, die Schokofahrt zeigt, dass es geht! Denn es geht um den bewuss­ten Genuss von Luxusprodukten und nachhaltiges Handeln.
Klimaneutrale Wege
Und das fängt schon bei den Kakaobauern an: Der Rohstoff für die Schokolade wird in der Dominikanischen Republik von einer Kooperative unter ökologischen Bedingungen angebaut und fair gehandelt. Dann übernimmt der Frachtsegler „Tres Hombres“ die wertvolle Fracht und bringt sie ausschließlich mit Windkraft über den Atlantik nach Europa. Zielhafen ist Amsterdam. Dort gelangt der Kakao zu der kleinen Manufaktur der „Chocolatemakers“. Übrigens erfolgt die   Löschung der Ladung vom Schiff sowie der Transport zur Fabrik ebenfalls komplett ohne motorisierte Hilfsmittel, sondern mit viel kollektiver WoMen-Power.
Wenn jetzt der Rohstoff schon über 3.000 Kilometer auf See ohne fossile Energie zurückgelegt hat, muss der restliche Weg zur europäischen Endkundschaft doch auch ohne gehen! Deshalb macht sich inzwischen zwei Mal im Jahr ein großes Netzwerk von Menschen mit dem Fahrrad auf den Weg nach Amsterdam, um dort die Schokolade abzuholen und in zahlreiche Städte in ganz Deutschland zu bringen.
Von Oldenburg über Berlin bis München, sogar in die Schweiz und nach Österreich: Überall schwingen sich Menschen in den Sattel, um diese besondere Schokolade mit Pedalkraft in die einzelnen Geschäfte zu bringen.
Schon im vorigen Jahr hat die Corona-Pandemie die Schokofahrer vor neue Herausforderungen gestellt. Die Niederlande waren plötzlich Hochrisikogebiet. Ein Aufenthalt dort ist mit Quarantäne nach der Rückkehr verbunden. Aber es geht bei der Schokofahrt auch darum, neue Wege zu gehen, pragmatisch zu sein und Dinge anders zu machen – gerade in Krisenzeiten. So wurden zwei Übergabepunkte im Emsland kurz hinter der niederländischen Grenze vereinbart, zu der die Schokolade mittels eines Elektrolastwagens transportiert wurde.
Herausforderung Lastenrad
Die Fahrt fand am Wochenende nach Ostern statt. Ich konnte mich der Schokofahrtgruppe aus Aurich anschließen, die unter anderem von „Biomarkt Baier“ in Aurich und dem Verein „Auriculum“ unterstützt wird. Das Las- tenrad war für mich, die ich eigentlich auf dem Rennrad zu Hause bin, schon eine kleine Herausforderung. Die Federung ähnlich rennradhart, der Antrieb deutlich geschmeidiger, die Lenkung ganz anders und das Gewicht … da fang’ ich lieber nicht von an.
Aber: Nach kurzer Zeit hatte ich mich an das neue Fahrgefühl gewöhnt und los ging es Richtung Haren/Ems. Durch Hinter­höfe, über Wald- und Feldwege, auf gut (oder auch weniger gut) ausgebauten Radwegen an der Straße und gelegentlich über eine Schotterpiste. Der Ostfrieslandradweg und die Fehnroute sowie Strecken entlang der Ems zeigten die Schönheit der Region. Die vielfältige Natur ließ mich gelegentlich die Einschränkungen der vergangenen Monate vergessen. Bittersüß die Erkenntnis, wie schön solch eine Tour ohne Coronabeschränkungen wäre …
Im Emsland übernachteten wir in Hotels. Die Unterbringung in Einzelzimmern (Dienstreise), Ausgangsbeschränkungen im Emsland und Maskenpflicht in Innenstädten waren kein Hindernis, diese Fahrt coronakonform durchzuführen.
Die Schoko-Übergabe …
erfolgte am Sonntagmorgen, 11. April: Insgesamt rund 120 Kilo Schokolade, davon etwa ein Viertel für Langeoog, wurden auf die Lastenräder verteilt. Vier waren E-Bikes; ein fünfter „hartgesottener“ Fahrer ohne E-Antrieb, Helmut Beckmann, war nachts um zwei losgefahren, packte flink sein Kontingent ein und fuhr sofort zurück – 234 Kilometer nonstop. Hut ab! Für uns andere war die Rückfahrt nach Aurich – mit 113 Kilometern die längste Etappe – bei starkem Gegenwind trotz elektrischer Unterstützung anstrengend. Nach insgesamt 290 Kilometern im Sattel war ich am Montag wieder heil zurück auf der Insel. Mein Fazit: Radtouren gibt es viele, aber keine ist wie diese.
Die Schokolade parkte noch für eine Woche in Aurich. Sie wurde dann am Sonntag, 18. April von Holger Wessels und seinen Seekajakfreunden vom Emjak Aurich übers Wattenmeer nach Langeoog gepaddelt. Für die Spitzfindigen, die fragen, wie denn die Schoki von Aurich nach Bensersiel gekommen ist: Holgers Lastenrad hat einen Anhänger für sein Boot. Er startete bereits im Morgengrauen in Richtung Bensersiel – samt Schokolade, Kajak und Ausrüstung für die Überfahrt.
Die Schokolade ist auf Langeoog im Eine-Welt-Laden (neben der Inselkirche), in der „Teerose“ (Kirchstraße) und im „Haus ­Dünenlust“ (Mittelstraße) erhältlich. Fair, bio und klimaneutral. Aber vor allem: lecker! -Deike Neumann-

Italienische Genussmomente

Pizzeria Piccolino am Inselbahnhof bietet leckere Pizza,
Pasta und Salate – Alle Speisen auch zum Mitnehmen
Wie wäre es mit Spaghetti „Frutti di Mare“ oder einer Pizza „Grandiose“ mit allem, was sich Freunde italienischer Gaumenfreuden wünschen? Oder doch lieber ein knackfrischer „Insalata Rucola“ mit hausgemachtem Dressing und knusprigem Pizza-brot? Kai Krüger, Betreiber der kleinen, aber feinen Pizzeria Piccolino direkt gegenüber dem Inselbahnhof, und sein fünfköpfiges Team wünschen in jedem Fall „Buon appetito“.
Mit rund 30 verschiedenen Pizza-Variationen liegt der Schwerpunkt auf dem würzig belegten Fladenbrot aus der italienischen Küche. Renner unter den Pizzen sind die „Vegetarische Pizza“ und die Pizza „Rucola-Serrano“. Eine klassische Auswahl an Nudelgerichten und Salaten rundet die Speisenkarte ab, ebenso wie italienische Kaffeespezialitäten.
„Mein Leibgericht ist Pizza“, gesteht Kai Krüger. Seit 2009 lebt er auf Langeoog. Wertvolle Erfahrungen in der Gastronomie sammelte er bereits in verschiedenen Betrieben an der Ostsee und schließlich auf der „Insel fürs Leben“. Im Mai 2019 hat der gebürtige Oldenburger die einstige Pizzeria „Piccolo“ übernommen und damit den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Und das mit Erfolg, denn trotz Corona sei das erste Jahr gut verlaufen. Dazu beigetragen hätten nicht zuletzt der hauseigene Lieferservice sowie die Möglichkeit, alle Speisen auch zum Mitnehmen zu bestellen.
Zudem nutzte der Inhaber die Wintermonate, um die Pizzeria zu sanieren und in modernem Design einzurichten. Seitdem bestimmen echtes Treibholz an den Wänden, gemütliche Sitzgruppen, ein hochwertiges Mobiliar sowie markante Wand- und Deckenleuchten das Ambiente. „Gerne genießen die Gäste auch nach dem Essen noch ein Gläschen Wein in geselliger Runde“, freut sich Kai Krüger über den Zuspruch. Alles auf Abstand, versteht sich. Denn aufgrund der strikten Corona-Bestimmungen in der Gastronomie wurden die Sitzgruppen durch Glaswände getrennt. Diese fügen sich jedoch hervorragend in das  Gesamtbild ein. Bis zu 45 Personen finden jeweils im Restaurant und auf der Außenterrasse Platz.
Der Lieferservice soll auch im bevorstehenden Winter und Frühjahr wieder angeboten werden. Bestellungen werden unter (04972) 990310 entgegengenommen. Geöffnet ist die Pizzeria Piccolino bis Mitte November täglich von 12 bis 14 Uhr und 17 bis 21 Uhr. Mittwoch ist Ruhetag. Von Mitte November bis Mitte Dezember sowie im Februar bleiben die Türen geschlossen. In der übrigen Zeit öffnet das Piccolino täglich außer mittwochs ab 17 Uhr. -reh-

Events mit Panoramablick

Aktionen und Angebote der „Strandhalle“

Wer nicht nur gut essen und trinken, sondern auch etwas erleben will, den zieht es die Höhenpromenade hinauf zur „Strandhalle“. Denn hier garantieren vielfältige Veranstaltungen gute Unterhaltung. Der Eintritt ist frei.
Gleich am 1. Juni geht’s um 21.30 Uhr los: „Mit unserer ‚High Season-In-Party‘ starten wir in die Hochsaison – für den Sound sorgt ein junger DJ“, verrät Dominic Liesegang. Der junge Gas­tronom aus dem Eichsfeld ist seit März 2019 als Betriebsleiter der zur Kolb-Gruppe gehörenden „Strandhalle“ tätig. Einen weiteren Kracher präsentiert er am Donnerstag, 20. Juni: Live und unplugged spielt die Band „Level one“ ab 21.30 Uhr den besten Hit-Mix für Jung und Junggebliebene. Es folgt das beliebte Duo „Steve & Gerrit unplugged“ am 19. Juli sowie 12. und 26. August.
Regelmäßig donnerstags, etwa am 6. Juni und ab Juli alle 14 Tage, heißt es um 19.30 Uhr: „Katja singt“. Wenn die Langeoogerin Katja Agena mit ihrer gefühlvollen Stimme das Publikum verzaubert, taucht sie die „Strandhalle“ in stilvolles Jazzclub-Ambiente. Einzigartig ist auch die Atmosphäre der Sundowner-Bar mit Panoramablick: Den Sonnenuntergang über dem endlosen Meer bei einem coolen Drink an der „Strandhalle“ genießen – was will man mehr?
Und weiter: Besonders heiß wird‘s am 30. August auf der „Langelove-Party“ mit Newcomer DJ – ab 17 Uhr vor, ab 21.30 Uhr in der „Strandhalle“. Zünftig kommt das erste Oktoberwochenende mit der „Strandhallen-Wiesn“ daher: Am Freitag, 5. Oktober steigt ab 18 Uhr die krachlederne Party, gefolgt vom Frühschoppen um 11 Uhr am Samstag mit Brezen, Weißwürscht und Spatenbier. Das Saisonende läutet die „High Season-Out-Party“ am Samstagabend, 26. Oktober ein.
Kurze Vorschau auf den Jahresausklang: Zum Filmabend „Feuerzangenbowle“ mit entsprechendem Getränk laden Dominic Liesegang und Crew am 23. Dezember ein. „Wir proben Silves­ter“, lautet die Devise am 28. Dezember ab 21 Uhr bei Livemusik – Eintritt frei. Die „Filmmusik Dinner Show“ am 30. Dezember verbindet Hollywood-Erinnerungen mit einem exklusiven Vier-Gänge-Menü. Ist das zu toppen? Nur durch „Silvester in der Strandhalle“ am 31. Dezember, einer Party in den „Goldenen Zwanziger-Jahren“ inklusive „Babylon Berlin“-Menü, Livemusik und Mitternachtssnack. – Anmeldungen sind ab sofort in der „Strandhalle“ (Tel. 04972 / 990 776) möglich.

Kulinarisch … 

lockt in der „Strandhalle“ tagsüber eine abwechslungsreiche Küche leichter, leckerer Gerichte, während die Abendkarte mit bodenständig Hochwertigem zu fairen Preisen aufwartet. Eine wechselnde Spezialkarte mit Empfehlungen des Hauses erweitert das Angebot. Reichhaltig ist auch die Auswahl an Getränken: So wurde das Weinsortiment komplett neu ausgerichtet, und Freunde des Gerstensaftes kommen bei Spezialbieren wie dem „Münchner Hell“ von Spatenbräu oder dem belgischen Abteibier „Leffe bruin“ auf ihre Kosten. Da lassen sich die Events noch einmal so gut genießen. – Die „Strandhalle“ ist täglich von 11 bis 23 Uhr geöffnet, bei Veranstaltungen oder besonderen Anlässen auch länger. Zu empfehlen: die Tischreservierung für einen unvergesslichen Abend. -köp/ut-

Spargelzeit: Ein Genuss im „Luciano

Kulinarische Verführungen auf italienische Art –
Erlöse aus Ostereierverlosung für „Gräfin Anna“

214-1Bis kurz nach Ostern waren sie bunte Hingucker und eine hübsche Dekoration im italienischen Restaurant „Luciano“. Gemeint sind 52 aufwendig verpackte, original italienische Schokoladen-Ostereier, jeweils gefüllt mit einer Überraschung. Am 24. April wurden sie vor „großem Publikum“ verlost. Als Glücksfeen fungierten die Urlauber-mädchen Liv, Sarah und Maelie. „Die Ostereierverlosung hat in verschiedenen Regionen Italiens eine lange Tradition, die auch bei uns sehr gerne angenommen wird“, freut sich Ines Mühlinghaus über die sehr erfolgreiche Aktion. Der Erlös aus dem Verkauf der Lose über 810 Euro, den Ines Mühlinghaus auf 1.000 Euro aufstocken wird, kommt erneut dem Lions Club „Gräfin Anna“ zugute. Damit möchte der Ser- viceclub Hilfe für die Menschen in Mosambik, Simbabwe und Malawi leisten. Die Lebensgrundlage der Ostafrikaner wurde 214-2jüngst durch den verheerenden Zyklon „Idai“ zerstört. Medien-berichten zufolge wurden mindestens 400.000 Menschen obdachlos. Spargel auf italienische Art Spargel hat nicht umsonst viele Freunde: Es ist einfach etwas Besonderes, das edle weiße und grüne Gemüse mit seinem ganz speziellen Geschmack in der kurzen Saison zu genießen. Dass Spargel nicht nur mit einer üppigen Portion Sauce Hollandaise und Kochschinken schmeckt, beweisen die kulinarischen Verführungen im Luciano. Zubereitet wird ausschließlich frischer deutscher Spargel, und das köstlich auf italienische Art. Von der „Zuppa Asparagi“ über die Pizza mit Spargel, Kochschinken und Spiegelei, den „Insalata Rucola con Asparagi“ bis hin zu Pasta mit frischem Spargel ist das edle Gemüse vielseitig kombinierbar. So dürfen auf der Speisenkarte auch Gerichte mit 214-3Schweinesteak, Schollenfilet oder „klassisch“ mit original luftgetrocknetem italienischen Schinken nicht fehlen. Und wer es gerne überbacken mag, kommt beim „Asparagi con Mozzarella al Forno“ geschmacklich voll auf seine Kosten. Abgerundet wird jedes Spargel-Menü mit ausgewähltem Weißwein. Ines Mühlinghaus empfiehlt einen leicht trockenen „Grillo“, der als Karaffen- oder Flaschenwein serviert wird, sowie einen „Pinot Grigio“ vom Fass. -reh-

Drei Jubiläen auf einen Streich

Hotelier-Familie Spies hat allen Grund zum Feiern

226-1Wer kann schon drei Jubiläen gleichzeitig feiern? Das trifft auf die Familie um Gerda Spies zu: Jubiläum 1: Das heutige 4-Sterne-Garni-Hotel Flörke öffnete 1884 als „Hotel Ahrenholtz“ und damit vor 135 Jahren in der Hauptstraße seine Türen. Im Jahre 1906 ging das „Hotel Ahrenholtz“ in den Besitz der Familie Flörke über. Jubiläum 2: Vor 60 Jahren, am 2. April 1959 erwarb das Dortmunder Gastronomenehepaar Gerda und Josef Spies das „Hotel Flörke“. Jubiläum 3: Vor 10 Jahren nahm das 4-Sterne-Garni-Hotel „Langeooger Inselzeiten“ seinen Betrieb auf. Grund genug für das Unternehmen, mit Mitarbeitern, Pächtern, Handwerkern und Stammgästen, die teils in der dritten Generation das Hotel besuchen, zu feiern. Rund 40 Gäste konnte Gerda Spies dazu am 2. April begrüßen. Die Hotelbesitzerin nutzte die Gelegenheit, sich vom langjährigen Pächter H. H. Wilken nach 20 Jahren zu verabschieden. Doch gab es noch weitere „runde Geburtstage“. So blickt der Friseursalon „De Hoorsnieder“ um Sabine und Michael Gebauer auf sein 30-jähriges Jubiläum als Pächter der Familie Spies in der Kirchstraße und die Filiale der Oldenburgischen Landesbank (OLB) auf zehn Jahre. Seit dem 1. April ist Hotelfachfrau Ksenija Lipnicki-Krausen 15 Jahre im „Hotel Flörke“ beschäftigt. Gerda Spies sieht in den Jubiläen gleichzeitig ein Zeichen für Kontinuität und Verlässlichkeit. 226-3Rückschau auf 60 Jahre: Unter Leitung von Gerda und Josef Spies entwickelte sich das Traditionshaus Flörke seit Ende der 1950er Jahre zu einem renommierten Unternehmen. In diesem Zusammenhang erwähnt Tochter Gerda auch ihren Großvater Wilhelm Kirchner. Als Josef Spies 1972 verstarb, führte Tochter Gerda Spies den Betrieb mit Unterstützung ihrer Mutter fort. Dabei hielt die Familie das „Flörke“ stets auf der Höhe der Zeit. 1977 wurde aufgrund von Brandschutz- und weiteren Auflagen das im Bäderstil errichtete Gebäude in der Hauptstraße abgerissen und ein modernes Hotel errichtet. 1988/89 folgten Abriss und Neubau des Gebäudes Ecke Hauptstraße/Kirchstraße. 2002 erwarb Familie Spies das Nachbargrundstück an der Kirchstraße zurück. Es diente bis in die 1950er-Jahre dem „Hotel Flörke“ als Wäscheplatz. Später war das Gelände im Besitz der Post. Gerda Spies ließ 2008 das Postgebäude abreißen und errichtete das Hotel „Langeooger Inselzeiten“ als 226-2Ergänzung zum bestehenden Hotel „Flörke“. Seitdem können die Gäste den gu­ten Service beider Häuser genießen, die barrierefrei mit einem Glasgang verbunden sind. Die Hotels verfügen zusammen über 63 komfortable Einzel- und Doppelzimmer, Familienzimmer, (Junior-)Suiten und Apartments mit insgesamt 120 Betten. Zum großzügigen Wellnessbereich gehören ein Schwimmbad mit Kinderbecken, Saunen und Ruhezonen. Mit Jörn Viola steht seit Mai 2018 die vierte Generation in den Startlöchern. Der Neffe von Gerda Spies absolvierte zuerst seine Ausbildung als Hotelfachmann in Bremen, sammelte weltweit in namenhaften Luxushotels Berufserfahrung und erwarb seinen Betriebswirt mit Auszeichnung an der renommierten Hotelfachschule Heidelberg. -reh-

Hotel „Dünenläufer“

Neue Betreiber im Traditionshaus an der Hauptstraße 31 fiebern der ersten Saison entgegen.

1481-1Seit Dezember 2019 hat das Traditionshotel an der Hauptstraße neue Eigentümer. Tom Kempkes, 35 Jahre und Leiter der Senioreneinrichtung „bliev hier“ hat das ehemalige Hotel „Mitten Mang“ mit seinem Partner, Markus Solbach, 35 Jahre, Gastronom aus Großefehn, von Birgit Kolb Binder übernommen. „Hotel Dünenläufer“ ist der neue Name des jungen Hotelier- Duos für das traditionsreiche Haus. Neben 17 modernen Hotelzimmern in 5 verschiedenen Kategorien beherbergt der „Dünenläufer“ noch ein Fischrestaurant „Kombüse 31“ und im Untergeschoss die „Tom’s Bar“. Das ehemalige „Fässchen 2.0“ bzw. „Lili Marleen“. Somit hat Langeoog nach gut zwei Jahren wieder eine Bar mitten in zentraler Lage des Ortes. „Wo man sich zu Hause fühlt“ ist nicht nur der Slogen von Sol-bachs erstem gastronomischen Objekt in Timmel, sondern auch der „Dünenläufer“ soll ein Haus mit Seele und offenen Türen sein. „Wir möchten da sein für unsere Gäste. Ob Urlauber im Hotel, oder Insulaner in „Tom’s Bar“ betonte Kempkes, der als Einzelunternehmer der einst unter Lili Marleen bekannten Bar wieder Leben einhauchen möchte. Solbach, der auch ein aktives Mitglied der Dehoga Ostfriesland und Niedersachsen ist, freut sich über das glückliche Händchen, gleich genügend Mitarbeiter 1481-2und auch schon die erste Auszubildende für den „Dünenläufer“ gewonnen zu haben. „Wir sind gespannt und freuen uns mit neuen Ideen und viel Herzblut dieses Traditionshaus wieder mit viel Liebe und Gastfreundschaft zu füllen“, erklärte Solbach. Beide hatten sich von Anfang an in das Haus an der Hauptstraße verliebt und nehmen nun die Herausforderung an, inhabergeführt das Schmuck-stück wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Den Anfang macht eine Krimilesung der Autorin Moa Graven am 12.04.2019. „MORD IN ZIMMER 11“ ist der nächste Fall der der Langeooger Polizistin „Eva Sturm“. Frau Graven wird an diesem Abend vorlesen und Geschichten zu ihrer Figur Eva Sturm erzählen. Dazu stellt das Dünenläuferteam eine Reise durch die Weltmeere als Buffet für alle Krimifans bereit. Tickets für die Lesung inklusive Begrüßungsgetränk und Teilnahme am Buffet sind vor Ort im „Dünenläufer“, oder unter der Telefonnummer 04972 682980 für 59,00 Euro pro Person zu erhalten. Auch als Arrangement in Kombination mit Hotelübernachtungen buchbar, nähere Infos finden Sie auf Facebook unter der Seite: Hotel Dünenläufer.

Weine „Langeoog-locker“ genießen

814-14. WeinWinter vom 4. bis 19. Januar im „Seekrug“ und in der „Weinperle“ Auf ein buntes Programm quer durch die Welt nationaler und internationaler Bioweine und kulinarischer Genüsse können sich Einheimische und Gäste zum Auftakt des neuen Jahres freuen. Michael Recktenwald vom Panorama-Restaurant Seekrug sowie Claudia und Bernd Frech von der Vinothek Weinperle laden vom 4. bis 19. Januar zum vierten Langeooger WeinWinter ein. Die Veranstalter versprechen eine fantastische WeinWinter-Reise, auf der sie „Langeoog-locker“ den Teilnehmern Bio und Nachhaltigkeit auch beim Wein noch näher bringen möchten. So ist von mehrgängigen Menüs mit Weinbegleitung bis hin zu ein wenig „verrückten“ Weinproben alles dabei. Nicht 814-2fehlen darf der allabendliche Weintipp zum Menü, den der Winzer gerne auch persönlich am Tisch empfiehlt. Die Weinperle startet am Montag, den 4. Januar (sowie am 11. und 18. Januar) ab 16.00 Uhr mit dem „Nordischen Winter“. Zu heißem Glögg, der skandinavischen Variante des Glühweins, wird das Hefegebäck „Lussekatter“ gereicht. „3 Zeilen, 3 Gänge, 3 Weine“ heißt es am 4. Januar im „Seekrug“: Ab 18.00 Uhr stellt die Weinmanufaktur „3-Zeilen“ ihre Weine zu einem 3-Gänge-Menü vor. Am 5., 12. und 19. Januar, jeweils ab 16.00 und 17.00 Uhr, reicht die „Weinperle“ Rum mit Trüffel und Schichten-Nougat. Im Restaurant Seekrug trifft am 5. Januar ab 18.30 Uhr der „Landgraf den Professor“. Zum 4-Gänge-Menü gibt es acht Weine von André Landgraf aus Rheinhessen, einem Familienbetrieb mit naturnahem Anbau, und vom Weingut Kauer im Mittel­rheintal. Am 9. und 16. Januar werden ab 16.00 und 17.00 Uhr in der „Weinperle“ handwerklich gemachte Liköre und Brände aus Mallorca von der Brennerei „Artisan Spirits by Eva u. Stefan“ serviert. Am 16. Januar bietet der „Seekrug“ 814-3seinen Gästen ab 18.00 Uhr ein Regionalbuffet mit Brotsorten aus der hauseigenen Bio-Bäckerei sowie Wurst- und Käsespezialitäten. Eintauchen in den wilden Wein-Süden Frankreichs – dazu lädt die „Weinperle“ am 10. und 17. Januar ab 16.00 und 17.00 Uhr ein, während sich im „Seekrug“ am 10. und 17. Januar ab 20.30 Uhr alles um den Sherry dreht. „Langeoog geht steil“ heißt es am Freitag, 11. Januar ab 15.30 Uhr. Auf dem Wasserturm können Besucher bis in die Abenddämmerung Pfälzer Weine vom Weingut Frank John aus Neustadt a.d. Weinstraße genießen. Um 19.00 Uhr lädt der „Seekrug“ zum Winzervesper ein. Auf europäische Weine aus dem Weinfundus des Restaurants Seekrug können sich die Freunde edler Rebensäfte am 12. Januar ab 17.30 Uhr freuen. Drei Winzer aus dem Schwarzwald, aus Südtirol und der Toskana werden ihre hervorragenden Produkte präsentieren. Der Erlös geht komplett an das Projekt der evangelischen Inselkirchengemeinde für Burkina Faso. Das Weinquiz „Stadt-Land-Wein“ startet am 16. Januar ab 20.00 Uhr im „Seekrug“. Auf den Gewinner wartet eine vinophile Überraschung. Am 18. Januar stehen dort ab 18.30 Uhr Weine aus Andalusien und Würzburg im Mittelpunkt. Mit der Aktion „Champagner & Meeresfrüchte“ endet am Sonnabend, 19. Januar, der vierte WeinWinter der beiden Veranstalter. Unter anderem weiht Boris Mascow im „Seekrug“ in die Geheimnisse des prickelnden Weines ein. Ausführliche Informationen auf www.biohotel-strandeck.de/pro-gramm-vierter-weinwinter-langeoog. -ut/reh-

Herbstliche Verführungen im Luciano

721-3Beste italienische Küche mit täglich frischen Zutaten Schon mal „Sacchetti ripieni Pecorino e olive“ im Ristorante Luciano probiert? Wenn nicht, dann wird es Zeit. Hinter dieser wohlklingenden italienischen Spezialität verbergen sich mit Ziegenkäse und Oliven gefüllte Nudelsäckchen in Butter mit Salbei. Dazu empfehlen Inhaberin Ines Mühlinghaus und ihr hochmotiviertes Team einen gekühlten Grillo. Der aromatisch trockene Weißwein mit fruchtigem Geschmack passt hervorragend zu Nudelgerichten, Fisch oder Antipasti. Doch auch die „Tortellini ripieni Formaggi e Pere con Pancetta“, also Teignudeln gefüllt mit Käse, Birne und italienischem Schinkenspeck, lassen geschmacklich kaum Wünsche offen. Ein Blick auf die Pizzenauswahl macht deutlich, dass auch hier mit fein aufeinander abgestimmten Zutaten gerne gespielt wird. Ein Beispiel für pure Gaumenfreuden ist die „Pizza Crudo e melone“, die luftgetrockneten Schinken mit frischer Honigmelone, Rucola und einen Spritzer Crema Balsamico verbindet. Alle Pizzen werden von Hand gemacht und im Steinofen gebacken. Kurz gesagt: Von der Vorspeise bis zum Überraschungsdessert „Dolce Sorpresa Luciano“ – 721-2eine Kombination verschiedener süßer Köstlichkeiten – kann sich der Gast auf die feine, venezianische Art verwöhnen lassen. Und das umgeben von einem eleganten Ambiente. Denn Wohlfühlen ist oberstes Gebot im Luciano. „Der Aufenthalt bei uns soll zu einem Erlebnis werden“, spricht Ines Mühlinghaus von einer netten Stimmung im Team. Die Miesmuschel-Saison ist eröffnet Frische und Qualität sind ein weiterer Grundsatz des beliebten Restaurants, das im kommenden Jahr auf Langeoog sein 40-jähriges Bestehen feiern kann. So hält das Luciano beispielsweise an der alten Tradition fest, seinen Gästen nur fangfrische Miesmuscheln anzubieten. Die Regel besagt, dass Muscheln nur in den Monaten, die auf „r“ enden, gegessen werden. Mit dem September hat also die Muschelsaison begonnen. Sie endet im Februar. Damit unterstreicht das Luciano seine Saisonalität und bietet gleichzeitig mit den leckeren Schalentieren Abwechslung auf der Karte. Zubereitet 721-1werden die schwarzen Meeresfrüchte in einer aromatischen Weißweinsoße nach „rheinischer Art“ oder in leichter, italienischer Tomatensauce. Dazu wird ofenfrisches Baguette serviert. Wahlweise passt zu der Spezialität ein trockener Weißwein oder ein „Primitivo“, ein würzig, aromatisch trockener Rotwein. Eine weitere Empfehlung des Hauses sind die Frucht­seccos als erfrischende Aperitife, wobei die Geschmacksfavoriten bei den Gästen Granatapfel und Rhabarber sind. -reh-