Archiv der Kategorie: DEHOGA

Events mit Panoramablick

Aktionen und Angebote der „Strandhalle“

Wer nicht nur gut essen und trinken, sondern auch etwas erleben will, den zieht es die Höhenpromenade hinauf zur „Strandhalle“. Denn hier garantieren vielfältige Veranstaltungen gute Unterhaltung. Der Eintritt ist frei.
Gleich am 1. Juni geht’s um 21.30 Uhr los: „Mit unserer ‚High Season-In-Party‘ starten wir in die Hochsaison – für den Sound sorgt ein junger DJ“, verrät Dominic Liesegang. Der junge Gas­tronom aus dem Eichsfeld ist seit März 2019 als Betriebsleiter der zur Kolb-Gruppe gehörenden „Strandhalle“ tätig. Einen weiteren Kracher präsentiert er am Donnerstag, 20. Juni: Live und unplugged spielt die Band „Level one“ ab 21.30 Uhr den besten Hit-Mix für Jung und Junggebliebene. Es folgt das beliebte Duo „Steve & Gerrit unplugged“ am 19. Juli sowie 12. und 26. August.
Regelmäßig donnerstags, etwa am 6. Juni und ab Juli alle 14 Tage, heißt es um 19.30 Uhr: „Katja singt“. Wenn die Langeoogerin Katja Agena mit ihrer gefühlvollen Stimme das Publikum verzaubert, taucht sie die „Strandhalle“ in stilvolles Jazzclub-Ambiente. Einzigartig ist auch die Atmosphäre der Sundowner-Bar mit Panoramablick: Den Sonnenuntergang über dem endlosen Meer bei einem coolen Drink an der „Strandhalle“ genießen – was will man mehr?
Und weiter: Besonders heiß wird‘s am 30. August auf der „Langelove-Party“ mit Newcomer DJ – ab 17 Uhr vor, ab 21.30 Uhr in der „Strandhalle“. Zünftig kommt das erste Oktoberwochenende mit der „Strandhallen-Wiesn“ daher: Am Freitag, 5. Oktober steigt ab 18 Uhr die krachlederne Party, gefolgt vom Frühschoppen um 11 Uhr am Samstag mit Brezen, Weißwürscht und Spatenbier. Das Saisonende läutet die „High Season-Out-Party“ am Samstagabend, 26. Oktober ein.
Kurze Vorschau auf den Jahresausklang: Zum Filmabend „Feuerzangenbowle“ mit entsprechendem Getränk laden Dominic Liesegang und Crew am 23. Dezember ein. „Wir proben Silves­ter“, lautet die Devise am 28. Dezember ab 21 Uhr bei Livemusik – Eintritt frei. Die „Filmmusik Dinner Show“ am 30. Dezember verbindet Hollywood-Erinnerungen mit einem exklusiven Vier-Gänge-Menü. Ist das zu toppen? Nur durch „Silvester in der Strandhalle“ am 31. Dezember, einer Party in den „Goldenen Zwanziger-Jahren“ inklusive „Babylon Berlin“-Menü, Livemusik und Mitternachtssnack. – Anmeldungen sind ab sofort in der „Strandhalle“ (Tel. 04972 / 990 776) möglich.

Kulinarisch … 

lockt in der „Strandhalle“ tagsüber eine abwechslungsreiche Küche leichter, leckerer Gerichte, während die Abendkarte mit bodenständig Hochwertigem zu fairen Preisen aufwartet. Eine wechselnde Spezialkarte mit Empfehlungen des Hauses erweitert das Angebot. Reichhaltig ist auch die Auswahl an Getränken: So wurde das Weinsortiment komplett neu ausgerichtet, und Freunde des Gerstensaftes kommen bei Spezialbieren wie dem „Münchner Hell“ von Spatenbräu oder dem belgischen Abteibier „Leffe bruin“ auf ihre Kosten. Da lassen sich die Events noch einmal so gut genießen. – Die „Strandhalle“ ist täglich von 11 bis 23 Uhr geöffnet, bei Veranstaltungen oder besonderen Anlässen auch länger. Zu empfehlen: die Tischreservierung für einen unvergesslichen Abend. -köp/ut-

Spargelzeit: Ein Genuss im „Luciano

Kulinarische Verführungen auf italienische Art –
Erlöse aus Ostereierverlosung für „Gräfin Anna“

214-1Bis kurz nach Ostern waren sie bunte Hingucker und eine hübsche Dekoration im italienischen Restaurant „Luciano“. Gemeint sind 52 aufwendig verpackte, original italienische Schokoladen-Ostereier, jeweils gefüllt mit einer Überraschung. Am 24. April wurden sie vor „großem Publikum“ verlost. Als Glücksfeen fungierten die Urlauber-mädchen Liv, Sarah und Maelie. „Die Ostereierverlosung hat in verschiedenen Regionen Italiens eine lange Tradition, die auch bei uns sehr gerne angenommen wird“, freut sich Ines Mühlinghaus über die sehr erfolgreiche Aktion. Der Erlös aus dem Verkauf der Lose über 810 Euro, den Ines Mühlinghaus auf 1.000 Euro aufstocken wird, kommt erneut dem Lions Club „Gräfin Anna“ zugute. Damit möchte der Ser- viceclub Hilfe für die Menschen in Mosambik, Simbabwe und Malawi leisten. Die Lebensgrundlage der Ostafrikaner wurde 214-2jüngst durch den verheerenden Zyklon „Idai“ zerstört. Medien-berichten zufolge wurden mindestens 400.000 Menschen obdachlos. Spargel auf italienische Art Spargel hat nicht umsonst viele Freunde: Es ist einfach etwas Besonderes, das edle weiße und grüne Gemüse mit seinem ganz speziellen Geschmack in der kurzen Saison zu genießen. Dass Spargel nicht nur mit einer üppigen Portion Sauce Hollandaise und Kochschinken schmeckt, beweisen die kulinarischen Verführungen im Luciano. Zubereitet wird ausschließlich frischer deutscher Spargel, und das köstlich auf italienische Art. Von der „Zuppa Asparagi“ über die Pizza mit Spargel, Kochschinken und Spiegelei, den „Insalata Rucola con Asparagi“ bis hin zu Pasta mit frischem Spargel ist das edle Gemüse vielseitig kombinierbar. So dürfen auf der Speisenkarte auch Gerichte mit 214-3Schweinesteak, Schollenfilet oder „klassisch“ mit original luftgetrocknetem italienischen Schinken nicht fehlen. Und wer es gerne überbacken mag, kommt beim „Asparagi con Mozzarella al Forno“ geschmacklich voll auf seine Kosten. Abgerundet wird jedes Spargel-Menü mit ausgewähltem Weißwein. Ines Mühlinghaus empfiehlt einen leicht trockenen „Grillo“, der als Karaffen- oder Flaschenwein serviert wird, sowie einen „Pinot Grigio“ vom Fass. -reh-

Drei Jubiläen auf einen Streich

Hotelier-Familie Spies hat allen Grund zum Feiern

226-1Wer kann schon drei Jubiläen gleichzeitig feiern? Das trifft auf die Familie um Gerda Spies zu: Jubiläum 1: Das heutige 4-Sterne-Garni-Hotel Flörke öffnete 1884 als „Hotel Ahrenholtz“ und damit vor 135 Jahren in der Hauptstraße seine Türen. Im Jahre 1906 ging das „Hotel Ahrenholtz“ in den Besitz der Familie Flörke über. Jubiläum 2: Vor 60 Jahren, am 2. April 1959 erwarb das Dortmunder Gastronomenehepaar Gerda und Josef Spies das „Hotel Flörke“. Jubiläum 3: Vor 10 Jahren nahm das 4-Sterne-Garni-Hotel „Langeooger Inselzeiten“ seinen Betrieb auf. Grund genug für das Unternehmen, mit Mitarbeitern, Pächtern, Handwerkern und Stammgästen, die teils in der dritten Generation das Hotel besuchen, zu feiern. Rund 40 Gäste konnte Gerda Spies dazu am 2. April begrüßen. Die Hotelbesitzerin nutzte die Gelegenheit, sich vom langjährigen Pächter H. H. Wilken nach 20 Jahren zu verabschieden. Doch gab es noch weitere „runde Geburtstage“. So blickt der Friseursalon „De Hoorsnieder“ um Sabine und Michael Gebauer auf sein 30-jähriges Jubiläum als Pächter der Familie Spies in der Kirchstraße und die Filiale der Oldenburgischen Landesbank (OLB) auf zehn Jahre. Seit dem 1. April ist Hotelfachfrau Ksenija Lipnicki-Krausen 15 Jahre im „Hotel Flörke“ beschäftigt. Gerda Spies sieht in den Jubiläen gleichzeitig ein Zeichen für Kontinuität und Verlässlichkeit. 226-3Rückschau auf 60 Jahre: Unter Leitung von Gerda und Josef Spies entwickelte sich das Traditionshaus Flörke seit Ende der 1950er Jahre zu einem renommierten Unternehmen. In diesem Zusammenhang erwähnt Tochter Gerda auch ihren Großvater Wilhelm Kirchner. Als Josef Spies 1972 verstarb, führte Tochter Gerda Spies den Betrieb mit Unterstützung ihrer Mutter fort. Dabei hielt die Familie das „Flörke“ stets auf der Höhe der Zeit. 1977 wurde aufgrund von Brandschutz- und weiteren Auflagen das im Bäderstil errichtete Gebäude in der Hauptstraße abgerissen und ein modernes Hotel errichtet. 1988/89 folgten Abriss und Neubau des Gebäudes Ecke Hauptstraße/Kirchstraße. 2002 erwarb Familie Spies das Nachbargrundstück an der Kirchstraße zurück. Es diente bis in die 1950er-Jahre dem „Hotel Flörke“ als Wäscheplatz. Später war das Gelände im Besitz der Post. Gerda Spies ließ 2008 das Postgebäude abreißen und errichtete das Hotel „Langeooger Inselzeiten“ als 226-2Ergänzung zum bestehenden Hotel „Flörke“. Seitdem können die Gäste den gu­ten Service beider Häuser genießen, die barrierefrei mit einem Glasgang verbunden sind. Die Hotels verfügen zusammen über 63 komfortable Einzel- und Doppelzimmer, Familienzimmer, (Junior-)Suiten und Apartments mit insgesamt 120 Betten. Zum großzügigen Wellnessbereich gehören ein Schwimmbad mit Kinderbecken, Saunen und Ruhezonen. Mit Jörn Viola steht seit Mai 2018 die vierte Generation in den Startlöchern. Der Neffe von Gerda Spies absolvierte zuerst seine Ausbildung als Hotelfachmann in Bremen, sammelte weltweit in namenhaften Luxushotels Berufserfahrung und erwarb seinen Betriebswirt mit Auszeichnung an der renommierten Hotelfachschule Heidelberg. -reh-

Hotel „Dünenläufer“

Neue Betreiber im Traditionshaus an der Hauptstraße 31 fiebern der ersten Saison entgegen.

1481-1Seit Dezember 2019 hat das Traditionshotel an der Hauptstraße neue Eigentümer. Tom Kempkes, 35 Jahre und Leiter der Senioreneinrichtung „bliev hier“ hat das ehemalige Hotel „Mitten Mang“ mit seinem Partner, Markus Solbach, 35 Jahre, Gastronom aus Großefehn, von Birgit Kolb Binder übernommen. „Hotel Dünenläufer“ ist der neue Name des jungen Hotelier- Duos für das traditionsreiche Haus. Neben 17 modernen Hotelzimmern in 5 verschiedenen Kategorien beherbergt der „Dünenläufer“ noch ein Fischrestaurant „Kombüse 31“ und im Untergeschoss die „Tom’s Bar“. Das ehemalige „Fässchen 2.0“ bzw. „Lili Marleen“. Somit hat Langeoog nach gut zwei Jahren wieder eine Bar mitten in zentraler Lage des Ortes. „Wo man sich zu Hause fühlt“ ist nicht nur der Slogen von Sol-bachs erstem gastronomischen Objekt in Timmel, sondern auch der „Dünenläufer“ soll ein Haus mit Seele und offenen Türen sein. „Wir möchten da sein für unsere Gäste. Ob Urlauber im Hotel, oder Insulaner in „Tom’s Bar“ betonte Kempkes, der als Einzelunternehmer der einst unter Lili Marleen bekannten Bar wieder Leben einhauchen möchte. Solbach, der auch ein aktives Mitglied der Dehoga Ostfriesland und Niedersachsen ist, freut sich über das glückliche Händchen, gleich genügend Mitarbeiter 1481-2und auch schon die erste Auszubildende für den „Dünenläufer“ gewonnen zu haben. „Wir sind gespannt und freuen uns mit neuen Ideen und viel Herzblut dieses Traditionshaus wieder mit viel Liebe und Gastfreundschaft zu füllen“, erklärte Solbach. Beide hatten sich von Anfang an in das Haus an der Hauptstraße verliebt und nehmen nun die Herausforderung an, inhabergeführt das Schmuck-stück wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Den Anfang macht eine Krimilesung der Autorin Moa Graven am 12.04.2019. „MORD IN ZIMMER 11“ ist der nächste Fall der der Langeooger Polizistin „Eva Sturm“. Frau Graven wird an diesem Abend vorlesen und Geschichten zu ihrer Figur Eva Sturm erzählen. Dazu stellt das Dünenläuferteam eine Reise durch die Weltmeere als Buffet für alle Krimifans bereit. Tickets für die Lesung inklusive Begrüßungsgetränk und Teilnahme am Buffet sind vor Ort im „Dünenläufer“, oder unter der Telefonnummer 04972 682980 für 59,00 Euro pro Person zu erhalten. Auch als Arrangement in Kombination mit Hotelübernachtungen buchbar, nähere Infos finden Sie auf Facebook unter der Seite: Hotel Dünenläufer.

Weine „Langeoog-locker“ genießen

814-14. WeinWinter vom 4. bis 19. Januar im „Seekrug“ und in der „Weinperle“ Auf ein buntes Programm quer durch die Welt nationaler und internationaler Bioweine und kulinarischer Genüsse können sich Einheimische und Gäste zum Auftakt des neuen Jahres freuen. Michael Recktenwald vom Panorama-Restaurant Seekrug sowie Claudia und Bernd Frech von der Vinothek Weinperle laden vom 4. bis 19. Januar zum vierten Langeooger WeinWinter ein. Die Veranstalter versprechen eine fantastische WeinWinter-Reise, auf der sie „Langeoog-locker“ den Teilnehmern Bio und Nachhaltigkeit auch beim Wein noch näher bringen möchten. So ist von mehrgängigen Menüs mit Weinbegleitung bis hin zu ein wenig „verrückten“ Weinproben alles dabei. Nicht 814-2fehlen darf der allabendliche Weintipp zum Menü, den der Winzer gerne auch persönlich am Tisch empfiehlt. Die Weinperle startet am Montag, den 4. Januar (sowie am 11. und 18. Januar) ab 16.00 Uhr mit dem „Nordischen Winter“. Zu heißem Glögg, der skandinavischen Variante des Glühweins, wird das Hefegebäck „Lussekatter“ gereicht. „3 Zeilen, 3 Gänge, 3 Weine“ heißt es am 4. Januar im „Seekrug“: Ab 18.00 Uhr stellt die Weinmanufaktur „3-Zeilen“ ihre Weine zu einem 3-Gänge-Menü vor. Am 5., 12. und 19. Januar, jeweils ab 16.00 und 17.00 Uhr, reicht die „Weinperle“ Rum mit Trüffel und Schichten-Nougat. Im Restaurant Seekrug trifft am 5. Januar ab 18.30 Uhr der „Landgraf den Professor“. Zum 4-Gänge-Menü gibt es acht Weine von André Landgraf aus Rheinhessen, einem Familienbetrieb mit naturnahem Anbau, und vom Weingut Kauer im Mittel­rheintal. Am 9. und 16. Januar werden ab 16.00 und 17.00 Uhr in der „Weinperle“ handwerklich gemachte Liköre und Brände aus Mallorca von der Brennerei „Artisan Spirits by Eva u. Stefan“ serviert. Am 16. Januar bietet der „Seekrug“ 814-3seinen Gästen ab 18.00 Uhr ein Regionalbuffet mit Brotsorten aus der hauseigenen Bio-Bäckerei sowie Wurst- und Käsespezialitäten. Eintauchen in den wilden Wein-Süden Frankreichs – dazu lädt die „Weinperle“ am 10. und 17. Januar ab 16.00 und 17.00 Uhr ein, während sich im „Seekrug“ am 10. und 17. Januar ab 20.30 Uhr alles um den Sherry dreht. „Langeoog geht steil“ heißt es am Freitag, 11. Januar ab 15.30 Uhr. Auf dem Wasserturm können Besucher bis in die Abenddämmerung Pfälzer Weine vom Weingut Frank John aus Neustadt a.d. Weinstraße genießen. Um 19.00 Uhr lädt der „Seekrug“ zum Winzervesper ein. Auf europäische Weine aus dem Weinfundus des Restaurants Seekrug können sich die Freunde edler Rebensäfte am 12. Januar ab 17.30 Uhr freuen. Drei Winzer aus dem Schwarzwald, aus Südtirol und der Toskana werden ihre hervorragenden Produkte präsentieren. Der Erlös geht komplett an das Projekt der evangelischen Inselkirchengemeinde für Burkina Faso. Das Weinquiz „Stadt-Land-Wein“ startet am 16. Januar ab 20.00 Uhr im „Seekrug“. Auf den Gewinner wartet eine vinophile Überraschung. Am 18. Januar stehen dort ab 18.30 Uhr Weine aus Andalusien und Würzburg im Mittelpunkt. Mit der Aktion „Champagner & Meeresfrüchte“ endet am Sonnabend, 19. Januar, der vierte WeinWinter der beiden Veranstalter. Unter anderem weiht Boris Mascow im „Seekrug“ in die Geheimnisse des prickelnden Weines ein. Ausführliche Informationen auf www.biohotel-strandeck.de/pro-gramm-vierter-weinwinter-langeoog. -ut/reh-

Herbstliche Verführungen im Luciano

721-3Beste italienische Küche mit täglich frischen Zutaten Schon mal „Sacchetti ripieni Pecorino e olive“ im Ristorante Luciano probiert? Wenn nicht, dann wird es Zeit. Hinter dieser wohlklingenden italienischen Spezialität verbergen sich mit Ziegenkäse und Oliven gefüllte Nudelsäckchen in Butter mit Salbei. Dazu empfehlen Inhaberin Ines Mühlinghaus und ihr hochmotiviertes Team einen gekühlten Grillo. Der aromatisch trockene Weißwein mit fruchtigem Geschmack passt hervorragend zu Nudelgerichten, Fisch oder Antipasti. Doch auch die „Tortellini ripieni Formaggi e Pere con Pancetta“, also Teignudeln gefüllt mit Käse, Birne und italienischem Schinkenspeck, lassen geschmacklich kaum Wünsche offen. Ein Blick auf die Pizzenauswahl macht deutlich, dass auch hier mit fein aufeinander abgestimmten Zutaten gerne gespielt wird. Ein Beispiel für pure Gaumenfreuden ist die „Pizza Crudo e melone“, die luftgetrockneten Schinken mit frischer Honigmelone, Rucola und einen Spritzer Crema Balsamico verbindet. Alle Pizzen werden von Hand gemacht und im Steinofen gebacken. Kurz gesagt: Von der Vorspeise bis zum Überraschungsdessert „Dolce Sorpresa Luciano“ – 721-2eine Kombination verschiedener süßer Köstlichkeiten – kann sich der Gast auf die feine, venezianische Art verwöhnen lassen. Und das umgeben von einem eleganten Ambiente. Denn Wohlfühlen ist oberstes Gebot im Luciano. „Der Aufenthalt bei uns soll zu einem Erlebnis werden“, spricht Ines Mühlinghaus von einer netten Stimmung im Team. Die Miesmuschel-Saison ist eröffnet Frische und Qualität sind ein weiterer Grundsatz des beliebten Restaurants, das im kommenden Jahr auf Langeoog sein 40-jähriges Bestehen feiern kann. So hält das Luciano beispielsweise an der alten Tradition fest, seinen Gästen nur fangfrische Miesmuscheln anzubieten. Die Regel besagt, dass Muscheln nur in den Monaten, die auf „r“ enden, gegessen werden. Mit dem September hat also die Muschelsaison begonnen. Sie endet im Februar. Damit unterstreicht das Luciano seine Saisonalität und bietet gleichzeitig mit den leckeren Schalentieren Abwechslung auf der Karte. Zubereitet 721-1werden die schwarzen Meeresfrüchte in einer aromatischen Weißweinsoße nach „rheinischer Art“ oder in leichter, italienischer Tomatensauce. Dazu wird ofenfrisches Baguette serviert. Wahlweise passt zu der Spezialität ein trockener Weißwein oder ein „Primitivo“, ein würzig, aromatisch trockener Rotwein. Eine weitere Empfehlung des Hauses sind die Frucht­seccos als erfrischende Aperitife, wobei die Geschmacksfavoriten bei den Gästen Granatapfel und Rhabarber sind. -reh-

Feier für den guten Zweck

717-neuGeburtstag und Jubiläum: Restaurant „Sturmeck“ sammelte für Langeooger „Jugendhaus am Meer“ Fünfzig Jahre wird man nur einmal im Leben. Und wenn man dann noch den fünften „Geburtstag“ des eigenen Restaurants begeht, ist das mehr als ein Grund zum Feiern. So hielt es auch Klaus Mehnert vom „Sturmeck“, der seinen runden ­Geburtstag und das kleine Betriebsjubiläum zu einem Fest ­verband. Der „Feier-Tag“ fiel auf Dienstag, den 14. August: ­Eigentlich der Ruhetag des Hauses, ging es ab 11.00 Uhr hoch her im „Sturmeck“. Doch wollte dessen Inhaber nicht einfach nur ­feiern, sondern zugleich etwas für die Jugendlichen auf der Insel tun: „Der Erlös der Feier kommt dem ‚Jugendhaus am Meer‘ zugute“, ­verkündete der gebürtige Hannoveraner, der (mit kurzer Unterbrechung) seit 1989 auf Langeoog gas­tronomisch aktiv ist. Knapp 200 Besucher zählte das Geburtstagskind: Bei Bratwurst, Nackensteaks, hausgemachtem Kartoffelsalat und passenden Getränken zu moderaten Preisen ließ man es sich bis in den späten Abend gutgehen. Was den gelernten Koch besonders freute: „Mein ‚Sturmeck’-Team hat an diesem Tag, seinem freien Tag wohlgemerkt, ­unentgeltlich mitgearbeitet. Das fand ich richtig toll!“ Kollegiale Hilfe717-1 leistete zudem „Düne13“-Chef Ron Piekarski, der am Nachmittag den Zapfhahn bediente und so Klaus Mehnert den Rücken freihielt, damit der sich seinen Gästen widmen konnte. Alles in allem eine erfolgreiche Feier, die auch zum Erfolg für das „Jugendhaus am Meer“ wurde – denn unterm Strich kamen stolze 1.000,– Euro zusammen. Am 10. September überreichte Klaus Mehnert den Betrag an Jugendhaus-Leiterin Tina Seppelt. Diese freute sich über die unverhoffte Spende, und ein Verwendungszweck war schnell gefunden: „Das Geld nutzen wir für Kulturfahrten, wie Theater- oder Museumsbesuche.“ Außerhalb der Geburtstagsfeier zaubert Klaus Mehnert wesentlich mehr als Kartoffelsalat und Würstchen: Das „Sturmeck“ steht für rustikal-bürgerliche Küche mit Fleisch- und Fischgerichten. Spezialität ist das hausgemachte Labskaus, frisch zubereitet mit gepökelter Rinderbrust: „So wie sich das gehört. Corned Beef hat darin nix verloren.“ Wer das Rezept möchte, kann es in „Ostfriesland und seine Inseln – eine kulinarische Entdeckungsreise“ nachschlagen. Der 2018 im Umschau-Verlag erschienene Bildband stellt unter anderem auch das „Sturmeck“ vor. Das Restaurant an der Hauptstraße besitzt durchaus seine eigene Geschichte. Das Gebäude selbst ist gut 65 Jahre alt. Zuvor stand auf 717-3dem Grundstück, das früher der Familie Voß gehörte, ein kleines Haus. Das ging, durch deren Erbengemeinschaft, über eine Cousine an Johanne Eilers (geb. Goldenstein) über, die Mitte der 1950er-Jahre das jetzige Gebäude errichten ließ. Zunächst beherbergte das Haus zwei Betriebe: ein Einzelhandelsgeschäft und das Restaurant. Erster „Sturmeck“-Pächter war die Familie Laporte. Von 1972 bis 1995 waren Rolf und Gisela Laue als Wirte aktiv: Gleich zu Beginn verband das Ehepaar die benachbarten Geschäftsräume mit der Gaststätte, so dass diese über einen Saal verfügte, wie man es bis heute kennt. 1995 folgten Karin und Willi Dirks, die das Restaurant bis 2011 führten. Übergangsweise übernahm Marion Voß den Betrieb, seit dem 1. März 2013 ist Klaus Mehnert nun Herr über Pott, Pann und Zapfhahn im „Sturmeck“. -ut-

Happy Birthday, Café Leiß!

60 Lenze Café Leiß: Feier mit Livemusik am 22. August

540-160 Jahre und jede Menge Power: Am Mittwoch, 22. August steigt die Jubiläumsparty im Café Leiß. 1958 von Heinrich Leiß eröffnet und 1988 von Birgit Kolb-Binder und Josef Binder übernommen, hat sich das lebendige Café an der Barkhausenstraße immer wieder neu erfunden und ist inzwischen auch überregional bekannt (siehe Artikel im Juli-„Utkieker“). Los geht’s ab 18.00 Uhr mit Livemusik und „Eisberg“: Das beliebte Duo540-2 „Steve & Gerrit“, quasi die Leiß-Houseband, heizt dem Publikum bis in die Nacht rhythmisch ein, während der legendäre „Eisberg“ (dazu gleich mehr) für Abkühlung sorgt. Über die Übergabe einer Spende darf sich zudem die Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Langeoog freuen: Aus Anlass des Eröffnungstages vor 60 Jahren stiftet das Café Leiß zehn Prozent seines am 4. Juli erzielten Umsatzes. „Als Heinrich Leiß im Juli 1958 das Café eröffnete, haben die Leute geunkt: ‚Dat is ‘n dodgeboren Kind’ (das ist ein totgeborenes Kind) – und sich gründlich geirrt“, blättert Betriebsleiter Thomas Zander in der Hauschronik. Teil des Erfolgsgeheimnisses ist mit Sicherheit der „Eisberg“, ein „hochgeistiger“ Cocktail, der es in sich hat. Initiiert wurde er seinerzeit von Leiß’ Ehefrau, Dr. Gerta Leiß-Petitjean, die das Kultgetränk Anfang der 70er Jahre in einer Illustrierten entdeckt hatte. Das Rezept ist ein Familiengeheimnis, verraten sei aber: Als fruchtige Einlage kommen Mandarinen und mindestens sechs Kirschen ins Glas. Ein wichtiger alkoholischer Bestandteil ist Danziger Goldwasser, ein klarer Likör mit echten Blattgold­krümeln. Die machen den Cocktail zu einem buchstäblich hochkarätigen Getränk. Wohl bekomm’s und – Happy Birthday, Café Leiß. -köp-

Ein Café mit Kultcharakter

Café Leiß besteht im Juli 60 Jahre Stammgäste der Insel wissen es längst:

433-1Das Café Leiß ist einfach „ein Muss“ und ein Besuch darf bei keinem Inselaufenthalt fehlen. – Als der Insulaner Heinrich Leiß das frühere Gästehaus 1958 zum Café umgestalten ließ, konnte er nicht ahnen, welchen Zuspruch das Lokal auch Jahrzehnte später noch erfahren würde. Nach seinem Tod blieb das Anwesen im Besitz der Witwe Dr. Gerta Leiß-Petitjean, die lange Jahre als Ärztin auf Langeoog praktizierte. Am 1. Januar 1988 pachteten Birgit Kolb-Binder und ihr Mann Josef Binder schließlich den Betrieb. Auch nach 30 Jahren „brennt“ die auf Langeoog aufgewachsene Gastronomin für ihren Beruf. Seit frühester Jugend ist Birgit Kolb-Binder mit diesem Metier vertraut. Vater Günter Kolb eröffnete 1968 das Hotel Kolb an der Barkhausenstraße. Wieviele Gäste das Café Leiß in den sechs Jahrzehnten betreten haben, weiß wohl nur die von vielen Händen433-2 blankpolierte Türklinke, die einen Fisch darstellt. Schon beim Betreten des Lokals fühlt man sich sofort wohl und taucht ein in eine Atmosphäre, die entschleunigend wirkt: Warme Farben an den Wänden, ein edler Holzfußboden und ein hochwertiges Mobiliar mit dezent gemus­terten Stoffbezügen sorgen für ein Ambiente, in dem man gerne verweilt. Ein schicker Hingucker sind außerdem die ausladenden Kronleuchter und die vielen Kaffeemühlen, die oberhalb des Kuchentresens unter der Decke aufgereiht sind. Selbstverständlich offeriert das Café Leiß einige kulinarische Köstlichkeiten. So kann man den Tag am reichhaltigen Frühstücksbuffet beginnen und sich damit für die anstehenden Urlaubs­aktivitäten stärken. Zudem werden schmackhafte Snacks angeboten. Vor allem sind es aber die kreierten Köstlichkeiten, die bei den Gästen Anklang finden. Täglich werden in der hauseigenen Konditorei Kuchen und Torten mit saisonalen Früchten zubereitet. „Viele der Rezepte 433-3stammen aus der Familie und sind top secret“, berichtet Betriebsleiter Thomas Zander, der sich auf ein hervorragend eingespieltes Team verlassen kann. Ab Ostern starten im Café Leiß die Rharbarber-Wochen, gefolgt von den Erdbeer- und Stachelbeerwochen sowie den Pflaumen- und Waldfruchtwochen im Herbst. Neben einer Vielzahl an Kaffeespezialiäten werden auch erfrischende Eiskreationen angeboten. Zudem empfiehlt Thomas Zander leckere Cocktails. Mittlerweile in fast aller Munde ist der patentierte Eisberg, der es in sich hat und dessen Inhalt ein streng gehütetes Geheimnis ist. Beim Genuss sollte man jedoch Vorsicht walten lassen, da das Kultgetränk einige „Umdrehungen“ hat. – Anlässlich des Eröffnungstages vor 60 Jahren spendet das Café Leiß 10 Prozent seines am 4. Juli erzielten Umsatzes der Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Langeoog. Eine größere Feier ist für Mittwoch, 22. August in Vorbereitung. Details standen bei Redak­tionsschluss noch nicht fest. Nur so viel: Fans der Formation Steve & Gerrit können sich bereits auf das Gesangsduo freuen. Anlässlich seines runden Geburtstages sucht das Café Leiß alte Fotos, auf dem das Lokal abgebildet ist. Etwaige Bildrechte sollten beim Einreichen abgeklärt sein, damit man auf der sicheren Seite ist.433-4 Durch die DSGVO (Datenschutzgrund-verordnung) hat sich daran nichts geändert. Es gelten dieselben Rechte und Pflichten wie bisher. Eine Café-Leiß-Jury wird die besten Fotografien prämieren. Zu gewinnen gibt es als Hauptpreis eine zweitägige Übernachtung für zwei Personen im Hotel Kolb Lifestyle. Der oder die Zweitplatzierte darf sich über ein Romantik-Menue für zwei Personen im Restaurant „Schiffchen“ freuen. Als dritten Preis gibt es ein szeniges Essen mit Sundowner, ebenfalls zu zweit, in der Strandhalle. -sf-

„Strandhalle“ auf neuem Kurs

Mit einer neuen Ausrichtung geht es in die Saison

439-1Ab sofort hat die „Strandhalle“ wieder ihren alten Namen zurück. Anfang des Jahres wurde das Lokal in „23 Meter über NN in der Strandhalle“ umbenannt. Allerdings erwies sich dieser Name als zu sperrig. Zudem kennt man die „Strandhalle“ seit 1954 unter ihrem ursprünglichen Namen. Und getreu dem Sprichwort „never change a winning team“ erfolgte schließlich die Rückbenennung. Seit Mai ist Marcel Mundt verantwortlicher Betriebsleiter des zur Kolb-Gruppe gehörenden Hauses. Der Betriebswirt für Hotellerie und Gastronomie wuchs in Bremen auf, ist aber das erste Mal auf Langeoog. Urlaubsdestinationen sind dem 32-Jährigen allerdings vertraut. Schließlich arbeitete Marcel Mundt sechs Jahre auf Sylt, unter anderem in der „Sansibar“, und wirkte auf derselben Insel als Restaurantleiter im Fünf-Sterne-Superior-Hotel „Severins“. „Alles in439-2 allem eine tolle Zeit, die ich nicht missen möchte. Einige dieser Kenntnisse kann ich sicherlich in der ,Strandhalle’ einsetzen“, freut sich Marcel Mundt. Kenner der „Strandhalle“ werden sich bei ihrem Besuch sicher die Augen reiben, denn im Innern des Restaurants hat sich allerhand getan. Alles ist gefälliger und maritimer gestaltet. Schließlich befindet man sich direkt am Meer und wollte deshalb mit der Inneneinrichtung emotionalisieren. Zudem wurde die Küche dem „Beach-House“-Charakter angepasst. Als Klassiker werden Burger in verschiedenen Varianten angeboten. Außerdem stehen Currywurst und Fischsuppe in hippen Weckgläsern auf der Karte. Marcel Mundt empfiehlt darüber hinaus Canadian Fries mit Soße und Käse überbacken. Ferner kann man sich täglich an der Fisch-Theke Appetit holen. Ähnlich wie in südlichen Ländern wird dort der „Tagesfisch“ auf Eis gezeigt, von dem es verschiedene Gerichte gibt. Wechselnde Abend-Empfehlungen runden das kulinarische 439-3Angebot ab. Bei den Getränken wurde auch die Weinkarte umgestellt. Aktuell kann man aus internationalen Rebensäften wählen, wobei der Schwerpunkt auf deutsche Weißweine gelegt wurde. Jeden Monat sorgen in der „Strandhalle“ Veranstaltungen für Unterhaltung. Am 1. Juli findet dort die „Gastro-High-Season-In-Party“ statt. „Mit diesem Event eröffnen wir quasi die Haupt­saison“, so Marcel Mundt. Los geht´s um 22.00 Uhr. Der Eintritt ist, wie bei allen „Strandhallen“-Events, frei. -sf