Archiv der Kategorie: Kur(z) und bündig

Kurz und bündig – Neues vom Tourismus-Service Langeoog

Patenschaften für Ruhebänke 

Die Nachfrage ist ungebrochen: Immer mehr Menschen, Gäste wie Insulaner, haben die Patenschaft für eine Sitzbank des Tourismus-Service Langeoog (TSL) übernommen oder wollen dies tun. Gefertigt werden die Bänke direkt auf der Insel – vom Strandkorb-Team. Sie bestehen aus Holzplanken auf einem Stahlgestell. Ein Messingschild an der Rückenlehne, das der Pate zur Verfügung stellt, weist auf die Patenschaft hin. Für letztere, die über fünf Jahre läuft und verlängert werden kann, stellt die Inselgemeinde eine Spendenquittung aus. In Absprache mit dem TSL können die Paten auf Wunsch auch beim Aufstellen zugegen sein.
Im Durchschnitt werden 40 Bänke pro Jahr aufgestellt. 2018 waren es sogar mehr als 50 Exemplare (der „Utkieker“ berichtete). „Das Kontingent für 2019 ist bereits ausgeschöpft“, berichtet Susanne Wittenberg, die beim TSL die Bankpatenschaften betreut. Doch warte noch eine Handvoll Bänke, die vor Silvester gefertigt und am Wegesrand zwischen Ortsausgang und Meierei aufgestellt wurden, auf Paten. Wer also eine Patenschaft übernehmen möchte, wende sich für nähere Infos an Susanne Wittenberg (Tel. 04972/693-115, E-Mail: s.wittenberg@langeoog,de).

Zehn Jahre Weltnaturerbe

2019 jährt sich zum zehnten Mal die Anerkennung des Wattenmeeres als UNESCO-Weltnaturerbe. Mit dieser Auszeichnung stellt die Welterbe-Kommission die einzigartige Bedeutung des Wattenmeeres im Hinblick auf die besonderen geologischen Prozesse, die ungezähmte Dynamik und das einzigartige Artenspektrum heraus. Um diesen Geburtstag zu feiern, finden von April bis Oktober an der Küste auch Exkursionen der Nationalpark-Rangerinnen und -Ranger statt: Sie beleuchten die lokalen Besonderheiten auch vor dem Hintergrund ihrer globalen Bedeutung.
Auf Langeoog bietet Ranger Jochen Runar kostenfreie Touren unter dem Titel „Bloß ein Haufen Schlick?“ an. Die besondere Bedeutung des Wattenmeeres wird ebenso herausgestellt wie die historische Entwicklung der Insel oder der Stellenwert des Wattenmeeres als Drehscheibe für den weltweiten Vogelzug. Zudem besteht Gelegenheit, die Vogelwelt durchs Spektiv zu beobachten. Von der Melkhorndüne bietet sich ein Rundblick über die Insel, der alle menschlichen Nutzungen mit einschließt. Am Vogelwärterhaus erfolgt eine abschließende Zusammenfassung der Geschichte von Naturschutz und Möwenkolonie auf der Insel. Die Termine: 18. und 26. Juni jeweils 11 Uhr, Treffpunkt ist das Deichschart am Seedeich. Teilnahme kostenlos, Anmeldung bis zum Vortag beim Ranger per Mail unter jochen.runar@nlpv-wattenmeer.niedersachsen.de oder Telefon 0172 2524912. Ebenfalls im „Utkieker“ stehen weitere Veranstaltungen zum Jubiläum des UNESCO-Weltnaturerbes.

EWE-Nordseelauf am 16. Juni

Die Anmeldungen für den 18. EWE-Nordseelauf auf www.nordseelauf.de laufen auf Hochtouren. In diesem Jahr findet der Traditionslauf an der niedersächsischen Nordsee vom 15. bis 22. Juni statt. Sieben Etappen führen Läufer und (Nordic-)Walker ins Wangerland, auf die Inseln Langeoog und Norderney, nach Varel-Dangast, auf die Nordseehalbinsel Butjadingen, nach Otterndorf und an die Wurster Nordseeküste. Pro Etappe gibt es maximal 600 Startplätze: „Es lohnt sich also, sich zeitig anzumelden. Die Teilnahme beim Nordseelauf ist bestimmt ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie“, betont Carolin Wulke, Geschäftsführerin des Veranstalters Die Nordsee GmbH und ergänzt: „Auch wer nicht mitläuft, kann das Rahmenprogramm genießen und die Läufer moralisch unterstützen.“
Auf Langeoog fällt am Sonntag, 16. Juni um 13 Uhr der Startschuss zur zweiten Etappe. Start und Ziel sind an der Barkhausenstraße, beim Aufgang zum Kurzentrum. Umkleide- und Duschgelegenheiten sind in Erlebnisbad und KWC vorgesehen. Die zehn Kilometer lange Strecke führt über Gerk-sin-Spoor an den Strand, um den Schloppsee, am Seedeich entlang zurück in den Ort. Der TSL hat übrigens zehn Freitickets über Facebook verlost und die Gewinner dort bekannt gegeben. Gesucht werden noch freiwillige Helfer, die von circa 12.30 bis 15 Uhr den Event, etwa als Streckenposten, unterstützen wollen.

Erfolgreiche ÄKN-Fortbildungswochen

Ein reges Echo registrieren auch in diesem Jahr die „Langeooger Fortbildungswochen“ des Sachgebiets Ärztliche Fortbildung (SÄF) der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN). Auf den auch als „Ärztetagung“ bekannten Veranstaltungswochen vom 18. Mai bis zum 7. Juni investieren zahlreiche Mediziner/innen und Therapeut/innen in ihre Weiterbildung. Und das seit Langem: „Dies ist eine Veranstaltung mit 67-jähriger Tradition“, erklärt SÄF-Leiter Barış Oral, im nunmehr dritten Jahr auch als organisatorischer Leiter der ÄKN-Fortbildungswochen aktiv. „Wir haben eine Auslastung von über 95 Prozent, viele Kurse waren schon frühzeitig ausgebucht.“
Den Auftakt machte die „26. Woche der Notfallmedizin“ vom 18. bis 25. Mai mit rund 100 Teilnehmern. Die Veranstaltung fand in der Inselschule statt. Parallel dazu gab es ein Novum: „2019 haben wir erstmals die Sonographie-Woche eingeführt. Das Angebot war vorher in das Kursprogramm der Notfallmedizin eingebunden“, teilt Barış Oral mit. Mit 250 Teilnehmern (gegenüber 140 im Vorjahr) habe die Sonographie als eigene Woche im „Haus der Insel“ einen guten Start hingelegt. Vom 27. Mai bis 1. Juni besuchten knapp 600 Teilnehmer die „48. Psychotherapiewoche“ mit dem Schwerpunkt „Psychotherapie – zwischen Herzensangelegenheit und Case-Management“. Parallel dazu lief vom 27. bis 31. Mai die „17. Woche der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie“: Etwa 300 Teilnehmer informierten sich zum Thema „Kranke Familien“.
Den Abschluss bildet vom 3. bis 7. Juni die „67. Woche der Praktischen Medizin“. Sie legt diesmal den Fokus auf „Medizin­ethik und praktische Medizin“. Das Spektrum reicht von Pallia­tiv­medizin bis „ärztliche Führung“: Letzteres gibt Medizinern wichtiges Rüstzeug an die Hand, das sie als Führungskräfte oder Arbeitgeber benötigen. „Hier erwarten wir insgesamt rund 500 Teilnehmer“, so Barış Oral. Während die Vorträge im HDI gehalten werden, verteilen sich die Kurse über den Ort. „Wir danken den Anbietern der Tagungsstätten, wie Hotels, Privatleuten und speziell der Inselschule, für ihre Hilfsbereitschaft“, freut sich Barış Oral über die Akzeptanz auf der Insel. Großes Lob zollt er auch der „sehr guten Zusammenarbeit mit der Insel­gemeinde: In Veranstaltungsleiter Thomas Pree haben wir einen äußerst kompetenten Ansprechpartner im Hintergrund.“
Ein erstes Fazit aus Hannover: „Ärztliche Fort- und Weiterbildung ist eine Qualitätssicherungsmaßnahme der ärztlichen Behandlung“, betont Dr. med. Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer. „Ich freue mich sehr, dass die ÄKN bereits seit so vielen Jahren pharmaunabhängige und qualitativ hochwertige Fortbildungsveran-staltungen auf der Nordseeinsel Langeoog anbieten kann“, so Wenker.

Medizinisch/therapeutische Kongresse im Juni

Weiter geht es vom 10. bis 14. Juni mit den „4. Psychodynamischen Tagen“, ausgerichtet von der Albertinen-Akademie Hamburg im Verbund mit Kooperationspartnern. Ihr Thema „Das Ich ist vor allem ein körperliches“ befasst sich mit der unteilbaren Einheit von Körper und Psyche. Zudem wird wieder die Frage diskutiert, wie der Mensch als „zoon politicon“, als soziales und politisches Lebewesen psychosomatisch lebt und handelt. Die Veranstalter laden dazu ein, wieder „lebendig, engagiert, leibhaftig und mit ganzer Präsenz die Fragen psychodynamischer Psychosomatik, aber darüber hinaus auch der komplexen, gegenseitigen Bedingtheiten von Körper, Psyche und Sozial-Gesellschaftlichem zu erfahren, zu diskutieren und dabei andere und sich zu bereichern.“
Ein medizinischer Klassiker folgt vom 17. bis 28. Juni mit der „63. Sportmedizinischen Weiterbildung Langeoog“, ausgerichtet in Kooperation von DGSP (Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention) und SÄBN (Sportärztebund Niedersachsen). Seit 1957 wird diese Weiterbildung regelmäßig durchgeführt, jährlich nehmen über 300 Ärztinnen und Ärzte an dem vielfältigen Angebot teil. In Theorieseminaren und Praxiskursen nutzen sie die Möglichkeit, ihre Weiterbildung für die Zusatz­bezeichnung „Sportmedizin“ vollständig durch die Kurse in Langeoog zu absolvieren. – Den Ausklang bildet vom 30. Juni bis 4. Juli die „5. Woche zur gesunden Entwicklung“ der Gesundheits­Akademie e.V. in Bielefeld. Ihr Thema lautet „Gesund leben geht anders – zwischen Wunsch und Wirklichkeit“.

Rund um den „Sportpalast“

Schneeweiß strahlt er am hellen Strand: der „Sportpalast“ hat Mitte Mai sein Quartier wie gewohnt am Übergang „Hauptbad“ aufgeschlagen. „Der Aufbau war diesmal wegen der Sandverhältnisse nicht ganz einfach “, berichtet Wilko Hinrichs vom Tourismus-Service. „Doch jetzt ist unser ‚Palast‘ wieder eine Top-­Anlaufstelle für alle Sportbegeisterten.“ Für ein abwechslungsreiches Programm sorgt das Sportteam mit Teamerin Nathalie Pospiech, die derzeit von Anna Möhrke und Maria Persicke unterstützt wird. In der Hauptsaison kommt noch eine vierte Kraft hinzu.
Von „Fit in den Tag“ bis „Rücken-Fit“ können Strandgäste etwas Gutes für ihre Kondition tun. Aktuell wurden die Sportzeiten ausgeweitet: Ganz neu gibt es für Frühaufsteher „Power Yoga“, und zwar dienstags und freitags um 8 Uhr am Strand. Und mit „Yin-Yoga am Donnerstag- und Sonntagabend um 19 Uhr kann der Strandtag ausklingen. Dazwischen locken Aktionen wie „Parcours für Kids“ oder „20 Minuten Fatburn“. Weitere Sportkurse von Pilates bis Zirkeltraining finden im Sportzentrum am Kavalierpad statt. Seit dem 20 Mai werden auch wieder die Prüfungen zum Deutschen Sportabzeichen abgenommen. Nähere Infos beim Sportteam.

Plätze frei beim Strandvolleyball-Mixed-Turnier 

Pritschen, Baggern, Schmettern: Am 29. und 30. Juni 2019 findet das „35. Langeooger Strandvolleyball-Turnier“ statt. Ausrichter des Traditionswettkampfes am Langeooger Strand ist der Tourismus-Service Langeoog gemeinsam mit dem TSV. Auf dessen Sportplatz übernachten auch wieder etliche Volleyballer in ihren Zelten. Insgesamt erwartet die Insel rund 700 Sportlerinnen und Sportler (nebst Anhang) aus ganz Deutschland.
64 Mixed-Teams werden an diesem Wochenende gegeneinander antreten. Wie Turnierleiter Klaus Kremer mitteilte, musste Titelverteidiger „Butz Alarm“ aus Detmold absagen. So sind noch Plätze vakant: Interessierte Mannschaften sollten sich umgehend bei Klaus Kremer (Tel. 04972/6331) melden. Darüber hinaus gefragt sind Einzelspieler/innen: „Durch Ausfälle werden kurzfristig immer wieder Plätze in den Teams frei.“ Wer spontan mitmachen wolle, könne sich – auch noch am Wochenende – an die Turnierleitung wenden

Trauer um Günter Klein

Im April 2019 starb der in Achim-Baden wirkende Maler Günter Klein. Seine impressionistischen Darstellungen norddeutscher Landschaften waren weit über die Region hinaus ein Begriff – auch auf Langeoog. 1943 in Lilienthal geboren, absolvierte der freischaffende Künstler zunächst eine Ausbildung im graphischen Gewerbe. Seine künstlerische Ausprägung erhielt er in Bremen durch Curt Wittenbecher und Rudolf Gwiasda. Studienreisen führten ihn, von Dänemark bis Ägypten, durch Europa und ans Mittelmeer. Zu sehen waren seine Werke auf Ausstellungen im In- und Ausland. Seit 1972 stellte Günter Klein zudem regelmäßig auf Langeoog aus. Viele seiner Arbeiten sind im privaten und öffentlichen Besitz, etwa im Deutschen Bundestag, aber auch auf der „Insel fürs Leben“.

Von Erfolg gekrönt …

war der „Kreative Frühlingsmarkt“ am 1. Mai: Von 11 bis 17 Uhr bot sich im „Haus der Insel“ Gelegenheit, zu stöbern und zu klönen. „Wir hatten so viele Stände wie nie zuvor. Es lief einfach super“, berichtet Organisatorin Susanne Wittenberg erfreut. „Viele Besucher sahen sich um: Stellenweise gab es kein Durchkommen.“ Der „zeitweilige Stau“ war dem vielseitigen Angebot geschuldet, das von Duftkissen, Häkeltieren und Kinderkleidung über hausgemachte Marmeladen, Liköre und Pestos bis zu Fotografien, Schmuck und Strandholzkunst reichte. Fürs leibliche Wohl war mit Fairtrade-Bio-Kaffee, prickelnder Erdbeerbowle, frischen Waffeln und selbstgebackenem Kuchen gesorgt. – Weiter geht es am 31. August und 1. September (jeweils 11 bis 17 Uhr) mit dem spätsommerlichen „Kreativmarkt“, der ein Wochenende lang zum Entdecken kunsthandwerklicher Schätze einlädt.

Dünensingen im Juni

Stimmungsvolles Liedgut ertönt seit Mitte Mai wieder dienstag­abends beim beliebten „Dünensingen“. Um 20 Uhr beginnt im Juni die Veranstaltung, die ein Team um Herbert Burmester vom Langeoog-Chor „de Likedeeler“ begleitet. Zahlreiche sangesfreudige Gäste treffen sich am Dünental zwischen Hauptbad und Wasserturm. Mit Akkordeonbegleitung intoniert der „Instant-Chor“ populäre Volks- und Wanderlieder, aber auch Shantys und Plattdeutsches. Liederbücher gibt es an der Info im Rathaus, dem Eine-Welt-Laden und in der Buchhandlung Krebs ­sowie abends auf der Veranstaltung. Bei Regen trifft sich alles unter den Geschäftsarkaden rund um die Lale-Andersen-Statue. Die Teilnahme am Dünensingen ist kostenlos.

„Körv in’t Dörp“

Noch bis Mitte Juni läuft die Aktion „Körv in’t Dörp – Körbe im Dorf“: Rund 100 bunte Strandkörbe laden im Ortskern zum Verweilen ein. Von Bahnhof bis Kurviertel kann man sich, geschützt vor dem bisweilen frischen Frühsommerwind, in aller Ruhe an den warmen Strahlen der Junisonne erfreuen. Beteiligt an dieser Aktion des Tourismus-Service Langeoog sind zahlreiche Betriebe aus Gastronomie und Gewerbe. Einige von ihnen haben die Idee aufgegriffen und stellen inzwischen eigene Körbe bereit.

Straßenfestival „Inselzauber“ im August
Schon jetzt lädt die Insel zu einem Event im Sommer ein: Am 23. und 24. August finden unter dem Titel „Inselzauber“ die dritten internationalen Straßenkunsttage auf Langeoog statt. „Jeweils von 17 bis 22 Uhr werden Hauptstraße und Barkhausenstraße zur Kleinkunstmeile für Artisten, Musiker und Komödianten“, informiert Veranstaltungsleiter Thomas Pree. „Ihr Lohn ist – neben dem Applaus des Publikums – das Hutgeld.“ Sechs Acts aus sechs Ländern und zwei Kontinenten, von Schweden bis Argentinien, verzaubern das Publikum. Sie bieten Comedy, Akrobatik, Straßentheater, magische Musik und eine Feuershow. Zum zweiten Mal dabei ist das Berliner Duo „Felice & Cortes“: Es verbindet eigene Songs, Jonglage und szenische Elemente zu einem berührend-verblüffenden Showkonzert. „Inselzauber“ im August – eine Einladung, der man nicht widerstehen kann.

Werbeflächen auf Tickets zu vergeben

Der Tourismus-Service Langeoog bietet Gewerbetreibenden wieder die Möglichkeit, auf der Rückseite seiner Veranstaltungs­tickets für Watt- und Inselführungen sowie Konzerte und Comedy-Abende zu werben. Insgesamt stehen vier Werbeflächen zur Verfügung. Die Anzeigen werden im Wechsel pro Ticket platziert. Weitere Infos gibt es in der Marketingabteilung unter 04972/693-135 oder unter info@langeoog.de. -köp/ut-

Kurz und bündig – Neues vom Tourismus-Service Langeoog

›„Gäste sind sehr zufrieden“
Wie lief die Saison 2018? „Auch in der abgelaufenen Saison waren die Gäste sehr zufrieden mit ihrem Urlaub auf Langeoog“, berichtet Wilko Hinrichs vom Tourismus-Service. Diese Zufriedenheit ist keine gefühlte, im Gegenteil: Sie wurde statistisch ermittelt. Denn das Thalasso-Nordseeheilbad beteiligt sich seit Jahren am Vergleichenden Gästemonitor (VGM), einer breit angelegten Befragung von Gästen in deutschen Touristikorten, darunter zahlreichen See- und Seeheilbädern. „2018 haben wir mit 1,8 eine gute Gesamtnote erzielt“, sagt Wilko Hinrichs erfreut. „Das zeigt uns: Langeoog ist immer noch eines der Hauptreiseziele in Niedersachsen.“

› Neue Filme im HDI
225-1Ob „Sturmfluten“, „Insel-Leben Langeoog“, „Die Nordsee von oben“ oder „Die Nordsee – unser Meer“: Diese bekannten und beliebten Dokumentar-filme, die der Tourismus-Service regel-mäßig im „Haus der Insel“ zeigt, bringen das UNESCO-Welt­naturerbe nahe. Das Angebot wird mit dieser Saison um neue Streifen erweitert: „Als Ergänzung und ‚frischen Wind‘ zu unseren bisherigen zeigen wir im HDI jetzt auch Filme, die über den Tellerrand des Wattenmeeres hinausblicken“, berichtet Susanne Wittenberg vom Tourismus-Service. „Das Angebot ist abgestimmt mit dem Langeooger Kino ‚Windlicht‘ und sieht sich als Ergänzung dessen Programms.“ So begleitet am Dienstag, 7. Mai der Film „Tortuga“ von Nick Stringer eine am Strand von Florida geborene Meeresschildkröte auf ihrer 10.000 Kilometer langen Weltreise; einfühlsame Sprecherin ist die unlängst verstorbene Hannelore Elsner (weitere Termine: 24. Juni, 30. Juli). – „Unsere Ozeane“ (Termin 18. Juni) offenbart die Schönheit der Weltmeere und ihrer Bewohner, aber auch ihre Gefährdung. So haben Zuschauer die Ozeane noch nie erlebt. – Der Film „Sternenjäger“ (8. Juli, mit der Erzählstimme von Rufus Beck), lädt ein zu einer einzigartigen Reise in das Abenteuer Nachthimmel. „Nomaden der Lüfte“ ist eine Verbeugung vor den Zugvögeln und den unglaublichen Flugleistungen, die sie auf ihren Wanderungen vollbringen. – Als Familienspaß empfiehlt sich der norwegische Animationsfilm „Elias, das kleine Rettungsboot“. mit seinen Freunden erlebt „Elias“ (deutsche Stimme: Checker Tobi) aufregende Abenteuer auf Schmugglerjagd. – Die Filmabende im HDI beginnen um 20 Uhr („Elias“ um 17 Uhr). Kartenvorverkauf an der Tourist-Info/Rathaus. Weitere Informationen im Veranstaltungskalender.

› Dünensingen ab Mai
225-2Lebhafte Lieder erklingen ab dem 14. Mai wieder jeden Dienstagabend beim „Dünensingen“. Um 19 Uhr beginnt im Mai (20 Uhr im Juni) die beliebte Veranstaltung, die ein Team um Herbert Burmester vom Langeoog-Chor „de Likedeeler“ begleitet. Treffpunkt ist das Dünental zwischen Hauptbad und Wasserturm, die Teilnahme kostenlos. Mit Akkordeonbegleitung intoniert der „Instant-Chor“ populäre Volks- und Wanderlieder, aber auch Shantys und Plattdeutsches. Die Liederbücher gibt es an der Info im Rathaus, dem Eine-Welt-­Laden und in der Buchhandlung Krebs sowie abends beim ­Dünensingen. Bei Regen trifft sich alles unter den Geschäfts­arkaden rund um die Lale-Andersen-Statue.

› Einen neuen Teilnahmerekord …
stellte der diesjährige Osterlauf am Sonntag, 21. April auf: Über 500 Läuferinnen und Läufer aller Altersklassen gingen bei schönstem Wetter an den Start (siehe separaten Bericht im „Utkieker“). „Die Entscheidung, den Lauf vom Ostermontag auf den Ostersonntag zu verlegen, war richtig: So hatten mehr Gäste die Chance einer Teilnahme. Denn Ostermontag ist für viele ja schon Abreisetag“, berichtet Wilko Hinrichs vom Tourismus-­Service Langeoog, der den Event gemeinsam mit der Agentur Iventos ausrichtet. – Der „Osterlauf“ war Auftakt der dreiteiligen Laufserie „Langeoog läuft“: Weiter geht es am 18. Juli mit dem Abendlauf. Den Abschluss bildet am 21. September der Sanddorn-Lauf.

› 8. EWE-Nordseelauf: Startplatz sichern
225-3Mitte Juni heißt es wieder: Laufschuhe schnüren und bei frischem Nordseewind starten. 280 Tour-Läufer haben ihren sportlichen Urlaub an der Nordsee bereits gebucht; sie werden vom 15. bis 22. Juni innerhalb von acht Tagen bei jeder der sieben Etappen des EWE-Nordseelaufs an der Küste und über zwei Inseln an den Start gehen. Zum Teilnehmerfeld gehören jetzt schon 231 Mehr-Etappenläufer und 176 Tagesläufer zwischen 16 und 80 Jahren, die aus ganz Deutschland, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und sogar aus Frankreich anreisen. Gleichzeitig setzen die Läufer ein Zeichen gegen Gewalt: für Fairness, Respekt und Mitmenschlichkeit. Denn der EWE-Nordseelauf steht zum 18. Mal in Folge unter dem Motto: „Mach nicht halt – lauf gegen Gewalt“. Mit von der Partie ist Langeoog: Um 13 Uhr fällt am Sonntag, 16. Juni der Startschuss zum 10.000-Meter-Lauf. Maximal 600 Teilnehmer pro Etappe entdecken alle landschaftlichen Facetten der Nordsee in den sieben unterschiedlichen Urlaubsorten. Die Etappen entlang der Nordseeküste sind jeweils zehn bis elf Kilometer lang. Neben Langeoog sind Butjadingen, Hooksiel, Norderney, die Wurster Nordseeküste, Varel-Dangast und Otterndorf die Gastgeber. Sie werden die neugierigen Lauffreunde mit zahlreichen Helfern herzlich empfangen. „Wer auf Langeoog noch mitlaufen möchte, sollte sich schnell entscheiden. Dort haben sich schon über 500 Läuferinnen und Läufer angemeldet“, betont Projektmanagerin Anke Hieronymus vom Veranstalter Die Nordsee GmbH. Details zur Anmeldung stehen auf www.nordseelauf.de im Internet.

› SOKO Wismar auf Langeoog
225-4Von der Ostseeküste an den Nordseestrand: In der Zeit vom 7. Mai bis 3. Juni 2019 dreht die „Cinecentrum Berlin Filmproduktion“ auf Langeoog ein Special der Krimiserie SOKO Wismar. Der Arbeitstitel lautet „Unterm Sand“. Unlängst suchte die Produktionsfirma auf Langeoog nach interessierten Mitspielern, die das Vorhaben als Komparsen unterstützen möchten. Das erste Cas­ting erfolgte am 3. April im „Haus der Insel“. Ein weiteres Casting findet am Samstag, 4. Mai ab 10 Uhr wiederum im HDI statt; angehende Krimisterne von 16 bis 80 Jahren sind hierzu herzlich willkommen. SOKO Wismar ist eine deutsche Kriminalserie. Sie wird seit 2004 im ZDF ausgestrahlt und läuft mittwochs im Vorabendprogramm. Mittlerweile wird die 16. Staffel ausgestrahlt. „Unterm Sand“ ist das vierte 90-minütige Serien-Special in Spielfilmlänge nach „Nasser Tod“ (2007), „Das dritte Feuer“ (2009) und „Bittere Weihnacht“ (2017).

› NDR setzt Langeoog ins Bild
225-5Dass Langeoog nicht nur „kriminelle Seiten“ aufweist, dürften zwei TV-Produktionen zeigen, die ebenfalls demnächst auf der Insel gedreht werden, wie Marketingleiter Thomas Pree mitteilt. Ab dem 6. Mai entsteht hier eine neue Folge der Sendung „mareTV“, einer Kooperation des Hamburger Mareverlages mit dem NDR. Regisseur und Reporter Steffen Schneider wird in seinem Special unbekanntere Aspekte der Insel wie Alpakas, Bienen­königinnen oder Klangschalen aufspüren. Weiter geht es im Juni: Im Auftrag des NDR Fernsehens produziert die Firma Doclights GmbH die Sendereihe „Inselreportage mit Judith Rakers“. In der 90-minütigen Reportage wird Judith Rakers auf ihre unterhaltsame, informative Art die „Insel fürs ­Leben“ vorstellen. Vom 7. bis 15. Juni 2019 wird Judith Rakers unter anderem Comedian Ingolf Lück und Krimiautor Klaus-­Peter Wolf, beides eingeschworene Insel-Fans, bei Spaziergängen und Radtouren auf Langeoog begleiten.

› Das Sportprogramm …
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läuft ab sofort wieder im Sportzentrum am Kavalierpad und am Sportstrand (Übergang Hauptbad). Von Sonntag bis Freitag, vom morgendlichen „Fit in den Tag“ bis zu Pilates am Abend kommen alle Fitnessbewussten jeglichen Alters auf ihre Kosten. Einzelheiten zum aktuellen Programm stehen im Veranstaltungskalender. Um dem erwarteten Zulauf gerecht zu werden, wird das Sportteam zum 1. Mai durch Anna Möhrke verstärkt. Sie betreute bereits im Oktober 2018 das Sportprogramm auf Langeoog, ist daher mit Insel und Gästen vertraut und wird Teamerin Nathalie Pospiech in deren Arbeit optimal unterstützen. Der „Sportpalast“ kommt wie gewohnt im Mai als Wahrzeichen an den Sportstrand. Ab Mitte Mai werden auch wieder die Prüfungen zum Deutschen Sportabzeichen abgenommen. Ebenso finden ab Pfingsten am Strand die Mini-Sportabzeichen statt, während die Sportfeste das Programm in den Sommerferien bereichern.

› 67. Fortbildung der Ärztekammer
225-7Der Mai steht auf Langeoog traditionell im Zeichen der medizinischen Fortbildungs-wochen der Ärztekammer Niedersachsen, kurz Ärztetagungen genannt. Vom 18. Mai bis 7. Juni investieren weit über 1.000 Mediziner und Psychotherapeuten in ihre Fortbildung – zum Wohl ihrer Patienten. Organisatorischer Leiter der Wochen ist Bariş Oral. Den Auftakt bildet vom 18. bis 25. Mai die „26. Woche der Notfallmedizin“; die Teilnehmer befähigt, in der Bewältigung von Notfallsituationen sicher zu reagieren. Zeitgleich laufen in diesem Rahmen intensive Grund- und Aufbaukurse zur Sonografie. Vom 27. Mai bis 1. Juni folgt die „48. Psychotherapiewoche“ mit dem aktuellen Schwerpunkt „Psychotherapie – zwischen Herzensangelegenheit und Case-Management“. Parallel dazu läuft vom 27. bis 31. Mai die „17. Woche der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie“ unter dem Leitmotiv „Kranke Familien“, einem Blick auf die therapeutische Gesamtkonstellation. Den Abschluss bildet als „Mutter aller Fortbildungswochen“ vom 3. bis 7. Juni die „67. Woche der Praktischen Medizin“. Sie legt diesmal den Fokus auf „Medizinethik und praktische Medizin“: Veränderungen im Gesundheitswesen rütteln an den Grundfes­ten medizinischer Ethik. Was ist zu tun? Ein vielfältiges Begleitprogramm umrahmt die Veranstaltungen, die auf verschiedene Räume im Ort, hauptsächlich im HDI, verteilt sind.

› Mit Hund auf der Insel
Langeoog ist eine Familieninsel – und für immer mehr Familien, aber auch Alleinreisende gehört der Hund im Urlaub dazu. Auch die vier-beinigen Gäste sind auf der Insel willkommen. Deren Halter bittet der Tourismus-Service, einige Spielregeln zu beherzigen, die aufgrund der Insellage und Nationalpark-Situation aufgestellt wurden – aus Rücksicht auf Mensch und Natur. So besteht auf der gesamten Insel für Hunde eine strikte Anleinpflicht. Die gilt nicht nur für den Ort, sondern auch für sämtliche Außenbereiche, insbesondere am Strand – und selbst am Hundestrand. Ein Flyer mit den Spielregeln für „Hund und Halter“ liegt in der Tourist-Info und weiteren Servicestellen aus.

› Huko-Beutel
225-8Verantwortung zeigt sich auch in kleinen Dingen, wie etwa der Beseitigung von „Hinterlassenschaften“ der Hunde. Für diese Fälle stellt der Tourismus-Service eigens kostenlose „Huko“-Beutel bereit. Sie können den überall im Ort aufgestellten Spender­boxen entnommen werden. Gleich „von der Rolle“ gibt es jetzt die grünen Huko-Beutel, „mit denen man ohne schlechtes Gewissen Gassi gehen kann, da der Beutel biologisch abbaubar ist“, wie Janina Eckhardt vom Tourismus-Service mitteilt. Die Rollen sind kostenlos in der Tourist-Info/Rathaus erhältlich. „Die Hundekotbeutel werden aus Abfallprodukten der Lebensmittelindustrie gewonnen, etwa aus Kartoffelschalen oder Maisstärke“, erklärt der Hersteller Jonatura GmbH auf seiner Website. Die kompostierbare Folie sei nicht genmanipuliert und werde am unternehmenseigenen Standort nachhaltig hergestellt. Mit dem robusten „Huko“-Beutel und der oben erwähnten Leine kann auf Langeoog jeder Hundehalter sein Verantwortungsbewusstsein zeigen. Für eine gepflegte Insel – und einen gepflegten Umgang miteinander.

› „Körv in’t Dörp“
Zum 15. Mal verschönert „Körv in’t Dörp – Körbe im Dorf“, eine Aktion des Tourismus-Service, das Langeooger Straßenbild. Noch bis Mitte Juni laden rund 100 Strandkörbe zwischen Bahnhof und Kurzentrum zu beschaulicher Rast beim Ortsbummel ein. Gastronomen und Einzelhändler haben die bunten Strandmöbel vor ihren Betrieben aufgestellt – als Frühlingsgruß und zugleich Gelegenheit zum Innehalten. Bei den Gästen kommt die kunterbunte Verweil-Meile, die fröhliches Strandflair ins Dorf trägt, ausgesprochen gut an. -köp/ut-

Kurz und bündig


Neues vom Tourismus-Service Langeoog

746-1Das Gastgebermagazin 2019 …
ist ab sofort am Start. Auf rund 100 Seiten wirbt es für Urlaub auf Langeoog. Das neue Titelbild, aktuelle Fotos und Informationen wecken die Lust, eine unbeschwerte Zeit auf der „Insel fürs Leben“ zu verbringen. Hierzu gab es Ende August ein Fotoshooting, um neue Motive einzufangen. In den Prospekt integriert wurde wieder das Gastgeberverzeichnis mit den Feriendomizilen. Der Erscheinungstermin ist auf Anfang Oktober gesetzt. Das Magazin ist dann in den Infostellen des Tourismus-Service erhältlich, auf Anfrage wird es auch gern zugesandt.

Körv in’t Dörp“
im Herbst Noch bis zum 11. November laden sie zur beschaulichen Rast im Ort ein: die „Körv in’t Dörp“. Zahlreiche Strandkörbe zwischen Rathaus und Warmbadweg bringen das gewisse Strandflair in den Ortskern und animieren zur bequemen Rast beim Bummeln. „Körv in’t Dörp“ ist eigentlich ein kleiner Frühlingsgruß in der Herbstzeit, denn im Frühjahr 2005 wurden erstmals Strandkörbe im Dorf aufgestellt. Vor vier Jahren führte der Tourismus-Service die Aktion unter Beteiligung von Einzelhändlern, Hoteliers und Gastronomen erstmals im Herbst fort. Da die Strandkörbe laut Tourismusmanager Hinrik Dollmann gern genutzt werden, steht einer Fortsetzung 2019 nichts im Wege.

Cleanup-Day:
746-2Aktion sauberer Weststrand Am Samstag, 15. September fand der internationale Coastal-Cleanup Day statt – eine globale Aktion, bei der freiwillige Helfer weltweit Strände und Ufer säubern, in Deutschland mit Unterstützung des NABU. Auch Langeoog beteiligte sich daran, mit einer Reinigung des Weststrandes bis zum Flinthörn. Die Koordination und Moderation vor Ort übernahm Marlies Eggers vom Tourismus-Service Langeoog (TSL). Um 10 Uhr starteten die Helfer am Strandübergang Tischtennishalle. NABU und Tourismus-Service Langeoog freuten sich über das rege Interesse der Teilnehmer. Mehr als 40 kleine und große Insulaner und Gäste waren gekommen, um beim Strandreinigen zu helfen, darunter Aishah Schuirmann und Mario Kramp vom TSL, zudem beteiligte sich die Kite-Schule Stanglmeier an der Aktion. „Schon die gemeinsame Treckerfahrt Richtung Flinthörn bei bes­tem spätsommerlichen Wolkenhimmel war ein großer Spaß“, berichtete Marlies Eggers. Insgesamt wurde ein Strandabschnitt mit Dünensaum von rund drei Kilometern Länge gesäubert. Nach drei Stunden sammelte Stefan Freimuth vom Strandteam die Helfer und den Müll mit dem Trecker und Anhänger wieder ein. Die Aktion ergab eine positive Bilanz: „Es wurden nur etwa 40 Kilogramm Müll gesammelt.“ Der746-3bestand hauptsächlich aus kleinen Netzresten, Plastikverpackungsmaterial, Plastikflaschen und anderen Gegenständen aus Kunststoff. Auch einige Brocken Paraffin waren dabei. Fazit: Die Plastikausbeute war gering – in Sachen Strandsauberkeit hat Langeoog demnach eine gute Bilanz vorzuweisen. Seit über 30 Jahren ruft die US-Umweltorganisation Ocean Conservancy zur größten freiwilligen Meeresschutzaktion auf. Vergangenes Jahr sammelten über eine halbe Million Menschen aus 112 Ländern mehr als 8.346 Tonnen Abfälle von Stränden, aus dem Meer, aber auch aus Flüssen und Seen. Seit 2010 ist auch der NABU beim Küstenputz dabei. Diese koordinierten Sammelaktionen helfen, die Natur von gefährlichen Abfällen zu befreien und liefern wichtige Informationen über das Ausmaß und die Herkunft des Mülls.

746-4Enthüllung eines neuen Kunstobjektes
Alle Kunstinteressierten sollten sich den Abend des 5. Oktober freihalten: Dann wird der Hamburger Künstler Jan-Philipp Scheibe am Strand von Langeoog sein neues Kunstobjekt enthüllen. Nur soviel sei verraten: Auch diesmal spielt das Licht wieder eine tragende Rolle. Schon im vorigen Jahr hatte der Lichtkünstler die dunkle Jahreszeit auf Langeoog durch zwei Lichtinstallationen, „Noctiluca“ und „House of Winds“ belebt, die sich unter anderem mit der Vergänglichkeit des Sommers und dem Spiel der Herbstwinde beschäftigten. Beide Installationen waren speziell für die Insel entworfen worden und lagen gut sichtbar am Hauptstrand sowie am Ortseingang neben der Bahnlinie.

Sportprogramm im Herbst
„Langeoog ist eine Sportinsel – selbstverständlich auch im Herbst“, erklärt Wilko Hinrichs vom Tourismus-Service, der das ansprechende Sportprogramm organisatorisch betreut. Und das läuft auf jeden Fall noch bis zum 31. Oktober. Seit Mitte September haben sich die sportlichen Aktivitäten ins Sportzentrum am Kavalierpad verlagert. „Aber“, so Hinrichs, „bei einem hoffentlich ‚goldenen Oktober‘ wollen wir je nach Wetter auch Kurse am Strand anbieten.“ Von Sonntag bis Freitag locken vormittags „Fit in den Tag“ und „Eltern-Kind-Sport“, nachmittags folgen Kurse wie „Bootcamp“ oder „Rücken-Fit“. Montags bis freitags hält man sich abends im Sportzentrum etwa mit Pilates oder i-Zone-Zirkeltraining fit. – Ebenfalls Mitte September liefen die Prüfungen zum Deutschen Sportabzeichen aus. Deren Auswertung erfolgt zum Jahresende. Doch schon jetzt lässt sich sagen, was auch laut Wilko Hinrichs das Sportprogramm insgesamt betrifft: „Das Sportprogramm wurde von den Gästen gut nachgefragt: Es war eine gute Saison.“

Steigerung beim Sanddornlauf
746-5Erfolgreich war auch die Serie „Langeoog läuft“ mit dem „Sanddornlauf“ am 8. September als krönender Abschluss. „Die steigende Beliebtheit der Laufserie zeigt sich auch daran, dass immer mehr Läufer vom Festland mitmachen, die zum Teil eigens für das Laufereignis einen Kurzurlaub einlegen“, berichtet Wilko Hinrichs. Genaue Daten kennt Tim Krickhahn, Projektleiter von Iventos: Die Agentur veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Tourismus-Service die dreiteilige Laufserie, die auch den Osterlauf und den Abendlauf umfasst. Die Ergebnisse: Den Sanddornlauf über 5.000 Meter gewannen Kerstin Stutz (25:15 min.) und Fabian Waltenspiel (20:19). Viertelmarathon (10.550 m): Britta Wulf (50:22) und Tammo König (35:03), Halbmarathon (21.100 m): Veronika Wiemeyer (1:38:40) und Hendrik Scharper (1:23:43). 2016 wurde die Serie „Langeoog läuft“ neu inszeniert. Mit 259 Anmeldungen zeigt der Sanddornlauf 2018 die positive Entwicklung, ebenso Osterlauf (316) und Abendlauf (312): „Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden und ernten für unseren Einsatz viel Lob von den Läufern, die einheitlich vor allem die professionelle Organisation und die persönliche Atmosphäre schätzen,“ so iventos-Chef Marc Pickel. „Ohne die Unterstützung durch den Tourismus-Service Langeoog, die Sponsoren und Helfer vor Ort wäre die Durchführung der Veranstaltung nicht möglich!“ Für den rechtzeitigen Vorlauf hier die Termine 2019: Am 21. April startet der Osterlauf (Ostersonntag), am Donnerstag, 18. Juli der Abendlauf und Samstag, 21. September der Sanddornlauf.

Neues von der Langeoog-App
746-6Seit Mai 2018 am Start, hat sie sich inzwischen tausendfach bewährt: die offizielle Langeoog-App. Entwickelt wurde sie von der Software-Schmiede MDSI IT Solutions GmbH aus Moormerland. Für jedes Smartphone bietet die App ein Bündel unverzichtbarer Kern-Infos – von Abfahrten und aktuellen Benachrichtigungen über Gezeiten und Schiffspositionen bis Webcams und Wetter. Mit dem jüngsten Update vom 17. August wurden zwei Funktionen neu hinzugefügt: Inselguide und Veranstaltungskalender. Die beiden Verlinkungen zur Langeoog-Website machen es Smartphone- und Tablet-Nutzern jetzt noch leichter, noch mehr über die „Insel fürs Leben“ zu erfahren.

Zauberhaftes Straßenkunstfestival
746-7Ihre magische Wirkung verströmten auch die zweiten internationalen Straßenkunsttage auf Langeoog: Unter dem Titel „Insel­zauber“ zogen sie am 24. und 25. August eine große Zuschauermenge in ihren Bann. „Auch wenn wir Pech mit dem Wetter hatten: Es war ein tolles Event“, zieht Veranstaltungsleiter Thomas Pree ein positives Fazit. „Elf Künstlerinnen und Künstler aus acht Ländern und vier Kontinenten haben die Insel mit ihren außergewöhnlichen Darbietungen erfüllt.“ Regen- und Gewitterschauer untermalten die Veranstaltung, aber: „Wir haben die Pausen in den Wetterkapriolen genutzt, so dass alle Künstler ihre Vorführungen über die Bühne bringen konnten.“ An drei Stationen sorgten Schlangenmensch und Schwertschlucker, Zaubertricks und Jonglagen, gefühlvolle Songs und mitreißende Rhythmen für Begeisterungsstürme: „Viele Gäste haben gefragt, ob die Künstler nicht mehrmals im Jahr nach Langeoog kommen könnten.“ Ergänzt wurde der „Inselzauber“ auch vom Lions Club Langeoog, der das Festival mit seinen „Flammkuchen-Tagen“ bereicherte. Unter Leitung von Bäckermeister Jannes Remmers bereiteten die Herren vier hausgemachte Arten ihres begehrten Flammkuchens zu. Unterstützung erhielten die Lions vom befreundeten Damenclub LC „Gräfin Anna“. Dank einer großzügigen Zutatenspende der Familie Remmers („Backstube“ auf Juist) kamen über 3.500,– Euro Erlös für die Arbeit des LC Langeoog zusammen.

 Kreativer Herbst …
im „Haus der Insel“: Am Mittwoch, 3. Oktober steigt im HDI von 11.00 bis 17.00 Uhr der kreative Herbstmarkt, gefolgt vom „Schnüstermarkt“ am Samstag, 20. Oktober von 10.00 bis 17.00 Uhr. Beide Male locken Handarbeiten und Holzwerk, selbst gemachte Marmeladen und eingelegte Früchte, Wohnaccessoires und manches mehr. Fürs leibliche Wohl ist mit selbst gebackenem Kuchen, Waffeln und Kaffee gesorgt. Der Eintritt ist frei.

Dünensingen
Das Finale für das „Dünensingen“ naht: Noch vier Mal findet die beliebte Veranstaltung am Dienstag statt. Treffpunkt ist das Dünental zwischen Hauptbad und Wasserturm. Achtung: Sonnenuntergangsbedingt ändern sich die Anfangszeiten. Am 2. und 9. Oktober beginnt das „Dünensingen“ um 17.30 Uhr, am 16. und zu guter Letzt am 23. Oktober um 17.00 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos.

Nikolaus im Rathaus
Vorschau auf Dezember: Nach Ausflügen ins „Haus der Insel“ und das Seniorenhus „bliev hier“ kommt der Nikolaus in diesem Jahr wieder ins Langeooger Rathaus. Und zwar am 5. Dezember, wie es der alte Inselbrauch will. An diesem Mittwoch wird der „Sünnerklaas“ um 16.00 Uhr mit seinem goldenen Buch im Foyer des Hauses erscheinen und die anwesenden Kinder fragen, ob sie denn auch artig waren. Weil dies in der Regel der Fall ist, gibt es zum Lohn eine süße Überraschung. Der Nachwuchs auf Langeoog wird daher um zahlreiches Erscheinen im Rathaus gebeten. -köp/ut-

Kur(z) und bündig

Aktion „Körv in’t Dörp“
149-1Sie läuft und läuft und läuft: Vor zwölf Jahren ins Leben gerufen, erfreut sich die Aktion „Körv in’t Dörp – Körbe im Dorf“ ungebrochener Beliebtheit. Vom 20. März bis 11. Juni stehen, zwischen Erlebnisbad und Inselbahnhof, rund 80 Körbe im Ort. Sie dienen nicht nur als Blick-, sondern auch als Windfang und Ruhebank. Und sie laden dazu ein, gut geschützt die ersten frischen Sonnenstrahlen zu genießen. An der Aktion des Tourismus-Service Langeoog beteiligen sich zahlreiche Gastronomen und Einzelhändler.

Österliches 2017
Österliches Brauchtum besitzt auf Langeoog einen hohen Stellenwert. Auch am diesjährigen Ostersamstag, 15. April lässt die Freiwillige Feuerwehr Langeoog das Osterfeuer neben dem Bahndamm auflodern. Um 19 Uhr startet am Lale-Andersen-Denkmal unterm Wasserturm der Umzug zur Festwiese an der Hafenstraße. 149-2Musikalisch begleitet wird er zum 22. und letzten Mal von den Klängen des Jugend-Spielmanns-Fanfarenkorps Friesoythe. Bevor der große Holzstoß in Flammen aufgeht, hat ihn die Feuerwehr sorgfältig daraufhin überprüft, ob sich im Gesträuch noch ein früher Nistvogel oder verspäteter Winterschläfer aufhält. Während des knis­ternden Spektakels halten die Floriansjünger nicht nur sorgfältig Brandwache, sondern sorgen am Grill- und Getränkestand auch für „natt un dröög“, sprich: das leibliche Wohl der Osterfeuergäste.
Am Ostersonntag findet um 10 Uhr das traditionelle Eiersuchen auf dem Reitplatz an der Reithalle Kuper statt: Neben bunt gefärbten Ostereiern gilt es auch „goldene“ Exemplare mit Überraschungsinhalt zu finden. Die beliebte Veranstaltung des Reit- und Fahrvereins Langeoog e.V. ist in ein kleines Rahmenprogramm gebettet.

„Osterlauf“ – Auftakt für „Langeoog läuft“
Mit dem Osterhasen um die Wette laufen? Der „Langeooger Osterloop“ macht’s – wer weiß? – vielleicht möglich. Am Ostermontag, 17. April startet der Auftakt der dreiteiligen Serie „Langeoog läuft“. Start und Ziel sind am Erlebnisbad, Umkleiden und Taschenaufbewahrung sind nebenan im „Haus der Insel“ möglich. Los geht’s um 15.30 Uhr mit dem Bambini-Lauf über 400 Meter, gefolgt vom Jugend-Lauf über 1.000 Meter um 15.45 Uhr. Die Siegerehrung der Junioren findet um 16 Uhr im HDI statt. Um 16.30 Uhr fällt der gemeinsame Startschuss zu „Hasen-Lauf“ (für Zweibeiner; 5.000 Meter) und „Oster-Lauf (10.000 Meter). Beide Distanzen eignen sich auch für Nordic-Walker. Die Sieger werden um 18.30 Uhr im HDI geehrt. Herzlich eingeladen sind auch Läufer vom Festland, eine Sonderfähre bringt sie um 20 Uhr nach Bensersiel zurück. Weiter geht es mit der Laufserie am 17. Juli, wenn der Abendlauf mit zwei Starts (20.30 und 22 Uhr) lockt, den Abschluss bildet der Sanddorn-Lauf am 23. September mit fünf Läufen (ab 13.30 Uhr).
Ausrichter der Laufserie ist die Agentur Iventos in Zusammenarbeit mit dem Tourismus-Service Langeoog. Ausführliche Infos und Anmeldungen unter www.langeoog-läuft.de im Internet oder an der Tourist-Info im Rathaus.

Maibaum
149-3Eine schöne Gepflogenheit ist das Aufstellen des Maibaums, das ebenfalls in die Obhut der Freiwilligen Feuerwehr fällt. Am Sonntag, 30. April beginnt um 19 Uhr der Abmarsch vom Feuerwehrhaus unter Begleitung durch die Langeooger Reiter und Akkordeonklängen von Eva Funke und Herbert Burmester. Im Ortskern von den Schaulustigen fröhlich empfangen und vom Bürgermeister würdig begrüßt, wird der diesmal vom TSV geschmückte Maibaum unter großem Hallo von den Blauröcken aufgestellt. Das gemeinsame Singen unterm Maibaum organisiert der Inselchor „de Likedeeler“, der dieses Jahr übrigens seinen 66. Geburtstag feiert. Anschließend bietet die Langeooger Gastronomie vielfältige Gelegenheit zum „Tanz in den Mai“.

Weitere Informationen in der Print-Ausgabe April 2017

Kur(z)- und bündig

Bänke freigestellt
„Aber hallo, neue Bänke vorm ‚Haus der Insel‘?“, fragt sich mancher Urlaubsgast. Irrtum: Nicht die Sitzgelegenheiten sind neu, sondern der Blick darauf. Denn lange Zeit waren die Bänke vor dem HDI von einer hölzernen Balustrade verdeckt. Die war in die Jahre gekommen und wurde daher unlängst abgebaut. Der Vorteil: Auf den freigestellten Bänken können deren Benutzer sich jetzt endlich auch die Sonne auf den Rücken scheinen lassen. Das wärmt!

„Körv in’t Dörp“ im Herbst
„Körv in’t Dörp – Körbe im Dorf“: Im Frühjahr 2005 luden die ers­ten Strandkörbe zum Verweilen im Ort ein. 2014 führte die Kurverwaltung die Frühlingsaktion unter Beteiligung von Einzelhändlern, Hoteliers und Gastronomen erstmals auch im Herbst fort. „Von den Gäs­ten wird die Aktion ‚Körv in’t Dörp‘ sehr begrüßt“, berichtet TourismusmanagerHinrik Doll­mann. Und nun ist es wieder soweit: Vom 12. September bis 7. November werden rund 100 Strandkörbe zwischen Rathaus und Warmbadweg das gewisse Strandflair in den Ortskern bringen und zur beschaulichen Rast beim Bummeln animieren.

Auf zum „Sanddorn-Lauf“
Wer A sagt, muss auch S sagen: Nach dem „Abend-Lauf“ vom 13. Juli (der „Utkieker“ berichtete) folgt am 17. September der „Sanddorn-Lauf“. Das Event umfasst eine Reihe von fünf Läufen: Um 13.45 Uhr startet der Bambini-Lauf über 400 Meter, gefolgt vom Jugend-Lauf (1.000 Meter). Der Startschuss zum namengebenden „Sanddorn-Lauf“ über 5.000 Meter fällt um 14 Uhr, exakt eine Stunde darauf legen die Läuferinnen und Läufer des Viertel- und Halbmarathons (10.550 / 21.100 Meter) los. Start und Ziel liegen im Kurviertel, die abwechslungsreiche Strecke führt am Strand entlang und durch den Ort. Sanddorn-Lauf und Viertelmarathon können auch von Nordic Walkern absolviert werden.
Auf der Siegerehrung gegen 19 Uhr im „Haus der Insel“ werden die Besten gekürt, anschließend steigt die Läufer-Party. Hier können alle Teilnehmer bei der Startnummern-Tombola attraktive Sachpreise gewinnnen. Teilnehmer vom Festland sind ebenfalls willkommen, ein Sonderschiff bringt sie abends nach Bensersiel zurück (20 Uhr ab Bahnhof). Nähere Informationen und Anmeldungen im Internet auf www.langeoog-läuft.com. Kurzentschlossene haben noch bis zum 16. September die Möglichkeit sich in der Rathaus-Info einen Startplatz im Vorfeld zu sichern. Nachmeldungen können sogar noch am Veranstaltungstag bis 14.30 Uhr bei der Startnummernausgabe am HDI berücksichtigt werden.
Der „Sanddorn-Lauf“ ist krönender Abschluss der neuen, dreiteiligen Laufserie „Langeoog läuft“, die mit dem „Oster-Lauf“ begann. Ausrichter ist die Bochumer Agentur Iventos in Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung. Eine Fortsetzung im nächsten Jahr steht auf dem Plan, erster Termin ist der „2. Oster-Lauf“ am 17. April 2017.

Erfolg für „1000steine-Insel“
Einen Ansturm erlebte vom 4. bis 7. August die „1000steine-Insel“: Über 2.500 zahlende Besucher (plus ungezählter Kinder, die freien Eintritt hatten) sahen im „Haus der Insel“ Norddeutschlands größte LEGO®-Ausstellung. „Dass trotz des herrlichen Strandwetters so viele Gäste kamen, hat uns angenehm überrascht“, zeigten sich Andreas und Kai Böker vom „1000steine“-Organisationsteam erfreut; Veranstalter der Ausstellung ist die Kurverwaltung mit Veranstaltungsleiter Thomas Pree. Nicht nur kleine Besucher waren fasziniert, auch etliche Eltern erlebten ein Déjà-vu aus Kindertagen und ließen sich von dem Festival der Plastikklötzchen mitreißen. Zu bestaunen waren Unterwasser- und Märchenlandschaften, kühne Burgen, Maxi-Figuren, Autos, die Tim-und-Struppi-Mondrakete, eine Monorail-Bahnanlage, Mosaiken berühmter Gemälde und vieles mehr. Aussteller aus ganz Deutschland waren anwesend, um ihre liebevoll gefertigten Werke zu erläutern.
Ein buntes Programm flankierte die Ausstellung: LEGO®-Wühl­kisten, ein Modellbauwettbewerb, Bauecken für Kinder, ein Dio­rama mit Märchenrätsel, Burgen-Puzzle, eine Tombola mit 1.200 Gewinnen und weitere Aktionen beschäftigten die Besucher. Bleibendes Andenken ist ein sechs Quadratmeter großes Inselbahn-Mosaik, das während der Ausstellung mithilfe der Besucher gefertigt wurde. Nun hängt es im Foyer des HDI – wie schon das Wasserturm-Mosaik, das an die erste „1000steine-Insel“ von 2014 erinnert. „Ich liebe LEGO, bin mit den Steinen aufgewachsen“, bekannte Tourismusmanager Hinrik Dollmann anlässlich der Eröffnung. „So geht es wohl auch den Besuchern: Man sieht, wie begeistert sie die Ausstellung annehmen.“ Für Freunde des Déjà-vu: Im Juli 2018 will die „1000steine-Insel“ wieder nach Langeoog kommen.

„Gesichter des Bösen“: Ausstellung verlängert
Mit Erfolg ging im August die Langeooger Krimiwoche über die Bühne: In teils gemeinsamen Lesungen sorgten Bestsellerautor Klaus-Peter Wolf und der TV-bekannte Profiler Axel Petermann im „Haus der Insel“ für Spannung. Was von der „tödlichen Aktionswoche“ auf Langeoog zurückbleibt, ist Axel Petermanns Ausstellung „Gesichter des Bösen“ im HDI: Die Fotoschau wurde kurzfristig verlängert. Schlichte Schwarz-Weiß-Bilder erzählen die Geschichten mörderischer Verbrechen. Die Aufnahmen wurden unter anderem durch Polizeifotografen an Tatorten von Gewaltverbrechen gemacht. „Das Grauen entsteht weniger durch die Brutalität der Bilder, sondern vielmehr im Kopf des Betrach­ters“, erklärt Axel Petermann. Die Ausstellung ist noch bis zum 15. Oktober im „Haus der Insel“ zu sehen (Saal 2, Eintritt frei).

Verfilmung: Langeoog-Krimi „Eva Sturm“
Klaus-Peter Wolf ist der wohl bekannteste, indes nicht der einzige Kriminalschriftsteller mit „Mordgelüsten unterm Wasserturm“. Autorin Irmgard Gravemann alias Moa Graven aus Leer hat sich gleich einer Langeooger Krimireihe verschrieben: Ihre Ermittlerin Kommissarin Eva Sturm wurde von Braunschweig nach Langeoog versetzt und ermittelte seither in einem halben Dutzend Fällen auf der Insel. Das erste Buch „Verliebt, verlobt, verdächtig“ wird jetzt verfilmt – auf Langeoog und an der Küste. Im Juni fand hierzu in Räumen der Firma Orgadata in Leer ein Laien-Casting statt, um Hauptdarsteller und Statisten auszuwählen. Auf Langeoog wird vom 31. August bis 6. September gefilmt. Drehorte sind unter anderem die Polizeistation,Tourist-Information, Fähranleger, Strand, Hotels und Restaurants. Bis Mitte September wird am Festland zwischen Bensersiel und Oldenburg weitergedreht. Zum Jahresende soll der Film fertiggestellt und anschließend im Internet abrufbar sein, Näheres war bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Die Ihlower Produktionsfirma des Regisseurs Bas­tian Kramer finanziert den Film selbst und sucht hierzu noch Sponsoren. Einzelheiten zum Projekt unter www.eva-sturm.de im Internet.

Neues vom Sportzentrum
„Hauptsache Strandsport!“, heißt es in der Hauptsaison für viele Gäste. Leiterin Franziska Gaug, Luisa Keller und Vera Bolte haben deshalb ein vielseitiges Programm aufgestellt. Da zur Monatsmitte der „Sportpalast“ abgebaut wird und sich der Strand­sport ins neue Sport­zentrum verlagert, wurden die Kursangebote auf die herbst­liche Situation abgestimmt. Nach wie vor geht’s „Fit in den Tag“, werden „Eltern und Kinder in Bewegung“ gebracht. „Wir bieten weiterhin die Fußschule und ‚Thalasso aktiv‘ an, auch ein Flexi­­fit-Kurs ist wieder dabei“, be­richtet Franziska Gaug. Im Sportzentrum geht es bei Kettlebell Workout, Faszientraining und I-Zone-Zirkeltraining richtig zur Sache, Fitnesskurse von Body Forming bis Pilates runden das Programm ab.
Ende Oktober endet dann das Sportprogramm, doch ein Wiedersehen gibt’s zum Jahreswechsel: Voraussichtlich vom 29. Dezember bis 15. Januar helfen „Bauch weg“ und Co. dabei, kulinarische Weihnachtssünden wieder auszugleichen.

Neu im Sportteam . . .
ist Lukas Schmandra. Der 26-jährige Oberbayer aus Kaufering bleibt bis Ende September; er kam für Jenny Seefeld, die das Team kurzfristig verließ. An der Sporthochschule Köln studiert er „B.Sc. Sport und Leistung“ mit dem Ziel einer Trainertätigkeit im Leistungssport oder in den Sportwissenschaften. Seine Leidenschaft gilt dem Spike-Ball: „Es ähnelt dem Beachvolleyball: Man spielt’s am Strand, mit einem Mini-Trampolin und einem faustgroßen Ball, der in ein Netz geschmettert wird“, erklärt Lukas Schmandra die hierzulande eher unbekannte Sportart, die er auf Langeoog gern populär machen möchte. Auf der Insel und ins Sportteam hat er sich schnell eingelebt: „Ich bin hier super aufgenommen worden.“
Neben dem Strandsport unterstützt er noch Jan Neumann bei den Prüfungen zum Deutschen Sportabzeichen (DSA). Noch bis Mitte September besteht die Möglichkeit, die DSA-Disziplinen abzulegen, nähere Infos im Sportzentrum. Übrigens: Kürzlich erhielt das Sportzentrum zwei neue Tischtennisplatten. Die wetterfesten Tische stehen draußen neben dem Fußball-Billard. Das Angebot ist kostenlos, Schläger und Bälle sind mitzubringen.

Faire Woche vom 16. bis zum 30. September
Die jährliche „Faire Woche“ im September ist, mit über 2.500 Veranstaltungen, Deutschlands größte Aktionswoche zum Fairen Handel. In diesem Jahr lautet ihr Thema „Fairer Handel wirkt“. Engagiert dabei ist die Arbeitsgemeinschaft der Fair­tradeinsel Langeoog vom 16. bis 30. September mit einer Reihe von Aktionen. Etwa dem „Fashion Fairday“ unter dem Motto „Mein Lieblingsstück. Natürlich fair!“ am Freitag, 30. September: Von 15 bis 18 Uhr lädt die AG alle Besucher und Bewohner der Insel ins „Beiboot“ ein, damit sie sich über Faire Mode, Faire Baumwolle und den langen Entstehungsweg ihrer Kleidung informieren können. Außerdem gibt es eine Kleidertauschbörse im Foyer des Eine-Welt-Ladens: „Bringen Sie einfach ein Kleidungsstück, das Sie nicht mehr haben wollen, mit und tauschen Sie es gegen ein dort vorhandenes ein“, ermuntert AG-Sprecherin Deike Neumann zum Mitmachen. „Nehmen Sie an unserem Baumwoll-Quiz teil und genießen Sie im Anschluss ein Glas Fairen Saft im Eine-Welt-Laden.“ Für die weiteren Veranstaltungen der Fairen Woche auf Langeoog bitte die Plakataushänge beachten!

Kur(z) und bündig

„Körv in’t Dörp“ im Herbst
752-1Noch bis zum 8. November laden sie zur beschaulichen Rast im Ort ein: die „Körv in’t Dörp“. Rund 100 Strandkörbe zwischen Rathaus und Warmbadweg bringen das gewisse Strandflair in den Ortskern und animieren zur bequemen Rast beim Bummeln. „Körv in’t Dörp“ sind ein kleiner Frühlingsgruß in der Herbstzeit, denn vor zehn Jahren, im Frühjahr 2005, wurden im Dorf die ers­ten Strandkörbe aufgestellt. Voriges Jahr führte die Kurverwaltung die Aktion unter Beteiligung von Einzelhändlern, Hoteliers und Gastronomen erstmals im Herbst fort. Da die Strandkörbe laut Tourismusmanager Hinrik Dollmann von den Gästen gern genutzt werden, steht einer Fortsetzung von „Körv in’t Dörp“ im nächsten Jahr nichts im Wege.

Neu im Shop: Langeoog-Kollektion
752-2-2Langeoog ist eine anziehende Insel – was man wörtlich nehmen darf: Denn ab sofort gibt’s im Shop der Kurverwaltung die attraktive Langeoog-Kollektion. „Wir haben exklusive Artikel für Damen, Herren und Kinder ausgewählt. Ob Basic Shirt, trendiger Hoodie, Softshell-Jacke oder Polo-Shirt – für jeden Mode­geschmack und jede Jahreszeit ist das Passende dabei“, berichtet das Marketing-Team. Die guten Stücke sind auf Anhieb am hochwertigen Langeoog-Logo-Stick erkennbar. Dabei liegt ihr Chic im Detail: So besticht etwa der Street Hoodie mit Daumenloch und einer Schlaufe für Kopfhörer. Die Artikel der neuen Kollektion können mit einer großen Wahl an Farben und Größen auf www.langeoog.de im Online-Shop bestellt werden. Ausgesuchte Einzelteile sind zudem an der Tourist-Info im Rathaus erhältlich.

Das Gastgeberverzeichnis 2016 . . .
752-3geht an den Start: Anfang Oktober ist der Erscheinungstermin für das rund 90 Seiten starke Heft. „Wir haben das Magazin komplett neu gestaltet“, berichtet Marketingleiter Thomas Pree. Und Tourismusmanager Hinrik Dollmann ergänzt: „Der Fokus liegt in der themenbezogenen Darstellung von Menschen auf der Insel.“ So wecken ein neues Titelbild, aktuelle Fotos und Informationen die Lust auf Inselurlaub. Die Aufnahmen schoss der auf Langeoog geborene Hamburger Fotograf Deff Westerkamp. Integriert in den Prospekt bleibt der Vermieterteil mit den Feriendomizilen. Anders als gewohnt gibt es keinen automatischen Versand an Stammgäste mehr. Interessenten wenden sich an die Kurverwaltung, die das in 40.000 Exemplaren aufgelegte Magazin gern zuschickt.

LEGO® Workshops im Oktober
Sie ist ein Dauerbrenner: Seit acht Jahren begeistert die Ausstellung „Mini-Langeoog – die Insel aus LEGO® Steinen“ junge und jung gebliebene Besucher im „Haus der Insel“. Mit ihrer liebevollen und detailgetreuen Nachbildung der Inselwelt ist Kai und Andreas Böker aus Herford ein zeitloser Pubikumsmagnet gelungen. 752-4Wer die Geheimnisse ihrer Konstruktionskunst kennenlernen möchte, erfährt mehr in den Workshops, die Kai Böker von Sonntag, 11. Oktober bis Freitag, 16. Oktober täglich im HDI anbietet. Unter seiner Anleitung bauen Kinder von sechs bis zwölf Jahren kleine Modelle nach insularen Vorbildern: Wasserturm, Langeoogfähre, Inselbahn und und und … Außerdem lassen die Kids beim Bau „frei nach Schnauze“ ihrer Kreativität freien Lauf. Zum Workshop gehört auch ein 30-minütiger Besuch der Ausstellung, der keine Frage ungeklärt lässt. Die Kurse finden täglich von 10.30 bis 12 Uhr und 13 bis 14.30 Uhr statt. Eine rechtzeitige Anmeldung ist unbedingt erforderlich, um einen Wunschtermin zu ergattern. Karten sind während der Öffnungszeiten im Schiffahrtsmuseum erhältlich. Die Kosten betragen 6,– Euro pro Teilnehmer.

Buddelschiff ahoi!
Es ist der glasgewordene Inbegriff von Seefahrt: das Buddelschiff. Wie ein Zen-Garten regen die verkorkten Schiffchen zum Nachdenken und Meditieren an und beflügeln – als „Fernweh in der Flasche“ – die Phantasie. Und was bisher nur Klabautermännern und Kapitänen im Ruhestand vorbehalten war, können jetzt auch interessierte Urlaubsgäste und Langeooger vollbringen: ein Buddelschiff bauen. An drei Abenden vom 27. bis 29. Oktober läuft im „Haus der Insel“ der Kurs „Buddelschiffe bauen auf Langeoog“. Gewerkelt wird jeweils von 18.30 bis 21.30 Uhr, das Baumaterial ist in der Teilnahmegebühr von 49,– Euro enthalten. 752-5Da der Kurs auf zehn Teilnehmer begrenzt ist (Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene), sollte man sich beizeiten an der Tourist-Info im Rathaus anmelden.
Wie kommt nun das Schiff in die Flasche? Die fachliche Anleitung dazu gibt Kursleiter Andy Möbius. Der Buddelschiffbauer aus Wirdum bei Emden verrät: „Am Ende muss es durch den Hals. Daran richtet sich alles Schnitzen, Schneiden und Schaben, alles Kneten, Knocken und Kleben aus.“ Das ehrgeizige Ziel der drei Abende: einen schmucken Einmaster mit drei Segeln und einer Flagge bauen, ihn in eine liegende Flasche schieben und dann aufrichten. „Der Witz daran ist: Der Mast ist beweglich und wird an dünnen Fäden hochgezogen, sobald das Schiff in der Flasche ist und im blauen Plastillin klebt.“ Klingt kompliziert, klappt aber: Bislang ist noch im Wohnzimmerhafen eines jeden Teilnehmers ein stolzes Buddelschiff eingelaufen. Maritime Trinkfestigkeit ist übrigens keine Voraussetzung für den Kurs: Die Buddeln für das Schiff sind bereits geleert.

Neustart für Langeooger Laufserie
„Langeoogs Langstrecken-Läufer Leben Länger“ ist nicht nur das Motto des insularen Lauftreffs. Es markiert auch die Wiederaufnahme einer sportlichen Veranstaltungsreihe: der „Langeooger Laufserie“. Sie umfasste bis zu neun Läufe, neben dem traditionellen Silvesterlauf und Lions-Lauf auch Events wie Osterloop und Nachtlauf. 752-6Im kommenden Jahr will die Laufserie wieder durchstarten: Den Auftakt macht am Ostermontag, 28. März 2016 der „Langeooger Osterlauf“. Am 13. Juni geht es weiter mit dem EWE-Nordseelauf, gefolgt vom „Nachtlauf“ am 13. Juli. „Laufende Ereignisse“ sind zudem der „Lions-Lauf“ im August, der „Sanddorn-Lauf“ am 17. September und der Silvesterlauf zum Jahresausklang. Für einige Termine sind Bambini-Läufe geplant, so dass auch der sportlich aktive Nachwuchs teilnehmen kann. Um die Laufserie zudem für Sportler vom Festland interessant zu machen, ist an den Einsatz von Sonderfähren zu den Läufen gedacht. – Veranstalter ist die Bochumer Agentur Iventos (an der Küste als sportlicher Ausrichter des Nordseelaufs bekannt) in Kooperation mit der Kurverwaltung, dem TSV und weiteren Organisationen. Einzelheiten und Termine der Langeooger Laufserie geben die Organisatoren beizeiten bekannt, überdies werden sie eine eigene Website (Arbeitstitel: www.langeoog-läuft.de) mit Terminen und aktuellen Informationen freischalten.

„Meer-Müll“-Ausstellung wandert im HDI / Strandaktion
Vor genau einem Jahr wurde sie sesshaft: Die Wanderausstellung „Müll im Meer geht uns alle an“ erhielt ein Domizil im „Haus der Insel“. Konzipiert hat die Schau die Meeresschutzorganisation Project Blue Sea e.V. aus Herne. Gezeigt werden die Auswirkungen des Wohlstandsmülls auf das Ökosystem Ozean. Anhand großformatiger Ausstellungstafeln, verschiedener Müllfundstücke, Video- und Bilddokumentationen sowie zahlreicher weiterer Exponate 752-7erfährt der Besucher, wo die Quellen für die Vermüllung liegen, woraus sich der Meeresmüll zusammensetzt und was jeder Einzelne tun kann, um der Müllflut entgegenzuwirken. Nun wandert die Ausstellung doch noch einmal, wenngleich nur innerhalb des Hauses. Vom Saal 2 wechselt sie zum Schiffahrtsmuseum, in den Raum des früheren Aquariums. Da der Eintritt in die Ausstellung gratis ist, ist sie nicht durch das kostenpflichtige Museum zu betreten. Dafür erhält sie einen separaten Zugang zum HDI-Foyer. Durch den Umbau wird der Saal 2 wieder für Veranstaltungen frei.
Am 19. September weilte das „Project Blue Sea“-Team auf Langeoog – nicht nur, um die Ausstellung zu inspizieren, sondern auch, um eine Müllsammelaktion am Strand durchzuführen. Bis zum Strandübergang in Höhe Meierei waren die neun Aktiven um „Blue Sea“-Kopf Sascha Regmann unterwegs, um aufzuräumen. „Wir haben 17 Müllsäcke voll mit Plastik und sonstigem Unrat gesammelt – schätzungsweise 400 Kilogramm“, berichtet Sascha Regmann. Neben neuem Material für die Ausstellung brachte die Aktion insbesondere den Beleg, dass Umwelt-Engagement eine ebenso notwendige wie dauerhafte Aufgabe ist.

Neue Umkleide am Strand
Einen erfolgreichen Versuch startete die Kurverwaltung mit der Installation einer Umkleidekabine am Strand: Die grüne Hütte mit dem Spitzdach zog nicht nur die Blicke auf sich, viele Badegäste zogen sich darin auch um. Optisch nachempfunden ist die Umkleide den vorhandenen DLRG-Wachttürmen. Idee und Entwurf stammten von Strandmeister Jan Heinbockel, wie uns Tourismusmanager Hinrik Dollmann mitteilte, als er im Sommer den Prototyp vorstellte: „Strandkabinen wie diese sollen im nächsten Jahr die bisherigen Umkleiden am Hauptbad ersetzen.“ Zur Badesaison 2016 sollen je ein Exemplar an Ost-, West- und Hauptbad stehen.

Abschied vom „Sportpalast“ …
nahm das Strandsportteam: Mitte September wurde das sportliche Hauptquartier vom Strand geholt und zur Winterruhe gebettet. Was indes nicht für das Sportprogramm gilt: „Das läuft noch täglich außer samstags bis zum 30. Oktober, und zwar im Sporthus“, teilen Leiterin Jenny Seefeld und Petra Liesenfeld mit. Ob etwa „Fit in den Tag“ und „Eltern-Kind-Sport“ am Vormittag, „Rückenfit“ und Thalasso-Walking nachmittags oder „Power Zirkel“ und „Pilates“ am Abend: Von Sonntag bis Freitag ist für jeden etwas dabei. Auch das „Donnerstag Spezial“ als „sportliche Wundertüte“ mit besonderen Aktionen bleibt erhalten, Beginn ist jeweils um 14 Uhr. 752-10Den Auftakt macht am 1. Oktober die „Sturzprophylaxe“, die für ein verbessertes Gleichgewichtsgefühl sorgt. Ihr folgt am 8. Oktober die „Familien-Olympiade“, ein Spieleparcours, auf dem Familien gegeneinander antreten. Am 15. Oktober lädt das Sportteam zum „Functional Training“ ein: „Das ist eine übergreifende Trainingsform, die unterschiedliche Gelenke und Muskelgruppen gleichzeitig beansprucht“, erklärt Jenny Seefeld. Auf zur „Familien-Fahrrad-Rallye“ heißt es am 22. Oktober: Start und Ziel der Rundfahrt, deren Stationen sich durch Lösen eines Fragebogens ergeben, ist das „Sporthus“. Zum Saison­ende findet am 29. Oktober noch einmal die „Familien-Olympiade“ statt (Änderungen vorbehalten). Verantwortlich für das Sportprogramm ist, im Auftrag der Kurverwaltung, die Bochumer Agentur Iventos. Deren Chef Marc Pickel teilte mit, dass auch in den Weihnachtsferien wieder ein Sportangebot geplant sei. Einzelheiten gebe man zeitig bekannt.

Kurz und bündig

Wasserqualität ist top

„Beste Meerwasserqualität haben wir jetzt im Freizeit- und Erlebnisbad sowie im Kur- und Wellness-Center“, teilt Tourismus­manager Hinrik Dollmann erfreut mit. Die beiden Einrichtungen der Kurverwaltung nutzen das gesunde Nordsee-Nass für ihren Betrieb und ihre Thalasso-Anwendungen. 549-1Der Nachschub wird über ein eigenes Leitungssystem gesichert. Im Mai war die Seewasserversorgung durch einen Schaden an der Ansaugleitung kurzzeitig unterbrochen. Da sich die Sandbank vor dem Hauptbad über die alte Ansaugstelle geschoben hatte, beschloss man, die bestehende Seewasserleitung um 300 Meter zu verlängern. Nach Klärung zahlreicher Formalitäten – das Gelände liegt schließlich im Nationalpark – wurde die Maßnahme Ende Juni umgesetzt. Die Arbeiten erfolgten in enger Abstimmung von Schwimmbad- und Klärwerk-Team in Kooperation mit dem Langeooger Unternehmen Eckhardt. Der Aufwand hat sich gelohnt: „Die Wasserqualität war schon vorher gut“, resümiert Hinrik Dollmann. „Aber nun haben wir hervorragende Messergebnisse, wie die Analysen des Gesundheitsamtes belegen.“

Neu im Langeoog-Shop . . .
549-2der Kurverwaltung (und garantiert nicht die letzten Heuler) sind die beiden knuddeligen Robben. Sie wirken ein klein wenig schüchtern, umso mehr freuen sie sich auf Familienanschluss. Die flauschigen Pelztiere sind etwa 30 Zentimeter groß und wahlweise mit rotem oder blauem Langeoog-Halstuch ausgestattet. Und als echte Meeresbewohner darf man sie selbstverständlich auch waschen (30°C Feinwäsche). „Robbi rot“ und „Robbi blau“ sind für jeweils 9,90 Euro in den Servicestellen der Kurverwaltung erhältlich.

LEGO®-Workshops im HDI
Ganz Langeoog auf einen Blick – das bietet die beliebte Ausstellung „Mini-Langeoog: die Insel aus LEGO® Steinen“ in ihrer achten Saison. Andreas und Kai Böker aus Herford haben im „Haus der Insel“ ein faszinierendes Panorama des Nordsee-Eilands geschaffen. 549-3Auf die staunende Frage: „Wie haben die das nur gemacht?“, gibt Kai Böker in seinen LEGO®-Workshops im HDI eine praktische Antwort: Vom 2. bis 28. August führt er „junge Konstrukteure“ von sechs bis zwölf Jahren in die Welt der bunten Plastikklötzchen ein. Montags bis freitags von 10.30 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 14.30 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr entstehen einfache Modelle von Inselbahn bis Wasserturm. Außerdem lassen die Kinder beim Bau „frei Schnauze“ ihrer Kreativität ungebremsten Lauf. Der Work­shop umfasst auch einen Besuch der Ausstellung. Da die Kurse teilnehmerbegrenzt sind, ist eine zeitige Anmeldung im benachbarten Schiffahrtsmuseum unbedingt erforderlich.

Mitmachen beim Quadratologo-Weltrekordversuch
Ein kreativer Klassiker ist „Quadratologo“: Seit zehn Jahren gehört der „Malspaß im Quadrat“ zum festen Angebot etwa der „Spöölstuv“. Da wird jeder zum Künstler und jedes Bild ein Erfolgserlebnis, denn alle Farben sind aufeinander abgestimmt, so dass am Ende stets ein bunt-harmonisches Resultat steht.
549-4Dieses Jahr soll das Ergebnis sogar gigantisch werden. Dafür sorgt vom 21. bis 23. August der Quadratologo-Weltrekordversuch, der am Sportstrand im Rahmen der „Strandhalle“-Beachparty sowie im „Spöölhus“ stattfindet: „Aus 1.000 bemalten Quadraten soll ein vier mal zehn Meter großes Langeoog-Gemälde entstehen“, berichtet Veranstaltungsleiter Thomas Pree. Initiiert hat die Aktion der Quadratologo-Erfinder Manuel Franke. Der Langeoog-Stammgast aus Münster kommt selbst auf die Insel, um den Rekordversuch mit Unterstützung der Kurverwaltung und Gastronomin Birgit Kolb-Binder zu organisieren. Zum Mitmachen aufgerufen sind alle Gäste und Langeooger, Künstler und Nichtkünstler von 3 bis 99 Jahren. Nähere Infos siehe Aushang.
Das Puzzle, so Manuel Franke in einem Zeitungsbericht, solle Langeoog als die familienfreundlichste Insel und Urlaubsoase Deutschlands darstellen. Die Aktion ist buchstäblich kein leichtes Unterfangen, schließlich werden vier Tonnen Material auf die Insel bewegt. Im Vorfeld haben Manuel Franke und Team daher etliche Vorbereitungen getroffen. Sollte der Versuch glücken, winkt ein Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde. Außerdem soll das fertige Monumentalgemälde einen Ehrenplatz im „Haus der Insel“ erhalten. Also: an die Farben, fertig, los!

Strandsport im August
Zur Hochsaison läuft das Sportteam am Strand zur Hochform auf. Sechs Tage in der Woche, von Sonntag bis Freitag ist rund um den „Sportpalast“ immer etwas los – vom morgendlichen „Fit in den Tag“ bis zu „Pilates“ oder „Zumba“ am Abend. „Besondere Aktionen bietet unser ‚Donnerstag Spezial‘ jeweils ab 14 Uhr“, verrät Strandsportleiterin Jenny Seefeld. 549-6Am 6. August etwa läuft das Faszientraining: Faszien sind gleichsam ein Netz aus Bindegewebe, das den Körper durchzieht. Das Training verhindert Verspannungen, Zerrungen, Verklebungen des Gewebes. Am 13. August folgt das Sportfest für Kinder bis einschließlich 13 Jahre, gefragt sind die Disziplinen Werfen, Springen und Sprinten. Der 20. August widmet sich dem Thema „Balance-Fit“: Ein Mix aus TaiChi, Yoga und Pilates verbessert Körperhaltung und -spannung. Am 27. August schließlich lockt als Familienspaß das beliebte „Strandkegeln“ (Änderungen vorbehalten).
Um das umfangreiche Strandsportangebot zu bewältigen, erhalten Leiterin Jenny Seefeld und Petra Liesenfeld bis Mitte September noch Unterstützung durch Barbara Baumgartner aus Lörrach. Die 25-jährige Sportgymnastiklehrerin, Sporttherapeutin und Wellness-Entspannungstrainerin verstärkt das Tagesprogramm und setzt Akzente in den Bereichen Faszientraining und Tanz. Zusammengestellt hat das Dreamteam die Bochumer Agentur Iventos, die von 2015 bis zunächst 2017 im Auftrag der Kurverwaltung für den Strandsport zuständig ist.

Neues vom Sportabzeichen
Das Deutsche Sportabzeichen (DSA) hat Tradition am Langeooger Strand. Mit Begeisterung legen die Gäste von Mai bis September die Prüfungen in freier Natur ab. In dieser Saison liegen die Prüfzeiten wie folgt: 549-8Montags von 10 bis 12 Uhr Schwimmprüfungen im Erlebnisbad, Montag und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr Werfen und Weitsprung am Strand, Mittwoch von 17 bis 19 Uhr Lang­streckenlauf an der Willrath-Dreesen-Straße und Freitag von 10 bis 12 Uhr Sprint auf dem TSV-Sportplatz (Änderungen vorbehalten). Die bearbeiteten Prüfkarten können im Sportbüro am Kur- und Wellness-Center abgeholt werden, die Bürozeiten hängen am „Sportpalast“ aus.
Betreut werden die DSA-Prüfungen von Philipp Behncke. Der 24-jährige Langeooger absolvierte nach dem Abitur in Aurich ein duales Studium zum Betriebswirt (B.A.) und Kaufmann im Gesundheitswesen. Ein längerer Auslandsaufenthalt bis nach Australien schloss sich an. Seit Juli kümmert sich der leidenschaftliche Surfer im Auftrag der Kurverwaltung um das Sportabzeichen und unterstützt bei Bedarf das Sportteam, das seinerseits bei den DSA-Prüfungen aushilft.

Kur(z) und bündig

Kur(z) und bündig

Gästebegrüßung im HDI
„Willkommen auf Langeoog!“, heißt es auch in diesem Jahr: Zur Gästebegrüßung jeden Dienstag um 10.30 Uhr im „Haus der Insel“ lädt die Kurverwaltung ein. Auf aktuelle Informationen und Tipps für einen erlebnisreichen Aufenthalt können sich Inselneulinge wie auch Stammurlauber freuen, der Eintritt ist frei gegen Vorlage der LangeoogCard. Bis zu 180 Besucher zählte die Veranstaltung bereits im Mai: „Hier erfährt der Gast alles, was zwischen An- und Abreise für ihn wichtig ist“, erklärt Veranstaltungsleiter Thomas Pree, der den rund 60-minütigen Urlaubs-Leitfaden im Kursaal des HDI moderiert.
Zur Einstimmung führen Kurzfilme die Vorzüge Langeoogs vor Augen. Dann erzählt Thomas Pree, was der Besucher alles zwischen Hafen und Hauptstrand unternehmen kann. Dazu gehören Veranstaltungstipps, Hinweise auf Wellness-Angebote, die Bedeutung der LangeoogCard und anderes mehr. Natürlich wird auch jede Frage kompetent beantwortet: „Viele fragen nach der Trinkwassergewinnung auf Langeoog und dem UNESCO-Weltnaturerbe, speziell Besucher aus den Nachbarländern“, berichtet Thomas Pree, der vor allem Gäste aus den Niederlanden und der Schweiz begrüßt. Die nächsten Termine: Dienstag 2., 9., 16., 23. und 30. Juni sowie 7. Juli.

Langeoog gefällt bei Facebook
333-1Seit gut fünf Jahren können sich Langeoog-Fans bei Facebook über ihre Lieblingsinsel austauschen. Das geschieht mit steter Begeisterung, so wurde im April 2013 der zehntausendste „Gefällt mir“-Klick gefeiert. Bis zur 15.000er-Marke ist es nicht mehr weit: „Im Mai wurde der 14.000ste ‚Liker‘ gezählt“, berichtet Tourismusmanager Hinrik Dollmann. „Kaum ein Internetnutzer, schon gar nicht im touristischen Sektor, kann auf diese weltumspannende Kommunikationsplattform verzichten.“ Infos werden ausgetauscht, Fotos und Videos hoch- und heruntergeladen, Bewertungen abgegeben und anderes mehr. Wer sich noch nicht bei Facebook als Insel-Fan geoutet hat, kann dies etwa im Mitmach-Web auf „www.langeoog.de“ nachholen – und dabei gleich das neue öffentliche WLAN im HDI testen.

WLAN im HDI-Foyer
333-2Kostenlos surfen im „Haus der Insel“ – ein neues Angebot der Kurverwaltung macht’s möglich. Seit Mitte Mai können Smartphone-, Tablet- und Laptop-Besitzer auf ein öffentliches „meinHotspot“-WLAN im Foyer des HDI zugreifen. Mails abrufen und senden, Daten und Termine aktualisieren, durchs Internet googeln – alles kein Problem. Das Verfahren ist denkbar einfach: Am mobilen Gerät das „meinHotspot“-WLAN auswählen, dann ohne Passwort einloggen, fertig. Eine Stunde pro Tag kann jeder Teilnehmer das kostenfreie Drahtlosnetzwerk nutzen – Zeit genug, um im Urlaub die wichtigsten Internet-Aktivitäten zu erledigen. „Ein toller Service“, finden viele Gäste, die das neue Angebot vom Start weg begeistert annahmen. Nach einer Probephase im HDI ist angedacht, das Konzept auch auf andere Einrichtungen zu übertragen, etwa die Spielhäuser oder das Fährhaus in Bensersiel.

Ausstellungen im HDI – „Strand-Gut“ im Juli
333-3Gäste suchen das „Haus der Insel“ indes nicht nur zum Surfen auf, sondern vor allem zum Schauen. Denn gleich drei feste Ausstellungen laden zum Betrachten ein: das Schiffahrtsmuseum mit maritimen und historischen Exponaten, die kritische Bestandsaufnahme „Müll im Meer geht uns alle an“ und das Liliput-Panorama „Mini-Langeoog – die Insel aus LEGO® Steinen“.
Im Sommer kommt noch eine Sonderschau hinzu: Vom 11. Juli bis 28. August widmet sich die Ausstellung „Strand-Gut“ karikaturistisch dem Urlaub am Meer. Der Cartoonist Peter Ruge präsentiert im HDI eine Reihe witzig-überspitzter Urlaubssituationen von den Stränden dieser Welt. Dabei spießt er die Objekte seiner realistischen Beobachtungen nicht mit spitzer Feder, sondern spitzer Nadel auf: Die skurrilen Szenarien, etwa 30 an der Zahl, sind allesamt aus Stoff genäht. – Peter Ruge, Jahrgang 1946, absolvierte nach einer Feinmechanikerlehre eine Ausbildung zum Werbegrafiker und studierte ab 1976 an der Freien Kunstschule Stuttgart. Seit 1979 ist er als freischaffender Zeichner und Illustrator in Stuttgart und Berlin aktiv.

Mehr Informationen in der Print-Ausgabe Juni 2015

Kur(z) und bündig

Kur(z) und bündig

Zehn Jahre „Körv in’t Dörp“
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Seit im Jahr 2005 die ersten Strandkörbe zum Verweilen im Ortskern einluden, ist die Aktion „Körv in’t Dörp“ gute Frühlings­tradition. Noch bis 18. Mai „verleiten“ rund 100 Strandkörbe zwischen Bahnhof und Kurzentrum zu einer beschaulichen Rast beim Bummel durch das Dorf. Für die kunterbunte Verweil-Meile legen sich Kurverwaltung und Gewerbetreibende gemeinsam ins Zeug. Dieses Jahr startete „Körv in’t Dörp“ bereits am 2. März, da Anfang des Monats auf Langeoog das große ostfriesische Inseltreffen „Insulaner unner sück“ stattfand und sich die Gastgeber von ihrer dekorativsten Seite zeigen wollten – was überzeugend gelang.

Österliches auf Langeoog
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Ostern ist im insularen Brauchtum fest verankert. Auch in diesem Jahr wird daher am Ostersamstag, 4. April das von der Freiwilligen Feuerwehr Langeoog betreute Osterfeuer wieder auflodern. Angeführt vom Jugend-Spielmanns-Fanfarenkorps Friesoythe, beginnt das Ereignis um 19 Uhr mit dem großen Umzug vom Wasserturm zum Festplatz an der Hafenstraße. Gegen 19.30 Uhr entzündet die Feuerwehr den österlichen „Scheiterhaufen“ am Bahndamm. Um die Bewirtung der Besucher kümmern sich die Floriansjünger mit Getränke- und Grillstand ebenfalls.
Der Ostersonntag, 5. April bleibt der „Eierjagd“ vorbehalten. Besondere Freude bringt am Vormittag um 10 Uhr die beliebte Ostereiersuche auf dem Reitplatz an der Reithalle Kuper (Süderdünenring/Hafenstraße), eine Veranstaltung des Reit- und Fahrvereins Langeoog e.V. Neben tollen Preisen, „goldenen Eiern“ und Ponyreiten gibt es auch eine Stärkung für zwischendurch.

Virtuelle Eiersuche mit Gewinn
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Seit längerem locken virtuelle Spaziergänge durch Langeoog. Möglich macht dies der 360° Grad-Panorama-Rundgang im Internet. Auf www.langeoog.de/360 lassen sich auf dem simulierten Spaziergang über 100 Punkte ansteuern und im Rund­umblick bestaunen. Ein weitläufiges Areal, bestens geeignet für die Ostereiersuche – und genau dazu lädt die Kurverwaltung ein: Vom 1. bis 7. April werden auf dem Rundgang „virtuelle Ostereier“ versteckt. Die Suche lohnt sich, denn neben kleinen Sofortgewinnen winkt ein großer Überraschungspreis. Nähere Infos zum Gewinnspiel unter www.langeoog.de/360 – viel Glück!

 Langeoog Strand klar!
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Wie schon in den beiden Vorjahren heißt es auch am Donnerstag, 2. April 2015 wieder „Langeoog Strand klar!“ Von 10 bis 13 Uhr werden alle Strände zwischen Flinthörn und Osterhook nach Müll abgesucht. Zum Mitsammeln eingeladen sind alle Langeooger und Urlaubsgäste. Für den Einsatz haben sich schon zahlreiche „Offizielle“ und Privatpersonen von der Inselschule bis zum Rathaus gemeldet. Treffpunkt ist um 10 Uhr das Sporthus. Von dort geht es zu den verschiedenen Stränden, entsprechende Fahrzeuge stellen Langeooger Unternehmer und die Feuerwehr zur Verfügung. Die Koordination der Sammlung übernimmt wieder Marc Sjuts von der Inselgemeinde. Im Anschluss an die Aktion gibt es für die Teilnehmer eine nahrhafte Stärkung.
Angesichts verschmutzter Meere ein deutliches Zeichen zu setzen, so Bürgermeister Uwe Garrels anlässlich der Aktion 2014, sei besser als ein hilfloses Schulterzucken. Im Vorjahr wurden 5,14 Tonnen Müll gesammelt. Aus einzelnen Fundstücken entstand eine Skulptur, die nun vor der Ausstellung „Müll im Meer geht uns alle an“ im HDI steht.

Maibaum aufstellen
Ein weiterer schöner Brauch ist das Aufstellen des Maibaums am 30. April. Auf Langeoog wird dies von der Freiwilligen Feuerwehr besorgt. Punkt 19 Uhr beginnt der Abmarsch vom Feuerwehrhaus: Hoch auf dem roten Wagen und begleitet von den Langeooger Reitern wird der in diesem Jahr vom Inselchor „de Likedeeler“ geschmückte Maibaum in den Ortskern gebracht, wo man ihn unter dem Beifall des Publikums aufrichtet. Die musikalische Umrahmung der Aktion besorgt die von Noémi Rohloff geleitete Langeooger Bläsergruppe „Ocean Brass“. Zuvor ist noch gegen 18.45 Uhr ein Schauturnen mit den Teilnehmern des 9. Dünen-Cups geplant; der norddeutsche Gerätturnwettkampf findet vom 30. April bis 3. Mai auf Langeoog statt. Zur Maifeier bittet dann ab etwa 20 Uhr die insulare Gastronomie auf verschiedenen Veranstaltungen.

 Sportangebot
Wer Strand hört, denkt auch an Strandsport. Zwar dauert es noch bis Mai, ehe der „Sportpalast“ wieder auf dem weißen Sand des Sportstrands thront. Doch das Sportprogramm startete bereits am 2. März. Betreut wird es von „Jenny“ alias Jennifer Seefeld, die in der Saison 2014 ihren Einstand auf Langeoog gab. Als sportlicher Veranstalter ist in diesem Jahr die Bochumer Agentur Iventos im Auftrag der Kurverwaltung aktiv. Genutzte Räumlichkeiten sind im April das Sporthus und das Kur- und Wellness-Center.
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Von Montag bis Freitag läuft das Programm, das um 10 Uhr mit „Fit in den Tag“ beginnt, gefolgt von „Eltern-Kind-Sport“ und „Kidssport“ im täglichen Wechsel. Nachmittags stehen Klassiker wie „Rückenfit“, Freies Spiel und Soccer auf dem Plan, aber auch Neues – etwa „Stretch & Relax“: „Bei gezielten Dehnübungen findet in Konzentration auf den eigenen Körper tiefe Entspannung statt“, erklärt Jennifer Seefeld. „Stretch & Relax“ empfiehlt sich für alle Alters- und Fitnessstufen. Voller Überraschungen steckt das Donnerstag Special von 15 bis 16.45 Uhr: Das kann ein Geschicklichkeitsparcours für Familien sein, ein Hockeyturnier für Jung und Alt, Thalasso-Walking mit Kurzhanteln – oder etwas völlig anderes (die aktuellen Aushänge beachten). Im Sommer soll beim Donnerstag Special die im Vorjahr begonnene Kooperation mit den Spielhäusern fortgesetzt werden.
Das montags bis donnerstags wechselnde Abendprogramm ab 18 Uhr besteht aus Zumba, Pilates und dem neuen Angebot „Bauch, Beine, Po“. Letzteres beginnt mit einem Warm-up, um Muskeln und Gelenke zu aktivieren, gefolgt von einem Kräftigungstraining mit Aerobic-Anteilen. Den Abschluss bildet ein Cool-down mit Dehnübungen. Für die abendlichen Kurse fällt eine Teilnahmegebühr von 7,– Euro an.
Zum 1. Mai erhält Jennifer Seefeld dann Verstärkung durch Kati Goepfert, die zudem ab Mitte des Monats die Prüfungen zum Deutschen Sportabzeichen (DSA) koordiniert. Die DSA-Prüferin war schon auf Langeoog tätig und kennt die Materie. Geplant ist, die bis Mitte September angebotenen Prüfungen dann einmal wöchentlich stattfinden zu lassen: den Sprint am Sportplatz, das Schwimmen im Erlebnisbad, die übrigen Disziplinen am Strand.

Kur(z) und bündig

„Körv in’t Dörp“ erstmals im Herbst
Ein Frühlingsgruß belebt die Herbstzeit: 756-1In diesem Frühjahr brachte die Aktion „Körv in’t Dörp“ zum zehnten Mal fröhliche Farbtupfer ins Ortsbild. Von März bis Mai lud eine bunte Reihe von Strandkörben im Dorf zum Verweilen ein. Was dem Frühling recht ist, darf dem Herbst billig sein, dachte sich die Kurverwaltung und wiederholte die Aktion kurzerhand im September. Einzelhändler, Hoteliers und Gastronomen machten gerne mit und so bringen die Körbe noch bis zum 9. November buntes Strandfeeling in den Ort zwischen Bahnhof, Wasserturm und Kurzentrum. Selbst am Anleger in Bensersiel stehen einige Exemplare, um Tagesgäste auf die „Insel fürs Leben“ zu locken. Im nächs­ten Frühling feiert die 2005 von der Langeooger Wirtschaftsrunde initiierte und seit 2007 von der Kurverwaltung organisierte Aktion „Körv in’t Dörp“ übrigens ihr 10-jähriges Bestehen.

Erlebnisbad beliebter als Nordsee?
Mit einer fortlaufenden Gästebefragung (Fragebögen gibt es etwa auf den Fähren) lotet die Kurverwaltung das Urlaubsverhalten der Besucher aus, um deren Inselaufenthalt noch angenehmer gestalten zu können. In diesem Sommer förderte die Auswertung ein interessantes Teilergebnis zutage: „50 Prozent der Gäs­te geben an, dass sie in unserem Meerwasser-Erlebnisbad schwimmen gehen, während 23 Prozent sagen, dass sie im Meer schwimmen“, berichtet Tourismusmanager Hinrik Dollmann. „Man sollte doch meinen, dass es umgekehrt wäre.“ Immerhin lasse das Ergebnis den Schluss zu, dass die Langeooger Gäste es verstehen, die jeweiligen Vorteile beider Angebote optimal zu nutzen. Der Strand bietet wesentlich mehr als nur Badevergnügen: Spiel, Sport, Spaziergänge, Naturerleben. Zudem zieht mancher Strandbesucher ein entspannendes Sonnenbad im Strandkorb dem Bad im Meer vor. Denn das Manko der Nordsee sind ihre mitunter frischen Gradzahlen. Hier punktet das Meerwasser-Erlebnisbad: mit angenehmen Temperaturen, regelmäßigem Wellengang und Extras wie Großrutsche,Traumgrotte und Saunalandschaft. Mit fortschreitendem Jahreslauf dürfte die Zahl der Nordseeschwimmer daher weiter sinken – zugunsten des Erlebnisbades.

Das Gastgeberverzeichnis . . .
für 2015 erscheint Anfang Oktober – und damit wesentlich früher als sonst. Ein neues Titelbild ziert das rund 100 Seiten starke Heft, dessen erprobter Magazincharakter beibehalten wurde. Auch der Vermieterteil mit den Ferienunterkünften bleibt in dem Prospekt integriert. Neue Fotos und frische Infos sorgen für eine aktuelle Optik. Der frühe Termin des in einer Auflage von 40.000 Exemplaren erscheinenden Verzeichnisses ermöglicht es Stammgäs­ten wie Inselneulingen, ihren Urlaub beizeiten zu planen.

LEGO®-Workshops im Oktober
756-3Seit sieben Jahren ist sie ein Dauerbrenner im HDI: Die Ausstellung „Mini-Langeoog – die Insel aus LEGO®-Steinen“ hat nichts von ihrer Faszination verloren. Mit ihrer liebevollen und detailgetreuen Nachbildung der Inselwelt haben die Herforder Kai und Andreas Böker einen zeitlosen Publikumsmagneten geschaffen. Wer in die Geheimnisse der Konstruktionskunst eindringen möchte, erfährt mehr auf den Workshops, die Kai Böker vom 5. bis 10. Oktober täglich anbietet. Kinder von 6 bis 12 Jahren bauen unter Anleitung kleine Modelle nach insularen Vorbildern: den Wasserturm etwa oder die bunte Inselbahn. Außerdem lassen die Kids beim Bau „frei nach Schnauze“ ihrer Kreativität freien Lauf. Dazu gehört auch ein 30-minütiger Besuch der Ausstellung, der keine Frage ungeklärt lässt. Der Workshop findet täglich von 10.30 bis 12 Uhr und von 13 bis 14.30 Uhr statt. Eine rechtzeitige Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Karten sind während der Öffnungszeiten im Schiffahrtsmuseum erhältlich. Die Kosten betragen 6,– Euro pro Teilnehmer.

Wanderausstellung wird sesshaft
756-4Anfang Juli kam sie ins „Haus der Insel“, Anfang November sollte sie ursprünglich weiterziehen. Doch nun bleibt die Wanderausstellung „Müll im Meer geht uns alle an“ dauerhaft auf Langeoog. Konzipiert hat die Schau die Meeresschutzorganisation Project Blue Sea e.V. aus Herne. Sie zeigt die Auswirkungen des Wohlstandsmülls auf das Ökosystem Ozean. Anhand von großformatigen Ausstellungstafeln, verschiedenen Müllfundstücken, Video- und Bilddokumentationen und zahlreichen weiteren Exponaten erfährt der Besucher, wo die Quellen für die Vermüllung liegen, woraus sich der Meeresmüll zusammensetzt und was jeder Einzelne tun kann, um der Müllflut entgegenzuwirken. Neben einem besonderen Augenmerk auf die Situation an den heimischen Nordsee- und Ostseeküsten wird auch die weltweite Situation aufgezeigt, denn es gibt keine Meeresbereiche, die nicht von der Problematik betroffen sind. Die Idee zur Dauerausstellung entstand Mitte September am Rande eines Langeoog-Besuchs des Blue Sea Project-Teams um den Vorsitzenden Sascha Regmann. Die ehrenamtlichen Aktivisten des Vereins verbanden die Visite mit einer Strandreinigungsaktion. Unterstützt durch Jan Heinbockel und Stefan Freimuth vom Strandteam, befreiten sie entlegene Strandabschnitte im Osten und Westen der Insel von Müll. „Inmitten des Weltnaturerbes sind wir uns der Verantwortung für unsere Umwelt sehr bewusst“, erklärt Langeoogs Tourismusmanager Hinrik Dollmann. „Das zeigen wir mithilfe der neuen Dauerausstellung, aber auch durch unsere eigenen Strandreinigungsaktionen.“

„Im Sand am Strand“ . . .
heißt eine neue Ausstellung des Schiffahrtsmuseums im HDI. Gezeigt werden Langeooger Strandfunde vergangener Jahrzehnte. Das Schädelfragment eines Pottwals gehört ebenso dazu wie gestrandete Kohlenstücke, von Treibholz inspirierte Aquarelle oder eine alte Muschelsammlung. „Die Ausstellung ist gerade im Entstehen und wird je nach ‚Fundlage‘ laufend erweitert“, lädt Museumsleiter Herbert Grohmann zum Betrachten ein.

„10. Allerheiligen-Schwimmen“
756-6Am Samstag, 1. November, startet um 14.00 Uhr das „10. Allerheilgen-Schwimmen“. Vom Treffpunkt an der Lale-Andersen-Statue geht es nach der Begrüßung durch Bürgermeister Uwe Garrels gemeinsam zum Hauptbad. Dort stürzen sich die oft originell kostümierten Teilnehmer in die kühlen Wogen – angefeuert von großem Publikum. Im Startgeld von 10,– Euro sind Urkunde und Sticker, Bratwurst und Heißgetränk enthalten, Anmeldung bei Getränke Schmidt in der Barkhausenstraße. Traditionell folgt der Benefiz-Abend, diesmal im Restaurant „meerbar“. Einlass ab 18 Uhr, für die Hungrigen bietet das Gastro-Team um Michael und Anke Collesser deftigen Grünkohl, wahlweise mit Fisch oder Fleisch. Für Stimmung sorgen die Musiker Kurt Kokus, Andre Borell, Lothar Voigt und weitere Überraschungskünstler. Zudem winkt eine Tombola mit attraktiven Preisen. Der Erlös des Allerheiligen-Schwimmens ist einem guten Zweck auf Langeoog zugedacht. Ausrichter des Aktionstages ist der „Verein Langeooger Allerheiligen-Schwimmer e.V.“ mit Unterstützung der Kurverwaltung. Derzeit zählt der gemeinnützige Verein 258 Mitglieder. Verstärkung ist herzlich willkommen, der Jahresbeitrag beträgt 20,– Euro. Interessierte können einen Aufnahmeantrag einfach per Mail über allerheiligenschwimmer­@ googlemail.com anfordern.

Mehr Informationen in der Print-Ausgabe Oktober 2014