Alle Beiträge von de Utkieker

„Langeoog – meine wunderbare Insel“

„de Utkieker“ ruft zum Fotowettbewerb auf: Start im Juni

Langeoog ist ein faszinierendes Eiland – zu jeder Jahreszeit.  Ob Strandleben im Sommer oder Schlittenfahrt im Winter: Als Inselbroschüre mit immerhin 36-jähriger Erfahrung hat „de Utkieker“ schon viele Motive eingefangen und vorgestellt. Nun möchten wir gern ­wissen: Wie sehen Urlaubsgäste und Insulaner ihr Langeoog? Zum 1. Juni startet daher unser Fotowettbewerb.
Unter dem Motto „Langeoog – meine wunderbare Insel“ können Fotobegeisterte bis zum Jahresende ihre Lieblingsbilder ein­reichen. Egal ob es sich um Strandbilder handelt, Architektur in ungewohnter Perspektive, weidende Pferde, Naturschauspiele wie Nebel in der aufgehenden Morgensonne, ein in Raureif gehüllter Sanddornstrauch oder andere Motive – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die eindrucksvollsten Bilder werden ab der Juli-Ausgabe monatlich als Titelbild des „Utkieker“ erscheinen. Der Einsender tritt die Bildrechte ausschließlich für diesen Verwendungszweck an den Verlag ab, der Abdruck des Fotos erfolgt honorarfrei. Der jeweilige Monatsgewinner darf sich neben dem Druck seines Titelmotivs auf ein Buchpräsent oder ein Jahresabonnement des „Utkieker“ freuen.
Vorab einige Hinweise: Ihr Foto sollte mit einer Digitalkamera in höchstmöglicher Auflösung aufgenommen werden. Zudem bitten wir darum, auf Bildbearbeitungen zu verzichten. Schön wären kurze Angaben, wann und wo das Bild aufgenommen wurde. Zu beachten ist das quadratische Format des ­„Utkieker“-Titelbildes. Die Fotografie sollte auf diese Optik abgestimmt sein.
Bei aller Freude am Fotografieren sei noch auf Folgendes hingewiesen: Bevor Sie an diesem Fotowettbewerb teilnehmen, sollte das schriftliche Einverständnis eventuell abgelichteter Personen eingeholt werden. Ein entsprechendes pdf-Formular zum Download finden Sie hier: Nutzungsrecht für Fotos.
Die Fotos mailen Sie bitte an: fotowettbewerb@soeker-druck.de. Und nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Fotografieren –  wir freuen uns auf Ihre Bilder!

„Einfach nur da sein“

Domdechant em. Heinrich Silies betreut die katholische Gemeinde eine Woche lang

Fünf Besinnungstage kurz vor dem Abitur haben in dem Bauernsohn aus Emsbüren, Heinrich Silies, den Wunsch reifen lassen, sich der Theologie zu widmen. Nach seiner Studienzeit in Frankfurt, Münster und Osnabrück legte der heute 76-Jährige die Pries­terweihe ab und war als Kaplan in Esterwegen, Lorup, Hamburg und Lingen tätig, bevor er 14 Jahre lang der katholischen Gemeinde in Nordhorn als Pfarrer zur Seite stand. Nach einer Zwischen­station in Bawinkel wechselte er als Personalreferent in die Domstadt Osnabrück. Sechs Jahre lang übte er dieses aufreibende Amt aus. Ein Herz­- i­nfarkt ließ ihn schließlich     innehalten. Auf seinen eigenen Wun­sch hin wurde er 2001 Mitglied des Domkapitels und kümmerte sich dort um pensionierte und kranke Pries­ter. Zudem war Heinrich Silies Ansprechpartner, wenn es um das Thema Missbrauch ging.
311Im Alter von 70 Jahren berief ihn Bischof Franz-Josef Bode zum Vorsitzenden des Domkapitels. Als solcher war der Osnabrücker Domdechant vier Jahre lang für die Mitarbeiter im Dom zuständig. Vor zwei Jahren trat Silies in den Ruhestand.
Doch auch als Pensionär ist er noch für die katholische Kirche tätig: Vom 11. bis zum 17. Juni wird er als Kurpastor die Gottesdienste in der St.-Nikolaus-Kirche auf Langeoog halten und für die Seelsorge der Insulaner und Urlaubsgäste zuständig sein.
Die Nordseeinsel ist ihm von einem früheren Einsatz als Kurpas­tor bekannt. „Zudem habe ich vor einigen Jahren eine Jugendgruppe zu Exerzitien dorthin begleitet“, erinnert sich Heinrich   Silies.
Seine freie Zeit möchte er bei Spaziergängen und Fahrradtouren genießen. Auch „Lesefutter“ hat der Theologe im Gepäck. „Und ansonsten möchte ich einfach nur da sein“, verrät er.

„Harfe in Blau II“

Von Klassik bis Jazz: Harfenkonzert mit Michael David am 24. Juni in der Inselkirche

Zu einer kurzweiligen virtuosen Reise durch die Epochen der Musik lädt der Harfenist Michael David am Sonntag, 24. Juni bei einem Konzertabend in der Inselkirche ein. Auf dem Programm steht ein Crossover von Klassik bis Jazz mit Werken von Georg Friedrich Händel, Claude Debussy, Charles Trenet, The Beatles, Dave Brubeck und anderen.
733Mit seinem Programm „Harfe in Blau II – im Zeichen der Phantasie“ zeigt der Künstler seine Vielseitigkeit und die diversen Einsatzmöglichkeiten einer Konzertharfe. Er beginnt den Konzert­abend mit Harfenmusik aus dem Bereich des Barock und der Klassik. Mit eigenwilligen Interpretationen international­er Folklore gelingt Michael David dann eine elegante Überleitung zu dem Programmteil, in dem sich die Konzertharfe einem Großteil des Publikums von neuen Seiten zeigt. Das Instrument verwandelt sich unter seinen Fingern von der Harfe zum Cembalo und über die Gitarre zurück zur Harfe.
„Michael David musiziert meisterhaft und virtuos, seine Hände ,tanzen’ über die Saiten und seine Finger ,zaubern’ perlende Wassertropfen, liebevolle Geheimnisse und sprühende Feuerwerke“, heißt es in einer Kritik der Nürnberger Nachrichten. Der Harfenist ist ein preisgekrönter Künstler, der mit seinem filigranen Spiel in alle Genres taucht. Er war schon in mehr als 100 TV-Sendungen und arbeitete in Australien, Neuseeland, Südkorea, USA, Japan, Frankreich, Italien, Belgien, Österreich und der Schweiz. Studiert hat er in den Vereinigten Staaten. Mit modernen Stücken und argentinischem Tango zeigt Michael David sein wahres Temperament und begeistert mit einer Percussion-Session an seiner Harfe.
Das Konzert am 24. Juni in der Inselkirche beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten für die Stiftung „Musik auf Langeoog“.

„essence of the north“

Laute, Gitarre, Saxophon: Konzert mit Grüter & Dahm am 22. Juni in der katholischen Kirche St. Nikolaus

Jan Grüter (Gitarre, Laute) und Peter Dahm (Saxophon) spannen durch ihren unterschiedlichen musikalischen Hintergrund und ihre in gegensätzlichen Stilen beheimateten Instrumente einen Bogen zwischen Renaissance, Frühbarock und Gegenwart. In ihrem aktuellen Programm steht lyrischer, gesanglicher Jazz für Saxophon und Gitarre im Mittelpunkt. Die Kompositionen von Jan Grüter sind in ihrer modalen Harmonik sehr mit der Musik der Renaissance verbunden und inspiriert von der nordischen Seite des Meeres. Verbunden werden diese Stücke mit Werken aus dem 17. Jahrhundert, gespielt mit Laute und Saxophon und Kompositionen von Peter Dahm. Das Duo spannt einen reizvollen musikalischen Bogen bis zur Gegenwart.
317Jan Grüter studierte Laute, Gitarre und Komposition in Enschede und an der HfK Bremen. Er veröffentlichte zwei in der Fachpresse gelobte Solo CDs und spielt mit verschiedenen Barockorchestern und Ensembles, unter anderem dem Berliner Barocktrompetenensemble. Peter Dahm studierte Musik an der Universität Bremen. Er veröffentlichte CDs mit seinen Formationen Dahm und Herr’n, Schmiedt und Dahm und Klezgoyim. Er erhielt Kompositionsaufträge und Preise unter anderem von der Arbeitnehmerkammer Bremen sowie der Kulturstiftung Spiekeroog.
Am Freitag, 22. Juni, konzertiert das Duo unter dem Titel „essence of north“ in der katholischen Kirche St. Nikolaus, Beginn 20.00 Uhr. Die Musikfreunde dürfen sich auf einen jazzig-lyrischen Konzertabend freuen. Eintritt 12,– Euro, erm. 8,– Euro, Veranstalter ist die „Seelsorge am Meer“.

„Sahara“ – Tango, Jazz, Flamenco…

Konzert mit dem Crossover-Organisten Joachim Thoms am 17. Juni in der Inselkirche

Wenn man von einem Orgelkonzert spricht, denkt man als Ers­tes an Bach und Kirchenorgeln. Ganz anders sind die Konzerte von Organist, Moderator, Sänger und Kirchenmusiker Joachim Thoms: Crossover-Konzerte im Rahmen eines geschlossenen Bühnenprogramms, welche vom ersten bis zum letzten Stück thematisch und musikalisch durchgearbeitet sind und trotzdem Platz für Improvisationen und „Aha-Erlebnisse“ lassen. – In seinem neuen Programm serviert Ihnen ACHIM ein Menü aus verschiedenen Tänzen und Stilen, angerichtet mit herrlichen Geschichten. Geboten wird „Nie-, Noch Nicht- oder Unerhörtes“ – moderiert, gesungen und gespielt auf der Orgel.
327Am Sonntag, 17. Juni, gastiert Joachim Thoms aus Berlin mit einem etwas anderen Orgelkonzert in der Inselkirche Langeoog. Zu erwarten sind tänzerische Improvisationen und Unterhaltung. Auf dem Programm steht unter anderem „Blue Bossa“, eine Komposition von Kenny Dorham (1924 – 1972) im unvergesslichen Jazzstandard von 1963. Ebenso die Toccata und Bossanovafuge „Bach meets Jazz“ (Bach/Thoms), sowie „All of me“ von Gerald Marks (1900 – 1997), ein hinreißendes Liebeslied mit interessanter Geschichte. Zudem erklingt der „Flamenco für Katharina“ aus der Feder von Joachim Thoms als musikalische Huldigung der Künstlerin Caterina Valente. Neben „Tico, Tico“ aus der Frühzeit des Jazz oder dem türkischen Volkslied „Sevdan Olmasa“ erklingt als weiteres Highlight „La Cumparsita“ des uruguayischen Musikers und Komponisten Gerardo Matos Rodríguez. Diese Komposition zählt zu den wohl bekanntesten und meistgespielten Tango-Melodien der Welt.
Bei seinem Konzert in der Inselkirche zieht der Berliner Improvisationskünstler alle Register. Die Veranstaltung beginnt um 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine Spende zur Unterstützung der Stiftung „Musik auf Langeoog“ wird gebeten.

„Totentanz am Strand“

Premierenlesung mit Klaus-Peter Wolf am 28. Juni im „Haus der Insel“

Der gefährlichste Mann der Republik heißt Dr. Bernhard Sommerfeldt. Er ist aus Ostfriesland geflohen. Aber Ostfriesland hat auch sie: Ann Kathrin Klaasen, die beste Zielfahnderin in ganz Deutschland. Sie heftet sich an seine Fersen. Lesen Sie jetzt nach „Totenstille im Watt“ den zweiten Band der neuen Serie von Nummer 1-Bestsellerautor Klaus-Peter Wolf.
310„Das ganze Leben ist ein Spiel. Man muss nicht in ein Casino gehen, um daran teilzunehmen. Ich spiele volles Risiko, mit höchstem Einsatz. Aber was kann ich gewinnen? Die Freiheit? Meine Beate? Bekomme ich dann mein altes Leben zurück? Alles würde ich dafür tun! Ja, ich habe Heimweh nach Ostfriesland, ich möchte mein Leben als Dr. Bernhard Sommerfeldt zu­rück, zusammen mit meiner Beate. Am liebsten würde ich meine Praxis wieder eröffnen. Menschen behandeln. Den neuen Lover von Beate entsorgen. Am Meer spa­zieren gehen, der Nordsee lauschen und mich dem Wind aussetzen. Aber dort, wo ich mich am wohlsten fühle, dort, wo ich jetzt am liebsten wäre, ist auch die Gefahr am größten, verhaftet und von Ann Kathrin Klaasen einkassiert zu werden. Und doch: Ich bin ein Mann mit Prinzipien. Es stehen noch einige auf der Liste …“
Klaus-Peter Wolf gehört zu den erfolgreichsten Schriftstellern in Deutschland. Seine Romane sind Mega-Beststeller und regelmäßig auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Der Autor lebt als freier Schriftsteller in der ostfriesischen Stadt Norden, dort, wo auch sein neuer Held Dr. Bernhard Sommerfeldt praktiziert.
Die Premierenlesung mit Klaus-Peter Wolf findet am Donnerstag, 28. Juni im „Haus der Insel“ statt. Karten: 12,– / 8,– Euro in der Tourist-Info/Rathaus oder online, Restkarten zzgl. 2,– Euro an der Abendkasse.

Hartes Leben hinterm Deich

Lesung mit Herta Bleeker am 21. Juni 2018 im HDI

Auf eine persönliche Hör-Reise in die ostfriesische Vergangenheit lädt Herta Bleeker ein: Am Donnerstag, 21. Juni liest die ­Autorin im „Haus der Insel“ aus ihrem neuesten Roman „Daje – oder die Träume hinterm Deich“. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung durch die Esenserin Anna Frost. – Gut hundert Jahre zurück entführt die „Zeitreise“ ihr Publikum: vom alten Norddeich um 1900 über die Marschenküste bis in die Städte Norden und Esens.
303Herta Bleekers Heldin heißt Daje. Die Frau des Matrosen Keno hat acht Kinder und erwartet ihr neuntes. Da erfährt sie kurz vor Weihnachten, dass ihr Mann auf See geblieben ist. Doch Daje lässt sich nicht unterkriegen. Unterstützt von ihren Freunden und Kindern bietet sie dem Leben die Stirn. Und verliert, in ihrem Haus am Deich, niemals ihre Träume aus den Augen. Träume, wie sie auch ihre eigensinnige Tochter Marleen, ihre Freundin Marie und die Gutsbesitzerin Tilda hegen …
Der Blick der Autorin ist frei von nostalgischer Verklärung. Denn in die bewegenden Geschehnisse hat Herta Bleeker anschau­-lich Geschichte und Geschichten ihrer Familie eingewoben. Aus Aufzeichnungen ihrer Mutter und eigenen Kindheitserinnerungen, gepaart mit schriftstellerischer Phantasie, schuf sie ein lebendiges Familien- und Zeitportrait, das die Leser berührt: „Die ­Geschichte hat mich schon gepackt. Denn so war es auch in unserer Kindheit“, schildern Menschen nach der Lektüre oder einer Lesung ihren Eindruck. Herta Bleeker, geboren 1955 und Mutter erwachsener Kinder, lebt in Hage / Ostfriesland. Mit 45 Jahren schrieb die gebürtige Ostfriesin ihren ersten Roman. Ihr viertes Werk „Daje – oder die Träume hinterm Deich“ ist 2017 erschienen. – Die Lesung im HDI beginnt um 20 Uhr, Karten gibt es im Vor­verkauf für 10,– Euro in der Tourist-Info/Rathaus (Abendkasse 12,– Euro).

Von Klassik bis Voice-Pop

A-Cappella-Konzert mit dem Quintett Vocaldente am 19. Juni im „Haus der Insel“

Publikumslieblinge, Preisträger, Weltenbummler, Vokalartisten, Entertainer oder einfach nur Sänger? Stimmt irgendwie alles. Aber was beschreibt Vocaldente am besten? Die Presse ist sich einig: ihre „Gesangstechnik ist professionell“, ihr „Drive phänomenal“ und „sie sprühen vor Fantasie“. Weiterhin bescheinigt man dem A-Cappella-Quintett hohes Niveau im Gesang, Professionalität in der Aufführung – stilvoll, mit erfrischender Natürlichkeit. Auch international haben Vocaldente mit ihrer Musik von Klassik bis Voice-Pop überzeugt. 308Während viele A-Cappella-Gruppen auf technische Hilfsmittel, Verstärker und Effekte set­zen, formen Vocaldente ihre Klänge rein akustisch und mit klassischen Mitteln. Das Repertoire ist dabei modern und umfasst die Unterhaltungsmusik der letzten 100 Jahre von den Goldenen Zwanzigern bis hin zum aktuellen Popsong. Mit dieser Mischung schafft die Gruppe eine einzigartige und unmittelbare Form des A-Cappella, die berührt und mitreißt. Wer also sind diese fünf jungen Männer, die in raffinierten eigenen Arrangements den Charme der Zwanziger, den Drive der Sechziger und den modernen Radiosound präsentieren? 2004 aus der Hochschule für Musik und Theater und dem Knabenchor Hannover hervorgegangen, haben sich Vocaldente in wenigen Jahren zu einem international gefragten Vokal-Akt entwickelt. Über 100 Konzerte und Auftritte jährlich führen das Quintett durch die gesamte Bundesrepublik, ins europäische Ausland und auf Tourneen in die USA sowie Hongkong, Singapur, Südkorea oder Japan.
Am Dienstag, 19. Juni, gastiert das Ensemble auf Langeoog im Haus der Insel, Beginn 20.00 Uhr. Karten: 16,– / 10,– Euro in der Tourist-Info/Rathaus oder online, Restkarten zzgl. 2,– Euro an der Abendkasse.

Bengen & Schmidt: „So schön tot“

Musikalische Krimilesung am 14. Juni um 20.00 Uhr im Haus der Insel

Ob amüsante Wellnessmorde, schwarzhumorige Partnerschafts­problemlösungen, skurrile Nachbarschaftsstreitigkeiten, die neuesten Coups seiner mafiösen Ostfriesengang und viele andere blutige Szenen, all das sind die Themen der eigenen Kurzkrimis, die Manfred C. 309Schmidt mit großem Unterhaltungswert pointiert vorträgt. Das nach außen hin so Unverdächtige macht bei seinen Stories den Charme der unter der bürgerlichen Oberfläche schwelenden Heimtücke aus. Für gute Songs aus Folk, Blues, Soul, Rock und Klassiker der gro­ßen Singer/Songwriter sorgt Helmut Bengen mit seiner langjährigen Bühnenerfahrung… „Un­plugged – das ist die ehrlichste und ursprünglichste Art mit dem Publikum zu kommunizieren“, meint Helmut Bengen. Der Mann muss es wissen. Immerhin blickt der Blomberger mittlerweile auf eine mehr als 40 Jahre währende Musiker-Karriere zurück und ist vom plattdeutschen Folk über Liedermacher-Repertoire bis hin zu urtümlichem Blues in verschiedensten Stilrichtungen gleichermaßen versiert.
Unter dem Titel „So schön tot“ gastieren Bengen & Schmidt am Donnerstag, 14. Juni, auf Langeoog im „Haus der Insel“, Beginn 20.00 Uhr! Karten: 10,– Euro Tourist-Info/Rathaus oder online, Restkarten zzgl. 2,– Euro an der Abendkasse.

„Love Letters“

Schauspiel mit Lou Hoffner und Hansi Kraus am 8. Juni im „Haus der Insel“

Mit der „schönsten Liebesgeschichte der Welt“, dem Stück „Love Letters“ fesseln zwei rhetorisch bestens aufeinander eingeschossene Vorleseprofis mit Schauspiel-Background ihr Publikum. Die Bühne im „Haus der Insel“ gibt Lou Hoffner und Hansi Kraus eine Plattform für einen Dialog zwischen zwei Freunden und Liebenden, der ihr ganzes Leben umspannt. 307Hier begegnet man „Melissa“ und „Andy“ in ihren Dialogen, die in Briefen enthalten sind, die sie sich ihr Leben lang geschrieben haben. Zunächst wird der Zuhörer wie zufällig indirekt Zeuge ihres Kennenlernens: Die von Haus aus reiche Melissa, die trotz Geld einsam in zerrütteten Familienverhältnissen nie die Geborgenheit einer intakten Struktur erfährt und Andy, der zwar in finanziell ärmeren Verhältnissen, dafür aber in liebevoller Geborgenheit aufwächst. Sie begegnen sich schon in der Schule, tänzeln in ihren Briefen umeinander herum und halten auch weiterhin in ihrer Parallelwelt im Brief aneinander fest. Doch passen die unterschiedlichen Lebensumstände für ein „glückliches Happy End“ doch nicht zusammen. Andy studiert Jura und schließt sein Studium mit summa cum laude ab, während Melissa, nachdem sie an allen Fronten gescheitert ist, sich der Kunst zuwendet. Doch haben die beiden Protagonisten doch noch eine erotische Begegnung in ihrer briefbezogenen Märchenwelt …
„Love Letters“, ein Stück des US-Dramatikers A. R. Gurley, wurde ins Deutsche übertragen von Inge Greiffenhagen und Daniel Karasek. Die Aufführung mit den Schauspielern Lou Hoffner und Hansi Kraus findet am Freitag, 8. Juni, im „Haus der Insel“ statt, Beginn 20.00 Uhr. Karten 16,– / 10,– Euro in der Tourist-Info/ ­Rathaus oder online, Abendkasse zzgl. 2,– Euro.