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Alpakas: Delfine der Weide

Urlauber und Einheimische lernen bei einer Führung 
die kuscheligen Anden-Tiere kennen und lieben

Sie haben ein Wesen zum Verlieben und längst die Herzen der Langeooger und Gäste erobert: Die Rede ist von den sieben  drolligen Alpakas, die es sich seit Mai auf der Weide zwischen Schniederdamm und Willrath-Dreesen-Straße mit saftigem Gras und frischer Nordseeluft so richtig gut gehen lassen. Wie im vergangenen Jahr, steht den Tieren ein vier Hektar großes Gelände und ein Unterstand zur Verfügung. Die kleinen Hügel passen ebenfalls perfekt zu den Lebensbedingungen der Alpakas, stammen sie doch aus den südamerikanischen Anden. Voraussichtlich bis zum Spätherbst wird die Hengst-herde auf Langeoog verweilen, bevor es wieder zurück auf die Zuchtfarm der Familie Näsemann ins Münsterland geht.

Mit den Alpakas auf Tuchfühlung

Am 11. und 18. Oktober, jeweils ab 10 Uhr, haben Einheimische und Urlauber noch Gelegenheit, sich von Urte Sjuts in die Welt der „Alpis“ entführen zu lassen. Den ganzen Sommer über bietet die gebürtige Langeoogerin vom „Ponyhof T’on Peerstall“ Wanderungen mit den Alpakas über die Weide an. Unterstützung erhält sie dabei von Claudia Frech, die nicht nur fachkundig den „Abolengo de Alpaca“-Laden auf der
Insel führt, sondern jeden Morgen Capitol, Jesus, Domino, Two Face sowie Haas, Federer und Becker mit nährstoffreichem Zusatzfutter verwöhnt und die Tiere liebevoll betreut (wir berichteten).

Im Paddock…

Wer schon einmal eine solche Führung erlebt hat, ist endgültig infiziert von den possierlichen Paarhufern, die zur Familie der Kamele zählen. Für den Umgang mit den oft scheuen und schreckhaften Tieren gibt es jedoch ein paar Regeln zu beachten, die Urte Sjuts vor Beginn jeder Führung in ihrer lockeren und unterhaltsamen Art erläutert. Über allem steht dabei der wertschätzende und respektvolle Umgang mit den Tieren. Und so sind für die nächsten eineinhalb Stunden im Paddock Entspannung, Ruhe und Achtsamkeit oberstes Gebot.
„Die Alpakas sind euer Spiegelbild. Seid ihr hektisch, sind sie es auch“, betont die 35-Jährige vor zehn Erwachsenen, die sich an einem Morgen im September zu einer Führung am Gatter getroffen haben. Alle hören ihr gebannt zu und erfahren, dass Alpakas längst als Therapietiere bei Depressionen, Demenz oder in der Ergotherapie eingesetzt werden. „Sie sind gewissermaßen die Delfine der Weide.“
Tatsächlich ist man sofort gewillt, den niedlichen Vierbeinern durch ihr kuscheliges Fell, das Vlies, zu streichen. „Doch Vorsicht“, sagt Urte Sjuts, „Alpakas sind Distanztiere und keine Kuscheltiere.“ Stattdessen schließen die Teilnehmer auf der Weide mit ein wenig Mineralfutter auf der Handfläche Freundschaft mit der Herde. Was für ein Erlebnis!
Bevor die eigentliche Wanderung beginnt, legt Urte Sjuts den sieben Hengsten jeweils ein Halfter mit Leine um. Dabei wird klar, dass jedes Tier auch seinen eigenen Kopf hat: von sanftmütig bis stolz, neugierig bis lebensfroh. Mit ihren nach oben geschwungenen Mundwinkeln verleihen sie ohnehin den Eindruck, als würden sie ständig lächeln.
Nach und nach bekommt fast jeder Teilnehmer eine Leine in die Hand gedrückt und los gehts gemächlichen Schrittes einmal um die Weide herum. Wer gerade kein Tier führt, nutzt die Gelegenheit für Fotos und Selfies mit den geduldigen „Alpis“.
Auch während der Führung erfährt die Gruppe viel Wissenswertes zu den Alpakas und zur Zucht. Besonders bekannt sind die Tiere für ihre warme und sehr weiche Wolle, die neben Seide und Kaschmir zu den kostbarsten Geweben der Welt zählt. Alpakas produzieren im Jahr zirka dreieinhalb bis fünf Kilogramm feinstes Vlies.
Ein ausgewachsenes Alpaka bringt zwischen 45 und 80 Kilogramm auf die Waage. Da Alpakas sehr gesellige Tiere sind und gern in Herden leben, sollten sie niemals allein gehalten werden. Die Zucht der Familie Näsemann umfasst knapp 100 Tiere. Sie können 20 bis 25 Jahre alt werden.

Alpaka-Laden

Der Alpaka-Laden am Schniederdamm 8 lädt mit seiner großen Bandbreite an Naturtextilien aus Alpakawolle zum ausgiebigen Stöbern ein. Begehrte Produkte sind Mützen, Schals, Stirnbänder und Babykleidung, die zum Teil im Lüdinghausener Familienbetrieb von Hand gestrickt werden – neben vielen Produkten aus Peru, die allesamt aus sozialen Projekten stammen. Strickgarne in vielen Farben komplettieren das Angebot.
Hauptprodukt sind die exklusiven Bettwaren aus eigener Herstellung. Dazu zählen Matratzen, Steppbett- und Tagesdecken sowie Nackenstützkissen. „Ihre Füllungen bestehen aus 100 Prozent feinster Alpaka-Faser“, nennt Claudia Frech die drei verschie-denen Fallstärken: Sommermodell, Ganzjahresdecke und das Winterbett.

Der Laden ist bis Ende Oktober täglich außer sonntags von 15 bis 17 Uhr geöffnet, ab November immer mittwochs und nach Vereinbarung. Anmeldungen zu den Führungen sind per Mail möglich:
info@abolengo-alpaka.de. In dem Preis von 39 Euro ist ein Paar feinste Abolengo-Alpakasocken im Wert von 24,50 Euro enthalten. Die Alpaka-Wanderung ist für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren geeignet.

-reh-

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Hoch-Zeit für Hochzeiten

„Insel fürs Leben“ attraktiv für Brautpaare 
aus nah und fern – Langeooger Standesamt: neuer Trau-Rekord in Sicht?

„Traufrisch“ zum Standesamt ziehen immer mehr Paare – auch auf Langeoog. In den vergangenen Jahren stieg die Zahl der Eheschließungen auf der „Insel fürs Leben“ kontinuierlich an: „2017 wurde erstmals die 200er-Marke eingestellt, und 2018 ­haben wir mit 230 Eheschließungen die bislang höchste Zahl ­erreicht“, berichtet Standesamtsleiter Holger Schön, der mit ­seinem Kollegen Peter Wettstein die Trauungen vollzieht.
Mit in die Rekordzahl hinein spielt die seit Oktober 2017 mögliche „Ehe für alle“ anstelle der eingetragenen Lebenspartnerschaften. „Viele Paare wandeln ihre Partnerschaft in eine Ehe um.“ Der Langeooger Boom liegt übrigens im Bundestrend: 2018 ließen sich in Deutschland 449.466 Paare trauen – die höchste Zahl seit 1999. Das letzte Jahr im alten Jahrtausend hatte auch Langeoog einen Rekord beschert: Vor 20 Jahren schaffte es das Standesamt mit 107 Trauungen erstmals den Sprung in die Dreistelligkeit.

Langeoog internationales Heiratsziel

Ob auch 2019 rekordverdächtig wird? Die Chancen stehen nicht schlecht: „Inklusive Voranmeldungen haben wir“, so die Standesbeamten, „bislang schon über 200 Trauungen im Kalender.“ Die Nachfrage ist ungebremst: „Bis Ende Oktober sind wir ausgebucht.“ Freie Termine gibt es ab November, der allerdings der neue Mai geworden ist: „Es bestehen bereits etliche Anfragen.“ Wer weiter plant: Seit Mitte September ist es möglich, Termine für 2020 zu vereinbaren. Paare, die ein markantes Datum bevorzugen, sollten den 20. oder 22. Februar frühzeitig ins Visier nehmen. Aber Obacht: Da ist auch Karnevalswochenende. Geheiratet wird in fast allen Altersklassen: Das Gros ist zwischen 30 und 50 Jahre alt, Paare unter 25 Jahren sind eher    selten. Eine leichte Zunahme erleben internationale Ehen: Die Heiratswilligen stammten jüngst nicht nur aus Österreich, Frankreich, Belgien, der Schweiz und dem weiteren Europa, sondern auch aus Russland – und sogar Australien: „Das junge Pärchen aus ‚Down Under‘ war zuvor noch nie auf Langeoog, es hatte sich seine Hochzeitsinsel im Internet ausgeguckt“, berichtet Holger Schön. „Auch die Online-Generation heiratet noch ­live.“ Und gern auf Langeoog.
Mit jährlich um die zehn bleibt die Zahl der Insulaner-Ehen nahezu unverändert. Auch hier steigt – von Polen bis Spanien – die internationale Beteiligung. „Die sogenannte Prüfung der Ehefähigkeit nimmt bei internationalen Ehen mehr Zeit in Anspruch, da auch ausländisches Recht zu berücksichtigen ist“, erklären die Standesbeamten, die sich durch Fortbildungen auf dem Laufenden halten – und gelegentlich schon Übersetzer eingeschaltet haben.

Alles Wichtige vor Ort

Variabel ist die Größe der Hochzeitsgesellschaften: Sie reicht von trauter Zweisamkeit bis zu 100 Gästen und mehr. Im Durchschnitt nimmt ein gutes Dutzend Gäste an einer Trauung teil. „Das macht rund 3.000 Gäste pro Jahr, die Langeoog für sich neu oder wieder entdecken und dabei auch spendabel sind“, sagt Peter Wettstein. Und rund um die Feier zum schönsten Tag des Lebens werde auch ein erheblicher touristischer Begleitumsatz erzeugt. So sehen die Standesbeamten eine Heirat auf Langeoog durchaus als Wirtschaftsfaktor: Neben Vermietern und Gastronomen sind etwa die Dienste von Friseuren, Kutschbetrieben, Floristen, Fotografen, Goldschmieden und weiteren Branchen gefragt.
Was angenehm und praktisch ist: Man hat alles Wichtige vor Ort und dabei kurze Wege. Ob Hotel oder Restaurant, Hochzeitskutsche oder Brautstrauß, Trauringe, die man sogar selber schmieden kann (macht die Ehe besonders haltbar), oder versierte ­Fotografen, die den schönsten Tag des Lebens in makellosen Motiven festhalten. Über Telefon und Internet lässt sich das Meis­te vorab von zu Hause aus arrangieren.

Seemannshus und Hochzeitsstein

Außer im Trauzimmer des Rathauses wird vor allem im beliebten „Seemannshus“ geheiratet: Über 90 Prozent der Trauungen finden in den gemütlichen Räumen des Heimatmuseums statt. Hier gilt es, Hochzeitstermine und Öffnungszeiten zu koordinieren. „Die Zusammenarbeit mit dem Museumsverein funktioniert gut“, betonen die Standesbeamten. Wer das romantische Haus über die Trauung hinaus eingehend besichtigen möchte, nutzt dazu die offiziellen Öffnungszeiten des von Rosemarie Tilmann betreuten Museums.
Unvergänglich wird der Ehebund durch den „Hochzeitsstein“: Mit eingravierten Initialen und Datum wird der Klinker in den „Hochzeitspfad“ des Seemannshus-Gartens eingelassen. „Manche heiraten wegen des Steins auf Langeoog“, erklären die Standesbeamten. Da der Pfad pro Jahr um etwa vier Quadratmeter wächst, wurden 2017/18 weitere Wege angelegt. Doch: „Auf lange Sicht müssen wir uns etwas Neues einfallen lassen, sonst ist der Garten zugepflastert.“
Ein Muss für Brautpaare sind die Familienstammbücher, in ­denen sie ihre Dokumente daheim aufbewahren. In Samt oder Leder gebunden, etwa mit (teils handkoloriertem) Seemannshus- oder Wasserturm-Motiv sowie Gold- oder Silberprägung, sind die Langeooger Exemplare ein dekorativer Schutz für die wichtigen Dokumente – und eine lebenslange Erinnerung an den „schönsten Tag im Leben“ auf der „Insel fürs Leben“.

Alles möglich – bis auf eines

Doch die Langeooger Standesbeamten erfüllen noch mehr Aufgaben. Die Eheschließung ist für sie nur der Auftakt: „Durch die Hochzeit wird Langeoog das registerführende Standesamt. Hier werden die Familiendaten fortgeschrieben.“ Das betrifft Bereiche wie Geburten, Kirchenaustritte, Scheidungen oder Sterbefälle. Im Lauf der Jahre kommt einiges zusammen: „Wir verwalten rund 4.000 Eheeinträge in unserem Eheregister. Das ist vergleichbar mit dem einer Mittelstadt von 50.000 Einwohnern, wie etwa Emden, Ravensburg oder Gummersbach.“ Für die 1.800-Seelen-Gemeinde Langeoog durchaus eine Herausforderung. Auch wenn Holger Schön und Peter Wettstein alles Mögliche gern möglich machen, eines geht nicht: die schnelle Urlaubshochzeit aus dem Überschwang heraus. Denn, so Holger Schön: „Die Anmeldung der Trauung, früher Aufgebot genannt, ist immer am Standesamt des Hauptwohnsitzes durchzuführen.“ Eine Spontanheirat im Las-Vegas-Stil sei daher nicht machbar: „Wir benötigen die kompletten Unterlagen vom Heimat-Standesamt.“ Dann aber steht dem trauten Glück zu zweit nichts im Weg. Kontakt für Anfragen: telefonisch unter 04972/693-123 oder per E-Mail an standesamt@ langeoog.de. -köp-

Nordsee: Schatz gehoben

Kinofilm „Die Nordsee von oben“ am 29. Oktober im HDI

Ein Kinofilm zeigt die deutsche Nordseeküste ausschließlich aus der Vogelperspektive. „Die Nordsee von oben“ bringt einen bisher verborgenen Schatz zum Vorschein: Überwältigende Luftaufnahmen vom Weltnaturerbe Wattenmeer, den Inseln und Halligen und vom Land hinter dem Deich. Erstmals wurde dafür in Deutschland ein Hubschrauber mit der weltbesten Spionagekamera eingesetzt. Über 230.000 begeisterte Zuschauer konnten sich bereits im Kino davon überzeugen, wie exotisch die Nordseeküste aus der Vogelperspektive aussieht. In mehr als 400 Kinos in ganz Deutschland füllte „Die Nordsee von oben“ die Kinosäle. Die Luftbilder eröffnen Blickwinkel auf das Weltnaturerbe, die man so tatsächlich noch nie gesehen hat. Die filmische Reise beginnt in Ostfriesland entlang der Küste und geht hoch zu den nordfriesischen Inseln und Halligen bis nach Sylt. Der Film zeigt die Flüsse, die in die Nordsee fließen, die Elbe von oben flussaufwärts bis Hamburg und das Land hinter dem Deich. Bislang haben nur internationale Produktionen wie „Die Erde von oben“ oder „Home“ ausschließlich Bilder aus der Vogelperspektive gezeigt. „Die Nordsee von oben“ ist der ers-te deutsche Kinofilm, der sich das traut. Silke Schranz und Chri-s­tian Wüstenberg wollen mit diesem Film zeigen, dass das Wattenmeer als Weltnaturerbe der UNESCO zu Recht auf einer Stufe mit dem Grand Canyon, der Serengeti oder den Galápagos-Inseln steht. Beginn ist um 20 Uhr. Karten (6,50 Euro / 4,50 Euro) erhalten Sie in der Tourist-Info im Rathaus oder über die Ticket-Online-Buchung: www.langeoog.de. -ut-

Eine besondere Art von Weltmusik

Dresdener Ukrainiens mit „Eastern Speedfolk“ 
am 23. Oktober im HDI 

Die Ukrainiens aus Dresden entführen ihr Publikum im Haus der Insel (HDI) am Mittwoch, 23. Oktober auf eine musikalische Reise durch den Osten Europas. So vielseitig wie Länder und Menschen, so abwechslungsreich sind auch die Klänge ihrer Stücke. Die sechs Musikerinnen und Musiker aus Deutschland, Russland und Weißrussland verbinden dabei die ursprüngliche Kraft traditioneller Musik auf ganz eigene Art und Weise mit der Energie und dem Tempo der Moderne.
Die Combo hat mittlerweile vier CDs veröffentlicht und spielt sich seit mehr als ei-nem Jahrzehnt mit viel Herzblut durch unzählige Clubs, Stadtfeste, Benefizveranstaltungen, Partys und Festivals in Deutschland und Europa. Ob russische Polka, Balkan-kracher, ukrainischer Rock, türkische Tänze oder Ska Marke Eigenbau – ein Konzert der Ukrainiens verspricht nicht nur Fernweh. Vielmehr sorgt es auch für durchgetanzte Schuhsohlen und schweißnasse Klamotten. Spätestens beim dritten Song hält es keinen Zuhörer mehr auf seinem Platz. Also singt mit, tanzt mit und packt Euch ein Wechsel-T-Shirt ein!
Die Veranstaltung im HDI beginnt um 20 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. Karten gibt es zum Preis von 14,– / 7,– Euro an der Tourist- Info im Rathaus oder online sowie an der Abendkasse zzgl. 2,– Euro. -ut-

„Aus heiterem Himmel…“

Comedy vom Feinsten 
mit Marco Brüser am 16. Oktober im HDI

Marco Brüser, Comedian, Zauberkünstler und Berufspilot, präsentiert am Mittwoch, 16. Oktober im Haus der Insel (HDI) fingerfertige Tricks und schlagfertige Stand-up Comedy. In seinem neuen Bühnenrogramm „Aus heiterem Himmel … Das Pilotprojekt“ berichtet er kabaret- tistisch von seinen fliegerischen Erfahrungen aus dem Cockpit. Der Bremerhavener ist ein Überflieger in Sachen Humor und erklärt, wie man Flugangst besiegt, Autopiloten bändigt, welche Luftfahrt-klischees stimmen oder warum der Himmel blau ist.
Doch seine Wurzeln hat er in der Zauberkunst. Vom kleinen Trick bis zum großen Kunststück geschieht alles aus heiterem Himmel. Auch spontane Impulse verwandelt Marco Brüser in großartige Pointen. Dieser originelle Unterhaltungsmix wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Einst bester deutscher Jugendzauberkünstler hat er es als Künstler einer neuen Generation faustdick hinterm Schlitzohr.
Marco Brüser war regelmäßig zauberhafter TV-Stadtführer für das NDR-Fernsehen, sowie als Trickdieb und TV-Tester beispielsweise für den WDR Kriminalreport unterwegs.
Die Veranstaltung beginnt im HDI um 20.00 Uhr. Einlass ist um 19.15 Uhr, Karten zum Preis von 15,– / 10,– Euro gibt es in der Tourist-Info Rathaus oder online sowie an der Abendkasse zzgl. 2,– Euro. -ut-

Elias, das kleine Rettungsboot

Kinderfreundlicher Animationsfilm
am 7. und 14. Oktober im „Haus der Insel“

Das kleine, aber tapfere Rettungsboot Elias (deutsche Stimme: Checker Tobi) träumt von einem Job beim Großhafen. Deswegen zögert Elias auch nicht, als ihm nach einem mutigen Rettungseinsatz, bei dem er während eines Sturms einen Kutter gerettet hat, eine Stelle am Hafen angeboten wird – auch wenn das bedeutet, dass er seine Freunde und sein gemütliches Leben in seiner Heimatbucht zurücklassen muss. Doch bald merkt Elias, dass die Arbeit am Großhafen anstrengender ist als er gedacht hätte, und er verschläft so oft, dass er entlassen wird. Traurig kehrt er nach Hause zurück, doch dort will keiner mehr etwas mit ihm zu tun haben. Da stößt Elias zufällig auf ein paar Schmuggelboote. Alleine kann er es nicht mit ihnen aufnehmen – er braucht die Hilfe seiner Freunde. Sie lassen ihn nicht im Stich und nehmen gemeinsam die Spur der Gauner auf. Dabei wird es noch ganz schön gefährlich, aber am Ende haben alle gelernt: Auch wenn das Abenteuer groß ist und wir klein sind – gemeinsam sind wir stark!
Das 3D-animierte Abenteuer für die ganze Familie am Montag,  7. und 14. Oktober im „Haus der Insel“ beginnt jeweils um 17 Uhr. Der Eintritt kostet für Kinder (3 –15 J.) 6,– Euro, ab dem 2. Kind 5,– Euro, für Erwachsene 3,– Euro. Karten erhalten Sie in der Tourist-Info im Rathaus.              -ut-

„Lach Dich fit auf Langeoog“

Lachyoga-Workshop mit Lena Hannemann
am 5. Oktober um 15.57 Uhr im „Haus der Insel“

Lachyoga ist eine kraftvolle und nachhaltig wirksame Methode, den Blick wieder mehr auf die positiven Seiten des Lebens zu lenken. Es wird dabei versucht, aus einem absichtlichen Lachen durch bestimmte Übungen und die entsprechende Geisteshaltung in ein echtes Herzenslachen zu kommen. Dieses führt spürbar zum Stressabbau, stärkt die Lebensenergie und sorgt für ein starkes Immunsystem. Weiterhin kann es unterstützend wirken gegen Schlafstörungen und Depressionen. Mit neuer Lebensfreude, Schwung und Kreativität neue Impulse setzen, bedeutet, dass man gut für sich sorgt, seinen persönlichen Glückscocktail anmischt und die Endorphine und Serotonine purzeln lässt. Die leichten Übungen dieses Workshops mit Ergotherapeutin Lena Hannemann beleben den Körper und erfrischen den Geist. Erwecken Sie Ihre Lach- und Humorressourcen zu neuem Leben. Für das gemeinsame Schmunzeln, Kichern und Giggeln sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Lena Hannemann, geb. 1960, betreibt seit 2005 aktives Lachyoga und ist seit 2012 ausgebildete Lachyogalehrerin. Seit 2018 ist sie zudem Entspannungskursleiterin der yogavidya Ausbildungsakademie in Horn Bad Meinberg. Der Workshop am Samstag, 5. Oktober beginnt um 15.57 Uhr im „Haus der Insel“. Die Teilnahmegebühr beträgt 20,– Euro. Karten sind bei der Tourist-Info im Rathaus erhältlich oder über die Ticket-Online-Buchung: www.langeoog.de. -ut-

„Todesspiel im Hafen“

Autorenlesung mit Musik mit Spiegel-Bestsellerautor
Klaus-Peter Wolf am 3. Oktober im „Haus der Insel“ 

 

Er ist charmant. Er ist intelligent. Und er kann töten. Manchmal macht Sommerfeldt den Leuten Angst, dann wiederum möchte man mit ihm befreundet sein und ihn zu sich nach Hause einladen. Manche wären sogar bereit, ihn vor der Polizei zu verstecken. Er ist eine sehr widersprüchliche Figur. Das Abenteuer geht weiter… Bestseller-Autor Klaus-Peter Wolf liest aus seinem brandneuen Kriminalroman „Todesspiel im Hafen“, der zugleich der letzte Band der Trilogie um Dr. Bernhard Sommerfeldt ist.
Für die musikalische Umrahmung der Lesung sorgt Bettina Göschl mit Liedern ihrer aktuellen CD „Ostfriesentango“, einer Fortsetzung der CD „Ostfriesenblues“. Zu hören sind Songs zu Klaus-Peter Wolfs Ostfriesenkrimis und die beliebtesten Hits aus der Kriminalgeschichte.
Klaus-Peter Wolf, 1954 in Gelsenkirchen geboren, lebt als freier Schriftsteller mit Ehefrau Bettina Göschl und Tochter Maxi in der ostfriesischen Stadt Norden. Nach langen Jahren im Ruhrgebiet, im Westerwald und in Köln ist er an die Küste gezogen und Wahl-Ostfriese geworden. Seine Bücher und Filme wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Bislang sind seine Bücher in 24 Sprachen übersetzt und über zehn Millionen Mal verkauft worden. Mehr als 60 seiner Drehbücher wurden verfilmt, darunter viele für „Tatort“ und „Polizeiruf 110“. Die Romane seiner Serie mit Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen stehen regelmäßig mehrere Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Einige Bücher der ­Serie wurden bereits prominent fürs ZDF verfilmt und begeistern dort Millionen von Zuschauern.
Die musikalische Lesung am Donnerstag, 3. Oktober im „Haus der Insel“ beginnt um 20 Uhr. Tickets sind für 12,– Euro / 8,– Euro im Vorverkauf in der Tourist-Info im Rathaus oder über die Ticket-Online-Buchung: www.langeoog.de erhältlich. Restkarten zzgl. 2,- Euro an der Abendkasse.

Familienveranstaltung mit Bettina Göschl am 4. Oktober

Vogelscheuchen tanzen im Mondlicht, Lukas freut sich auf eine Gruselübernachtung und Gus- tav, das Gerippe, erkältet sich in der Geisterbahn. Die Autorin und Liedermacherin Bettina Göschl entführt mit ihrer Piratengitarre „Gitti“ ihr Publikum mit lustigen Liedern in die Geisterwelt und sorgt mit gruseligen Geschichten für Spaß und Gänsehaut. Alle großen und kleinen Geister, Mons­ter und Gespenster ab 4 Jahren sind herzlich eingeladen.
Die etwa einstündige Familienveranstaltung findet am Freitag, 4. Oktober im „Haus der Insel“ statt, Beginn 17.00 Uhr. Karten 7,– Euro / 5,– Euro im Vorverkauf in der Tourist-Info/Rathaus oder online: www.langeoog.de und an der Tageskasse. -ut-

„Ausgerechnet jetzt!“

Akkordeonvirtuose Frank Grischek am 2. Oktober im HDI

„Ausgerechnet jetzt!“ nennt Kabarettist und Künstler Frank Grischek sein Akkordeonprogramm, mit dem er am Mittwoch, 2. Oktober zu Gast im Haus der Insel (HDI) ist. Noch nie gab es einen besseren Zeitpunkt für ein neues, frisches und hochwertiges Akkordeonprogramm als jetzt. Ausgerechnet Frank Grischek obliegt diese Aufgabe in Zeiten der Orientierungslosigkeit, neuen, großen Alt-Koalitionen und kultureller Ödnis. Aber Grischek wäre nicht mehr der „hinreißend beleidigte Akkordeonkünstler“ (Dieter Hildebrandt), ohne sich dieser verantwortungsvollen Herausforderung zu stellen. Nicht zuletzt ist er ein „Vollprofi darin, sich für seine schlechte Laune vom Publikum feiern zu lassen (Hamburger Morgenpost).
Fernab von „volkstümlicher“ Tradition bietet Frank Grischek einen virtuosen, unterhaltsamen Akkordeonabend. Er ist zu Hause im argentinischen Tango, in französischer Musette, in der Klassik wie im Folk – mit Eigenkompositionen aber auch Bekanntem. Er bringt autobiografische und gesellschaftlich relevante Themen höchstvergnüglich zur Sprache. Dabei lässt er seine „Borsini Superstar“ nie aus den Augen.
Bekannt von zahlreichen Auftritten mit Henning Venske und    Jochen Busse sowie als Solokabarettist bietet der Hamburger seinem Publikum Erlebnisse zwischen Konzert und Kabarett. Grischek spielte unter anderem in Alma Hoppes Lustspielhaus in Hamburg, in der Münchener Lach- und Schießgesellschaft, im Neuen Theater „Höchst“ in Frankfurt, im Pantheon-Theater in Bonn sowie bei den Oltner Kabarett-Tagen – dem größten Kabarett-Festival in der Schweiz.
„Ausgerechnet jetzt!“ beginnt um 20 Uhr. Einlass ab 19.15 Uhr. Karten zum Preis von 16,– / 8,– Euro in der Tourist-Info im Rathaus oder online, an der Abendkasse zzgl. 2,– Euro. -ut-