Alle Beiträge von de Utkieker

Gemeinde-Rat und Tat

Neues von der Inselgemeinde Langeoog
Langeoog und Corona

Nach dem Schock von Pandemiewelle und Lockdown ist ein normaler Alltag noch weit entfernt. Durch maßvolle Lockerungen ermutigt, haben die Menschen jedoch gelernt, sich mit Corona zu arrangieren. Auch im Urlaub. Nadelöhr für den Langeoog-Urlaub ist unverändert die Anreise: Die Personenfähren sind noch immer nicht voll belegt. Gleichfalls reduziert sind Tagesfahrten: „Mit derzeit je 600 Tagesgästen von Montag bis Freitag fahren wir buchstäblich sehr gut“, berichtet Bürgermeisterin Heike Horn. „Getestet wird aktuell eine Erhöhung um 200 auf 800 Personen unter der Woche und 400 bis 600 Personen am Wochenende.“ Dies werde aber immer einer kritischen Prüfung unterzogen. Das Zusammenleben mit den Gästen auf der Insel verlaufe fast ausnahmslos harmonisch. Nur vereinzelt gebe es Ausnahmen, „eine kleine Minderheit, die meint, im Urlaub alles anders machen zu können als daheim. Speziell die Maskenpflicht fällt einigen schwer. Gleichwohl halten sie sich daran.“ Unterm Strich: „Die große Mehrheit der Gäste äußert sich sehr rücksichtsvoll und verständig.“

Vor ihrer Fertigstellung … 

stehen die neuen Brückenanlagen an den Anlegern von Bensersiel und Langeoog. Im Herbst 2018 begann die Erneuerung sowohl der Fußgängerbrücken als auch der Verladebrücken für die Fracht. Bauherrin ist die Inselgemeinde; sie beauftragte die Heuvelman Ibis GmbH aus Leer mit den Arbeiten. Nachdem Mitte Juni in Bensersiel als letztes Bauelement die Frachtbrücke eingehängt wurde (der „Utkieker“ berichtete), folgte einen Monat später das Pendant am Langeooger Anleger. Damit sollten die eigentlichen Bauarbeiten abgeschlossen sein. Ein Vermessungsfehler seitens der Planer verzögert jedoch die Inbetriebnahme. „Eine letzte Herausforderung“, so Bürgermeisterin Heike Horn, „stellen dann die Elektroinstallationen dar“, speziell die Angleichung der elektronischen Systeme. Dann aber steht einer offiziellen Einweihung der beiden Brückenanlagen nichts im Wege.

Auch der westliche Rathauspark, …

der in diesem Jahr als Projekt der Dorferneuerung neu gestaltet wurde, harrt seiner Einweihung. In Betrieb ist der gelungen gestaltete Park bereits seit Mai. Die rund 1.200 Quadratmeter große Platzfläche erhielt großflächigen Rasen und eine kleinflächige Pflasterung. Das satte Grün ist von Linden, Stieleichen und Rotbuchenhecken umstanden, die alten Kastanienbäume blieben bestehen. Im gut besonnten hinteren Platzbereich lockt ein Holzpodest mit drei eleganten Drehsesseln zum Verweilen. Gegenüber an der Hauptstraße animiert ein kleines Wasserspiel, eine „Wassersäule für jeden“, zum Mitmachen. Im Herzen der Gäste ist der kleine Park schon angekommen. Den Termin für die offizielle Einweihung gibt die Inselgemeinde noch bekannt.

Herbst-Winter-Belebung

Gemeinsam arbeiten der Tourismus-Service Langeoog und die touristischen Leistungsträger an einer Kampagne zur „Belebung der Herbst-Winter-Saison auf Langeoog“. Unter den touristischen Themen „Natur, Genuss, Aktivität und Kreativität“ entstehen vielfältige attraktive Angebote, um gezielt Gäste von der ganzjährigen Schönheit der Insel zu überzeugen und im Wett­bewerb mit anderen Urlaubsregionen zu punkten. „Titel der Kampagne ist Watt’n Winter“, berichtet Axel Schlemann, Leiter des Tourismusmanagements. „Die zukünftigen Gäste können sich auf sehr interessante und spezielle Angebote freuen. Das geht vom Workshop in der Backstube über Fotowochen und Koch­seminare bis hin zu besonderen Wellness-Angeboten wie Ayur-Yoga-Wochenenden, um nur einige Beispiele zu nennen. Dazu die unvergleichliche Inselkulisse und die winterliche Nordsee mit der einmaligen Tierwelt. Wir haben so viel zu bieten!“ Nähere ­Infos auf wattnwinter.langeoog.de im Internet.

Über Fachkräftemangel … 

klagen nicht nur Handel, Handwerk und Gewerbe. Fachkräftemangel herrscht auch im Rathaus: Etliche vakante Stellen verursachen einen hohen Arbeitsanfall, speziell im Ordnungsamt und der Kämmerei. „Hier ist die Arbeitsdichte für die einzelnen Mitarbeiter sehr hoch, der Arbeitsrückstau nur schwer zu bewältigen“, berichtet Bürgermeisterin Heike Horn. Zudem fehle jemand für die Begleitung von Projekten, um die Verwaltungsspitze zu entlasten. Gleichfalls betroffen ist der Ausbildungsbereich: In diesem Sommer fängt im Rathaus kein einziger Azubi an. Einen Grund für den Mangel sieht die Bürgermeisterin in der fortdauernden Wohnungsmisere: „Langeoog braucht den klassischen Mietwohnungs- bau, arbeitgeberunabhängig und bezahlbar.“ Als Minimum seien 30 Wohnungen notwendig, um die Insel als Arbeitgeber attraktiv zu machen, ob nun für die Gemeinde oder den privaten Arbeitsmarkt. „Wir müssen es jungen Familien ermöglichen, nach Langeoog zu kommen. Eine junge Infrastruktur ist nötig, auch um in Kindertagesstätte und Inselschule das ­Niveau zu halten.“ Die Langeooger Wohnbaugenossenschaft „Uns Oog“ verfüge noch über freie Wohnungen. Interessenten wenden sich an den Vorstand der Genossenschaft. -köp/ut-

„Harfe in Blau“

Crossover: Harfenkonzerte mit Michael David am 2. September in der Inselkirche 

Zu zwei Konzerten aus der Reihe „Harfe in Blau“ lädt Michael David am 2. September in die Inselkirche ein. Den Auftakt macht er um 19 Uhr mit seinem Programm „Crossover – von Klassik      bis Jazz“. Das Publikum erlebt eine kurzweilige Reise durch die Epochen der Musik mit Werken von Georg Friedrich Händel,  Charles Trenet („La Mer“), The Beatles, Dave Brubeck u.v.a. Daran schließt sich um 20.30 Uhr sein Crossover-Konzert „…im Zeichen der Phantasie“ an. Mit bekannten und beliebten Werken z. B. von Camille Saint-Saëns, Carl Phillip Emanuel Bach, Astor Piazzolla oder Van Morrison nimmt Michael David seine Zuhörer mit auf eine musikalische und internationale Erlebnistour durch die Zeitstile der Musik.
Im Verlauf seiner Darbietungen zeigt der preisgekrönte Harfenist sein wahres Temperament und künstlerisches Können sowie die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten einer Konzertharfe.
Den üblichen Vorstellungen eines Harfenisten entspricht Michael David nicht: Kein wallendes Blondhaar, keine rauschenden Gewänder und vor allem kein engelsgleiches Wesen. Selbst eine Vielzahl von Lehrern konnte in den letzten zweieinhalb      Jahrzehnten eine gewisse Starrköpfigkeit in seinen Interpretationen nicht ausmerzen. Die erste Lehrerin riet noch seinen Eltern, die quälenden Versuche ihres Sohnes, wohlklingende Musik auf der Harfe zu erzeugen, besser gleich zu beenden. Zum Glück vertrauten die Eltern damals weiterhin dem Talent ihres Sohnes: Statt der Zukunftspläne wechselten sie die Lehrerin.

Zu seinen späteren Lehrern gehörte Prof. Erich Schubert von     der Musikhochschule Köln. Den letzten Schliff seiner Ausbildung erhielt er in den USA von Harvi Griffin, der zu den besten Allround-Harfenisten der Welt zählt. Griffin unterrichtete David gezielt in Swing, Pop und Jazz.
„Michael David musiziert meisterhaft und virtuos, seine Hände ,tanzen’ über die Saiten und seine Finger ,zaubern’ perlende Wassertropfen, liebevolle Geheimnisse und sprühende Feuerwerke“ heißt es in einer Kritik der Nürnberger Nachrichten.
Die Konzerte der Spitzenklasse am Mittwoch, 2. September in    der Inselkirche beginnen um 19 Uhr und um 20.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende für die Stiftung „Musik auf Langeoog“ gebeten. Konzert-Zugangskarten sind ab Montag, 31. August während der täglichen Öffnung von 10 bis 17 Uhr in der Inselkirche erhältlich.       -ut-

Großzügigkeit – kleinkariert war gestern

Kurpastor Clemens Bittlinger stellt im Konzert 
am 16. August in der Inselkirche sein neues Album vor

Clemens Bittlinger entspricht so gar nicht dem, wie man sich gemeinhin einen Pfarrer vorstellt: Der evangelische Theologe und Kommunikationswirt verknüpft seit mehr als drei Jahrzehnten seine Passion, die Musik, als Beauftragter für Mission und Ökumene mit seinem Kirchenamt – und das professionell. Jährlich steht er bei etwa hundert Konzerten auf der Bühne. Die mittlerweile 37 CDs des Liedermachers finden reißenden Absatz und 400.000 verkaufte Tonträger machen ihn zu einem der erfolgreichsten Interpreten seines Genres. Mit seinen Texten legt er gern den Finger in die gesellschaftlichen Wunden. In allen spiegelt sich sein Bekenntnis zum Christentum wider. Längst haben einige Lieder in zum Teil millionenfacher Auflage den Weg ins allgemeine Liedgut der Kirchengemeinden gefunden.
Doch nicht nur die Musik ist eine Leidenschaft von Clemens Bittlinger – auch Langeoog hat es ihm angetan. Und so wird er vom 2. bis 28. August zum nunmehr neunten Mal als evangelischer Kurpastor auf der Insel sein. Auf Langeoog findet er Entspannung und Entschleunigung durch Spaziergänge, Radtouren, Muße zum Lesen und das Zusammensein mit der Familie. „Selbst in der Hochsaison findet sich am Strand immer ein Fleckchen, wo man seine Ruhe hat“, so Bittlinger. Sogar die Arbeit als Kurpastor sei von Urlaubsatmosphäre gekennzeichnet: „Man merkt, dass die Leute sich bewusst Zeit nehmen, über ihr Leben nachzudenken. Die Urlaubergemeinde ist offen für Anregungen“, findet Bittlinger. Und die will er ihr nicht nur während der Gottesdienste am 9. und 23. August geben, sondern auch bei den Abendgedanken am 12. und 14. August.
Natürlich kommt der bekannte Liedermacher nicht umhin, neben seiner seelsorgerischen Tätigkeit, mit der er Inselpastor Christian Neumann während der Urlaubssaison unterstützt, auch Kostproben seines musikalischen Tuns zu geben.
Am 2. August um 19 Uhr und um 20.30 Uhr präsentiert Clemens Bittlinger sein Soloalbum „Bleibe in Verbindung“ in der Insel-    kirche. Danach am 5. August um 16 Uhr gibt er ein Kinder- und Familienkonzert unter dem Motto „Jetzt geht´s los“.

Solo-Konzert am 16. August

Sein Solo-Konzert „Großzügigkeit – kleinkariert war gestern“ bringt er am Sonntag, 16. August in der Inselkirche aufgrund der aktuellen Zugangsregelungen gleich zweimal zu Gehör: Großzügigkeit ist der Schlüssel zu einem freien Leben. Wer alles auf Sparflamme kocht und jede Leistung bis ins Detail aufrechnet, wer nicht mehr in der Lage ist, zu schenken und sich beschenken zu lassen, dem wird das Leben arm und eng. Das muss nicht sein: Das Leben und die Schöpfung laden ein zur Großzügigkeit. Denn Großzügigkeit kann man lernen.
„Öffnet den Kreis weit: Herzlich willkommen, wie schön dass du da bist, komm sei unser Gast. Hier gibt’s keine Fremden, hier gibt es nur Freunde, die du bisher noch nicht getroffen hast.“ Es war ein irischer Hausspruch, der den Liedermacher und Pfarrer Clemens Bittlinger zu diesem Song inspiriert hat. Und wie diese musikalische Einladung sind auch seine Lieder und Konzerte: herzlich, aktuell und offen und immer ganz nah am Puls der Zeit. „Großzügigkeit – kleinkariert war gestern“ vereint nun die beliebtesten Lieder seiner Soloalben „Unerhört“, „Bitte frei machen“ und „HabSeligkeiten“ mit ganz neuen, zum Teil noch nicht veröffentlichten Songs. Dazu gibt es auch ein Buch, das unter dem gleichnamigen Titel im Herder Verlag erschienen ist. Außerdem wird Clemens Bittlinger sein ganz neues Album „Leih mir deine Flügel“ mit im Gepäck haben.
Die Konzerte am Sonntag, 16. August beginnen um 19 Uhr und um 20.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende zur Unterstützung der Stiftung „Musik auf Langeoog“ gebeten. Konzert-Zugangskarten sind ab Wochenbeginn während der täglichen Öffnung von 10 bis 17 Uhr in der Insel-kirche erhältlich.      -ut-

Die Gedanken sind frei

Geistliche Abendmusik für Blechbläser und Orgel am 9. August in der Inselkirche

Eine Geistliche Abendmusik erklingt am Sonntag, 9. August in der Inselkirche Langeoog. Mitwirkende sind Bläserinnen und Bläser des Evangelischen Posaunenwerkes Bremen unter der Leitung von Landesposaunenwart ­Rüdiger Hille gemeinsam mit Inselkantorin Noémi Rohloff (Orgel).
Das Posaunenwerk gehört zur Bremischen Ev. Kirche, die Posaunenchöre sind ein wichtiger Teil der Kirchenmusik. Das Ev. Posaunenwerk Bremen besucht alle drei Jahre die Insel Langeoog. Die Bläsergruppe ist dann zu Gast im Haus Meedland, dem Tagungs- und Freizeithaus der Bremischen Evangelischen Kirche. Während ihres Aufenthaltes bereiten die rund 20 BlechbläserInnen ein Konzertprogramm vor, das sie am Sonntag, 9. August in der Inselkirche zweimal präsentieren. Es kommen Werke von Michael Praetorius, Hans Leo Haßler und Reinhard Gramm zu Gehör. Die Beschäftigung mit dem Lied „Die Gedanken sind frei“ und verschiedene Bearbeitungen zum Gloria in excelsis („Allein Gott in der Höh sei Ehr“) bestimmen die musikalische Zusammenarbeit von Blechbläsern und Orgel.
Die Konzerte in der Inselkirche beginnen um 19.00 Uhr und um 20.30 Uhr. Aufgrund der Corona-Pandemie stehen nur begrenzt Plätze zur Verfügung. Der Eintritt ist frei, aber nur unter Beachtung der Hygienemaßnahmen, der Abstandsregelungen und mit einem Mund-Nasen-Schutz möglich. Um eine Kollekte für die Stiftung „Musik auf Langeoog“ wird herzlich gebeten. -ut

„Freude am Leben miteinander teilen“

Katholischer Kurseelsorger Hartmut Niehues 
ist langjähriger Insel-Fan – Vortrag am 27. August

Mit Hartmut Niehues (Jahrgang 1971) verstärkt ein langjähriger Langeoog-Fan als Kurseelsorger vom 17. bis 31. August 2020 die katholische Kirchengemeinde. Von Kindesbeinen an ist ihm die Insel vertraut: „Mit meinen Eltern habe ich hier manchen Urlaub verbracht.“ Auch jetzt freut er sich auf abwechslungsreiche Tage.

„Langeoog ist meine Insel fürs Leben“, bekennt der Geistliche, für den Leben und Glauben untrennbar zusammen gehören. ­Daher freue er sich auf die Gottesdienste, Begegnungen und Gespräche: „Ich weiß, dass man auf der Insel besonders gut die Freude am Leben miteinander teilen, sowie Mut und Zuversicht für schwierige Lebenslagen tanken kann.“ Als begeisterter Chorsänger bedauert Niehues, dass dieses Engagement in Corona-Zeiten im Augenblick brachliegen muss. Aus demselben Grund entfällt auf Langeoog auch das beliebte Ablegen des Sport­abzeichens für ihn. Er hofft aber, vielleicht im Strandsport den nötigen körperlichen Ausgleich zu seinem Hobby, dem Lesen, zu finden.

In seiner Heimatstadt Münster lebt Hartmut Niehues im Priesterseminar Borromaeum. Doch sein Horizont geht weit über den norddeutschen Raum hinaus. Dies zeigt ein einjähriger Aufenthalt während seiner Studienzeit als Praktikant in einer Gemeinde der mexikanischen Partnerdiözese Tula / Hidalgo. Seit 1999 ist er Priester des Bistums Münster. Nach drei Jahren als Vikar in Visbek im Oldenburger Land arbeitete er sechs Jahre lang als Jugendpfarrer im Offizialatsbezirk und Präses des BDKJ-Landesverbandes Oldenburg. Anschließend war er Pfarrer und Dechant in Cloppenburg. Seit 2011 ist Niehues ­Leiter des Priesterseminars und Ausbildungsverantwortlicher für die Priester des Bistums Münster. Außerdem zeigt er sich verantwortlich für die Priesterfortbildung im Bistum Münster im Rahmen der regelmäßigen Studienwochen der Weihekurse.

„Kirche – besser ohne Priester?“

Verantwortlich für die Ausbildung junger Priester, steckt Niehues mittendrin in den Diskussionen um das Amt in der katholischen Kirche. Ein Kenner der innerkirchlichen Situation, lädt er für Donnerstag, 27. August zu seinem Vortrag „Kirche – besser ­ohne Priester?“ ein. Das aktuelle Thema bietet Besuchern auch Gelegenheit, mit ihm über Perspektiven der Erneuerung ins ­Gespräch zu kommen. Beginn ist um 20 Uhr im Pfarrheim der katholischen Kirche. -ab-

Klarinette & Orgel

Zwei Konzerte mit Gert Lueken und Karl-Heinz Voßmeier am 26. August in der Inselkirche

Nachdem Gert Lueken und Karl-Heinz Voßmeier im letzten Jahr erstmalig zusammen auf Langeoog mit Saxophon und Orgel konzertierten, kehren sie in diesem Jahr mit einem neuen Programm für Klarinette und Orgel zurück. Es werden Stücke aus der Barockzeit von J. S. Bach präsentiert, ebenso klassische Stücke von J. Stanley und N. Rimsky sowie romantische Kompositionen von J. Rheinberger. Darüber hinaus spielen sie zeitgenössische Werke für diese Besetzung von DJ Korsakoff, E. Cossetto und anderen. Neben der B-Klarinette kommt auch das Bassetthorn zum Einsatz, das durch seinen dunklen Ton einen ganz besonderen Klangeindruck vermittelt. Die beiden Musiker lernten sich vor vielen Jahren in Rotenburg kennen und haben seitdem so manches Konzert zusammen gestaltet. Gert Lueken studierte Klarinette und Klavier und Musikpädagogik an der Hochschule für Musik in Bremen und ist Schulleiter der Kreismusikschule Rotenburg. Er hat in vielen Bereichen der klassischen Musik, der Jazz- und Rockmusik, als Schauspielmusiker und nebenamtlicher Kirchenmusiker gearbeitet. Seit vielen Jahren ist er als Kammermusiker mit Klarinette und als Saxophonist mit Orgel musikalisch unterwegs. Karl-Heinz Voßmeier studierte Schul- und Kirchenmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik sowie Orgel in Freiburg. Es folgten Tätigkeiten als Kirchenmusiker in Bad Krozingen und in Kirchzarten. Daran schloss sich ein Aufbaustudium Dirigieren in Frankfurt an sowie Orgel-Meisterkurse u.a. in Paris, Wien und Stuttgart. Von 1984 bis 2018 war er Kantor und Organist an der Stadtkirche und Kreiskantor im Kirchenkreis Rotenburg/Wümme. Seit 1985 ist er Orgelrevisor der Hannoverschen Landeskirche. Aufgrund der aktuellen Lage und der damit verbundenen Zugangsregelung in der Inselkirche wird das Konzert gleich zwei Mal hintereinander gespielt, um allen Interessierten diesen Ohrenschmaus zu ermöglichen. Das erste Konzert beginnt um 19 Uhr, das zweite um 20.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Stiftung „Musik auf Langeoog“ wird gebeten. -ut-

Die Arche Noah

Orgelgenuss und musikalische Erzählung für Jung & Alt am 19. August in der Inselkirche

Die Geschichte von der „Arche Noah“ (Genesis 6-8) ist für viele Kinder wahrscheinlich eine der bekanntesten alttestamentlichen Erzählungen. In „Die Orgel auf der Arche Noah“ wird die Geschichte frei erzählt und unterstützt durch musikalische Untermalungen von den bekanntesten Werken des größten barocken Meisters, Johann Sebastian Bach. Die Kinder werden die Erzählung durch passende musikalische Elemente neu erleben. Ihre Eltern können dabei schmunzelnd entdecken, wie seriöse Musik auch für Kindererzählungen geeignet sein kann. Es werden kleine, paartaktige Ausschnitte aus 24 verschiedenen Bachschen Werken erklingen, wie zum Beispiel das Brandenburgische Konzert, Kantaten- und Oratoriumfragmente sowie bekannte Klavier- und Orgelwerke. Inselkantorin Noémi Rohloff präsentiert diese auf der Orgel, während Pastor Christian Neumann erzählerisch durch die Geschichte führt. Diese Stunde in der Inselkirche wird für die ganze Familie ein Hörerlebnis und gleichzeitig eine gute Chance für die klassisch-musikalische Erziehung sein. Das Konzert am Mittwoch, 19. August beginnt um 16 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Stiftung „Musik auf Langeoog“ wird gebeten. Ab Montag, dem 17. August werden die Konzert-Karten in der Kirche zum Abholen bereitliegen. Es wird empfohlen, sich möglichst rechtzeitig Karten zu sichern, denn die Besucherzahl ist auf 50 ZuhörerInnen begrenzt.

Kurz und bündig

Neues vom Tourismus-Service Langeoog

Neues im Shop auf langeoog.de

Der Tourismus-Service hat auf langeoog.de/ langeoog-shop einen Shop eingerichtet. Erhältlich sind dort etwa die schicken Langeoog-Shirts. „Keine Haie – keine Autos“ steht drauf, 100 Prozent Baumwolle steckt drin: So empfehlen sich die dunkelblauen T-Shirts für junge Insel-Fans entweder zum Selberanziehen oder zum Verschenken. – Live auf Langeoog sind alle Shop-Artikel ebenfalls erhältlich, und zwar exklusiv in der Tourist-Information im „Haus der Insel“.
Brandneu im Sortiment ist kultverdächtiger Armschmuck, der in Zusammenarbeit mit Paul Hewitt entstand. Die „Phrep“ genannten stylishen Ankerarmbänder begeistern als tägliche Begleiter im maritimen Look. Sie sind in verschiedenen Designs und Größen erhältlich: aus dreifarbigem Nylon oder aus dunkelblauem Leder, jeweils mit typischem Edelstahl-Ankerverschluss und Langeoog-Gravur. Dazu gibt es ein schickes Baumwolltäschchen mit Langeoog-Druck

Woidboyz als Beach-Boys

Besuch aus Bayern kam am 13. Juli auf die Insel: Die Woidboyz, eine bajuwarische Comedygruppe, schlug sich einen Tag auf Langeoog durch. Woidboyz ist banglisch (bayrisch-englisch) und heißt soviel wie Waldbuben. Ein Begriff, der an der Küste exotisch wirkt. Zu sehen ist das aus Bastian „Basti“ Kellermeier, Ulrich „Uli“ Nutz und Andreas „Andi“ Weindl bestehende Comedy-Trio vornehmlich im regionalen Bayerischen Fernsehen. In ihren Formaten „Woidboyz in Town“ und „Woidboyz on the Road“ produzieren die drei spontane Unterhaltung in der Öffentlichkeit unter Einbeziehung von Passanten. Man darf also gespannt sein, wie den Waldbuben als Beach-Boys (Strandjungs) die Insel gefallen hat. Ausstrahlungstermin unbekannt, doch dürfte die Sendung früher oder später in der Mediathek des Bayerischen Fernsehens einsehbar sein.

Rund ums Sportzentrum … 

am Kavalierpad herrscht sommerliches Treiben: „Das Bungee-Trampolin ist wieder da und wird gern genutzt“, berichtet Wilko Hinrichs, beim TSL für das Sportprogramm verantwortlich. Die Anlage mit vier Trampolinen ist je nach Wetter täglich ab etwa 10 Uhr geöffnet. Die Anmeldung erfolgt direkt beim Bungee-Team um Tim Schnitzler. Der Tennisplatz am Sportzentrum steht, für Spieler mit eigenem Equipment, ebenfalls zur Verfügung. Auch die Tischtennishalle am Strandübergang „Seekrug“ ist wieder geöffnet. Sportliche Gäste können hier eigenverantwortlich aktiv werden. Die aufgebauten Platten weisen einen ausreichenden Abstand zueinander auf. Schläger und Bälle sind mitzubringen, Desinfektionsmittel zum Reinigen der Sportgeräte ist vorhanden. Zudem hat der Tourismus-Service, zur freien Nutzung, mehrere Volleyballnetze am Sportstrand aufgestellt. Die Teams haben ihre Spielbälle im Gepäck dabei. – Auf manches Lieb­gewonnene müssen Gäste indes verzichten: So ist in dieser Saison coronabedingt weder der Verleih von Sportgeräten möglich noch die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens oder die Nutzung des Fußball-Billards. „Wir hoffen aber“, so Wilko Hinrichs, „dass zur Saison 2021 alles wieder läuft.“

Neues Gesicht im Sportzentrum … 

i

st Franziska Braun. Erfolgreich schloss sie am 15. Juli 2020 ihre Ausbildung zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit ab, die sie beim Tourismus-Service Langeoog absolviert hat. Stationen der zweiein-halbjährigen Ausbildung waren unter anderem das Rathaus, KWC, die Fahrkartenausgabe in Bensersiel und das Ser-vicecenter im Inselbahnhof. Vom Tourismus-Service übernommen, ist Franziska Braun seit dem 16. Juli im Sportzentrum aktiv: Zusammen mit Wilko Hinrichs kümmert sich die gebürtige Braunschweigerin um die organisatorischen Abläufe im Sportbereich. Dazu gehört auch die Organisation des Sportprogramms. An der Information des Sportzentrums nimmt sie etwa die Anmeldungen für die Sportkurse auf, aber auch für die Kreativkurse der „Spöölstuv“. „Hier gefällt’s mir super“, lautet Franziska Brauns erster Eindruck. „Sport und Gesundheit gehören für mich zusammen – und beides ist mein Ding“, erklärt die 28-Jährige, die zudem ausgebildete Diätassistentin ist.

Strand ohne Sport … 

ist undenkbar. Daher bieten die beiden Teamerinnen Anna Möhrke und Freya Castrup von Montag bis Samstag ein motivierendes Programm. Das beginnt um 10 Uhr mit „Fit in den Tag“; neu ist der „Frühe Freitag“, an dem die Fitnessstunde bereits um 9 Uhr beginnt. Auch das weitere Programm, ob BauchExpress, Sandburgenbau oder Tabata Intervall-training, begeistert jeden Fitness-Fan. In der Regel spielt sich alles rund um den „Sportpalast“ ab. Das Angebot im Sportzentrum reicht vom beliebten Langhantel- bis zum Schlingentraining. Sämtliche Kurse sind mit der LangeoogCard kostenfrei. Wer drinnen wie draußen mitmacht, meldet sich im Sportzentrum an und hat zum Kurs die eigene Unterlage, wie Handtuch oder Matte, dabei. Während Anna Möhrke den Gästen schon seit Herbst 2018 bekannt ist, verstärkt Freya Castrup seit diesem Juli das Team. Die gebürtige Coesfelderin, Jahrgang 1992, mit Wohnsitz in Köln bringt ein ganzes Bündel an Talenten mit: So hatte sie Sport in Mainz studiert und in Hamburg eine Ausbildung zur Tanzpädagogin absolviert. Zunächst für einen Monat eingeplant, gefiel es ihr auf Langeoog so gut, dass sie bis mindestens Mitte September bleiben will. Ob Akrobatik, Fitness nach Les Mills oder Modern Dance für Kids und Erwachsene: Freya Castrup erweitert das Sportangebot um neue Facetten.

Die „Spöölstuv“ …

lädt zwar noch nicht zum Toben ein, dafür bietet sie wieder Kreativkurse für Kinder an. Katja Neubauer-Pflaum, Karin Eilers und Astrid Peters vom Team halten ein ansprechendes Programm parat, das Muschelkästchen gestalten, Mobiles basteln, Maritimen Stoffdruck, Serviette-technik und vieles mehr umfasst. Dabei fällt ein kleiner Beitrag für die jeweiligen Materialkosten an. Für die teilnehmerbegrenzten Kurse gilt: verbindliche Anmeldung bis zum Vortag um 17 Uhr im benachbarten Sportzentrum, Einzelheiten zu den Kursen siehe Aushang. Achtung: Die für Juli/August angekündigten Bridgeturniere eines Privatveranstalters in der „Spöölstuv“ wurden kurzfristig abgesagt. Grund ist das durch Corona erforderliche Aufstellen eines Hygienekonzeptes, das laut Veranstalter nicht leistbar sei.

Veranstaltungen …

in Corona-Zeiten sind nicht leicht zu bewerkstelligen. „Noch immer gibt es sehr hohe Auflagen für Veranstaltungen. So ist etwa das Dünensingen derzeit nicht möglich“, sagt Veranstaltungsleiter Thomas Pree. Aber: „Wir bieten alles an, was machbar ist.“ Draußen sind etwa die Watt- und Gästeführer aktiv, beliebt ist auch das Sportprogramm. Im „Haus der Insel“ laufen regelmäßig Vorträge, Filmabende und eine Zaubershow. Bis zum Jahresende sind auch einige größere Events geplant. Nähere Infos folgen beizeiten. Der Langeooger Shantychor „de Flinthörners“ ist derzeit mit Landkreis und Inselgemeinde in Gesprächen über ein Hygienekonzept. Hier könnte es eventuell Bewegung geben.

Sanddornlauf

Ob der Sanddornlauf am 19. September stattfinden kann, ist noch ungewiss. Derzeit arbeiten die Veranstalter an einem ­Hygienekonzept, um einen realistischen Ablauf coronakonform zu gestalten. Geplant sind Wettbewerbe vom Bambini-Lauf um 13 Uhr bis zum Halbmarathon, der um 15 Uhr starten soll. Der namengebende Sanddornlauf ist für 14 Uhr avisiert. Die Anmeldung erfolgt auf langeoog-laeuft.com im Internet, Stand Ende Juli sind 120 Teilnehmer gemeldet. Aktuelle Hinweise werden ebenfalls über die Website veröffentlicht.

LEGO®-Ausstellung geöffnet

Kleine Welt ganz groß: Die Ausstellung „Mini-Langeoog – die Insel aus LEGO®-Steinen“ im „Haus der Insel“ ist wieder geöffnet. Der Besuch lohnt: „Von Wasserturm bis Inselkirche sind alle markanten Bauwerke zwischen Strand und Hafen detailgetreu wiedergegeben“, berichtet Veranstaltungsleiter Thomas Pree. Die Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr, Freitag und Samstag von 10 bis 12 Uhr. Nachdem sie am Eingang des HDI ihre Kontaktdaten hinterlegt haben, können die Besucher am Ticketschalter rechts neben der Tourist-Info ihre Eintrittskarten erwerben (1,50 Euro / ab 3 Jahren). Bis zu zehn Personen dürfen sich gleichzeitig in der Ausstellung aufhalten. Nicht vergessen: Im gesamten HDI gilt Maskenpflicht, ebenfalls ist auf Abstandswahrung zu achten.

Der Besuch im Erlebnisbad …

ist mit veränderten Öffnungszeiten, begrenzten Eintrittszahlen und klarer Besucherlenkung möglich. Mittwoch bis Samstag hat das Bad jeweils für fünf Stunden (siehe Aushang) auf, das Zeit­limit für die zeitgleich maximal 110 Badbesucher beträgt jeweils anderthalb Stunden. Nicht alle Becken sind freigegeben, auch der Wellengang läuft nicht, für Vergnügen sorgt aber immerhin die große Rutsche. „Man sollte zeitig kommen, da die Kontaktdaten zu hinterlegen sind“, rät Axel Schlemann, Leiter des Tourismusmanagements. Eine Voranmeldung ist nötig für die Saunalandschaft, die momentan maximal 20 Gäste aufnehmen darf.

Medizinische Fortbildung im September
Langeoog bleibt Tagungsort: Im September finden wieder zwei Fortbildungen statt. Vom 5. bis 12. September läuft die „27. Woche der Notfallmedizin“, veranstaltet von der Ärztekammer Niedersachsen, Sachgebiet Ärztliche Fortbildung (SÄF). Die organisatorische Führung hat SÄF-Leiter Barış Oral, die wissenschaftliche Leitung Priv.-Doz. Dr. med. Markus Roessler. Direkt im Anschluss folgt vom 13. bis 17. September die „WogE 2020: 4. Woche zur gesunden Entwicklung“. Die federführend von der GesundheitsAkademie e.V. in Bielefeld ausgerichtete Veranstaltung steht unter dem Thema „Gesunde Geschichte(n) in stürmischen Zeiten“. -köp/ut-

Bastel- und Kreativangebote in der Spöölstuv

Vorherige Anmeldung bis zum Vortag, 17.00 Uhr, im Sportzentrum (Kavalierspad 15) erforderlich. Die Spöölstuv ist aktuell nur zu den Kursen geöffnet.

Bitte tragt Euren Mund-Nase-Schutz und haltet die Abstandsregeln ein!

Montag
9.30 – 11.00 Uhr
Maritimer Stoffdruck
Für Kinder ab 9 J. Ihr bedruckt oder bemalt euch eine Stofftasche, ein Federmäppchen oder ein mitgebrachtes T-Shirt. Einlass erst kurz vor Kursbeginn – ohne Eltern
Max. 8 Teilnehmer, 8,00 €.
11.30 – 12.30 Uhr
Muschelkästchen, Leuchttürme und mehr aus Holz (nicht am 1. Juli)
Für Kinder ab 6 J. – ohne Begleitung! Gestaltet euch ein schönes Urlaubsmitbringsel. Muschelkästchen und vieles mehr könnt ihr nach euren Ideen mit Farbe, Muscheln, bunten Steinchen und … verzieren. Muscheln oder anderes Strandgut bitte mitbringen! Einlass erst kurz vor Kursbeginn – ohne Eltern! Max. 8 Teilnehmer, 6,00 € pro Werkstück.
14.30 – 16.00 Uhr
Tierfreunde oder Piraten aus Dosen (nicht am 13. Juli)
Für Kinder ab 8 J. – ohne Begleitung! Ihr beklebt Dosen mit Tonpapier und Moosgummi zu Spardosen oder Stiftehaltern. Einlass erst kurz vor Kursbeginn – ohne Eltern! Max. 8 Teilnehmer, 8,00 € pro Werkstück.
16.30 – 17.30 Uhr
Muschelkästchen, Leuchttürme und mehr aus Holz (nicht am 13. Juli)
Für Kinder ab 6 J. – ohne Begleitung! Siehe 11.30 Uhr. Einlass erst kurz vor Kursbeginn – ohne Eltern! Max. 8 Teilnehmer, 6,00 € pro Werkstück.
Dienstag
9.30 – 10.30 Uhr
Muschelkästchen, Leuchttürme und vieles mehr aus Holz
Für Kinder ab 6 J. – ohne Begleitung! Max. 8 Teilnehmer, 6,00 € pro Werkstück.
11.00 – 12.30 Uhr
Mobile mit Fischen und gaanz viel Strandgut
Für Kinder ab 4 Jahren in Begleitung. Ihr bemalt oder beklebt Holzfische bunt, um sie dann zu einem interessanten Mobile zu verbinden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Mind. 3 Teilnehmer, 6,00 €. Muscheln mit Loch (ganz wichtig) und Strandgut bitte mitbringen!
14.30 – 16.00 Uhr
Serviettentechnik
Für Kinder ab 9 J. – ohne Begleitung. Mit Serviettentechnik gestaltet ihr euch ein Glas, eine Dose oder verschiedene Holzgegenstände. Einlass erst kurz vor Kursbeginn – ohne Eltern! Max. 8 Teilnehmer, 8,00 €.
16.30 – 17.30 Uhr
Muschelkästchen, Leuchttürme und vieles mehr aus Holz
Für Kinder ab 6 J. – ohne Begleitung! Max. 8 Teilnehmer, 6,00 € pro Werkstück.
Mittwoch
9.30 – 10.30 Uhr
Muschelkästchen, Leuchttürme und vieles mehr aus Holz (nicht am 1. Juli)
Für Kinder ab 6 J. – ohne Begleitung! Max. 8 Teilnehmer, 6,00 € pro Werkstück.
11.00 – 12.30 Uhr
Buddelschiff mal anders
Für Kinder ab 8 J. Ihr platziert euch ein Schiff ins Glas und dekoriert es maritim mit Strandgut. Muscheln oder anderes Strandgut bitte mitbringen! Einlass erst kurz vor
Kursbeginn – ohne Eltern! Max. 8 Teilnehmer, 8,00 €.
14.30 – 15.30 Uhr
Muschelkästchen, Leuchttürme 
und vieles mehr aus Holz Für Kinder ab 6 J. – ohne Begleitung! Max. 8 Teilnehmer,
6,00 € pro Werkstück.
16.00 – 17.30 Uhr
Mobile mit Fischen und gaanz viel Strandgut
Für Kinder ab 4 Jahren in Begleitung. Mind. 3 Teilnehmer, 6,00 €.
Muscheln mit Loch (ganz wichtig) und Strandgut bitte mitbringen!
Donnerstag
09.30 – 10.30 Uhr
Kreativ mit Katja (nicht am 16. Juli)
Für Kinder ab 6 J. – ohne Begleitung. Papierbasteln: Fischmobile, Schnecke aus Papier mit Krepp … Einlass erst kurz vor Kursbeginn – ohne Eltern! Max. 8 Teilnehmer, 4,00 €.
11.00 – 12.30 Uhr
Untersetzer mit Bügelperlen basteln (nicht am 16. Juli)
Für Kinder ab 9 J. ohne Begleitung. Einlass erst kurz vor Kursbeginn – ohne Eltern! Max. 8 Teilnehmer, 6,00 €.
14.30 – 16.00 Uhr
Serviettentechnik  (nicht am 2. und 9. Juli)
Für Kinder ab 9 J. – ohne Begleitung. Einlass erst kurz vor Kursbeginn – ohne Eltern! Max. 8 Teilnehmer, 8,00 €.
16.30 – 17.30 Uhr
Muschelkästchen, Leuchttürme und vieles mehr aus Holz  (nicht am 2. Juli)
Für Kinder ab 6 J. – ohne Begleitung! Max. 8 Teilnehmer, 6,00 € pro Werkstück.
Freitag
9.30 – 10.30 Uhr
Muschelkästchen, Leuchttürme und vieles mehr aus Holz (nicht am 17. Juli)
Für Kinder ab 6 J. – ohne Begleitung! Max. 8 Teilnehmer, 6,00 € pro Werkstück.
11.00 – 12.30 Uhr
Maritimer Stoffdruck (nicht am 17. Juli)
Für Kinder ab 4 Jahren in Begleitung. Ihr bedruckt und bemalt euch eine Stofftasche, ein Federmäppchen oder ein mitgebrachtes T-Shirt, 6,00 €.
14.30 – 15.30 Uhr
Muschelkästchen, Leuchttürme und vieles mehr aus Holz
Für Kinder ab 6 J. – ohne Begleitung! Max. 8 Teilnehmer, 6,00 € pro Werkstück.
16.00 – 17.00 Uhr
Kreativ mit Katja (nicht am 17. Juli)
Für Kinder ab 6 J. – ohne Begleitung. Max. 8 Teilnehmer, 4,00 €.

Wieder da: „JAM“ im Sommer

Aktuelles aus dem „Jugendhaus am Meer“
Was läuft? Das JAM – endlich. Mit dem Corona-Shutdown mehrere Monate geschlossen, ist das „Jugendhaus Am Meer“ seit dem 23. Juni wieder geöffnet, zunächst ausschließlich für Langeooger Jugendliche. Die vorläufigen Öffnungszeiten sind (bis zu den Langeooger Sommerferien) auf dienstags bis freitags von 15 bis 18 Uhr festgelegt. Abstand und Mundschutz sind selbstverständliche Etikette. Aktuell dürfen maximal zehn Personen gleichzeitig ins Jugendhaus. Daher bittet Leiterin Tina Seppelt um frühzeitige Anmeldung (Tel. 04972/693-190, E-Mail: t.seppelt@langeoog.de). „Sollte sich die Lage weiter entspannen, können die Öffnungszeiten eventuell erweitert werden.“
Ferienpass-Aktion
Noch Anfang Juni ließ Covid-19 daran zweifeln, ob Ferienpass-Aktionen in diesem Jahr überhaupt möglich sind. „Jetzt aber ­gehen wir optimistisch in die Planung“, berichtet Tina Seppelt vom Jugendhaus, das in diesem Jahr – in Kooperation mit Mark Mikoteit aus der Kindertagestätte „Wichtelnüst“ – die komplette Planung und Organisation in der Hand hat. Mit Hochdruck feilt das Team, dabei immer die neuesten Hygienerichtlinien im Blick, am Programm. „Geplant sind verschiedene Angebote, aber auch Erlebnisgutscheine für Aktivitäten wie Trampolin, Minigolf, Kino oder Meerwasserbad“, verrät Tina Seppelt.
Neu ist das Betreuungsangebot „1, 2, 3 – sei dabei!“ vom 11. Juli bis 8. August: In vier Wochenblöcken steht jeweils an drei Tagen ein Thema wie etwa Meer, Natur oder Abenteuer im Mittelpunkt. Immer dienstags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr heißt es für Kinder von sechs bis elf Jahren: Kreativität mit Spiel und Spaß! Im Teilnahmebeitrag von 5,– Euro pro Tag sind Frühstück, Mittagssnack und eine Teezeit enthalten. Für die Planung wird um Anmeldung bis zum 5. Juli per Mail an t.seppelt@langeoog.de gebeten.
„Ausflüge ans Festland entfallen in diesem Jahr, da Gruppenfahrten derzeit nicht gestattet sind“, erklärt JAM-Leiterin Tina Seppelt. Es gebe aber Überlegungen, die Fahrt zum Tierpark Jaderberg oder Heidepark Soltau im Herbst nachzuholen, sofern dies möglich sei. – Unverändert bleibt die Bitte um Spenden: „Sie sind wichtig, um allen Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an unserem Programm zu ermöglichen.“ Die Bankverbindung lautet: DE60 2855 0000 0000 0051 99, Stichwort: Ferienpass 2020. Willkommen sind zudem freiwillige Helfer, die bei einem Projekt oder mit einem Angebot helfen möchten, den Ferienpass noch bunter zu gestalten..
Di-Mi-Do-Kurse im JAM
Kreativkurse im Sommer, auch für Gäste, sind seit Ende Juni möglich. Die Kurse finden dienstags bis donnerstags (Di-Mi-Do) statt. Am Dienstag lockt der „kreative Vormittag“ mit allem, was im JAM schöpferisch gefertigt werden kann – vom Anker aus Holz über maritime Mobiles bis zum romantischen Windlicht.  „An die Planken, fertig, los“ heißt es am Mittwoch, wenn kleine Holzplanken auf zünftige Bemalung warten. Und bei „Paracord“ am Donnerstag werden coole Armbänder und Schlüsselanhänger aus Leder und Paracord (Parachute Cord = Fallschirmleine) geknüpft.
Bis zum 10. Juli laufen die Kurse vormittags von 10 bis 12 Uhr, während des Ferienpass-Betreuungsangebotes (11. Juli bis 8. August) finden sie von 18 bis 20 Uhr statt. Die Teilnehmerzahl ist auf zehn Personen begrenzt, eine verbindliche Anmeldung (nur per Mail: t.seppelt@langeoog.de) daher erforderlich; diese gilt erst mit der Bestätigung durch das JAM. -köp/ut-