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„Einfach ausprobieren!“

Kurkantor Hermann Wilhelmi lädt zu den Proben des SpontanChors ein –
Crossover-Konzert am 28. Juli in der Inselkirche

Zum wiederholten Mal ist der Oberstudienrat Hermann Wilhelmi aus dem hessischen Laubach als Kurkantor auf Langeoog und damit als Urlaubsvertretung für Inselkantorin Noémi Roh-loff für die musikalische Untermalung der Gottesdienste und Andachten der evangelischen Inselkirchengemeinde zuständig.
Als passionierter Chormusiker lädt der Organist und Dozent des Hessischen Sängerbundes und Chorleiter mehrerer Chöre sangesfreudige Urlauber und Einheimische am Samstag, 13. Juli um 20 Uhr ins „Beiboot“ zu einer „SpontanChor-Probe“ für den Predigtgottesdienst am darauffolgenden Sonntag ein.
Und wie schon in den Vorjahren übernimmt Hermann Wilhelmi die musikalische Leitung bei den Proben für das SpontanChorProjekt mit Liedermacher und Kurpastor Clemes Bittlinger am Sonntag, 21. Juli, das um 20 Uhr in der Inselkirche präsentiert wird. Geprobt wird am 19. und 20. Juli jeweils ab 20 Uhr im „Beiboot“.
Instrumental-musikalische Einstimmungen auf den Tag gibt der Preisträger des Orgelwettbewerbs der EKHN von 2014 am 9. und 16. Juli jeweils um 11 Uhr während der „OrgelMomente“ in der Inselkirche.
Für Hermann Wilhelmi sind das Orgelspiel wie auch die Tätigkeit als Chorleiter ein schönes Hobby neben seiner Tätigkeit als Musiklehrer in Gießen: „Wir singen und musizieren viel, in meinem Chor singen achtzig bis 120 Kinder, weitere sieben Chöre von fünf Vereinen an vier Abenden stehen unter meiner Leitung.
Ich mag vielseitige Tätigkeiten und spiele neben Bach und Mendelssohn auch Jazz, Rock und Pop auf der Orgel und begleite Instrumentalisten und Sänger. Sonst spiele ich in Konzerten, für A-Kantoren oder auch auf Dorf-Orgeln“, fasst der umtriebige Kurkantor sein musikalisches Schaffen zusammen. Auch auf Langeoog will der 57-Jährige sein Publikum und Freizeitsänger für die Musik begeistern: „Auf die Spontan-Kantorei freue ich mich jedes Jahr neu, das ist immer spannend, wer so alles kommt“, sagt er und rät zum Besuch der Chorproben im Beiboot: „Einfach ausprobieren!“

Crossover-Konzert: Musik für Violine und Orgel

„Da ist für jeden Geschmack etwas dabei“, ist sich Hermann Wilhelmi sicher, wenn er über das Crossover-Konzert für Violine und Orgel spricht, das er am 28. Juli gemeinsam mit der Violinis­tin Friederike Bruhn – Diplom-Musikpädagogin aus Ammersbek und seit 2015 Konzertmeisterin des Hamburger Haydn-Orches-ters – in der Inselkirche geben wird: „Violinmusik mit schmach- tender Romantik wie „Salut d’amour“ von Elgar oder der Sicilienne von Gabriel Fauré, ergänzt von fröhlichem Irish Folk, eröffnet mit edlem Barock von Bach für Violine solo wird umrahmt von der Orgel: Bachs großes und spielfreu-diges Präludium und Fuge a-moll BWV 543 wechselt mit Frauenpower der Jubilarin Clara Schumann in einer eigenen Bearbeitung im Kontrast mit einem der schwärmerischsten, virtu-osen Violinsonatensätze Robert Schumanns. Der große Klang der Kathedralen lebt auf mit César Francks Choral Nr.3 a-moll und der Toccata F-Dur von Charles Marie Widor aus der 5. Orgelsinfonie“, fasst er begeistert das Programm zusammen.
Das Crossover-Konzert am Sonntag, 28. Juli in der Inselkirche beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende für die Stiftung „Musik auf Langeoog“ gebeten. -sbo-

Zwischen Himmel und Erde

Gitarrenkonzert mit Paolo Patané am 27. Juli um 20.30 Uhr in der kath. Kirche St. Nikolaus

Es ist ein Gedicht, wenn Paolo Patané zu seiner spanischen Gitarre greift und seine Eigenkompositionen zu Gehör bringt. Für ihn ist Musik Poesie, in die viel Autobiographisches und auch Philosophisches eingebunden ist. Was immer sich zwischen Himmel und Erde abspielt – der Esenser Künstler verleiht dem Geschehen Töne; mal heiter, mal melancholisch, angesiedelt in der Musikkultur unterschiedlichs-ter Weltgegenden, virtuos ins Hier und Jetzt geholt. Paolo Patané wurde auf Sizilien geboren, lebt aber seit seiner Kindheit in Ostfriesland. Seine Liebe zur Musik entdeckte er schon früh, begann mit Cello-Unterricht, wechselte aber schon bald zur Gitarre, die ihn seitdem nicht mehr losgelassen hat. Der Weg führte von Rock und Pop hin zur Eigenkomposition. Im Zuge zahlreicher Konzerte in Ostfriesland und auf den ostfriesischen Inseln hat der Gitarrist und Interpret sich mittlerweile einen großen Bekanntheitsgrad erworben und eine treue Fangemeinde aufgebaut. Das Konzert „Zwischen Himmel und Erde“ am Samstag, 27. Juli, in der kath. Kirche St. Nikolaus, beginnt um 20.30 Uhr. Der Eintritt ist frei – um eine Spende wird gebeten.

Himmlische Gitarrenklänge

Konzert mit dem „FineArts“-Gitarrenduo am 22. Juli in der katholischen Kirche St. Nikolaus

Das Gitarrenduo „FineArts“ mit den Konzert-Gitarristen Tobias Metzmacher (Münster) und Thomas Schettki (Gelsenkirchen) entführt in seinem aktuellen Programm die Zuhörer nach Spanien. Mit Werken von Isaac Albéniz, Enrique Granados und Manuel de Falla werden die wichtigsten Meister der spanischen Romantik zu Gehör gebracht. Weiter geht es dann ins 20. Jahrhundert. Die beiden Musiker betonen, dass es sich bei den modernen Werken um „klingende Musik handelt“. Sie schlagen hier ein Crossover zum Jazz und Pop: Werke aus Südamerika, eine eigene Bearbeitung eines Stückes von Ralph Tow­ner, ein Werk Chelso Machados aus Brasilien sowie des Kubaners Leo Brouwer, der Songs von den Beatles in seine eigene Tonsprache für zwei Gitarren überführt hat. Die Idee zur Gründung eines festen Gitarrenduos mit Thomas Schettki kam Tobias Metzmacher 20 Jahre nach dem gemeinsamen Studium an der Musikhochschule in Münster. Schnell stellten beide fest, dass es im Hinblick auf die Auffassung zur Gitarre und zur Musik große Übereinstimmung gab. Von Anfang an stand das „miteinander Musizieren“ im Vordergrund. Nach erfolg- reichem Hochschulabschluss konzertierte Tobias Metzmacher sol­is­tisch sowie in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen deutschlandweit als auch im Ausland. Thomas Schettki hatte die Gitarre zunächst als Folkinstrument für sich entdeckt. Später aber faszinierten ihn die Klangschönheit und Klangvielfalt der klassischen Gitarre so sehr, dass er ein Musikhochschulstudium an der Folkwang-Hochschule Essen und der Hochschule für Musik Detmold/Münster absolvierte. Am Montag, 22. Juli, gastiert das Duo „FineArts“ mit dem Konzert „Himmlische Gitarrenklänge“ in der kath. Kirche St. Nikolaus. Beginn ist um 20 Uhr, Eintritt 15,– Euro, erm. 10,– Euro, Karten an der Abendkasse.

Musik und Texte mit Tiefgang

Kurpastor Clemens Bittlinger stellt im Konzert sein neues Album vor

Clemens Bittlinger entspricht so gar nicht der landläufigen Vorstellung von einem Pfarrer: Der evangelische Theologe und Kommunikationswirt verknüpft seit rund 30 Jahren seine Passion, die Musik, als Beauftragter für Mission und Ökumene mit seinem Kirchenamt – und das professionell. Jährlich steht er bei etwa hundert Konzerten auf der Bühne. Die CDs des Liedermachers finden reißenden Absatz. Mehr als 300.000 verkaufte Tonträger machen ihn zu einem der erfolgreichsten Interpreten seines Genres. Mit seinen Texten legt er gern den Finger in die gesellschaftlichen Wunden. In allen spiegelt sich sein Bekenntnis zum Christentum wider.
Doch nicht nur die Musik ist eine Leidenschaft von Clemens Bittlinger – auch Langeoog hat es ihm angetan. Und so wird er vom 4. bis 25. Juli zum nunmehr achten Mal als evangelischer Kurpastor auf der Insel sein. „Langeoog entspannt. Man bewegt sich zu Fuß, per Rad oder mit dem Pferd und findet selbst zu hoch frequentierten Urlaubszeiten immer ein Fleckchen am Strand, wo man seine Ruhe hat. Ich habe Muße zu lesen, ins Kino zu gehen und mit der Familie zusammen zu sein. Und es gibt viele kulinarische Köstlichkeiten – die leider gar nicht gut sind für meine Figur“, verrät er die Gründe dafür.
Selbst die Arbeit als Kurpastor sei von Urlaubsatmosphäre gekennzeichnet: „Man merkt, dass die Leute sich bewusst Zeit nehmen, über ihr Leben nachzudenken. Die Urlaubergemeinde ist offen für Anregungen“, so Bittlinger. Und die will er ihr nicht nur während der Gottesdienste am 7., 14. und 21. Juli geben, sondern auch bei den Proben und dem Auftritt eines Spontanchores. „Jedes Jahr kommen zwischen 20 bis 30 Urlauber zusammen und üben unter der Leitung von Kurkantor Hermann Wilhelmi Lieder für ein gemeinsames Konzertprojekt.“ Das kommt am 21. Juli ab 20 Uhr in der Inselkirche zur Aufführung und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Ich-bin-Worte Jesu“.
Neben einem Kinder- und Familienkonzert am 17. Juli wird Clemens Bittlinger einen weiteren Auftritt haben. Am 7. Juli stellt er ab 20 Uhr sein neues Album „Bleibe in Verbindung“ vor. „Das ist mein bislang bestes Soloalbum“, ist der Liedermacher überzeugt. „In einem der 14 neuen Stücke habe ich mir beispielsweise erlaubt, einen neuen Text auf die Nationalhymne zu schreiben. Und weil ich in meinen Liedern so viel zu sagen habe, habe ich auch gleich noch bei einem Ausflug zum Poetry Slam ein 200 Seiten starkes Buch dazu geschrieben. Daraus werde ich während des Konzertes auch auszugsweise lesen.“    -sbo-

Dreirad-Tour zum 60. Geburtstag

„Brot für die Welt“-Mobil macht Station am „Beiboot“

Auch 60 Jahre nach der Gründung von „Brot für die Welt“ bleibt das Hilfsprojekt der evangelischen Kirche aktuell wie eh und je. Grund genug für eine informative und unterhaltsame Jubiläumstour durch die 48 Kirchenkreise der Landeskirche Hannover. Am Freitag, 19. Juli, macht das Aktionsmobil – ein italienischer Kleinlieferwagen „Ape“ – Station am Gemeindezentrum „Beiboot“. Die evangelische Kirchengemeinde der Insel will dem „Brot-Dreirad“ mit einem bunten Rahmenprogramm einen herzlichen Empfang bereiten. Neben vielen Informationen über „Brot für die Welt“, über das Engagement der Insel-Gemeinde für die Aktion und über das eigene Projekt in Burkina Faso erwartet die Besucher auch Erfrischendes und Köstliches in einem FairCafé. Die neue Superintendentin im Kirchenkreis Harlingerland, Eva Hadem, wird die Gelegenheit für einen Besuch der Inselkirchengemeinde nutzen. Inselpfarrer Christian Neumann freut sich wie das „Brot-Team“ auf die Begegnung mit den Menschen und darauf, in der Ruhe der Urlaubszeit, mit ihnen über die Themen der Einen Welt ins Gespräch zu kommen.   -sbo-

„Ich-bin-Worte Jesu“

Konzert mit Liedermacher Clemens Bittlinger und einem
Projektchor am 21. Juli in der Inselkirche

Die sieben „Ich-bin-Worte Jesu“ gehören zu den schönsten und anschaulichsten Texten der Bibel. Bereits zu Lebzeiten war Jesus von Nazareth den Menschen ein Rätsel. Einmal, so berichtet die Bibel, fragte Jesus seine Freunde: „Für wen halten mich die Menschen?“ Sie sagten zu ihm: „Einige für Johannes den Täufer, andere für Elia und wieder andere für sonst einen Propheten.“ Da fragte er sie: „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ Simon Petrus antwortete ihm: „Du bist der Messias“ (NT, Mk 8, 27ff, Einheitsübersetzung).
Ü̈ber die Jahrhunderte hinweg gab es immer wieder die unterschiedlichsten Spekulationen darüber, wer dieser Jesus aus Nazareth nun wirklich war. Wie spannend also, wenn Jesus von sich selbst spricht und uns in sieben prägnanten Bildern teilhaben lässt an seinem Geheimnis: „Ich bin …“
Dieses Konzert geht nun auf humorvoll-nachdenkliche Weise entlang an den sieben „Ich-bin-Worten Jesu“ aus dem Johannes Evangelium und entfaltet diese in ihrer Tiefe und spirituellen Schönheit. Ein Konzert, bei dem auch das Publikum immer wieder gefragt ist, kräftig mitzusingen.
Der Abend mit Clemens Bittlinger in der Inselkirche findet im Rahmen seines Kurpastorats auf Langeoog statt. Unterstützt wird die Veranstaltung von einem Projektchor, der einige Lieder mit seinem mehrstimmigen Gesang übernehmen wird. Jeder Urlauber mit Chorerfahrung ist herzlich dazu eingeladen, im Chor mitzuwirken. Die Chorproben unter der Leitung von Kurkantor Hermann Wilhelmi finden am Freitag, 19. Juli und Samstag, 20. Juli statt, jeweils von 20.00 bis ca. 22.00 Uhr im „Beiboot“.
Das Konzert „Ich-bin-Worte Jesu“ am Sonntag, 21. Juli beginnt um 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende für die Stiftung „Musik auf Langeoog“ gebeten. -ut-

„Das Leben der Lale Andersen“ und eine „Musikalische Reise um die Welt“

Konzertabende mit Stefanie Golisch am 16. und 18. Juli im Ferien- und Tagungszentrum Bethanien Langeoog

Die Bremer Mezzosopranistin Stefanie Golisch ist wieder im Hotel Bethanien auf Langeoog. Bekannt geworden ist Stefanie Golisch auf Langeoog durch den biografischen Liederabend „Li-li Marleen – Das Leben der Lale Andersen in Musik und Texten“. Nun lädt das Hotel Bethanien am Dienstag, 16 Juli, erneut zu diesem Konzert ein, Beginn 20 Uhr. Ein Liederabend unter dem Motto „Musikalische Reise um die Welt“, steht am Donnerstag, 18. Juli, 20 Uhr auf dem Programm. Beim Grillabend auf der Schwedenhausterrasse am Freitag, 12. Juli ab 18 Uhr heißt es wieder „Gemeinsam fröhlich singen mit Stefanie Golisch“. Schon in früher Kindheit erhielt Stefanie Golisch ihre musikalische Grundausbildung in den Fächern Gesang, Klavier und Querflöte. Nach ihrem abgeschlossenen Schulmusik- und Germanistikstudium an der Musikhochschule und Universität Heidelberg/Mannheim wechselte sie zum Gesangsstudium an die Hochschule für Musik Dresden. Neben einer sehr regen Konzerttätigkeit war und ist Stefanie Golisch immer wieder in verschiedenen Opern- und Musicalproduktionen zu hören. So übernahm sie u. a. in Dresden die Partie des Hänsels in „Hänsel und Gretel“, in Italien sang sie den Sextus in Mozarts „La clemenza di Tito“ und in Bayreuth das Rosenrot in „Schneeweißchen und Rosenrot“. Am Staatstheater Braunschweig und an der Hamburger Kammeroper spielte die Künstlerin Golisch über 40 Mal die Rolle der Cenerentola in Rossinis gleichnamiger Oper. Zudem führten Gastverträge sie an das Staatstheater Oldenburg und an das Stadttheater Flensburg. – Heute ist sie als Sängerin und Entertainerin unterwegs und weilt im Monat Juli für zwei Wochen im Hotel Bethanien auf Langeoog. -ut-

„Stark in Höhen und Tiefen“

Geistliche Abendmusik für Sänger und Bläser 
am 14. Juli um 20.00 Uhr in der Inselkirche

Eine Geistliche Abendmusik erklingt am Sonntag, 14. Juli, in der Inselkirche Langeoog. Mitwirkende sind Bläserinnen und Bläser des Evangelischen Posaunenwerkes Bremen unter der Leitung von Landesposaunenwart Rüdiger Hille. Das Posaunenwerk gehört zur Bremischen Ev. Kirche. Die Posaunenchöre sind ein wichtiger Teil der Kirchenmusik. In ganz Deutschland gibt es ca. 7000 ev. Posaunenchöre, davon in Bremen 40 Chöre, in denen rund 500 Bläserinnen und Bläser musizieren.
Das Ev. Posaunenwerk Bremen besucht alle drei Jahre im Rahmen einer sich großer Beliebtheit erfreuenden Bläserfamilienfreizeit die Insel Langeoog. Die Bläsergruppe ist dann zu Gast im Haus Meedland, dem Freizeitheim der Bremischen Ev. Kirche. Während ihres Aufenthaltes vom 4. bis zum 17. Juli bereiten die 23 BlechbläserInnen ein Konzertprogramm vor, das sie am Sonntag, 14. Juli in der Inselkirche präsentieren. Die Geistliche Abendmusik steht unter dem Motto „Stark in Höhen und Tiefen“ und bietet ein farbiges Programm mit alter und neuer Musik zum Zuhören und auch zum Mitsingen. Zu Gehör kommen unter anderem Werke von Michael Praetorius, Floriano Canale, Michael Schütz und Reinhard Gramm.

Der Konzertabend in der Inselkirche beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine Kollekte für die Stiftung „Musik auf Langeoog“ wird herzlich gebeten. -ut

Poesie und Magie bei Kerzenschein

Zauberkünstler Jan Jokim ist am 10. Juli um 20 Uhr zu Gast im Beiboot

Die Inselkirchengemeinde und St. Nikolaus laden insbesondere Seniorinnen und Senioren zu dieser vergnüglichen Stunde mit dem überregional bekannten Zauberkünstler Jan Jokim ein. Sein neues Programm richtet sich an alle, die sich die Freude am Zuhören und das Staunen über zauberhafte Effekte bewahrt haben. In der Kombination von Vorlesen und Vorzaubern können die Zuhörerinnen und Zuhörer sowohl den Texten lauschen als auch sich von den dargebotenen Kunststücken verzaubern lassen – eine anspruchsvolle Mischung aus Poesie und Magie … Jan Jokim studierte nach seinem Abitur Theologie und Rechtswissenschaften und arbeitete bis zu seiner Pensionierung als Ministerialbeamter. Vor 37 Jahren bestand er die Prüfung als Zauberkünstler und ist seitdem u.a. Mitglied des Magischen Zirkels von Deutschland e.V., der internationalen Vereinigung professioneller Zauberkünstler. Er ist verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter und vier zauberhafte Enkelkinder. Live erleben können Sie Jan Jokim mit seinem neuen Programm am Mittwoch, 10. Juli, im Beiboot der Inselkirchengemeinde. Beginn ist um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

„Alles außer Mikado“ und „Espenlaub“

Autorenlesungen mit Jürgen Mette am 9. und 11. Juli im VCH Hotel Bethanien.

Jürgen Mette ist ein evangelischer Theologe im Ruhestand. Fünfzehn Jahre lang hat er die Stiftung Marburger Medien geleitet. Durch eine Parkinsonerkrankung ging er früher in den Ruhestand und hat nun Zeit zum Schreiben. In „Alles außer Mikado. Leben trotz Parkinson“ beschreibt er seinen Umgang mit der Krankheit Parkinson. Als Jürgen Mette während eines Fernsehdrehs mehrfach von einem unkontrollierten Zittern überfallen wird, ahnt er, dass mehr als Kälte und Erschöpfung dahinterstecken. Eine Reihe ärztlicher Untersuchungen bringt schließlich die deprimierende Gewiss- ­heit: Parkinson ist in sein Leben getreten. Ein Leben, das vorher bestimmt war durch sein hohes Maß an Energie, Lebensfreude und einen vollen Terminkalender, wird nun von der unheilbaren Krankheit beeinflusst. Am Dienstag, 9. Juli, 20 Uhr, erzählt Mette von seinem ereignisreichen Leben und liest im VCH Hotel Bethanien aus seinem Buch „Alles außer Mikado“. In „Espenlaub“ geht es um einen dramatischen Kampf zwischen Hoffnung und Resignation, um Liebe und Treue, um Berufung und Erfüllung. Der Bergbauer Toni Hinter­egger wächst als Waisenkind in den Südtiroler Bergen auf. Mit 18 Jahren lernt er Evi Stocker kennen, die Liebe seines Lebens. Als diese von ihren Eltern zum Medizinstudium nach England geschickt wird, bricht Tonis Welt zusammen. Zudem muss er mit einer schockierenden Diagnose fertigwerden: Parkinson. Für beide beginnt ein dramatischer Kampf zwischen Hoffnung und Resignation, um Liebe und Treue, um Berufung und Erfüllung. Am Donnerstag, 11. Juli, 20 Uhr, im VCH Hotel Bethanien liest er aus seinem Heimatroman „Espenlaub“.