Alle Beiträge von de Utkieker

Piano Boogie Woogie

Solo-Konzert mit dem Pianisten Frank Muschalle
am 27. Dezember im „Haus der Insel“

Frank Muschalle ist seit über 20 Jahren in ganz Europa auf Tournee und zählt mittlerweile zu den international gefragtesten Boogie Woogie Pianisten. Er spielte in ganz Europa, den USA und Nordafrika. Auch war er zu Gast bei zahlreichen renommierten Festivals, darunter bei „Stars of Boogie Woogie“ im Konzerthaus in Wien. Geboren 1969, entdeckte er nach 11 Jahren klassischen Klavierunterrichts mit 19 den Boogie Woogie für sich. Von da an widmete er sich ausschließlich dem Studium  dieser Musik, Musikalisch beeinflusst haben ihn das Boogie Woogie Trio Ammons, Johnson, Lewis, aber auch Pianis­ten wie Axel Zwingenberger, Little Brother Mont­gomery oder Cow Cow Davenport. 1995 erschien die Debut-CD „Great Boogie Woogie ­News“ bei dem Wiener Label Document Records. Es folgte eine Tournee durch Österreich zusammen mit der Mojo Blues Band und Red Holloway sowie gemeinsame Konzerte mit Axel Zwingenberger und Vince Weber. „Seine exzellente Technik versteht der Berliner ideenreich einzusetzen, das beweist er nicht nur auf zahllosen Solo-Konzerten, sondern seit 1993 auch mit seinem Trio. Ob schnell, ob Midtempo, ob bluesig-schlendernd … ein kompakt-swingendes Naturereignis“, schreibt Thorsten Meyer in der Fachzeitschrift „Jazzpodium“.
Der Boogie-Woogie ist ein Solo-Klavierstil, entstanden im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts in den USA. Vorläufer war der sogenannte Barrelhouse Piano, ein einfacher ländlicher Klavierstil, den schwarze Bluesmusiker von der Gitarre auf das Klavier übertrugen. In den 30er und 40er Jahren wurde der Boogie Woogie regelrecht zur Popmusik.
Am Freitag, 27. Dezember, konzertiert Frank Muschalle auf Langeoog im „Haus der Insel“. Die Veranstaltung beginnt um 20.00 Uhr. Karten an der Tourist-Info/Rathaus, 15,– /8,– Euro, Restkarten zzgl. 2,– Euro an der Abendkasse. Online-Ticket-Buchung: www.langeoog.de. -ut-

Gottes Friede fängt an …

Krippenspiel am 24. Dezember, 15 Uhr in der Inselkirche 

Alle Jahre wieder zieht das Krippenspiel unzählige Besucher an Heiligabend in die evangelische Inselkirche Langeoog. Denn für viele Kinder und Familien ist das Krippenspiel der Höhepunkt des Kirchenjahres.
Der Inhalt der Weihnachtsgeschichte ändert sich zwar nicht, doch kann man sie jedes Jahr neu verpacken und interpretieren. Das diesjährige Krippenspiel handelt vom Frieden Gottes, der zu den Menschen durch die Geburt Jesu kommt. Der Titel lautet: „Gottes Friede fängt an … mit Menschen an der Krippe“.
Gleich zu Beginn unterhalten sich die vier Evangelisten im Altarraum über den Frieden und Gottes Wort als lebendige Botschaft. Im Spielstück selbst sind die unterschiedlichen Figuren jedoch „unfriedlich“ unterwegs. Während die Hirten aus Unzufriedenheit den Aufstand gegen die römischen Soldaten planen, ihnen die Schwerter wegnehmen und die Schafe für sich behalten wollen, wollen die drei Könige die Ersten an der Krippe beim neugeborenen König sein. Sie erhoffen sich, dadurch noch reicher zu werden. Ihnen tritt jeweils ein Engel in den Weg, der ihnen aufzeigt, dass sie auf dem Holzweg sind …
Nach den Herbstferien begannen unter Leitung von Inselpastor Christian Neumann und seinem Team die Vorbereitungen. 23 Jungen und Mädchen zwischen drei und 10 Jahren lernen seitdem eifrig ihre Texte. Geprobt wird jeden Freitag. „Sprechrollen waren diesmal sehr begehrt“, freut sich Pastor Neumann über die Begeisterung, mit der die kleinen Darsteller bei der Sache sind und verspricht: „Alle werden zu Gehör kommen.“ -reh-

Überraschendes zur Weihnachtszeit 

Kurseelsorgerin Heidemarie Langer liest aus ihrem Buch
„Versteckte Geschenke“

Die Weihnachtszeit hat die freiberufliche Theologin und Kommunikationsberaterin Heidemarie Langer diesmal zum Zeitraum ihrer erneuten Tätigkeit als Kurseelsorgerin gewählt. Die Wahl-Hamburgerin wird nicht nur am 22. Dezember ab 10 Uhr durch den Gottesdienst führen, sondern mit der evangelischen Inselgemeinde auch gemeinsam die Christmette am Heiligen Abend ab 22.30 Uhr feiern. Am 29. Dezember steht das Christfest mit Weihnachtsliedern um 10 Uhr in ihrem „Dienstplan“. Und auch die Seelsorge liegt ihr „zwischen den Jahren“ am Herzen.Im Gepäck hat Heidemarie Langer diesmal ihr Buch „Versteckte Geschenke – Kalendergeschichten von Advent bis Heilige Drei Könige“. Aus ihm wird sie am 21. Dezember ab 17 Uhr im „Beiboot“ lesen.
Die Zuhörer erwartet manches Überraschende, in dem sich die Weihnachtsbotschaft widerspiegelt: „Wer die Tür zu einem Morgen aufstößt, kann täglich Erstaunliches entdecken, vielleicht Erfreuliches, Ergreifendes.“ Heidemarie Langer hat solche Ereignisse in kurzen Erzählungen niedergeschrieben und mit passenden Bibelworten und Liedversen ergänzt.
Die Lesung steht in einer Reihe mit ihren Vorträgen, die sie im Sommer und in den Vorjahren im evangelischen Gemeindezentrum hielt. Denn die Kurseelsorgerin hat nach dem Studium der Theologie, Anglistik, Kommunikationswissenschaften und Gestalt-Therapie einen Ansatz im Bibliodrama entwickelt, mit dem sie alte Bibeltexte lebendig werden lässt. „Ich habe biblische Geschichten mit Menschen gespielt und meditiert. Dabei kommen das Wissen der Menschen und der alte Text zusammen, so dass man diesen nachempfinden und seine Bedeutung im Hier und Jetzt erfassen kann. Der Text bewegt uns und wir bewegen den Text“, erläutert Heidemarie Langer.    -sbo-

„So was kannte ich noch nicht“

Kurseelsorge hielt ungewöhnliche Erlebnisse für Heiko Limburg vor

Mit Heiko Limburg übernimmt im Februar ein Mann mit einem nicht alltäglichen Hobby die Kurseelsorge auf Langeoog: Nachdem er sich nach 29 Jahren als Pfarrer von seiner Gemeinde in Holzminden in den Ruhestand verabschiedet hatte, begann er eine einjährige Ausbildung und legte ein Schifferpatent ab. Damit war der Grundstein für die Erfüllung eines langgehegten Traums erfüllt. Denn Heiko Limburg wollte Fährmann werden.
„Ich habe eine Gierseilfähre in Polle an der Weser bedient“, erinnert sich der heute 72-Jährige. Oft hatte er als Passagier mit seinen Kindern auf dieser Fähre übergesetzt und dabei Spaß an der Sache gefunden. Drei Jahre lang beförderte Limburg schließlich als Fährmann mithilfe der Strömung Ausflügler von Ufer zu Ufer. „Dann wurde mir die Zeit zu knapp und ich habe diese Aufgabe zugunsten meiner zehn Enkel aufgegeben“, erzählt er. Lange hielt es der pensionierte Pastor jedoch nicht ohne „Job“ aus: Er kommt nun bereits zum dritten Mal als Kurseelsorger nach Langeoog. Seine Aufenthalte waren für ihn stets ereignisreich. „Einmal mussten wir auf die Gäste einer Taufe warten, weil sie wegen Eisgangs erst verspätet übersetzen konnten. Es hat Spaß gemacht, mich auf diese für mich ungewöhnliche Gegebenheit einzulassen. Ein anderes Mal habe ich die älteste Einwohnerin Langeoogs beerdigt. Sie wurde mit dem Pferdewagen abgeholt und ich bin mit der Trauergesellschaft hinter dem Wagen her gegangen. So etwas kannte ich bis dahin nicht. Und obwohl es ein trauriger Anlass war, war dies doch eine schöne Erfahrung für mich. Es hat mich auf den Gedanken gebracht, dass auch ich einmal bei meiner eigenen Beerdigung mit einem Pferdewagen durch den Ort gefahren werden möchte. Und wieder ein anderes Mal hat mich ein Brautpaar, das gerade standesamtlich geheiratet hatte, spontan um den kirchlichen Segen bei einer Andacht in der Inselkirche gebeten. Auch so was hatte ich bis dahin nicht gemacht“, verrät Heiko Limburg.
In diesem Jahr wird er als Kurpastor mit der Inselgemeinde drei Gottesdienste am 16. und 23. Februar sowie am 1. März feiern. Er freut sich bereits auf die Aufgaben, die auf ihn warten.
Auch die Insel hat es dem evangelischen Theologen angetan: „Meine Frau und ich sind begeistert von Langeoog. Wir wollen unsere freie Zeit nutzen, um am Strand Wind und Wetter zu trotzen. „Ich freue mich schon auf die Spaziergänge – selbst bei Sturm und Regen.“    -sbo-

Spenden für  Frieden schaffende Projekte

Sternsinger werden am 4. Januar auf Langeoog ausgesendet

Hilfsprojekte des Kindermissionswerkes sollen auch im kommenden Jahr mit der bundesweiten Aktion „Dreikönigssingen“ unterstützt werden. Am 4. Januar machen sich dazu auch die Sternsinger auf Langeoog nach dem Aussendungsgottesdienst in der St.-Nikolaus-Kirche auf den Weg von Haus zu Haus, um hierfür Spenden zu sammeln. Im Gegenzug bringen die als Heilige Drei Könige verkleideten Kinder und Jugendlichen den Segenswunsch „20*C+M+B+20“ an den Türen an, mit dem die Häuser der Spender gesegnet werden. Station machen sie dann unter anderem im Rathaus und in der Seniorenresidenz „Bliev hier“.
Bereits am 28. Dezember begeben sich zehn Langeooger Kinder zur bundesweiten Eröffnung der Aktion nach Osnabrück, um den Staffelstern an die Aachener Sternsinger weiter zu geben, deren Bistum das „Dreikönigssingen“ 2020 ausrichtet. Diesmal lautet das Motto „Segen bringen, Segen sein – Frieden! Im Libanon und weltweit“. Zum Hintergrund informiert das Kindermissionswerk: „Seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs im Nachbarland Syrien im Jahr 2011 hat der Libanon rund 1,2 Millionen Flüchtlinge aufgenommen. Diese machen nun etwa ein Viertel der Gesamtbevölkerung aus. Die Bildungs- und Gesundheitsstrukturen des Landes reichen nicht aus, um den Bedürfnissen der geflüchteten Menschen gerecht zu werden. Die Projektpartner der Sternsinger arbeiten vor diesem Hintergrund mit einheimischen Kindern und mit Kindern aus Flüchtlingsfamilien. Ein wichtiges Ziel ist es, Frieden und Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion im Libanon zu fördern. Die Adyan-Stiftung, die 2006 von Christen und Muslimen gegründet wurde, setzt dabei auf Bildung und Dialog. Mit Hilfe der Sternsinger hat Adyan ein Bildungsprogramm für Schulen erarbeitet, das Kindern und Lehrern die gemeinsamen Werte der Weltreligionen sowie Wissen über die eigene Religion und Geschichte vermittelt. Die Organisation bietet auch Kurse in gewaltfreier Kommunikation und respektvollem Umgang miteinander an.
Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst, ein langjähriger Sternsinger-Partner, leistet Hilfe bei der schulischen Integration und der medizinischen Versorgung der Flüchtlinge. Die Caritas Libanon organisiert unter anderem ein Hausaufgaben- und Freizeitprogramm für Kinder unterschiedlicher Herkunft und Religion in der libanesischen Hauptstadt Beirut.“ Mit einer Spende an die Sternsinger können die Langeooger und ihre Urlaubsgäste diese sozialen Projekte unterstützen. (Siehe auch Seite 142).    -sbo-

Neues Klangerlebnis

Neujahrskonzert in ungewohnter Formation

Am 17. Gründungstag der Stiftung „Musik auf Langeoog“ erwartet die Besucher des Neujahrskonzertes ein stimmungsvolles Repertoire aus Weihnachtsliedern und Gospelstücken.
Kantorin Noémi Rohloff hat als Leiterin des Gospel- und des Posaunenchores eigens für dieses Konzert ein abwechslungsreiches Programm zu-sammengestellt. Etwa dreißig Sänger-innen und Sänger des Gospelchores tragen neben Klassikern wie „Kumbaya“, „O when the saints“ und „Shosholoza“ auch neuere Gospels wie „Shine your light“, „Soon be done“ und „Shackles“ vor. Auch Stücke aus dem Repertoire von 2019 werden zu Gehör kommen. Das Publikum wird  die Möglichkeit haben, gleich am ersten Tag des Neuen Jahres mitzusingen. Dabei werden sie vom Posaunenchor „lütt & Groot“ musikalisch begleitet. „Aus Anlass des Gründungstages werden ausschließlich Musiker und Sänger von der Insel mitwirken. Das war uns sehr wichtig“, erklärt Noémi Rohloff.
Am Neujahrstag wird der Posaunenchor ab 20 Uhr gemeinsam mit dem Gospelchor rund um den Altar der Inselkirche Aufstellung nehmen. Das Publikum erwartet somit ein neues Klangerlebnis. Auf eine Schlagzeug-Begleitung muss diesmal verzichtet werden: „Wegen der neuen Formation bleibt kein Platz für das Instrument“, so die Kantorin.
Karten können „zwischen den Jahren“ im Eine-Welt-Laden, in der Sparkasse, bei der Firma Schmidt und an der Abendkasse erworben werden. Der Erlös kommt wie gewohnt der Stiftung „Musik auf Langeoog“ zugute, der unter anderem den Erhalt der Kantorinnenstelle zum Ziel hat.    -sbo-

Sternenjäger – Abenteuer Nachthimmel

Atemberaubender Dokumentarfilm mit der Stimme von
Rufus Beck am 30. Dezember im „Haus der Insel“

Der Sternenhimmel fasziniert die Menschheit seit Anbeginn der Zeit. Der ungetrübte Blick in den Sternenhimmel ist im Zeitalter extensiver Beleuchtung und zunehmender Luftver-schmutzung nur noch in den entlegensten Gegenden möglich. Die international renommierten Astrofotografen Christian Schidlowski, Rohan Fernando, Sebastian Kentner, Johannes Backes und Hannah Leonie Prinzler zieht es an Orte, an denen das Licht unserer   Zivilisation die Sterne nicht verblassen lässt: Sie gehen auf die Jagd nach Meteoritenschauern in den australischen Outbacks, sie reisen auf der Iceroad zu den Polarlichtern Nordkanadas, in die Atacama Wüste und auf die Hochebenen bis über 5000 Meter nach Chile. Weitere Expeditionen führen sie ins winterliche Norwegen auf der Suche nach geheimnisvollen Lichtern und zur totalen Sonnenfinsternis auf die indonesischen Molukken. Auf ihren Reisen treffen die Fotografen auf die Ureinwohner der Regionen und erfahren viel über die Bedeutung des Sternenhimmels in deren Kultur, müssen aber auch immer wieder mit vielen Hindernissen und Widrigkeiten kämpfen und verbringen Nächte in der Wildnis. Belohnt werden die Sternenjäger mit unglaublich schönen Landschaften und den atemberaubenden Himmelsbildern, die sie mit ihren Kameras einfangen. Der Sprecher dieser einzigartigen Reise durch die Nacht ist Rufus Beck.

Beginn des 90-minütigen Dokumentarfilms ist um 17 Uhr. Karten (6,50 Euro/4,50 Euro) in der Tourist-Info im Rathaus oder über die Ticket-Online-Buchung: www.langeoog.de. -ut-
Fotos: ©Universum Filmverleih

„One More Pull“ zum Jahresausklang

Jahresabschlusskonzert „de Flinthörners“ am  29. Dezember im HDI –
Saisonpremiere am 30. März 2020

„Die einen singen Bass, die anderen besser“, lautet ein alter Scherz der „Flinthörners“-Tenöre. Am besten jedoch singen alle gemeinsam. Und zwar am Sonntag, 29. Dezember, wenn der Langeooger Shantychor um 20.15 Uhr sein traditionelles
Jahresabschlusskonzert gibt. Da lautet die Devise: Nix wie hin zum „Haus der Insel“, wo der salzwassererprobte Shantychor um Chorleiterin Elisabeth „Puppa“ Peters im alten Jahr noch einmal in die Vollen geht. In der Kulisse vom Langeooger Strand lassen „de Flinthörners“ mit Seasongs von „Endlos sind jene Meere“ bis „One More Pull“ maritime Lebensfreude durch den großen Saal des HDI strömen.
Fällt nach dem Schlussapplaus der Vorhang, bleibt den sangesfrohen Seebären indes ein erholsamer Winterschlaf verwehrt. Stattdessen heißt es: üben, üben, üben. Denn drei Monate später, genauer am Montag, 30. März (gleiche Uhrzeit, selber Ort), steigt das Premierenkonzert des neuen Programms. Da „de Flinthörners“ 2020 ihren 35. Geburtstag feiern, werden sie sich bestimmt besonders ins Zeug legen. Und viele neue, aber auch altbekannte Shantys präsentieren, um die musikalische Entwicklung des Chores zu demonstrieren. Man darf gespannt sein.
Weiter geht es am Ostermontag, 13. April, ab dann alle 14 Tage montags (Änderungen vorbehalten, siehe Plakataushang) die Saison hindurch. Viel Vergnügen! -ut-

„Laufend geht es besser“

Sieben Jahre TSV-Thalasso-Lauftreff mit Rainer Ballmann

Überhaupt nicht verflixt, im Gegenteil: Blendend läuft es beim TSV-Thalasso-Lauftreff, der im September seinen siebten Geburtstag begehen konnte. Aus der Taufe gehoben wurde er am 19. September 2012 von Sportlehrer Rainer Ballmann, zugleich Lauftreff-Leiter, seiner Lebensgefährtin Patricia Thorburn und dem vom „Dünensingen“ bekannten Herbert Burmester. Seither liegt die gesamte Laufleistung bei derzeit gut 7.500 Kilometern. Was leicht nachzurechnen ist: Der Lauftreff findet ganzjährig zweimal die Woche statt, und die Strecke beträgt zehn Kilometer. Gefeiert wurde der „verflixte“ Jahrestag bei einem Umtrunk mit kleinen Leckereien – alles selbstverständlich sportgerecht – und dem obligaten 10.000-Meter-Lauf.
„Uns geht es laufend besser“, heißt Rainer Ballmanns Wahlspruch. „Der TSV-Thalasso-Lauftreff eignet sich für Anfänger genauso gut wie für Fortgeschrittene“, lädt der Oberstudienrat a.D. und begeisterte Langstreckenläufer zum Mitmachen ein. „Hier laufen Menschen aller Altersgruppen aus ganz Deutschland mit.“ Vereinzelt stoßen auch Läufer/innen aus der europäischen Nachbarschaft hinzu, etwa aus den Benelux-Staaten, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz. „Wir hatten sogar bereits Teilnehmer aus Afghanistan und dem Iran“, teilt Rainer Ballmann stolz mit.
Das Teilnehmerfeld ist bunt gemischt: „Von der Dame mit langem Mantel und Stockschirm – aber ohne Sportschuhe –, bis zum ambitionierten Marathonläufer war schon alles dabei.“ Meist handele es sich aber um engagierte Freizeitläufer, darunter viele Stammurlauber als „Wiederholungstäter“. So wie im August 2019 eine Gruppe der Laufgemeinschaft Burg Wiedenbrück e.V., die sich gern von Rainer Ballmann und Team betreuen ließ (der „Utkieker“ berichtete). Regelmäßig vertreten sind auch Teilnehmer aus Kreisen der Langeooger Ärztefort-bildungen und der Mutter-Kind-Kuren.
Seinen Bekanntheitsgrad erhöhte der TSV-Thalasso-Lauftreff zudem durch die Beteiligung an Großveranstaltungen. Etwa dem Inseltreffen „Insulaner unner sück“, wo sich einmal Baltrums Bürgermeister Berthold Tuitjer auf Langeoog als Marathon-Spezialist entpuppte, oder bei den jährlichen Zugvogel­tagen im Herbst. Ein Muss ist die Mitwirkung an den Langeooger Lauf-Events, vom Osterlauf über den Lions-Lauf bis zum Silves­terlauf. Hierbei empfiehlt sich die regelmäßige Teilnahme am Lauftreff übrigens als ideale Vorbereitung.
Wer mitmachen möchte: Jeden Mittwoch und Freitag trifft man sich um 15 Uhr am Vereinsheim. Gelaufen wird immer, egal, ob bei Sonne oder Regen, ob mit vier oder 40 Teilnehmern. Nach kurzem Aufwärmtraining geht es los: über befestigte Wege und den Strand ebenso wie durch das Wäldchen. Den Abschluss ­bildet eine kleine Dehngymnastik. Neugierige Neuzugänge – ob mit oder ohne Sportschuhe – sind herzlich willkommen. Denn: „Laufend geht’s uns einfach besser.“ -köp-

Kompetenz in dritter Generation

Meisterbetrieb Jan Donner mit 
optimalen Lösungen für Sanitär und Heizung

Seit der Gründung des Betriebes durch Enno Donner 1926 und Weiterführung durch Sohn Theo Donner 1963 hat der Sanitär- und Heizungsbau-Meisterbetrieb auf Langeoog viel erreicht. Der Beweis hierfür sind unzählige zufriedene Kunden. Nach über 90 Jahren, und seit 2002 mit Jan Donner in der dritten Generation, hat sich das Familienunternehmen bis heute stetig weiterentwickelt. Zukunftsorientiert werden Handwerksleis-tungen zu fairen Preisen geboten. Kundenbedürfnisse haben oberste Priorität. Kompetenz, Zuverlässigkeit und Termintreue werden täglich gelebt und sind maßgeblich für den unternehmerischen Erfolg verantwortlich.

Verstärkung gesucht 

Firmenchef Jan Donner beschäftigt aktuell vier Gesellen. Aufgrund der sehr guten Auftragslage werden Auszubildende und neue Mitarbeiter händeringend gesucht. Interessierte können sich telefonisch unter 04972 / 218 oder E-Mail: donner@langeooger.com direkt an die Unternehmensführung wenden.

Breites Leistungsspektrum

Schwerpunktmäßig leistet der Handwerksbetrieb Sanierungs-arbeiten, repariert oder erneuert Heizkessel sämtlicher Fabrikate und übernimmt deren Wartung und Betreuung. Mit professionellem Gerät schnell vor Ort ist das Donner-Team  auch, wenn beispielsweise Abwasserrohre verstopft sind. Ebenso werden Kernbohrungen in Beton und Mauerwerk durchgeführt. Werden Bäder neu konzipiert und installiert, berät der Firmenchef umfassend und individuell. Auf Wunsch besucht Jan Donner gemeinsam mit seinen Kunden auch Badausstellungen in der Region. „Auf diese Weise bekommt der Kunde einen Gesamteindruck vom fertigen Bad.“

„EWE Wärme+“ 

Als Vertragspartner der EWE installiert der Betrieb „Wärme+“-Anlagen. Auf diese Weise erhält der Kunde ohne hohe Anschaffungskosten eine neue Heizungs-anlage. Die EWE sorgt als Eigentümer des neuen Erdgas-Heizgeräts langfristig für die regelmäßigen Wartungen, etwaige Reparaturen und Schornsteinfegerleistungen. „Der Kunde zahlt lediglich pro Monat einen Obolus für das Gerät sowie den jeweiligen Verbrauch“, sagt    Jan Donner. Ein Plus: Mit moderner Brennwerttechnik können ganz nebenbei auch noch bis zu 30 Prozent Heizkosten eingespart werden. Gemeinsam mit Handwerksmeister Jan Donner wählt der Kunde eine Anlage aus, die genau seinen Wünschen und Bedürfnissen entspricht.

Notdienst 

Auch an Wochenenden und Feiertagen lässt Jan Donner seine Kunden nicht „im Regen oder in der Kälte stehen“. Rund um die Uhr erreichbar ist das Unternehmen unter Festnetz 218 oder mobil 0 171 331 3288. -reh-