Alle Beiträge von de Utkieker

Viele Zeichen der Verbundenheit

Ev.-luth. Inselkirche reagiert auf Corona-Virus
Um die Menschen zu schützen und die rasante Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, sind in der evangelisch-lutherischen Inselkirche alle Gottesdienste und Konzerte zunächst bis einschließlich Sonntag, 19. April abgesagt. Dies betrifft auch die Gottesdienste zu Ostern sowie alle Gruppen und Kreise, die sich im Gemeindehaus „Beiboot“ treffen. Ebenso bleibt der Eine-Welt-Laden geschlossen. Damit folgt die Kirchengemeinde den Empfehlungen der Landeskirche Hannover und des Kirchenkreises Harlingerland. Zu den Gottesdiensten an Sonn- und Festtagen werden die Glocken jedoch weiterhin um 10 Uhr läuten. „Damit wollen wir die Verbundenheit untereinander ausdrücken“, unterstreicht Inselpastor Christian Neumann.
Gottesdienste und Veranstaltungen ab 20. April finden derzeit nur unter Vorbehalt statt. Die ursprünglich für den 26. April geplante Konfirmation ist in Abstimmung mit den Eltern auf Sonntag, 27. September verschoben worden. Da der Konfirmandenunterricht analog zur Schule zurzeit nicht stattfindet, hält Pastor Neumann den Kontakt zu seinen Schützlingen per Videoschalte „Skype“ am Computer aufrecht. „Die Termine werden abgestimmt. Das läuft prima.“
Trauungen und Taufen sind vorerst nicht möglich. Allenfalls eine Haustaufe könne gefeiert werden, heißt es. Ebenso finden im genannten Zeitraum Geburtstags- oder Krankenbesuche nicht statt. Beerdigungen spricht der Inselpastor mit den Familien am Telefon ab. Pastor Neumann: „Von der Leichenhalle aus können wir weiterhin im engsten Familienkreis Abschied nehmen.“
Da vieles momentan per Telefon geregelt wird, wurden die Sprechzeiten ausgedehnt. Das Pfarrbüro ist Dienstag bis Samstag von 10 bis 12 Uhr unter 04972-922449 erreichbar. E-Mails unter kg.langeoog@evlka.de.
Inselkirche ist präsent
Doch trotz aller Einschränkungen ist die Inselkirche für die Menschen nach wie vor präsent. Wie sehr die Angebote von den Gemeindegliedern genutzt werden, zeigt die enorme Resonanz auf die Aktion „Gottesdienst für Zuhause“. So haben 1.600 Menschen am Sonntag, 22. März die erste Gottesdienst-Aufzeichnung in der Inselkirche per Mouse-Klick zu Hause am Bildschirm verfolgt. „Das sind sogar 100 Klicks mehr als bei der Landeskirche“, betont Christian Neumann. Auch an den kommenden Sonntagen und zum Osterfest werden Übertragungen angeboten. „Das gab es in dieser Form noch nie“, freut sich der Inselpastor, auf neuen, digitalen Wegen so viele Menschen erreichen und zusammenführen zu können.
Die Predigten werden zudem schriftlich ausgelegt und auf der Homepage www.inselkark.de veröffentlicht. Auch die Konfirmandinnen und Konfirmanden bringen sich aktiv mit ein. Sie haben einen Predigt-Bringdienst eingerichtet. Darüber hinaus organisiert die Kirchengemeinde ökumenisch eine Einkaufshilfe für Ältere und Kranke. Ansprechpartner ist das Pfarrbüro.
  -ut/reh-

„Gospel und Me(e)hr“

Benefizkonzert zugunsten der Stiftung „Musik auf Langeoog“ am 2. Mai in der Inselkirche
Der Chor „Good News Singers“ aus Wermelskirchen im Bergischen Land lädt zu einem Konzertabend am Samstag, 2. Mai  in die Inselkirche ein. Unter der musikalischen Leitung von Silke Vogel präsentiert die Formation ein lockeres Konzert mit dem Titel „Gospel und Me(e)hr“. Der Chor bietet ein musikalisches Programm mit traditionellen und neuen Gospels, aber auch mit Liedern aus Pop, Folk und anderen Musikrichtungen. Das Programm ist so vielfältig an Stimmungen und Klängen wie das Meer. Die gemeinsame Freude am Gesang und die aktive Begeisterung der Besucher liegen dem Chor besonders am Herzen. Das Konzert beginnt – vorbehaltlich der Durchführung im Hinblick auf die aktuellen Bestimmungen zur Corona-Krise – um 20 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, es wird aber um eine Spende zugunsten der Stiftung „Musik auf Langeoog“ gebeten. -ut-

„Quiet Storm“

Vocal- & Vibraphon-Konzert mit dem Duo Lottchen am 26. April in der Inselkirche
Die Assoziation zu Erich Kästners „Das doppelte Lottchen“ liegt auf der Hand, wenn Eva Buchmann und Sonja Huber im gemeinsamen Spiel zum Duo Lottchen werden. Wie die unterschiedlichen Charaktere der Kästnerschen Zwillinge spielt Lottchen mit den musikalischen Gegensätzen. Hubers metallenes und atmosphärisches Vibraphon trifft auf die charismatische, warme Stimme von Eva Buchmann – zweifelsohne ein seltener und faszinierender Kontrast. Lässige, versammelte, manchmal engelsgleiche, dann wieder raue und erdige Töne erklingen hier. Immer ist das überraschend und abwechslungsreich, gehören die beiden doch zur jungen Jazzer-Generation, die ohne Scheuklappen durch die Musikgeschichte und ihre Stile streift. So spielen sie sich auf ganz eigene Weise durch Brasilianisches, Chansoneskes, arabeske Lautmalereien, hymnische Vokalisen, swingenden Pop oder gar Tango. Herausragendes rhythmisches Gespür trifft dabei auf virtuose Musikalität und echte Songwriting-Qualitäten, wie auch ihr neues Programm nach den zwei preisgekrönten Alben „Traveling Birds“ und „Quiet Storm“ beweisen wird.
Das Konzert beginnt um 20 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, es wird aber um eine Spende zugunsten der Stiftung „Musik auf Langeoog“ gebeten.
Achtung: Aufgrund der aktuellen Corona-Krise kann die Veranstaltung verschoben werden oder ausfallen. -ut-

Der „frische Atem“ Gottes

Kath. St.-Nikolaus-Kirche weihte neue Hauser-Orgel ein
„Eine Kirche ohne Orgel ist wie ein Körper ohne Seele.“ Mit dem Satz von Albert Schweitzer hat Generalvikar Theo Paul vom Bistum Osnabrück das Klangerlebnis während der Orgelweihe in der katholischen Kirche St. Nikolaus am 15. März auf den Punkt gebracht. Der Deutschlandfunk (DLF) übertrug den Gottesdienst live auf seinen Frequenzen und ermöglichte somit Millionen Menschen, auch am Radio dem zauberhaften Klang der neuen Orgel zu lauschen.
Positive Reaktionen aus aller Welt
Reaktionen auf den Gottesdienst erhielt die Gemeinde aus aller Welt. Die Resonanz war erstaunlich. Pfarrbeauftragte Susanne Wübker zählte mehr als 100 Anrufe am Hörertelefon im Anschluss an die Messe. Teils wurde auch auf Anrufbeantworter gesprochen. „Sie alle brachten ihre Dankbarkeit, Freude und Begeisterung zum Ausdruck“, freute sich die Gemeindeleiterin über so viel positiven Zuspruch. Zudem seien E-mails unter anderem aus Mexiko-City, Göteborg, der Schweiz und aus ganz Deutschland eingegangen.
In Zeiten des Corona-Virus kam diese schon von langer Hand geplante Gottesdienst-Übertragung wie gerufen, wurde zur Vorbeugung gegen die Weiterverbreitung des Virus doch ein Maßnahmenkatalog mit strengen Auflagen für die Messe erlassen. Denn zu diesem Zeitpunkt fanden sämtliche Gottesdienste schon nicht mehr statt. So war unter anderem die Teilnehmerzahl stark begrenzt. Doch gerade bei Verunsicherung gebe Musik großen Halt. „Der Klang der Orgel kann uns aufrichten und zusammenführen“, sagte Susanne Wübker eingangs voller Zuversicht. Gemeinsam mit Zelebrant Theo Paul gestaltete sie den Gottesdienst.
Von einem „überschaubaren Kreis“ in der katholischen Kirche  sprach zu Beginn auch Ruth Beerbom. Die Rundfunkbeauftragte im Bistum Osnabrück begrüßte Gottesdienstbesucher und Hörer am Radio mit einem vertrauten „Moin“.
Auch die Glocken läuteten. Und das, obwohl die katholische Kirche gar keine Glocken besitzt. Hier half die ev.-luth. Inselkirche unter Leitung von Pastor Christian Neumann gerne aus. Doch statt des klassischen Orgelspiels zum Einzug in die Kirche kamen im Anschluss an das Glockengeläut vertraute Akkordeonklänge zu Gehör, die von der bekannten Langeooger Musikerin Eva Funke gespielt wurden. Diözesankirchenmusikdirektor Martin Tigges aus Osnabrück ließ die „Königin der Instrumente“ erst erklingen, nachdem Theo Paul die neue Hauser-Orgel mit Weihwasser gesegnet hatte. Für den Radiohörer war dieser Moment ein kurzes, stilles Innehalten. Als schließlich die Orgel mit ihren sieben Registern, 354 Pfeifen, zwei Manualen und Pedal ertönte, öffnete sich „ein Stück Himmel“.
„Kein anderes Instrument verfügt wie die Orgel über so viel Klangfarben, Klanghöhen und Klangtiefen. Sie kann brausen, säuseln, klagen, jauchzen und in Extase versetzen“, schwärmte kurz darauf der Generalvikar. Es sei der „frische Atem“ Gottes, den die Orgel den Menschen auch auf Langeoog zuwehe.
Susanne Wübker erinnerte an die Anfangsfreude, als bei der „Erst-Ton-Feier“ der frisch aufgestellten Orgel am 12. November vergangenen Jahres erstmals der Kammerton A erklang. Inselflair vermittelte die Pfarrbeauftragte allen Zuhörern am Radio, als sie den Blick aus dem großen Kirchenfenster beschrieb: „Wir sehen eine Dünenlandschaft mit Inselrosen, Sanddornpflanzen und ganz viel Himmel.“
Beispielhafte Spendenaktion
Wie der Utkieker mehrfach berichtete, stammt die im Jahr 1987 von der Firma Hauser erbaute Orgel aus dem ehemaligen Missionskloster Höchweid/Werthenstein in der Schweiz. Der internationale Fachhändler für gebrauchte Pfeifenorgeln, Andreas Ladach aus Wuppertal, hatte das Instrument für die Langeooger Kirchengemeinde entdeckt und vermittelt. Das 33.800 Euro teure Orgelprojekt konnte durch eine beispielhafte Spendenaktion in nicht einmal sechs Monaten verwirklicht werden. Eingeplant dafür waren drei Jahre. Das Bistum trägt 20 Prozent der Kosten. Das vorherige Instrument, eine Orgel aus der Orgelbauwerkstatt Alfred Führer, ging in private Hände. -reh-

„Lach’ Dich fit auf Langeoog“

Lachyoga-Workshop mit Lena Hannemann am 23. April um 15.57 Uhr im „Haus der Insel“
Lachyoga ist eine kraftvolle und nachhaltig wirksame Methode, den Blick wieder mehr auf die positiven Seiten des Lebens zu lenken. Es wird dabei versucht, aus einem absichtlichen Lachen durch bestimmte Übungen und die entsprechende Geisteshaltung in ein echtes Herzenslachen zu kommen. Dieses führt spürbar zum Stressabbau, stärkt die Lebensenergie und sorgt für ein starkes Immunsystem. Weiterhin kann es unterstützend wirken gegen Schlafstörungen und Depressionen. Mit neuer Lebensfreude, Schwung und Kreativität neue Impulse zu setzen bedeutet, dass man gut für sich sorgt, seinen persönlichen Glückscocktail anmischt und die Endorphine und Serotonine purzeln lässt. Die leichten Übungen dieses Workshops mit Ergotherapeutin Lena Hannemann beleben den Körper und erfrischen den Geist. Erwecken Sie Ihre Lach- und Humorressourcen zu neuem Leben. Für das gemeinsame Schmunzeln, Kichern und Giggeln sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Lena Hannemann, Jahrgang 1960, betreibt seit 2005 aktives Lachyoga und ist seit 2012 ausgebildete Lachyogalehrerin. Seit 2018 ist sie zudem Entspannungskursleiterin der yogavidya Ausbildungsakademie in Horn-Bad Meinberg.
Der Workshop am Donnerstag, 23. April beginnt um 15.57 Uhr im „Haus der Insel“. Die Teilnahmegebühr beträgt 18,– Euro. Karten sind bei der Tourist-Info im Rathaus erhältlich oder über die Ticket-Online-Buchung: www.langeoog.de.
Achtung: Aufgrund der aktuellen Corona-Krise kann die Veranstaltung verschoben werden oder ausfallen.      -ut-

„Lili Marleen“ – Ein Lied überwindet alle Grenzen

Die Geschichte des Soldatenliedes am 29. April im HDI
Wer kennt nicht diese Zeilen? „Vor der Kaserne, vor dem großen Tor, stand eine Laterne …“ In dem berühmten Soldatenlied „Lili Marleen“ geht es um die Hoffnung zweier sich liebender Menschen, sich am Ende des Ersten Weltkrieges am ausgemachten Treffpunkt wiederzusehen. Auf der ganzen Welt wurde während der Zeit des Zweiten Weltkrieges dieses Lied gesungen. Der Text sprach so unmittelbar die Gefühle eines jeden Soldaten an, dass er in viele Sprachen übersetzt wurde.
Ist das Lied Fiktion oder steckt wahrhaft Erlebtes dahinter?
Erzähler Hero-Georg Boomgaarden lädt in der Rolle des Lehrers Klaas Deterts aus Groothusen (Krummhörn) am Mittwoch, 29. April im „Haus der Insel“ zu einer Zeitreise in das Deutschland vor dem ersten großen Krieg ein, um die wahre Geschichte des Welthits „Lili Marleen“ zu lüften. Lernen Sie die Menschen kennen, für die dieser Text ein Teil ihres Lebens ist. Erfahren Sie, welche Verbindung nach Ostfriesland führt und wie aus einem Gefühl ein Text wurde, eine Melodie dazukam und wie dieses Lied die Sängerin Lale Andersen erreichte. Musikalisch wird Boomgaarden von Mattis Reinders am Piano und Chris-tine Schmidt, Gesang, unterstützt. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass um 19.30 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf zu 10,– Euro in der Tourist-Info im Rathaus sowie an der Abendkasse zu 12,– Euro.
Achtung: Aufgrund der aktuellen Corona-Krise kann die Veranstaltung verschoben werden oder ausfallen. -ut-

„Realität kann jeder“

One-Man-Show mit Christian de la Motte am 4. Mai im HDI
Seit 15 Jahren steht der Könner des spontanen Wortwitzes und der Improvisation als Zauberkünstler auf der Bühne. Christian de la Motte hat nicht nur ein Ass im Ärmel, sondern auch den Schalk im Nacken. In seiner neuen One-Man-Show „Realität kann jeder“ mixt er hochkarätige Zauberkunst, spontane Comedy und tiefsinnige Lebensweisheiten zu einer charmanten Herausforderung für Verstand und Lachmuskeln. Hier verarbeitet er nicht nur seinen ungewöhnlichen Lebensweg vom Manager zum Magier, sondern inspiriert sein Publikum auch zum Nachdenken über den eigenen Lifestyle. Und damit das Ganze nicht zu tiefschürfend wird, sorgt Christian de la Mottes Improvisationstalent bei jeder Nummer für Lachkrampfpotenzial – garantiert noch nie gesehene Überraschungsmomente inklusive.
In seiner Wahlheimat Berlin hat de la Motte sich mit exklusiven Shows vor Wirtschaft und Politik einen Namen gemacht. Nun erobert er mit seinem Soloprogramm die gesamte Republik.
Die One-Man-Show am Montag, 4. Mai beginnt um 20 Uhr. Karten sind zum Preis von 16,– Euro im Vorverkauf bei der Tourist-Info im Rathaus erhältlich, Restkarten zzgl. 2,– Euro an der Abendkasse.
Achtung: Aufgrund der aktuellen Corona-Krise kann die Veranstaltung verschoben werden oder ausfallen. -ut-

Rege Gemeinschaft  auf dem Wasser

49. Jahreshauptversammlung des SVL am 7. Februar 2020:
Langeooger Segler gut aufgestellt – Vorstand im 
Amt bestätigt – großzügige Spende für Spielgerät
In neuer Rekordzeit (zumindest für dieses Jahrtausend) endete die 49. Jahreshauptversammlung des Seglervereins Langeoog e.V. (SVL). Gerade einmal 36 Minuten dauerte es, um Vorstands- und Kassenbericht sowie ein ganzes Paket an Vorstandswahlen über die Bühne zu bringen.
„Moin zusammen!“ Kurz, aber herzlich, begrüßte SVL-Vorsitzender Michael Agena am Freitagabend, 7. Februar im „Haus der Insel“ die 38 anwesenden Mitglieder, darunter die Ratsherren Jan Martin Janssen und Olaf Sommer, sowie Bürgermeisterin Heike Horn.
Vorstandsbericht
Als eine rege Gemeinschaft auf dem Wasser stellte sich im Vorstandsbericht von Michael Agena der SVL 2019 dar. Das Jahr begann mit geselligen Aktionen wie Grünkohlessen und Struukbessenschmieten [= Reisigbesen-Werfen, ostfriesischer Brauch; die Red.], gefolgt von gemeinsamen Reparaturen an der Steganlage. Den aktiven Mitgliedern und beteiligten Firmen dankte Michael Agena für ihren Einsatz.
Am 6. April gingen die ersten Boote zu Wasser, zum 18. Mai folgte, mit 20 Booten und über 40 Teilnehmern, das Ansegeln nach Accumersiel. Auch dabei war Uwe Meier mit seiner „Pauline“, die dort ihren 115. Geburtstag feierte. SVL-Vize Ralph Rüffert würdigte den Anlass in einer kleinen Ansprache mit einem Geburtstagspokal. Weniger Glück hatte am 14. Juli das Grillfest an Halle C, doch ließ man sich die Party nicht vom „absoluten Schietwetter“ verderben. Zum Absegeln am 14. September organisierte der Festausschuss eine Fahrt nach  Harlesiel, inklusive Ausflug auf dem Raddampfer „Concordia II“.
Den SVL-Nachwuchs lobte Michael Agena als Aktivposten des Vereins: Im Rahmen der Travemünder Woche nahmen Finja und Geske Bents im Juli 2019 an der internationalen Deutschen Meisterschaft der Teenyjollen teil. Dort konnten sie sich trotz widriger Umstände platzieren. „Dieses Jahr arbeiten die beiden darauf hin, in der 420er-Klasse teilnehmen zu können. Sie sammeln seit September fleißig Punkte für die Deutsche Meisterschaft 2020“, verriet der SVL-Chef, der Finja und Geske Bents dazu Glück und Erfolg wünschte.
Bericht des Schatzmeisters
Als Verein mit stabilen Zahlen präsentierte Schatzmeister Onno Brüling den SVL in seinem Kassenbericht: „Mit 2019 dürfen wir auf jeden Fall zufrieden sein.“ Die Einnahmen der Steganlage bewegten sich auf Vorjahresniveau, als neue Stegwartin habe sich Ulla Sommer schnell eingearbeitet. Es sei gelungen, Verbindlichkeiten abzubauen und ein altes Darlehen zu tilgen. – Personell sei der SVL ebenfalls konstant: Zum 31. Dezember 2019 verzeichnete der Verein 227 Mitglieder (2018: 231).
Aus den gebildeten Rückstellungen will der SVL in diesem Jahr drei Projekte finanzieren:
Auf dem Plan stehen die für März angedachte Ausbaggerung des Hafens, die Erneuerung des Stegwartcontainers und die Erweiterung der Toilettenanlagen, für die zunächst ein Kostenrahmen ausgearbeitet werde.
Die Kassenprüferinnen Christiane Agena und Angelika Fischer fanden keinen Grund zur Beanstandung und attestierten Schatzmeister und Vorstand gute Arbeit. Mitglied Helge Bents stellte daher Antrag auf Entlastung des Vorstands, dem die Versammlung einstimmig nachkam.
Ein ganzer Block von Neuwahlen …
stand zudem auf der Tagesordnung. Als Wahlleiter fungierte zeitweilig Jan Martin Janssen. Einmütig wiedergewählt wurden der 1. Vorsitzende Michael Agena und Schatzmeister Onno Brüling. Gleichfalls einmütig bestätigt wurden Arbeitsdienstleiter Stephan Freimuth, Umweltbeauftragter Sören Sommer, Wettfahrtleiter Helge Bents, Pressewart Peter Nitzsche sowie der aus Erich Freimuth, Achim „Atschi“ Hancke und Harro Schreiber bestehende Ehrenrat.
Ein Dank ging an Ulla Sommer, die 2019 erfolgreich ihre erste Saison als Stegwartin bestritt. Michael Agena: „Der Vorstand freut sich sehr, dass sie uns auch in der kommenden Saison zur Seite stehen wird.“ Gedankt wurde zudem den Pächtern Monika und Thomas Eden im Seglerheim „Kajüte“ für die gute Bewirtschaftung. Aktuell werde eine Verlängerung des Pachtvertrages ausgearbeitet.
2.000 Euro für Spielplatzgerät
Hoch erfreut verkündete der SVL-Chef eine aktuelle Spende von Kramps Koopladen über 2.000 Euro. Inhaberin Britta Kramp hatte den Betrag am selben Tag an Michael Agena und Schatzmeister Onno Brüling überreicht. Letzterer hatte das Koopladen-Team für eine Pfand-Aktion zugunsten eines neuen Spielgerätes für den SVL-Spielplatz am Hafen gewinnen können. Die Aktion war am 4. Februar 2019 gestartet und lief ein Jahr. Insgesamt stiftete die Kundschaft des Supermarktes 1.537,27 Euro an Pfandbons. Familie Kramp rundete die Summe aus Eigenmitteln auf 2.000 Euro auf. Zeitnah plant man nun ein neues Gerät für den SVL-Spielplatz, der nicht nur dem Seglernachwuchs, sondern allen Kindern offensteht.
Grußwort zum Schluss
In einem kurzen Grußwort zum Ausklang der Versammlung lobte Bürgermeisterin Heike Horn das Engagement des SVL: „Eine Insel ohne Seglerverein wäre ein Armutszeugnis.“ Für eine Kommune mit 1.800 Einwohnern sei die Mitgliederdichte erfreulich hoch. Wenn die Gemeinde in ihrem Rahmen etwas für den SVL tun könne, dann tue sie das gern. Horn wünschte den Vereinsmitgliedern „Mast- und Schotbruch!“ und viel Freude in der Saison.
Termine 2020 (Änderungen vorbehalten):
13.02.: Grünkohlessen
25.02.: Struukbessenschmieten
09.05.: Ansegeln
19.09.: Absegeln
voraussichtlich 22.08.2022: 50 Jahre SVL
Näheres dazu auf der SVL-Website www.sv-langeoog.de. -köp-

„TSV für die Zukunft gerüstet“

112. Jahreshauptversammlung des TSV am 18. Januar 2020
Verein präsentiert sich solide – Vorstandswahlen 
einmütig – zahlreiche Ehrungen von Mitgliedern
Gesellig und gut gelaunt verlief am Samstag, 18. Januar die Jahreshauptversammlung des „Turn- und Sportverein Langeoog e.V. von 1908“ im „Haus der Insel“. Knapp 100 Anwesende begrüßte der 1. Vorsitzende Heiko „Paddy“ Recker um 14.30 Uhr im Großen Saal des HDI. Unter anderem hieß er Bürgermeisterin Heike Horn, den stellvertretenden Bürgermeister Jan Martin Janssen, den Altbürgermeister Uwe Garrels und mehrere Ehrenmitglieder willkommen. Ein Präsent überreichte „Paddy“ an das jüngste Vereinsmitglied Lola Marie: Die gut fünf Monate alte Tochter von Schriftführerin Marleen Heine-Agena wurde auf der Versammlung in den TSV aufgenommen.
In ihrem Grußwort hob Bürgermeisterin Heike Horn die Bedeutung des „sehr gut aufgestellten Vereins“ für Langeoog hervor. Mit fast 700 Mitgliedern und 18 Sparten sei für jeden etwas dabei: „Ohne den TSV wäre Langeoog nicht die Sportinsel.“ Bei Sportereignissen wie dem Silves-terlauf zeige sich zudem die gute Zusammenarbeit zwischen TSV und Tourismus-Service Langeoog. Gemeinsam leiste man Großartiges: „Wo die Gemeinde unterstützen kann, wird sie das auch weiterhin tun.“
Vorstandsbericht
Als traditionsbewussten Verein präsentierte Heiko Recker den TSV in seinem Vorstandsbericht zum Geschäftsjahr 2019. Sein besonderer Dank erging an alle Helfer, Sponsoren und weitere Unterstützer des Vereins. Den Zuspruch seitens der Mitglieder habe man zur 111-Jahrfeier am 25. August erfahren, die „als lockerer Zusammenschluss“ mit rund 100 Teilnehmern gut ­besucht gewesen sei. Für Kontinuität stehe das Benefiz-Kicken mit der Kurgäste-Auswahl, das seit 60 Jahren Bestand besitze. Ein Rekordergebnis habe der Silvesterlauf mit 318 Teilnehmern erlebt, ebenso der 13. Dünen-Cup mit 150 Turnerinnen aus ganz Deutschland. Stolz könne man auf die 2019 erfolgte Sanierung des TSV-­Vereinsheims sein, zumal vieles in Eigenleistung gemacht ­worden sei. Recker verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass das renovierte Vereinshaus entsprechend mit Leben gefüllt werde.
Mit 661 Mitgliedern (gegenüber 664 im Vorjahr) sei ein nur leichter Rückgang zu verzeichnen. „Paddy“ dankte den TSV-Aktiven und unterstrich: „Auch passive Mitglieder sind unverzichtbar für uns.“ Mit Blick auf die Piramboto-Kür „Sportler des Jahres“ ergänzte er, dass eigentlich alle „Sportler des Jahres“ seien. Außerdem wies er auf die von Mitglied Nathalie Gehle gestaltete neue Website des TSV hin, die seit Jahresbeginn online geschaltet sei. Auf www.tsv-langeoog.com könne man das aktuelle Geschehen im Verein verfolgen. – Für den Terminkalender: Die nächste Jahreshauptversammlung ist auf den 23. Januar 2021 gesetzt.
Kassenbericht und Vorstandswahlen
Als solide wirtschaftender Verein stellte sich der TSV im Kassenbericht von Julia Neumann dar. Verbucht wurden 289 Posten, größter war der erste Teil der Renovierung des TSV-Heims. Dessen Restsanierung sowie die Renovierung der Tribüne sind die vornehmlichen Projekte für 2020. Die Kassenprüfer Alicja Lübben, Frank Düll und Manfred Lau bescheinigten Julia Neumann eine korrekte Buchhaltung und ausgeglichene Bilanz, sodass die Versammlung den Vorstand einstimmig entlastete.
Zu den von Heiko Recker geleiteten Vorstandswahlen hoben 91 Stimmberechtigte ihre Hände. Einstimmig (bei jeweils einer Enthaltung) bestätigte die Versammlung den 2. Vorsitzenden Ralf Heimes und Schriftführerin Marleen Heine-Agena in ihren Ämtern. Als neue Kassenprüfer wurden Margret Sjuts, Uwe Garrels und Dieter Gerjets einstimmig gewählt.
Überdies gab es zwei Würdigungen im Vorstand: Geehrt wurden Julia Neumann für ihre 25-jährige Tätigkeit als Kassenwartin und Ralf Heimes für 20 Jahre Vorstandsarbeit (erst Schriftführer, seit 2012 Vizevorsitzender). – Ferner entschied die Versammlung einstimmig, die Jahresbeiträge (50 Euro Erwachsene, 25 Euro Kinder und Jugendliche; ab drittem Kind beitragsfrei) unverändert zu belassen. „Der Verein ist kerngesund“, resümierte Heiko Recker, „trotz aller Ausgaben sind wir für die Zukunft gerüstet.“
Ehrungen
Die gute Aufstellung des Vereins belegten die zahlreichen Ehrungen – sowohl für Vereinstreue als auch bei der Sportabzeichenprüfung. Vizevorsitzender Ralf Heimes und Schriftführerin Marleen Heine-Agena nahmen die Auszeichnungen vor.
Dabei wurden 30 langjährige Mitglieder gewürdigt. Urkunden für 20 Jahre Zugehörigkeit gingen an Ines, Lena und Sven Klette, Heike Mackert, Agi Meiners, Nina Pree, Roland Trottenburg und Kirsten Wagner. Für 40 Jahre TSV-Treue geehrt wurden Gerald Hausmann, Katja Heimes, Frank und Uwe Ostermann, Maike Recktenwald, Margret und Dirk Sjuts sowie Udo Streitbörger. Auf 50 Jahre brachten es Frauke Albers, Christiane Bents, Doris Falke, Frerich Göken, Christian Miener, Monika Peschel, Ingetraud Siebert und Björn Wegener. Und stolze 60 Jahre dabei waren Siebo Dieken, Alfred Feith, Behrend Heeren, Heinz Klette, Heinz Schwede und Helmut Vestering.
Im Rahmen der Ehrungen wurde überdies das Deutsche Sportabzeichen des DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) verliehen. Zum 111. Geburtstag des TSV im Vorjahr war das Ablegen von 111 Sportabzeichenprüfungen angestrebt. Insgesamt wurden es sogar 112, wovon 75 durch die Inselschule abgelegt wurden. Die 37 übrigen Abzeichen absolvierten TSV-Mitglieder, viele waren zum ersten Mal dabei. Zu den „alten Sporthasen“ gehörten Jonny Vestering und Hermann Schade (jeweils 45. Prüfung zum Sportabzeichen in Gold), Margret Sjuts (39. Gold), Heiko Recker (39.), Else Lübben (38.), Ralf Heimes (30.), Hannah Uecker (20.) und Rainer Ballmann (9.).
„TSV-Sportler des Jahres“
Zum zwölften Mal ernannte das „Piramboto“-Team aus der Fußballsparte den „TSV-Sportler des Jahres“. Für 2019 war die Wahl auf Ralf Heimes gefallen, der sich „als Aktivposten des TSV“ in den vielen Jahren seiner Mitgliedschaft „in verschiedenen Sparten und Funktionen ausprobiert“ habe. Mehr als ein mannschaftsdienlicher Teamplayer im Fußball sei er: „Ansprechpartner, Ideengeber, Vermittler und Lösungssuchender – nicht unbedingt in der ersten Reihe, nicht unbedingt sichtbar, aber ­immer präsent“, so das Urteil der aus Rainer Hunger, Karsten Luplow, Norbert Otten und Wolfram Wiedel bestehenden Jury. Das gelte für die Organisation des Insel-Cups auf Langeoog ebenso wie für die Renovierung des Vereinsheims. Ralf Heimes habe stets das Ganze im Blick: den TSV.
Berichte aus den Sparten
Älterensport
Aus der Sparte Älterensport am Donnerstag um 20 Uhr berichtete Übungsleiterin Mareke Gastmann. In dieser Stunde gehe es darum, die Beweglichkeit zu fördern, das Gleichgewicht zu schulen und die Muskulatur zu kräftigen. Bis zu neun Aktive nehmen etwa am „Yoga Gold“ teil. – Seit zwei Jahren werde zudem freitags ab 17.30 Uhr Yoga geübt. Dabei werde Klassisches Hatha-Yoga durch Atemübungen und kleinere Meditationseinheiten abgerundet. – Ins fünfte Jahr geht am Dienstagabend Mareke Gastmanns Angebot TriloChi. Das ganzheitliche Konzept beruht auf östlichen Bewegungs- und Entspannungsmethoden wie Qigong und Tai-Chi, verbunden mit dem westlichen Wissen der Trainingslehre.
Fitness 50-plus-minus
Bis zu 14 sportbegeisterte Damen zwischen 49 und 83 Jahren treffen sich montagabends zur „Fitness 50-plus-minus“ unter Leitung von Petra Kruse und Mareke Gastmann. Im Vordergrund steht der Fitnesserhalt durch Herz-Kreislauf-Training und Kräftigungsübungen zum Muskelaufbau. Übungen zur Körperwahrnehmung, sowie Gedächtnis- und Koordinationsübungen und Sturzprophylaxe ergänzen das Angebot. Aktuelle Trends, kleine Spiele oder Tänze werden gern eingebunden. Freizeitaktivitäten mit der Donnerstagsgruppe gehören ebenfalls zum festen Programm. Den Bericht verlas Monika Peschel in Vertretung der Übungsleiterinnen.
Fußball Herren und Festausschuss
Von Fußball und Festkomitee referierte Fußball-Obmann Thomas Pree. Eine gute Bilanz verzeichneten 2019 die Altherren: Erfolgreich verteidigten sie Ende Juni ohne Niederlage ihren ­Titel beim Pokalturnier in Ardorf. Das Turnier des SV Hinrichsfehn Mitte Juli konnte sogar ohne Gegentor gewonnen werden. Das traditionelle Benefiz-Spiel gegen die Kurgäs-teauswahl „Strandfußballer“ (3:3) wurde überschattet von einem Unfall des Gästetorwarts, der nach einem Knöchelbruch mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen wurde, inzwischen aber „wieder voll hergestellt“ ist. Der Erlös der Veranstaltung von 1.400 Euro soll der geplanten Sanierung der maroden Sportplatz-Tribüne zugutekommen. Weitere Ereignisse waren das eigene Altherren-Turnier am 1. September (3. Platz) und 14 Tage später der Insel-Cup auf Norderney (6. Platz). Der TSV-Nachwuchs, so Pree, werde unter anderem in Form einer Schul-AG betreut. – Vom Festausschuss um Antje Julius berichtete Thomas Pree über den gelungenen Kinderkarneval, den sogar ein TV-Team des NDR begleitete. Die Veranstaltung zählte mehr als 300 Teilnehmer. Ein Erfolg war auch das TSV-Pfingstfest mit weit über 1.000 Besuchern. Der Dank des Festkomitees ging an alle Helfer und Sponsoren.
Thalasso-Lauftreff 
Auf gut sieben Jahre Lauftreff konnte Rainer Ballmann blicken: Unterstützt von Lebensgefährtin Patricia Thorburn, lädt der Spartenleiter ganzjährig Mittwoch und Freitag zum Langlauf ein. Zu den Teilnehmern aus ganz Deutschland und den Nachbarländern zählen Anfänger ebenso wie gestandene Marathonläufer. Ein Highlight der Sparte war die Teilnahme von 28 Läuferinnen und Läufern der LG Burg im August 2019.
Die Groupfitness … 
erweist sich seit 21 Jahren als beständige Sparte. Angeboten werden drei Kurse: Dienstags läuft „Groupfitness Aerobic“, ein allgemeines aerobes Ausdauertraining mit definierten Bewegungsmustern, das synchron zu Musik ausgeführt wird. Mitt-  wochs folgt „Groupfitness Workout“, ein Training zur Kräftigung und Straffung der typischen weiblichen „Problemzonen“. Donnerstags schließlich „Groupfitness Step Aerobic“: Trainiert wird wie beim Aerobic, der Kurs ist aber anstrengender als die Grundvariante, da eine Stufe zum Einsatz kommt. Die Choreographien sind anspruchsvoll und modern. Alle Kurse sind in der Regel gut besucht, man freue sich aber über Neu- und Wiedereinsteigerinnen. Willkommen sind auch Männer. Zudem findet „Groupfitness“ auch nach dem Sport statt, etwa in Geburtstagsrunden, „natürlich erst nach dem Sport“, oder der obligaten Weihnachtsfeier. Den Bericht verlas Julia Neumann für Spartenleiterin Katja Heimes.
Die „Sanfte Stunde“ … 
am Mittwoch beleuchtete Leiterin Renate „Nati“ Grell. Ziel sei es, mit Entspannungsübungen sowie Sequenzen aus TaiChi und Qigong zu meditativer Ruhe zu gelangen. „Im Rennen“ seien darüber hinaus auch Ausdauerübungen, Spiele und Geselligkeiten. – Die Herzsportgruppe, so Renate Grell, pausiere derzeit, stattdessen werde am Dienstagabend „Yoga Dancing“ angeboten, wie auch Volleyball für Senioren. Wünschenswert wäre eine stärkere Beteiligung an den Übungsabenden.
Volleyball 
Über mehr Zuspruch würde sich auch die Volleyballsparte freuen, berichtete Übungsleiterin Monika Palutke. Gut acht Teilnehmer/innen nutzten das Angebot am Montag- und Freitagabend: „Mehr wären besser.“ Gelungen sei es hingegen, den Nachwuchs für die Sportart zu begeistern: „Zwölf junge Leute – zehn Prozent der Inselschüler – sind jeden Donnerstag dabei.“ Sie sei stolz auf die Jugendlichen, die voller Motivation bei der Sache seien. – Mit einem Blumenstrauß dankte Heiko Recker der Übungsleiterin für deren Engagement in der Nachwuchsförderung. Als traditionsreiche Volleyball-Events am Strand nannte er das Oldie- und das Mixed-Turnier. Für letzteres sprach der TSV-Chef „Mr. Volleyball, Hans-Jörg „Atze“ Numrich, der „das einst größte Volleyball-Strandturnier Europas aus der Taufe gehoben hat“, Lob und Dank aus. Das 35. Turnier 2019, bewährt organisiert von Familie Kremer, sei „das beste Turnier ever“ gewesen. Wie seine Vorgänger sei es ein Wirtschaftsfaktor für Langeoog und kostenlose Werbung für die Insel.
Judo
„2019 war das beste Jahr in der Judo-Sparte“, erklärte Spartenleiter Heinrich Matzies. Mit 19 Neuzugängen seien es aktuell 25 Judoka, die jeden Montag ab 15 Uhr in zwei Gruppen trainierten. Viele neue TSV-Mitglieder habe es auch dank der Schul-AG ­Judo gegeben. Diverse Gürtelprüfungen wurden abgelegt, ältester Teilnehmer war mit 69 Jahren Braungurt-Prüfling Heinrich Matzies selbst. Von Erfolg gekrönt war die Beteiligung am Weihnachtsturnier 2019 in Friedeburg: Mit 19 Judoka habe Langeoog die zahlenmäßig stärkste Gruppe gestellt. Stark war auch das Ergebnis: Mit vier ersten, drei zweiten und weiteren vorderen Plätzen konnte sich der TSV in der oberen Teamwertung behaupten. – Angefragt ist ferner eine Judogruppe für Erwachsene. Bei ausreichendem Interesse würde sich als Trainingstag der Montag anbieten.
Männer-Fitness 
Einen Kurzbericht über die Aktivitäten im Männerturnen „oder eher Männergymnastik“ gab Spartenleiter Klaus Lauerwald. Zum Übungsabend am Mittwoch in der Turnhalle kommen zehn bis zwölf Teilnehmer, weitere sind herzlich willkommen. Dem Volleyballspielen voran geht eine etwa 30-minütige Gymnastik: Funktionsgymnastik mit Koordinationstraining ebenso wie Übungen aus den TaeBo-Programm. Im Sommer wird das Hallentraining gelegentlich durch eine Inselradtour ersetzt. Allem gemeinsam ist die Freude an Spiel und Bewegung.
Aus den Kleinsparten …
berichtete Heiko Recker. Von Badminton über Eltern-Kind-­Turnen bis Leichtathletik, so der TSV-Chef, laufe alles unvermindert, Taekwondo und Tischtennis ruhten zurzeit. Weiterhin im Verband gemeldet seien die Sparten Surfen und Tennis. -köp-